30. August 2013 Lesezeit: ~1 Minute

Wer inspiriert Euch?

Es gibt immer wieder Fotografen, die mich begeistern. Einige davon verfolge ich dann über längere Zeit und merke, dass sie meine eigene Arbeit beeinflussen. Kennt Ihr das?

Georgia von Documenting Delight zum Beispiel fasziniert mich durch ihre natürlichen und lebensfrohen Fotos ihrer Kinder. Durch sie bin ich viel mutiger geworden und mache bei Familienshootings nicht nur einfache Portraits, sondern neige dazu, die Kinder mehr im Spiel zu begleiten.

Durch die wunderbare Kirsty Mitchell nehme ich mir mehr Zeit für die Konzeptentwicklung meiner Waldbilder. Neben spontanen Spaziergängen mit der Kamera führe ich, seit ich Kirsty kenne, ein kleines Notizbuch, in dem ich aufwändigere Ideen eintrage, die allein durch die Suche nach passenden Kleidern und Accessoires nicht direkt umsetzbar sind. Das hätte ich früher nie gemacht, ich bin ein schrecklich ungeduldiger Mensch.

Das Wort „Vorbild“ empfinde ich oft als schwierig, denn ich möchte diesen Fotografen nicht nacheifern, nicht dieselben Bilder machen. Aber ich habe durch sie gelernt und meine Bilder entwickeln sich weiter. Sie inspirieren mich und dafür danke ich ihnen.

Welche Fotografen inspirieren Euch und wie haben sie Eure Fotografien verändert? Erzählt und verlinkt sie. Wir sind gespannt.

Ähnliche Artikel

Unterstütze kwerfeldein

Wenn Dir dieser Artikel oder das ganze Magazin gefällt, kannst Du die weitere Arbeit von kwerfeldein gern via Paypal, Überweisung oder Dauerauftrag mit dem, was es Dir wert ist, unterstützen. Vielen Dank!

kwerfeldein finanziert sich neben Werbeeinnahmen auch durch Provision von Verkäufen auf Amazon und freiwillige Beiträge der Leser*innen, um unabhängig zu bleiben.

Paypal


Überweisung

kwerfeldein
IBAN: DE0837050198 1933436766
BIC: COLSDE33XXX

Amazon

kwerfeldein @ Photocircle


32 Kommentare

Schreib’ einen Kommentar

Netiquette: Bleib freundlich, konstruktiv und beim Thema des Artikels. Mehr dazu.

      • Nadav Kander ist sicherlich eine Fotograf der durch seine Bildsprache und seine Fähigkeit zu „sehen“ unglaublich viele Fotografen, was sich bei der Durchsicht diverser Portfolios bestätigt, geprägt hat. Zudem gehört er zu den Wenigen, die in der Lage sind, sich in verschiedenen Genres sicher zu bewegen. Das versuchen viele, die meisten scheitern.

  1. Bildlich eigentlich niemand. Das wären zu viele Fotografen die mich immer wieder einmal mit Bildern begeistern.

    Aber Fotografen die mich definitiv beeinflusst haben sind:
    – Oliviero Toscani
    – Martin Krolop
    – Steffen „Stilpirat“ Böttcher
    und zu guter letzt auch
    – Calvin Hollywood durch sein Video-Training „Innerer Erfolg“

    Bei Toscani ist es seine Art, seine Art zu denken. Bei Martin Krolop ist es das Technische aber auch die Faszination wie er mit anderen Menschen umgeht. Bei Steffen ist es seine lockere Art mich zu unterhalten und natürlich seine Hochzeitsfotografie. Wobei ich hier den Analogen Part nicht mag und ebenso seine Akt Bilder.

    Aber es gibt dann natürlich noch andere Fotografien die mich faszinieren wie Henrie Cartier Bresson, Roger Ballen, August Sanders, usw.

