04. März 2014 Lesezeit: ~2 Minuten

Umfrage: Fotowettbewerbe

Wir verlinken seit einiger Zeit in den browserFruits auf den Wunsch von Lesern hin Fotowettbewerbe. Gute Fotowettbewerbe zu finden, ist jedoch gar nicht so leicht und kürzlich bekamen wir auch Kritik, denn die Nutzungsbedingungen eines Wettbewerbs waren fragwürdig.

Viele Hobbyfotografen freuen sich über kleine Wettbewerbe und machen auch gern mit, selbst wenn es nur einen Gutschein für Amazon zu gewinnen gibt. Anderen sind genau solche Wettbewerbe ein Dorn im Auge, denn sie werden im Endeffekt nur von Firmen veranstaltet, um Werbung für sich zu machen und kostengünstig an neue Werbebilder zu gelangen, wodurch Berufsfotografen wiederum weniger Aufträge bekommen.

Wettbewerbe sind meiner Meinung nach an sich nicht schlecht. Es kann Spaß machen, sich mit anderen zu messen und ein guter Platz schmückt den Lebenslauf. Große, bekannte Wettbewerbe sind jedoch meist nur für Profifotografen oder junge Fotografen in Ausbildung ausgeschrieben.

Für alle, die die Fotografie als Hobby betreiben, ist es enorm schwer, einen Wettbewerb zu finden, bei dem sie teilnehmen dürfen und der gleichzeitig noch aktzeptable Nutzungsbedingungen sowie ein faires Preisgeld bietet.

Nun habe ich hier schon fast zu viel gewertet, aber das Thema liegt mir schon länger am Herzen. Eigentlich geht es mir hier aber vor allem um Eure Meinung.

Wie empfindet Ihr Fotowettbewerbe? Bei welchen macht Ihr mit und welche Teilnahmebedingungen sind ein absolutes No-Go für Euch?

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24 Kommentare

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  1. Interessante Frage.

    Ich finde es immer wichtig nicht alle Rechte an dem Bild abtreten zu müssen. Wer möchte schon seinen „Top Shot“ raushauen um, wie in dem Beispiel erwähnt, einen Amazon Gutschein zu erhalten?

    Ich selbst habe erst einmal bei einem GEO Fotowettbewerb mitgemacht und wurde dort mit meinen Einsendungen nicht weiter berücksichtigt. Grundsätzlich macht es mir aber Spaß durch die Galerien der anderen Fotografen zu klicken.

    – mh

  2. An Wettbewerben, wo man unentgeltlich seine Bildrechte abtritt und die Nutzung des Bildes kostenlos dem Veranstalter/Wettbewerbsauschreiber überlässt, was meist in den Teilnahmebedingungen ganz klein verklausiliert und versteckt ist, sollte man auf keinen Fall teilnehmen.
    Seriöse Wettbewersauschreiben belassen die Bildrechte immer beim Fotografen und bieten im Falle einer kommerziellendes Nutzung des Bildes innerhalb oder außerhalb des Wettbewerbes eine angemeßene Bezahlung an.
    Mit den Fotowetbwerben ist es ähnlich wie mit der Vergabe von Stipendien an Künstler – bis 40 Jahre gilt man als junger aufstrebender Künstler und kann sich für jedes Stipendium oder jede Förderung bewerben, von denen es ein großes Angebot gibt. Aber für die Altersgruppe über 40 Jahre gibts es dann gar nichts mehr- kein Stipendium, keinen Förderpreis. Es ist, als ob dann das der steile Abstuz ins Nichts kommt.
    Anscheinend sollte man es bis 40 Jahre als Künstler geschafft haben und als Künstler etabliert sein oder man ist eben gescheitert – so denken wahrscheinlich die Institutiionen oder Verantwortlichen für die Vergabe von Stipendien oder Förderpreisen.
    Wenn man mit ungefähr 20 bis 25 Jahren ein Studium beginnt, falls man vorher noch eine Ausbildung macht oder zum Zivildienst oder zur Bundeswerh musste, so ist man mit einem Kunststudium/Fachstudium/Medien-Design/Fotografie frühestens mit ca 30 Jahren fertig. Dann verbleiben einem maximal 10 Jahre, um sich mit Stipendien oder Förderpreisen über Wasser zu halten und sich eventuell einen Namen zu machen und sich zu etablieren – wenn man Glück hat und sich mit Stipendien oder Förderpreisen über Wasser halten kann. Das können die meisten nicht – denn für Stipendien und /oder Förderpreise ist es hilfreich, wenn man klüngelt und gute Beziehungen hat.
    Kurzum, die wenigsten bekommen ein Stipendium oder einen Förderpreis, sondern müssen nebenbei ganz profan jobben, um zu überleben. Deshalb beginnt die reifere und interessantere künstlerische Entwicklung oft erst jenseits der 40 Jahre – deshalb ist es mir unverständlich, warum es für Künstler/Fotografen ab 40 Jahre keine Wettbewerbe, Förderpreise oder Stipendien gibt.

