browserfruits © Aileen Wessely
13. Mai 2012 Lesezeit: ~ 3 Minuten

browserFruits Mai #2

Fotospecial: Stadt



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Deutschsprachig

• Der Künstler Timm Ulrichs hat von Shanghai bis Palermo Schilder abgelichtet, die das Fotografieren streng verbieten.

• Hier jehtsn Menschen wien Leuten – die Berlinfolgen porträtieren je einen Menschen der Großstadt im Multimediaformat, erzählen dabei rührende kleine Geschichten und zeigen einen enorm facettenreichen Querschnitt durch unsere Gesellschaft. Das Projekt ist seit einigen Tagen für den diesjährigen Grimme-Online-Award nominiert – Glückwunsch!

Sibylle Fendt über das Leben als Fotografin und die Erkenntnis, dass man mit diesem Beruf nicht reich wird.

• Sven Goder im Gespräch mit Klaus Pichler auf digitale fotoschule. Pichlers Arbeit “One Third”, die die weltweite Nahrungsmittelverschwendung thematisiert, ging kürzlich häufig durch die Medien und mag bereits ein Begriff sein.

• „Berlin ist eine große Klapsmühle und ich gehöre zum Personal.“ Christian Reister im Gespräch mit Rudi Meisel über das Geschichtenerzählen mit Bildern und das Fotografieren in der Stadt.

40,9 Prozent glücklich. Amrai Coen von enarro nimmt uns mit auf eine Reise ins Königreich Bhutan im Himalaya, wo nicht das Wirtschaftswachstum das Maß der Dinge ist, sondern die Zufriedenheit seiner Einwohner.

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International

• Wird’s dem Städter in den Straßenschluchten zu dunkel, steigt er eben auf’s Dach. Und erfindet mal eben eine neue Art der Fotografie – das sogenannte Rooftopping.

• Die New York Times zeigt Martin Roemers’ “Metropolis” – hochdynamisches Augenfutter aus den Molochen dieser Welt.

• Die Luftbilder von Hosang Park enthüllen die bizarren Geometrien artifizieller Landschaften in Korea.

• Dritte Welt in Westeuropa – emerge zeigt Chris Grodotzkis Arbeit “Stadt der Gesichtslosen” über illegale Migranten in der französischen Hafenstadt Calais.

• Du fotografierst analog? Welcher ist dein Lieblingsfilm?

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Tipps vom Foto-Büchermarkt

• Ob Auroville, Manila, Detroit, Ordos, Dubai oder Gaza-Stadt. Der Band “Die Stadt: Vom Werden und Vergehen”* zeigt Bildserien von 18 Fotografen der Berliner Agentur Ostkreuz, die dem Wesen der Stadt auf den Grund gegangen sind.

“Welcome to Pyongyang”* von Charlie Crane ist angelegt als ein Reiseführer für Nordkorea und zeigt Portraits, Innenwelten und Landschaften von Pjöngjang, der Hauptstadt – perfekt, düster und ehrlich. Durch diese Kombination von Bild und verschrobenem Propagandatext erhält man einen erschreckenden Blick darauf, wie die Nation von Außenstehenden gesehen werden will.

• Hans Eijkelboom dokumentiert in seinem Buch “Paris – New York – Shanghai”* das Alltagsleben drei globaler Städte und untersucht, wie sich beispielsweise Mode und Trends, aber auch öffentlicher Raum in diesen drei Metropolen zu Lasten des Exotischen einander immer mehr angleichen.

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Videos

“Willkommen im Anthropozän” ist Stoff zum Staunen und Grübeln. Die Bildungsorganisation Globaia zeigt in einer unbeschreiblich schönen Animation die Präsenz des Menschen im Maßstab des gesamtem Planeten.

 

“Android Dreams” zeigt Tokyo in Zeitraffer unterlegt mit einer Audiospur aus Ridley Scotts Blade Runner.

 

“Sub City Paris” thematisiert den Moment der Ungewissheit und des Zaubers beim Auftauchen aus der Unterwelt.

 

Ein Tag im Leben eines jungen Mannes aus San Francisco.

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