02. März 2014 Lesezeit: ~3 Minuten

browserFruits März, Ausgabe 1

Unsere browserFruits sind zugegeben sehr bunt: Bilder, Zitate, Buchtipps und Wettbewerbe. Und selbst in den Links folgen Fashion- und Landschaftsthemen aktuellen Kriegsfotos. Manchmal ist es nicht leicht für uns, das alles so auf einen Haufen zu schmeißen und viele der Links verdienen eigentlich einen eigenen Artikel. Wir hoffen dennoch, Ihr nehmt für Euch genau das mit, was Euch interessiert. Und wenn Ihr noch weitere gute Links habt, scheut Euch nicht und ergänzt sie in den Kommentaren.

 

Fotospecial: Surfer

Flickr

500px

 

Deutschsprachig

• Auf Lens Light Love werden Nahlinsen als kostengünstige Alternative zu Makro-Objektiven vorgestellt.

Schadet Meerwasser dem Stativ? Diese Frage beantwortet folgender Artikel.

• Gerhard Paul konstatiert: Krieg ist fotografisch nicht darstellbar – und begründet seine These sehr fundiert. Denn „Bilder sind in einer kapitalistisch organisierten Gesellschaft immer auch Waren“.

• Die Süddeutsche bespricht das Frauenbild in der Fotografie und zeigt auf, wie Getty Images mit Lean In neue Wege geht.

„Ich habe kein bisschen Höhenangst.“ Der Spiegel berichtet über einen der sehr gefährlich lebenden Fotografen, die ohne Sicherung auf hohe Gebäude klettern, um besondere Perspektiven für ihre Fotos zu ergattern.

 

International

• Erschreckende Fotos der weltweit größen Elektroschrott-Müllhalde, dokumentiert von Kevin McElvaney.

Laura Williams berichtet über ihr surreales Selbstportrait, das mittlerweile sehr bekannt ist.

• 1984 fanden die Olympischen Spiele in Sarajevo statt. Wie es dort jetzt aussieht, könnt Ihr hier erfahren.

• Die Top 10 Klischees der Fashionfotografie.

• Während eines Fotoshootings mit einem Schauspieler passiert etwas völlig Unerwartetes: Seht selbst

• Wir haben ein wunderbares Video im Telegraph gefunden: Joel Meyerowitz spricht im Interview über Tony Ray-Jones, seine Eigenenheiten und warum er ihn so schätzt.

• Wer auf unkonventionelle Landschaftsfotografie steht, sollte Petros Koublis Serie „In Landscapes“ gesehen haben.

Diese tollen Fashionfotos stammen tatsächlich aus dem Jahr 1963 und entstanden ganz ohne Photoshop.

• Bedrückende Nachrichtenbilder aus der Ukraine.

 

Neuerscheinungen und Tipps vom Foto-Büchermarkt

Buchtipps

„Show Your Work!“* ist ein kleines Büchlein, das 10 Wege aufzeigt, Kreativität zu teilen und bekannter zu werden. Einen guten Einblick in das kreative Heft bekommt Ihr hier. Es ist nur auf Englisch für etwa 8 $ erhältlich.

• In der Fotoserie „Menschen des 20. Jahrhunderts“ versuchte August Sander, einen Querschnitt ausgehend von der Gesellschaft der Weimarer Republik zu geben. Die Sonderausgabe „Antlitz der Zeit“* zeigt 60 Portraits aus dieser beeindruckenden Serie und ist mit einem Preis von nur 6,95 € sehr günstig zu haben.

 

Wettbewerbe

FEX sucht Positionen und Projekte experimenteller Fotografie und Bilder aus dem Untergrund. Bis zum 25. März 2014 können Fotoserien, Fotobücher und digitale Netzwerkprojekte eingereicht werden. Zu gewinnen gibt es eine Ausstellung sowie einen Gutschein für ein Fotofachlabor.

 

Zitat der Woche

Earth without art is just „eh“.

unbekannt –

Mehr Zitate

 

Videos

Nick Aitken, ein Fashionfotograf aus San Francisco, wird in der aktuellen Framed Show vorgestellt.

 

Joel Meyerowitz spricht darüber, wie er und Tony Ray-Jones sich die Straßenparade zu Nutze machten, um dort ihren fotografischen Stil zu verbessern.

* Das ist ein Affiliate-Link zu Amazon. Wenn Ihr darüber etwas bestellt, erhalten wir eine kleine Provision, Ihr bezahlt aber keinen Cent mehr.

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7 Kommentare

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  1. Ganz herzlichen Dank für die immer wieder großartigen browserFruits!

    Ich freue mich jede Woche darauf, am Sonntag – ganz gemütlich mit einer Tasse Kaffee auf dem Sofa – hier zu lesen und die wirklich intelligent ausgewählten, informativen, teils berührenden Links anzuklicken.

  2. „Bilder sind in einer kapitalistisch organisierten Gesellschaft immer auch Waren.“ schön dass das hier, wenn auch nur als Randnotiz so deutlich gesagt wird. ich würde sehr gerne mehr über das Thema Fotografie im Kapitalismus lesen und diskutieren.

    Vielen Dank für die BrowserFruits.

  3. Krieg in Bildern… Der sprichwörtliche schmale Grad. Ich könnte seitenweise Senf dazu geben aber eigentlich gibt es nur eins was wichtig ist. Jedes Bild ist subjektiv gleichgültig mit welcher Intention der Fotograf sich seiner Aufgabe stellt. Deshalb darf man nicht alles glauben was man sieht. Denn man sieht es nicht selbst sondern durch die “Brille“ eines Fremden.