  2. Eine tolle Frage! Mich inspirieren zum Beispiel die Aufnahmen von Martin Hülle (www.martin-huelle.de) und die Bilder von Kai Müller (www.kaimueller.eu). Vermeintlich Nebensächliches wird in ihren Fotos zum Motiv. Häufig stehen die Fotos nie allein, sondern wirken als Teil einer Serie. Das finde ich spannend. Seit dem lege ich großen Wert auf eine enge Auswahl meiner Fotos, die tatsächlich bearbeitet und gezeigt werden. Bei Martin spüre ich das Wetter, das Licht des Nordens und die Extreme der skandinavischen Natur.
    Außerdem schau ich mir sehr gerne die Bilder, vor allem die Portraits von Sebastian Schroeder an: http://www.shschroeder.com Seine Serie „An American Dream“ gefällt mir besonders gut.

  3. Ich habe vor kurzem die Ausstellung von Alexander Rodtschenko gesehen und da war einiges was mich inspiriert hat. Abgesehen von seinen Bildern waren es vor allem die Zitate die an den Wänden standen wie zB „Der neue, schnelle und reale Reflektor der Welt, die Fotografie, sollte sich möglichst mit dem Abbilden der Welt von allen Standpunkten befassen… Um den Menschen zu einem neuen Sehen zu erziehen, muss man Alltägliche, ihm wohl bekannte Objekte von völlig unerwarteten Blickwinkeln aus in unerwarteten Situationen zeigen.“

  4. Hallo,

    bei mir ist es Speziell Calvin Hollywood –> http://www.calvinhollywood-blog.de/
    Als ich ihn „entdeckt“ habe fand ich seine Fotografie ehrlicherweise nicht wirklich gut, dafür aber seine Bildbearbeitung umso besser.
    Inzwischen gefallen mir auch seine Fotografie immer besser.

    Er Inspiriert mich gleich auf mehreren wegen.

    – er macht seine Bilder egal was andere sagen
    – er kann sich gut Vermarkten
    – er hat es geschafft innerhalb kürzester Zeit einer der „großen“ in Deutschland zu werden.

    gruß
    Chris

  5. Inspiriert haben mich mein fotografischer Lehrmeister Oswald Kettenberger und vor allem Sebastiao Salgado, weil sie beide die Kamera nutzen um sich mit dem Leben und dem Sinn und Ziel des Mensch-Seins auseinandersetzen. Darüberhinaus haben Sie natürlich beeindruckende Bilder gemacht. Besonders beeindruckt haben Sie mich in meinen fotografischen Anfangsjahren besonders durch ihren Fleiss, die unermüdliche Ausdauer und ihre Fähigkeit aus 1000enden von Bildern tatsächlich nur diejenigen auszuwählen, mit denen sie etwas zu sagen hatten.

    Viele Grüße
    Michael

  6. Die Frage ist nicht leicht zu beantworten. Klar, man kann hier allerlei mehr oder minder berühmte Fotografen aufzählen, deren Werk man toll findet oder deren Bücher einen auf einer inhaltlichen oder einer methodischen Weise beeinflusst haben. Aber wo soll man da die Grenze ziehen? Wen soll man da hervorheben?

    Eigentlich ist es anders. Eigentlich inspiriert mich sehr das, was diejenigen Fotografen tun, die ich persönlich kenne! Und ich will da einfach mal drei nennen, die womöglich weit weniger bekannt sind als die schon genannten. Um mich nicht ins Nirvana zu verlaufen, lasse ich mal all diejenigen Weg, denen ich noch nie persönlich ins Auge geschaut hab und nehme stattdessen beispielhaft die folgenden drei:

    Da wäre zum Beispiel Conrad Schäfer, dessen Landschaftsaufnahmen mich immer und immer wieder ‚reissen‘: http://rubbeldidup.net/blog/

    Oder Nadja Wehrwein und Holger Leutloff mit Ihren poetischen s/w Aufnahmen: http://www.blende-acht.eu/ und http://www.dunkelkammer.dk/

    Oder Claudia Leverentz als brilliante Beobachterin auf Reisen: http://www.photo-empire.de/

    Und last-but-not-least Barbara Sommer, die bei Ihrer Arbeit als Hochzeits- und Portraitfotografin immer das pralle Leben in die Bilder holt: http://www.barbara-sommer.de/

    Das kann nur ein ganz kleiner Ausschnitt sein. Mir geht es darum, dass es nicht immer nur die ‚Stars‘ sind, die inspirieren. Ohne die geht es für mich zwar auch nicht. Aber mich inspirieren ebenso – und auf viel unmittelbarere Weise – die Leute, die ich kenne und mag.

