kwerfeldein
20. März 2010 Lesezeit: ~1 Minute

Wim Wenders und die LEICA M8

Liebe Leute, dieses kurze Video wollte ich nicht einfach morgen unter die browserFruits mischen, da es dort evtl. untergegangen wäre. Der Werbeclip mit Regisseur & Fotograf Wim Wenders zu Leica M8 verdient es, etwas genauer unter die Lupe genommen und diskutiert zu werden.

Immer und immer wieder habe ich mir dieses Video angeschaut und dabei fiel mir jedes Mal auf, dass es sich hier um viel mehr als nur um ein gut gemachtes Werbevideo handelt.

Denn Wim Wenders spricht hier von einer fast innigen Beziehung zur Fotografie, mit der er groß geworden ist. Natürlich dreht es sich um Leica und das kommt auch nicht zu kurz.

Doch hier springt auch ein Funken Leidenschaft zum Bildermachen über. Das finde ich bemerkenswert. Und Wim Wenders ist ja auch ein bemerkenswerte Mensch. Ähnlich, wie sein Frau Donata, die ebenfalls eine wahrlich großartige Fotografin ist.

Wie wirkt das Video auf Euch? Was habt ihr beim Schauen gedacht oder gefühlt? Ging es Euch ähnlich wie mir oder vielleicht ganz anders?

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58 Kommentare

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  1. Es hat mich zum Kauf einer Leica angeregt. Viel gedacht hab ich nicht eher gefühlt, und das hat sich auf meine jetzige Einstellung zur Fotografie sehr ausgewirkt(im positiven Sinne).
    Kurz gesagt es ging mir wie dir lieber Martin.
    Ps. David Spielmann hat ebenfalls ein sehr sehr leidenschaftliches Video zum Thema Leica:

  2. Ich kann mich dir und meinen ,,Vorkommentatoren“ nur anschließen.Dieser Spot ist wirklich extrem gut gelungen und bringt eine Menge Feeling rüber.
    Nur war mir so, dass du diesen Spot schoneinmal auf Englisch in den Browserfruits hattest. Oder irre ich mich da?

  3. Hm. Für mich wirkt es nicht anders als jede andere Kamerawerbung. Leica lebt(e) von einem vermeintlichen Mythos. Sicherlich ist es kein Wunder, mit Hilfe von Wenders ein Video zu drehen, welches einem suggeriert, hier etwas besonderes in der Hand zu halten. Leider wird wie immer vergessen, darauf hinzuweisen, dass der Fotograf die Bilder macht, nicht die Kamera. Es kommt mir immer so vor, als ob man mit einem teuren Bleistift oder einer teuren Schreibmaschine die besseren Bücher schreiben könnte. Dem ist aber sicher nicht so. Die gezielte Werbung möchte den Leica Besitzern das Gefühl vermitteln, „erlesen“ zu sein. Schade, das einige auf solche Werbefilmchen hereinfallen. Fotografie ist mehr als ‚Marke‘.

  4. Genial, echt eine Werbung der ich mal abkaufe dass der Werbende hinter dem Produkt steht. Irgendwie ist das ganze auch nachvollziehbar und ich finde es echt gut wie Wim Wenders über seine Gefühle zur Fotografie spricht.

  5. Blogartikel dazu: Wim Wenders – LEICA M8. My point of view | Der Typ von Nebenan

  6. Der Satz ab Sekunde 20 bis 34 ist ja wohl das schlimmst, was ein Fotograf sagen kann ! Sorry sonst ist das Video sehr gut! Über denn Bild Ausschnitt sollte man immer nachdenken ! LG

  7. … mich überzeugt es nicht. Vermutlich habe ich einfach (noch) nicht diese fast spirituelle Beziehung zur Fotografie wie er/ihr.
    Leica ist technisch sicherlich top, Wim Wenders ist großartig, aber ich glaube ich gehöre einfach nicht in die Zielgruppe^^

  8. Hmmm. Ich muss sagen, dass mich das Video nicht anspricht. Was aber vermutlich daran liegt, dass ich weiß, dass Leica mit der M8 und der M8.2 keine Kameras gebaut hat, die es wert waren, den roten Punkt zu tragen. Das ist ihnen erst mit der M9 wieder gelungen.

