04. Februar 2014 Lesezeit: ~4 Minuten

31 von 365 Tagen

Jeden Tag im Jahr ein Foto. Das 365-Tage-Projekt ist seit einiger Zeit die Herausforderung vieler Fotografen. Es einmal selbst auszuprobieren, zu sehen, ob ich es schaffen kann, wie es sich anfühlt und welche Bilder dabei entstehen würden, das waren meine Intentionen, als ich am 1. Januar mit dem Projekt begann.

Nicht nur ich fand das Datum für meinen Start passend, viele andere starteten mit mir ihr Projekt. Auf kwerfeldein möchte ich monatlich über mein Projekt berichten, mit dem Ziel, zu reflektieren und mich mit all den anderen auszutauschen. Also zögert nicht: Verlinkt Eure Projekte in den Kommentaren und erzählt, wie es Euch damit ergeht.

© Katja Kemnitz

Bereits Ende Dezember füllte ich mein Notizbuch mit Fotoideen, die ich im Laufe des Projektes umsetzen möchte. Viele Selbstportraits sind dabei, aber auch Ideen für andere Fotogenres, denn ich möchte im Laufe des Projektes meine Komfortzone verlassen. Im ersten Monat entstanden so neben Portraits auch Stillleben und ich hatte mein erstes Bandshooting.

Nicht jedes Bild ist in diesem Monat gelungen. Aber das war und ist nicht der Anspruch. Leicht war es dennoch nicht, ein schlechtes, fehlerhaftes Bild in mein Projekt aufzunehmen und zu zeigen. Ich möchte lernen und das habe ich bereits in den ersten 31 Tagen ordentlich, vor allem durch meine Fehler.

Ein erster war genau das: Zu denken, jedes Bild muss super sein und zeigenswert, am besten jedes Foto besser als das vorherige. Unsinn. Aber ich bin ehrgeizig und mir einzugestehen, dass das nicht funktionieren kann, war nicht leicht.

© Katja Kemnitz

Durch das Projekt habe ich auch gemerkt, dass ich an vielen Tagen kaum eine Stunde am Stück Zeit nur für mich habe, es mir aber gut tut, wenn ich sie mir dennoch nehme. Das war vielleicht das bisher Wichtigste, was mir das Projekt gegeben hat. In einer Stunde kann ich ein einfaches Bild erstellen und bearbeiten. Oder ein aufwändiges, älteres bearbeiten.

Da ich vor allem in der Bearbeitung besser werden will, habe ich das Projekt also nach meinen Bedürfnissen angepasst. Ich mache ein Bild am Tag, dadurch, dass ich die Kamera in die Hand nehme oder Photoshop öffne. Archivbilder sind willkommen und wenn ich am Wochenende mehrere Stunden durch den Wald laufe, entstehen so auch Bilder für die kommende Woche.

© Katja Kemnitz

Technisch habe ich mich im Januar viel mit der Brenizer-Methode beschäftigt und meine Fotos mit dem in Photoshop integrierten Programm Photomerge erweitert. Mit einigen Bildern habe ich das Programm dabei auch an seine Grenzen gebracht, denn kleine, ungeordnete Muster konnte es nicht bewältigen und so habe ich auch von Hand Bilder zusammengefügt.

In mein Projekt habe ich noch das Selbstportraitprojekt „letsgetcreative2014“ integriert. Diese Gruppe gibt jede Woche ein Thema vor, das umgesetzt werden soll. Diese Themenvorgabe reißt mich etwas aus meiner Routine und hilft mir zusätzlich, Neues zu probieren. Die Themen im Januar waren mit „Kamera“, „Rot“, „Bücher“, „Blumen“ und „Hüte“ teilweise auch richtige Herausforderungen für mich.

© Katja Kemnitz© Katja Kemnitz

Dadurch, dass ich das Projekt hier vorstelle, erhöhe ich natürlich den Druck. Ich werde monatlich ehrlich berichten und sollte ich es nicht schaffen und aufgeben, dann ist es so und ich werde dann erklären müssen, warum. Aber ob man etwas schaffen kann oder nicht, erfährt man ja erst, wenn man es probiert.

