kwerfeldein
10. Februar 2010 Lesezeit: ~2 Minuten

Eure Foto-Story. Hier & jetzt.

Umfragen gehören zu kwerfeldein.de wie das kw ganz vorn. Als ich letzte Woche überlegt habe, welche Umfrage heute drankommen könnte, war ich etwas zögerlich. Ich wollte mal was anderes, nicht wieder eine Frage nach irgendeinem Equipment-Gadget-Krimskrams. Nein, ich habe nach etwas gesucht, das viel mehr mit Euren persönlichen Erfahrungen zu tun hat.

Und eine Frage, die ich mir im täglichen Kommunizieren hier mit Euch stelle ist: „Ich wüsste zu gern, wie der/die mit dem Fotografieren angefangen hat. Das wär sicher spannend, mal mehr darüber zu erfahren.“

Denn der Beginn von etwas ist immer einmalig, zumindest für den, der beginnt. Auch in der Fotografie. Und da hat wirklich jeder seine eigene Story, die einem selbst in den meisten Fällen viel bedeutet. Ich jedenfalls weiss noch ganz genau, wie ich begonnen habe zu fotografieren.

Und deshalb überlasse ich jetzt Euren Erinnerungen, Geschichtchen und Gedankenausflügen das Feld und bin gespannt darauf, wie ihr angefangen habt, zu fotografieren.

Hier noch ein paar Fragen zur Inspiration:

In welchem Jahr habt ihr angefangen zu fotografieren? Wie war das? Welche Momente/Personen waren damals wichtig? Was hat Euch angetrieben, die Welt durch den Sucher zu betrachten und abzudrücken? Wie sahen Eure ersten Fotos aus (gerne auch mit Links)? An welche Missgeschicke oder witzig-komischen Situationen könnt ihr Euch erinnern?

Ihr dürft supergerne etwas weiter ausholen und ins schwärmen kommen. Das ist alles erlaubt und gewollt. Ich versichere Euch, dass ich mir jede Story durchlesen werde – und wenn ich bis zum Sommer brauche, um nicht auch die letzte gelesen zu haben. Ausserdem glaube ich, dass auch viele andere in Eure Geschichten spickeln werden – sowas ist immer sehr interessant.

Jetzt bin schon bissel aufgeregt. Hier knisterts schon ;)

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92 Kommentare

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Netiquette: Bleib freundlich, konstruktiv und beim Thema des Artikels. Mehr dazu.

  1. als ich damals ende 2007 meine erste dslr (ne 400d) in der hand hatte, bin ich zum knippsen auf einen alten bahnhof gegangen… ich hatte kopfhörer auf und war total vertieft darin, den richtigen bildausschnitt zu finden. ich stand am rand des bahnsteigs… sehr nah an den schienen… und guckte durchs okular… als mit einem mal
    EIN GÜTERZUG VOLLE KANNE ETWA 10 ZENTIMETER AN MIR VORBEIFUHR… in dem moment ist mir das herz fast stehengeblieben… ich hab seitdem nur noch da kopfhörer auf, wo weder autos, noch züge oder sonstiges mein leben gefährden könnte…
    ach ja… das ist damals dabei entstanden: http://pulsiv.daportfolio.com/gallery/24231#6

  2. Hallo Martin,
    ich will nicht undankbar erscheinen, deshalb vorne weg dein Block ist echt gut und hat mir auch schon des öfteren weiter geholfen. Trotzdem möchte ich hier meine Beobachtung mitteilen. Ich verfolge deinen Block seit ungefähr einem halben Jahr und habe auch alle alten einträge gelesen, das vorne weg.

    Ich finde dein Block hat zurzeit einen sehr seelsorgerlichen Tatsch, damit meine ich das du viel Mut machst nicht auf zu geben, und oft fragst wie es Leuten mit ihren Erfahrungen auf Emotioneller Ebene geht. Das finde ich erst einmal sehr gut! Zurzeit finde ich dass es aber sehr stark in diese Richtung geht und mir fehlen die Lernenden Artikel und Videos (Und mir ist bewusst dass es vor kurzem erst ein Video gab, was jetzt aber aus meiner Sicht nicht wirklich neues erzählt hat). Wenn ich es in Zahlen ausdrücken müsste würde ich sagen dein Block beinhaltet ‚zurzeit 80% Emotional 20% Technik. Es ist mir bei diesem Artikel heute Morgen noch einmal sehr aufgefallen. Weshalb ich dir das jetzt mal schreiben wollte und auf meine Meinung bestimmt auch andere Folgen. Was dir als Feedback bestimmt weiter hilft.

