Grüne kaputte Schreibmaschine
29. November 2015 Lesezeit: ~3 Minuten

Die 5 Artikel des Monats

„Hab’ ich mich gerade verlesen? Es ist schon Ende November?“ Richtig. Die Zeit rast an uns vorbei und Weihnachten auf uns zu. Und bevor nun der November komplett vorüber ist, empfehlen wir Euch fünf Artikel aus unserem Fundus der letzten Wochen.

Wie so oft ist auch dieses Mal der Themenschwerpunkt auf den Fotojournalismus gesetzt, was vielleicht daran liegt, dass hier unter Fotografierenden großer Rede- und Diskussionsbedarf über die Fragen der Berufsethik besteht. Was dürfen Fotojournalist*innen und was nicht?

 

Solarenergie zugunsten der Ärmsten

Was im reichen Westen häufig nice to have ist, hat in den ärmeren Ländern dieser Welt, die keinen Zugriff auf Elektrizität haben, einen ganz anderen Stellenwert: Solarenergie. Laternen, die über diesen Weg Licht spenden, werden vielseitig eingesetzt – und welche ungeahnten Vorteile das in Afrika und Indien bringt, zeigt uns eine aufwändige Fotoreportage auf National Geographic.

 

Zum Attentäter per Photoshop

Gerade als Fotograf*innen müssten wir am besten wissen, wie leicht sich Bilder manipulieren lassen und daher Gesehenes in den Medien immer hinterfragen. Ein guter Artikel über das Manipulieren der Meinung über Bilder und Bildbearbeitung mit einigen Beispielen haben wir bei Docma gefunden.

 

Im Naturistenzentrum

Von 1999 bis 2011 verbrachte der französische Fotograf Hervé Szydlowski jeden Sommer im Naturistenzentrum in Südfrankreich. Dort portraitierte er die Urlauber und lebte auch selbst in seinem „verlorenen Paradies“. Vice hat ein Interview mit dem Fotografen und zeigt seine Fotos.

 

Krieg ist schön?

David Shields beobachtete über mehrere Jahre, mit welchen Fotos die New York Times über den Kriege auf ihrer Titelseite berichtete. Dabei fiel ihm mehr und mehr auf, dass ein Großteil der Aufnahmen überhaupt nichts mit der blutigen Realität der Konflikte zu tun hatte, sondern sie im wahrsten Sinne des Wortes „schön“ waren. Nun hat er auf Salon ein aufschlussreiches und lesenwertes Interview gegeben, das wir uneingeschränkt empfehlen möchten.

 

Fragen, die nerven

Fotografinnen und Fotografen, die häufig interviewt werden, bekommen oft dieselben Fragen gestellt. Welche davon nervt am meisten? Auf Feature Shoot nennen Bruce Gilden, Ed Kashi und Ami Vitale genau diese Fragen und einige erläutern auch, warum sie eine Frage nicht mehr hören können

 

Stimmt Ihr David Shields zu? Seid auch Ihr der Meinung, dass Krieg viel zu oft von einer romantisierenden Seite bebildert wird? Und wie seht Ihr das mit den nervigen Interviewfragen? Geht es Euch – auch als Rezipienten – beim Lesen bestimmter Fragen ähnlich?

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