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17. September 2010 Lesezeit: ~12 Minuten

Meine erste DSLR – Die Canon 550D – Ein Erfahrungsbericht

Philip DehmDas ist ein Gastartikel von Philip Dehm. Philip ist 26 Jahre alt und arbeitet als Techniker für Elektrotechnik am KIT in Karlsruhe. In seiner Freizeit spielt er Schlagzeug mit seiner Band Palm Valley und dem Percussion-Projekt Beatboys. Seit einem Jahr beschäftigt er sich intensiv mit der Materie Fotografie.

Der folgende Bericht soll euch zeigen, wie ich zur Fotografie gekommen bin, warum meine Canon 550D meine erste DSLR ist und welche Erfahrungen ich schon in kurzer Zeit mit ihr sammeln konnte. Vielleicht ist es für einige von euch eine kleine Hilfe in der Entscheidungsfindung, sich eine Spiegelreflexkamera zuzulegen, vielleicht sogar dieses Modell.

Um das kurz vorwegzunehmen, ich werde hier bis auf einige kleine Ausnahmen keine großen Technikfeatures, Tabellen mit Werten und Zahlen, Diagrammen oder Tests und Vergleichsbildern mit anderen Kamera-Modellen aufzeigen. Diese Informationen findet man im Datenblatt oder auch zu Hauf im Internet.

Canon 550D

Dies ist lediglich ein kleiner Erfahrungsbericht und zeigt auf, was ich schon alles mit dem kleinen Teil erlebt habe. Er ist besonders an Fotografieneulinge und Fotografiebegeisterte gerichtet die gerade auf der Suche nach ihrer ersten oder auch einer neuen Spiegelreflexkamera sind.

Die Vorgeschichte

Schon vor ca. einem Jahr, ich hatte gerade die Technikerschule beendet, beschloss ich meine alte Lumix TZ-7 Kompaktkamera auf die Seite zu legen und mich der DSLR-Fotografie zu widmen. Ich wollte qualitativ einfach bessere Bilder machen. Ein „Fotoauge“ und Bock auf Fotografie bzw. Video hat ich irgendwie schon immer. Aber erst jetzt kam das Thema wieder richtig auf. Zu diesem Zeitpunkt informierte ich mich schon ausführlich über diese Technik, Einstellungsmöglichkeiten und die verschiedenen Kamerafabrikate von DSLR’s.

Beispielbild - Laterne NachtaufnahmeRelativ früh stand dabei schon fest das es eine Canon sein sollte, ganz einfach aus dem Grund weil sie mir von der Aufmachung und Bedienbarkeit am ehesten zusagten. Ich ging also in das nächste Fotofachgeschäft und fragte die Verkäuferin: „Ich bin auf der Suche nach einer digitalen Spiegelreflexkamera. Können Sie mir da etwas empfehlen?“

„Wann wollen Sie diese denn kaufen?“ erwiderte Sie. Ich sagte: „So in ca. einem halben Jahr wenn mein Budget ausreichend ist. Ich wollte mich nur schonmal im Vorfeld informieren“. „Tja, dann kommmen Sie am Besten nochmal in einem halben Jahr zu uns“.

OK! Kurze Feststellung: Die Kamerawelt ist also sehr schnelllebig. Bridgekameras, Actioncams für Unterwasseraufnahmen und den Outdoorbereich, Handykameras mit 10 Megapixeln Auflösung erobern den Markt, und ständig kommen neue Produkte hinzu. Jeder kann alles auf Bild festhalten, mit einer Kamera aus der Hosentasche. Aber zu welchem Preis?! Und was will ich eigentlich fotografieren, was soll meine neue Kamera können?

Beispielbild - SchrotteuleIch wollte eine Kamera die mich voll und ganz überzeugt und die über die Grenzen meiner letzten Kompaktkamera hinausgeht. Ich wollte bessere Bilder bei Nacht machen, sich schnell bewegende Motive besser einfrieren. Belichtungszeit, ISO, Rauschverhalten sind nur einige dieser Stichworte die mich letztendlich zu diesem Kauf bewegt haben. Aber wieder zurück zur Geschichte.

Genau ein halbes Jahr später, ich bin inzwischen regelmässiger Leser von Fotomagazinen, Blogs (auch natürlich diesem) und Testberichten von Kameras, begab ich mich nochmals in dasselbe Fotofachgeschäft. Diesmal mit dem konkreten Wunsch – eine DSLR, die Canon 550D! Mit dem kleinen 18-55 mm KIT-Objektiv? Nein, mit dem großen 18-135 mm KIT-Objektiv. Darf es noch etwas an Zubehör sein? Aber Hallo!

Der Kamerakauf und das Zubehör

Eine digitale Spiegelreflexkamera, kann man entweder „nackt“, das heisst nur den Body (Gehäuse) der Kamera kaufen oder als KIT zusammen mit einem Objektiv von oft derselben Marke. Mit Linse vorne drauf macht das Fotografieren aber natürlich deutlich mehr Spaß. *Hust* Kleiner Scherz am Rande. Darum gabs gleich das große 18-135 mm dazu.

Da ich noch ein bisschen weiter dachte, wollte ich neben der Kamera gleich noch einiges an Zubehör mitnehmen. Hier nun eine kleine Liste meines Einkaufs.