    Vielen Dank für die Mühe die du in deinen Block steckst!

  3. Ich habe schon immer gerne mit unseren kleinen Kompakten rumgespielt und diese oft auf Party und zum Spaziergang mitgenommen. Aber es war mehr ein einfangen von Schnappschüssen, kein fotografieren wie ich es heute verstehe. Die eigene DSLR war immer in weiter ferne und einfach unbezahlbar. Doch dann erzählte ein Bekannter auf einer Silvesterfeier, er habe sich zwar vor einem Jahr die D200 gekauft, wolle jetzt aber doch lieber die brandaktuelle D300. Er machte mir dann ein Angebot, ich könne im die gebraucht D200 für einen super Preis abkaufen. Dieses Angebot konnte ich nätürlich nicht ablehnen.
    In den nächsten Wochen war ich jeden Abend unterwegs um die neue Errungenschaft anzu probieren. Besonders beeindruckt war ich damals von langen Belichtungszeiten. Grade wenn sich Menschen dabei vor der Linse bewegen, sie sind zwar da aber nur scharf wenn sie wärend der Belichtung verharren, ansonsten sind sie ruhelose Schatten. Am Hamburger Fischmarkt ist dann dieses Bild entstanden: http://www.redbubble.com/people/rotschopf/art/750946-3-three-bridges

    Martin eine schöne Idee mit den Geschichten, ich bin gespannt.

    Gruß Arne

  4. Hallo,

    ich hab „damals“ im zarten Kinderalter eine Plastik-Fotocam noch mit `nem richtigen Film bekommen… die ersten Fotos -SW- konzentrierten sich auf Sonntage im Garten: Mam beim Wäsche aufhängen, Dad bei der Hundepflege, mein großer Bruder und sein Motorrad und Geburtstage meiner Mitschüler … später gab es eine Praktica Sport, schon mit Metalgehäuse und robust, aber immer noch mit Filmrolle. Im vorletzten jahr dann der Sprung zur Digitalen und ersten Spiegelreflex und der langsamme Wandel wech von den Personen hin zu Natur, Speziellem und Makro
    Wenn ich heute Filmchen oder Dia-Shows zu Burzeltagen erstelle, greife ich aber immer wieder gerne auf diese „alten“ Fotos zurück… ein wenig nachschärfen und die Farben kitzel und schon staunt jeder: „Wo hast Du das den ausgegraben“…

  5. Hallo,

    ich hab „damals“ im zarten Kinderalter eine Plastik-Fotocam noch mit `nem richtigen Film bekommen… die ersten Fotos -SW- konzentrierten sich auf Sonntage im Garten: Mam beim Wäsche aufhängen, Dad bei der Hundepflege, mein großer Bruder und sein Motorrad und Geburtstage meiner Mitschüler … später gab es eine Praktica Sport, schon mit Metalgehäuse und robust, aber immer noch mit Filmrolle. Im vorletzten jahr dann der Sprung zur Digitalen und ersten Spiegelreflex und der langsame Wandel wech von den Personen hin zu Natur, Speziellem und Makro
    Wenn ich heute Filmchen oder Dia-Shows zu Burzeltagen erstelle, greife ich aber immer wieder gerne auf diese „alten“ Fotos zurück… ein wenig nachschärfen und die Farben kitzel und schon staunt jeder: „Wo hast Du das den ausgegraben“…

  6. Ich habe mit 15 begonnen, es ist also mein halbes Leben her und das Warum ist auch ganz einfach: ich konnte nicht so gut malen, wie ich gerne wollte und war mit den Bildern immer unzufrieden- also fing ich an zu fotografieren, das war einfacher. Damals.

    • @Jana: Ui, mit 15! Sehr cool, so früh hätte ich (im Nachhinein) auch gerne angefangen, hehe. Und das mit dem Malen war bei mir genauso.

      @Sprotte69: Uh krass. Hast Du ein paar Fotos im Netz? Darf man die sehen?

