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27. März 2010 Lesezeit: ~9 Minuten

Schwarzweiss in der Portraitfotografie

Schwarzweiss in der PortraitfotografieDas ist ein Gastartikel von Florian Effelsberg. Florian studiert Musikwissenschaft und Philosophie und fotografiert seit anderthalb Jahren. Er hofft, die Fotografie später in seinen Beruf mit einfließen lassen zu können.

Back to the Roots und hin zu Neuem. Die schwarz/weiß-Fotografie erlebt(e) mit dem Aufstreben der digitalen Fotografie einen wahren Boom, kaum jemand, der sich nicht auch an den farblosen Werken versucht.

Wer kennt nicht den Spruch: „Mach mal schwarz/weiß, da sieht man immer besser aus“ – meine Canon Ixus II von vor 9 Jahren musste auf jeden Fall sehr oft auf die Farben verzichten. Schwarz/weiß macht Spaß, sieht gut aus und es gibt schier unendlich viele Möglichkeiten, ein Farbbild umzuwandeln.

Schwarzweiss in der Portraitfotografie

Ich möchte hier dem s/w-Anfänger ein paar Tipps und Tricks mit auf den Weg zu den ersten s/w-Porträts geben. Anhand eines Bildes zeige ich ein paar hilfreiche Techniken, Basiswissen in Photoshop, aber trotzdem hoffentlich hilfreich für den Anfänger.

Doch: ein s/w-Bild fängt nicht in Photoshop, sondern schon lange vorm Fingerdruck auf den Auslöser an. Ich hoffe, Euch dem ein wenig näher bringen zu können.

1. Bildgestaltung schwarz/weiß.

Eine gekonnte Bildgestaltung ist das A und O eines guten Fotos. Weiß man bereits vor dem Shooting, dass man s/w-Bilder machen möchte, kann man dies sehr gut in die Bildgestaltung mit einfließen lassen. Klare Formen, Linien und Strukturen, aber auch bestimmte Farben, wie beispielsweise eine unscharfe, grüne Hecke im Hintergrund eignen sich sehr gut für s/w-Bilder. Das Grün lässt sich im Raw-Konverter sehr schön einzeln ansteuern und kann wunderbar gegen das Hauptmotiv abgesetzt werden.

Auch Schattenspiele und Lichtverläufe sehen oft toll aus und unterstützen den abstrakten Charakter eines s/w-Fotos.

Aber Achtung: Ich rate gerne dazu, auch bei geplanten s/w-Fotos eine finale Farbversion nicht kategorisch auszuschließen. Manchmal erzeugen Farben eine dem Bild eine Identität gebende Stimmung, die durch die Umwandlung ins Farblose natürlich verloren geht.

Sehr hilfreich ist es hier, eine zweite Meinung einzuholen: Es bringt einen ungemein weiter, eine objektive Meinung zu hören, auch wenn es, ich spreche aus Erfahrung, durchaus am Selbstbewusstsein kratzen kann. Der scharfe Blick des Fotografen hört meistens leider direkt vor der eigenen Haustür auf.

Tipp: am Liebsten frage ich ich völlige Laien, die das Bild sehen und automatisch dessen Wirkung analysieren. Ein unschuldiges Auge sieht oft am meisten.

2. Das Make-Up.

Getreu dem Motto, weniger ist manchmal mehr, sieht es wohl auf keinem Foto gut aus, wenn das Model überschminkt ist. Dennoch, plant man bereits vor dem Shooting s/w-Bilder, kann das Make Up durchaus darauf angepasst werden. Für ein Farbbild wäre das Model weiter unten definitiv überschminkt.

Starkes Rouge aber zum Beispiel wandelt sich, an den richtigen Stellen angebracht, in der s/w-Version in wunderbare Schattierungen, die den Wangenknochen schön konturieren; starker Lidschatten intensiviert den Blick ungemein.

3. Das Dateiformat.

Gerade bei Berufsfotografen kommt es doch überraschend häufig vor, dass sie aufgrund der zeitlichen Ersparnis im Jpg-Format fotografieren. Das hat natürlich seine Vorteile was Schnelligkeit und Datenvolumen angeht, ist für eine anspruchsvolle s/w-Umwandlung jedoch ziemlich ungeeignet.