  • Body EOS 550DCanon 500D Front
  • Ersatzakku (NoName)Für mich als Vielfotografierer einfach ein MUSS. Wem einmal der Akku in einem schönen Fotomoment leer gegangen ist, der will das kein zweites Mal erleben.
  • 18-135 mm EF-S KIT-ObjektivObjektiv 18-135 EF-SWer sich die EOS 550D im KIT kaufen möchte hat die Möglichkeit zwischen dieser Version und der kleineren 18-55 mm Variante. Für mich war das größere die bessere Wahl, da der Brennweitenbereich größer ist und die Verarbeitung deutliche Vorteile aufweist.Die Objektivvielfalt und dass viele meiner Freunde auf dem gleichen Format fotografieren war ein Grund die Canon zu kaufen. Auch konnte ich schon mit vielen anderen Objektiven erste Erfahrungen sammeln und mir eine Kauf- oder nicht-Kauf Entscheidung leichter machen.
  • UV-Filter mit 67 mm-Gewinde für das 18-135 mm ObjektivKann optional zum Schutz des Objektiv-Frontglases gekauft werden, verändert aber auch das Bild bei UV-Einstrahlung.
  • Speicherkarte – San Disc Ultra Class 4 SDHC 16 GBEssentiel für die Fotografie mit einer digitalen Kamera. Je größer und vor allem schneller (Angabe in MB/s), desto besser.
    Die Kamera unterstützt bereits den SDXC – Standard für Karten bei der Größen bis zu 2 TB. Allerdings gibt es noch nicht wirklich viele bezahlbare Modelle.
  • Die Sonnenblende für das 18-135 mm Objektiv von CanonSie kann immmer bei starkem Gegen- oder Seitenlicht verwendet werden um Reflektionen zu vermeiden. Allerdings ist die Original Canon-Blende mit 40 Euro für das 18-135 mm Objektiv etwas überteuert.
  • ND8-Graufilter von HoyaDieser Filter reduziert den Lichteinfall in das Objektiv und bietet sich z.B. für Langzeitbelichtung am Tag an. Für Einsteiger aber nicht umbedingt ein Muss.
  • Kamerarucksack von LoweProDies ist bei einem solchen Kauf sehr zu empfehlen da es die teure Ausrüstung einfach sicherer aufbewahrt und transportabel macht.
  • Joby GorillaPod – DSLR-StativDa ich noch ein portables Stativ benötigte fiel meine Wahl auf den Joby GorillaPod, ein bewegliches 3-Bein Stativ mit verbiegbaren Standfüßen.
  • Ein Selbstauslöser mit 5 m Kabel (NoName)Sehr zu empfehlen für Selbstportraits oder Langzeitbelichtungen.

Summa Summarum hat mich das Ganze dann insgesamt 1300 € gekostet. Nach der Photokina nächste Woche könnten die Preise dann auch nochmal ein bisschen in den Keller gehen.

Warum sich der Kauf gelohnt hat

Leider kann ich hier aus Platzgründen nicht auf alle Funktionen eingehen sondern werde lediglich einige beleuchten, die mir persönlich am positivsten aufgefallen sind und somit für den Kauf ausschlaggebend waren.

Beispielbild - Bruschetta

Wie bei fast jeder handelsüblichen DSLR verfügt auch diese Canon über verschiedene Voll- und halbautomatische Modi. Die beiden Wichtigsten für mich aber waren und sind bisher noch der manuelle Modus M und der CA (Creative Assistent).

Der manuelle Modus war für mich der Hauptgrund für eine DSLR. Hier kann ich alle Einstellungen tätigen um das Bild nach meinen Wünschen zu gestalten. Verschlusszeit, Blende, ISO.

Stichwort Rauschverhalten: Einer der Hauptgründe für den Kauf dieser Kamera ist eben dieses schwache Rauschverhalten bei Bildern mit hohen ISO-Werten. Dies macht sich besonders bei Nachtaufnahmen bemerkbar. Im Vergleich dazu hatte meine alte Lumix einen Maximalwert von ISO 1600 und dabei schon sehr starkes Rauschen. Bei der 550D sind im H-Modus ISO 12800 möglich.

Kurz und knapp – Ich habe jetzt die volle Kontrolle über mein Bild, über diesen einen Moment in dem ich den Auslöser drücke.

Da ich mich vorher schon sehr gut eingelesen hatte, war die manuelle Funktion für mich dann nur noch Einstellungssache. Dem Anfänger empfehle ich erst mit den halbautomatischen Modi warm zu werden und dann auf den M-Modus umzusteigen. Wer sich voll und ganz mit allen Funktionen der Cam vertraut machen will, für den empfiehlt sich das 550D-Buch von Galileo Design (40 € bei Amazon).

Beispielbild - DropsOnALleaf

Der CA (Creative Assistant) kommt da wesentlich schlichter daher. Er ist eine sehr gute Funktion für den Fotografie- Anfänger. Hier kann denkbar einfach das Bild in 4 Schritten eingestellt werden:

  1. Blitz Auto, Blitz An oder Blitz Aus
  2. Hintergrund unscharf < –> Hintergrund scharf
  3. Belichtung dunkler < –> Belichtung heller
  4. Bildfarbe Standard, sanfte Hauttöne, leuchtende blau- und grün- Töne oder Monochrom.

Dieser Modus eignet sich besonders für Einsteiger, die wissen wir ihr Bild aussehen oder in welche Richtung es gehen soll, aber die manuelle Einstellungen noch scheuen.

Das Display und die Qualität

Die Farbbrillianz und Auflösung des 3:2 Displays ist herausragend und für die einwandfreie Endkontrolle des Bildes mehr als nur ausreichend. Es kann in das Bild hinein-/herausgezoomt werden, RGB-Kanäle und das Histrogramm gehören ebenfalls zur Anzeige. Zusätzlich kann man den Live-View-Modus anschalten. Somit erscheint das Sucherbild direkt auf dem LCD-Bildschirm. Das kann in so mancher Situation z.B. bei Über-Kopf-Fotos sehr hilfreich sein.