      @Björn: Du, danke für Dein Feedback, ich werde drüber nachdenken. Und keine Sorge, das wirkt auf mich keineswegs undankbar, sondern höflich ehrlich ;)

  7. sehr schöne umfrage.
    also…das jahr als ich mit „fotografieren“ anfing bzw es mich fasziniert hat momente und geschichten in bildern fest zu halten war glaube ich 2007. wobei damals alles noch mit einer 190€ kodakkamera mit 3 megapixeln und 3fach optischem zoom statt fand. YEAH! ich merkte schnell das es mir unheimlich spaß macht und ich jegliches zeitgefühl vergaß und mich einfach frei von allen sorgen fühlte, sobald ich die kamera in der hand hatte, ja man kann sagen ich bin in eine art rausch verfallen. der rausch nach bildern.

    während meiner ausbildung machte ich dann meine ersten kontakte mit einer spiegelreflexkamera (EOS 400D). die kamera gehörte der schule und ich konnte sie mir meistens nur übers wochenende ausborgen. dann am 01.08.2009 war es soweit…ich kaufte mir meine erste eigene spiegelreflexkamera, eine nikon d90. ich glaube ich bin noch nie mit einem so dicken grinsen durch einen laden gelaufen wie damals. ja, das war es eig. so grob gefasst. eins steht fest, ohne fotografie geht es nicht mehr. danke fürs lesen. einen schönen tag noch.

  8. leider kann ich mit keinen Beweisen im Netz aufwarten. ich versuche seit gut einem Jahr meine eigene Internetseite zu bauen, bin aber durch eine nebenberufliche Weiterbildung immer wieder von abgekommen… `Darf man die sehen?`eigentlich schon, wir entwickeln uns alle weiter und sehen als Kids anders aus heute. Ich schau mal, das ich Dir was zeigen kann…

  9. Hallo,

    wie ich zur Fotografie kam, weiss ich nicht mehr so genau. Ich war aufjedenfall schon als kleines Kind davon fasziniert und ich weiss auch noch wie ich als ganz kleiner Junge meine erste Kamera bekam (So eine Agfa Ritsch-Ratsch Kamera). Was aber mein Leben komplett änderte war meine erste Hochzeitsreportage, denn da erkannte ich nicht nur das es sich um einen Beruf handelt, sondern auch um eine Berufung.

    Ich habe die ganze Geschichte schon mal für einen befreundeten Blog geschrieben:

    http://www.fotoholiker.com/foto/wie-ich-zur-hochzeitsfotografie-kam

  10. Sehr schöne Idee Martin! Witzigerweise hatte ich dieses Thema letztens auch mit einem Freund von mir.
    Ich habe damals mit 6 Jahren einen supereinfachen Fotoapparat (kein Zoom also Festbrennweite ;-) , manuell weiter spulen und natürlich analog versteht sich) in einer einer kleinen Ferienwohnung in Rimini zum Geburtstag bekommen. Für dieses tolle Geschenk nicht nur der Kamera sondern für die frühzeitige Schulung des Blickes bin ich meinen Eltern bis heute sehr dankbar! Zudem war Fotografieren damals im Urlaub schon richtiger Sport, auch wenn ich mich anfangs nur neben Vati stellte und die selben Bilder geschossen habe. Mit 15 dann eine analoge Canon EOS 300 trieb die Fotografie schon deutlich voran, und neben toller Qualität konnte man schon super experimentieren. Jedoch schlief es mit den Jahren etwas ein, da ich zu selten einfach zu Hause mal die Kamera ausgepackt habe.
    Jedoch kam im letzten Sommer endlich wieder frischer Wind in die Fotografie, mit der EOS 40D und den vielen tollen Anregungen, Tips und Inspirationen insbesondere durch kwerfeldein.de (Danke Martin) und anderen Blogs.
    Zusätzlich möchte ich bemerken, dass ich zwar schon lange fotografiere und mir dies auch sicherlich hilft, jedoch das Lernen auf jeden Fall zu jeder Zeit überwiegt.

