12. Juni 2014 Lesezeit: ~5 Minuten

Katjas Equipment

Ich und Technik, wir sind nicht so nah und ich habe nicht das Beste, Neueste und Gefragteste. Also erwartet jetzt nicht zu viel. Warum ich dennoch schreibe, mit was ich fotografiere, liegt vor allem an der Tatsache, dass mir so ein Artikel früher sehr geholfen hätte, mit meinem geringen Budget die richtigen Prioritäten für mich zu setzen.

Diese techniklastigen Artikel in den Magazinen mit ihren Vergleichen haben mich immer eher abgeschreckt und ich habe teilweise gar nicht verstanden, warum das, was da so hochgelobt wird, wichtig sein soll.

Gestartet habe ich nach meinen ersten analogen Versuchen mit einer Olympus E400. Meine Wahl fiel auf sie, da sie im Starterpaket mit zwei Objektiven erhältlich war und sie damals als eine der kleinsten Spiegelreflexkameras galt. Die anderen im Vergleich schienen mir einfach zu groß und schwer. Schnell ärgerte ich mich jedoch über die geringe Lichtempfindlichkeit. In der Wohnung konnte ich kaum damit fotografieren, denn bei ISO 400 rauschte es schon so heftig, dass mir die Bilder nicht gefielen.

Da ich die Kamera jedoch noch ein Jahr lang abzuzahlen hatte, machte ich das Beste daraus und fotografierte viel draußen. Zudem entdeckte ich die Möglichkeiten meines großartiges Terassenfensters, das genügend Licht auf die Schlafzimmerwand warf.

Eine Frau steht unter Kirschblüten mit geschlossenen Augen.

Als ich den Entschluss fasste, mich mit der Fotografie selbstständig zu machen, wusste ich jedoch auch, dass ich so nicht mehr arbeiten konnte und eine bessere Kamera benötigen würde. Ich verabschiedete mich von Olympus und wechselte zu Canon. Der Gedanke dahinter war vor allem, dass viele Freunde Canon nutzten und mich gut beraten konnten. Zudem war das Angebot an Objektiven einfach viel größer. So kaufte ich meine Canon 60D*, die ich auch jetzt noch nutze.

Und was war das für eine Neuerung: Auf einmal konnte ich in relativ dunklen Zimmern fotografieren. Ohne Blitz. Ab ISO 1200 begann erst das Rauschen in der Stärke, die ich von meiner Olympus bei ISO 400 kannte. Bei meinem ersten Objektiv entschied ich mich für eine 50 mm Festbrennweite mit 1.4er Blende*. Zum einen, weil ich durch meine Erfahrungen auf Lichstärke setzte und zum anderen, weil ich die Festbrennweiten von meinen analogen Kameras sehr schätzte und bereits bei meiner alten Olympus selten gezoomt habe.

Meine alte Kamera verkaufte ich für 100 € an einen ortsansässigen Händler. Ein kleiner Stich ins Herz, denn ich hing doch noch an ihr und den gemeinsamen Erfahrungen. Aber schnell schloss ich meine Canon ins Herz. Ich entdeckte die Vorteile des schwenkbaren Displays vor allem für meine Selbstportraits. Im Liveview-Modus kann ich mich so selbst sehen und perfekt positionieren.

Eine Frau im weißen Kleid ruht auf Felsen vor einer alten Mauer.

Für die Selbstportraits nutze ich zudem einen Funkfernauslöser von Bilora, der mir schon einige graue Haare beschert hat. Die Batterie entläd sich furchtbar schnell und ist mit etwa 7 € nicht billig. Deshalb nehme ich sie immer, wenn ich den Auslöser nicht nutze, heraus. Vergesse ich es, stehe ich wahrscheinlich das fünfte Mal im Wald und ärgere mich, weil nichts funktioniert.

Dann muss ich auf die 10-Sekunden-Auslöseverzögerung meiner Kamera zurückgreifen, was wirklich kein Spaß ist. Auslösen und barfuß im Prinzessinnenkleid innerhalb von 10 Sekunden über den Waldboden rennen und die perfekte Pose einnehmen, ist ein Abenteuer, das ich keinem wünsche. Ein neuer Auslöser ist also das nächste, was ich mir anschaffen werde.

