1. Januar 2015

Foto: Jennifer Wettig


Straße mit Menschen und Feuerwerk.

Fotolinks des Tages

1. Zweiundfünfzig mal 2014

Die amerikanische Huffington Post macht es uns leicht, 2014 noch einmal vorüberziehen zu lassen. Die Redakteurin des Ressorts für Kunst und Kultur, Katherine Brooks sammelte 52 Aufnahmen, die in chronologischer Reihenfolge Ereignisse in aller Welt erfassen. So ist von der Neujahrs-Feier 2013/14 in Frankfurt über die Gay Pride Parade in Stockholm bis hin zu den Protesten in Washington alles dabei. Was im Nachhinein tatsächlich schade ist, bemerkt man leider nur, wenn man genau hinsieht: Keine einzige Fotografin, kein einziger Fotograf wurde genannt. → ansehen

2. Vom Leiden in Gaza City

Wir machen heute eine Ausnahme und verlinken ein Fotoessay aus dem August des letzten Jahres, welches jedoch dieser Tage im Netz erneut besprochen wurde. Es handelt sich dabei um die Erlebnisse einer LA-Times Fotojournalistin, die nach heftigem Bombardement von Gaza City die Zustände der Bewohner erlebte und fotografierte. Es sind bewegende Bilder und Worte, die uns schonungslos die Abgründe des Krieges vor Augen halten. → ansehen

3. Gefährliche Aufnahmen

Selten schafft ein Fotograf in kurzer Zeit so viel zu bewegen, wie Kevin McElvaney. Der in Norddeutschland Geborene lernte vor vier Jahren die Fotografie kennen und dokumentierte in der Zwischenzeit Arbeiter des Computer-Friedhofes Agbogbloshie, Palästinenser im Westjordanland und nun die Tagelöhner am Kawah Ijen, einem Schwefelvulkan in Indonesien. Die Süddeutsche veröffentlichte gestern exklusive Aufnahmen von einem Ort, an den sich nur wenige Menschen trauen, wenn sie nicht durch ihre Armut dazu gezwungen werden. → ansehen

+ Katja Kemnitz berichtete im Mai des letzten Jahres über die oben genannte und Serie McAlvaneys: Agbogbloshie.

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