Beispielbild - Geschnetzeltes

Es ist eine maximale Bildauflösung von 18 Megapixeln möglich. Das entspricht einer Auflösung von 5184*3456. Die Bilder können in RAW (unkomprimiertes Format der Kamera) oder mit 18 Megapixeln und einigen anderen Komprimierungsstufen geschossen werden.

Zum Speichern empfiehlt sich eine schnelle Speicherkarte, mind. Class 4. Ich habe mit der San Disk Extreme/Ultra sehr gute Erfahrungen gemacht. Canon empfiehlt denoch Class 6 als Minimum. Besonders Videofilmer und Sportfotografen sollten auf die Schreibgeschwindigkeit der Karte großen Wert legen. Im Moment benutze ich eine SDHC Class 4 Karte mit 16 GB und bin bisher mit ihr an keine Grenzen gestoßen.

Das Äußere

Das Gehäuse besteht größtenteils aus Plastik, um genau zu sein aus fiberglasverstärktem Polykarbonatharz, ist aber sauber verarbeitet. Alle Funktionen sind intuitiv erreichbar und innerhalb weniger Tage auch für Anfänger erlernbar. Die Kamera liegt absolut griffig in der Hand und ist zumindest für meine Verhältnisse mit den 18-135mm Objektiv ideal ausgewichtet.

Als Rechtshänder ist der Zeigefinger beim Auslösen auf einer gummierten Oberfläche positioniert. Mit dem Zeigefinger kann auch, wie bei Canon-Cams üblich, an einem kleinen Rad an der Front der Kamera gedreht werden um diverse Werte nach oben oder unten zu ändern. Lediglich der Knopf für die LiveView-Funktion ist manchmal etwas im Weg und kann versehntlich mit dem Daumen ausgelöst werden.

Canon 550D Back

Es empfiehlt sich für größere Hände eher der größere Bruder, die 7D, die von Ihren inneren Werten sehr dieser Kamera ähnelt. Sie ist allerdings ganze 440 Gramm schwerer. Wer 1300 € investiert kann sich bereits jetzt das neue Canon-Modell 60D mit 18-135 mm Objektiv anschaffen. Dies vereint die Funktionen der 550D und 7D und bietet neben einem schwenkbares Display sogar eine kamerainterne RAW-Bearbeitung.

Der Video-Modus

Den letzen Teil dieses Berichtes will ich trotz der Tatsache, dass dies ein Foto-Blog ist, gerne dem Video-Modus der Kamera widmen, da er für mich mit einer der Hauptgründe für den Kauf war.

Es ist eine max. Auflösung von 1080p bei 30 fps möglich. Die flüssigsten Bilder können aber im NTSC-Modus mit 720p bei 60 fps erzielt werden, welcher auch leichtes Wackeln der Kamera eher abdämpfen kann. Zum Filmen empfiehlt sich aber in jedem Fall ein Stativ und die manuelle Fokusierung, da der AF doch sehr laut ist und ein unschönes Ruckeln des Bildes bewirkt.

Beispielbild EOS 550D - BrokenWings

Absolutes Schmankerl im Video-Modus ist, dass alle Einstellungen wie ISO, Blende und Verschlusszeit komplett manuell eingestellt werden können. Der Kreativität sind hier also keine Grenzen gesetzt. Ich habe selbst schon ausprobiert bei schwachem Kerzenlicht zu filmen und bin von dem Ergebnis absolut überzeugt.

Um wirklich alle Funktionen dieses Gerätes zu beleuchten, könnte man noch sehr lange schreiben und würde den Rahmen dieses Artikels sprengen. In meiner kurzen Zeit mit der 550D (ca. 3 Monate), habe ich bereits unzählige Fotos geschossen. Es wird zur Sucht, macht aber immer aufs neue Spaß.

Ich hoffe ich konnte euch ein wenig die 550D mit Ihren Funktionen und die Vorzüge einer DSLR näher bringen. Solltet ihr Fragen zur 550D, Kritik oder Anregungen haben, freue ich mich auf Eure Kommentare.

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46 Kommentare

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  1. Schöner Beitrag, auch wenn ich in zwei Punkten nicht 100 prozentig konform mit Dir gehe: Einen UV-Filter einzusetzen ist Geschmackssache. Ob er im Falle eines Falles die Frontlinse wirklich schützt wage ich zu bezweifeln. Die UV-Filterung sehe ich aber als überflüssig an, da heutzutage vor jedem Sensor ein entsprechender Filter verbaut ist. In der analogen Fotografie sind die Filter aber in der Tat wichtig.

    Was die Speicherkarte anbelangt: Die ist immer nur so schnell, wie auch die Kamera die Daten liefert. Es bringt also nichts, teures Geld für HighSpeed-Karten auszugeben, wenn die Kamera der Flaschenhals ist. Von daher austesten und sich dann vielleicht beim nächsten Mal für eine etwas langsamere Karte entscheiden und dafür dann lieber zwei Stück von mitnehmen ;-)

  2. Bezüglich der Speicherkarten muss ich auch widersprechen. Zum einen wurde ja schon gesagt, dass die Speicherkarte gar nicht immer das Problem bei der Geschwindigkeit ausmacht. Zum anderen würde ich es immer vorziehen 2 kleine Karten dabei zu haben statt einer großen. Die Redundanz bringt hier Sicherheit vor zu viel Datenverlust bei keinen oder sehr geringen Nachteilen.
    Bei langen Touren ohne Backupmöglichkeit wechsel ich die Karten auch zwischendurch mal ohne Not um die Fotos auf verschiedene Medien zu verteilen.