Auch mein Stativ* ist keine Empfehlung wert, obwohl ich es seit etwa sechs Jahren nutze. Es war einfach das günstigste, das sie im Laden hatten. Im Wald ramme ich es immer etwas in den Boden, damit es sicherer steht oder ich beschwere es etwas. Warum ich noch kein neues habe, liegt wahrscheinlich daran, dass es wunderbar leicht und klein ist. Gerade für längere Ausflüge ideal für mich.

Frau mit aera in der Hand steht auf einem Hocker.Baby lacht in die Kamera.

Mittlerweile habe ich noch ein Zweitobjektiv, denn ein Weitwinkel war für Familienportraits unumgänglich. Ich entschied mich der Gewohnheit nach wieder für eine lichtstarke Festbrennweite: Das Canon EF 28 mm f/1.8*, mit dem ich sehr zufrieden bin.

Das ist mein essentielles Equipment, mehr habe ich nicht: Eine Kamera, zwei Objektive, ein billiges Stativ und einen unzuverlässigen Selbstauslöser. Das alles transportiere ich in einer meiner Meinung nach sehr hässlichen, kleinen Kameratasche von Lowepro*, die ich bald gegen ein viel schöneres Modell austauschen möchte.

Klar gibt es Besseres, aber gerade mit meiner Kamera und den Objektiven bin ich noch nicht an Grenzen gestoßen und vollkommen zufrieden. Vielleicht würde es sich ändern, wenn ich z. B. einmal mit der Canon EOS 5D Mark III fotografieren würde und einen Vergleich hätte. Aber solange ich lieber auf eine neue Kameratasche oder einen Selbstauslöser spare, ist es offensichtlich, dass neue Technik nicht zu meinen großen Wünschen gehört.

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32 Kommentare

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  1. Schön geschrieben.
    Mir geht es mit mit den beschriebenen Technikartikeln ähnlich. Manchmal habe ich auch das Gefühl, dass die Technik (oder auch „Nichttechnik“) gerne als Ausrede benutzt wird.
    So nach dem Motto: „Wenn ich erstmal ein grösseres/schöneres/besseres Auto habe, kann ich auch besser fahren.“
    Ausserdem gibt es da wohl immer einen althergebrachten Unterschied Mann/Frau. Frauen geben sich schneller mit dem zufrieden, was sie haben und versuchen das Beste draus zu machen….
    Schöne Grüsse
    Syho

    • „…Ausserdem gibt es da wohl immer einen althergebrachten Unterschied Mann/Frau. Frauen geben sich schneller mit dem zufrieden, was sie haben und versuchen das Beste draus zu machen….“

      Ja, besonders bei Schuhen und Handtaschen sichtbar! ;-)

  2. Schön, ein „entschleunigter“ Artikel. Sehr angenehm, dass es noch Menschen gibt, die nicht der Meinung sind, ständig das Neuste, vermeintlich Beste und Teuerste besitzen zu müssen und dennoch wunderbare Ergebnisse erzielen.

  3. Ein so ehrlicher und wahrhafter Artikel – Danke Katja.

    Immer wieder ertappe ich mich selbt beim Technikwahn und ganz ehrlich, die meisten Artikel vertsehe ich auch nicht und geht es wirklich darum.
    Mittlerweile ertappe ich mich dabei, dass die einfachen und relativ preiswerten Teile meines Equipments mir die liebsten geworden sind und so kann ich mich auf das wesentliche, die Fotografie konzentrieren…

  4. Wie schön und ehrlich geschrieben! Die Geschichte mit dem Stativ kenne ich sehr gut. Sehr lange Zeit habe ich einen Stativ aus der Zeit 1,2 eingesetzt. Zeitaufwendig und nervig. Nun habe ich nach drei Jahren überlegen in ein „besseres“ Stativ investiert. Es bereitet mir vor allem eine recht große Zeitersparnis. Von der Idee einer VV Kamera habe ich mich verabschiedet – sie ist für meine Zwecke nicht notwendig, sogar ungeeignet.

  5. Danke für den tollen Bericht.

    Ich finde es immer schön zu lesen, dass Fotografen oder besser Künstler auch mit vermeintlich einfachem Equipment wirklich tolle Bilder machen bzw. dieses „offen zugeben“.

    Nicht wieder ein weitere Fotograf mit dem Hinweis das nur ein supi-dupi 2.8 Objektiv die einzige Möglichkeit zum Fotografieren darstellt.

    Ich wollte kurz den flickr-stream überfliegen und bin dann doch etwas länger hängen geblieben – wunderbare Bilder die mich einfach ansprechen und mir eine Geschichte erzählen – Danke dafür!

