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05. März 2010 Lesezeit: ~1 Minute

Bibble 5 Pro im Test: Ein Überblick

Bibble 5 Pro {Twitter} ist ja einer unter vielen im Meer der Raweditoren und Alternativen zu Lightroom. Schon seit langem wurde Version 5 angekündigt und sollte vielversprechende Funktionen mit sich bringen.

Ich habe Bibble auf seine Fähigkeiten und Problemzonen ausgetestet. Dabei dachte ich mir „Wenn ich das Teil schon teste, kann ich auch ein Filmchen drüber machen“.

Dieser Screencast ist für Leute gedacht, die sich schon immer mal Bibble anschauen wollten und sich über eine 12minütige Einführung freuen. Weiter habe ich natürlich auch besprochen, was mir an Bibble gefällt und was weniger.

Weitere Vorstellungen zu Raweditoren werden folgen (Vorschläge/Preferenzen anyone?). Welche Raweditoren interessieren Euch?

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36 Kommentare

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  1. Sehr netter screencast, ich fänd aperture 3 noch seehr interessant…der Lr-Aperture vergleich wird ja im netz zu fast dem gleichen glaubenskrieg wie canon-nikon etc. hochgepusht.

  2. Hab‘ ihn auch getestet! Geht bei mir mächtig auf die Ressourcen! Keine vernünftige intuitive Möglichkeit der selektiven Bearbeitung, wie Pinsel oder auch Verläufe! Und langsam! 500 Bilder habe ich einige Male angetestet, aber irgendwann nach Stunden der Konvertierung gab’s immer wieder von Bibble verursachte Systemabstürze! Für die Kohle: Schade! Hat mich nicht überzeugt!

  3. Klar.. ein bisschen befangen is man halt. Ich find’s so vom Eindruck her erstmal nicht schlecht. Es kostet nen Hunderter weniger und hat ne gute Entrauschung (Noise Ninja ist bekannt dafür). Wenn ich nicht Lightroom nutzen würde (wer will sich schon umstellen), dann würd ich’s probieren. Aber ich werde es weiterempfehlen. Danke für das Video. :)

    M.

  4. Mal was anderes. Ich finde die geschweiften Klammern die du grade so gern verwendest, sehr irritierend. Für mich machen die einen sehr unprofessionellen Eindruck, da es so aussieht, als hätte ein Templateengine nicht die entsprechenden Einsetzungswerte gefunden.

    Ich könnte wetten, dass das fast jedem so geht, der sich schon mal mit Scriptsprachen beschäftigt hat…

  5. Ich gebe freimütig zu, dass ich mit RAW dauerhaft auf Kriegsfuß stehe. Da ich mit einer eher alten Version von PSE ‚arbeite‘ ist der Konverter von Adobe bei mir nicht auf den neuesten Stand zu bringen. Die kostenlosen Alternativen oder auch die Kameraseits beigefügte Lösung (in meinem Fall ist das ein umgelabeltes SilkyPix) bringen ‚unter meiner Hand‘ nicht das gewüschte Ergebnis. Ob das mit Bibble anders wäre?

    So bin ich ein Anhänger des gern belächelten jpg-Formats geblieben, bin mir bewusst, dass das eigentlich die schlechtere Lösung ist, freue mich aber dennoch an den Möglichkeiten, die z.B. das ausgezeichnete freie Programm ‚jpg-illuminator‘ eröffnet.

    Eine Frage des Grenznutzens. ;-)

  6. Hey,

    sehr interessant fänd ich noch capture one pro 5.1 von phase one. Wird von Profis gern mal empfohlen. Ich habs grad am Rechner, aber mir fehlt die Zeit, mich eingehend damit zu beschäftigen. Bisher finde ich es extrem unübersichtlich…

  7. Danke für deinen Einblick bei Bibble. Ich hab auf meinem Linux schon die 4er-Version in Verwendung und werd demnächst updaten.
    Aber ich muss Rainer zustimmen, daß Bibble bei längerer Verwendung sehr viel Speicher frisst und der eine oder andre Absturz vorprogrammiert ist… leider.

