17. Juni 2016 Lesezeit: ~8 Minuten

Snapchat für Fotograf*innen

Snapchat wird langsam auch in Deutschland populärer. Weltweit nutzen die Smartphone-App rund 150 Millionen Menschen aktiv. Ich habe Snapchat seit drei Monaten und finde, dass es nun Zeit wird für einen Bericht über den doch recht umstrittenen Instant-Messaging-Dienst.

Wenn Freunde und Bekannte bemerken, dass ich snappe, ist es schnell ein Gesprächsthema. Während einige mich belächeln, fragen andere interessierter nach. Die meistgestellte Frage lautet: Muss man als Fotograf*in den Hype mitmachen? – Nein, müssen muss man gar nichts. Es gibt Fotograf*innen, die gänzlich ohne Social Media auskommen und sogar Erfolg haben, ohne auch nur eine Webseite zu besitzen.

Wenn man aber Spaß an Social Media hat, dann empfehle ich Snapchat auf jeden Fall. Warum das so ist, erkläre ich im Folgenden. Aber vorher noch eine kurze Zusammenfassung, was Snapchat genau ist:

Snapchat ist ein Nachrichtendienst, vergleichbar mit Whatsapp. Man kann mit Snapchat chatten und Bilder sowie Videos (max. 10 Sek.) verschicken. Snapchat bietet gleichzeitig die Möglichkeit, sogenannte Geschichten zu erstellen. Man kann jedes Video und jedes Bild, das man aufnimmt, in seine persönliche Geschichte posten. Diese ist 24 Stunden lang für Freunde oder alle Nutzer sichtbar, je nachdem, welche Einstellung man nutzen möchte.

Snapchat ist aktuell und real

Mit Snapchat kann man keine Postings vorplanen. Es ist nicht möglich, alte Fotos hochzuladen, sondern nur das, was man gerade selbst mit der App aufgenommen hat, kann auch gepostet werden. Jeder sogenannte „Snap“ ist zudem nur maximal 24 Stunden lang sichtbar. Das führt dazu, dass die App unglaublich aktuell ist.

Man kann seinen Lieblingsfotograf*innen nahezu live beim Fotografieren zusehen, erlebt ihre Erfolge ebenso wie ihre Misserfolge mit und lernt die Personen hinter den Bildern ganz neu kennen. Zudem kann man auch sehr einfach in den direkten Kontakt gehen und zum Beispiel Fragen stellen und sich über einzelne Snaps austauschen.

 

Inhalte gehen verloren

Jede Snapgeschichte ist nur 24 Stunden lang sichtbar und jede private Nachricht an Freunde nur einmal aufrufbar. Das klingt für viele Leute etwas erschreckend, ist aber durchaus sehr entspannend. Ich neige dazu, so öfter auch ein bisschen Blödsinn zu zeigen und nicht jeden Post lange zu überdenken, wie ich es zum Beispiel auf Facebook oder Instagram mache.

Gefällt mir ein Foto, Video oder meine gesamte Snapgeschichte am Ende dennoch sehr, ist es möglich, sie auf das eigene Handy zu herunterzuladen. Wirklich verloren geht also nichts, außer man möchte es. So produzieren viele Fotograf*innen Snapvideos und laden diese anschließend auf ihre anderen Social-Media-Kanäle.

Völligen Blödsinn sollte man jedoch dennoch nicht posten. Schließlich kann jedes Smartphone Screenshots machen und am Ende landen peinliche Bilder doch schnell im Netz.

Erfolg ist relativ

Niemand sieht, wie viele Menschen den Accounts folgen. Die einzige verfügbare Zahl ist die, wie viele Menschen die einzelnen Snaps gesehen haben – und auch die sieht nur man selbst. Es geht also nicht darum, möglichst bekannt zu werden und sich mit anderen zu messen. Auch das macht die App unglaublich entspannend.

Meinen persönlichen Erfolg habe ich dann, wenn mir Freund*innen nach dem Ansehen eines meiner Snaps schreiben, weil sie dadurch inspiriert wurden oder einfach Spaß hatten. Der direkte Austausch rückt mit Snapchat viel weiter in den Mittelpunkt als bei anderen Plattformen.

 

Snapchat ist albern

Snapchat bietet einige lustige Filter an. So kann man sich mit wenigen Klicks schnell mal in einen Hund oder Panda verwandeln. Man kann mit Freund*innen „Gesichter tauschen“ oder sich selbst das Gesicht albern verziehen lassen. Über jedes Foto und Video kann man malen und Sticker kleben. Das macht alles auf jeden Fall viel Spaß und wenn man gern ein bisschen albern ist, wird die App so nie langweilig.

