09. März 2014 Lesezeit: ~3 Minuten

browserFruits März, Ausgabe 2

Der Frühling ist da! Auch ganz pessimistische Menschen können es nicht leugnen, der Winter kommt sicher nicht mehr zurück und wir freuen uns über die langsam wärmende Sonne, die vielen Blüten überall und die nicht mehr ganz so griesgrämg guckenden Menschen in der Bahn. Wir lassen uns überraschen, was der Frühling noch Tolles bringt und zeigen im Fotospecial die wohl schönsten Frühlingszeichen: Kirschblüten.

 

Fotospecial: Kirschblüten

Flickr

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Deutschsprachig

• Beim NDR gibt es einen sehenswerten Filmbericht über eine Fotografin, die in Hamburg Esso-Häuser und deren Bewohner dokumentiert.

• Das Magazin der Süddeutschen Zeitung interviewte Julia Unkel zu ihren blutlosen Bildern von Schlachthöfen.

• Ein Krefelder Fotoladen schließt nach 25 Jahren und macht seinen Ärger über die Online-Konkurrenz und undankbare Kundschaft Luft.

• Ein kleines Tutorial über einfaches Haarefärben in Photoshop.

• Ihr wolltet schon immer einmal Eure Fotos mit Instagram-Effekten sehen? Das geht auch mit Photoshop und diesen Hipster-Tipps.

• Na, wie wärs mit einem Kameratattoo als Arschgeweih?

 

International

• Photoshop-Künstler transformieren ein Fotomodell in… ach, lasst Euch überraschen.

Indiens heilige Männer in sehr ausdrucksstarken Portraits.

• Sehr schöne Landschaften des Amerikaners Mason Cummings.

• Wenn man mit dem Mond spielen könnte …

• Nicht wirklich erstaunlich, aber interessant zu sehen: Auch Fashionbilder wiederholen sich.

• Manchmal wären wir gern Mäuschen, zum Beispiel in der Marketingabteilung von Leica. Dann könnten wir ergründen, wie es zu dieser Special Edition kam: Playboy trifft auf Hello Kitty.

• Bilder von Getty Images können nun kostenfrei benutzt und auf Webseiten eingebettet werden. Die Fakten findet Ihr bei The Verge.

• Von Elliot Erwitt gibt es ja selten etwas zu hören. 12 sehr gute Tipps (bis vielleicht auf den letzten) zur Straßenfotografie sind hier zu lesen.

• SLR Lounge stellt eine App fürs iPhone und iPad vor, mit der die Grundlagen der Fotografie zu erlernen sind.

• Der Horrorfotograf J. Hoffine inszeniert seit Jahren Kindheits-Albträume sehr glaubwürdig. Übrigens: Es sind seine eigenen Kinder in den Bildern.

• Kennt Ihr schon den Blog des Fotomuseums Wintherthur? Wenig Bilder, aber viele spannende Texte – eine wahre Fundgrube!

 

Neuerscheinungen und Tipps vom Foto-Büchermarkt

Buchtipps

• Erwin Blumenfeld gehörte zu den gefragtesten und bestbezahltesten Modefotografen seiner Zeit. Vogue, Harper’s Bazaar, Cosmopolitan und LIFE waren seine Auftraggeber. Für das Buch „Erwin Blumenfeld. Studio Blumenfeld, Color, New York, 1941-1960“* wurden die Originaldias aus dem Archiv geborgen und die Farben akribisch rekonstruiert.

„Parallele Gegensätze“* von Karl Lagerfeld zeigt dessen schier grenzenlose kreative Tätigkeit in allen ihren Facetten: Mode, Zeichnungen und Fotografien, Filme und Bücher, Produktdesign, Werbung. Das Buch ist bei Steidl erschienen und für 18 € erhältlich.

 

Wettbewerbe

• Noch bis morgen könnt Ihr Euch für die erste Ausstellung des Magazins Der Greif mit zwei Bildern bewerben.

 

Zitat der Woche

What we see changes what we know. What we know changes what we see.

Jean Piaget –

Mehr Zitate

 

Videos

Martin Parr spricht über den Einfluss, den Tony Ray-Jones auf seine Arbeit hatte.

 

Kennt Ihr schon die mächtigen Automatikfilter für Photoshop? Dieses Kurztutorial erläutert, was sie können.

* Das ist ein Affiliate-Link zu Amazon. Wenn Ihr darüber etwas bestellt, erhalten wir eine kleine Provision, Ihr bezahlt aber keinen Cent mehr.

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3 Kommentare

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  1. Coole Sachen mal wieder dabei. Merci.

    Den Krefelder Ladenbesitzer kann ich gut verstehen – zumal mir das Thema (bezogen auf eine andere Produktgattung) leidlich nah ist.
    Trotzdem: wer seine Fotografiererei leidenschaftlich betreibt, wird nicht zwangsläufig, aber relativ wahrscheinlich, ziemlich viel Geld im Laufe der Zeit dafür ausgeben. In grob geschätzten Zahlen heisst das bei mir, dass ich im kleinen, inhabergeführten Einzelhandel ca. ein ganzes Monats-Nettogehalt mehr für Body und Objektive bezahlt hätte. Zwar verteilt über Jahre, dennoch muss man sich das erstmal leisten können.
    Ich feilsche niemals um 5 € – aber bei den Dimensionen, in denen qualitativ gutes Equipment nun einmal angesiedelt ist, sind die Preis-Differenzen wesentlich grösser. Da geht es schnell um mehrere hundert Euro.
    Der Markt ist brutal, keine Frage, doch macht man es sich sehr einfach, wenn man als Verursacher den „unfairen“ Konsumenten beklagt. Da muss man schon tiefer graben. Letztlich ist es eine politische Haltung, die ganz bewusst und willentlich eine verursachende Marktordnung zulässt und fördert. Das gilt hier wie in quasi allen anderen Konsum-Bereichen. 3 € für das Brot vom Grossbäcker oder 6 € im Bioladen. Ein gebrauchter Spritfresser für 3000 € oder ein Neuwagen nach aktuellen ökologischen Standards für 15000 €. Usw…
    Nicht immer ist es nur der selbstbestimmte Konsument, der die Wahl hat. So gern er sie auch hätte.

  2. Diese Filter sind…. sch….. schreeeeeeecklich.
    Mal ehrlich, da ist es ja noch kreativer an einem C64 ein paar Zahlen einzuhacken und aufs Apfelmännchen die nächsten 12 Stunden zu warten.

  3. Nehmen wir mal an, das Sterben des Einzelhandels geht so weiter und irgendwann gibt es keinen Einzelhandel mehr – wo lässt sich der Käufer, der sich bis dahin im Einzelhandel beraten lies, dann beraten (gilt nicht nur für den Fotohandel)? Kauft er dann ohne Beratung und richtet sich nach Onlinebewertungen der Produkte, was ja wohl heute schon die meisten machen, oder?
    Ich war wegen einer Beratung schon seit ewigen Zeiten nicht mehr im Einzelhandel, sondern kaufe dort (nachdem ich mich ausführlich online informiert habe), sofern der Preis nicht allzuweit vom Onlinepreis weg ist. Das aber auch nur, wenn ich das Produkt mal in die Hand nehmen will, um eine Ahnung von der speziellen Handhabung zu bekommen – das ist aus meiner Sicht noch der einzige Vorteil des Vororthandels gegenüber dem Onlinehandel.