    Ein weiteres Danke für die Erinnerung (eine Vorrednerin sprach vom althergebrachten Geschlechterunterschied) dass ich nicht immer dem neuen, bessern Equipment hinterherlaufen muss um wirklich tolle Bilder erzeugen zu können.

    Sebastian

  6. Witzig. Bei mir war es gerade anders herum. Ich bekam 1986 eine Olympus OM101, mit der ich lange glücklich war. Wg. eines Defektes der Oly bin ich dann auf eine Canon EOS 300, dann die digitale EOS 300d. Für mich waren das – trotz eingängigen Bedienkonzeptes – irgendwie sterile Plastikbomber.

    Danach habe ich erst mit der Olympus E-400 wieder die Lust an der Fotografie entdeckt und bin heute bei der Oly E-M10. Für mich die fast perfekte Allroundkamera.

    • @Oliver: Hast du deine Fotos bei flickr oder einem anderen Portal?
      Mich würden so sehr andere E-M10 Fotos interessieren. Ich bin auch auf die „Kleine“ umgestiegen.

      Gruß
      Christoph

  7. Meine EOS 30D und ich sind ein unzertrennliches Paar. Ich liebe sie, möchte mich nicht von ihr trennen. Sie macht das was ich möchte und ich sehe immernoch noch keinen Grund mich von ihr zu trennen.
    Etwas witziges, was ich vor kurzem gesagt bekam war: „Sandra, das soll jetzt eher als Kompliment gemeint sein. Man sieht nicht, das Du eine alte Kamera hast“.

    Danke für diesen Artikel!

  8. Interessanter Artikel, denn mir geht es ganz ähnlich. Auch mein Stativ ist nicht das beste und ich versuche aus meiner spärlichen Ausstattung das Beste herauszuholen. Von Kameratasche ganz zu schweigen… Einzig für ein gutes Objektiv mache ich wenig Kompromisse.

  9. Ein ist sicher: man kann auch mit der teuersten Ausrüstung schlechte Bilder machen.
    Klar spielt die Technik eine Rolle, aber sie sollte nicht die Hauptrolle spielen. Eher die eines Werkzeugs, das es Dir ermöglicht, die Bilder machen zu können, die Dir im Kopf rumschwirren. Und wenn Deine Ausrüstung das tut, dann ist das genau die richtige für Dich.
    Denn gute Bilder entstehen zuerst im Kopf und nicht in der Kamera.

    Schön, wie Du das beschreibst. Ich hab zwar einen etwas größeren Objektivpark, aber ich bekerke, dass ich mehr als die Hälfte aller Bilder mit nur einer einzigen Festbrennweite mache.
    Und besonders reizvoll ist es, mit nur einer einzigen Brennweite loszulaufen.
    Halte es einfach und schul Dein Auge.

    Danke für den Artikel.

    LG Dirk

  10. Ich finde es unglaublich schön wie genügsam du scheinst, solch ein Artikel war nötig, es könnten sich hier einige
    ein kleines Scheibchen abschneiden, vor allem die Technik-Männer :) Genügsamkeit kann wunderbar sein, denn nicht ständig dem Neuesten und Besseren hinterherrennen zu müssen ist sehr befreiend. Danke Katja für diesen schönen Artikel – Das Problem mit dem 10 sek Auslöser der Kamera kenne ich zu gut. Ein einziges hin- und hergespringe und ohne schwenkbares Display für Selbstportraits ein Abenteuer, aber irgendwo muss man ja mal angefangen haben :)

  11. :-) Vielleicht würde es sich ändern, wenn ich z. B. einmal mit der Canon EOS 5D Mark III fotografieren würde und einen Vergleich hätte.