  8. Das unfertige und unvollständige Erscheinungsbild von Bibble 5 erklärt sich sicherlich auch durch das katastophale Release-Management seitens des Herstellers, der das Produkt mit über einem Jahr Verspätung erst vor kurzem auf den Markt brachte und damit so einige ehemals treue Fans verprellte (die Support-Foren sind mehr als gut gefüllt zu diesem Thema). Bis heute sind nicht alle Funktionen von Bibble 4 implementiert (dafür aber natürlich einiges an neuen Dingen).

    Ich selbst bin – damals hauptsächlich wegen der Verfügbarkeit unter Linux – seit Version 4 dabei und mit dem Programm im Großen und Ganzen zufrieden, finde aber auch, dass Optik und Usability manchesmal nicht ganz mit den anderen Wettbewerbern mithalten können. Da Bedienkonzept und Workflow in Teilen sehr von Lightroom abweichen, sollte man einer Evaluation von Bibble durchaus die vollen geschenkten 30 Tage schenken; nach zu kurzer Zeit erschliesst sich sonst wenig, kämpft man doch die ersten Tage damit, alte Vorgehensweisen anzupassen oder über Bord werfen zu müssen, um neue zu erlernen.

    Für Interessierte nennenswert bleiben die anschaulichen Tutorials von Bibble, die etwas tiefer in die Materie einführen, sowie das offene Forum des Herstellers, das auch einen direkten Kontakt zu Entwicklern und Plugin-Schreibern erlaubt – die „Community“ ist übersichtlich und hilfsbereit.

    Tutorials: http://www.bibblelabs.com/products/bibble5/learn/tutorials/index.html

    Forum: http://support.bibblelabs.com/forums/index.php

  9. Ich mag viele Dinge an Bibble nicht. Wie Du richtig sagst, ist die – horrend verspätete – Version 5 zwar mittlerweile brauchbar, aber noch nicht wirklich ausgereift. Auch noch nicht feature complete nebenbei bemerkt (kein spot healing tool, kein perfectly clear…).

    Verwenden tue ich Bibble einzig aus dem Grund, weil es auch unter Linux läuft – ansonsten würde ich mir sicherlich Lightroom genauer ansehen.

    Aber: Ein paar Stunden rumklicken, und danach die Werkzeuge vorzulesen, ist für mich fernab eines „Tests“. Man sieht an Deiner Demo, dass Du Dich nicht länger mit dem Programm auseinandergesetzt hast (der Doppelklick zoomt schon – versuch einmal die Thumbnails nur einzeilig zu machen; Ebenen sind ein Wahnsinnstool, da sie selektive Änderungen möglich machen. Die Werkzeuge zur Ebenenauswahl funktionieren natürlich nur, wenn man auch eine Ebene generiert hat usw. usw. usw.).

    Möglich dass man Lightroom nach ein paar Stunden antesten komplett verstanden hat (ich würde auch das bezweifeln).

    Ich würde jedem, der sich für Bibble interessiert, die Tutorials auf der Homepage anraten (http://bibblelabs.com/products/bibble5/learn/tutorials/index.html), ansonsten die ebenfalls online verfügbare Dokumentation.

    Ich bitte die Kritik zu entschuldigen – aber ein so oberflächliches Review hilft niemandem was, das schürt meiner Meinung nach höchstens Mißverständnisse.

    Grüße
    K.

    • @kuminamoya: Vielen Dank für Deine Kritik, für die Du Dich nicht zu entschuldigen brauchst. Und ich gebe Dir recht, einerseits wäre sicher besser gewesen, wenn ich mich mehr vertieft hätte in das Ganze. Allerdings ist es für mich logisch, dass Du damit wenig anfangen kannst, bist Du schon mit der Software vertraut. Zielgruppe für meinen Test sind (wie oben beschrieben) „Leute, die sich schon immer mal Bibble anschauen wollten und sich über eine 12minütige Einführung freuen“. Und gerade bei einem Test gehe ich auf Dinge ein, die ich schwierig finde, gerade weil ich sie nicht verstehe oder sie mir unlogisch erscheinen. Dennoch werde ich Deine Kritik mit in meine Überlegungen zu folgenden Tests mit aufnehmen und darüber nachdenken, ob es Sinn macht in solch einem Rahmen noch mehr Zeit zu investieren.

      @Karl: Relax.

      @Nodch: Danke für den Hinweis, LightZone hat mir bisher noch nichts gesagt.