  9. Oh ja, das ist wirklich gut gemacht.
    Das ist es glaube ich auch, was mich dazu gebracht hat mir noch eine alte Canon AE 1 zu kaufen. Man kann zu der Kamera einfach eine innigere Beziehung aufbauen. Man hat eben alles in der Hand und es hat vielleicht auch etwas von Romantik.
    Tolles Video! (Gerade im Full-HD)

  10. Ganz nett, aber irgendwie ist es dann doch Werbung. Ich finde die M-Serie von Leica ja selbst auch sehr interessant, aber leider ist die für mich nicht wirklich erschwinglich. Dazu sollte man auch sagen das die M9 auch deutlich kompromissloser ist als die M8 und wahrscheinlich auch die erste digitale Leica M ist die den Namen auch verdient.

  11. Also a) finde ich das diese Art von Werbevideo genau das richtige für eine Leica ist und b) meint man sofort auch eine Leica kaufen zu müssen. Also marketingtechnisch super umgesetzt.

  12. Ich hab mir das Video jetzt einige Male angeschaut, aber ich kann mich dafür überhaupt nicht begeistern. Weder für den Herrn, noch für die Kamera. Wirkt auf mich sehr langweilig und verstaubt.

  13. ich würde gerne mal einen tag mit so einer m8 oder m9 verbringen um das mal auf mich wirken zu lassen. ich kann diese „romantik“ in dem video durchaus nachvollziehen, auf eine humorvolle art und weise…. aber wenn man den preis kennt vergeht einem bissl der appetit ;)

  14. Kannte das Video auch schon. Unabhängig vom Produkt ist es eine Hommage an die Streetphotography. Und an die Lust am Haptischen, auch bei Fotoapparaten. Super Schärfeführung, prima in SW.

    @jepjep (Nr.9): Da liegst Du wohl voll daneben. Klassisch für die Streetphotography ist es, wenig Einfluß und Zeit auf die Bildgestaltung zu haben. Rasch und intuitiv zu fotografieren ist da oft unabdingbar. Anders natürlich im Studio, bei der Makrofotografie usw.

    Viel Spaß am shooten :-)
    Carsten

  15. Blogartikel dazu: uberVU - social comments

  16. Aaaachsoooo. Leica hat das „Gefühl“ gerettet… Das „Gefühl“ kann sich jeder selber retten. Einfach mal ein M42 Objektiv auf die Kamera schrauben. Die Schärfe springt und die Blende rastet. Da braucht man nicht unbedingt eine M8 für würde ich sagen. Und dieser Satz mit dem Bildausschnitt ist komisch, verstehe nicht, was damit gemeint ist. Komponieren ist doch eine Hauptsache. Und die Schlussszene ist ein bisschen komisch. Gut sind die verschiedenen Orte und das Schwarz-Weiße.

  17. Davon abgesehen, dass die Firma Leica und ihre Kameras sowieso eine besondere Faszination bei mir wecken ist dies ein wundervolles Video. Die 3fache Kombination einer Leica einem Superregisseur/Fotografen Wim Wenders und seiner Schilderung zu seiner Passion ist hier einfach wahnsinnig gut gelungen. Zudem ist es schon krass, was hier in einem 1.36 min langen Video herübergebracht wird und zudem dermaßen glaubwürdig. Und die Bedienung einer solchen Kamera ist schon toll, könnte mir auch gefallen ;-)
    Ich kannte das Video noch nicht! Danke.

  18. das ist doch mal eine werbung die sitzt. wenn ich nicht genauso leidenschaftlich die 5d mkII sehen würde, könnte ich fast zum fremdgehen verleitet werden…

  19. Also meinen Geschmack trifft es nicht, für mich ist es übertrieben, zu pathetisch und damit unrealistisch. Klingt ein wenig wie die „Werther’s Erchte“-Werbung mit dem kleinen Jungen bzw. dem Erwachsenen, der über seine Kindheit mit den Bonbons erzählt…

  20. Amen Phil, geht mir fast genauso, mit dem Unterschied, dass ich mir denke: Uhhh, der Wenders. Find den Typen echt peinlich, wie der seine Kindheitserinnerungen vermarktet und die M8 huldigt. Abgesehen von der Gefühlsduselei hat der Werbespot einige richtig gute Einstellungen.