    Ohja… Du wirst Dich wundern, in was für eine Welt Du dann eintauchst. Technik interessiert mich auch nur am Rande. Kommt aber auch daher, dass ich auch schon einiges an Erfahrung habe. Ein Schwenkdisplay habe ich nie als Must have bezeichnet. Auch heute nicht… wenn Du erst einmal gesehen hast was die 5D Mk III für einen riesigen Suchereinblick hat und so hell…
    Und das sagt einer der erst nach knapp 11 (!!) Jahren Fotografie mit der 20D zu seinem Traummodell gewechselt ist. Und der Preis ist ja nun auch schon ziemlich gefallen… kommt nun bald die 5D MK IV? Wie dem auch sei… es werden wohl wieder seeeehr viele Jahre ins Land gehen, bis ich überhaupt mal wieder wechsel. Sie ist einfach eine Wucht.
    Bei den lichtstarken Festbrennweiten bich ich voll und ganz bei Dir. Kein Zoom für die normale Fotoelite kann mit solchen Abbildungsleistungen mithalten.
    Womit Du Dich dann allerdings wirklich sehr viel beschäftigen musst, ist dann doch wieder mit ein wenig Technik verbunden: Mit der Herangehens- und Verfahrensweise des unglaublich komplexen Autofokus… doch wenn Du damit durch bist – ist das wie in der Werbung für Mercedes: Eine Panne? Mit einem Mercedes? Nur wird es hier heißen: Ein unscharfes Bild? Mit eienr 5D Mk III? Vorausgesetzt Du weißt, das selbst die geringsten Erschütterungen des Sensor für ein unscharfes Bild sorgen können. Die Technik ist so was von phantastisch, aber auch extrem sensibel. :-) Man muss es können… aber das kann man ja lernen.

    In diesem Sinne… Immer gut Licht!

    Liebe Grüße vom Candy Shop

  12. Den Artikel finde ich gut, klar und direkt.

    Den einen oder anderen Kommentare dazu, naja.. Kamera und Objektive sind beides solide, gute Technik die zum Einsatzzweck passen. Das man damit, rein tech. gesehen, gute Ergebnisse erziehlt ist jetzt auch nicht unbedingt eine bahnbrechende Neuheit die bis dato noch nie jemand erwähnt hat. Was daran jetzt vermeintlich einfach, ehrlich, genügsam oder sonst etwas ist entzieht sich mir.

    Ich behaupte mal das sich der Großteil der Fotografen so verhält, alle paar Jahre einen neuen Body und zwei, drei Objektive. Die Technik-Freaks scheinen mir eine eher kleine, dafür aber manchmal um so lautere, Fraktion zu sein die aber mit dem fotografischen Alltag der Mehrheit wenig zu tun hat.

    Für die meisten ist die Fotografie aber ein Hobby, da muss eine Anschaffung nicht zwangsläufig „sinnvoll“ sein. Wenn sich jemand gerne das neueste gönnt weil er oder sie Spaß daran hat soll das auch machen (gerne auch ohne direkt in die Technik-Nerd Ecke geschoben zu werden)

    ..und nein, ich habe auch nicht ständig das neueste und beste ;)

    gruß
    Conrad

  13. Danke fuer diesen wunderbaren Artikel! Es ist halt nicht wichtig, dass man das Neueste, Beste und Teuerste hat, sondern wie man mit den vorhandenen Moeglichkeiten umgeht. Klar, ich traeume auch von einer 5D Mark III, aber ehrlich: wuerde ich damit bessere Fotos machen? Im Augenblick wahrscheinlich nicht, auch wenn dieses Eingestaendnis schmerzt. Deshalb danke fuer diesen wunderbaren bodenstaendigen Artikel und deine ehrlichen Ansichten!

  14. Ja, so ist’s. Beschränkungen machen kreativ. Vielen Dank für diesen lesenswerten Artikel. Der lässt mich gelassener auf mein langsam zusammen gespartes und doch so schnell veraltetes Fotosach blicken. Den werde ich sehr gerne weiterempfehlen. Lg Martin

  15. Ich kann gut nachvollziehen, was du schreibst. Man muss immer bedenken, daß Generationen von Fotografen mit weit weniger als einer DSLR zurecht gekommen. Die Technik macht die Motive ja nicht besser. Aber bei einer Sache bemitleide ich dich. Das Stativ. Ohje. Ich kenn das Ding.

  16. ich kann mir diese waldbilder nicht mehr anschauen echt! es ist vielleicht schön bilder zu machen die grad jeder als facebookprofilbild hätte und dafür anerkennung zu bekommen… ich kann leider absolut nix damit anfangen. das thema technikwahnsinn wirft allerdings auch die frage danach auf was man denn machen will. da fotografie nunmal sehr technisch ist wächst man ja schließlich auch in die ein oder andere technikfrage hinein, möglichweise die eigenen bilder auch daran . finde den artikel recht einseitig ebenfalls die bilder.

