14. Juni 2010 Lesezeit: ~3 Minuten

Opposites: 2 x ein Tag am Meer

„Du spürst die Lebensenergie die durch Dich durchfließt – das Leben wie noch nie in Harmonie und genießt – es gibt nichts zu verbessern, nichts was noch besser wär – außer Dir im Jetzt und Hier und dem Tag am Meer. „ (Tag am Meer – Die Fantastischen Vier)

Es waren 2 Tage am Meer. Denn zwei Tage sind besser als einer. Und ich war auch nicht allein da. Denn zusammen ist man ja bekannterweise weniger allein…Aber das tut jetzt nichts zu Sache.

Das fotografisch reizvolle an dem Wochenend-Trip war, das wir auch 2 völlig unterschiedliche Tage hatten. Einer kühl und grau, was ich gar nicht als schlimm empfunden habe, denn ich mag die kühle, raue Stimmung an der Nordsee. Der andere mit strahlend blauem Himmel, ziemlich heiß, was sogar zu einem heftigen Sonnenbrand geführt hatte.

Tag 1:

Wir kamen bei herrlichem Sonnenschein in Westkapelle an. Etwas nervös, ob wir denn ein Zimmer finden würden – wir sind ohne jegliche Unterkunft am Pfingstwochenende spontan dahin gefahren – fuhren wir Ausschau haltend durch den Ort. Glücklicherweise konnten wir schnell eine günstige Übernachtung mit Frühstück finden, und sind dann auch direkt zum Strand runter.

Dort angekommen sah das Wetter plötzlich ganz anders aus. Wolkig, neblig und düster. Da es nicht zu kalt war, entschlossen wir uns trotz des Wetters am Strand zu bleiben. Ich hatte ganz vergessen, wie toll es ist am Meer zu sitzen, und sich zu unterhalten. Salzige Luft, Möwen, Meeresrauschen, Kippchen…Und Sie im Jetzt und Hier.


Tag 2:

Am Abend des ersten Tages konnte man schon sehen, dass der nächste Tag ganz anders aussehen würde. Nach dem Essen sind wir nochmal mit einer Flasche Weißwein im Gepäck zum Strand runter. Da waren schon alle Wolken, im wahrsten Sinne des Wortes, wie weg geblasen.

Als ich am Morgen aus dem Fenster blickte, sah ich erst mal nur blau. Und es war warm. Sehr warm. Kurze Hose im Gepäck? Nö! Sonnencreme? Nö! Naja, egal.

Den Vormittag haben wir eigentlich genau wie den vorangegangenen Nachmittag verbracht. Am Strand. Ich weiß nicht wieso, aber irgendwie bin ich glaube ich nicht der in-der-Sonne-am-Strand-sitzen-Typ. Am Tag vorher bei schlechterem Wetter gefiel es mir da irgendwie besser. Nach ein wenig Geduld, und anschließendem Rumquengeln hatte ich die Lady dann aber doch soweit, einen langen Spaziergang in Angriff zu nehmen.

Die Fotos von diesem Tag sind alle während des Spaziergangs nebenher entstanden. Ich hab hier bewusst mal keine von den Strandfotos ausgewählt, um den Unterschied der beiden Tage zu verdeutlichen.


Danke für das Interesse!

Danke Anna.

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