Falls Ihr jetzt auch Lust habt, steigt doch einfach ein. Keiner sagt, dass man das Projekt zum 1. Januar starten muss. Und wem täglich zu viel ist, der kann auch die 52-Wochen-Variante wählen. Mein Projekt könnt Ihr auch auf Tumblr verfolgen.

Ähnliche Artikel


41 Kommentare

Schreib’ einen Kommentar

Netiquette: Bleib freundlich, konstruktiv und beim Thema des Artikels. Mehr dazu.

  1. Eine Frage nebenbei: Bist du Vollzeitfotografin? Oder hast du noch einen „regulären“ Vollzeitjob?

    Ich finde solche Projekte super spannend! Würde es tatsächlich gern selbst mal versuchen, sehe aber eigentlich keine Möglichkeit, weil mir einfach die Zeit fehlen würde.

    Ist man aber hauptzeitlich eh mit der Fotografie beschäftigt, erscheint solch ein Mammutprojekt doch deutlich einfacher umsetzbar.

    Ich drück dir die Daumen!

  2. Tolle Bilder und schöne Idee, monatlich darüber zu berichten. Ich habe mir für dieses Jahr vorgenommen, mich noch intensiver mit der Fotografie zu beschäftigen, viel neues auszuprobieren und auch mal mit Photoshop zu experimentieren. Erst wollte ich ein wöchentliches Projekt starten, habe dann aber „Blut geleckt“ und habe es bis jetzt täglich geschafft – sogar ab und an mit ein paar Worten oder Zeilen versehen; auch das würde ich gerne beibehalten bzw. verbessern.

    Was mir gleich zu Anfang aufgefallen ist: viele Ideen, die ich mir bereits im Vorfeld notiert hatte, habe ich jetzt bei anderen „Mitstreitern“ schon umgesetzt gesehen – ich bin gespannt, ob und wie das meine „ursprüngliche“ Planung beeinflussen wird. Aber durch die intensive Beschäftigung mit der täglichen Fotografie „platzt“ bei mir so langsam „der Knoten“ – also habe ich mein Hauptziel schon erreicht: mich TÄGLICH mit der Fotografie zu beschäftigen und endlich mal etwas KREATIVER zu werden – ist aber noch deutlich ausbaufähiger ;-)

    http://luckysfototraum.wordpress.com/

    LG Sabrina

  3. Ich hatte mir das für dieses Jahr auch vorgenommen. Aber ich hab gemerkt das ich ein Foto pro Tag einfach nicht schaffe… noch nicht mal eins in der Woche oder konstant eins im Monat. Ich komm gerade mit dem Druck einfach nicht klar – auch wenn ich die Fotos im vorraus oder auf Vorrat mache oder gar ins Archiv greife. Es nützt nix. Meine Fotografie wollte ich eigendlich immer frei von jedem Druck halten, und ich merke das ich das gerade auch brauche. Ich finde diese Form der Projekte aber total spannend und Horizont erweiternd und probier es bestimmt später noch einmal wenns mir wieder besser geht.

  4. Zunächst mal: Super Bilder. Viel Kreativität. Darum geht es ja auch irgendwie. Sich selbst animieren. Deshalb ist für mich bei solchen Aktionen „Druck“ das falsche Wort sondern eher „Anreiz“.

    Seit heute starte ich mit einem Freund ein eigenes, wöchentliches Projekt: PABUCA.

    http://pabuca.wordpress.com/

    Ziel ist es, themengeführt die Seele unserer Städte (Bonn und Bochum) zu entdecken und auszutauschen mit anderen Fotografen, wenn möglich aus aller Welt. Dies schafft für mich neue (vor allem aber zweite!) Blicke auf Dinge, die mich sonst nur als Kulisse umgeben.

