Kwerfeldein
11. März 2010 Lesezeit: ~ 4 Minuten

Dustin Diaz: Strobist King

Dustin Diaz: Strobist King

Dustin Diaz ist definitiv einer der Fotografen, welcher durch entfesseltes Blitzen mit Nikon SB-900ern bekannt geworden ist. Nicht umsonst war er Mashable’s Flickr Fotograf des Jahres und wurde auf Strobist.com interviewt. Und weil ich hier bisher noch nicht ein einziges Mal über diesen Herren berichtet habe, wird es allerhöchste Zeit, ihn Euch mal vorzustellen.

Dustin Diaz arbeitet bei Twitter und startete am 1. Januar 2009 sein 365 Tage Projekt, welches er als Set auf Flickr veröffentlichte und dazu ein Blog startete. Ergo: Jeden Tag ein neues Foto und logischerweise ist das Projekt schon abgeschlossen.

Das Interessante an Dustins Fotos ist, dass er sehr häufig nachts in einer urbanen Umgebung entfesselt blitzt und ausserdem in vielen seiner Fotos sich selbst portraitiert. Alleine das ist schon keine einfache Übung. Doch Dustin setzt meist noch einen drauf:

Zu fast jedem seiner Fotos mit Blitz gibt es ein Making Of (er nennt es Stobist Info), welches das Licht-Setting vor Ort erklärt. Hier mal drei Beispiele, die ich aus seinem Projekt herausgegriffen und etwas kommentiert habe:

A HAPPY PLACE

Dustin Diaz: Strobist King

Day Ninety Eight. Dustin sitzt hier auf einer Mauer, liest Zeitung und trägt ein Shirt, welches konzeptionell ebenfalls zur Thematik passt. Die komplette Szene ist wunderbar ausgeleuchtet und es sieht keinswegs nach einer Nachtaufnahme aus. Und jetzt das Setup:

Dustin Diaz: Strobist King

Strobist Info: Auch hier handelt es sich um ein
Selbstportrait, welches entfesselt geblitzt wurde. “Triggered via Pocket Wizards and homeless Teenager”, welcher wahrscheinlich hier die Kamera auslöste. Beachtlich finde ich den Abstand der Kamera zu Dustin.

LUCIDITY


Dustin Diaz: Strobist King

Day Two Hundred Seventy Eight: Ebenfalls, wen wundert es noch, ein Selbstportrait. Das seitliche Blitzlicht betont hier vor allen Dingen die Form des jungen Dustin. Die Sonnenbrille addiert die Coolness, die diesem Manne aufs Gesicht geschrieben steht. Schon fast zu cool.

Dustin Diaz: Strobist King

Strobist Info: Auch hier lässt sich wieder sehr schön nachvollziehen, wie dieses Foto im Studio entstanden ist. Ausserdem erklärt das Bild, wie der weisse Spot hinter Dustins’ Gesicht gemacht wurde. Ebenfalls getriggert mit Pocket Wizards.

PORTRAIT EINER BRAUT

Dustin Diaz: Strobist King

Day Two Hundret Forty Two: Wir sehen eine Braut, welche sich einmalig vom Hintergrund abhebt, aber gleichzeitig in ein tolles Bokeh eingehüllt ist. Im Hintergrund erkennen wir noch eine Straßenbahn, deren Lichter sich farblich gut mit dem Blumenstrauss der Dame decken.

Dustin Diaz: Strobist King

Strobist Info: Und schon sieht das Ganze etwas verständlicher aus. Der Robert – “Human Lightstand” mit Stativ, Reflektor und Blitz hat also dafür gesorgt, dass die Braut gleichmässig ausgeleuchtet wurde. Das Making Of Bild zeigt Robert links von der Braut. Im Foto selbst (oben) denke ich aber, dass der Robert auf der rechten Seite stand, weil der Schatten in Tinas gesicht nach links wegfällt -> siehe Gesicht & Arm.

Ein paar Gedanken

Anschließend möchte ich hinzufügen, dass die Fotos von Dustian Diaz nicht nur toll aussehen, sondern auch viel Arbeit und Vorbereitung bedeuten. Auch wenn manche Fotos nach “mal so nebenher beim Spazieren in der Stadt” aussehen, bin ich mir sicher, dass Dustin das nicht mal so in 2 Minuten erledigt hat.

Zudem folgt nach dem Shooting auch eine (von ihm) sehr gekonnte Bildbearbeitung, welche den Fotos den letzten Schliff gibt und nicht unterschätzt werden sollte.