  21. Wirklich schöne Werbung, keine so buntes, marktschreierisches Zeug sondern angenehm und ästhetisch.
    Ich habe mir selbst vor ein paar Wochen eine M8 gekauft und muss sagen dass meine Erfahrungen ähnlich sind, die Kamera ist intuitiv zu bedienen, erfordert etwas mehr Zeit und Konzentration beim Fotografieren und macht, wenn man sich an das System gewöhnt hat, wirklich qualitativ sehr gute Fotos.

    @Steffen (28):
    Der Testbericht spricht zwar einige Probleme (IR-Empfindlichkeit) an, der Autor scheint aber die Positionierung der Leica M nicht verstanden zu haben.
    Der letzte Abschnitt zeigt das wirklich sehr gut:
    Zoom-Objektive an der M, geht’s noch? Nicht umsonst fotografieren viele Weltklasse Fotografen ausschließlich mit Festbrennweiten, die sind einfach besser.
    Das Argument mit dem Autofokus ist auch aus der Luft gegriffen, ich habe bisher noch kein Foto verpasst weil ich nicht schnell genug fokussieren konnte, in den meisten Situationen bin ich ähnlich schnell und bei schlechten Lichtverhältnissen sogar im Vorteil.
    Den Vogel schießt er aber mit dem Stückzahlen-Vergleich ab, Nikon verkauft im Monat 10mal soviele Kameras wie Leica im Jahr, aber was hat das mit der Qualität einer Kamera zu tun? Man sagt ja auch nicht „VW verkauft im Monat mehr Autos als Porsche im Jahr, deswegen ist VW besser.“. Der Autor hat anscheinend noch nie von Nischenherstellern gehört…

  22. Der Clip baut mit schönen Bildern auf, flacht dann aber sehr schnell ab und man sieht nur eine Person die irgendwo die Kamera hinhält. Auch der Text ist am Anfang großartig, zur Mitte hin driftet es wieder in die Klischee-Ecke ab. Ich mag Leica, bin jedoch von deren Preispolitik nicht überzeugt, trotz Made in Germany.

    Den Artikel von Steffen (28) finde ich hervorragend, dieser zeigt ganz nüchtern die Schwachstellen des zig-tausend Euro teuren Luxusapparates. Es ist nicht alles Gold was glänzt, und für den Kaufpreis sollte soetwas nicht sein.

    Kurzum: der Clip spricht mich nicht an, er ist technisch schön gemacht und überzeugt mir schönen Bildern. Emotional ergreift mich das nicht. Eine Leica lege ich mir später noch zu, aber analog.

  23. Blogartikel dazu: Weitwinkel – Fotografie und mein Leben » Blog Archive » Nimmt man den Konsumgedanken weg… Philiosphie

  24. Wim wirkt dabei sehr authentisch wobei der Spot mit ihm wohl auch ne ganze Ecke gekostet hat. Aber beim dem Preis der Kamera sollte das passen. Auf jeden Fall ein sehr inspirierender Spot … fehlt mir nur noch das Geld.

  25. Immer wenn ich dieses Video sehe, will ich auch eine Leica M8 haben. Alleine schon aus Stilgründen :D

    Ich finde es nämlich total cool, dass die Kamera zwar klein ist, aber die Bilder genauso POW sein können wie die der großen SLR’s.

  26. Ich empfinde das Video als ein sehr gut gemachtes Werbevideo für eine Marke. Punkt!

    Nach Deinen beschriebenen Selbstzweifeln kann ich verstehen, dass Du glaubst, mit dieser Marke bessere Bilder machen zu können. Meine 5 Cent: Verwechsele bitte nicht Wirkung und Ursache.
    Und komme bitte jetzt nicht mit der Anmerkung, dass dies nicht deine Absicht gewesen ist. Du schreibst hier für Anfänger! Das Video will doch genau das erreichen. „Kauf dir eine Leica und du bist der neue Wenders. Und wenn nicht, bis du immerhin im Club.“

    • @Einauge: Och. Deine Interpretation meiner Absicht ist zwar interessant und phantasievoll, aber falsch – da muss ich Dich enttäuschen. Worauf basiert Deine Annahme, das „ich glaube, mit dieser Marke bessere Bilder machen zu können“?