  5. Hallo,
    ich habe ebenfalls am 1. Januar mit dem Projekt 365 angefangen. Allerdings ist mein Ansatz deutlich weniger aufwändig als der hier vorgestellte. Ich mache Smartphonebilder, jeden Tag eines. Mein Ziel ist es, mich aus der Routine zu reißen. Ich fotografiere jede Menge Food und andere Sachen bleiben dabei auf der Strecke. Das Smartphone habe ich immer dabei, das ist unkomplizierter als mit meiner großen Kamera. Außerdem kann ich entspannter fotografieren: Ich fotografiere für einige Agenturen, die z.T. strenge Qualitätsvorgaben haben, was die kreative, spielerische Seite der Fotografie manchmal abtötet. Mit dem Smartphone mache ich weniger aufwändige Bilder, die vor allem ganz spontan entstehen und kein bißchen oder nur wenig durchgeplant sind. Ihc bin auch sehr gespannt, wie sich mein Projekt entwickelt. Vielleicht wird es mir im Laufe der Zeit auch zu langweilig, einfach zu nur knipsen, vielleicht bekomme ich auch Lust, mal was ganz anderes auszuprobieren. Ich werde auf jeden Fall dein Projekt weiterverfolgen :-)

  6. Wirklich tolle Bilder! Ich habe das 365 Tage Projekt im letzen Jahr gemacht und muss sagen dass es die Beste Idee überhaupt war. Ich habe mich auf mein iPhone beschränkt und es mit dem erstellen der Bilder ähnlich gehandhabt wie du: Der Prozess des für ein Bild Entscheidens und das Bearbeiten (bei mir dann auch nur auf dem iPhone) war das Hauptaugenmerk des Projektes. So habe ich auch die Wochenenden oder bestimmte Ausflüge genutzt um Bilder für das Projekt im Vorraus zu schießen. Bei einigen Bildern habe ich auch festgestellt dass sie in gewisser Weise auch erst einmal reifen mussten bevor ich sie „gut genug“ fand.
    Dieses Jahr versuche ich mich ebenfalls an dem von dir genannten 52 Wochen Projekt #letsgetcreative2014 und ich muss ehrlich sagen dass sowohl Selbstprotraits als auch die fest vorgegebene Themen eigentlich weit außerhalb meiner „Komfortzone“ liegen, aber genau darum geht es ja, über den eigenen schatten zu springen und neues zu lernen, und da sind diese Projekte für mich ein Erfolg auf ganzer Linie. Was ich allein dieses Jahr über mich, meine Kamera und das Bearbeiten in Photoshop gelernt habe hätte ich nicht für möglich gehalten. Ich werde mir auf jeden Fall weiter in den Hintern treten um dieses Projekt durch zu ziehen, es lohnt sich!

    LG Mathias

    • Peter, ich sehe das so: Wenn man nicht fotografiert, kann man nicht besser werden. Und ich merke einfach, dass ich durch das Projekt schnell lerne. Klar gibt es mehr schlechte Bilder, aber eben auch mehr gute, durch die Masse.

  7. Sehr sehr schöne Bilder :)

    Viele Erfahrungen die ich bisher mit meinem Projekt ( http://www.flickr.com/photos/melfmayer/ ), dass ich auch zu Beginn des Jahres begonnen habe, stimmen mit deinen überein. Ich hatte schon einige Krisen aus Zeitmangel und Aufgrund von hoher Demotivation, besonders am Anfang.
    Ich habe erfahren, dass es nicht möglich ist jeden Tag ein gutes Foto mit gutem Konzept zu machen (für mich zumindest) und dadurch gelernt auch schlechte Fotos zu akzeptieren.
    Inzwischen bringen mich meine schlechteren Fotos deutlich weiter, als die guten, denn immer wenn ich ein schlechtes Foto hochgeladen habe, Frage ich mich, warum ich es schlecht finde und finde meistens auch eine Antwort darauf.

    Ich habe auch aufgehört meine alten Ideen abbilden zu wollen. Meistens gucke ich in den Himmel und Frage mich was ich heute wohl machen könnte, bei dem Wetter. Oder ich entwickele eine neue Idee, wenn ich fotografiere oder ich auf Erkundungstour für neue Locations gehe.

    Was die Fotografie an sich angeht so habe ich begonnen weniger zu bearbeiten, sondern mehr auf das Foto selbst zu achten, weshalb ich eher darauf achte jeden tag zu fotografieren als jeden Tag zu bearbeiten. Aber ich finde genau wie du, dass es eigentlich nur darauf ankommt sich jeden Tag mit Fotografie zu beschäftigen.