Snapchat FilterSnapchatfilter

Snapchat ist kinderleicht

Die Bedienung der App ist so leicht, dass sie erwachsene Menschen zeitweise überfordert. Kinder kommen erstaunlicherweise viel besser damit klar. Meine Dreijährige hat wahnsinnig viel Spaß damit, täglich die neuen Filter auszuprobieren. Im Grunde muss man nur wischen und klicken. Vieles erschließt sich einfach, während man es benutzt. Wer dennoch Probleme hat, für den gibt es im Internet Tausende Anleitungen und Erklärungen.

 

Snapchat als Marketingtool

Viele Firmen sehen Snapchat als ernstzunehmende Werbeplattform. Sie laden Snapchatnutzer auf ihre Veranstaltungen ein und schicken ihnen Produkte. Im Grunde läuft das ähnlich wie auch auf Instagram. Ob man diese Form der Kooperation nutzen möchte, bleibt jedem selbst überlassen. Aber auch, wenn man nicht mit Firmen zusammenarbeiten möchte, kann man mit guten Snapgeschichten viele Menschen erreichen und so seine eigene Marke bewerben.

Snapchat ScreenshotSnapchat Screenshot

Kritik

Ich weiß, dass meine Punkte für Snapchat für einige sicher auch sehr negativ klingen können. Snapchat kann man wohl entweder mögen oder eben nicht. Wirklich Spaß macht es, wenn man einige Bekannte und Freunde geaddet hat. Da Snapchat in Deutschland noch nicht zu 100 % angekommen ist, ist das nicht ganz so einfach.

Zudem kann man auch nicht einfach andere Snappchatter*innen verlinken, was das Entdecken untereinander etwas schwierig gestaltet.

Wirklich negative Kritikpunkte habe ich nicht. Das kann sich jedoch bald ändern, denn Snapchat plant laut Berichten demnächst auch Werbeeinblendungen. Diese blieben uns zum Glück bisher erspart. Ob die Neuerung den Spaß an der App nimmt, weiß ich nicht. Aber wenn das so sein sollte, kann man ja zum Glück ganz einfach auf Deinstallieren klicken.

 

Deutsche Fotograf*innen auf Snapchat

Deutsche Fotograf*innen gibt es leider bisher erst recht wenige. Und diese wenigen nutzen Snapchat ehrlich gesagt meiner Meinung nach meist doch recht langweilig. Wenn man keine persönliche Verbindung zu ihnen hat, ist man den immer wieder ähnlichen Snaps deshalb schnell überdrüssig.

Regelmäßig genutzt wird Snapchat von Martin Neuhof (martinneuhof) und den Hochzeitsfotografen Carmen und Ingo (carmenandingo), wenn auch zum Teil mit vielen privaten Inhalten.

Pramudiya (pramudiya) ist ein gutes Beispiel dafür, wie man seinen eigenen Stil in eine Snapstory einbringen kann. Seine kurzen Schwarzweißausschnitte kommen ohne Worte aus und haben einen hohen Wiedererkennungswert.

Ein hervorragendes Trinkspiel kann mit den Snaps von Calvin Hollywood (weischeslischt) und Ben Jaworskyi (benjaworskyj) veranstalten: Einfach bei jedem „boah“ oder „krass“ einen Schluck nehmen und Ihr seid in kürzester Zeit ziemlich gut gelaunt.

Internationale Fotograf*innen auf Snapchat

Sehr begeistert hat mich der Landschaftsfotograf Elia Locardi (elialocardi). Er hat keinen festen Wohnsitz und so sieht man ihn den Großteil der Zeit zwischen Flugzeug und Hotelräumen immer auf der Suche nach schönen Landschaften und Panoramen herumreisen. Ein spannendes Leben in spannenden Snaps.

Benjamin von Wong (vonwong) ist bekannt für seine starke Social-Media-Nutzung. So hat er auch Snapchat schnell erobert mit zum Teil sehr lustigen Geschichten. Leider ist er aktuell nicht mehr ganz so aktiv, aber immer, wenn ich ihn in der Liste der Storys sehe, freue ich mich.

Geoffrei (geofffree) lebt in Neuseeland und ist Umweltschützer. Er zeigt viel von seinem Leben in der Wildnis. Nebenbei macht er auch Fotos der wunderschönen Landschaften.