Aber: Dustin’s Fotos inspirieren, seinen Blitz mal mit nach draussen zu nehmen und sich mal an einem Selbstportrait zu versuchen. Nachts. Dazu sollte es aber erstmal Sommer, ach nein Frühling werden, nicht war?

Tipp für heute (egal bei welchem Wetter) ist jedenfalls: Project 365 von Dustin Diaz auf Flickr oder seinem Blog anschauen. Viel Spaß damit!

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48 Kommentare

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  1. Mensch Martin, ich bin enttäuscht. Diaz stampft eine unschlagbares 365-Projekt auf den Boden und du erwähnst den guten Mann erst jetzt? Besser zu spät als nie.

    Diaz war einer der Auslöser warum ich überhaupt mit entfesseltem Blitzen angefangen habe.

  2. @Seven-Oaks-Sven: Voll krass, Dicker, schwarze Balken und Text im Bild hat nicht nur Markus Schwarze von Dustin Diaz geklaut, das machen jetzt sogar die Spacken aus Hollywood. Ooops, sogar schont seit 15 Jahren…

  3. Ohne Zweifel, Dustins Fotos sind toll. Da will ich nichts dran rütteln. Aaaaber – und jetzt lehne ich mich weit aus dem Fenster und kritisiere etwas, dass ich sonst nie kritisieren würde – sie leben mir zu häufig allein von den bloßen technischen Möglichkeiten, die er hat. Insbesondere das Bokeh und die schmale Schärfentiefe, für die er immer so gelobt wird, sind meistens das Resultat des Nikon 200mm f2 oder des 85mm f1,4.
    Klar – der Look der Bilder ist toll, das will ich gar nicht absprechen. Aber bei einigen (und zwar der Mehrzahl) der Bilder finde ich sonst nichts. Meines Erachtens sind das nur Technikdemonstrationen. Und das finde ich schade.
    Eine Einschränkung meiner Kritik möchte ich noch dazu äußern: Es handelt sich ja um ein 365 Projekt. Es ist mir schon klar, dass man nicht auf jedem Bild total kreativ sein und Tiefgang schaffen kann. Aber man muss dann ja auch nicht häufig dasselbe/ähnliches zeigen.

    LG,
    Chris

  4. Mitte letzten Jahres wurde ich auf Dustin Diaz 365 Tage projetkt aufmerksam und habe es seit dem verfolgt. Er macht einfach super Bilder mit relativ einfachen Mitteln. Grade durch die Strobist Infos wurde das Projekt erst richtig interessant, den so konnte man nicht nur ein tolles Bild bewundern, sondern auch gleich sehen wie es entstanden ist. Da konnte man richtig was lernen. Respekt.
    Leider hat er schnell nur noch ähnliche Bilder weiderholt und man hatte das Gefühl, dass er gegen Ende kaum neue Dinge ausprobiert hat.
    Aber das soll nicht darüber hinweg trügen, dass er da ein sehr gelungenes Projekt durchgezogen hat.

    Gruß Arne

  5. Also diese Gerede von Markus Schwarze nervt so langsam echt … nicht er und nicht Dustin oder sonst jemand hat einen Rahmen oben und unten erfunden … und niemand schaut es bei diesen Menschen ab, es geht a nicht wirklich um den Rahmen sondern um das was im Bild zu sehen ist, denke ich mal, oder liege ich da falsch.

    Zu Dustin, echt Weltklasse, da bekommt man richtig Lust es auch zu versuchen doch mir fehlt noch ein wenig was im Objt.-Park :-)

    Mfg

  6. Ich kannte den Blog von Dustin bereits und habe ihn etwa die letzten 180Tage verfolgt. Es war sehr inspirierend die Aufnahmen und Strobist Infos zu verfolgen.

    Wie bei vielen anderen langen Projekten, aht man ihm aber auch angemerkt, dass ihm gegen Ende die Ideen teilweise ausgegangen sind (was aber irgendwo verständlich ist).

    Was übrigens auch teilweise gegen Ad-Hoc-Aufnahmen spricht, ist das Equipment, was er hier und da eingesetzt hat… oder wer trägt schonmal einfach so einen 150cm Durchlichtschirm, mehrere kleinere Reflex- und Durchlichtschirme, 2-3 Stative, 3 Blitze, eine Kamera und mindestens mal das AF-S 200mm f2.0 durch die Gegend?! ;-)

    Ich finde beeindruckend, was Dustin die 365 Tage geleistet und umgesetzt hat.

    LG, René

  7. Dustin Diaz ist mir mit seinen scheinbar schlichten Bildern letztes Jahr in Flickr aufgefallen, nicht zuletzt, weil er sehr schöne Einsichten in Aufbau und Entstehung gibt und so nebenbei viele Anregungen gibt. Hut ab vor dem Aufwand pro Tag.