    Im Moment fühlt es sich an, als wäre meine Fotografie eine Pflanze, die jeden Tag gegossen wird und ein Stück wächst. Und während sie sich am Anfang noch unsicher war ob sie damit einverstanden ist oder nicht, passt sie sich dem immer mehr an.

    Viel Glück noch weiterhin!!!

    • Die Bilder sind wirklich gut geworden! Für ein 365 Tage Projekt hast du dir aber viel Arbeit gemacht, Respekt.
      Ich hab letztes Jahr im April mein 365 Tage Projekt „One Picture A Day“ begonnen, erst nur um meinen fotografischen Blick zu schärfen, doch nach und nach wurde ich anspruchsvoller und wollte mehr lernen, wissen und ausprobieren. Dadurch wurde mir auch klar wo ich in der Fotografie hin will, bzw. das Street- und Peoplefotografie das sind was mir am meisten Spaß machen. Aber es ist häufig leider nicht leicht jeden Tag ein Foto zu machen, oder zu bearbeiten. Es kann sein das ich manchmal ne Woche hinterher hinke um alles online zu stellen, oder das wie du in dem Artikel auch selber erwähnst, man kaum Zeit für sich selber hat. Aber es wird immer einige Hürden geben (wie etwa Models finden) und vielleicht ist es genau das was einen auch voran treibt, diese Hürden zu überwinden um weiter zu kommen.

      Bin Heute bei Tag 288 angekommen und freue mich auf weitere 77 Tage meines Projekts! ;-)
      https://www.facebook.com/Lorfuin

      • ja das ganze Jahr mag ich mich jetzt nicht Analog mache aber so 3-4 Monate ist das geplant wenn es dann endlich schöner ist. Nein es war 2009 wo ich mein erstes Projekt machte und 2012 wollte ich es nochmals probieren habe es aber abgebrochen. Was ich jetzt nicht mehr nachvollziehen kann warum, denn ich hatte es bis Mitte Mai schon geschafft gehabt. Na man wird sehen was dieses Jahr passiert denn nur einfach irgend ein doofes Foto schiesst man dann ja auch nicht und fügt es zum Projekt hinzu ;)

  8. Hallo Katja, schöne Bilder zeigst du hier. Ich mag den Stil und die Bearbeitung. Auch ich habe mich dieses Jahr ein zweites Mal an ein 365-Tage Projekt gewagt. Nach der Erfahrung im Jahr 2012 habe ich dieses Jahr beschlossen kein 365-Tage Projekt zum Fotografieren zu nutzen. Das bedeutet ich möchte jeden Tag meine Kamera in die Hand nehmen und fotografieren. Das zeitnahe – also tägliche Posten der Bilder – ist dieses Mal nicht möglich, da ich vermehrt analog arbeiten möchte. Bis also die Bilder veröffentlichwürdig habe dauert es also. Weiterhin möchte ich dieses Jahr persönlicher gestalten, mehr Familie, mehr Freunde, mehr persönliche Erlebnisse… Das hat natürlich zur Folge, dass Bilder entstehen werden, die sehr privat und nicht für die Öffentlichkeit gedacht sind. Somit wird nicht jedes Projektbild die Öffentlichkeit erleben.
    Jedoch habe ich wunderbare Ergebnisse zu erwarten… Bis heute bin ich auf dem Laufenden und das macht Spaß!
    Meine Regeln habe ich hier zusammengefasst: http://juergenadler.jimdo.com/2014/01/19/ich-pr%C3%A4sentiere-die-regeln-f%C3%BCr-dieses-jahr/
    Ich drücke dir die Daumen und freue mich schon auf die Ergebnisse.

