Eine Tasse Tee, einige Kastanien und zwei gelbgrüne Blätter auf braunem Holz.
05. Oktober 2014 Lesezeit: ~4 Minuten

browserFruits Oktober, Ausgabe 1

Hello Ello. Wir sind jetzt auch auf der Social-Media-Plattform Ello vertreten und gespannt, wie sie sich noch entwickeln wird, denn die Beta-Version ist doch recht abenteuerlich, aber auch sympatisch. Ihr könnt uns dort sehr gern folgen. Wir bleiben Euch aber natürlich auch auf Facebook, Twitter und Google+ erhalten. Und für wen das alles nichts ist, der klickt regelmäßig ganz einfach so ins Magazin.

 

Fotospecial: Eisköniginnen

Flickr

500px

 

Deutschsprachig

• Marc von Martial liebt Dachbodenfenster und fotografiert nur mit deren Licht wunderschöne Schwarzweiß-Portraits.

• Anlässlich der Joel-Meyerowitz-Retrospektive im NRW-Forum Düsseldorf zeigt Spiegel Online ein paar Fotos Meyerowitz’, die den Zauber des Alltags auf New Yorks Straßen einfangen.

• Und in Mannheim sind noch bis zum 25. Januar 150 Schwarzweiß-Bilder von Norman Seeff zu sehen. Hierzu zeigt Zeit Online 12 beeindruckende Fotos von Stars wie Patti Smith, Tina Turner oder Johnny Cash.

Wasser aus dem All betrachtet: Satellitenaufnahmen zeigen das gewaltige Element.

• Einen interessanten Einblick über den deutschen Fotografen Paul Ripke gibt der Text „Volle Möhre“
 von Boris Loder.

• Ob in Myanmar, Grönland oder der Türkei: Der Fotograf Hans-Jürgen Raabe fotografiert auf der ganzen Welt Menschen. 990 Bilder soll das Mammut-Fotografieprojekt bis 2020 umfassen.

 

International

• CineStill entwickelt einen Mittelformat-Farbfilm für Kunstlicht (den es schon als erfolgreiche Kleinbild-Version gibt) und hat dafür eine Kickstarter-Kampagne ins Leben gerufen.

• Noch ein Kickstarter-Projekt für die Liebhaber von analogem Filmmaterial: FILM Ferrania möchte Teile der alten Ferrania-Produktionsstätten aufkaufen, so vor der Zerstörung retten und damit wieder Filme produzieren.

• Habt Ihr schon einmal Fische fotografiert? Wenn ja, wisst Ihr, dass das keine einfach Sache ist. Auf Colossal werden Aufnahmen von siamesischen Kampffischen vorgestellt, wie sie nicht besser sein könnten.

• Diese inszenierten Alpenaufnahmen von Robert Bösch solltet Ihr gesehen haben.

• Einen Einblick in Dina Belenkos kreative Stillleben gibt 500px und zeigt ein ausführliches Tutorial eines ihrer Bilder.

• Wunderbar inszenierte und surreale Fotos aus der Salzwüste Boliviens der niederländischen Fotografin Scarlett Hooft Graafland.

• So romantisch: Ein Heiratsantrag im Sonnenblumenfeld dokumentiert von Grace E. Jones.

„Du bist, was du isst.“ – National Geographic zeigt in einer Serie, wie sich Menschen aus der ganzen Welt ernähren.

• Falls Ihr Euch fragt, welche (guten) Straßenfotografen auf Ello unterwegs sind, könnt Ihr Euch die Liste von Martin anschauen. Weitere Empfehlungen nimmt er auch gern entgegen.

• Woher nehmen Fotokünstler die Inspiration für ihre Collagen? Jarek Kubicki, den wir bereits vorgestellt haben, sammelt seine Inspirationen jetzt in einem öffentlichen Tumblr.

 

Neuerscheinungen und Tipps vom Foto-Büchermarkt

Buchtipps

• Der neue Fotoband zum Award „Hasselblad Masters Vol. 4“* ist draußen. Zwölf Fotografen stellen in diesem Sammelband ihre Bilder zum Thema „Evolve“ vor. Der Band kostet 79,80 € und ist 240 Seiten stark.

• Der Schweizer Peter Hebeisen wählte für seine Serie europäische Schlachtfelder des 20. Jahrhunderts und fotografierte diese in der Tradition der romantischen Landschaftsmalerei. Im Bildband „Battlefields“* sind auf 160 Seiten rund 50 großformatige Bilder zu sehen. Über 40.000 Kilometer legte Peter Hebeisen zurück, um zu den Kampfplätzen mit den größten Opferzahlen zu gelangen. Seine Neuvermessung Europas ruft die Unfassbarkeit der Geschehnisse in Erinnerung.

 

Wettbewerbe

• Der Kurier Fotowettbewerb 2014 nimmt noch bis zum 7. Oktober Einreichungen in sieben Kategorien an. Die Teilnahme ist kostenpflichtig.

 

Zitat der Woche

Nachahmen heißt, einen Mangel an Originalität eingestehen – und das ist der Ursprung der Inkompetenz.

W. Neilson –

Mehr Zitate

 

Videos

Jörg Colber stellt hier die alleinige Zukunft aller Fotobücher vor: E-Books.

 

* Das ist ein Affiliate-Link zu Amazon. Wenn Ihr darüber etwas bestellt, erhält kwerfeldein eine kleine Provision, Ihr bezahlt aber keinen Cent mehr.

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4 Kommentare

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  1. Das für mich wichtigste Argument pro Papierbuch, das Colber gar nicht erwähnt: Ca. 95% der Betrachter haben keinen kalibrierten Bildschirm. Weder am Notebook, noch am Desktop-PC, noch am Fernseher, Smartphone, Tablet oder sonst wo. Darüber hinaus haben viele billige Display, die teilweise gerade mal 50% des ohnehin nicht großen sRGB-Farbraums abbilden, die in sehr hellen oder sehr dunklen Bereichen Töne verschlucken, weil sie dass nicht mehr differenzieren können. Wenn ein TN-Display verbaut wurde, dann ist der gesamte Bildeindruck auch noch extrem vom Bildwinkel abhängig. Darüber hinaus gibt es die verschiedensten Bildschirmformate. Der Betrachter sieht eventuell Ränder, beschnittene Bilder, Overlays, Menüs etc. Alles Dinge, die der Fotograf für sein Foto nicht vorgesehen hat

    Im Endeffekt sehen die User dann zwar das Motiv, aber sie sehen nicht die Farben, nicht die Kontraste und möglicherweise nicht die feinen Details, die der Fotograf für sein Foto vorgesehen hat. Sie sehen auch nicht das Layout, den Weißraum etc. in dem der Fotograf sein Foto zeigen wollte. Sie sehen irgendwas. Bei einem gedruckten Buch ist dagegen jedes Exemplar gleich.

    Anders sieht es aus, wenn es um Dokumentationen u.ä. geht, wo Fotos nur ein Teil der Präsentationsmasse sind. Da können e-Books ihre Vorteile ausspielen, weil sie sich mit Sound, Videos, interaktiven Elementen anreichern lassen und bestimmte Inhalte so besser transportieren können.