01. Februar 2012 Lesezeit: ~1 Minute

Poladarium 2013

Im Adventskalender haben wir diesen tollen Polaroidkalender für 2012 bereits beworben und verlost. Wir sind froh, dass er auch 2013 wieder erscheinen wird. Und Ihr könnt dabei sein!

Polawas?
Wer jetzt ein wenig irritiert schaut, dem sei kurz das Konzept erklärt: Das Poladarium ist ein Abreißkalender, wie man ihn aus Omas Küche kennt. Jedoch stehen auf den 365 Blättern keine Rezepte, sondern es gibt jeden Tag ein Polaroid von verschiedenen Fotografen aus der ganzen Welt. Der auf Fotografie spezialisierte Verlag seltmann+söhne kümmert sich um den hochwertigen Druck auf Spezialpapier.

Wie könnt Ihr mitmachen?
Ihr folgt den Anweisungen auf der Homepage und bewerbt Euch mit Eurem schönsten Polaroid. Es muss wohlgemerkt ein echtes Polaroid sein, das mit einer SX-70 or 600er Polaroidkamera aufgenommen wurde. Also bemüht gar nicht erst Photoshop und Co.

Warum solltet Ihr mitmachen?
Ob man mitmachen möchte, bleibt natürlich jedem selbst überlassen. Aber wer Polaroids fotografiert, kann sich dem Charme dieser Fotos sicher nicht entziehen. Geld gibt es nicht zu gewinnen und jeder Teilnehmer ist verpflichtet, ein Exemplar des Poladariums zu einem ermäßigten Preis zu kaufen. Aber dafür ist man Teil eines meiner Meinung nach großartigen Projekts.

Und je mehr Polaroid-Fotografen mitmachen, desto vielfältiger und spannender wird das Poladarium 2013.

Ähnliche Artikel


13 Kommentare

Schreib’ einen Kommentar

Netiquette: Bleib freundlich, konstruktiv und beim Thema des Artikels. Mehr dazu.

  1. Die Idee ist toll, aber die Teilnahmebedingungen sind etwas seltsam. Die verdienen Geld mit meinem Bild und dann soll ich den Kalender auch noch selbst bezahlen. Auch wenn es vergünstigt ist. Fair ist das nicht!

    • Ich denke viele haben eine falsche Vorstellung von den Verdiensten durch Print-Produkte. Die meisten Fotobücher, Kalender, etc haben nur sehr kleine Gewinnspannen, teilweise verlieren die Macher sogar Geld. Nicht nur der Druck ist teuer und aufwändig, sondern es gibt noch weitere Kosten, die nicht auf den ersten Blick ersichtlich sind, wie Werbung, Lektoren, Übersetzer, Designer,…

      Im Hinblick darauf finde ich es völlig verständlich, dass der Macher nicht an über 300 Fotografen je einen Kalender kostenlos vergeben kann und er sich durch diese Regelung ein wenig absichert. So ist auch gewährleistet, dass nur Leute mitmachen, die diesen Kalender selbst sehr schätzen und nicht nur der guten Werbung wegen mitmachen.

      Ich will hier niemanden überreden: Wie geschrieben, steht es jedem frei, ob er teilnimmt. Dies nur um einen Einblick zu geben, warum ich mich für diese Ankündigung entschieden habe.

      • Das rechtfertigt trotzdem diese Teilnahmebedingungen nicht. Es ist verständlich das die Firma keine Verluste machen möchte, aber das ist auch deshalb noch kein Grund den Eigentümer eines Bildes so „abzuzocken“. Ich würde mich als Firma dafür schämen die Teilnehmer dazu zu zwingen den Kalender zu kaufen.

  2. Moooment! Der Fotograf verschenkt sein Bild also nicht nur an die Firma, die ihrerseits die Bilder mit dem Kalender verkauft und damit (vermutlich nicht so wenig) Geld verdient, nein, der Fotograf MUSS auch noch seinen Kalender selber kaufen? Woanders bekommt man wenigstens ein oder zwei Belegexemplare, aber sowas…

    Nehmts mir nicht krumm, aber sowas auch noch durch aktive Werbung zu unterstützen schockiert mich sehr. Bisherher habe ich kwerfeldein für ein seriöses Magazin gehalten, aber sowas…

    Kopfschüttelnde Grüße,
    Klaus

    • Ja, scheinbar verkauft sich das Ding wirklich so schlecht. Durch die Teilnahmebedingungen scheinen wohl auch eher Leute mitzumachen, die eh so einen Kalender wollen – nicht die, die gute Fotos haben. Angenommen, ich wäre ein super Fotograf, würde ziemlich gute Bilder machen, brauche aber keinen solchen Kalender – ich würde dann entsprechend auch nicht mitmachen. Und so beginnt halt so ein Teufelskreis: schlechte Bilder, geringerer Absatz, höhere Druckkosten pro Stück, höhere Fixkosten pro Stück, teurerer Kalender, weniger Verkäufe, weniger interessierte Fotografen, schlechtere Bilder …

  3. Find ich auch krass… Es wäre ja okay wenn man den Kalender nicht umsonst bekommt, es also keine Verluste für die Verantwortlichen gibt. Aber jeden Teilnehmer zu zwingen ein Exemplar zu kaufen, ist obskur. Oder verkauft er sich so schlecht, dass sie den sonst nicht loswerden?