  3. zu den Seicherkarten muss ich auch sagen, dass ich lieber 4x4GB kaufen würde statt einer 16GB.
    Wenn die mal nen Fehler hat, sind alle Bilder weg – bzw wenn man nur diese eine Karte hat, kann man erst mal nicht weiter fotografieren. Ist mir im letzten Urlaub passiert, Kamera neu, eine Karte und dann ging nix mehr. Erst mal nen Laden finden, wos Karten gibt und dann zu Hause am PC die Bilder von der defekten Karte gerettet – die seitdem keinen Ausfall mehr hatte.

  4. Netter Bericht.
    Erinnert mich an meine Zeit vor meinem ersten DSLR-Kauf. Habe mich damals auch monatelang belesen und informiert. Ich hatte mich dann für die 40D entschieden in der ersten Woche ihres Erscheinens. Einer der wichtigsten Gründe für die größere Version war in der Tat die Größe des Bodys. Da ich eigentlich weniger investieren wollte, hatte ich dann nur ein 50mm 1.8 II dazu gekauft. hab es aber keine Sekunde bereut. :)

    Viele Grüße und weiterhin viel Erfolg und Spass mit deiner Kamera. :)

  5. Hallo Philip,
    vielen Dank für Deinen schönen Bericht. Der warme Gruß aus dem Herzen eines Photofachgeschäftsinhaber wird Dir sicher sein. Es fehlt nur noch der Hinweis, dass als nächstes eine 50mm f1./4 Festbrennweite ein Muss ist.

    In deiner Sammlung fehlt noch der ultimative Blitz mit Joghurtbecher obenauf, ergänzt durch einen Batteriegriff für stundenlanges Dauerfeuer – dann hast Du deinen Zweitakku immer am Mann.

  6. Schöner Bericht für Einsteiger, obwohl wahrscheinlich nicht jeder bereit ist, gleich 1 300 € auszugeben.

    Deiner Aussage, dass die 60D die Funktionen der 550D und 7D vereint, muss ich leider auch wiedersprechen. Die 7D ist der 60D dann doch noch einen guten Tick besser, vor allem was den Autofokus, Serienbildgeschwindigkeit und Robustheit des Gehäuses angeht. Aber das sind dann auch wieder Vorteile, die man als Hobbyfotograf nicht unbedingt braucht.

  7. Bridgekameras (Kompaktkameras mit aufschraubbaren Objektiven)

    Wer sagt denn, dass man an Kompakten das Objektiv nicht aufschrauben kann? *scnr*

    Ernsthaft: Bridgekameras zeichnen sich nicht dadurch aus, dass man da was am Objektiv ändern könnte, sondern dadurch, dass sie fast so viel wie DSLRs wiegen und kosten, dafür aber auch einen größeren Zoombereich als die kompakten Dinger haben. Diese spiegellosen „DSLRs“, die inzwischen auf den Markt kommen, sind noch nicht so populär (hat eigentlich schon mal jemand irgendwo so ein Ding in echt gesehen? Ich nicht…), als dass man diese jetzt als „Bridge“ bezeichnen könnte.

    • quark… Bridgekameras ähneln in ihrem Aufbau rein äusserlich oft einer DSLR, wobei sie in den meisten Fällen immer noch deutlich kleiner sind. Meine alte Bridge – eine Fujifilm 5600 macht sich geradezu niedlich im Vergleich zu jeder DSLR aus.

      Vorteile der Bridge-Kameras zu Kompakten sind in der Regel der Superzoom und die Möglichkeit (fast) alle Wertewie bei einer DSLR manuell einstellen zu können.

      Nachteil ist das die gleichen Bildsensoren wie in den Kompakten verwendet werden, und damit gerade die kreativen Möglichkeiten einer DSLR nie erreicht werden können, was die Schärfentiefe angeht!

      Die neuen Spiegellosen Kameras á la Sony NeX, Olympus Pen, Panasonic G etc. sind keinesfalls Bridgekameras sondern werden einer neuen Klasse zugerechnet – den CSC. Diese Kameras verwenden ähnlich den Consumer-DSLR´s APS-C-Sensoren (bzw. mind. Micro-FourThird´s), haben in dieser Hinsict also keinerlei Nachteile in der kreativen Bildgestaltung. Sind aber preislich eben oft noch ein Ticken teurer als vergleichbare DSLR.
      Dafür sind sie leichter, kommen aber wiederum auch noch nicht an die Qualität der Spiegel-Sucher heran.

      Aufgrund der kompakteren Maße und des geringeren Gewichts sind sie eine interessante Alternative bzw. Ergänzung zu einer DSLR!

      P.S.: Mein Tip für alle Einsteiger, die nicht so viel Geld auf einmal für den Einstieg hinblättern wollen:

      Kauft euch eine gebrauchte DSLR! Nach einem vergleichbaren Einstieg wie der Autor oben (Blogs lesen, Fachhandel etc…) habe ich mit eine gebrauchte Nikon D80 zugelegt – zum Einstieg war ich dar für unter 400€ dabei – incl. Objektiv! Mittlerweile habe ich mir nach und nach weitere (gebrauchte!) Objektive und weiteren Zubehör wie z.B. einen externen Blitz gekauft – meist gebraucht oder von günstigen Marken und bin vielleicht insgesamt bei ca. 600-700€. Nach und nach werde ich de einzelnen Komponenten nun durch neuere bzw. hochwertigere Teile ergänze bzw. ersetzen, kann dafür aber auch jetzt voll loslegen…
      Ein weiterer Vorteil: Die gebrauchten Teile wird man im zweifelsfall auch für fast den gleichen Betrag wieder los – man macht mit seiner ersten Ausrüstung also kaum Verlust!!!

