29. Juli 2010 Lesezeit: ~3 Minuten

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte

In den letzten Tagen fällt es mir ausserordentlich schwer, meine Gedanken und Ideen für die Öffentlichkeit (in diesem Fall das Netz) in Worte zu fassen. Zweifel und eine gewisse Skepsis werfen Fragen auf wie: Interessiert das, was ich sagen möchte? Und noch viel wichtiger: ist das wirklich relevant, was ich zu sagen habe (1)?

Weiter hinterfrage ich grundsätzlich meine Art der Kommunikation im und mit dem Netz – und bin mir mehr denn je bewusst, dass ich einen ganz kleinen Teil von dem verstanden habe, was es beim Thema Fotografie noch zu entdecken gibt. Ich weiß, das ist normal und gehört dazu – „solche Phasen sind sogar wichtig“ sagt mir mein Hirn.

Und während das Treiben im Netz so vor sich hingeht, fällt mir auf, dass ich immer stiller werde – und manchmal jedes Wort dreimal rumdrehe, bevor ich es in die Weiten des Webs stelle. Reden ist Silber, Schweigen ist Gold – so die Devise, die sich mir jeden Tag neu einhämmert und so ist es zeitweise recht still um den gern doch so aktiven Blogger und Twitterer.

Auf der anderen Seite der Medaille hat es mir selten so viel Spaß gemacht, zu fotografieren. Klappe halten und machen – so die zweite Devise, die mir immer wichtiger wird. Ich bin jeden Tag froh, fotografieren zu können, wirklich. Gerade in den letzten Wochen habe ich oft versucht, per Statusupdate etwas zu sagen und dann statt einem großartig formulierten Satz doch lieber ein Foto gemacht und gepostet.

So ist es etwas ganz anderes ein Bild wie dieses ins Netz zu stellen, als zu sagen: Ich sitze hier in der Landschaft und ruhe mich aus. Weiter habe ich hin und herüberlegt, wie ich mein Schockiertsein über die Opfer der Loveparade ausdrücken sollte. Stattdessen ein Foto gemacht – und gefühlt viel näher dran gewesen, an dem, was mir wichtig ist.

Und so schätze ich jede Möglicheit, ein Bild zu machen, um mich so auszudrücken, wie es mir am meisten Freude bereitet. Das festzuhalten, was vor mir und mir allgemein – wichtig ist. Ob nebenher mit dem Handy, etwas geplanter mittels Polaroid, ausgiebig wie vorgestern in Wald und Feld (siehe Foto oben) oder gestern auf spontaner Foto-Tour mit Hannes durch die Stadt.

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte.

(1) Keine Sorge, mir geht’s ganz gut. Aber das wollte ich mal zu Buche führen. Ein signifikanter Teil dessen, ein Blog zu führen ist für mich, authentisch zu sein und niemandem etwas vorzumachen. Und das mit dem Schreiben, das wird wieder, da bin ich mir sicher.

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28 Kommentare

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  1. Martin, ich glaube ich kann deine Gedanken sehr gut nachvollziehen. In meinem Blog ist es grossteils so, dass ich eher die Bilder sprechen lasse, als mich vieler Worte zu bedienen. Ich denke zwar auch, dass es meinen Blog oftmals interessanter machen würde auch etwas zu lesen zu haben, aber gleichermassen tut sich immer wieder die Frage auf, ob das was ich zu sagen hätte überhaupt jemanden interessiert oder ob es was zur Sache beiträgt.

    Deinen Blog jedenfalls verfolge ich gern (auch wegen der Worte).

    lieben Gruss aus Hamburg,
    Björn

  2. Selbstreflexion ist wichtig – aber man sollte sich auch nicht darin verlieren. Diese Phasen sind völlig „normal“, kenne sie selbst auch. Manchmal kann man mit einem Bild viel besser ausdrücken, was sich in den eigenen Untiefen befindet.

