kwerfeldein
16. Mai 2011 Lesezeit: ~3 Minuten

New York

Nun ist es endlich soweit. Martin Wolf und ich sitzen im Flieger und befinden uns, wenn Ihr das lest, irgendwo „über den Wolken“. Hach. Da liegt sie nun vor uns und bald können wir sie sehen, die Stadt meiner Träume. Klingt komisch fabelhaft und kitschig, stimmt aber trotzdem.

Stimmt überhaupt nicht. Ich habe nie ernsthaft darüber nachgedacht, nach New York zu fliegen, weil ich Luftschlösser nicht mag. Auch in meinen kühnsten Vorstellungen war New York nie ein Thema. Ich habe zwar hohe Ziele, aber ich arbeite auch gern mit dem, was ich habe.

Als ich dann von Kodak gefragt wurde, ob und was ich denn mal so machen wollte, da kam ich ernsthaft ins Grübeln. Dann erlaubte ich mir mal weiterzudenken, denn plötzlich gab es da diese klitzekleine Chance, dass ich das Ding ja gewinnen könnte. Paris wäre schon super gewesen, aber wer hätte gedacht, dass es mit New York wirklich klappen wird?

Ich nicht. Und ich bin sehr dankbar dafür, dass ich durch ganz viele Zufälle dieses Projekt machen darf. Das ist nicht selbstverständlich. Und eine super Kooperation zwischen Kodak & KWERFELDEIN.

Die nächsten sechs Tage werde ich meine Kamera(s) jedenfalls nicht aus dem Auge lassen. Wahrscheinlich wird Martin mich dazu überreden müssen, sie auch mal wegzulegen. Ich bin auch jemand, der Dinge mit der Kamera nochmal intensiver erlebt als ohne. Eine Art „Fühlen“ hat sich mittlerweile eingestellt und seitdem ich jeden Tag bewusst ein paar Fotos mache, kann und will ich nicht mehr ohne.

Jedenfalls gehe ich mit dem Ziel hin, Fotos von dem, was ich sehe zu machen. Und das wird viel sein. Daher werde ich das Thema „Sightseeing“ ganz nach hinten stellen und mal schaun, was so passiert, wenn wir da sind. Klar gibt es ein paar Sachen, die ich gesehen bzw. fotografiert haben will. Aber ich werde mir und Martin keinen Stress machen, jetzt von einem Ding zum nächsten zu tickern. Touristengerenne finde ich fürchterlich.

Aber vielleicht kommt auch alles ganz anders. Ich kenne NY ja nicht. Diese Ungewissheit bringt eine Spannung mit sich, die ich liebe. Ich mag neue Sachen.

Wie und ob ich direkt aus New York berichten werde, lasse ich bewusst offen. Das hat 135,8 unterschiedliche Gründe, aber darüber muss ich jetzt nicht auch noch schreiben.

Wer möchte, kann mir gern auf Twitter folgen, denn das Twittern werde ich mit großer Wahrscheinlichkeit nicht lassen können. Hier und da ein Twitpic Instagram-Pic und ein paar Eindrücke, das wird es sicherlich geben.

Die Redaktionsleitung übernehmen Katja & Aileen und wir haben schon ein paar sehr feine Artikelchen für Euch am Start. Wendet Euch in dringenden Fällen bitte an die beiden.

In diesem Sinne: Ich bin dann mal weg. ;-)

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