24. Februar 2010 Lesezeit: ~1 Minute

Simon Carter

Weil ich irgendwie Fotografie-besessen bin, schaue ich auch gerne Fotografen zu, die weit weg von meinem Bereich des Möglichen sind. Das erweitert den Horizont und inspiriert mich ungemein. Beispielsweise bin ich gerade bei realfragment.de über dieses Video mit Simon Carter gestossen.



Tipp: Wer das Video hier nicht sehen kann, wird direkt auf Youtube fündig werden.

Wir bekommen einen Einblick in seine Arbeitsweise und Simon Carter erzählt , auf welche Techniken/Herangehensweisen/Equipment er besonders wert legt. Und ehrlich gesagt habe ich jetzt schweissige Hände kann mir wegen meiner Höhenangst niemals vorstellen, soetwas zu machen. Aber man soll ja niemals nie sagen, nicht war?

Jedenfalls: Seit über 16 Jahren ist Simon Carter nun aktiver Kletter-Fotograf und besteigt selbst gerne Wände. Was zum Einen logisch, zum Anderen auch Vorraussetzung für seine Arbeit ist. Denn wie Carter da in den Seilen hängt, brauchst das Einiges an Erfahrung.

Die leider etwas ungünstig gestaltete Webseite von Simon Carter gibt Neugierigen die Möglichkeit, weitere Fotos von Carter zu entdecken. Deswegen bietet es sich an, sich zurückzulehnen und die Slideshow auf der Startseite durchrauschen zu lassen.

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26 Kommentare

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  1. Sehr schöner Bericht, den du da gefunden hast. Ich finde es immer wieder interessant, anderen Fotografen bei der Arbeit / bei der Planung der Arbeit übder die Schulter schauen zu können.

    Beeindruckt hat mich auch die Ausdauer, die er hat, um zu einem Foto zu kommen. Jahrelanges Überlegen – und dann drei Tage direkte Vorbereitung – das ist echt heftig. Und er hätte es sich ja auch einfach machen können: Hubschrauber mieten – und los. Wäre für ihn wahrscheinlich nicht dasselbe. Scheint etwas meditatives zu haben, so über dem Abgrund „im Nichts“ zu schweben.

    Ich finde es großartig.

    J-C

  2. Voll gut!
    Die tipps die er gibt nützen mir jetzt nicht so richtig viel (z.B. beim Equipment allein schon aus Geldgründen), aber seine Fotos sind absolut inspirierend!

    Ich fotografiere ja sehr viel für eine Umwelt-NGO die auch für ihre Kletter-Aktionen bekannt ist (nein nicht Greenpeace ;) sondern Robin Wood e.V.) und von daher bin ich auch oft am kletter-fotografieren. und ich sag euch das fetzt! ;)
    Und auch wenn RobinWood eher an Gebäuden und in Bäumen klettert kann ich fotografisch (und vll. auch Klettertechnisch), noch sehr viel von diesem Fotografen mitnehmen.

    Außerdem will ich diesen Sommer auch endlich mal wieder Felsklettern gehn…

    Also, danke Martin!

  3. Hammer Hart. Klettern ist schon cool, aber dabei zu Fotografieren würde ich mich nicht trauen, bei den höhen. Seine Kamera ist, soweit ich das erkennen konnte auch kaum gesichert. Ich hätte dabei angst sie fallen zu lassen. Respekt!

  4. Hallo Martin!

    Als erstes möchte ich nur mal kurz „danke“ sagen.
    Tolles Video. Ich hab zwar keine Möglichkeiten so etwas wir „Climbing-Photography“ nachzumachen, aber das Video inspiriert mich total.
    Einfach nur super!!!
    Eine kleine Frage: Weißt du wo sich dieser Fotograf im Video aufhält? Die Umgebung dort ist ja super! Würde mal gern dorthin reisen. (Jedoch ohne Wände zu beklettern.^^)

    Gruß

  5. DANKE!

    Ich bin selber als Sportkletterer (… und als Hobbyfotograf :-)) unterwegs. Ist schon krass was er für einen Aufwand für seine Fotos betreibt. Der Film dazu ist aus meiner sicht super gemacht… Danke für den Link!

  6. Simon ist wohl was den Aufwand für ein gutes Bild angeht unter den Kletterfotografen ungeschlagen. Das Warten auf gutes Licht, usw. Die jungen Kletterfotografen nutzen da heute immer mehr Blitz mit Funkauslöseren, usw., was sicherlich auch seinen Reiz hat. Simons Bilders sind da oft vielmehr atemberaubende Landschaftsbilder, in denen der Kletterer manchmal gar nicht mehr die Hauptrolle spielt. Sehr cool! Wer mal Bilder von einem der ‚jungen‘ Kletterfotografen (die mit Blitz und so…) sehen will, dem seien die Bilder von Keith Ladzinski (www.ladzinski.com) empfohlen. Sehr stark an Snowboard-/Skatephotography orientiert (womit er auch angefangen hat…).

  7. mmhh, ewig im gurt sitzen bis man die beine schon nicht mehr spuert. objektiv wechsel :)…aber meist sind es die sachen wert, ein tolle art der fotografie. mach mir sehr viel spass…sommer wo bleibst du? :)

  8. Extrem geil ….. aber da stellt sich schon so ein gewisses „puplochsausen“ ein. ;-)
    Solche Fotografen verdienen meinen höchsten Respekt!
    Ich hatte allerdings ständig Angst um die Cam die hinten links auf dem Stativ steht ….. der Wind zerrte ständig am Gurt rum. :-(
    Btw. das ist nicht der einzige gute youtube Beitrag von nikonaustralia,da könnten sich unsere Deutschen Nikonians eine Scheibe abschneiden.

  9. Hallo zusammen,

    ich habe gerade bei der Recherche zu diesem Thema den Artikel hier gefunden. Und weil ich ja nicht nur ein fotografierender Kletterer oder kletternter Fotogfreak bin, sondern auch noch einen Weblog dazu verfasse möchte ich Dich, lieber Martin, einfach einladen einmal mitzukommen. Ausrüstung stelle ich, Crashkurs (nette Wortwahl in diesem Zusammenhang) und Modell stelle ich…oder du bringst halt noch jemanden mit.

    Bei Interesse melde Dich einfach.

    VG,
    Sebastian