„Weiß erkennt man am besten, wenn man schwarz dagegen hält“, sagt ein altes Sprichwort – und das passt in der Fotografie wunderbar: Ein hoher Dynamikumfang – also viele Details sowohl in den Schatten als auch in den Lichtern – lässt das Bild hochwertiger erscheinen. Wobei ich selber Details in den Tiefen gerne vernachlässige und da gerne mal in ein sattes Schwarz gehe, das gibt dem Bild oft tolle Kontraste, wenn die Mitten und Lichter passen.

Ich empfehle also bedingungslos, im Raw-Format und höchster Farbtiefe zu fotografieren, um hier nachträglich mit Hilfe des Raw-Konverters die Belichtungen korrigieren zu können. Ich empfehle, einen Raw-Konverter mit der Möglichkeit punktueller Eingriffe zu nutzen, Lightroom liegt hier meiner Einschätzung nach vorne.

Dennoch: der Feinschliff folgt, wie so oft, dann in Photoshop.

4. Die Raw-Entwicklung.

Grundsätzlich ist es egal, ob die s/w-Umwandlung bereits im Raw-Konverter durchgeführt wird oder erst in Photoshop. Ich bevorzuge Photoshop, da ich mich dort mit den Ebenen und der Protokollpalette sicherer fühle. Außerdem hat man so erstmal ein ordentlich entwickeltes Farbbild vor sich und kann vielleicht schon sehen, ob nicht, wie bereits erwähnt, eine Farbversion passender ist.

Tipp: Ich belichte bei s/w-Porträts gerne um 0,3-0,7 Blendenstufen über, damit erreiche in eine helle und klare Hautstruktur, den Rest des Bildes regele ich nachträglich mit Lightroom wieder runter. Man muss natürlich aufpassen, dass sie Lichter nicht ausreißen. Ein kurzer Blick aufs Histogramm hilft.

Diesen Effekt kann man meiner Meinung nach mit dem Raw-Konverter kaum simulieren, das nachträgliche Belichten geht hier immer auf die Kosten von Details. Beim Export des Bildes nach Photoshop sollte darauf geachtet werden, dass dies mit einem 16bit Tiff geschieht, da bei einem 8Bit-Dateiformat einige Bildinformationen verloren gehen.

Wichtig wird dies zwar erst beim qualitativ hochwertigen Ausbelichten, aber wieso sollte man freiwillig auf Qualität verzichten…? Das folgende Beispiel zeigt die Raw-Datei vor und nach der Entwicklung. Ich habe lediglich die Kontraste etwas erhöht und mit den Kurven die Tonwerte korrigiert.

Schwarzweiss in der Portraitfotografie

5. Die schwarz/weiß-Umwandlung in Photoshop.
5.1. Einstellungsebene Schwarzweiß

Es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten, die Farbversion umzuwandeln. Eine beste Lösung gibt es nicht, abzuraten ist allerdings auf jeden Fall von der schlichten Option „Sättigung verringern“. Besser ist der Kanalmixer, entweder per Einstellungsebene oder in Handarbeit über die Kanälepalette, ebenso gut ist die recht neue Einstellungsebene Schwarzweiß.

Für Eilige mit hohem Anspruch finde ich auch das Silver Efex Plugin von Nik sehr gut, vor allem, da es eine Option zur Zonenkontrolle bietet. Interessant für jeden s/w-Liebhaber, auch heute noch, siehe Zonensystem auf Wikipedia.

Bei dem Bild hier habe ich mit einer Einstellungsebene Schwarzweiß gearbeitet. Am folgenden Beispiel sieht man links das Bild unter den Standardeinstellungen der Einstellungsebene, rechts die von mir angepasste Version. Dabei gilt, je höher die Zahl, desto heller wird derjenige Farbbereich, regelmässige Blicke auf das Histogramm können dabei nicht schaden.

Schwarzweiss in der Portraitfotografie

5.2.Gradationskurven

Der nächste Schritt nach der regulären s/w-Umwandlung ist für mich immer eine erneute Tonwertkorrektur, da die Verteilung und Kontrastverhältnisse hier anders sind als bei einem Farbbild. Mit der Einstellungsebene Gradationskurven lässt sich dies effizienter erledigen als mit der Tonwertkorrektur selber.

