10. August 2014 Lesezeit: ~4 Minuten

browserFruits August, Ausgabe 2

Noch einmal zur Erinnerung: Einsendeschluss für unseren aktuellen Wettbewerb ist der 12. August 2014 um 7 Uhr morgens. Wenn Ihr bald mit dem Grafik-Tablett Wacom Cintiq Companion Eure Bilder bearbeiten wollt, bleibt nun kaum noch Zeit. Also schnell, schreibt die letzten Texte zu Ende, vervollständigt Eure Ergebnisse und überprüft noch einmal die Wettbewerbsregeln, damit es nicht zum Schluss an einer kleinen Schusseligkeit scheitert.

 

Fotospecial: Schlösser und Burgen

Flickr

500px

 

Deutschsprachig

• Das Museum Brandhorst in München zeigt Bilder von Richard Avedon von einer eher unbekannten Seite – nicht die Modefotografie, sondern Wandbilder, die Serie „American West“ und Portraits. Bilder der Udo-und-Anette-Brandhorst-Stiftung werden hier erstmals öffentlich gezeigt.

• Fototechnik: Pelican Imaging baut an einer Kamera, die ähnlich wie eine Lytro funktioniert – für Smartphones. Erste Ergebnisse können hier begutachtet werden und zeigen deutlich, dass diese Technologie eher Beta ist.

• Der Berliner Fotograf Michel Lamoller macht von einer Szene mehrere Aufnahmen zu unterschiedlichen Zeiten. Die Prints dieser Aufnahmen zerschneidet er mit dem Skalpell und fügt sie zu einer Collage aus mehreren Schichten zusammen, die so mehrere Möglichkeiten der gleichen Szene zeigen.

• Kann ein Affe das Urheberrecht an einem Foto haben?

Paulina Metzscher zeigt auf Ignant einen Tag in ihrem Leben in Bildern.

 

International

• Aus lauter Verzweiflung fotografierte Matt Sweeney auf den Straßen Hollywoods. Vor über 30 Jahren. Nun hat er begonnen, seine Negative einzuscannen.

Maud Chalard ist ein toller Tumblr mit Fotografien über Sex, Freundschaft und Ursprünglichkeit.

• Diese scheinbaren Vorher-Nachher-Fotos beschäftigen sich mit dem Thema Drogenabhängigkeit. Jedoch nur mit Make-Up, ganz ohne Fotos zusammenzuschneiden.

• Eine sehr lesenswerte Geschichte: Wie der Erfinder und Abenteurer Hercule Florence im Amazonas in den 1830er Jahren eine frühe Form der Fotografie erfand.

• In diesem Ego-Shooter wird nicht mit dem Gewehr geschossen, sondern…? Genau. Mit der Kamera. Das Spiel ist noch in der Entwicklung, könnte aber so manchen Nerds gefallen – und dabei noch ein paar Grundlagen der Fotografie vermitteln.

• Matthew Wylie lebt in Toronto und lehrt dort Englisch und Philosophie. Er fotografiert primär mit dem Smartphone und die Bilder im Artikel zeigen seine sehr sehenswerte, sehr grafische Interpretation von Straßenfotografie.

• Big Picture zeigt 26 großartige Einblicke aus dem Alltag rund um die Welt.

 

Neuerscheinungen und Tipps vom Foto-Büchermarkt

Buchtipps

• Aktuell erscheinen immer wieder Retrospektiven über den Alltag der DDR in Form von Bildbänden. „Stadt, Land, Leben“* ist eines davon und muss sich ob seiner fotografischen Leistung des Bildjournalisten Jürgen Graetz nicht vor anderen verstecken. Einige seiner Schwarzweiß-Aufnahmen dieser Zeit wurden auf Spiegel Online vorgestellt und bringen dem Betrachter das Leben in der DDR auf ungekünstelte Weise (und auch mit kritischem Blick) näher.

• Das Paper Journal stellt Martin Kollars famose und durchaus belustigende Serie „Nothing Special” vor. Diese ist in Form eines Bildbandes für Neugierig-gewordene über Amazon* zu beziehen.

 

Wettbewerbe

• Der Fotografiepreis „Baukultur im Bild. Räume + Menschen“ zeichnet herausragende Aufnahmen von wirkungsvollen und auch alltäglichen Räumen in Nutzung aus. Einsendeschluss ist der 5. September 2014, die Gewinner können sich über Geldpreise freuen.

 

Zitat der Woche

The best way to have a good idea is to have lots of ideas.

Linus Pauling –

Mehr Zitate

 

Videos

Negative mit der DSRL abfotografieren? Hier wird diese Möglichkeit sehr lustig veranschaulicht.

 

* Das ist ein Affiliate-Link zu Amazon. Wenn Ihr darüber etwas bestellt, erhält kwerfeldein eine kleine Provision, Ihr bezahlt aber keinen Cent mehr.

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4 Kommentare

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  1. Ich hatte vor einiger Zeit ja schon mal „gejammert“, dass die Ausstellungstipps für mich so ziemlich das wertvollste an den sonntäglichen Browserfruits (gern zum Frühstück) waren und ich es schade finde, dass die rausgeflogen sind. Seinerzeit hieß, dass die nun als eigenständige Artikel weiter gepflegt werden sollen. Wie aber fast zu erwarten war, ist das nun wohl eingeschlafen? Die letzten Ausstellungstipps sind über 2 Monate her? Zu erwarten war es auch deshalb, weil es in der Navigation unter genre – format – seiten keine Rubrik Ausstellungen gibt. Sofern überhaupt jemand danach sucht, weiß er sicher nicht intuitiv, wo er die Ausstellungshinweise finden könnte.

    Könnt Ihr bitte noch mal über die Re-Integration der Ausstellungstipps in die Browserfruits nachdenken?

    • Hallo Guido, das Problem mit den Ausstellungstipps war, dass es sehr zeitintensiv ist, die Ausstellungen zusammenzustellen, da es sehr, sehr viele davon gibt, deren Qualität sich aus der Ferne erst einmal kaum einschätzen lässt. Daher war die Ausstellungsliste in den browserFruits oft auch überdimensional lang.

      Wir haben dann eine Weile versucht, einzelne Ausstellungen zu empfehlen, allerdings hat sich der Arbeitsaufwand dafür kaum von dem für eine fast umfassende Liste entschieden. Dazu kam, dass wir weder für die lange Liste noch für die Empfehlung einzelner Ausstellungen (die wir leider ungesehen oder alternativ immer aus den gleichen Städten empfehlen müssen) eine entsprechende Menge an positiven Leserreaktionen, geschweigedenn überhaupt Seitenaufrufen erhalten haben, die den Arbeitsaufwand rechtfertigen würden.

      Wir wissen, dass das schade ist für die (wenigen) Menschen, die das Angebot geschätzt haben, sehen im Moment aber leider keine angemessene Möglichkeit, Ausstellungen sinnvoll ins Magazin zu intergrieren. Dazu kommt die Tatsache, dass auf Seiten wie Photography Now bereits umfassende Listen existieren, die sich auch noch bequem filtern lassen. Wir wollen ja auch keine bloße Kopie der Datenmenge angeben, die bereits andernorts gepflegt wird.

      • Danke für das Feedback. Wenn das offenbar nur eine Minderheit interessiert, dann ist nachvollziehbar, dass Ihr den Aufwand nicht weiter betreiben wollt. Natürlich schade. Der Unterschied zwischen dem Betrachten großformatiger Ausbelichtungen/Prints und postkartengroßen Fotos am Monitor ist so riesig. Offenbar wissen das viele oder nicht oder es kümmert sich nicht?