kwerfeldein
31. Mai 2011 Lesezeit: ~1 Minute

Kinn etwas höher. Stopp. Wieder runter. Gut.

Nachdem ich das folgende Video gestern bei einer Bekannten auf Facebook entdeckte, musste ich unglaublich lachen. Es ist so herrlich ironisch und dabei so wahr. Es gibt wenig, das so umstritten ist, wie die Anweisungen an ein Modell.

von britta thie

Ich stand als Modell schon vor Fotografen, die eine so genaue Vorstellung von dem gewünschten Foto hatten. Da hieß es: „Die Nase einen Millimeter nach Links. Das Kinn ein wenig höher. Stopp. Wieder runter. Gut. Nase wieder nach Rechts. Stopp. Zu weit. Ja. So. Halten. Kinn runter. Klick.“ (Diese Anweisungen muss man sich über einen Zeitraum von 30 Minuten vorstellen.)

Dann gibt es aber auch Fotografen, die einen, nachdem sie die Kamera ausgepackt haben, erwartungsschwanger ansehen und nur warten, was passiert.

Es hat beides Vor- und Nachteile. Am liebsten ist mir meist der Mittelweg.

Wie haltet ihr es mit Anweisungen? Womit habt ihr gute Erfahrungen gemacht und von was ratet ihr auf jeden Fall ab?

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31 Kommentare

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    • Ob sie sich über die gesamte Modefotografie (das ist ein sehr großes Feld) lustig machen will, weiß ich gar nicht. Jedenfalls ist es ein sehr provokantes Video über die Anweisungen von Fotografen an Models.

  1. ich habe das video am sonntag auch das erste mal gesehen und ich finde es gut. es ist zwar übertrieben, aber so in etwa arbeite ich auch. ich versuche zwar nicht immer zu viele anweisungen zu geben, aber wenn man im studio mit meistens nur einer lampe arbeitet kommt man um sehr exakte anweisungen nicht herum.

    lg, tom

  2. Ich glaube nicht, dass Sie sich lustig macht. Das wird einem spätestens dann bewusst, wenn man bei einem Fashion shooting dabei war ;)
    Ich gebe prinzipiell immer Anweisungen, besonders am Anfang des Shootings da ich genaue Vorstellungen von dem habe was ich will. Ist das Modell posingsicher, geht es zum Ende ganz von alleine.
    Besonders schrecklich finde ich Fotografen die gar keine Anweisungen geben, wie Du bereits erwähntest ‚erwartungsschwanger ansehen‘. Soll ein Model wissen was Du vorhast? Nein. Also gibt es Anweisungen.
    Mir persönlich ist es nicht wichtig wo sie das Kinn oder die Ohren hat, die ganze Körperhaltung ist ausschlaggebend für ein perfektes Bild und da muss man als Fotograf nun mal pingelig sein. Zum Glück hat sich bis jetzt noch nie jemand beschwert xD

  3. Also ich finde auch einen Mittelweg am Besten, aber da kann, man denke, ich keine regeln aufstellen!

    Zwei Beispiele:
    Einmal habe ich mit einem „Model“ geshootet, die sehr, sehr unsicher war, sie wusste nicht wie sie sich wirklich geben soll (Privates Shooting!). Ihr gab ich ziemlich genaue Anweisungen, knipste ein paar Bilder und zeigte ihr die Bilder dann erst einmal, danach konnte sie viel besser ausmachen was gerade passiert und in welche richtung das ganze gehen sollte und so brauchte ich danach kaum etwas sagen.

    Zweitens: Ein Shooting, mit einer Tänzerin, war komplett ungeplant. Keiner von uns wusste was uns nun erwarten sollte. Wir suchten uns gemeinsam eine Location aus, dann fing sie an sich mit der Umgebung anzufreunden und regelrecht mit den urbanen Wänden, Böden und Geländern zu verschmelzen. Ich genoß es mal komplett meinen Mund zuhalten, ich beobachtete einfach nur! Eine interessante Erfahrung!