Auch von der Helligkeit/Kontrast-Ebene würde ich abraten, hier werden die Tonwerte unnötig auseinander gedrückt, galanter ist es, in der Gradationskurvenebene mit dem Schatten- und Lichterregler den Tonwertbereich neu zu definieren (natürlich unter der Prämisse, möglichst wenig Beschnitt zu haben) und mit der Kurve direkt in die einzelnen Tonwertabschnitte einzugreifen.

Tipp: mit gedrückter Alttaste auf den Schatten- bzw. Lichterregler klicken um eventuelle Beschneidungen direkt im Bild sichtbar zu machen. Das folgende Beispiel zeigt links das Bild nach der modifizierten s/w-Einstellungsebene und rechts das Bild nach der veränderten Gradationskurve.

Der wichtigste Teil der s/w-Umwandlung ist hiermit abgeschlossen. Wie bereits gesagt, dies ist kein fixer Workflow für alle s/w-Bilder, gerade bei Landschaftsaufnahmen kann zum Beispiel schon die Betrachtung eines einzelnen Kanals sehr gute Ergebnisse liefern.

Im Grunde könnte man das Bild so stehen lassen, ich wollte aber gerade bei dem strengen Motiv etwas mehr Plastizität und einen artifiziellen Look erreichen. Die aus der Zeit des analogen Fotografierens stammende Technik Dodge & Burn bietet hierfür gerade bei s/w-Bildern eine gute Möglichkeit, interessante Akzente zu setzen.

Ich werde hierzu einen weiteren Artikel verfassen, da dies sonst hier den Rahmen sprengen würde. Das letzte Bild zeigt nun links das Ausgangsbild, in der Mitte das Bild nach der s/w-Umwandlung und rechts das Bild in finaler Version nach einer Dodge & Burn-Bearbeitung

Schwarzweiss in der Portraitfotografie

6. Schlussbemerkungen:

Ich hoffe ich konnte ein paar nützliche Denkanstöße geben. Schwarz/weiß-Fotos sollten dem FineArt-Gedanken unterliegen: FineArt als fotografische Passion, als Erklärung zur Qualität, umgesetzt durch den feinfühligen Umgang mit der Materie und der Intention, Qualität zu schaffen.

Wichtig sind Fingerspitzengefühl, ein sanfter Umgang mit den Tonwerten, Spaß an der Freude und natürlich gutes Licht.

Übrigens, falls es interessiert: Das Foto ist bei mir im Innenhof entstanden, einzige Lichtquelle war die Sonne, die Wolken haben das Licht aber dankenswerterweise wunderbar gesoftet. Das Model ist Miriam Meiser. Danke fürs Lesen. :)

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43 Kommentare

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  1. Ich habe mit großen Interrese deinen Betrag zur s/w Fotografie gelesen und muss eingestehen:
    Schwarz/Weiß eröffnet einem neue Möglichkeiten in Kontrastverhältnissen und Stimmungsthemen.
    Durch deinen Beitrag bin ich sebst wieder mehr angespornt gezielt s/w zu fotografieren und nicht zu sagen:
    „Mmmh sieht jetzt nicht ganz so gut aus – machs ma doch mal in s/w“
    Dennoch finde ich einen leichten Farbton in einem Bild nicht schlecht, auch wenn die Sättigung vernachlässigt werden kann…

    Auf jeden Fall denke ich:
    Ein ausgewogenes Kontrastverhältnis und auch Farbverhältnis ist in einem Bild das A und O.
    Dazu gehört natürlich auch die s/w Fotografie und alles drum und dran.

    Greetings Phil

  2. @ Joe
    Da bin ich anderer Meinung:
    Ich finde der Hintergrund gibt dem Bild einen tollen Touch von Bewegung und bringt das Modell toll zur Geltung.
    Ich glaube nicht, dass ohne den Hintergrund, der weniger Kontrastreich ist, das Make-Up und die anderen Kontrastreichen Sachen so schön rauskommen würden…

  3. ach, fast vergessen: ich finde es v.a. gut dass betont wird dass schwarz/weiß eben geplant werden soll! man muss motive ganz anders betrachten wenn man s/w fotografieren will und das motiv schon anders auswählen.
    ich glaube man braucht einen ganz anderen „blick“ für s/w-motive.

    ich geh gern mal zur übung mit meiner cam im s/w modus und schieße ausnahmsweise direkt jpgs. Dadurch lernt man ganz gut den blick für s/w-motive zu schulen!