      @Henning: Das stimmt, ich empfand Bibble ebenfalls schneller als Lightroom, was sicher daran liegt, dass der Funktionsumfang und die Zielrichtung von Lightroom eine andere ist wie bei Bibble (nicht jeder braucht die ganzen Features von Lightroom). Finde ich gut, dass Du mit Bibble klarkommst und glücklich bist (hoffe, ich hab nicht zu negativ über Bibble gesprochen) ;)

  10. ich habe mir lightroom gekauft und bin höchst zufrieden damit. kannst von mir aus trozdem gerne ein paar rawkonverter zeigen. mich würde der von apple intressieren. ob die besser sind als adobe? ich wage es zu bezweifeln…

  11. Ich suche eigentlich immer etwas, was auf allen meinen Benutzen System läuft, gerade auch auf Linux, da ich das primär verwende, bisher sind mir als wirklich ernsthafte Lösungen auch nur Bibble und LightZone untergekommen, von daher, ein Test von LightZone in der Art dieses Einblickes in Bibble wäre noch ganz nett! ;)

  12. Hat es jemand von Euch schon einmal geschafft, ein Bild in Bibble zu schneiden und zeitgleich ein wenig zu drehen? Ich hab bisher nur 2 getrennte Tools dafür entdeckt und empfand die crop&rotate Variante aus LR schon intuitiver. Kann natürlich sein, dass ich nur das entsprechende Tool dazu nicht gefunden habe.

  13. … und jetzt das ganze noch konkret nutzbar in einer Form, die man bpspw. an lauten Orten konsumieren kann. Ansonsten beantrage ich eine Kennzeichnung im Betreff (so was wie „[Video]“), so dass ich solche nutzlosen Beiträge automatisch ausfiltern kann. Danke.

  14. Muss mich leider dem Vorredner „kuminamoya“ anschliessen und kann aus eigener Erfahrung nur das Beste berichten. Zumindest auf einem Mac schnurrt Bibble seit der Final für die 5er wie ein geschmeidiger Rennwagen (was ich insb. von LR nun wirklich nicht behaupten konnte).

    Als hauptsächlich journalistisch arbeitender Fotograf ermöglicht mir das, auch für die allermeisten Einsätze nicht auf RAW verzichten zu müssen, da ich mit sinnigen Presets im Regelfall einfach nur nach der Rückkehr ins Büro den Batch starten muss. Den Rest erledigt Bibble im Rekordtempo. Die Oberfläche ist intuitiv und – meiner Meinung nach – „fotografenfreundlich“. Das ist für die Fälle wichtig, in denen dann tatsächlich noch Handarbeit angesagt ist. Und das Kultstatur geniessende „Andy“ schwarz/weiss-Plugin ist bislang einfach ungeschlagen. My 5 C :)

    Aber wie so oft im Leben gibts eben geteilte Ansichten. Für mich gilt jedenfalls „Bibble rules“.

  15. Hatte mir Bibble 5 schon mal heruntergeladen – und gleich wieder gelöscht.
    Setze seit ca. 2-3 Jahren auf DNG – unter LR.
    Und DNG unterstützt Bibble überhaupt nicht.
    Sonst schaut’s interessant aus. Ich warte jetzt aber sehr gespannt und mit steigender Ungeduld auf LR3.

  16. Ich hatte von Bibble bisher noch gar nichts gehört und auch an was vollkommen anderes gedacht, als ich den Titel gelesen habe.

    Irgendwie find ich’s vom ersten Eindruck her auch etwas überladen. Da bleib ich wohl lieber bei Lightroom im Zusammenspiel mit Photoshop.

    Wirst du Bibble nutzen und Lightroom damit ersetzen? Besonders begeistert schienst du auch nicht zu sein.

    Und noch eine Frage: Mit welchem Programm nimmst du diese Screencasts auf?

  17. Hi,

    also in jedem Fall find ich es super, dass du damit eine Diskussion ins Rollen gebracht hast. Ich schiele nämlich auch auf Bibble, weil ich unter Linux bin und für LR noch kein entsprechendes Tool habe. RawTherapee ist schon mal ein klasse RawConverter, aber man mag halt eigentlich noch Bilderverwaltung und selektives Bearbeiten.
    Insofern danke für den ersten Einblick und gerne mehr davon :-)

  18. Capture One wäre wirklich interessant, besonders würde mich interessieren, ob es mittlerweile mit DNG-Files mit eingebetteten Original-RAW-Dateien der 5D MarkII umgehen kann. Eine der letzten Versionen, die ich getestet habe, konnte das nicht und war dadurch für mich zu diesem Zeitpunkt nicht brauchbar.