  11. Angefangen habe ich mit meinem Vater im Alter von 11 Jahren mit einer APS Kamera von Minolta. Ich war schon immer kreativ veranlagt, habe zu dieser Zeit auch schon Aquarell und Öl gemalt. Und von da ab war für uns 2 Jahre vollgasfotografieren angesagt. Mit allem drum und dran.
    Panorama Format, High Definition Format, da hab ich an der Kamera das Format eingestellt und so kaufte man das Bild dann im Fotostudio.
    Mit der Zeit hat man aber auch gemerkt wie teuer das wurde. Das nötige Know How um vorher zu wissen, das es ein gutes Bild wird, war bei mir noch nicht vorhanden. Und somit hat man dann aus vielen Fotos einige wenige, für uns gute Fotos, raussortiert und in einem Album geklebt. Jede Woche wurde das FOTO Magazin gekauft und tüchtig durchforstet. Sogar mit dem Aktbereich :)
    Meine Anfangsfotos gibts leider nicht in digitaler Form:) Ich könnte sie mal einscannnen. Habe noch eine ältere Ausgabe des FOTO Magazins in dem ein Bild von mir als Jungfotograf drin ist. Hatte mich als Jungfotograf des Monats beworben. Und das Fotoalbum mit meinen Bilder gibt es auch noch.
    Tja und seit letztem Jahr besitze ich eine DSLR…
    und bin wieder voll drin im (nun günstigen) Vollgasfotografieren :)
    zu einem Blog habe ich es auch schon geschafft.
    wwww.fabinski.blogspot.com

  12. An meine erste Kamera erinnere ich mich noch gut, war eine kleine Agfa, ähnlich der Agfamatic 100, die genaue Bezeichnung weiß ich aber nicht mehr. Da war ich ungefähr 6-7 Jahre alt. Danach ging die Reise weiter über Ikarex 35, Nikon F-501, F90x, Casio QV3500-EX, Kodak DX7440, Sony R1 bis heute zur Nikon D700. Fotografisch richtig entwickelt habe ich mich aber erst mit der digitalen Fotografie, vorher war das eher mitlaufendes Hobby, Erinnerungen.

    Größtes Mißgeschick ist mir mit meiner R1 passiert. Mit dem guten Stück habe ich mich 2006 selbständig gemacht und hatte es versäumt, mir die noch ein zweites Mal als Backup anzuschaffen. 2008 war es dann soweit, im Dunkeln rutschte sie mir aus dem nicht geschlossenen Fotorucksack auf den Teerboden eines Parkplatzes. Im Augenblick des Aufschlages dachte ich schon „Sch**ße“. Aber ich hatte Glück. Die Jungs von Sony haben das gute Stück stabiler konstruiert als man es ihr zugetraut hätte. Ein ausführlicher Check zu Hause zeigte zwar ein paar kleine Kratzer am Gehäuse, die Kamera ansonsten aber völlig unbeeindruckt von dem kleinen Absturz.

    Vielleicht das noch: es ist selten, dass ich die Kamera nich dabei habe wenn ich das Haus verlasse. Und so kam es dann eines Tages, dass ein lieber Freund zu mir meinte: „Na, die Madame auch wieder dabei?“ Seither hatte die R1 ihren Namen, Madame. Und auch die Nikon ist nicht nur einfach eine Kamera mit einer technischen Bezeichnung, sondern hört auf den Namen „Lady“ ;-)

  13. Hallo Martin,da ich schon sehr lang deinen Blog verfolge,nein ich würd sagen aufsauge! fühle ich mich dazu verpflichtet einen Kommentar zu deiner Umfrage zu schreiben.
    Ich hab mir für viel Geld damals(2002) ne Canon IxusV2 gekauft(ca.400€)um Bilder zu machen da ich die ja sofort am Rechner betrachten und verarbeiten kann,zu Analogzeiten hat mich das fotografieren nicht interessiert.Ich fing an, alles zu knippsen was möglich war,nur befriedigte mich die Qualität zum ausdrucken nicht(2 Megapixel).Irgentwann bin ich regelmäßig zum Nürburgring gefahren um die Langstreckenmeisterschaften(VLN) zu verfolgen und Autos zu knippsen,da kaufte ich mir ne Minolta Dimage A2(8 Megapixel).
    Bei einem Rennen schließlich traf ich auch einen Photoamateur mit ner Canon 1er, ich war fasziniert von dem Spiegelschlaggeräusch und kam irgentwie mit ihm ins Gespräch über dies und das.Ich quetschte ihn über sein Equipment aus und er sagte nur nüchtern das der Body nicht so wichtig sei und der Body nur 6MP hätte,nur die Linsen davor sind wichtig(er hatte glaub ich ein 28-300 L drauf),das prägte mich und ich fing an zu glauben meine Kompakte sei Müll.
    2008 hatte ich dann endlich genug Geld gespart um mir ne Canon 40d zu kaufen(ein halbes Jahr brauchte ich um mich für die passende Cam zu entscheiden),kaufte mir noch ein paar Objektive dazu und musste langsam feststellen das der Typ(Ich) hinter der Kamera die Bilder macht und nicht die Kamera allein.Ich lerne immer dazu( lese Bücher, bin in Foren unterwegs und lese Fotobloggs).
    Ich bin bin manchmal mit mir immernoch zu streng was die Qualität meiner Fotos anbelangt,aber es macht Spaß wenn das Bild was man vor dem auslösen im Kopf hat,so dann auch geworden ist.Ich fotografier gern Landschaften und Tiere,momentan überlege ich ne Webseite zu erstellen,hadere aber mit mir selber
    Will die Bilder von mir wirklich einer sehen?
    Was bringt mir das?
    Seid Ende 2009 hab ich erst mal in der Fotocommunity Bilder reingestellt um einen Eindruck zu bekommen.
    Ich möcht mich bei dir bedanken Martin,um an deinem Fotografenleben teilhaben zu dürfen!
    Weiter so!