 

Ich habe ganz sicher einige tolle Snapchatter*innen nicht gefunden, also ergänzt die Liste gern in den Kommentaren. Mir könnt Ihr natürlich auch folgen: Einfach nach dem Nutzernamen katjakemnitz suchen. Und vielleicht seid Ihr ja auch bald oder schon länger auf der Plattform? Verratet Euren Nutzernamen, wenn Ihr möchtet, dass andere Fotograf*innen Euch folgen.

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24 Kommentare

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  1. Ein schöner Artikel! Mich verleitet Snapchat momentan noch eher hauptsächlich zum privaten und random Kram.. was ich aber auch bei anderen ganz nett finde ;) Ich denke das macht für Viele auch ein wenig den Reiz aus.. die Fotografen wie Carmen&Ingo privat zu sehen, wie ihr Leben neben dem Job aussieht, abseits der bedachten Bilder und Posts bei facebook zum Beidpiel. Tatsächlich wird es immer netter, wenn man ein paar Snapper auch aus dem Freundeskreis dabei hat – noch hält sich das bei mir auch sehr in Grenzen ;) Ich bin unter dem Namen yay_katinka zu finden :-)

  2. Klasse Beitrag mit wertvollen Informationen. Besonders für “Erwachse” :-) – vielen Dank!!!

    Einen hätte ich auch noch: Paul Ripke = ripky

    Diese zwei accounts hab ich nicht gleich gefunden:
    geofffree
    benjaworskyj

  3. Sehr guter Artikel! :-) Ich bin total Snapchat-Begeistert… weshalb momentan alle andere Netzwerke darunter leiden. Aber ich mag es einfach mal spontan kreativ zu sein ohne mir lange Gedanken zu machen ob und was ich poste. Einfach den spontanen impulse folgen :-).

    Danke für die guten Empfehlungen :-). Elia Locardi und Pramudiya habe ich gleich mal hinzugefügt :-).

    Mein snapchat: juliuserler

  4. Mag ja alles ganz nett sein. Durch die schier unzähligen Angebote im social media (SM) werden die Beiträge immer beliebiger, manchmal banaler, und mit der Zeit auch seltener. Da wird alle paar Monate eine neue digitale Sau durchs Dorf gejagt, auf die einige Aufspringen (um andere, vorher besprungene Säue wieder ihres Weges ziehen zu lassen). Manche folgen und manche lassen es. Und die meisten springen nach ein paar Wochen wieder ab und es entsteht gähnende Leere. In der Regel ist dann nach spätestens 2 bis 3 Jahren tote Hose im Portal. Das war so bei 500px, bei g+, bei ello und manch anderen Angeboten. Bei den wenigen, die einigermaßen funktionieren besteht ein informeller overload. Das macht mich manchmal müde, zumal ich dafür Zeit aufbringen muss, die endlich ist.

    Snapchat klingt jetzt nicht so verdammt spannend, dass es mich reizen würde, darin eine gewisse Zeit zu verbringen. Auch die hier gezeigten Inhalte überzeugen mich nicht sonderlich. Dabei bin ich für gute Geschichten immer zu haben. Ich kann jedoch anhand des Artikels nachvollziehen, warum Du Snapchat gut findest.
    jm2c

  5. Zuerst mal: Ich bin sehr angetan von der Verwendung des Gender-Stars in euren Artikeln und vor allem von dem kleinen Hinweis zur Netiquette beim Kommentarfeld!

    Zu Snapchat und anderen solcher Apps möchte ich grundsätzlich anmerken, dass es oftmals problematische Datenschutzbestimmungen gibt – was die Speicherung, deren Dauer und Ort, Nutzungsmöglichkeiten und kommerzielle Verwertung durch solche Anbieter_innen angeht.

    So gut ich nachvollziehen kann, dass einige einfach spontan und impulsiv so etwas nutzen wollen, so sehr merke ich mein Unbehagen beim Blick auf solche Bestimmungen, die sich leider, gerade bei den bekannten Diensten, nicht gerade angenehm lesen.