  8. ….. ich will auch so ein Stubby ( 2.0/200mm)haben wie Dustin es liebevoll nennt. ;-)
    Ich seine Serie von Anfang an verfolgt und ziehe den Hut vor seiner Leistung.
    Weiter oben wurde gepostet das es nur eine Demo der reinen Technik wäre …. welch ein Frevel, man beachte mal seine WB Einstellungen die einen großen Teil zum Flair seiner Fotos beitragen.
    Es ist auch immer wieder schwierig solche Ideen als Oneman Team in die Tat umzusetzen, will heißen genau die Stelle zu finden bei der ich im Background die entsprechenden Lichter habe, die Location als solches muß passen und und und.
    Geschweige denn die Verluste die er im laufe der Serie erlitten hat, seine D700 hat er bei einem Foto so geschrottet das sie hin war, ein anderes mal wurde ihm ein SB900 samt Schirm geklaut und trotzdem hat er weitergemacht!
    Und mal ganz ehrlich wer zieht zu Nachtschlafender Zeit nach Feierabend noch los bringt solche Ergebnisse ….. ??
    So viel zum Thema ” gib mir die Technik und ich mache es genau so ” ;-)

    VG frank

  9. @ Frank: Ich habe nicht gesagt “geb mir die Technik und ich mache es genauso” – Ich bin der Meinung, dass die Bilder größtenteils einfach nur von den Möglichkeiten seiner Ausrüstung leben, nicht, dass ich es genauso machen kann/will. Anfangs (noch vor dem Feature auf Strobist.com) habe ich mir noch jedes Bild von ihm angeschaut – sie sind mir aber relativ Bald langweilig geworden, weil es einfach immer häufiger ähnlich war.
    Was die Location betrifft: Gerade diese Bunten Bokehs, die er hat, kannst du praktisch an jeder Straßenkreuzung mit Ampeln kriegen, wenn es dunkel ist. Genau das ist auch meistens der Fall, wie man auf den Making-Of Bildern sieht.
    Und was den Weißabgleich betrifft: Ich meine unter einem seiner Bilder gelesen zu haben, dass er eine ganz normalen Tageslichteinstellung benutzt. Das erklärt das meistens orange Backgroundlicht, denn das kommt von Glühlampen. Ab und an benutzt er mal ne Farbfolie auf dem Biltz.

    Grundsätzlich gäbe es daran nichts auszusetzen – wenn mir nicht immer häufiger der Gedanken gekommen wäre, dass viele Bilder nur wegen ihrer Technik und dem schönen Bokeh wirken. Und ich bin ja hier nicht der einzige, der feststellt, dass die Bilder irgendwann nur noch “gleich” gewirkt haben.

  10. @ CMDVisuals … war ein bisschen Spitz formuliert von mir. ;-)
    Als WB nimmt grundsätzlich ( bei den Strobefotos) 2880 oder 3200 ° K, dann setzt auf die Blitze ein CTO !!, würde er in der Cam Daylight einstellen wären die Blitze ja komplett Orange, so bekommt er aber eine ganz eigene Stimmung der Strassenbeleuchtung und die Blitze sind Neutral. ;-)
    Ich hoffe das verständlich wie ich es formuliert habe.

  11. @ Frank : Ich muss CMDVisuals ganz klar zustimmen. Bei Flickr scheint es eh so nen richtigen Kult, fast eine Art Bokeh-Sekte zu geben. Da gibts teilweise KOMPLETT unscharfe Bilder von gut beleuchteten Nachtszenen, die dann mit Technik Gadgets wie nem 85/1.2 oder 200/2 etc gemacht wurden, nur damit das Bokeh möglichst große Kreise malt… Mal ehrlich, wie schwach ist das?
    Bei Diaz geht es mir auch zu sehr in die Richtung, vorallem weil sehr viele Bilder immer ähnlichen Charakter aufweisen, dazu bedarf es ab dem zweiten oder dritten Bild kein Können mehr sondern nur noch bloßes Wiederholen von bekanntem Wissen(=Routine). Durch Routine geht Kreativität flöten. Man sollte auch öfters mal komplett stupide Sachen machen um aus dem alltäglichen Trott auszubrechen.

