15. Januar 2015

Foto: Karin Daninger


Ein Mann steht vor einer Landschaft und genießt den Ausblick.

Fotolinks des Tages

1. Äthiopien im Portrait

Man muss die bunten und teilweise romantisierenden Fotos des Magnum-Fotografen Steve McCurry nicht mögen. Doch eines ist ihm zugutezuhalten: Er hat einen unvergleichbaren Eifer, die Menschen ferner Länder zu portraitieren. Heute veröffentlichte McCurry eine Bildstrecke über die Farben des Landes Äthiopien. Und wenn McCurry eines kann, dann ist es der Umgang mit fotografischen Farben. Besonders schade finden wir jedoch, dass sich McCurry nicht die Mühe gemacht hat, außer ein paar Zitaten auch etwas über die Einzigartigkeit des Landes zu schreiben. → ansehen

2. Das Märchen von den erleuchteten Pilzen

Nein, die Makro-Fotografie ist nicht tot. Selten, aber nicht zu übersehen gibt es Lichtpunkte am Ende des Tunnels eines Genres, das kleine Dinge groß macht. Ein Beispiel dafür ist Martin Pfister aus Bayern. Dieser überspringt locker die üblichen Maxime der Makrofotografie und erzeugt mit LED-Lichtern eine fabelhafte Stimmung, die seinen Nahaufnahmen von Pilzen beinahe märchenhaften Charakter verleiht. → ansehen

+ Martin Pfister ist nicht sonderlich aktiv im Netz, aber auf 500px hat er ein Profil mit aktuellen Fotos.

3. Augen auf, Ihr Künste!

Fotografisch keine Meisterleistung, aber die Idee ist genial: Ein neuer Tumblr mit dem Namen „What They See“ beschäftigt sich mit der Frage, was Kunstwerke sehen würden, wären sie dazu in der Lage. Was man daraus lernen kann? Manchmal reicht ein schlichtes Konzept aus, um eine in ihrer Wirkung verblüffende Serie zu gestalten. → ansehen

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1 Kommentar

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  1. Irgendwie bringt der Steve McCurry nur Bilder vom „noble savage“ aus Äthiopien. Urbaner Raum kommt, so wie ich das auf seiner Site sehe, praktisch nicht vor. Es ist eine Ethnographie des späten 19. Jahrhunderts, die ich hier sehe. Schöne Bilder, aber journalistisch schwach und eindimensional.