27. Februar 2010 Lesezeit: ~2 Minuten

New York + 35000 Fotos / 5 Tage x Postprocessing = Ein tolles Video

Update: Wer das Video hier nicht sehen kann, wird auf Vimeo fündig werden.

Weil ich so manche Tilt-Shift-Videos schon zu oft gesehen habe, ging diese Woche „The Sandpit“ komplett an mir vorrüber, obwohl Johannes es gepostet hatte. Als dann auch noch der Kai einen Artikel drüber schrieb, musste ich dann doch einen kleinen Blick reinwerfen.

Und wurde nicht im Geringsten enttäuscht. Im Gegenteil, eher positiv überrascht, weil die erwartete Hektik ausblieb und das Video im Zusammenspiel mit der Musik sehr beruhigend auf mich wirkte.

Beeindruckt von den Perspektiven und dem Postprocessing durfte ich feststellen, dass der VFX Artist Sam O’Hare (@duskzero) überhaupt gar kein Tilt-Shift Objektiv benutzt hatte (den Effekt hat er mit der Videoeditingsoftware Eyon Fusion + Frischluft Lenscare erstellt). Dieses Interview mit ihm verrät, dass er zwar mit der Überlegung gespielt, ein T&S-Objektiv auch getestet, sich aber vor dem Start dagegen entschieden hat…

… was mir so als Tiltshift-Noob überhaupt nicht aufgefallen ist. Weiter bemerkenswert ist, dass Sam O’Hare für das Video in fünf Tagen sage und schreibe 35.000 Fotos gemacht hat. Das ist wahrlich ne Menge Holz und lässt erahnen, wie lange er daran gesessen haben muss. Ich denke da auch an die Vorbereitung (bei der er Unterstützung hatte).

Selbst das Fotografieren alleine war mit Sicherheit kein Kinderspiel:

„The entire shoot was completed in 5 days and two evenings, during the hottest week of August 2009. Many thanks go to all the people who gave me access to rooftops, penthouses and balconies to shoot from.“

Hat sich gelohnt, würde ich sagen.

Ähnliche Artikel