17. Dezember 2014

Foto: Ladimannskipanni


Fotolinks des Tages

1. 29 mal Zeitgeschehen

Meist werden Best-Of-Listen ja nach formalen Kategorien editiert, beispielsweise „die besten Sportfotos des Jahres“ oder die Auswahl bezieht sich nur auf Seiten-interne Publikationen. Das TIME-Magazin hat dieses ungeschriebene Gesetz durchbrochen, eine zeitgemäße Fotocommunity herausgesucht und dort nach den bedeutendsten Fotos 2014 geforscht: Instagram. Herausgekommen ist eine großartige Strecke von 29 Aufnahmen, die das Weltgeschehen dokumentierten und somit ganz ohne Nachrichten-Magazin wichtige Ereignisse bekundeten. Vom Euromaidan über eine eritreische Hochzeit in Haifa bis hin zur Dokumentation einer Mutter, die mit ihrem Sohn am Grab ihres erstgeborenen Kindes sitzt, zeigt diese Serie auf, dass Berichterstattung über wichtiges Zeitgeschehen nicht zwingend an eine DSLR gebunden ist. → ansehen

2. Drohnen-Fotografie teuer bestraft

„Warum nicht mal mit einer Drohne fotografieren?“ Diesen Gedanken tragen sicherlich viele Fotobegeisterte mit sich herum und überlegen sich, das doch einfach mal auszuprobieren. Doch hierbei ist Vorsicht geboten, denn so ein Abenteuer kann flugs teuer werden, wie es einem Luftbildfotografen am Dienstag ergangen ist. Besucher eines Festes hatten sich beschwert, da die Drohne recht tief über sie hinweg flog. 1.500 € Strafe musste der Fotograf entlohnen, eine Aufstiegsgenehmigung ist hingegen für 150 € zu haben. Und die Moral von der Geschicht’? Mit Drohnen spaßen lohnt sich nicht. → ansehen

3. Von der Liebe einer Mutter

Der in Norddeutschland geborene Fred Hüning war bisher einer der unbekannteren Namen im Fotografie-Internet, doch nun hat seine Serie „Drei“ auf Huffington-Post für Furore gesorgt. Nein, es handelt sich mitnichten um super dramatische Fotos von explodierenden Autos, sondern um tief gehende und hochemotionale Dokumente aus dem innersten des Familienlebens: Der Mutter-Liebe zu ihrem Kind. Weit entfernt von beschönigendem Kitsch greift Hüning ebenfalls die Ambivalenz eines Vaters auf, der sich manchmal aus dem innersten Kreis von Mutter und Kind ausgeschlossen fühlt und drückt dieses Gefühl in diesen einzigartigen Portraits aus. → ansehen

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