  17. Schöner Artikel,
    im Grunde muss eben jeder für sich die Prioritäten festlegen und nach den eigenen Bedürftnissen seine Ausrüstung zusammen zu stellen.
    Was zählt für den Kunden zählt sind die Ergebnisse und nicht die Ausrüstung ;)
    Während ein ernsthafter Sportfotograf wohl sehr schnell die Vorzüge eines weißen Canon Rohres mit IS und großer Offenblende an einer 7D / 5D Mx zu schätzen lernt , wird ein Produktfotograf oder auch jemand der hauptsächlich Portraits/Street fotografiert ganz andere Anforderungen haben und vermutlich mit einer weit günstigeren Kombination aus Body und Linsen glücklich werden.
    Am Ende hilft oft nur das selbst ausprobieren und dabei kann ein gutes Fachgeschäft das Ausrüstung vor dem Kauf auch zum Testen zur Verfügung stellt eine große Hilfe sein.

    Beste Grüße
    Tobias

  18. Hihi, ja das kenne ich – bin ich im Bekanntenkreis doch die mit der am weitesten „billigsten“ Kamera und der ältesten, mit nem geschenkten klapprigen Stativ (ich liebe es weil LEICHT), und nem 6 Jahre alten 9,99€ Hama Kabelfernauslöser .

    Ist man dann mit den Technikfreaks unterwegs, machen sie einen narrisch, Kämpfen mit dem Funkauslöser (Batterie leer ^^), stellen das Stativ in und an 400 Positionen, wechseln dreimal das Objektiv um festzustellen, das richtige (vermutlich) liegt zu Hause, wundern sich dass ich mit ISO 100 klar komme, ärgern sich dass sie immer Leute im Bild haben …

    und am Ende kommt „also ich hätte nicht gedacht, daß man mit DER Kamera so tolle Farben/Bilder (ersetze durch was du willst) hinbekommt.“

    Ich mach lang net so gute Bilder wie Du – aber ich hab eins gemerkt – „einfache“ Technik entschleunigt beim Fotografieren – weil man muss mehr vorher denken, was man hinterher macht …

    Aber das machts aus ….

  19. Ich bin mal mit einer Tasche von Lowe in einen Wolknebruch geraten. Ich war nass bis auf die Haut, aber die Tasche war dicht, und die Olympus (damals noch OM-1, aber erste Photoschritte mit Olympus sind immer gut ;-) ist trocken geblieben. Mit der Nach-nach-nach-nach-Folgerin, Inhalt jetzt Pentax, bin ich im letzten jahr bei einer Wanderung nass geregnet worden. Wieder alles trocken. Von daher setze ich bei meinen Taschen lieber doch auf das nicht so furchtbar schöne Lowe-Design.

    Mein Fernauslöser sieht so aus: http://www.amazon.de/FotoTech-Kabelloser-Fernausl%C3%B6ser-Spiegelreflexkameras-Samttasche/dp/B00GVHJ5LG/ref=sr_1_11?s=ce-de&ie=UTF8&qid=1402735172&sr=1-11&keywords=fernausl%C3%B6ser+pentax
    Die erste Batterie hat fast ein jahr gehalten. Die neue gab’s irgend wo für 2,99 € oder so. Aber die Reichweite ist nicht übermäßig toll. Bei 3 bis 4 m ist Schluss. Also keine Empfehlung, aber ich freue mich auf Deinen nächsten Bericht mit dem ultimativen IR-Auslöser.

    Ansonsten freue ich mich, dass es noch Gleichgesinnte gibt, die mit zwei Festbrennweiten glücklich sind. In meiner näheren Umgebung sehe ich nur Zooms und komme mir mit der alten Reportagekombi Weitwinkel und kleines Tele (21 und 70 mm auf APS-C-Sensor) fast ein wenig wunderlich vor.

    Wie Du beschreibst, ist Deine Ausrüstung ja an den tatsächlichen, aus Deiner Arbeit erwachsenen Bedürfnissen entstanden. Ich finde, das ist der einzig gute Weg.

    • Dieser Artikel passt wunderbar.Ich reduziere gerade meine Technik auf minimum,den die bilder werden dann ja nicht schlechter,sondern im Gegenteil:Es wird nicht mehr viel nachgedacht welche Kamera oder welches Objektiv.
      Niemand braucht mehr als eine gute Kamera und 2 Objektive.

      Aus folgende werden folgende:

      Aktuell: 5D,6D,24L, 40, 100L, 135L

      bleiben werden:

      5D, 28, 40, 135.

      Danke.

  20. Blogartikel dazu: Aileen stellt ihre Ausrüstung vor › kwerfeldein - Fotografie Magazin | Fotocommunity