    MfG Jim

  12. Wow, was für eine Überraschung! Vor einigen Jahren habe ich über seinen Blog vieles über JavaScript gelernt und ich war damals enttäuscht, als er ankündigte, sich ab sofort mehr der Fotografie zu widmen und keine (oder sehr wenige) Tech-Artikel zu schreiben. Sein Projekt 365 habe ich auch verfolgt und das letzte Foto (http://www.flickr.com/photos/polvero/4232984120/) fand ich einfach spitze und habe es in einem größeren Format ausgedruckt und eingerahmt. Dustin hat diese Aufmerksamkeit wirklich verdient – er ist nicht nur sehr talentiert, sondern auch einer der Guten ;-)

  13. versteh ich das jetzt richtig, er macht die fotos alleine? d.h. er hat bei dem einen selbstportrait mit der zeitung die kamera auf der anderen straßenseite gehabt und war dabei alleine?!?

    mutiger kerl haha :)

  14. Ich verfolge ihn schon länger. ca ab Tag 50 seines Projektes damals. Ich hoffe ja immer wieder wenn ich von ihm nen neuen Tweet mit nem Link sehe, dass es ein neues Bild ist. Aber leider hat er uns ja mit den letzten beiden mal schön an der Nase herum geführt :D
    Aber Respekt hat er auf jeden Fall verdient!

  15. @ w4yne ja du hast im Prinzip Recht, denn die Technik bleibt sehr oft gleich, aber mache das mal, so ziemlich jede Nacht auf Tour gehen, Location scouten, das Gelumpe aufbauen und shooten.
    Und glaub mir das Stubby hat bei 2,0 einen Riesen Nachteil ….. die Tiefenschärfe geht gegen Null und er hat ja selber vor der Kamera gestanden, will heißen selbst wenn er noch so präzise arbeitet, einen Zentimeter weiter ran oder weg und die Aufnahme war für die Katz.
    Probiert es einfach mal mit einem 2,8 200 er bei Tageslicht aus …. viel Spass. ;-)
    Genau vor dieser Disziplin ziehe ich den Hut.

  16. Diese perfekt geneateten Offenblendenfotos mit Bokeh zum Abwinken wirken beim ersten Mal wie ein Diamant, beim zweiten Mal “naja” und beim dritten Mal ist es für mich nur noch sehr gute Handwerkskunst für eine x-beliebige Hochglanzwerbebroschüre.

  17. Blogartikel dazu: uberVU - social comments

  18. Blogartikel dazu: joachimott | journal » Blog Archive » Perfekt geblitzt: Dustin Daiz

  19. Hi

    Mich würde mal interessieren wie er den Hintergrund so schön verschwommen hinbekommt und das die Lichtquellen im Background nur noch als große helle Punkte dargestellt werden … Was für geniale Bilder ich ziehe den Hut vor dem Typ der hat es echt drauf …

    LG

    Torben

  20. Sehr tolle Vorstellung. Ich hab diesen Strobist-Trend total verschlafen, bzw. konnte mich irgendwie nicht ganz dafür begeistern. Nach diesen Fotos sieht das vollkommen anders aus und ich werde mich wohl nun doch mal in diese Thematik stürzen.
    Erstmal ein paar gute Seiten dazu finden, die verständlich sind.

    Danke dir für den Tipp.

  21. @Frank
    Ja, keine Frage, jeden Abend loszugehen, nen netten Spot zu suchen und alles aufzubauen (man beachte Umwelteinflüsse: Wind und Wetter, Leute die einem im besten Fall nur interessiert zuschauen oder eventuell mehr wollen…).

    Das ist eine Sache vor der ich den Hut ziehen würde, vorallem weil ich nicht weiß wie stark ihn sein Job bei Twitter in Beschlag nimmt. Nach 20-25 km rumrennen und Stress auf Arbeit hab ich am Abend selten noch Lust die Kamera zu schnappen und mich auf die Suche zu machen.

    Bezüglich des Stubby: Ich hab auch nen 200/2.8 und die Sache mit dem DoF ist nicht sooo schlimm. Gib einfach mal seine Strobist Infos bei dofmaster.com ein… 50 Fuß sind auch ne ganz schöne Distanz. Selbst bei f/2 und Vollformat hat er da trotzdem ne Tiefenschärfe von knapp 70 cm ;)
    Wo du natürlich recht hast, wenn man an die Naheinstellgrenze der Linse kommt wird die Tiefenschärfe teilweise zum Problem.

  22. Ist ja so eine Sache, mit dem blitzen. Ich finde allerdings, dass wenn man schon Abends fotografiert, man den blitz weglassen sollte. aber das ist bloß mein Geschmack.

  23. Ich denke das Human Lightstand stand schon dort wo es auf dem Making of zu sehen war, nur ist das Bild gespiegelt. Denn die Straße verläuft beim Making of auf der andren Seite.
    Die Bilder finde ich übrigens sehr gelungen!

  24. Blogartikel dazu: Dustin Diaz: 365 Tage, 365 atemberaubende Fotos - detailverliebt.de