28. Februar 2010 Lesezeit: ~1 Minute

Erfahrene Fotografen sagen, worauf es ankommt

Dieses Video habe ich schon lange Zeit „zwischengeparkt“, um es an einem Sonntag zu zeigen. Vier sehr unterschiedliche Fotografen berichten, was aus ihrer Erfahrung heraus essentiell beim Fotografieren ist – und ich finde, dabei kommt besonders ihre eigene Persönlichkeit zum Vorschein. Vielleicht ist es gerade deshalb ein Video, das mit sehr viel bedeutet.

Es beeindruckt mich, welchen Erfahrungsschatz diese Fotografen  auf ihrem Gebiet (die meisten fotografieren Menschen) sammeln konnten. Respekt, Respekt. Jeder sagt hier Dinge, die (nicht alle) in mir wiederhallen, meine Herangehensweise hinterfragen, und anregen, beim nächsten Fotografieren etwas bewusster ranzugehen.

Ich habe versucht, die richtige Reihenfolge herauszufinden (und es lohnt sich allemal, bei deren Portfolios reinzuspickeln): Albert MayslesTimothy Greenfield SandersSylvia Plachyund Andrew Moore (bei Moore bin ich mir nicht ganz sicher, vielleicht erkennt ja jemand von Euch den Fotografen).

Ähnliche Artikel


6 Kommentare

Schreib’ einen Kommentar

Netiquette: Bleib freundlich, konstruktiv und beim Thema des Artikels. Mehr dazu.

  1. Am besten gefallen mir die Portraits von T.G Sanders, bei vielen Bildern hab ich aufgehört zu atmen.
    Plachy ist oftmals verstörend, inhaltlich, wie auch durch den eigenwilligen Blickwinkel. Selten harmonisch, man hat manchmal das Gefühl, als habe sie gerade den richtigen Augenblick verpasst. Das ist natürlich Absicht.
    Moore hält den Verfall fest (ist auch notwendig).
    Danke für die Hinweise.

  2. Wirklich tolles und lehrreiches Video! Vor allem die Bilder von Andrew Moore gefallen mir. Sie zeigen sehr eindrucksvoll den Verfall und wie sich teilweise die Natur wieder durchsetzt.

    Kann es sein dass du das Video doch schon mal in den browserFruits hattest?

  3. Find ich wirklich gut, danke!

    Finde es auch sehr interessant, dass die wahrscheinlich ständig diskutierte Gratwanderung zwischen technischer Perfektion und dem eigentlich Bild angesprochen wird.
    Da denke ich haben die meisten der vorgestellten Fotografen genauso wie wahrscheinlich die meisten Leute allgemein, die vorher Film fotografiert haben, in ihrer Perspektive einen besseren Startpunkt, als jemand der nicht erst die Erfahrung gemacht hat, dass man ein Bild vom „richtigen“ Negativ nicht so einfach bearbeiten kann ;)
    Danke!

  4. Schönes, wahre Worte.

    Vor allem auch deswegen weil sie uns daran erinnern, was die Fotografie im Kern ist: das Beobachten, Entdecken, Wissen wollen und inszenieren. Viel zu oft reduzieren wir die Fotografie einfach darauf schöne Bilder machen zu wollen und versteifen uns so sehr auf die Technik, dass wir gar nicht mehr merken wie wichtig das eigene Interesse am Motiv eigentlich ist um genau das machen zu können.