    • Applaus! Seit wann hat Fotografie etwas mit dem Alter zu tun? Finden ältere Fotografen den Auslöser nicht mehr? Wer hat das erfunden?

      Von Stipendien mal ganz zu schweigen. Viele Wettbewerbe werden grundsätzlich nur für „junge Fotografen“ ausgeschrieben, ob es was zu gewinnen gibt oder auch nicht. Wer erklärt mir mal den Unterschied zwischen junger Fotografie und der alten Fotografie, außer dem Erfahrungswert den ein alter Fotograf mit bringt. Aber vielleicht ist es ja die Unerfahrenheit die man sucht.

  3. Also ich sehe die Problematik genauso wie du, Katja: „Für alle, die die Fotografie als Hobby betreiben, ist es enorm schwer, einen Wettbewerb zu finden, bei dem sie teilnehmen dürfen und der gleichzeitig noch aktzeptable Nutzungsbedingungen sowie ein faires Preisgeld bietet.“

    Das sich mit anderen messen, finde ich super, also der Grundgedanke von Wettbewerben und so schön hohe Preisgelder auch sind, steht das für mich nicht an erster Stelle.
    Was für mich nicht mehr in Frage kommt sind Wettbewerbe wo die „Community“ entscheidet. Warum? Weil dort „Online-Marketing“ und Größe des Bekanntenkreises mehr zählen als die Qualitäten des Bildes. Das sind meist Unternehmen die Werbebilder für lau suchen oder einfach Werbung machen wollen und sogar zu faul sind eine gute Jury für längere Zeit zu beauftragen (Ist halt einfacher 20 Bilder zu bewerten statt 10.000).

    Aber dennoch freue ich mich natürlich wenn ihr hier auf „gute“ Wettbewerbe hinweist :)

    Beste Grüße aus Hamburg!
    Sascha

  4. … zu deiner Frage, Katja:
    Ich steh ganz und gar nicht auf Fotowettbewerben. Las ich doch neulich einen Text, der in etwa und sinngemäss meine Haltung dazu erklärt:
    „Am Ende werden die Leute so oder so über dich reden, egal was du machst. Lebe dein Leben nicht um andere zu beeindrucken.
    Lebe dein Leben so, wie du es für richtig hälst und beeindrucke dich selbst.“
    So, und nun ersetzt mal ‚Leben‘ mit Fotografie…
    Liebe Grüsse aus Burgdorf (CH), Paul

  5. Ich bin aktuell auch mehr noch als Hobby unterwegs und rechne mir in der Regel bei Fotowettbewerben nicht so die großen Chancen aus. Ich nehme trotzdem Teil. Natürlich dann an Wettbewerben, bei denen ich die Rechte an meinen Fotos behalte.

    Für mich sind die Wettbewerbe aktuell eher wie Aufgaben, die mir zu einem Thema gestellt werden und zu denen ich ein Foto mache oder aus dem Archiv rauskrame und nochmal neu bearbeite. Für mich interessant ist es dann auch, wenn ich die Einsendungen der anderen zu sehen bekomme und wie diese das Thema umgesetzt haben.

    Bei Wettbewerben, wo durch die Community bewertet wird, stimme ich Sascha zu, dass der Gewinner wohl eher durch Werbetrommel rühren und große Bekanntenkreise bestimmt wird, als durch eine hohe Qualität des Bildes, daher ziehe ich welche mit Jury vor.