    Unterm Strich ist es bei meinen Shootings so: Ich rede viel, aber eher um einen gewissen Zugang zum Model zu erhalten statt milimeter-genaue Anweisungen zugeben!

    Viele Grüße
    Sascha

  4. Etwas überspitzt, aber so in der Art stelle ich mir ein Shooting auch vor. Der Fotograf weiß was er will. Im besten Fall, weiß das Modell das auch und kann zuarbeiten. Wenn es der Fotograf das nicht weiß und Anweisung gibt (wie beim Sport der Trainer), dann wird das am Ende auch nix mit der Meisterschaft ;)

  5. …ich kann mir einfach nicht vorstellen so zu sprechen. Ich fotografiere Menschen ja eh so natürlich wie möglich, und wenn ich konkrete Vorstellungen habe, dann sprech ich sie vorher kurz ab (weil es nur grobe Umrisse einer Szene sind, der Rest entscheidet sich spontan…) – das kann aber auch alles am Nicht-Business und an den Nicht-Modellen liegen. Insgesamt empfinde ich das ganze aber schon sehr ironisch, da ich selten ein gestelltes und gleichzeitig berührendes Foto gesehen habe.
    Viele Grüße

  6. Das ist wirklich ein heikles Thema. Ich persönlich gebe nicht so viele Anweisungen. Ich mag eher natürlich wirkende Bilder und wenn man da zu viele und detaillierte Anweisungen gibt geht ein Teil der Natürlichkeit verloren weil sich das Modell zu sehr auf die Anweisungen konzentriert und weniger bei sich selbst ist. Meine Meinung! Das kann natürlich auch nach hinten losgehen wenn das Modell unsicher wird und nicht weiß was es tun soll. Auf der anderen Seite kann ein Modell durch den Standpunkt vor der Kamera natürlich nicht beurteilen wie die Wirkung des Lichtes oder der Kameraperspektive ist. So ist ein gewisses Mass an Anweisungen dann schon angebracht und auch notwendig. Oftmals ist aber weniger die Position sondern eher der eigentliche Ausdruck das Problem und der lässt sich für mich nur sehr schwer durch Anweisungen vermitteln…

  7. ich finde es gut und was mich wieder dazu veranlaßt das ganz anders zu betrachten…alleine die anweisung in form von „knochiger, leiden, kneifen, arroganz“ bringt es auf den punkt wobei leidensmäßig kommen die meisten models doch schon von ganz alleine daher…

    wenn ich anweisungen hör dann nur die…bring den müll raus, nicht jetzt rauchen, wie das wars, streng dich mal an ;))….aber der ton ist der gleiche ;)

    ein video das sehr, sehr gut ist…alleine die gesamte mimik sowohl links als auch rechts sprechen auch ohne ton bände….

    ich halte es so das ich meist mein gegenüber erstmal „warm schieße“ einfach drauf egal was er oder sie gerade macht das bricht so einiges an eis der rest kommt dann ganz allein.

    die mesiten modelfotos sehen für mich so dermaßen gestellt aus das ich nichts aber auch garnichts schön daran finde…

    jedoch das video hat es mir angetan…danke dafür

    gruß vom doc
    martin

  8. hmm, wenn man menschen als modelle betrachtet dann müssen manchmal solche anweisungen wohl sein. hier natürlich übersptitz dargestellt. aber wenn der kunde ein bestimmtes bild wünscht und das modell dieses produkt darstellt, nun, dann ist das schon verständlich. die überspitzung von britta thie ist toll und schon eine kleine kunstperformence.

    wenn ich mit menschen arbeite dann geschieht das immer im gegenseitigen miteinander. das fängt beim vorgespräch an. man weiß wo es ungefähr hingeht und beim shooting selbst spielt man miteinander, hat zusammen ideen die dann umgesetzt werden.
    ich hatte es erst einmal das ein mensch das „posen“ zu ernst nahm und kein wirklich gescheites bild rauskam weil wir nicht auf einer welle schwammen.

