12. Mai 2015

Die Ursprünge aller Dinge

Der Weg, über den Du sprechen kannst, ist nicht der Weg, auf dem Du gehen kannst.
– Tao Te Ching

Dieses Zitat fällt mir ein, wenn ich versuche, etwas über meine Fotos zu schreiben. In meinen Arbeiten geht es um mein Innerstes oder die Manifestation dessen, was mit mir passiert. Oft realisieren wir Veränderungen erst, nachdem sie passiert sind. Für meine aktuelle Serie fehlen mir noch die Worte, da ich noch völlig darin versunken bin.

Nach meiner dritten Schwangerschaft – nach meinen zwei Jungs die erste Tochter – dreht sich in letzter Zeit viel um sie. Sie wurde mit einem Sehfehler geboren und seit der Geburt suchten wir immer wieder medizinische Hilfe, damit sie ihre Sehkraft nicht verliert. Auch meine Sicht hat sich dadurch verändert.

Erschüttert durch diesen Umstand begann ich, mich mit dem Aufbau des Auges und unseres Körpers zu beschäftigen. Und wie immer führten mich meine Nachforschungen über Körper, Raum und Zeit hinaus und begannen einen Dialog mit dem, was wir als Realität kennen. Der Kern der Collagen charakterisiert alles Leben, bis hin zur Ausbildung von Organen, neuen Perspektiven und dem ganzen Universum sowie der Gedankenwelt.

Aus dieser Phase meines Lebens entsteht diese Serie, die den Titel „Origins“ trägt.

Abstraktes Schwarzweiß Bild

Abstraktes Schwarzweiß Bild

Abstraktes Bild mit Körperteilen

Abstraktes Bild mit Körperteilen

Abstraktes Schwarzweiß Bild

Abstraktes Schwarzweiß Bild

Abstraktes Schwarzweiß Bild

Abstraktes Schwarzweiß Bild

Abstraktes Schwarzweiß Bild

Abstraktes Schwarzweiß Bild

Abstraktes Schwarzweiß Bild

Die Inspiration meines kreativen Schaffens entsteht auf natürliche Weise. Ich bin ein sehr emotionaler Mensch, der immer schon zu heftig fühlte, aber nie gut darin war, Gefühle auszudrücken. Die Fotografie trat als Ventil in mein Leben, als Therapie. Und obwohl ich Fotografie liebe, bringen mir Gemälde, Zeichnungen, Bücher und Musik mehr Inspiration. Sie lassen meine Inspiration freier fließen.

Jeden Abend, wenn ich vor dem Schlafen in einer Art meditativem Prozess in meinem Bett liege, blitzen in mir Bilder aus meinem Unterbewusstsein auf. Ich denke, dieses Aufblitzen und die Orte, an die ich mich begebe, wenn ich schlafe, bringen mir am meisten Inspiration.

Dieser Gastartikel wurde für Euch von Chris Hieronimus aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt.

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