  8. „Bridgekameras (Kompaktkameras mit aufschraubbaren Objektiven)“
    ist nicht ganz korrekt, die meißten bridgekameras sind welche mit größerem objektiv, das ist richtig, aber nicht wechselbar, parade beispiel, sony f828 … diverse fuji etc, hat also nicht direkt was mit den evil cams zutun, sony nex, olympus pen etc, das ist noch was anderes.vg

  9. Hi, wie gesagt, guter Artikel, kurze verständnisfrage:

    „Die Bilder können in RAW (unkomprimiertes Format der Kamera) oder mit 18 Megapixeln und einigen anderen Komprimierungsstufen geschossen werden.“ Kann man nicht beides? In RAW und 18Megapixel? vg

  10. Mir ist ein kleiner Fehler aufgefallen: „Bridgekameras (Kompaktkameras mit aufschraubbaren Objektiven)“
    Bei Bridgekameras kann man das Objektiv nicht wechseln. Vielleicht mittlerweile in Ausnahmefällen da eh viele Kamerakonzepte mittlerweile ineinander übergehen … aber ursprünglich bedeutet Bridgekamera festes Objektiv.
    Meist haben diese ja dann auch Mega-Brennweiten weils eben keine Möglichkeit gibt da nachträglich noch was dran zu ändern.

  11. Hallo,

    im Prinzip toller Artikel! Wirklich! Aber ich musste doch das ein oder andere Mal überlegen. Einige Punkte sind schon genannt wurden.
    Aber: Wie Du schreibst löst Du die Cam mit dem Daumen aus, ist das richtig? Das kann ich mir nur schwer vorstellen, da der noch weitder vorn zu sitzen scheint als bei meiner Nikon und da ist das schon nicht bequem möglich und sicher auch nicht so gedacht…
    Ausserdem kann man das Rauschverhalten zweier Kameras nicht vergleichen indem man die Maximal einstellbaren ISO-Werte betrachtet.
    Aber es ich echt schwer hier 100% richtig zu liegen, ich würde mir das gar nicht zutrauen. Darum: Respekt!

  12. Da ich mich momentan auch mit dem Kauf einer neuen Kamera beschäftige, möchte ich mich hier einmal ganz ausdrücklich für diesen guten Artikel bedanken.Sehr interessant und lesenswert mit echten Tipps, die einem seine eigene Entscheidung erleichtern.
    Lieben Gruss-moni

    • Hallo Zusammen,

      erstmal Danke für die vielen Kommentare und vor allem Tipps von euch. Hat mich sehr gefreut.

      Zum Thema Bridgekamera: Da sind natürlich Kameras die die Funktionen einer Kompaktkamera und einer DSLR vereinen. Das war ein Schreibfehler meinerseits für den ich mich hier nochmals entschuldige.

      @Benem: Da hast du natürlich recht. Die 7D ist dann technisch der 60D doch noch höher gestellt. Das wär ja auch zu viel des Guten ;)

      @Karlins: Meine Bilder bearbeite ich zur Zeit meistens mit Lightroom. Eine gewissen Vorgehensweisse habe ich da allerdings nicht. Das kommt auch immer auf das Bildmaterial an.

      @Paul : Wie von Thilo bereits erwähnt hat. Die Kamera kann natürlich JPG mit 18 Megalpixeln + RAW gleichzeitig.

      @Macus : Das war vielleicht etwas missverständlich geschrieben. Den Auslöser drücke ich natürlich mit dem Zeigefinger. ;) Und ja da hast du Recht. Rauschverhalten ist da sehr schwierig zu vergleichen.

      @Stephan: „Sorry aber das ist einfach FALSCH!“
      Ich dachte eigentlich das das so stimmt. Hast du eine andere Erfahrung gemacht ? Wenn ja, welche?

      Phil

    • Wieso denn? Stimmt doch! UV-Filter sorgen für Flares, Kontrastverlust und geringere Schärfe. Geht sogar ganz ohne UV-Strahlung!

      Die Dinger sind eigentlich ein Relikt aus analogen Zeiten. Heutzutage hat jede Knippse so ein Ding vor dem Sensor. Wäre also allenfalls bei Kameras von Nutzen, bei denen dieser Filter entfernt wurde.

      Streulichtblenden wirken sich übrigens generell positiv auf den Kontrast aus, nicht nur in Extremsituationen.

      • CMOS-Sensoren haben ihr Empfindlichkeitsmaximum in Richtung IR. UV sollte den Sensor also eher unbeeindruckt lassen. Daher haben die meisten Kameras auch einen IR Filter vor dem Sensor (nicht einen UV Filter) Ohne IR Filter gibts von Nikon glaub ich eine 70D (?) die speziell für Astrofotografie vermarktet wird.

  13. Hi Philip,

    dein Artikel spiegelt auch ungefähr meine ersten Erfahrungen mit der DSLR. Jedoch hab ich auch leicht etwas zu kritisieren oder besser gesagt hinzuzufügen:

    Den UV- und Graufilter würde ich für Anfänger erstmals außen vor lassen. Den die wird jetzt die Kamera allein schon genug beschäftigen :). Wenn dann das Spiel mit Zeit und Blende sitzt, kann weiteres Zubehör angeschafft werden.