  7. Mich inspiriert Lissy Elle (19!). http://www.flickr.com/photos/lissyl/with/9473013987/
    Ich glaube fest daran, dass sie morgens Ideen statt Müsli frühstückt. Anders kann ich mir das nicht erklären.
    Sie erinnert mich konstant daran, dass es immer etwas gibt, dass noch niemand gemacht hat und sie spornt mich an kreativer zu sein.

    Und selbstverständlich Herr Oprisco (25!) http://www.flickr.com/photos/oprisco/
    Ein Portfolio in dem mich jedes einzelne Bild verzaubert. Wenn man dem Internet glauben darf, sind die Meisterwerke sogar analog. Atemberaubend.
    Oleg inspiriert mich 100% zu geben und nicht mit dem erstbesten Bild zufrieden zu sein.

  8. http://www.gerardlaurenceau.com/Andalousie/Andalousie.htm

    Als ich das erste Mal die Bilder von Gérard Laurenceau betrachtete, wusste ich, welche Richtung ich einschlagen würde. Vor allem gefallen mir die Bilder aus der Serie „Andalousie“. Das Spiel mit Sonnenlicht und Schatten sind für mich eine Herausforderung, lichtintensive S/W-Bilder in hoher Qualität zu erzeugen. Ich nenne es „farbiges“ Schwarzweiss, und sehe es als Gegenpol zur allgemeinen Tendenz, S/W in möglichst dunklen Tönen zu halten.

  9. Mich hat http://benjamin-jaworskyj.de/ … wie soll ich sagen … voll mitgerissen. Ich muss dazu sagen ich bin blutiger anfänger und wollte was über eine Blende wissen und googlete es bei youtube wo ich dann sein blog gefunden habe.
    Durch ihn habe ich ich das fotografieren für mich entdeckt.
    Wieso?
    Er kann super erklären und macht für mich das fotografieren zum erlebnis. Außerdem macht er auch super projekte mit obdachlosen etc was ich sehr cool fand (auch die bilder dazu)
    alles im allem ein cooler typ und ich wäre gerne ein wenig wie er.
    Er erinnert mich daran das man Spaß haben soll bei dem was man macht und nicht Perfekte fotos zu schießen um was zu Beweisen.

    Mfg ein Frischling

    nochmal :
    seine hp: http://benjamin-jaworskyj.de/
    Youtube kanal: http://www.youtube.com/channel/UCd-3cAoPoDrw9LBJmXVB20g

  10. Dass ich zur Konzertfotografie gekommen bin, liegt zu einem Großteil an Daniela Vorndran. Ihre Fotos waren und sind sehr inspirierend, weil sie das Wesentliche des Ereignisses perfekt abbilden. Viele ihrer Fotos hinterlassen beim Betrachter einen solchen Eindruck, dass man das Konzert selbst gar nicht erlebt haben muss, um zu wissen, wie es war. Das gelingt nur wenigen. http://www.black-cat-net.de

    Ansonsten fand ich die Fotos von Josef Koudelka (Invasion 68) sehr ergreifend und mutig. Auch der düsteren Atmosphäre kann ich persönlich viel abgewinnen, auch wenn Krieg und Politik mit mir selbst zum Glück nicht viel zu tun haben.

    Wie hoch genau der Einfluss anderer Fotografen auf die eigene Arbeit wirklich ist, lässt sich natürlich schwer sagen. Mitunter gibt es ja auch Inspirationen fern ab vom eigenen Betätigungsfeld.