    Klar kann ich mich auch einfach in einer Foto-Community an entsprechenden Themen beteiligen, aber wie gesagt: Manchmal ist der ausgeschriebene Preis einfach auch eine kleine Motivation das Thema anzugehen… auch wenn ich gestehen muss, dass ich bisher noch nichts gewonnen habe!

    Kurz um: Über gute Wettbewerbe in den BrowserFruits würde ich mich weiterhin freuen, auch wenn es wichtigeres für mich gibt, als Wettbewerbe.

    • Dem schließe ich mich an! Hinzufügen möchte ich, dass ich mir für dieses Jahr den einen oder anderen Wettbewerb vorgenommen habe, aus purer Neugier und Lust, heraus zu finden wie diese Art von Contest tickt. Ich sehe das sportlich, als Marathon- bzw. Halbmarathonläuferin bewege ich mich schon seit Jahren immer (!) im hinteren Viertel von großen oder kleinen Laufveranstaltungen, habe aber nie den Spass daran verloren, weil mir das Laufen so viel gibt. Mein Motto: wenn es keinen Letzten gibt, gibt es auch keinen Ersten! Und der Weg ist das Ziel!

  6. Bei den großen „professionellen“ Fotowettbewerben hat man als Aus-Lust-an-der-Freude-Fotograf kaum Chancen, auch nur unter die besten 30% der Teilnehmer zu kommen. Da spar ich mir die Teilnahme. So realistisch bin ich dann doch ;-)

    Bei kleineren Wettbeweben meiner örtlichen Zeitung oder von Magazinen wie Fotohits mache ich aus Eitelkeit(?) ab und zu ganz gerne mit. Da stören mich die entweder nicht nachvollziehbaren oder im Gegenteil vorhersehbaren Auswahlkriterien mehr als irgendwelche Nutzungsbedingungen.

    Was Letztere betrifft, bin ich oft eher erstaunt, mit welch unterirdisch schlechten Bildern die Leute Panik haben, ihr Schrott könnte abgedruckt werden, ohne dass sie daran hunderte von Euros verdienen. Das ist auch der Grund, warum die Foren voll mit üblen Bildern sind, die auch noch durch Urheberhinweise verunziert werden. ;-)

    Ich habe mal bei einem Wettbewerb einer kleinen Druckerei mitgemacht und mein Foto war unter den Gewinnern. Ergebnis: Die Druckerei bekam günstig ein Foto für den Postkartendruck und ich bekam 50 Euro, 20 gedruckte Karten und die Gewissheit, dass mein Foto evtl. vielen anderen Leuten Freude machen wird. Abzocke? Ich finde nicht, wenn man bedenkt, das die Stock-Archive voll mit teilweise aufwändig fotografierten Bildern sind, für die man als Agentur zwischen 79 Cent und 20 Euro zahlt.

    Ergo: Wettbewerbe dienen der Befriedigung der eigenen Eitelkeit. Verdienen tut man mit dem Verkauf der Bilder. ;-)

  7. Es gibt schon viele Hürden, einen geeigneten Wettbewerb zu finden:

    1. Rechte (wie hier schon beschriben)
    2. Altersgrenze (Bin Ü40)
    3. Thema (Manche sind schlichtweg nicht mein Schwerpunkt oder -besonders bei Natur- geht man ohne exotische Motive gnadenlos unter)
    4. Einschränkung auf professionell (ambitionierte) Fotografen
    5. Verknüpfung mit Firmen / Marken, die ich nicht unterstützen will

    Um mich selbst zu fokussieren, mache ich bei Contests auf Flickr (z.B. Gruppe 500×500) mit und setze mir selbst den Druck über öffentliche Themen auf unserem Blog.

    Die Preise an sich sind sekundär, meist ist der Aufwand sowieso höher als die Chance, was zu erhalten. Eher ist es der Austausch und Vergleich, der neben der Aufgabe bei Wettbewerben motiviert.

    • Der Punkt mit den Naturbilder, der stört mich auch oft! Als ob unsere heimische Natur nix zu bieten hat. Und so oft komme ich persönlich jetzt nicht so in die Nähe sehr exotischer Tier- und Pflanzenarten!