  27. Leute die sich anstatt über Fotografie und das Feeling dahinter eher über technischen Schnickschnack und das neueste Einerlei unterhalten, werden an dieser Imagewerbung sicherlich nichts finden…

    Die Frage die ich mir hier gestellt habe, wie hat er auf einer Messsucher einen externen Sucher aufgeschnallt? Bzw. mal so an die Fachwissenden, wieso tut er das? Kapier ich nicht…

  28. Ich kenne das Video schon einige Zeit und bin der Meinung, dass es den Mythos „Leica“ sehr eindrucksvoll nahebringt. Es gibt in der Fotowelt mMn aus handwerklicher Sicht nichts vergleichbares. Wer je eine M Leica genutzt hat wird wissen was ich meine ;-)

  29. Für mich klingt der Text irgendwie wie abgelesen. Jedenfalls so, wie er vorgetragen wird. Ich fand den Oly-Spot mit Kevin Spacey wesentlich emotionaler, origineller und dennoch glaubwürdiger.

  30. Um es kurz zu machen: Das was Richard im Beginn der Diskussion schrieb/sagte ist auch meine Meinung.
    Nicht die MARKE macht das Bild, sondern der MENSCH hinter dem Sucher.

    Aber auch ich – das gebe ich gerne zu – ist auf eine bestimmte Marken präferiert.

    Aber genau das ist es dass ich z.B. diesen Blog SEHR GERNE (!!!) jeden TAG lese, da hier unterschiedlichste Aspekte der Fotografie beleuchtet werden … Ungeachtet der jeweiligen Firmenpolitik etc.

    Aber zurück zum Thema. Hmmh. Ein ‚emotional‘ Spot ist natürlich – egal welche Marke dahintersteht – mit gewissen Abstrichen zu sehen.

    Groetjes,
    Joachim

  31. @Julian: Bei einer Messucherkamera werden für jedes Objektiv bestimmte Leuchtrahmen eingeblendet. Der Sucher selbst zeigt immer das gleiche an. Bei sehr langen Brennweiten kann man dadurch schlecht scharfstellen (weil der Bildausschnitt aus dem Sucherbild zu klein ist). Bei sehr kurzen Brennweiten ist das erfasste Bild einfach größer als das, was der Sucher anzeigt. Deshalb behilft man sich in beiden Fällen (sehr lange und sehr kurze Brennweiten) mit Aufstecksuchern.

    In dem Video wird die Leica mit verschiedenen Objektiven gezeigt, unter anderem ein 21mm. Bei einer klassischen Leica mit 0.72 Suchervergrößerung ist bei 28mm im unteren Bereich Schluss. Für die 21mm wird also auf jeden Fall ein Aufstecksucher benötigt.

  32. Hi @Ralph, vielen Dank für die kurze und präzise Antwort. Ist ja irgendwie klar ;) im Nachhinein :) Vielen Dank für die Antwort. Finde das Thema Messsucher sehr spannend, weil ich selbst eine Yashica Electro 35 GS habe und es einfach viel mehr Spaß macht als mit einer Spiegelreflex bzwl einer DSLR. Die Technik interessiert mich hier herzhaft wenig. Deswegen und wegen des Mythos und der Geschichte (grade 70er-90er) von Leica kann ich die Begeisterung sehr gut nachvollziehen. Es ist wie Ferrari und Audi… Emotionen vs. Vernunft!? Das ist auch der Grund wieso ich mit einer X1 in die Welt der Emotionen eingestiegen bin… und es gefällt mir. Keineswegs sind meine Fotos dadurch besser, ich würde auch nicht den roten Punkt in den Vordergrund stellen. Denn als „Fotograf“ sehe ich mich einfach nicht im Vordergrund. Aber wieso darf ich nicht auch ein bisschen Emotionen und Zugehörigkeitsgefühl (zu der Geschichte von Leica) zeigen? Das Feeling leben, was uns durch die Marke Leica erzählt und dargestellt wird. Nicht nur durch solche Spots, sondern durch das Image der Marke.

  33. ein Werbevideo, nicht mehr und auch nicht weniger … aber ich gebe zu, ein sehr gut gemachtes. Mir ist es zum Teil etwas zu schwülstig, wie schon ab den erwähnten 20sec.-34sec.
    Das tut meiner Begeisterung für Leica aber keinen Abbruch, ist aber auch im Konflikt Emotion vs. Verfnuft, in dem ich stecke, nicht wirklich dienlich. Ich hasse solche Videos ;).