  4. Danke für die bisherigen Kommentare. :)

    @Joe: Interessant, dass du den Hintergrund als unruhig bezeichnest. Ich habe ihn extra gewählt weil ich extra etwas ruhiges haben wollte, da ich symmetrische, gerade und klare Linien nicht als unruhig empfinde. :)

    @Alex: ja damit habe ich auch angefangen vor einigen Wochen – dann auch im schwarz/weiß-Modus und mit maximalem Kontrast und Farbfilter (meistens Rot)…dann werden auch die Jpgs ganz ansehnlich. Und du hast recht…es schult den Blick ungemein.

  5. Blogartikel dazu: uberVU - social comments

  6. Also, zur Technik möchte ich nichts sagen, es gibt so viele Wege, ein Colorbild in s/w umzuwandeln und jeder schwört auf „sein “ Rezept. Und dieses hier ist recht anschaulich beschrieben.

    Nur finde auch ich das vorgelegte Bild als Beispiel sehr suboptimal. Es hat keine Aussage, es ist schlecht (platt) ausgeleuchtet und auch sonst kann ich da nichts Interessantes dran finden. Ausserdem stört mich, dass das Hemd ziemlich ungebügelt ist.

    Für ein solches Tutorial sollte man vielleicht auch besser ein Foto aussuchen, das nicht schon als Colorfoto so wenig Farben enthält.

    Noch eine kleine Bemerkung zu den Kommentaren: Ich finde Beiträge, die nur aus einem Wort „lahm“ bestehen, als wenig hilfreich. Da kann man sich die Mühe des Schreibens gleich sparen. Etwas mehr sollte man ruhig von sich geben, wenn einem etwas nicht gefällt.

  7. @Marcus: ja ich verstehe was du meinst, hatte mir das auch überlegt. Es ist mit Photoshop ja nicht unverhältnismässig aufwendig, das Hemd nachzubügeln, habe es aber bewusst so gelassen. Ich hatte sogar angefangen das zu retuschieren, fand das aber nicht so schön dann. Ich kanns dir nichtmal begründen, hab einfach mittels Ebenen das ganze Vorher und Nachher angeschaut und es hat mich vom Gefühl nicht überzeugt, das weiter zu verfolgen.

    Ich zwinge mich aber auch immer, nicht überall jeden Makel zu suchen. Die Augen, der Blick und der Ausdruck sind für mich meistens im Mittelpunkt. Und das sehe ich hier nicht durch die paar Falten gestört.

  8. @Hannes: danke übrigens für das Kompliment, freut mich sehr. :)

    @teatime: zu dem gebügelten Hemd hab ich ja schon was geschrieben, kann da euren geschmack durchaus nachvollziehen.
    Ich verstehe nicht ganz, wieso ein Bild mit mehr Farben passender gewesen wäre? Die Technik ist doch die gleiche. Man kann dann vielleicht noch selektiv etwas mehr an den Farben machen (etwa mit der Einstellungsebene schwarz/weiß), aber generell ändert das nichts, wie ich finde. Ich muss aber dazu sagen, dass ich oft schon beim fotografieren versuche, weniger auf Farbenspiel, als auf Kontrastverhältnisse zu achten. Dabei hab ich aber auch immer schon im Kopf, wie es als Print aussehen wird, bin also meinen raws gegenüber eher unkritisch eingestellt. :)

  9. Hallo Florian,

    der Text ist gut und klar beschrieben, für Anfänger vielleicht noch eine Spur zu wenig detailliert. Aber als Beginner soll man sowieso hohe Eigeninitiative zeigen. ;))

    Zum Bild: Hast du den schwarzen Streifen am oberen Bildrand absichtlich stehen lassen? Der drückt das Porträt schon ordentlich runter und nimmt mMn einen zu hohen Stellenwert ein. Stört mich vor allem deshalb so stark, da du im restlichen Bild sehr wenige dunkle Stellen hast (Haare, Augen, Krawatte).