    Die Zeiten, wo man an allem zweifelt, sind gut zum Luftholen. Und danach kommen wieder aktivere…

    Das Bild mit den Orchideen ist wirklich schön. Und es spricht Bände ;)

  3. ohhhh, wie wahr!
    ich rede mittlerweile lieber mit menschen visavis über ihre und meine eindrücke und zeige ihnen erst dann bilder oder mache welche von ihnen oder diskutiere gern über intention und motivationen zu fotografieren um durch meine argumentationen etwas über mich herauszufinden. ich mag keine gestellten bilder – je länger ich art director bin, desto weniger. deswegen habe ich mir vor einem jahr eine kamera gekauft um einzufangen, was ich gerade empfinde. aber ich ertappe mich immer wieder, dass ich neben der bildkomposition auch das umfeld versuche zu arrangieren. viel lieber ist es mir, wenn mein sohn (8) oder mein schwager (17) mich dazu drängen aus dem haus zu gehn, weil SIE das bedürfnis haben, sich vor mir zu positionieren oder völlig frei geknipst zu werden während wir unterwegs sind und ich ihnen meine kindheitsumgebung präsentiere. alle entdecken etwas in dieser zeit. meine mangelnde fingerfertigkeit, mangelndes equipment und mangelndes wissen über fotografie erlauben mir noch nicht so blitzschnell zuzuschlagen, wie es die großen meister geschafft haben, aber das ist erklärtes ziel. ich will das leben einfangen, wie es ist und nicht wie es ist, wenn eine kamera entdeckt wurde.

    ich lese gern auf deinen seiten und auch reine inspiration oder eindrücke, die unkommentiert sind, faszinieren. ich schaffs selbst nicht, meinen blog lebendig und interessant zu halten, weil ich im grunde zwischen eigenen dingen und impressionen hin und her wander. aber ich blogge ja auch erst seit ein paar wochen. ich lern das bestimmt noch.

    hang loose
    roman

  4. Hallo Martin,

    lange nicht mehr vorbeigeschaut, aber hier muss ich mal was dazu sagen!!! Kopf hoch erst mal ;) Sorgen über Deine Authentizität brauchst Du Dir nun wirklich nicht machen. Wer Selbstreflektionen auf seinem Blog niederschreibt und sich selbst in Frage stellt auf eine natürliche Art wie in diesem Artikel….

    *aufdieschulterklopf* – no worries – weitermachen!

    Gruß aus Stuttgart,
    Tobias

  5. Haben wir nicht alle mal so Tage (vielleicht gerade jetzt – so kurz vor dem Urlaub) die sind wichtig, damit wir uns selber nicht verlieren…
    ich mag solche Tage, da bin ich meist viel kreativer als an „normalen“, wo mich die tägliche Normalität ab- und festhält
    wie anders soll das gehen…

  6. […] Und während das Treiben im Netz so vor sich hingeht, fällt mir auf, dass ich immer stiller werde […]

    Das geht mir ähnlich und bei weitem nicht nur im Internet. Das hat nix mit Depressionen, Rückzug oder Problemen zu tun, sondern ist ein Anzeichen für eine Wandlung, die sich vollzieht. Wir entwickeln uns weiter und stellen und und unseren Umgang mit der „Außenwelt“ in Frage. Das ist eine wichtige Reflexion. Bei mir persönlich hat das mit Entschleunigung und „Ausmisten“ zu tun. Ich habe kürzlich, bis auf wirklich wenige Ausnahmen meine Newsfeeds, Newsletter, Forenzugehörigkeiten, Mitgliedschaften in social networks, usw. radikal gekündigt, gelöscht, ausgemistet.

    Ich bin sicher kein Einzelgänger und Aussteiger, nein, aber ich versuche mich auf das Wesentliche zu beschränken, zu vereinfachen, um so mehr Zeit für die, derzeit, wichtigen Fragen zu haben.

    Ich habe sogar meine DSLR Ausrüstung verkauft, mir eine CANON G11 Kompaktkamera zugelegt und habe nun richtig Spaß am Fotografieren. Mir gelingen tolle Fotos (meiner Meinung nach:-)) und ich fühle mich einfach freier.