  9. Gefällt mir!

    Auch wenn die Anweisungen dem Model wie eine Art Gewehrfeuer um die Ohren fliegen, sind es doch genau die Dinge, die man in dosiertem Maße braucht, um ein bestimmtes Portrait zu machen. Klar, dass man so keine souligen und authentischen Bilder macht, aber um den Fashion-Style hinzukriegen find ich es sehr passend. Vor allem unerfahrene Modelle oder „nicht-Models“ sind dankbar, wenn sie einer genauen Anweisung Folge leisten können.
    Die Schnelligkeit und die ruppige Art der Anweisung ist möglicherweise überspitzt, obwohl ich mir vorstellen kann, dass es an vielen Fashion-Sets mit dem entsprechenden Stress und Leistunsgdruck genau so zu geht.

    Genial find ich das Doppeltbild und die Idee, das Model selber die Anweisungen geben zu lassen. Das hat schon seine Ironie :-)

    es grüßt,
    die Tanja

  10. Ein sehr interessantes Thema.

    Bei meinen eigenen Foto-Shooting-Versuchen habe ich immer wieder festgestellt, dass die Modells (Freundinen von mir, die alle sehr unerfahren waren) grade am Anfang gerne Tips und Anweisungen entgegen genommen haben. Später im jeweiligen Shooting wurde es dann meist einfacher.

    Mir selbst als Hobbyfotograf ist immer wieder aufgefallen, wie unerfahren ich selbst auf diesem Gebiet bin. Darauf hin habe ich angefangen mich über die Modell-Führung zu iformieren, aber leider hauptsächlich die Aussage gefunden: “Das mach ich einfach nach Gefühl“ oder so ähnlich.

    Diese Aussage hat mir aber wenig weitergeholfen. Sicher habe ich langsam auch schon ein paar Erfahrungen gemacht, aber trotzdem fühle ich mich noch immer sehr unsicher was die Modellführung angeht.

    Es würde mich sehr interessieren ob du, Katja, hier auf Kwerfeldein vielleicht mal in einem Artikel über deine Erfahrungen berichten könntest? Besonders interessant würde ich den Umgang mit unerfahrenen Modells finden.

    Gruß Arne

  11. Ich würd ganz gern mal die Interpretation des Videos, in eine andere Richtung lenken, nämlich den Fokus auf das Model, das den ganzen Anweisungen folgen soll und sofort verstehen soll was jetzt gemeint ist, wir als Fotografen haben vielleicht schon ein Verständniss für die Arbeit eines Models, weil wir wissen, dass es einiges abverlangen kann, aber vielleicht wollte man in dem Video auch darauf aufmerksam machen

  12. Ich halte mich meist an den Mittelweg oder sage was ich mit dem Bild ausdrücken will. Das Model versteht das sofort und die Umsetzung ist kein Problem ;)
    Allerdings gibts auch Models denen man was sagt und sie machen trotzdem was sie wollen. Sowas finde ich dann auch weniger schön.

  13. Zum totlachen und faszinierend zugleich. Vor allem das arrogant leiden ;-) Wie gekünstelt gehts denn bitte.

    Da ich eh nur Freunde fotografiere gebe ich kaum Anweisung. Höchstens was die Positionierung zum Licht angeht. Posing gibts bei mir nicht.

  14. Provokantes und geniales Video. Ich kanne es schon – und das andere Photoshop-Geschmiere-Video von ihr ist auch nicht schlecht :D

    Ein Model habe ich noch nie fotografiert, aber ich denke ich müsste ihm/ihr weitaus weniger Anweisungen zur Gesichtsmimik, Position des Kopfes und der Pose geben. Da ich mehr die „normalen“ Weiblein und Männlein vor meiner Linse habe ist es verständlich, dass sie keine „Model“-Erfahrung haben. Trotzdessen: Am Anfang des Shootings muss ich viel Anweisungen geben, gegen Ende läuft es jedoch wie von allein und die meisten meiner Kunden werden richtig locker. Die Aufnahmen wirken dann auch nicht verspannt. Deshalb ist es in 80 % der Fällen so, dass sich die ersten zwanzig Fotos nicht verwenden lassen. Eine Anlaufzeit braucht einfach jeder, auch ich hinter der Kamera :)

  15. Ich gebe immer Anweisungen, aber lasse auch das Modell sich mit einbringen. Ich finde das Video irgendwie schrecklich. Ich kann mir nicht richtig vorstellen wie das gemeint sein soll und würde solche Anweisungen niemals einem meiner Modells geben wollen.