    Snapchat sieht für mich in den Bestimmungen sehr danach auch, als dass es ein „kostenloser“ Dienst ist, der sich über Werbung und Verwertung der Snapchat zur Verfügung gestellten Inhalte refinanziert. So heißt es etwa (https://www.snapchat.com/l/de-de/privacy):

    „Wir erfassen gerätespezifische Daten wie z. B. das Modell, die Betriebssystemversion, die Werbe-ID, eindeutige Anwendungs-IDs, eindeutige Geräte-IDs, Browsertypen, Sprache, Drahtlosnetzwerk und Mobilfunknetzdaten (u. a. die Handynummer).
    Telefonbuch des Geräts. Da es bei Snapchat um deine Kommunikation mit Freunden geht, können wir – mit deiner Zustimmung – Daten aus deinem Telefonbuch erfassen.“

    Das klingt für mich ziemlich nach Tracking von Nutzer_innen, was durch die Geräte und Anwendungs-Ids dann auch noch eine sehr gute Profilbildung zulässt. Perfekt für zielgerichtete Empfehlungen und Werbung, durch die sich der Dienst refinanziert
    Meine Fragen an dieser Stelle:
    Wozu benötigt ein Dienst zugriff auf mein Adressbuch mit all meine persönlichen und geschäftlichen Kontaktdaten?
    Warum benötigt der Dienst unbedingt meine Geräte-ID?
    Warum braucht er Informationen über mein Drahtlosnetzwerk?

    „Mit deiner Zustimmung erfassen wir außerdem mithilfe von GPS, Drahtlosnetzwerken, Funkmasten, WLAN-Zugriffspunkten und anderen Sensoren wie Gyroskopen, Beschleunigungsmessern und Kompassen Daten über deinen genauen Standort.“

    In der Gesamtheit dieser Nennung von Techniken muss ein_e Nutzer_in davon ausgehen, dass ein Tracking auch innerhalb von (Verkaufs- und Privat)Räumen geschieht. Triangulation via WLANs in Innenräumen ist beispielsweise ein realistisches Szenario.

    „Wenn uns z. B. ein anderer Nutzer erlaubt, Daten aus dem Telefonbuch seines Geräts zu erfassen und du zu seinen Kontakten gehörst, kann es sein, dass wir die aus dem Telefonbuch dieses Benutzers erfassten Daten mit den Daten, die wir von dir haben, kombinieren. Außerdem erhalten wir möglicherweise Daten von anderen Unternehmen, die sich in unserem Besitz befinden oder von uns geführt werden, oder aus anderen Drittquellen, die wir mit den über unsere Services erfassten Daten über dich kombinieren.“

    Kurz: Daten werden kombiniert, sofern irgendwie verfügbar. Profilbildung also auch über Kolleg_innen, Bekannte und Freunde, die (un)wissentlich ihre Adressbücher mit Snapchat teilen. Pfui!

    „Beachte, dass – unabhängig von deinem Wohnort oder dem Land, in dem du unsere Services nutzt – unsere Services von den USA aus bereitgestellt werden. Das bedeutet, dass wir deine Daten in den USA erfassen, sie dorthin übermitteln, dort speichern und verarbeiten.“

    Das sog. „Safe-Harbor“ Abkommen zwischen den USA und der EU ist seit Ende 2015 gekippt. Das bedeutet: rechtlich gibt es keine Grundlage, die sicherstellt, dass das Datenschutzniveau zwischen diesen beiden Staatengemeinschaften vergleichbar ist. Da die Daten in den USA verarbeitet und gespeichert werden, gelten hier andere/weniger/keine Einspruchsmöglichkeiten und rechtlichen Rahmenbedingungen.

    Es gibt noch sehr viel mehr was da kritisch zu sehen wäre…

    Die Frage bei der Nutzung sollte immer auch die Datensparsamkeit sein: Warum benötigt dieser Dienst konkret diese ganzen Daten?
    Der Betrieb einer solchen Funktionalität ließe sich in sehr vielen Fällen auch mit weniger Datenerfassung, Nutzer_innenverfolgung und Werbung bewerkstelligen.

    Jedenfalls würde ich es begrüßen, dass – gerade bei solchen Social-Media-Diensten – weniger „leichtfertig“ empfohlen wird. Gerade bei den größten Plattformen in diesem Bereich (Alphabet/Google, Facebook/WhatApp, …) sind die Datenschutzbestimmungen oft sehr bedenklich und datenschutzfreundliche Alternativen zu diesen Diensten höchst wünschenswert!

    Alternative Messenger mit ähnlicher Funktionalität scheinen u. a. zu sein:
    – wickr
    – confide
    – telegram
    – clipchat
    – wink!