    Aber stopp, ich wollte hier nicht über mich schreiben, sondern dir, lieber Martin, nur sagen, du bist nur dir verantwortlich und wir alle freuen uns auf deine Beiträge. Und wenn diese eben nicht täglich kommen oder einfach nur mal ein Bild zeigen, lässt du uns teilhaben an deiner persönlichen Entwicklung. Danke dafür…

  7. Hey, du machst hier einen verdammt guten Job. Dein Blog interessiert, und ja, er ist auch relevant. Gerade weil du du bist. Authentisch. Dich nicht hinter Technikgefasel versteckst. Sondern wir spüren: Martin ist auch nur ein Mensch, geht durch genauso viele Hochs und Tiefs wie wir auch. Kann sich genauso begeistern und genauso (ver)zweifeln wie wir.

    Du ahnst nicht, wie sehr das hilft. Zu sehn, dass man mit solchen Phasen nicht allein ist. Selbst wenn alles andere, das diesen Blog ausmacht, nicht wäre – geballtes Know-how, Inspirationsschübe und viele Anregungen -, allein durch deine Offenheit ist dieser Blog relevant. Sehr.

  8. Ich glaube es gibt gerade wenige die dich so gut verstehen wie ich. :-) Auch wenn andere wohl wieder jammern über zu wenig fotografisches im Artikel so finde ich es oftmals interessanter die Sicht- und Denkweise des Menschen dahinter zu sehen als nur Bildanalysen, technische Details usw. zu erfahren.

    Dein Blog lebt eben mit dir und wenn du dich so gibst wie du bist dann spiegelt das diese Seite hier wieder. Ich sag: weiter so!

    Und ich finde dass gerade das was und wie du etwas machst dich abhebt und dem Ganzen mehr als eine Daseinsberechtigung gibt.

    Grüße von hinter den Hügeln :D
    Mario

  9. Genau wegen solchen Posts ist das mein Lieblingsblog geworden. Hier lese und lerne ich einerseits viel für mein Hobby. Der Unterschied zu einer vielzahl von anderen Blogs ist aber dass ich hier zusätzlich etwas vom Author „spührt“. Man merkt dass hier ein differenziert denkender Zeitgenosse sich über mehr als seine Photos ausdrückt.

    Dein Schweigen spricht für Dich!

  10. Bilder – Worte – das mitzuteilen Bedarf immer einer intensiven Überlegung und Hemmschwelle, vor allem aber viel Kreativität ganz besonders in Punkto eigenen Anforderungen an sich selbst. Auch wenn Social Media Feedback erlaubt, weiss man oft trotzdem nicht richtig einzuschätzen wo man sich bewegt, ob man die Leute trifft, abholt, berührt.
    Und vor allem, all das geht nicht permanent. Ich kann dich völlig verstehen. Wichtig insbesondere: Nimm dir deine Zeit und poste das, was passt und dann, wann es passt. (wenn ich das so sagen darf)
    Grüsse aktuell aus Freiburg,
    Benedikt

  11. Lieber Martin,

    ich schätze, dass du dir Gedanken machst, aber schau nicht auf uns Leser, sondern einfach nur auf dich. Mach, worauf du Spaß hast, denn anders kannst du das Bloggen nicht (lange) aushalten. Das ist die Grundvoraussetzung. Auch für uns Leser (also für mich), denn ich möchte lange etwas von dir im Feedreader haben… egal ob langer Text oder nur ein Foto!

    Mach einfach weiter so,
    Andre

  12. Nunja, das Bekenntnis in allen Ehren, aber ich hab meine Mühe damit. Die Sache mit der persönlichen Note mag gut ankommen, aber Fakt ist doch, dass der Blog ein Teil Deines Einkommens darstellt und demnach mit Content gefüllt werden muß. Und das ist verdammt schwierig. Permanent interessant und qualitativ hochwertig zu schreiben. Was vergibst Du Dir wenn Du einfach gar nichts schreibst solange Du Dich nicht danach fühlst? Tja, möglicherweise Tage ohne ausreichend Traffic / Kohle.