  19. Wenn ich mir was wünschen dürfte, wären es Reviews von Capture NX2, was leider ja nur für Nikon interessant ist und noch wichtiger DxO Optics Pro.

    Vielen Dank für deine geniale Seite!

    gruß

    twickl

  20. Wie geil ist das denn!!! Ich dachte schon das hier alle voll die Adobe – Freaks sind.
    Bitte teste doch mal noch die Rawentwickler Silkypix, DxO und Capture One. Danke.
    Ich finde Capture One am besten.

  21. Kann mich da kuminamoya (Post 12) nur anschließen!
    Bin weder Lightroom noch Bibble Benutzer (benutze ACR) aber das ist alles andere als ein Test und fern der Qualität die dein Blog sonst bietet.

  22. Danke erstmal für die Vorstelung von Bibble. Ich hab das Pogramm seit einigen Wochen am laufen, habe mich aber noch nicht 100%ig in eingearbeitet. Etwas enttäuscht bin ich, weil es (noch) keinen Korrekturpinsel und kein Verlaufswerkzeug gibt. Ich hoffe aber, dass das via Update nachgereicht wird. Ich habe das Programm überigens auch auf einem Netbook getestet, wo das ganze auch Lauffägig ist. Jedoch kommt es hin und wieder (nicht nur auf dem Netbook) zu Abstürzen.

  23. Schade, dass Du nur auf die Row-Konverter-Funktion eingegangen bist. Bibble hat, wie andere Programme auch, eine recht umfassende Bildverwaltung und Druckausgabe.

    Besonders sexy finde ich, dass man eine Lizenz kauft, und diese sowohl unter Mac, Windows oder Linux nutzen kann.

    Mein Wunsch für einen weiteren RawKonverter-Test wäre das Programm RawTherapee.
    Schön wäre auch ein Vergleich mehrerer Konverter anhand eines Bildes.

  24. verstehe die kritik die hier an dem screencast angebracht wird zwar, denke aber das du nur eine kleine aussicht geben wolltes was einen erwartet und dafür ist genau so ein video sehr gut geeignet.
    ich fände aperture 3 sehr interessant, grade wenn man auf mac wechseln möchte sollte man sich das denke ich mal angeschaut haben.
    gern mehr davon!

  25. Ich benutze Bibble schon seit geraumer Zeit – Hauptargument für mich als Linuxuser war natürlich die Verfügbarkeit. Die Betaversionen von Bibble 5 wackelten ganz gehörig – die Releaseversion „schnurrt wie ein Rennwagen“, wie es ein Vorredner schon so schön sagte. Die Geschwindigkeit der RAW-Konvertierung ist (insbesondere wenn nur wenig Effekte angewendet wurden) flott, die Qualität ist imho spitze.
    Die Ebenenfunktion ist eine feine Sache – auf zusätzlichen Ebenen kann man mit den Auswahlwerkzeugen (Polygon, weicher Pinsel, etc.) Bereiche markieren und dann Effektregler nur auf diesen Bereich anwenden (was vermutlich auch das Problem im Video war – auf der Hauptebene macht es wenig Sinn, Bereiche auszuwählen).
    Unter der Haube hat Bibble (im Gegensatz zu Lightroom) eine „echte“ Pluginschnittstelle, so daß Plugins auch die Möglichkeit haben, an die „echten“ Rohdaten der Kamera zu gelangen (und nicht – wie bei Lightroom – auf ein exportiertes Bild zugreifen müssen, das bereits nach RGB entwickelt ist). Afaik ist beispielsweise der Noise Ninja als Plugin implementiert. Diese Art der Schnittstellenmodellierung gibt den Plugins bedeutend mehr Möglichkeiten, außerdem integrieren sie sich so 1:1 wie die restlichen Filter und Regler des Programms.
    Einziges Manko ist momentan noch die eher stiefmütterlich behandelte Funktionalität zur Archivierung und Verschlagwortung. Ich weiß nicht, wie Bibble da im Vergleich zur Konkurrenz dasteht – aber da kann man noch sehr viel in Puncto Komfort machen.
    Bibble bietet sehr viel Funktionalität, in die man sich einarbeiten und an die man sich gewöhnen muß. Ich bin sicherlich noch nicht in alle Tiefen des Programms vorgedrungen… aber ich bin bis dato sehr zufrieden damit.