  8. Wettbewerbe dienen nur der eigenen Eitelkeit? Das muss ja kein schönes Erfolgserlebnis sein, wenn das der einzige Punkt sein sollte, bei einem Wettbewerb mitzumachen. Schliesslich kann man sich einen grösseren Publikum bekannt machen und sich gleichzeitig einen Eindruck von anderen Fotografen verschaffen. Ausserdem dient ein Wettbewerb (sei es klein oder gross) auch dazu, sich mit einer bestimmten Thematik auseinanderzusetzen und fotografisch umzusetzen.

    Freundliche Grüsse aus Bern
    Jorge

  9. Für mich gibt es neben der Abtretung der Bildrechte noch einen weiteren wichtigen Aspekt der mich regelmäßig an Amateur-Wettbewerben ärgert.

    Nämlich, dass die Gewinnerfotos in vielen Wettbewerben nur noch über mehr oder wenige unfaire Voting-Mechanismen ermittelt werden.

    Ein Hauptbeweggrund zur Teilnahme ist für mich, Anerkennung und Feedback zu meinen Bilder zu bekommen. Und zumindest den Eindruck zu haben, dass beste Bild gewinnt…

  10. Ich mache auch hin und wieder bei Wettbewerben mit…meist, wenn mir zum Wettbewerbsthema spontan eine Bildidee kommt. So hab ich meiner Tochter bei unserer Regionalen Tageszeitung Festivalkarten gewinnen können. Immerhin einen Wert von 120,00€! Mein Lieblingskamerahersteller veranstaltet auch gerade einen. Und weil ich die Kamera, die es da da zu gewinnen gibt auch gerne hätte, wollte ich da mit machen. Ich konnte aber keine Bilder hochladen…bis ich drauf gestoßen wurde, dass nur Bilder eingereicht werden dürfen, die mit dieser Kamera gemacht wurden…das heißt, jemand, der bereits eine solche besitzt, gewinnt dann noch eine…
    Und das zeigt meiner Meinung nach sehr deutlich, dass man nur preiswert an Bilder kommen will.
    Aber es juckt halt doch ab und an mal in den Fingern… ;)

  11. bei Wettbewerben mache ich grundsätzlich nicht mehr mit, da es meiner Meinung nicht darum geht ein gutes Bild einzureichen, sondern ein Bild einzureichen, das dem Geschmack der Jury entspricht. Das ist mir einfach zuviel Strategie- ich möchte ja Bilder machen und kein Schach spielen ; )

  12. Ich erachte größere, seriöse (auch internationale) Fotowettbewerbe durchaus als sinnvoll und zudem als weitere Inspirationsquelle.

    Nur ist es nicht immer leicht, passende (Natur)Fotowettbewerbe mit angemessenen Bildnutzungsrechten für Jungfotografen zu finden….

    Gruß
    Lukas

  13. Ich bin Fotowettbewerben generell offen eingestellt und
    nutze die vorgegeben Themen, um über meinen Tellerrand hinauszuschauen oder neue kreative Ansätze zu finden oder diese als Referenz zu nutzen.
    Klar, so mancher Wettbewerb hat teilweise Fragwürde Rahmenbedingungen.
    Es liegt meiner Ansicht an einem selbst, ob man bei diesen mitmacht oder Sie links liegen lässt.

    Zu den Aussagen:
    „um Werbung für sich zu machen und kostengünstig an neue Werbebilder zu gelangen, wodurch Berufsfotografen wiederum weniger Aufträge bekommen.“

    1. Wenn eine Firma kostengünstig, gar billig an Werbebilder kommen will, so ist es meiner Ansicht nach eh der falsche Auftraggeber für den Berufsfotografen gewesen.
    Ich habe schon häufiger (persönlich und im nahem Kollegenumfeld) erlebt, dass diese Auftraggeber im Nachgang sich irgendwas aus den Haaren ziehen, um den Preis im Anschluß zu drücken.

    2. Berufsfotografen bekommen weniger Aufträge:
    Möchte der Fotograf wirklich einen solchen Kunden wie oben beschrieben?
    Neben dem finanziellen Part gibt es ja auch noch den Part der Wertschätzung einer Arbeit.
    Beides wird von solchen Kunden nicht gewährleistet und ist meiner Ansicht nach daher für die Vollprofis uninteressant.