  34. Ok mit etwas Verspätung,…. toller Werbefilm, die Agentur hat einen wirklich guten Job gemacht.
    Was den Film auszeichnet, er erzählt eine Geschichte und die meisten Mensch lieben Geschichten. Wir wissen nicht ob Wim Wenders wirklich als Junge die Leica seines Vater benutzte. Aber wir glauben es ihm. Wir folgen gerne der Geschichte. Und was macht die Geschichte mit uns (zumindest mit den meisten) sie inspiriert uns. Und ich denke genau das ist die Werbebotschaft des Filmes, „Leica inspiriert“. Und wenn diese Botschaft in den Köpfen hängen bleibt, ja dann hat der Spot auch seinen seine Aufgabe erfüllt.

    Was können wir von dem Spot noch mitnehmen für unser Schaffen?
    Er ist immer gut wenn wir eine Geschichte erzählen können, egal ob mit Fotos, Filmen, Bildern, Musik oder schreiben eines Textes.
    Wenn wir es noch schaffen irgendwie zu inspirieren, haben wir auf jeden Fall einen guten Job gemacht.

  35. „…ohne über den Bildauschnitt nachzudenken“, wenn ich das schön höre. Klingt nach jemandem der seinen 5000 Euro teurern Chronographen aufzieht. Da gehts wohl mehr ums Fotografiergefühl und die Nostalgie. Die Bilder im Video gefallen mir, aber der Text…

    Habe auf kwerfeldein noch nicht viel über Leica als Digital SLR gelesen. Wäre interessant deren Kameras mal mit Canon (und Nikon) gegenübergestellt zu sehen… Gibts da spezielle, egene Objektive? Wie siehts Qualitäts- und Preis-mäßig aus.

    Gruss Martin

  36. @Martant: Preis und Leistung im Verhältnis kannst du nicht mit Emotionen vergleichen ;) Oder würdest du einen RS6 von Audi mit einem Ferrari vergleichen, nur weil beide in Sachen Sprint auf 100 vergleichbar sind?

  37. Der Werbespot ist schon gut gemacht und spielt natürlich auf den Mythos der M an. Aber sind wir ehrlich, warum auch nicht.

    In einer Sache liegt er aber komplett falsch: Der Auslöser der M8 ist nicht mit den der anlogen Ms zu vergleichen, sondern „entsetzlich“ laut dagegen ..

  38. Hallo,

    vor sieben Jahren erschien der Artikel über Wim Wenders und sein Video über die Leica M8 auf kwerfeldein. Gestern fiel mir das Video zufällig auf YouTube in Hände, als ich sehenswertes über die erste, alte und technisch wie sich herausstellte mit einigen Mängeln behaftet M8 zu suchen begann
    Damals für mich zu teuer, heute schon eher erschwinglich, aber altes Eisen, eben.
    Vor sieben Jahren schrieb kwerfeldein über die Kamera, über Wim Wenders, über ein Handwerkszeug, das eine lange Tradition in Deutschland hat.Über eine Haltung zur und über Fotografie.
    Am vierten Tag nach der Veröffentlichung war Funkstille, bisher, kein weiterer Kommentar mehr. Am dritten Tag plätscherten noch eine kleine Hand voll ein und dann war Ruhe. Pause. Bis heute.
    Schön, dass die Zeit vergeht und dass sich alles dreht. Um Zeit, um Muße um Handwerk um Belichtungszeit, um Arbeitsblende, um manuelles um automatisches, um Algorithmen, um Rhythmus. Um Photographie. Um Bilder. Um das machen von Bildern. Wim Wenders ist ein Bilder Macher geblieben und vielleicht halte ich nach einer M8 Ausschau um auch mit ihr, jetzt noch nach vielen Jahren, neue Bilder mit ihr zu machen.
    Glück auf! Ein Hoch auf die Zeit.

    • Durch Zufall bin ich auf den Artikel gestoßen. Man muss einmal im Leben mit einer M-Kamera gearbeitet haben, dann versteht man WW. Ich selber habe jetzt mit 72 Jahren wieder eine M8 und M9 wegen des CCD-Sensors zus. zu meiner Fuji Xpro 2 gekauft. M8 und 9 in der digitalen Steinzeit, aber wunderschön. Der Mangel der M8 wird durch schöne Bilder in SW ausgeglichen.