07. September 2014 Lesezeit: ~3 Minuten

browserFruits September, Ausgabe 1

Wie gewohnt und wie jeden Sonntag gibt es auch heute wieder unsere browserFruits. Dabei läuft es eigentlich hinter den Kulissen gar nicht immer so ruhig und alltäglich. Immer wieder planen wir Neues, versuchen Altes zu verbessern und fragen uns, wie wir Euch noch Gutes tun können. Falls Ihr dafür konkrete Anregungen habt, sind diese bei uns immer willkommen. Schreibt uns.

 

Fotospecial: Verlassene Kirchen

Flickr

500px

 

Deutschsprachig

• Etwas Physik zum Sonntagmorgen? Eine kleine Erklärung zum Thema Brennweite haben wir hier entdeckt.

Ren Hang fotografiert Akt und noch dazu keinen klassischen. In China kämpft er dabei mit der Zensur und hat es damit nicht immer leicht.

• Vor 90 Jahren wurde der argentinische Badeort Villa Epecuén gegründet und 1985 bei einem Dammbruch überflutet. Mittlerweile sind die Ruinen wieder aufgetaucht – und inzwischen ein Abenteuerspielplatz für Fotografen.

„Identities“ heißt die neue Serie des türkischen Fotografen Can Dagarslani und wird auf Ignant vorgestellt.

• Oktoberfest mal ganz anders zeigt der Münchner Fotograf Franz Sussbauer in seiner Serie „Schlafende Wiesn“.

• Unsere Redakteurin Laura Zalenga hat einen Tag ihrer Kanadareise fotografisch festgehalten.

 

International

• Beinahe 3 Millionen historische Bilder hat Kalev Leetaru auf Flickr hochgeladen. Sie stammen aus Bibliotheksbüchern, welche die „Internet Archive Organisation“ momentan scannt.

• Same same, but different. Der spanische Fotograf Alberto Salván Zulueta hat mithilfe von Google Street View die Orte aus Stephen Shores „Uncommon Places“ aufgesucht und dann vom Bildschirm neu analog abfotografiert.

• Frauen haben während des zweiten Weltkrieges oft die Arbeit der Männer übernommen. Diese Bilder sind ein Zeitdokument und gleichzeitig dank des wunderbaren Kodachrome-Filmes auch sehr schön anzusehen.

• Die erste Kamera von Canon hieß Kwanon und gefällt uns besonders des Namens wegen. 80 Jahre ist sie jetzt alt.

• Der Vulkan Bárðarbunga bricht gerade in Island aus und hier gibt es spektakuläre Aufnahmen davon.

• Das Zitat „You’re only given a little spark of madness. You mustn´t lose it.“ von Robin Williams hat drei Fotografen für ihre Bilder inspiriert.

• Wußtet Ihr, dass die Bilder im Ikea Katalog zum Großteil gar keine Fotos sind?

• Ein interessantes Interview mit Chad Moore haben wir auf dem Leica-Blog entdeckt.

 

Neuerscheinungen und Tipps vom Foto-Büchermarkt

Buchtipps

• Die Fotografin Victoria Sambunaris erzählt im Interview von ihren Reisen durch die USA, die sie aus der Sicht einer Geologin und Kartographin dokumentiert hat. Aus diesen Reisen entstand der Bildband „Taxonomy of a Landscape“*. Das Buch ist 196 Seiten stark und ist schon für etwa 40 Euro zu haben.

„Life Below: The New York City Subway“* zeigt Aufnahmen des französischen Fotografen Christophe Agou, der seit den frühen 90ern New York und die U-Bahnen der Mega-City dokumentiert. Das Buch kostet 15,61 Euro und erschien bereits 2004.

 

Zitat der Woche

Pick a theme and work it to exhaustion. The subject must be something you truly love or truly hate.

Dorothea Lange –

Mehr Zitate

 

Videos

Fünf Fehler die Fotografie Anfänger häufig machen.

 

* Das ist ein Affiliate-Link zu Amazon. Wenn Ihr darüber etwas bestellt, erhält kwerfeldein eine kleine Provision, Ihr bezahlt aber keinen Cent mehr.

Ähnliche Artikel


4 Kommentare

Schreib’ einen Kommentar

Netiquette: Bleib freundlich, konstruktiv und beim Thema des Artikels. Mehr dazu.

  1. wie immer schöne Tips.
    Nur…. was ist denn das für ein aufgedrehtes Video? Der Typ nervt eher, als dass man sich den anschauen möchte, insbesondere mit dieser in Teeny Manier nach hinten gedrehten Mütze.
    Und: wo sind hier die 5 Fehler der Fotografieanfänger? ich sehe hier eher 5 (uralt) Tips, um das Foto mal abwechslungsreicher zu gestalten, ohne, dass ich alles später durch PS ziehen muss. Oder ist der Fehler der Anfänger eher, KEINE Cap verkehrtherum zu tragen, NICHT hysterisch ins Mikro zu plärren … ;-)
    Spaß beiseite: danke für die links!

  2. in welcher Zeitblase lebt die Redaktion von kwerfeldein, wenn der Damm „am 10. November 1985 nach heftigen Regenfällen …. brach“ ist das in meiner Zeit nicht 90 Jahre her ;-)

    Vielen Dank für die wöchentlichen Browserfruits
    Jürgen