    Teure SD-Karten müssen anfangs auch nicht unbedingt sein. Oft hat man ja schon welche zu hause herumliegen. Und viel ausgeben können viele junge Leute bestimmt auch nicht (Hab meine 450D selbst in Raten abzahlen müssen :P )

    Tipp: Wer keine Bücherwurm ist, findet auch im Internet sehr viele Foto-Lehrgänge, die wirklich sämtliche Grundlagen für Anfänger verständlich vermitteln. Ein gutes Beispiel ist fotolehrgang.de.

    Tipp 2: Wer dann wirklich als Vielfotografierer unterwegs ist und auf weitere Akkus angewiesen ist, all denen empfehle ich einen Batteriegriff. Egal ob als Original oder vom Fremdhersteller. Das Handling wird ein ganz neues sein und ihr werdet euch in eure Kamera ein zweites mal verlieben. Versprochen

    Gruß
    Stefan

  14. Hallo zusammen,

    ich habe gerade beim Stöbern, noch einiges Interessantes über die UV-Filter-Geschichte gelesen und würde es hier gerne nochmal verlinken da dies wohl ein sehr häufig diskutiertes Thema ist:

    http://fotonoma.de/fotoausruestung/filter/sind-filter-bei-dslr-noch-wichtig/

    http://www.itler.net/2009/06/uv-filter-macht-ein-uv-filter-bei-einer-digitalen-kamera-dslr-sinn/

    Fazit: UV-Filter machen wohl für die DSLRs heutzutage keinen Sinn mehr und dienen nur noch zum Objektiv-Schutz. Wie beide Schreiber hier auch betonen kann die Fotografie mit UV-Filter sogar zu schlechteren Ergebnissen führen.

    Immerhin, schon wieder was dazugelernt! Das die DSLR-Sensoren und Objektive sowieso UV-geschützt sind war mir bisher noch nicht wirklich klar. Aber man lernt ja nie aus. ;-)

    Im Moment benutze ich den Filter aber auch grundsätzlich nur zum Schutz vor Sand, Staub etc. um Kratzer auf dem Hauptobjektiv zu vermeiden. Bei jeder „normalen“ Fotosituation lasse ich ihn weg.

    @Christian Rohweder / Wolfgang Heisel / CO:

    Danke auch nochmal für den Speicherkartentipp, aus dem Gesichtspunkt habe ich das ganze noch garnicht betrachtet. Notfalls habe ich natürlich auch noch eine 16 GB Karte aus meiner alten Lumix am Start ;). Wenn ich „nur“ Bilder mache würde mir natürlich ein kleinere Reichern. Mit den HD-Videos kommt man allerdings sehr schnell über die 4 GB-Grenze.

    @Einauge:

    Das Canon 50 mm 1,8 und 1,4 hat ich beide schon mit der 550D im Gebrauch und bin auch gerade dabei mir eines zuzulegen. Aber erst wenn das Budget wieder stimmt. ;) Auch als Anfängerobjektiv sehr zu empfehlen. Das sollte eigentlich im KIT verkauft werden. Das wär mal was.

    Phil

  15. Salü zusammen!
    Zum Artikel: Danke dafür, nett geschrieben, die Fotos gefallen mir sehr.

    Zur UV-Filter-Diskussion…
    Ich bin verliebter Besitzer eines Canon EF 85mm f/1.2 L USM und habe (ich kann jetzt schon das raunen im Hintergrund hören) ausschließlich einen HOYA UV-Filter davor… UND den Streulichtblendenbecher.

    Ob der Filter das Bild tatsächlich schlechter macht, sollte man wohl besser im Einzelfall und vorher prüfen…
    Der olle HOYA vor meiner Linse hat – und das kann ich mit vielen Tausend Fotos belegen, einen nicht wirklich messbaren verschlechternden Effekt.

    ABER

    1. Auch wenn er das Objektiv nicht vor Sturzschäden bewahrt, so tut er es vor Kratzern, die man sich einfängt, wenn einem der Objektivdeckel im Rucksack / in der Tasche abfällt (schon passiert, inklusive Kratzer, und gottseidank nicht dieses Objektiv!).

    2. Fingerabdrücke und sonstigen Schmodder von der vorderen Linse abzuwischen ist heikler, als manche denken.
    Schon mal verkratzte Beschichtungen gesehen, weil sich ein winziges Partikelchen Dreck ins Mikrofasertuch oder vor den Lens-Pen gemogelt hat?

    Ärgerlich!

    Lieber werfe ich den Filter weg… der kostet mich, wenn er extrem gut und teuer war, 50-80 Euro.

    Schon mal eine vordere Linsengruppe ersetzen lassen?
    Materialkosten, Versand/Porto hin/zurück, Arbeitszeit, Justagearbeiten…
    Viel Spaß beim Sparen!

    Und ganz ehrlich… meine Bilder wurden noch nicht dahingehend kritisiert „Hätteste da jetzt bloss den ollen Filter abgenommen, dann hätte das sooo viel besser ausgesehen!“

    Leute Leute Leute… Pixel-Peeping… geht lieber raus und macht schöne Fotos.
    Mit oder ohne Kontrast, mit oder ohne Lens-flares, mit oder ohne Sonnenblende und Filter.

    (Auf meiner 5D habe ich sehr häufig ein stinkealtes non-AI 35mm f/2.8-Nikkor aus dem Jahre 1974, mit manuellem Fokus und manueller Blende… das flared wie die Hölle und hat nur 5 Blendenlamellen, aber grade das liebe ich an ihm! Es macht Fotos, wie die Wirklichkeit ist: schmutzig!)