    Der Mittelweg ist gut und dann je nach Situation mehr oder weniger :D

  16. Klasse Video. Mehr davon…:-)
    Ich persönlich tue mich extrem schwer, anderen Anweisungen zu geben. Ich bin unterwegs und finde Bilder, sammele sie, suche… Oft gehe ich nach Hause und habe keins gefunden. Ich inzeniere wenig, obwohl mich reizt das zu lernen.
    Ich habe es immer wieder erlebt, dass sich Menschen (die keine Übung vor der Kamera haben) anfangen zu verspannen, wenn man anfängt sie zu dirigieren. Ich habe mich auch oft gefragt, welche Anweisungen es dann genau sein müssen, die dem inneren Bild entsprechen und für eine Umsetzung taugen. Mir fehlen oft die Worte dafür. Das wird ja auch in dem Video gut dargestellt. „Arrogant leiden“ das ist schon klasse. Diese Anweisung probiere ich demnächst aus.
    Ich möchte Bilder von fremden Menschen machen, als seien es meine besten Freunde. Sehe ich eine Person nur sehr kurz, brauche ich die Fähigkeit, sehr schnell eine sehr persönliche Nähe herstellen zu können. Gleichzeitig darf ich nicht über die persönliche Grenze des anderen gehen – muss den nötigen Abstand wahren. Nähe, aber nicht zu viel Nähe. Distanz, aber nicht zu viel Distanz.
    Ich versuche deshalb immer erst einmal, herauszufinden was die jeweilige Person braucht, um sich zeigen zu können.
    Es gibt Menschen (ich meine damit keine Profimodelle), die verschließen sich eher, wenn ich ihnen Anweisungen gebe. Sie wollen sich nicht auf Knopfdruck zeigen. Andere lieben die Selbstdarstellung, das Spiel mit dem Ausdruck. Dann ist es leicht und ich komme selbst richtig in Fahrt. Mit ihnen macht es den meisten Spaß. Da würde durch Anweisungen die natürliche Bewegung und der spontane Ausdruck verhindert.
    Die dritte Gruppe ist eher verunsichert, wenn ich nicht sage, was zu tun ist.
    Ich würde am ehesten sagen, es geht darum, eine Beziehung herzustellen und in jeder Situation neu zu entscheiden. Das erfordert ziemliche Flexibilität, wird mir gerade bewusst. Die eigene Konzentration schulen und nicht ablenken zu lassen.
    Das Video spielt wohl eher auf das an, was im Modebereich läuft. Ich habe das noch nie so gemacht. Werde es aber mal ausprobieren. Auf die Gefahr hin, dass dann alles ganz schrill läuft…:-)
    Danke fürs posten.
    Lg Lis

  17. Also, ich denke auch, dass man einen Mittelweg finden muss. Wobei das natürlich auch und vor allem vom Auftrag und den gewünschten Fotos abhängt. Ein (gutes) Model muss auf jeden Fall in der Lage sein, die Anweisungen des Fotografen zu befolgen. Manche Models können das aber nicht und dann lohnt es sich hin und wieder, das Model einfach mal posen zu lassen – was dann unter Umständen zu besseren Ergebnissen führt. Ich lasse auch gerne dem Shooting „seinen Lauf“ und schaue mal, was so passiert. Manchmal entwickelt sich dann während des Shootings eine Art „Flow“ und es kommt dann auch dazu, dass spontane Ideen zugelassen werden – was doch öfter als man denkt zu spannenden und unerwarteten Fotos führt :-)