    Der Zweifel in Deiner Einleitung würde bei mir zutreffen. Interessiert mich nicht wirklich die Befindlichkeitsbeschreibung. Um es noch deutlicher zu sagen: Jammerbeiträge wirken auf mich halt jämmerlich und wenn Du schon von Reden, Schweigen und Edelmetallen sprichst, dann wäre mein Vorschlag sich daran zu halten, bis Du wieder Energie für wirklich interessanten Content aufbringst.

    • mag nur mir so vorkommen, und natürlich verstehe ich gewünschte anonymität im blog, aber ich hab so ein problem mit kritik, wenn man sich hinter nem pseudonym versteckt. ich mag an martin’s blog gerade, dass es nciht nur gewollt professionell gehalten wird, sondern man auf eine etwas persönlichere ebene gelangt, was einen blog, meines erachtens nach, viel sympathischer macht.

      • Björn, wie gesagt ist die Frage nach Beiträgen mit persönlicher Note Geschmackssache und wie geschrieben nicht mein Ding. Ich akzeptiere selbstverständlich jede andere Meinung dazu.

        Die Frage der Anonymität wird doch immer nur gestellt wenn man kritisch auftritt – ich gehe davon aus, dass Sprotte69 auch keine realer Name ist und da stört es Dich offensichtlich nicht.

        Ich verwende im Netz grundsätzlich nicht meinen echten Namen und gewinnt irgend jemand wenn ich mich jetzt Horst Koslowsky nenne und der Name ebenso erfunden ist? Aus meiner Sichtweise ein Nebenkriegsschauplatz…

  13. Hallo Martin,

    ich würde es wirklich schade finden, wenn hier an dieser Stelle keine Artikel mehr auftauchen würden. Bildblogs, die „nur“ Fotos zeigen, schaue ich mir auch gerne an, doch noch lieber lese ich einen Artikel von Dir, nicht nur aus Gewohnheit (jetzt seit über einem Jahr), sondern vielmehr wegen der Inhalte, die mir schon sehr weitergeholfen haben, in meiner photografischen Entwicklung und mir oft als Inspirationsquelle dienten. Denn „nur“ ein Photo zu präsentieren verwehrt dem Betrachter die Einblicke in die Entstehungsgeschichte des Fotos, die Technik der Umsetzung und die Gedankenwelt des Kreativen (also in dem Falle Deine). Das ist ein Aspekt, den sicherlich viele Fotografierende am interessantesten finden; das „Hinter die Kullissen schauen“ und die Arbeitsweise Gleichgesinnter einsehen.

    Als Schriftsteller habe ich aber ebenso oft das Problem, vor dem Du gerade stehst. Wahrscheinlich ist deswegen mein Lieblingsroman immer noch nicht fertiggestellt.
    Die Selbstkritik und das anvisierte Nieveau ist manchmal etwas zu hoch und man muss die Anforderungen an sich selbst auch ab und an wieder etwas hernterschrauben. Reflektieren ist etwas absolut notwendiges, aber man sollte nicht so viel Zeit damit verbringen, dass die gesamte Kreativität darunter leidet.

    Mit sozialen Internetzwerken belaste ich mich erst gar nicht mehr (ausser einem Fanclub, mit dessen Mitglieder ich aber auch in der realen Welt vernetze), da das einer der riesigsten Zeit und Energiefresser ist, die überhaupt existieren. Und ein wirklicher Mehrwert ist mir noch nicht aufgefallen. Ich spreche am liebsten in Persona mit Leuten auf die „althergebrachte“ Weise und gucke mir im Freundes- und Bekanntenkreis bei nem Glas Wein, Bier oder Wasser deren Bilder an und präsentiere meine.

    Fazit: Nur Du kannst entscheiden, was Du hier tun und lassen möchtest, aber mir sind Deine Wortbeiträge auf jeden Fall wichtig. Ich würde sogar sagen, von allen Fotoseiten die wichtigsten.

    Viele Grüße!