    Cheers…
    Kai

  16. Das Canon 50mm 1.8 II kostet nur 100€ und war mein erstes Objektiv nach dem Kit. Ich bin damit so froh dass ich mittlerweile schon fast denke dass man es vor dem Kit-Objektiv kaufen sollte ;-)
    Mein Blogpost zum 50mm 1.8: http://bulme.eu/blog/2010/08/10/neues-objektiv-canon-ef-50mm-f1-8-festbrennweite/

    Bin zwar selbst erst ein halbes Jahr dabei, aber der Meinung, dass es besser ist nicht gleich zu viel Zubehör auf einmal zu kaufen, sondren immer nach und nach sich gut an ein Ding zu gewöhnen.

    lg Patrick

    • Ich hab das auch und es macht tierisch Spaß. Das Kit-Objektiv 18-55 oder mein Tamron 75-300 benutz ich fast nie mehr, lieber beweg ich mich etwas bis der Bildausschnitt stimmt und freu mich später am PC über richtig geile Bilder, sauscharf und super belichtet.

      Kann dir da also nur zustimmen! :)

  17. Blogartikel dazu: Nikki » Blog Archive » meine Cam

  18. Guter Bericht – das hilft sicher dem einen oder anderen.
    Bzgl UV-Filter – so etwas kommt mir nicht auf die Linse und schon gar nicht zum Schutz. Was soll es denn schützen? Je mehr Glas vor der Linse umso schlechter die performance. Anyway, wie andere auch schon schreiben – Geschmackssache.

    Ein spannender Aspekt ist, dass Starter (ich will nicht Anfänger schreiben) sich immer wieder zu Superzooms hinreißen lassen. Das mag zwar spaßig sein, vor allem, wenn man seinen Stil noch sucht. Das beste Zoom sind jedoch die beiden Dinger, die unterhalb des Beckens Richtung Boden (in der Regel) führen.

    D.h. lieber in ein, zwei Festbrennweiten mit ordentlicher Lichtstärke investieren, den in Gummilinsen.

    Viel Spaß noch
    Cheers – Chris

  19. Hallo,

    auch ich habe mir nach einigen Recherchen eine EOS 550D inklusive Kit 18-55 IS gekauft.

    Auch für mich war es der erste Einstieg in die (D)SLR Fotografie.

    Als Zubehör habe ich mir eine
    Fototasche (Lowepro SlingShot 202 AW),
    ein Teleobjektiv (CANON EF-S 55-250mm 1:4-5,6 IS),
    ein Stativ inklusive Neiger (Manfrotto Set: 190XPROB Stativ und 804RC2 Neiger)
    einen Fernauslöser sowie 3x8Gb Class 4 Speicherkarten gekauft.

    Ich bin einfach fasziniert, welche Möglichkeiten ich mit einer DSLR habe. Allerdings macht auch ein besserer Fotoapparat keine besseren Fotos, deshalb habe ich auch viel Zeit und auch etwas Geld in Literatur investiert. Allerdings muss man ganz klar sehen, das ich immer noch einfach nur ein Anfänger bin, der sich ein bisschen eingelesen hat. Ein bischen Fortschritt auf meinen Bilder kann ich erkennen, gut ist allerdings was anderes.

    Was allerdings toll ist, sind die vielfältigen Betätigungsfelder, die vollkommen andere Anforderungen an das können des Fotografen wie auch die technische Austattung stellen. Ich habe noch nie was in meinem Leben von Produktfotografie gehört gehabt, war ganz wild auf Lanfschaften und Tiere. Aber jetzt interessiert mich das Thema und deshalb werde ich auch in eine Amateur Studioausrüstung investieren.

    Meine nächsten Anschaffungen werden sein:

    Polfilter, Blitz (Metz 58-AF oder 580ex ii) sowie baseline Studioset (2x Softbox, 2x 300W Studioblitz inklusive Stative) von venditus und vor allem ein Canon EF 50mm 1,8.

  20. Wow! Klasse Artikel.
    Und wie die meisten hier in den Kommentaren schreiben bin auch ich ein Fan von mehreren kleinen Speicherkarten (4GB max) um dem möglichen aber hoffentlich nicht auftretenden Datenverlust die kleinste Verlustrate entgegenzusetzen.
    Bin erst seit kurzem mit einer 450D teil des Hobby-Fotografie-Volks und bisher zufrieden! :)

  21. Hallo, hoffe sehr hier hilfe zu bekommen für meine Entscheidung!

    Ich fahre am Samstag zur Photokina nach Köln , ich bin gerade dabei mein Leben umzugestalten und mich Beruflich in der zukunft versuche auf Fotografie mich zu richten, hoffe das klappt weiss noch nicht wo und wie ich da anfangen soll…….

    FRAGE: Soll ich mir jetzt als Absolute Anfängerin die 550D , die 50D oder die neue 60D kaufen………bis 1200 euro ist mein Limit…..

    Ich habe echt null Ahnung was ich diese Woche kaufen soll!

    EURE NINA

    • Hallo Nina,

      ich glaube, die Kommentare hier sind nicht der geeignete Ort für eine ausreichend umfangreiche Kaufberatung. Meld dich doch einfach mal im Kwerfeldein-Forum an, da findest du sicher Hilfe!