    Viele Grüße Jürgen

  9. Respekt, wirklich tolle Bilder!
    Ich habe mich an ein 52 Bilder Projekt gewagt. Meine Motivation dabei ist ebenfalls auch mal andere Themen anzugehen und aus dem eigenen Trott rauszukommen. Da ich aber die Fotografie nicht professionell betreibe, ist es für mich zugleich auch Ansporn mir mindestens 1x die Woche Zeit für die Fotografie zu nehmen. Allerdings bin ich strenger mit mir selbst und lasse keine Archivfotos zu. Da ich schon während der Arbeit genug am Computer sitze, muss das Foto auch tatsächlich in der jeweiligen Woche entstanden sein. Bisher schließe ich auch Smartphone Bilder für mich aus. Mal sehen, ob ich das durchhalten kann.
    Danke übrigens für den Hinweis zu let’sbecreative 2014. Zwar sind Selbstporträts nicht so meins, aber auch das kann ich ja mal ausprobieren. Falls die Themen ausgehen kann man sich ja dort inspiriren lassen :-)
    Ich wünsche allen, die ebenfalls ein persönliches Projekt gestartet haben, viel Kraft zum Durchhalten und viel Spaß.

  10. Schöner Artikel! :)
    Ich denke ich werde auch erweitern, aber hart wird es sicherlich… Charly und ich haben gestern allerdings beide festgestellt, dass es uns langsam echt einfacher fällt, das tägliche Bild in den Tagesablauf zu integrieren :)

  11. Hallo Katja,

    erst einmal vielen herzlichen Dank für eure tollen Beiträge!! Da ich seit einiger Zeit hier still und leise mitlesen, möchte ich heute einmal Danke sagen!

    Dein Artikel ist toll und erst die Foto (vor allem die Selbstporträts) finde ich klasse!

    Ich habe als Fotoanfänger im Januar ebenfalls (m)ein 52 Wochenprojekt gestartet. Jeden Sonntag zeige ich mein persönliches Foto der Woche, welches auch tatsächlich in dieser Woche entstanden ist. Oft weiß ich zum Wochenbeginn noch gar nicht wohin mich die Reise bringt, aber irgendwie schaffe ich es doch immer wieder etwas anderes zu fotografieren. Natürlich lange nicht so perfekt wie du/ihr ;-).
    Ein wenig Text dazu, damit meine Leser meine Gedanken zur Entstehung nachvollziehen können und gut ist. Es bleibt also spannend!

    Dir wünsche ich für dein Projekt viele tolle Momente und ganz viel Kreativität!

    LG Katja

  12. Ich bin vergangenes Jahr, als ihr hier bei kwerfeldein über diese Art Projekte berichtet hattet, auf die Idee gekommen, es auch mal zu probieren. Am 1. Oktober 2013 habe ich begonnen und seit dem festgestellt, dass es mal Tage gibt, da läuft es besser und mal Tage, da ist es echt schwierig. Besonders toll sind die Tage, wo man sich fast quält und man es am Ende doch geschafft hat, ein Bild zu produzieren. Ich freue mich, wenn die dunkle und kalte Jahreszeit vorüber ist und es dann sicher einfacher wird. Ich habe mich bewusst nicht thematisch weiter eingegrenzt, da ich mir dann wohl von vornherein zu große Hürden auferlegt hätte.

    http://www.sichtbarkeiten.de/365-tage-365-bilder/

  13. Tolle Fotos, bei 365 Fotos im Jahr könnte ich die Qualität der Bilder aus meiner derzeitigen Situation nicht halten. Da ich gar nicht so viele Sujets vor die Kamera bekommen würde, wenn ich nicht damit beginnen würde Makro Fotos zu machen.
    Da ich mich in der People Fotografie zu Hause fühle, stellt sich das für mich als sehr schwer dar. Aber ich könnte mir ein 52 Fotos im Jahr Projekt unter Umständen vorstellen.

    Freu mich schon auf deinen nächsten Artikel dazu, hier auf Kwerfeldein.