  14. Hallo Martin,

    ich habe zwar keinen eigenen Blog, aber mir gehts manchmal auch so, wenn ich Kommentare schreiben will. Manchmal verfasse ich einen Text und dann lösche ich ihn einfach wieder, weil ich mir nicht sicher bin, ob mein Kommentar überhaupt verstanden wird.

    Deine Zweifel sind bestimmt aufgrund der Kommentare entstanden, in denen man dir „vorgeworfen“ hat, dass du zu oft über dich oder die Fotografie philosophierst. Aber genau DAS macht dich und deinen Blog so symphatisch.

    Du solltest DEINER Fotografie und dir selbst treu bleiben, dann bleibt Kwerfeldein authentisch.

    Technische Tipps oder Tutorials sollten nicht Voraussetzung für einen guten Blog sein, auch wenn es Leser gibt, die es von dir Erwarten.
    Bisher hast du ja auch einen guten Mittelweg gefunden.

    Sich im Netz zu öffnen und den Lesern persönliche Gedanken anzuvertrauen, kostet viel Mut und diejenigen, die das nicht zu schätzen wissen, tun mir ehrlich gesagt leid ;)

  15. Ich finde es gut, dass du diesen Artikel geschrieben hast. Die Bilder, die du zeigst sind super, gefallen mir zunehmend mehr. Und „Mal so, mal so“ ist herausragend, denn man erwartet nicht jeden Tag etwas neues. Es ist nicht berechenbar und dass ist das Gute daran. Es ist ein wenig wie dieses kleine Ei, welches man als Kind so gern mochte.
    Die Entwicklung des Blogs, mit viel mehr Interviews der verschiedensten Menschen, finde ich super. Ich möchte nicht wissen wie toll dieses oder jenes technische Gerät ist, viel mehr wird mein Interesse durch das Vorstellen mir unbekannter Fotografen geweckt. Und zeitgleich ist es ein Quell der Inspiration.
    Ich möchte keinen von einer Maschine generierten, sich beständig mit immer mehr Content füllenden Blog lesen, sondern einen der von einer realen Person geführt wird. Egal ob da nun viel, wenig oder gar kein bildbeschreibender Text steht.

  16. (….)Interessiert das, was ich sagen möchte(…)

    Ich jedenfalls lese immer wieder gerne hier und finde deinen Blog genau RICHTIG so, wie er ist (auch wenn ich mache Artikel im engl. nicht lesen kann). Mach weiter so!

  17. Du hast Recht mit dem was du schreibst. Warum soll man mehr von sich preisgeben für Leute die sich doch nur für das Endprodukt interessieren als für Dich selbst!! Ich lese gerne dein Blog und mir ist wichtig was du schreibst, denn ich habe sehr viel von dir gelernt. Und ich wünsche dir, ob du viel oder wenig schreibst – bleib immer Du selbst! lg cagi

  18. Das sind Gedanken, die ich sehr gut nachvollziehen kann. Nicht weil ich schon lange in dem Geschäft bin, sondern gerade im Gegenteil: Ich habe eben erst begonnen selbst zu Bloggen und weiß noch nicht so recht, was ich zu erwarten habe.
    Auf der einen Seite macht es mir Spaß die Geschichten und Gedanken rund um meine Photos zu erzählen, da ich schon immer mehr als nur ein Bild zeigen wollte. aber auf der anderen Seite frage ich mich auch: Interessiert das überhaupt irgendwen?

    So komisch es klingt, aber dein Beitrag macht mir Mut. Wie man an deinem Beitrag sieht, ist man wohl nie so richtig frei von Selbstzweifeln. Aber damit ist man auch nicht allein ;-)

  19. Dein Text macht nachdenklich und auch ich kann das alles nachvollziehen. Selbstreflexion ist eine ART der Kommunikation und wichtig, aber es gibt noch viel mehr.
    Kreative Durchhaenger sind normal und auch Selbstzweifel gehoeren dazu.

    Wuensche Dir viele neue kreative Ideen.

    saludos aus paraguay