    Das hat eine Recherche von etwa 1 Minute ergeben. Die Datenschutzbestimmungen der einzelnen Dienste habe ich in diesem Zeitraum natürlich nicht prüfen können… ;)

    Liebe Grüße

  6. Ein interessantes, neues Gadget und bestimmt Gesprächsthema vieler Runden (neudeutsch: Communities). Wie bei bisherigen Entwicklungen wird der anfängliche Spass- durch den späteren Stressfaktor abgelöst. Und ich nehme mal an, dass wirkliche Fotografen i.d.R. Besseres zu tun haben, als sich dauernd der Welt mitzuteilen (der gestrige Beitrag hat eindrücklich gezeigt, was Ausdauer und Geduld hervorbringen können, aber klar: viel „Spass“ ist da nicht immer dabei). Die Begeisterung ihres Kindes zeigt möglicherweise die Zielgruppe von Snapchat auf.

    Zusammenfassend: Ich gewinne wohl sehr viel mehr Zeit, Akku-Ladung, Entspannung und Privatsphäre (s. Kommentar Justus), wenn ich auf Snapchat verzichte.

  7. Dem Thema Snapchat begegnet man gerade wirklich an jeder Ecke. Es sprechen viele Punkte für die Nutzung als Fotograf. Doch ich werde mit der Sache einfach nicht warm…. Werde ich langsam zu alt für den “neumodischen” Kram mit 30??? Ab und an komme ich mir wirklich so vor :-D

    Vielen Dank für den tollen Artikel, war wirklich sehr informativ!

    Viele Grüße

    • Genau meine Gedanken, auch wenn ich “erst” 28 bin…

      Mir ist das irgendwie alles zuviel des Guten. Einige Fotografen können sicher spannende Einblicke in ihr Schaffen geben, aber letztendlich interessiert mich das Foto als Endprodukt. Gerne ohne Entstehungsgeschichte, sodass man es einfach auf sich wirken lassen oder seinen eigenen Teil dazu denken darf. Da bleib ich lieber zunächst bei Instagram. :)

  8. Der inflationäre Gebrauch von “*innen” lenkt beim Lesen des Artikels dermaßen vom eigentlichen Inhalt ab, dass das eigentlich spannende Thema an Lesewert verliert.
    Mit etwas mehr Großzügigkeit oder dem einen oder anderen rhetorischen Trick ließe sich der Artikel deutlich aufwerten. So wirkt er leider gezwungen und etwas peinlich berührend.

    • Ach, echt? Ist mir gar nicht aufgefallen, bevor Du die *innen erwähnt hast. Kommt wohl auf die Lesegewohnheit an ;-)
      Aber ist ja dann doch bisschen ab vom Schuss, schließlich war das Thema ja “Snapchat”.
      Ich kann mich noch so gar nicht damit anfreunden, aber isch abe auch noch gare keine Smartefone (hihi). Aber meine Tochter wird es mir irgendwann schon beibringen, was gerade hip ist.
      Grüaßle

    • Das *innen ist mir beim ersten Lesen wirklich nicht aufgefallen.
      (hättest du das nicht erwähnt, und hätte ich mit Str+F nach dem Passus gesucht, dann wäre es mir auch gar nicht aufgefallen)

      Scheinbar bin ich zu sehr auf den Inhalt fokussiert um auf solche Feinheiten zu achten.
      Mich stört es jedenfalls nicht.

  9. Blogartikel dazu: Woanders – Mit Integration, Island, Lokaljournalismus und anderem |

  10. Interessanter Artikel.
    Er konnte mir Snapchat trotzdem nicht näher bringen :)

    Mir gefällt die ganze Social-Media Entwicklung bezogen auf die Fotografie nur bedingt.
    Vielleicht ist das auch der Grund warum ich mit Snapchat nicht warm werden.
    Mein Eindruck ist, das viele Fotografen verzweifelt versuchen an dem Hebel “Social-Media” zu arbeiten und dadurch ihre Fotografie etwas vernachlässigen.
    Die unzähligen “Making-Of” Videos und Ankündigungen die man oft mitbekommt ,interessieren mich meistens nicht wirklich. (mit einigen Ausnahmen)

    Bitte nicht falsch verstehen, ich habe nichts gegen gut gemachte Video-Tutorials. Die findet man meistens auch nicht auf den Typischen Social-Media-Kanälen, sondern auf YouTube oder Vimeo…
    Die Idee den Alltag von jemanden Live mitzuerleben (wie das bei Snapchat oder Twitch suggeriert wird) finde ich auch nichts interessantes.

    Als Kommunikationstool ist mir Snapchat zu anstrengend.
    Ich habe es kurz mal getestet, aber dann beschlossen erstmal nicht auf den Zug aufzuspringen.

    Cooler Artikel, aber ich bleibe ein Snapchat Muffel :)

    Beste Grüße
    S.

  11. Blogartikel dazu: Snapchat, Fotografie und das soziale Netzwerk – KHITOS