    Da wäre gleich Punkt 2: Nicht so gelungen finde ich den Gesamtkontrast. Hintergrund und Hemd des Modells unterscheiden sich nur schwach, im Gegensatz dazu sind die Augen (vor allem das rechte, von uns aus gesehen) direkt du kontraststark. Das kann ja auch ein gewünschtes Element und ein Blickfang sein, nur sollten dann die Augen eine Symmetrie von Form und Helligkeit bieten. Das rechte ist im Vergleich zum linken zu dunkel und unkonkret.

    Der Ausdruck des Modells ist aber echt 1A!

  10. @Christian:

    Danke für deinen Beitrag. Den Schwarzen Streifen habe ich bewusst stehen lassen. Auch hier kann ich keine konkrete Begründung geben, ich mache das mmer aus nem Bauchgefühl heraus. Ich fands als er weg war unangenehm, dass die dunklen Stellen sich von unten (Krawatte) bis nach oben (Haare) ziehen, ohne oben einen Abschluss zu finden. Deswegen habe ich ihn stehen lassen, da das Bild sonst nach oben hin irgendwie offen gewesen wäre.

    Zum Gesamtkontrast: ja, das Hemd setzt sich nicht sehr stark vom Hintergrund ab, da gebe ich dir recht. Ich habe das Bild allerings als Print hier liegen, da ist das vollkommen ausreichend. (Die Vielzahl an Monitoren über die das Bild betrachtet wird, macht es natürlich schwer, verbindliche Aussagen über gerade die Stellen mit feinen Kontrastnuancen zu machen, wie am Übergang zwischen Hemd und Hintergrund.) Da hier das Model auch über die Schärfe und nicnt nur durch den Kontrast leicht freigestellt wird, reicht mir das so.

    Zum Auge: jetzt wo du es sagst, sehe ich es auch. Allerdings viel stärker auf den kleinen Bildern als auf den Großen. Auf dem Ausdruck fällt es dagegen gar nicht mehr auf. Ich hab hier nen 24″ Bildschirm, und bearbeite in recht großer Ausführung also, da ist mir das nicht aufgefallen.

    Hinzukommt, wenn du dir das letzte Bild (der dreier) anschaust, dass da das Bildrechte Auge, etwas korrigiert ist. Ich habe auf den Versionen vorher den rechten Augenschatten nicht weggenommen, das habe ich auf der finalen Version nachgeholt..

    :)

    Lg Flo

  11. @Florian: Schön, recht schnell eine Antwort zu lesen! :)

    Ich interpretiere und kritisiere Bilder natürlich wie jeder andere Mensch auch nach eigenem Ermessen. Absolut super finde ich es aber, wenn ein Künstler auf Kritik Bezug nimmt und sein Werk rechtfertigt/beschreibt/definiert.

    Mir geht es oft wie dir: Ich bekomme Kritik zu Bildinhalten, die bewusst so gewählt und fotografiert wurden. Jeder Betrachter nimmt Fotos anders wahr, sieht und empfindet Dinge anders als man selbst. Das macht es für einen selbst irrsinnig spannend, weil die nächsten Arbeiten (hoffentlich) mit neuen Sicht- und Denkweisen im Kopf entstehen.

    Kurzer Rede, langer Sinn: Weiter so! :)

  12. Blogartikel dazu: Lesestoff von 11. März 2010 bis 4. April 2010 | jorni.de

  13. Mit welcher Kamera hast du fotografiert?
    Ist es nicht sinnvoller die Farbebenen selbst im Grau-wert zu bestimmen?

    Auf der Seite Myheimat.de war heut ein netter kleiner Beitrag zum S/W-Fotografie, den kann man sich auch mal durchlesen. Steht zwar nich viel neues drin aber ist gerade für Neueinsteiger echt ganz cool. Viele kleine Tipps wie man an die S/W-Verwandlung rangehen kann.

    http://www.myheimat.de/hannover-doehren-wuelfel-mittelfeld/ratgeber/fototipps-bei-schwarzweiss-kommt-es-auf-linien-und-formen-an-d2552929.html/action/posted/1/#comment1798411

    Grüße
    Martin