3. Januar 2015

Foto: Anton Flow


Schatten auf grauen Untergrund.

Fotolinks des Tages

1. Für mehr Miteinander

Kenny Coverstone sieht in der Fotogemeinschaft viel Neid und Missgunst und fordert in seinem Artikel „Why I can’t stand the photography community“ mehr Gemeinschaftlichkeit und Hilfsbereitschaft. Er bezieht sich dabei besonders auf den Umgang mit Fotoanfängern, die viel negative Bewertungen bekommen, anstatt hilfreiche Kritik und gute Tipps. Coverstone ist davon überzeugt, dass es auch die eigene Fotografie stark bereichert, einander zu helfen. Jeder Lehrer lernt auch von seinen Schülern. → ansehen

2. Portraits von Zootieren

Die Washington Post stellt die Fotoserie „African Souls“ der deutschen Fotografin Manuela Kulpa vor, die Zootiere in verschiedenen europäischen Zoos portraitiert. Kulpa möchte mit der Serie zeigen, dass auch Tiere eine Seele haben und im Artikel wird kurz die Problematik artgerechter Haltung in Zoos gestreift. Leider wirken diese guten Ansätze nahezu zynisch, sieht man sich die romantisierten Bilder der Fotografin an, die in Sepiatönen gehalten sind und keinen Hinweis auf Betonböden, Zäune und Glasfenster geben. Qualitativ sicher schöne Bilder, aber die Intention ist verfehlt. → ansehen

3. Portraits von Winter-Schwimmern

1903 begründete Bernarr Macfadden die These, dass das Schwimmen im eisigen Atlantik gut für die Gesundheit sei, da es nicht nur das Immunsystem anrege, sondern auch die Ausdauer und Potenz steigere. Trotz einiger Kritiker setzt sich die Tradition des Winterschwimmens bis heute fort und findet jedes Jahr am 1. Januar ihren Höhepunkt. Der Fotograf Mathieu Asselin war dieses Jahr eher zufällig bei dem Spektakel auf Coney Island und nutzte die Chance einige Portraits der Schwimmer zu erstellen. Gegen das Meer stehend und in düsteren Farben gehalten, funktioniert die Serie sehr gut und vermittelt die Kälte vor Ort und die Durchsetzungskraft der Portraitierten. → ansehen

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2 Kommentare

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  1. Bezüglich des Beitrages zum Thema: Portraits von Zootieren

    Sorry, ihr solltet euch ggf. ein bisserl mehr Informieren, bevor ihr so etwas schreibt. Habt ihr euch überhaupt einmal die Texte zu den einzelnen Bildern auf meiner Seite oder auf 500px durchgelesen oder seid ihr nur durch diesen einen Artikel auf die Bilder aufmerksam geworden?

    Mit meinen Bildern möchte ich die Schönheit und Ausdrucksstärke der Tiere in den Vordergrund stellen und zeigen, dass sich dahinter empfindsame Wesen verbergen. Ist es dabei so wichtig, wie und wo das Foto aufgenommenen wurde und wie ich es bearbeite? Was seht ihr in den Bildern? Nur die Ästhetik? Wenn das so ist, finde ich dies sehr schade!

    Alle unsere Mitgeschöpfe spüren Freude und Zuneigung ebenso wie Angst und Trauer. Dies ist das Credo der Bilder. Für mich sind meine Bilder derzeit das wirksamste Mittel, um klarzumachen, wie wichtig Umweltschutz und Tierschutz sind – jeder auch nur kleinste Beitrag kann das Überleben unserer herrlichen Mitgeschöpfe und unserer Umwelt sichern! Müssen es immer nur grausame Bilder sein? Schreibe ich irgendwo, dass das Leben für die Tiere im Zoo soooooooo schön ist? Ja, die Bilder sind im Zoo entstanden, Punkt! Ich habe einfach nicht die Mittel die Welt zu bereisen, um die Tiere in Freiheit zu fotografieren. Diese ganze Zoo-Pointierung ist nicht durch mich entstanden, sondern durch die Autoren der einzelnen Artikel.

    Durch meine Bilder erreiche ich sehr viele Menschen, ist das nicht gut? Und wenn sich dadurch nur ein paar Menschen Gedanken um die Tiere, Umweltschutz und Naturschutz machen, habe ich mein Ziel erreicht!

    In diesem Sinne, ich wünsche euch weiterhin viel Erfolg bei eurem Projekt!