  14. Hobby-Fotografen machen bei jedem Scheiß mit. Das hat damit zu tun, dass das Internet ihr Medium ist. Ohne Internet würde sich ihre Bilder keiner anschauen. Und so macht man dann auch mal bei Wettbewerben mit. Um später auf seine Website schreiben zu können, dass man den 2. Platz bei einem Wettbewerb bei irgendeiner Zeitung belegt hat. Hat schon mal jemand gehört, dass Maler sich an Wettbewerben beteiligen?
    Gruß, Henry

  15. „Gut“ sind dann die Wettbewerbe bei denen mitten im Wettbewerb die Regeln geändert werden – von einem größeren Verlag letzten Sommer durchgeführt. Da wurde dann der letzte Einsendetermin mal eben nach hinten verlegt, weil man ja schon so viele Teilnehmer hatte und man so noch mehr Leuten die Teilnahme ermöglichen wollte. Gut es war vorher klar, dass die Redaktion eine Vorauswahl treffen würde die dann zur Publikumsentscheidung gehen würde. Kann man ja auch noch mit leben… vielleicht. Nur nach der Publikumsentscheidung wurde nicht etwa das Bild mit den meisten Stimmen genommen, sondern eins das dann wieder die Redaktion auswählte und eins – der Publikumsliebling – nachträglich aus dem Wettbewerb entfernt…

    Fazit: auch wenn es vorher von den Bedingungen noch einigermaßen fair zu sein scheint muss das hinterher nicht mehr wirklich der Fall sein.

  16. Bis vor zehn Jahren habe ich häufig und regelmässig an Fotowettbewerben teilgenommen. Oft auch erfolgreich. Einmal habe ich sogar eine Leica M7 gewonnen ;-)

    Als das Internetzeitalter begann, haben Fotowettbewerbe mit dem Übertrag der Bildrechte an die Veranstalter stark zugelegt. Inzwischen dürfte dies bei über 90% der Fotowettbewerbe der Fall sein.

    Da ich meine Rechte nicht ohne Lohn vergeben möchte, habe die Teilnahme inzwischen komplett eingestellt und vermarkte meine Fotos lieber über Bildagenturen.

    Die meisten Fotowettbewerbe sind eine billige Art der Bildbeschaffung und sollten nicht unterstützt werden.

  17. Generell sind Wettbewerbe eine feine Sache. Auch wenn ich nicht überall mitmache, lese ich mir die Themen durch und frage mich oft welches meiner Bilder zu diesem Thema wohl passen könnte. Es ist durchaus interessant was für vielfältige Bilder ich dabei finde, die man im ersten Augenblick nicht diesem Thema unterordnen würde. Von daher finde ich es umso besser, wenn man die eingereichten Bilder vor der Deadline gar nicht zu Gesicht bekommt.

    Ansonsten sind Wettbewerbe in der Tat eine gute Sache und machen auch mir Spaß, es ist jedenfalls eine nette Abwechslung und wenn man hin und wieder mal was gewinnt ist es doch umso schöner.

    Schöne Grüße

  18. Erschreckend finde ich dabei, dass selbst wenn Veranstalter auf das dreiste Vorgehen mit der Einforderung der Bildrechte hingewiesen und dafür öffentlich kritisiert werden, offensichtlich nicht eingesehen wird, warum es eine Frechheit ist, wie dieser Wettbewerb, der gerade auf dem Fotobuch Magazin diskutiert wird, zeigt ( http://www.fotobuchmagazin.de/fotowettbewerbe/landwirtschaft-erleben-des-landesbauernverbandes-in-baden-wuerttemberg/) – dort haben mehrere Fotografen den Wettbewerb eines Verbandes scharf kritisiert, so dass sich die Pressestelle des Verbandes eingeschaltet hat, wie man in den Kommentaren sehen kann. Doch die Pressevertreterin geht in keinem Punkt auf die Kritik ein und sagt reduziert schlicht aus: „Dann macht halt nicht mit.“ Es fehlt scheinbar jegliches Verständnis für die berechtigte Kritik!!!