  11. Mich nervt es immer, wenn ich andere Webseiten anklicke (möchte mich ja auch inspirieren lassen) und nackte Frauen sehe. Ich möchte das eigentlich vermeiden so etwas zu sehen.

  12. In der letzten Zeit entdeckte ich die ungemein inspirierenden Portraits und Teilportraits von

    Betina La Plante. (z.B. bei flickr)

    Die Aussagekraft der S/W Fotografien war und ist für mich ein führendes Beispiel für Bilder, die sich nicht ausschließlich an die standardisierten Regeln der Portraitfotografie halten und dennoch überragend sind.

  13. Die Australierin Sue Bryce ist für mich nicht nur eine Quelle der Inspiration. Die Fotografin ist mein großes Vorbild in der Fotografie von Frauen.
    Bryce versteht es, die Frau von Nebenan oder von der Supermarkttheke ganz wunderbar und stimmungsvoll zu inszenieren. In Zusammenarbeit mit einer Visagistin verwandelt sie häufig ganz unscheinbar wirkende Frauen in tolle Modelle, die auf den Fotos eine unheimliche Präsenz zeigen. Und diese Fotos haben in meinen Augen unglaublich viel Atmosphäre.

    Ihre Homepage: http://www.inbedwithsue.com
    Und hier ein Filmchen: http://vimeo.com/34642954

  14. Hmm, mich inspirieren vorallem Fotografen, die ich wirklich fast seit der ersten Sekunde meiner Fotografie kenne und bis heute immer wieder aufs neue bewundere…

    Da wären in Sachen Landschaft zb. David Keochkerian, da seine Bilder so surreal und doch echt wirken: http://www.david-keochkerian.com/

    Weiterhin fotografiere ich viel in Lost Places, dort gefallen mir die Bilder von Sven Fennema (http://www.boundlessmind.net/) und die von Daniel Schmitt (den ihr hier schon mehrfach vorgestellt habt)am besten, immer wenn ich (va. bei der Bea.) so eine Kreativitäts(zwangs)pause hab, schaue ich mal bei denen vorbei.

    BRendan Burton und Moritz Aust inspirieren mich ebenfalls, Brendan weil er immer so geniale Fotoideen hat und Moritz, weil er genau so alt ist wie ich und trotzdem fotografisch so viel weiter ist…

  15. Hallo,

    über kurz oder lang findet wohl jeder an der Fotografie Interressierte zu seinem bevorzugten Genre und so möchte ich zum hier aufgegebenen Thema mit einem Zitat unseres Dichterfürsten J. W. Goethe aufwarten, „….warum immer die Ferne schweifen wenn das Gute liegt so nah….?“

    Landschaft war schon mit diversen Hosentaschen-Apparaten immer das von mir bevorzugte Genre meiner Hobby-Fotografie, seit 2009 nun autodidaktisch mit Canon-DSLR-Equipment unterwegs (sehe mich realistisch aber immer noch als Anfänger im Bereich der DSLR-Fotografie) und hierzu fasziniert mich nun seit jüngerer Zeit mehr und mehr die Langzeitbelichtung bei Tageslicht ohne daß die Motive dabei regelrecht „einfrieren“.

    Und so sind es nun für mich die entsprechenden (hier auf @kwerfeldein sowie auf der entsprechenden privaten Homepage zu betrachtenden) Arbeiten von Michael Breitung, die mich absolut in ihren Bann ziehen und an denen ich mich ein wenig orientieren möchte.

    Liebe Grüße aus dem „Oberen Gäu“.
    (PLZ-Bereich 71xxx)

  16. Ich bin der Meinung, dass die Fotos meiner Schwester die besten sind sie fotografiert Mütter Kinder und Tiere . Ich weiß nicht, wie sie die Bilder macht denn sie erwartet von den „Kunden“ selbst Ideen zu entwickeln und gibt ihnen keinerlei Hinweise während sie auch noch total ungeduldig ist doch wenn man hinterher die entstandenen Fotos sieht spielt das keine Rolle mehr. Aif ihrem Blog dekiams-photography.blogspot.com kann man einige ihrer Projekte sehen.