    Nico

  18. Die Kommunikation mit dem Model ist die beste Voraussetzung, für ein gelungenes Foto. Es muss ja nicht wie ironischer Weise in dem Film gezeigt sooo extrem sein. Aber man hat ja als Fotograf schließlich seine Vorstellungen über das Endresutlat. Und da braucht das Model eben ein gewisses Maß an Anweisungen.
    Ich persönlich teile dem Model immer mit, was ich mit dem Bild erzielen möchte. Und wenn dann der Blick und die Neigung des Kopfes nicht 100% von dem übereinstimmt, was ich mir vorgestellt habe, aber im Moment perfekt zum Gesamtbild passt, dann habe ich auch mein Ziel erreicht.

    Man darf aber auch nicht den Fehler machen und dem Model die Ohren abkauen. Viel besser ist einfach eine gewisse Vertrauensbasis zu schaffen. Und wenn man sich auch schon ein bischen kennt, dann weis das Model, was der Fotograf von Ihr erwartet und andersrum der Fotograf weis, wie er auf das Model eingehen muss.
    Grüße Oli

  19. Zu erwarten, dass man als Fotograf alles frei Haus geliefert bekommt, ist nicht meine Vorstellung von aktiver Bildgestaltung. Das Model bringt die eigene Persönlichkeit und Ausstrahlung mit. Dann möchte ich daran arbeiten, dies in Bildern darzustellen. Und dann wird es wichtig, die berühmten Anweisungen zu geben – weil eben nur ich hinter der Kamera sehen kann, ob die Nase oder das Kinn gerade da sind, wo es ins Bild passt.

  20. Ich denke, das Video ist eine überspitzte Darstellung der Realität mit durchaus wahrem Grundgehalt.
    Man kann wohl nicht erwarten, dass jedes Model von sich aus perfekte Ergebnisse beim Posing und bei Gesichtsausdrücken liefert und muss halt in diese Richtung durch Anweisungen etwas nachhelfen. Schließlich hat man ja selbst auch eine Vorstellung von dem Bild im Kopf und versucht, dies durch „Regieanweisungen“ umzusetzen.
    Wenn allerdings schon gutes Material geliefert wird und das Model eigenständig agiert, denke ich, sollte man nicht zu sehr eingreifen und den Fluss nicht unterbrechen sonder evtl nur etwas korrigieren.

  21. Blogartikel dazu: Frashier » Britta Thie “Shooting”

  22. Ich schätze mal, das Video soll uns nichts anderes sagen, als dass die Arbeit mit manchen Fotografen schon recht „anstrengend“ sein kann. Ein bisschen gegenseitiger Respekt und das Bewusstsein dafür, dass das Ergebnis von der Zusammenarbeit lebt. Dann passt das schon.

  23. Na das hast Du noch nicht mit mir gearbeitet ;-)
    Klare Anweisungen wie „Kinn höher“ etc. sind bei mir üblich zumindest zu Beginn.
    Wenn ich das Model machen lasse wie sie immer macht, dann bekomme ich den Ausdruck den alle Fotografen von ihr bekommen…..

    Viele Models und auch Fotografen sind sich gar nicht bewusst, dass emotionaler Ausdruck und Körperhaltung in unmittelbarem in Zusammenhang stehen. Mit gesenktem Haupt kann man z.B. nicht fröhlich wirken. Wer das nicht glaubt, der probiert das einfach mal. Mit hocherhobenem Kopf kann man übrigens nicht depressiv wirken…. und so weiter.

    Hat ein Fotograf also klare Vorstellungen was er aus diesem Model an Bildern rausholen möchte, dann muss er führen, zumindest am Anfang.

    Bogi

  24. später kommentar…aber
    also das video ist natürlich pure ironie; wenn man die zeit hat sollte man seine sprache mit dem model finden…finde ich; ansonsten geht es ja darum die fassabe die man hat so aufzustellen wie man/kunde das haben will und das geht nicht ohne klare ansagen