  26. Ich hab in den letzten Tagen mal folgende Konverter jeweils einige Stunden mit gleichem Bild getestet:

    (bin Foto-Hobbyist – arbeitete kaum mit RAW-Entwicklern kenne Raw Therapee oder UFraw, lege nicht Wert auf das letzte Maß aller Dinge, spiele gerne mit Farben und Lichtern, kenne mich nicht wirklich im Detail mit Bildbearbeitung aus)

    Lightroom 3 Beta >> viele Möglichkeiten >> unüberschaubare Schiebe-Regler-Flut wenn man mal ein paar Sachen ausklappt >> schnelles Arbeiten nicht möglich >> Pinsel – braucht man wohl eine Anleitung für >> ewiges Einarbeiten erforderlich

    DxO Optics Pro 6 >> schnelles arbeiten möglich >> Einbindung von Camera und Objektiven wenn sie den unterstützt sind >> farbliche Abstimmungen finde ich hier gut >> geht gut von der Hand

    Bibble 5 Pro >> auch viele Möglichkeiten, wenn man weder an LR noch an Bibble gewohnt ist und „den Blick weit offen hat“ ;-), ist Bibble wesentlich einfacher und übersichtlicher >> Kamera und Objektiv Einflussnahme sind auch schnell entdeckt >> mit den Layern und Auswahl-Bereichen kann man schnell einiges anfangen was bei LR ewig dauert oder gar nicht möglich ist (gut man kann sowas ja auch in GIMP oder PHOTOSHOP machen) >> da ich Bibble 4 nicht kenne und somit auch die alten Sachen nicht, vermisse ich sie auch nicht >> ich finde das Bibble gute Ergebnisse mit relativ wenig Aufwand erzeugen kann, auch das beeinflussen der Farbe finde ich recht gut >> Einarbeitung scheint mir schneller als bei LR!

    LightZone >> eine schöne Sache, sicher nicht der perfekte RAW Entwickler aber was man da mit Lichtern und Farbe machen kann und das fix, ist cool!

    CAPTURE ONE 5 PRO >> ein großes Tool, sicher unendliche Möglichkeiten, aber erschließt sich recht schwer auch wenn es gut aufgeräumt ist >> sicher ein cooles Tool, aber dann doch lieber LR, das scheint mir schneller ins Blut zu gehen?!

    SILKYPIX Developer Studio 4.0 >> sicher eine feine Sache, aber man kann doch recht wenig machen, so schein es mir >> fummelig >> lange rum probieren um etwas zu erreichen >> hat mir leider am wenigsten gefallen, auch wenn ich ihm gerne eine größere Chance gegeben hätte! Für mich war das nix.

    Ich hab zwar LR auf dem Rechner, aber die Möglichkeiten die mir ein Bibble bieten kann neben LR ist ziemlich beachtlich. Die Farbe lässt sich schnell und gut beeinflussen, Ebenen und Maskierung lässt schnell mal was auswählen und gesondert bearbeiten. Ich finde Bibble sehr gut und lässt sich nach meinen Einschätzungen besser und schneller bedienen. Ich würde dem Programm eine Chance geben, denn es hat Potenzial!

    Aber jeder hat so seine Vorlieben, in einem Adobe Workflow würde ich auch kein anderes Programm nutzen als LR, wer sich darauf eingeschossen hat brauch auch nicht zu wechseln (nur sollte man ab und an mal über den Tellerrand sehen :-).

    Wer schnell mal RAWs entwickeln will und auf großartig angelegte Bildbearbeitungen verzichtet, aber ein gutes Potenzial bei Farbe, Kamera, Rausch-Reduktion, selektive Bild-Einflussnahme über Layer und sonstige diverse Möglichkeiten schnell und einfach umsetzen will, hat mehr Chancen und Möglichkeiten bei Bibble als bei Lightroom.

    Meine Eindrücke und meine Meinung zum Thema… :-)