browserfruits iii © Aileen Wessely
06. April 2014 Lesezeit: ~ 3 Minuten

browserFruits April, Ausgabe 1

Habt Ihr schon an unserer aktuellen Leseraktion „Wesentliches“ teilgenommen und Eure Taschen für uns ausgeleert? Nur noch bis morgen habt Ihr dafür Zeit und es ist natürlich auch eine prima Gelegenheit, etwas Ordnung in das Handtaschenchaos zu bringen. Generell steht Frühjahrsputz momentan überall auf dem Plan. Unsere Schreibtische sind aufgeräumt und sortiert und auch viele neue Ideen formen sich, weil wir Altes ausrangieren und Platz schaffen. Also bleibt gespannt.

 

Fotospecial: Hinter dem Vorhang

Flickr

500px

 

Deutschsprachig

• Im Polaroidfieber ist er, der Normen Gadiel und auf der Suche nach zwei spezifischen Polaroid-Kameras. Und seine Bilder, die können was.

• Die Süddeutsche bekundet, was (eigentlich) schon lange klar ist: Smartphones machen Kompaktkameras Konkurrenz. Soso. Der Artikel hat jedoch für Einsteiger ein paar gute Tipps parat und ist deshalb lesenswert.

• „Wie fotografiert man das Grauen? Wann ist ein Bild vom Grauen gut? Und warum?“ Andreas Herzau schreibt darüber, warum er 1995 nach Ruanda gefahren ist.

• Für fotohistorisch Interessierte berichtet das Handelsblatt ausführlich über die Ausstellung „Subjektive Fotografie 2“ in Berlin.

• Michael Gelfert erklärt, was es mit dem Begriff „Bildrechte“ eigentlich auf sich hat und warum es keine gibt.

• Die Fotocummunity hat ein paar Tipps für gute Fotolocations in Berlin.

 

International

• So würden unsere Städte aussehen, wenn statt Werbung überall klassiche Malerei hängen würde.

• An was denkt Ihr, wenn Ihr an den Iran denkt? Sicherlich nicht an das, was diese Bilder zeigen.

• Man kann von Top-Listen halten, was man will, wir verweisen trotzdem darauf: Die Liste der 10 einflussreichsten aktiven Straßenfotografen auf Street Hunters wurde aktualisiert.

• Mit einer Linhof-Kamera im Rucksack erkundete der französische Fotograf Stéphane Lelarge Berlin und dokumentierte Menschen, die sich ihren ganz eigenen Platz zum Wohnen gesucht haben oder suchen mussten. Zum Beispiel in Zelten und Wohnwagen.

• Die russische Fotografin Katerina Plotnikova nutzt für ihre konzeptuellen Portraits echte Tiere: Von Schlangen bis zu Bären. Die Bilder sind ohne Frage bezaubernd, der Umgang mit den Tieren macht uns jedoch Bauchschmerzen.

• Nachrichtenbilder vom Erdbeben in Chile.

 

Neuerscheinungen und Tipps vom Foto-Büchermarkt

Buchtipps

• Bei Powerhouse Books, die sich auf Kunst spezialisiert haben, ist ein Fotoband von Alexandra Crockett erschienen, der den Namen „Metal Cats“ trägt. Gezeigt werden Heavy-Metal-Musiker, u. a. von Isis und Napalm Death, die zusammen mit ihren Katzen für die Kamera posieren. Die wundervoll skurrile Kombination aus Lederjacken, Tattoos, Nieten und süßen Katzen wird ab Mai für nur 10 € erhältlich sein.

• Das Magazin „Die Nacht“ ist mit der 15. Ausgabe erschienen und für 7 € erhältlich. Einen guten Einblick in die enthaltenen Werke bekommt man ebenfalls auf der Homepage.

 

Zitat der Woche

We don’t see things as they are, we see them as we are.

Anais Nin –

Mehr Zitate

 

Videos

Kann sich jemand von Euch an Adobe Photoshop 1.0. erinnern? Dann könnt Ihr bei diesem Video in Erinnerungen schwelgen oder einfach dankbar sein, dass es immer weiter entwickelt wird.

 

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5 Kommentare

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  1. Bei Katerina Plotnikovas Bildern geht es mir ganz genauso – war lange Zeit unendlich beeindruckt von den Bildern, besonders weil sie ja immer wieder betont, dass sie selbst die aufwendigen Sets nicht compost (sie benutzt teilweise sogar einen Kran usw.) – allerdings vergeht einem die Freude an den Bildern, wenn man sich vor Augen führt, was man mit einem großen Wildtier wie einem Tieger oder einem Bären anstellen muss, um die Sicherheit am Fotoset zu gewährleisten und die Tiere so ruhig zu bekommen für Fotos… Und irgendwann hatte zumindest ich das Gefühl, dass es nur noch darum ging, größere und gefährlichere Tierarten in die Bilder einzubauen…

  2. Ich finde es übrigens schade, dass es keine Auflistung von Ausstellungen mehr gibt. Fotos groß in einer Galerie zu sehen, ist einfach etwas völlig anderes, als Fotos am Monitor zu sehen. Die Wirkung vieler Fotos erschließt sich erst dann richtig.