  22. @P4: Sehr cooler Blog und Bericht über das 50mm 1.8. Ganz klar mein nächstes Objektiv. Oder doch das 1.4?!?!?! Ahhhhrrrggg…:D

    @Chris: Der UV Filter bietet mir ganz klar Schutz vor Kratzern der Hauptlinse. Das kann in manchen Situationen sehr schnell passieren. Im Fall des Falles fängt er sogar leichte Stürze ab. Habe ich jetzt auch schon mehrfach gehört. Und da ist man eher froh einen kaputten UV-Filter zu haben wie das Objektiv. Aber natürlich nur in Extremsituationen. Sonst gilt natürlich, wie du schon gesagt hast: Je mehr Glas vor der Linse, desto schlechter die Performance.

    @Heiko: Danke für das posten deines Zubehörs. Immer wieder interessant zu sehen was sich andere Fotografiebegeisterte so dazukaufen. Was hattest du den so an Literatur verschlungen wenn ich fragen darf? Ich suche auch gerade noch ein passendes Einsteigerbuch.

    @Nina: Erstmal wünsche ich dir natürlich sehr viel Spaß auf der Photokina. Ich war selbst am Mittwoch da und völlig überwältigt von den vielen Eindrücken.
    Wenn du dein Augenmerk in Zukunft auf die Fotografie legen willst dann ist 50D auf jeden Fall die bessere Wahl was Bilder angeht und deine Wahl schon auf Canon gefallen ist. Beschäftige dich auf jeden Fall aber vorher genau mit der Materie. Vielleicht hast du sogar die Möglichkeit dir erstmal eine DSLR von einem Freund/Freundin auszuleihen um zu testen ob das etwas für dich ist. In Köln kannst natürlich auch jedes Model in die Hand nehmen. Für mich war es Anfangs eine völlig neue Welt und ich brauchte erstmal ein bisschen Zeit um damit warm zu werden.
    Wenn du dir die Videofunktion noch offen halten willst dann empfehle ich dir die 60D. Die sollte mit deinem Preislimit gerade noch im Rahmen liegen. Warte aber ruhig noch, wenn du die Zeit haben solltest, bis die Photokina eine Weile rum ist. Die Preise werden sich sicherlich noch senken.
    Wie sind deine Pläne in Zukunft was Fotografie angeht, magst du dir eher ein 2tes Standbein aufbauen oder soll es wirklich deine Haupteinnahmequelle sein?

    Viele Grüße

    Phil

    • Hallo Phil!Danke für deine nette beratung! Ich freue mich auch schon riesig auf die photokina!Hoffe es lohnt sich den der eintritt ist ja nicht ganz günstig!
      ehrlich gesagt weiss ich noch nicht was ich machen möchte, ich weiss bloß das es Fotografie sein muss/soll! Ich liebe es fotos zu machen, ich habe immer und überall meine digicam dabei um momente festzuhalten!Ich fotografiere sachen die manche nie Fotografieren würden, für mich wiederum spricht das Bild!
      Freunde und Bekannte finden meine Bilder die mit einer ganz einfachen digicam gemacht wurden schon echt klasse und wollen auch schon teilweise das ich Familien gruppen Bilder etc, mache…….wenn ich mir jetzt nichts einbilde dann denke ich mal das ich wenn ich viel lerne und beigebracht bekomme das ich dann mit einer richtig guten DSLR auch mehr herausholen kann, vielleicht habe ich ja talent! Was meine Möglichkeiten angeht weiss ich nicht was ich tun kann, denn ich habe bloß Realschulabschluss und bin dazu auch noch früh (glücklich) MAMA geworden das heisst VOLLZEIT jetzt arbeiten bzw. Ausbildung wird schwer, von möchten ist garkeine Frage aber schaffen und können wird schwer mit kindern! Und ob man als Mutter überhaupt eine chance bekommt sowas zu lernen? ES WÄRE MEIN TRAUM!

      Ich schwanke jetzt zwischen der 550D und der 60D wobei man ja sagt das für Anfänger die 550D besser sei oder?

      LIEBEN GRUß NINA

  23. @ Nina: Wie „Metallissimus“ oben schon geschrieben hat. Melde dich einfach mal im Kwerfeldein-Forum an. Dort kann dir sicherlich geholfen werden. Hier in den Kommentaren ist das dann doch ein bisschen schwierig mit der Kommunikation.

    Ob du als DSLR-Einsteiger zu der 550D oder 60D greifst bleibt dann allerdings deine Entscheidung. Schau einfach was dir am Besten in der Hand liegt und vor allem auch preislich für dich stimmt.

  24. Klasse Bericht – auch ich habe gerade als Einsteiger die 550D gekauft und bin natürlich am Lesen,LESEN, LESEN
    Habe zwar im Moment nur das kleine Objektiv, aber für Kamera Kit, Tasche und 16GB Speicher 660 Euro hat mich überzeugt statt einer EOS 1000D etwas mehr Geld zu bezahlen und mir dafür den Komfort von guter Screen Auflösung und diversen anderen Dingen zu leisten.

  25. Danke!!!

    Stehe vor der gleichen Entscheidung, von einer TZ5 jetzt auf eine Spiegelreflex umzusteigen. Habe auch die Canon 550D im Auge, da kam Dein Bericht genau richtig, um einen bei der Entscheidung auf DSLR zu Helfen.
    Danke mit besten Grüßen…

  26. Mir gefällt dein Beitrag, (habe selber unter anderem die 550d und die 7d), doch hab ich den Eindruck, dass du nicht so ganz sicher mit der Kamera bist wie du hier schreibst ;)
    Dein Beitrag klingt eher wie die Beschreibung von eBay oder Amazon ;)
    Sonst bin ich bis auf den Punkt mit der Speicherkarte und den mb/s (zählen erst bei der übertragung auf den Computer) ganz deiner Meinung: Eine wirklich gute Kamera und ein wirklich gutes Preisleistungsverhältnis