7. Januar 2015

Foto: Old Flo Picture Show


Fotolinks des Tages

1. Kleidertausch

Die Tochter in den Kleidern der Mutter, der Opa in den Kleidern des Enkelsohnes. Fotograf Qozop hat in seiner Serie „Springautumn“ Generationen die Kleider tauschen lassen und dabei nicht nur sehr lustige Fotos erschaffen, sondern auch Bilder die zum Nachdenken anregen. Die Idee von „altersgerechter Kleidung“ finden wir auf jeden Fall längst überholt und diese tolle Fotoserie bestätigt es. → ansehen

2. Ein Fotograf sondergleichen

Wir halten prinzipiell nicht viel von Hypes, aber es vergeht mittlerweile kein Tag, an dem unser Herausgeber nicht über irgendeinen Kanal die Straßenfotos von Tao Liu nahegelegt bekommt. Und es stimmt tatsächlich: Der aus China stammende Fotograf (eigentlich fotografiert er erst seit 3 Jahren) versteht tatsächlich etwas von seinem Fach und gehört sicherlich zu den Besten des Genres. So ist es kein Wunder, dass seine Bilder derzeit überall im Netz herumgereicht werden. Unsicher? Überzeugt Euch selbst. → ansehen

3. Selbstportraits aufs Wesentliche reduziert

Ob es sich bei dem folgenden Produkt um Satire oder eine ernst gemeinte Kampagne handelt, ist nur schwer zu erkennen. Eigentlich ist das auch egal, denn wir finden, dass unser Fund trotz möglicher Seriosität sehr erheiternd ist. Kommen wir zur Sache: Es handelt sich um den BelfieStick, der dem Namen nach mit dem allseits bekannten Selfie-Stick verwandt ist. Was den BelfieStick vom Selfiestick unterscheidet, ist der knickbare Stab, der es ermöglicht, ein Selfie zu machen, bei dem auch der Rücken – oder der Allerwerteste – zu sehen ist. Eine Marktlücke, die dringend geschlossen werden musste, findet Ihr nicht auch? → ansehen

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10 Kommentare

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  1. Ja, der tolle BelfieStick… Jetzt haben vor allem Frauen es noch leichter Fotos von ihrem Allerwertesten ins Netz zu stellen, sogar ohne die Notwendigkeit eines Spiegels. Als gäbe es nicht schon genug davon. Juhu… :/

      • Auch das ist meiner Meinung nach Deinem subjektiven Erleben geschuldet, denn es gibt einen Gutteil von Männern, die sich selbst fotografieren. Ich finde es schwierig, Frauen pauschalisiert in eine Schublade zu schieben. Ich glaube, an dieser Stelle hört auch mein Humor auf.

      • Hallo Martin, irgendwie kann ich nicht direkt auf deinen letzten Beitrag (8.1. 20:32) antworten, daher so:
        Es ist alles subjektives Erleben und ich teile auch meine Meinung mit, die sich mit der anderer ja nicht decken muß – ich kann und will auch nicht für andere sprechen. Ich persönlich bin jener genannten Fotos überdrüssig und es ist schwer zu leugnen, dass es davon sehr viele gibt (egal ob m oder w).

        Etwas nicht zu pauschalisieren ist schwierig, wenn man sich auf eine so gewaltige Masse an Bildern bezieht (nehmen wir z.B. FB oder andere social networks). Was nicht heißen soll, dass alle Frauen schlecht sind und solche Fotos von sich machen – soviel sollte man mit gesundem Menschenverstand herauslesen können. Ich hätte genauso das Beispiel nennen können, in dem Männer ihren tollen, trainierten Body vor dem Spiegel fotografieren und ins Netz stellen – auch hier sind selbstredend nicht alle gemeint. Soviel selbständiges Denken traue ich den Lesern der Kommentare schon zu und das macht es in meinen Augen nicht notwendig aus einem 3-Satz-Kommentar einen halben Roman zu machen, um der vermeintlichen Pauschalisierung entgegen zu wirken.
        Im übrigen beziehe ich mich tatsächlich nur auf das Abbilden gewisser Körperteile um einen bestimmten Effekt bzw. eine bestimmte Reaktion zu erzielen, nicht auf Selfies an sich. Denn es gibt durchaus ebenso viele Selfies, die das Gesicht des Menschen zeigen, welche zum Teil durschnittlich aber auch zum großteil sehr hübsch und angenehm anzuschauen sind.

        Also, bitte nicht so eng sehen und jedes Wort auf die Goldwage legen.

      • Hallo Tom. Als Herausgeber eines Magazines bin ich bei Worten, die sich pauschalisierend und im schlacksigen Witz auf eine Menschengruppe (hier: Frauen) beziehen, sehr genau. Und ich werde auch immer auf einen sensiblen Umgang damit hinweisen.

  2. Das Bild des Tages ist richtig klasse. Sehr schön ausgewählt!

    Tao Liu hab ich mir angesehen und war eher enttäuscht. Wobei es immer die Frage ist, was man sich erwartet. Er macht Straßenfotografie sicher auch Nicht-Fotografen zugänglich, weil seine Bilder so zugänglich sind. Es ist andererseits ein eher oberflächlicher Effekt, den er da erzielt. Erinnert mich an das, was manche In-Public-Fotografen abliefern (Matt Stuart fällt da in die selbe Kategorie, denke ich). Technisch schwer, man braucht ein gutes Auge, ein exzellentes Timing und viel Geduld. Aber es ist – zum Glück – nur eine von vielen Facetten der Straßenfotografie.

    • Hallo Tilman, da kann man sicher geteilter Meinung sein. Ich persönlich finde die Fotos wahnsinnig gut, wobei natürlich von vorneherin klar ist, um was es geht. Diese Form des Fotografierens ist dennoch eine sehr, sehr schwere Disziplin, die nur die Wenigsten beherrschen.