25. Juli 2014 Lesezeit: ~3 Minuten

Meine innere Reise

Jedes meiner Bilder ist ein Selbstportrait. Ich befinde mich nun seit 21 Jahren auf dieser Reise. Seit knapp einem Jahr halte ich einen Teil davon fotografisch fest.

Da ich nun schon seit einigen Jahren auch videografisch unterwegs bin, war es nur eine Frage der Zeit, bis ich eine neue kreative Ausdrucksform für mich entdeckte – die Fotografie. Somit ersetzte ich meine gammelige „Suff-Knipse“, die überwiegend auf Partys und Skate-Touren zum Einsatz kam, gegen eine Kleinbildfilmkamera. Mein Kleiderschrank wurde daraufhin zur Dunkelkammer und eine neue Leidenschaft war geboren.

Ich betrachte meine Fotografie als Dokumentation meiner persönlichen Reise. Diese führt mich derzeit durch das Skateboard-Filmprojekt „Wild Boyz“, das von mir filmisch und fotografisch festgehalten wird. Einen Trailer wird es in den nächsten Wochen oder Monaten dazu geben, erscheinen wird der Film Anfang 2015 auf DVD. Fotografisch werde ich das Projekt weiterhin dokumentieren. Ob daraus noch ein größeres Fotoprojekt resultiert, ist noch nicht sicher.

Ich liebe es, zu beobachten, zu dokumentieren, zu interpretieren und zu erschaffen. Die Kamera gibt mir die Möglichkeit, diese Liebe mit anderen zu teilen.

Ein Skater cruist schräg durch die Straße.

Ein Skater mit freiem Oberkörper und Shirt auf dem Kopf.

Diese Fahrt geht nicht geradeaus, sie nimmt Kurven, Kreuzungen und Umwege.
Wir balancieren auf einem schmalen Pfad zwischen Licht und Schatten.

Wir sind auf dem Weg des Lichts,
wenn wir größer denken als unser Schatten uns demütigen kann.

Skater auf einer Flutmauer, neben ihm das Meer.

Skater mit freiem Oberkörper liegt auf dem Boden und hält eine Hand ins Wasser.

Wer gegen den Strom schwimmt, stößt auf die Wand des Widerstandes.
Wer mit dem Strom schwimmt, gerät in die Welle des Untergangs.

In der Ruhe liegt die Erkenntnis von systematischer Manipulation und
menschlicher Natur.

Man droht zu ertrinken und die Sicht ist verschwommen.
Die Quelle schickt uns einen Begleiter,
um unseren Horizont zu erweitern.
Du bist niemals allein, wir sind alle eins, in unserem Sein.

Zwei Männer im Meer und viel Filmkorn.

Mich fasziniert das Duett von Schwarz und Weiß auf Film. Das gibt dem Bild die gewisse Balance. Ich mag es gern kontrastreich und habe eine Vorliebe für Korn. Das liegt nicht an der emsländischen Saufkultur, da bin ich eher der gemütliche Biertrinker.

Wenn ich nicht gerade mit meinen „Boyz“ und dem Rollbrett durch die Straßen ziehe, wandere ich auch gern allein durch die Wildnis des menschlichen Seins. Das ist für mich wie eine Art Meditation. Den Verstand abschalten und von der inneren Führung leiten lassen.

Eine Frau steht hinter einem fein verzierten Tor und schaut in die Kamera.

Täglich laufen wir an uns selbst vorbei. Jede Begegnung ist ein Spiegel Deines Selbst.

Solange wir uns der Manipulation des Systems hingeben, stehen wir hinter Gittern.
Wir sind unwissend gefangen in einer Zelle des egoistischen Verstandes.
Wir leben in Angst.
In dieser Angst verschließen wir unsere Öffnung für die universelle, göttliche Liebe.
Du trägst den Schlüssel zum Tor der Freiheit in Dir.
Es ist an der Zeit dieses Tor zu öffnen.

Seit frühester Kindheit verspüre ich das Bedürfnis, mich frei zu entfalten, wobei ich stets auf der Suche nach mir selbst war und bin. Diese Suche hat mich auf eine Reise geschickt, die mich zum Sinn meiner Inkarnation führt.

Mit der Fotografie habe ich eine Kunst gefunden, die mich bei dieser Reise auf kreative, dokumentarische und spirituelle Weise inspiriert und unterstützt. Dafür bin ich sehr dankbar.

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  1. Zum Text: Einige Textpassagen sind wie ein Zitat markiert – es liest sich aber so, als wäre der gesamte Artikel von Daniel Dankelmann – von wem ist der Zitattext?