24. Februar 2014 Lesezeit: ~2 Minuten

Blickfang: Laura Makabresku

Die Fotos der polnischen Fotografin Laura Makabresku habe ich durch Aileens Interview mit ihr von 2011 entdeckt. Diese düsteren Märchenbilder haben mich seit dem nicht losgelassen und als Laura ihr erstes Fotobuch veröffentlichte, musste ich nicht lange überlegen.

Zum Glück, denn innerhalb weniger Tage war das auf 300 Exemplare limitierte Büchlein ausverkauft. Mein heutiger Blickfang stammt aus besagtem Buch und ich hoffe, Ihr könnt ihn genießen, auch wenn das Buch selbst leider nur schwer in Euren Besitz zu bringen sein wird.

Zu sehen ist auf dem von mir ausgewählten Bild eine junge Frau, die nackt auf einem Bett liegt. Neben ihr steht ein Rehkitz, das scheinbar auf sie hinab sieht. Das schwarzweiße Foto wirkt trotz Nacktheit sehr unschuldig und zerbrechlich.

© Laura Makabresku

Ob das Mädchen trauig ist? Schläft sie oder ist sie gar tot? Das Foto lässt viel Raum für Fantasie. Interessant an dem Bild ist, dass es ja eigentlich das ausgestopfte Rehkitz ist, das im Bild tot und leblos wirken müsste, es jedoch den aktiven Part einnimmt. Es wirkt, als würde es das Mädchen wecken wollen.

Das Bild im Buch hat keinen Titel, wodurch ich mehr erfahren könnte. Aber ich bin neugierig und habe im Internet nach dem Foto gesucht. Auf ihrem Blog schreibt Laura zu ihrem Bild selbst:

She doesn’t sleep. darkness pulls her body slowly into itself. her spirit wake beside her: looking as darkness give her lesson about death.

Wir hoffen, Laura bringt schon bald ihr nächstes Buch heraus. Bis dahin gibt es mehr von ihr auf Flickr oder Facebook zu sehen.

Ähnliche Artikel


3 Kommentare

Schreibe einen Kommentar zu amelie – abbrechen –

Netiquette: Bleib freundlich, konstruktiv und beim Thema des Artikels. Mehr dazu.

  1. Guter Artikel über eine meiner Lieblingskünstlerinnen –
    muss ihrzuliebe aber gestehen, dass er nicht mal einen kleinen Bruchteil ihres Schaffens, ihrer künstlerischen Aussagekraft und ihres Potentials zum Ausdruck bringt – das meine ich nicht als Kritik, sondern allein die Kürze des Artikels lässt nicht mehr zu.
    Ich beobachte Lauras Karriere seit einigen Jahren und sehe in ihr das, was ich in dem, was sich Kunstszene nennt, vermisse: Demut – Aufrichtigkeit – und vor allem: Authentizität aus tiefster Seele. Sie teilt sich durch ihre Kunst mit, aber ich denke nicht, dass das der Hauptgrund ihres Schaffens ist. Ich bin dankbar, dass ich – und wir – ihr über die Schulter sehen dürfen dabei.

    • Hey Lydia, das hier ist ja auch nur ein kurzer Blickfang, also Kurzvorstellung eines einzelnen Bildes in einem Buch. Direkt am Anfang ist ja das Interview mit ihr verlinkt, in dem geht’s hoffentlich zu Deiner Zufriedenheit genug in die Tiefe. ;)