4 Kommentare

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  1. ich muss mal was janz dummes fragen: Für mich siehts nach nem Handabzug von nem altem Negativ aus, mit Fluseln noch… vielleicht auch eine neue Aufnahme… Mittelformat? Und warum eigentlich nach dem Scannen die Fluseln nicht weg photoshoppen? Soll der Eindruck eines Handabzugs bleiben? naja, vielleicht stehe ich ja völlig auf dem Schlauch… So oder so… Respekt vor der sportlichen Leistung des Fotografen, in die Höhe noch ne Kamera zu schleppen! Da kriegen mich keine 10 Pferde hoch, außer du setzt mich in einen Helikopter mit nem Therapeuten daneben, der mir die Hand hält und mir gut zuredet, dass ich nicht runterfallen kann… :-)

  2. Diesmal war der Rucksack ganz leicht, hab die Kleinbildkamera und das Stativ und die Digitale unten gelassen… also keine 23 Kilo mehr. Was man nicht alles für ein paar Aufnahmen macht (:

    Um deine Frage zu beantworten (die ich definitiv nicht dumm finde): Es ist ein Scan vom Negativ, mit dem nicht soo toll umgegangen wurde bei der Entwicklung… CEWE hurra. Und naja, Staub kann man wegmachen. Aber manchmal mag ichs staubig. Vor allem, wenn ich genau den ‚Retro-Effekt‘ haben möchte… ähnlich wie bei alten Orwos, die in Kaffee entwickelt wurden. Zu guter letzt ist das ein Lomo Redscale… der scheint mir nicht sehr hochqualitativ (siehe Himmel, sehr ungleichmäßig abgebildet… was wiederum nicht am Scanner liegt). Aber wie gesagt, durchaus geeignet für mein Vorhaben.

    • frage mich gerade: Was lockt einen Menschen da hoch? Ist es mehr der Berg, der ruft, oder ist es das Foto, das geschossen werden will???? Hättest Du Dich sehr geärgert, wenn Deine Kamera da oben nicht mitgemacht hätte? Oder stand das Bergsteigen im Vordergrund und die Lust auf Experimente mit der Lomo war nur ne Nebensache? Wobei… wenn ich da oben stehen würde, bei der geilen Aussicht und dem Adrenalin im Blut …. ich glaub das wäre schon ein Glücksgefühl ohne Kamera….

      Oder anders: Zu welchen Extremen sind Menschen bereit, um ein gutes Bild zu machen? Schließlich sind Fotografen auch Künstler – wenn sie eine Vision haben, dann kann sie nichts abhalten….

      • Interessante Fragen! Was lockt einen auf Berge? Die Stille. Die Einsamkeit. Der Ausbruch aus dem Alltag. Das Erleben von Natur, Wetter, Landschaft, das Abenteuer… und die Entschleunigung. Aufstehen, Essen, Wandern/Klettern, Ankommen, zufrieden sein. Ich brauche die Berge, ich kann mir nicht vorstellen, ein Jahr nicht in die Alpen oder woanders hinzufahren. Bergsteigen steht natürlich etwas konträr zu einer Kamera, die im leichtesten Kit 2 kg wiegt und mit Wechselobjektiv und -magazin plus Filmen, Filter und Lichtmesser deutlich über 3,5 Kilo auf die Waage bringt (ich benutze ein Bronica SQ-A Set, also eher Lomo-Gegenteil). Aber um es direkt zu beantworten: Ich ärgere mich immer, wenn ich meine Kamera nicht dabei habe. Allerdings… irgendeine Kamera ist immer dabei, egal wohin es mich zieht. Je nach Lust und Laune Halbformat, Kleinbild, Mittelformat. Bei mir geht es Hand in Hand, ich brauche die Augenblicke, doch mir ginge was verloren, könnte ich sie nicht festhalten. Das mag sicherlich für viele diskutabel sein.

        Zu den Extremen… wenn man auf einen 6000er noch seine Spiegelreflex mitschleppt, weil man diesen wunderschönen Grat im ersten Sonnenlicht ablichten möchte, gleichzeitig aber weiß, dass jedes Kilo mehr einen fertig macht… ich bin grundsätzlich bereit dafür. Aber das sind auch nur kurzfristige Anstrengungen. Ich habe großen Respekt vor Fotografen, die über Monate und Jahre ihre Projekte verfolgen und während all der Zeit ihre Energie nicht verlieren und wahnsinnig viel Arbeit in etwas stecken, was erstmal nur für sie von Bedeutung ist. Ebenso wie jene, die ihr Hobby voll ausleben und Tage in der Dunkelkammer verbringen (oder am Rechner), um ihr perfektes Bild zu bekommen. Das sind für mich die wahren Extremen (positiv gesehen) und wahrscheinlich hast du Recht, wenn eine Vision dahinter steht, dann hält sie davon nichts ab.