browserFruits © Katja Kemnitz
15. Dezember 2013 Lesezeit: ~ 4 Minuten

browserFruits Dezember, Ausgabe 3

Wir entführen Euch im Fotospecial heute nach Mittelerde. Bilder von Elfen, Hobbits und fremden, beeindruckenden Landschaften findet Ihr hier. Die Fantasiewelt ist unglaublich inspirierend, nicht nur für uns. In unseren gesammelten Links geht es jedoch schnell wieder in die Wirklichkeit. Wir haben Lustiges und Ernstes wie immer bunt gemischt. Aber vor allem hoffen wir, dass die Links Euch informieren und zu neuen Projekten anregen.

 

Fotospecial: Mittelerde

Flickr

500px

 

Deutschsprachig

• Der Fotograf Björn Abelin erreicht durch einfaches Spiegeln eine beeindruckende Wirkung, die bei seinen Bildern an Apokalypse erinnert.

• Fabian Weiß dokumentierte in seinem Projekt „Wolfskinder“ mit emotionalen Bildern die Hintergründe sowie die Landschaft der Jugendsozialarbeit in Deutschland. Emerge zeigt diese beeindruckende Arbeit.

• Herzerwärmende Bilder einer ungewöhnlichen Freundschaft: In Norwegen haben sich ein Fuchs und ein Hund gefunden.

• So steril, so klinisch sauber, so abgewrackt: Der Fotograf Bastian Gehbauer zeigt in seinen Bildern Umgebungen, in der Menschen Sex haben, in der Leben entsteht oder endet.

• Falls Ihr ab und zu Gedächtnislücken habt: Fotografieren bremst das Gedächtnis aus.

 

International

• Wie verschieden Körperposen wirken, zeigen diese Aktbilder von Gracie Hagen mit dem bezeichnenden Titel „The Illusions of the body“.

• Engadget berichtet über den wohlbekannten Straßenfotografen Matt Stuart und hat auch ein Video, in dem zu sehen ist, wie er zu seinen großartigen Aufnahmen kommt.

• Wenn es einen Film gibt, den Martin Euch dringend ans Herz legen möchte, dann ist es „Everybody Street“. Darin werden viele altbekannte (und eher weniger bekannte) wie Bruce Gilden, Bruce Davidson und Jeff Mermelstein vorgestellt sowie interviewt, die in New York City die Straßenfotografie geprägt haben. Für jeden, der etwas mit Street, Fotogeschichte und analoger Fotografie anfangen kann. Schaut Euch unbedingt den Trailer an. Der Film kostet 13 $.

500pxArt heißt die Seite, auf der die große Fotoplattform 500px jetzt auch Bilder ihrer Mitglieder zum Verkauf anbietet.

• Eine Sammlung von 28 emotionalen, traurigen und auch erschreckenden Bildern.

• Um Euer Gleichgewicht gleich wiederherzustellen, gibt es hier eine Sammlung von 29 lustigen Bildern, die schnell falsch verstanden werden können.

• Schönsein in den 30er und 40er Jahren nahm zum Teil sehr gruselige Formen an. Bilder von erschreckenden Schönheitsprodukten findet Ihr hier.

• Sehr lehrreich: Jim Estrin vom New York Times Lens Blog spricht über ihre Kriterien für ein Feature.

 

Neuerscheinungen und Tipps vom Foto-Büchermarkt

buchtipp

„If only for a second“ ist ein Fotoband der Mimi Foundation. Für das Projekt wurden 20 Krebspatienten und -patientinnen verkleidet, während sie die Augen geschlossen halten mussten. In dem Moment, in dem sie sich selbst im Spiegel betrachten durften, hielt ein Fotograf die erstaunten und glücklichen Gesichter fest. Eine Sekunde, in der die Krankheit vergessen war. Seht Euch unbedingt auch das Video dazu an! Das Buch kann ausschließlich über die Mimi Foundation erworben werden.

• Wer sich ein wenig für Fotogeschichte interessiert und wie unser Herausgeber bei W. Eugene Smith hängengeblieben ist, wird sich über dieses Buch freuen: „Dream Street“*. Dazu empfehlen wir zwei Artikel: Hier beschreibt Sam Stephenson, wie es für James Karales war, unter Smith für dessen Pittsburgh-Projekt zu arbeiten. Und in diesem Artikel von Harold Feinstein werden seine Erinnungen über die Zeit mit Smith ausführlich beschrieben.

 

Wettbewerbe

• Der Verlag Gruner + Jahr schreibt den Henri-Nannen-Preis aus. Noch bis zum 3. Januar 2014 können eigene, aber auch fremde Arbeiten in der Kategorie Foto-Reportage eingereicht werden.

 

Videos

Alex Stoddard haben wir Euch bereits im Interview vorgestellt. In dieser Folge von „Framed“ spricht der 17-Jährige über seine Arbeiten und man kann ihm beim Kreieren eines Selbstportraits über die Schulter schauen.

 

Jean Kilbourne über das Bild, das die Werbeindustrie von Frauen verbreitet und was sie damit anrichtet.

 

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