  14. Moin,
    ich bin relativ neu dabei, hab mein Projekt im Februar gestartet, bin also heute bei Bild 5. Da ich auch lediglich Hobby- und kein Vollzeitfotograf bin, ist es eine echte organisatorische Herausforderung, jeden Tag ein Bild zu machen. Und da fängt man dann auch recht schnell an, sich von dem „es muss besser, es muss perfekt sein“ zu verabschieden. Nicht zuletzt, weil auch ein wenig die Zeit fehlt, das gemachte Bild zu rekapitulieren, daraus zu lernen etc.
    Ich möchte und werde (hoffentlich) das Projekt nutzen, mich mal an Bereiche der Fotografie zu wagen, die ich bisher mit Desinteresse gestraft hab. Ich bin schon enorm gespannt, was am Ende rauskommen wird und wie meine Entwicklung sein wird.
    Viel Glück, Erfolg und gutes Licht uns allen!
    Gruß Hauke

      • Nein, ich habe diesbezüglich kein Ziel. Am Anfang wollte ich das ein Jahr machen. Danach habe ich aber gemerkt, wie viel Spass es mir macht und wie es mich weiterbringt, auch an einem verregneten Sonntag, wenn ich keinen Auftrag habe, rauszugehen und zu versuchen, etwas einigermassen anständiges zu fotografieren. Deshalb mache ich einfach weiter, so lange es geht eigentlich. :D

  15. Tolle Bilder!!!

    Freut mich, dass ich hier auf Gleichgesinnte treffe. Mein Projekt „365x“ war mein einziger guter Vorsatz für dieses Jahr. Bisher habe ich es wirklich geschafft habe, jeden Tag ein Foto zu machen. Für mich, nicht für die Redaktion, für die ich im Jahr mehrere Tausend Bilder mache.

    Das habe ich mir vorgenommen:
    – Nicht im Voraus fotografieren, sondern wirklich am jeweiligen Tag
    – Planen ist o.k., spontan ist noch schöner
    – Anregungen/Wünsche von Verwandten/Freunden sind willkommen
    – Es darf auch mal was richtig Gewöhnliches dabei sein (ist dann halt „authentisch“)
    – Was ich an einem Tage fotografiert habe, fotografiere ich nicht an einem anderen Tag noch einmal
    – Keine Beschränkungen bei den Motiven: von A wie Akt bis Z wie Zimmerblume ist alles erlaubt
    – Alles, was Fotos machen kann, darf verwendet werden: von der Vollformat-DSLR bis zum Smartphone
    – Am Ende des Jahres stelle ich ein Fotobuch mit allen Bildern zusammen
    – Nächstes Jahr realisiere ich endlich die geplante Website :-)

    Zwischenfazit: Erstaunlich, was sich allein in der direkten Umgebung so alles fotografieren lässt. Und endlich nutze ich mal Equipment, das vorher in der Fototasche vor sich hin vegetierte. Zum Beispiel mein TTL-Blitzkabel…

  16. Ich habe auch vor ein paar Tagen mit dem „Jeden Tag ein Foto“-Projekt begonnen. Mein Ziel ist es, besser zu werden, mich wieder mehr mit der Fotografie zu beschäftigen. Noch sind meine Fotos eher Schnappschüsse, so tolle Bilder bekomm ich noch nicht hin. Aber wie gesagt: ich will durch das Projekt ja dazulernen :)

  17. Blogartikel dazu: 59 von 365 Tagen › kwerfeldein - Fotografie Magazin | Fotocommunity

  18. Das ist toll! Ich bin sehr fasziniert von deinen Fotoideen und der Umsetzung. „Mein“ Fotoprojekt ist etwas anders als deines. Als Übersetzerin und Texterin habe ich lange darüber nachgedacht, eine weitere Fremdsprache zu lernen, aber ich konnte mich einfach nicht entscheiden. Und wenn ich eine Sprache lerne, dann richtig. Vor ein paar Monaten kam dann der Geistesblitz: Ich lerne Fotografie, also eine Bildsprache! Das ist für mich völlig neu und ich lerne langsam, mich auszudrücken und eine eigene Tonalität zu entwickeln. Erste Gehversuche poste ich in meinem Blog, z.B. hier von letzter Woche http://www.edelfrosch.de/2014/03/09/fruehlingsgruesse-aus-dem-wunderland/

    Ich werde dein Projekt auf JEDEN Fall im Auge behalten. Und vielleicht steige ich irgendwann auch ein. Ein Bild pro Tag kommt mir momentan sehr viel vor, aber wer weiß… wenn ich die Bildsprache etwas fließender spreche, ist’s vielleicht gar kein Problem. ;o)

    Vergnügte Grüße
    Ruth