kwerfeldein
01. Mai 2010 Lesezeit: ~2 Minuten

Kunst, Fotografie & Schwerelosigkeit

Irgendein Fotograf hat mal gesagt, dass in unserer Zeit, in der uns Bilder ständig umgeben, Fotografen nicht durch perfektionierte Bildkomposition oder Technik bestechen, sondern durch extravagente Ideen. Nun ist jedem klar, dass sich diese beiden Thematiken gar nicht zwingend widersprechen (und manchmal Hand in Hand gehen), aber ihr versteht sicher, worum es geht.

Heute möchte ich Euch jedenfalls dieses Arte-Video zeigen und darin werden drei Künstler und/oder Fotografen vorgestellt. Gegenstand ihrer Aufmerksamkeit ist die Schwerelosigkeit und jeder setzt das auf bedeutsame Weise um.

Beachtlich finde ich einen Satz von Johan Lorbeer, der im Video sagt, dass seine Kunst „verstörend wirkt und unsere Erwartungshaltung enttäuscht“. Das ist ein wertvoller Gedanke, den auch Sebastian Baumer in seinem Artikel über Kreativität tangiert und den alle drei Künstler in ihren Werken aufgreifen.

So ist ein Betrachter gezwungen, zwei oder drei Mal hinzusehen und wird nicht selten – *pling* – überrascht. Dieser Moment kann (aber muss nicht) für die Wirkung eines Bildes essentiell sein. Mir geht es zumindest häufig so, dass mich ein Foto deshalb beeindruckt, weil ich mit dem, was ich sehe, nicht gerechnet hätte.

Und so gibt es viele Dinge in diesem Video, die anregen können, eigene Herangehensweisen zu überdenken und ausserhalb des Gewohnten frische Bildideen zu entwerfen. Welche Aspekte sind Euch aufgefallen?

Die 3 vorgestellten Künstler sind

Johan Lorber
Li Wei

Denis Darzacq

Nachtrag: Ich finde es witzig, wie das Video endet – und wenn es auch unbeabsichtigt ist, passt das irgendwie zum Rest ;)

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