5 Kommentare

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  1. Dieses Bild passt ja zu dem Beitrag von heute morgen
    http://kwerfeldein.de/2013/01/09/pervers/
    Gestern hätte ich gesagt, schöne, interessante Aufnahme.

    Jetzt frage ich mich, was um Himmelswillen macht die Frau geschminkt im dünnen Kleid da in der Wildnis!
    Was sagt mir die Aufnahme: Aufgrund der Schneeflocken im Haar und der deutlich aufgerichteten Haare am rechen Unterarm hat sie dort ein paar Minuten destanden und gefroren. Soll dass die Leidensfähigkeit oder Fügsamkeit von Frauen darstellen?
    Warum hat sie fast geschlossene Augen? Steht sie unter Drogen und weiß eh nicht wo sie ist.
    Oder soll es ein Produkt-Foto von dem Kleid sein?

    Oder ist das Kunst?
    Kunst ist für mich aber kein sinnfreier Raum ohne Verantwortung in dem ich alles machen kann.

    Seit ein paar Wochen beschäftigt mich, was für mich als Hobby-Knipser, schöne Fotos sind. Fotografieren ist das festhalten des Augenblicks. Da habe ich auch Respekt vor denjenigen die auf den richtigen Augenblick zwei Stunden warten können.

    • Tja, was macht die Frau da in der Wildnis… Wahrscheinlich für Aufnahmen posieren und Spaß haben, ob kalt oder nicht. Es ist unwahrscheinlich, dass sie gezwungen wurde dort zu stehen und wenn man Spaß an etwas hat, nimmt man auch schon mal ein paar kühle Momente in Kauf. Ich war bei den Aufnahmen nicht dabei, aber der gesunde Menschenverstand sagt mir, dass die Dame zwischen den Aufnahmen auch bedeckt wurde und auch nicht kilometerweit bis zu dieser Stelle im dünnen Kleidchen laufen musste. Irgendwie erschließt sich aus der Lebenserfahrung, dass dies keine „natürliche Aufnahme“ ist, sondern gestellt, oder? Was hat das jetzt mit Leidensfähigkeit oder Fügsamkeit zu tun? Nichts. Andere posieren im Fotostudio (gähn), sie draußen – frag mich was von beidem interessanter und abwechslungsreicher ist…
      Warum hat sie fast geschlossene Augen – wenn sie in dieser Haltung auf ihre Fingerspitzen schaut, sehen die eben so aus, wie kommt man jetzt auf Drogen?
      „Kunst“, „sinnfrei“ und „Verantwortung“ in einem Satz unterzubringen und dann noch den richtigen Bezug herzustellen – schwierig, weiter üben… Kunst ist ein weiter Begriff und nichts absolutes und dummerweise schließt es mit ein dass man eben alles machen kann.