  14. Hallo zusammen,
    bei mir hat es letztes Jahr „klick“ gemacht.

    Ich reise sehr gerne und besonders hat es mir Schottland angetan.In der Vergangenheit habe ich micht immer mit Kompaktkameras begnügt – machen ja auch ganz schöne Bilder. Jedoch hatte ich natürlich Probleme die tolle Landschaft und die historischen Stätten in Schottland richtig einzufangen.

    Eine DSLR kam mir jedoch nie wirlklich in den Sinn. Zufällig habe ich dann im Internet einen coolen Artikel über HDR-Fotografie gelesen – ja,ja, ich weiß hier streiten sich die Gelehrten gerne mal!! Die dort gezeigten Landschaftsaufnahmen waren aber einfach klasse. Das war so irgendwie mein AHA Erlebnis sich intensiver mit Kameras und dem Ganzen drum herum zu beschäftigen.

    Da die nächste Schottlandreise kurz bevor stand, habe ich mir kurzentschlossen eine alpha200 gekauft. Nun ist das alles andere als eine Profikamera und ich muß auch gestehen, dass ich nicht wirklich auf die technischen Details geschaut hatte – war ja noch in der Findungsphase – aber ich konnte zumindest loslegen.

    Ich habe dann auch gleich ein paar nette Bilder gemacht, aber so richtig gerockt hat das nicht wirklich. Seit dem lese ich alles was ich über Fotografie finde und versuche mich langsam aber stetig weiter zu entwickeln. Fotografie ist ein so komplexes Thema mit all seinen Facetten. Jede Woche entdecke ich einen neuen Aspekt! Ich bin noch ganz am Anfang, aber es macht einfach richtig Spaß!

    Ich werde jetzt versuchen meinen eigenen Stil zu entwickeln, werde auch mit verschiedenen Objektiven experimentieren und dann gibts vielleicht irgendwann mal ne neue Kamera. Aber ich bin auch dvaon überzeugt, dass man als Anfänger mit einer Kamera der alpha200 Klasse sich hervorragend dem Thema Fotografie nähern kann. In zwei Monaten gehts wieder nach Schottland und dann mit zwei neuen Objektiven……

  15. Ich hatte als Kind auch so eine Ritsch-Ratsch-Analoge aber das hat mich nie gereizt, die Bilder hab ich (im nachhinein leider) mal weggeworfen. An ein Foto aus dieser Cam erinnere ich mich noch ganz gut. Das dürfte 98 in Paris auf der Durchreise zu Eurodisney gewesen sein, ein paar Bmx Fahrer in einer Seitengasse, das ist das erste Foto meines Lebens an das ich mich erinnere. 
    Richtig angefixt von der Idee Bilder sofort auf dem Display zu sehen und damit auch angefixt von der Fotografie an sich war ich ein paar Jahre später. Meine Cousine hatte nen GameBoy Color, mit ner Art Objektiv/Kamera Aufbau (aus heutiger Sicht eher ne Webcam) und den ließ sie bei mir liegen und ich fing an zu knipsen ohne Ende, bis sie in wieder haben wollte. Ich denke das war das Schlüssel Erlebnis. 2003 (ab da hab ich datierte Fotos) mit der geklauten (eher zwangsenteigneten) Kompakten Digicam  meiner Eltern gings dann zu Partys etc. pp. da war ich 15. Irgendwann (dürfte so 2005 gewesen sein) gab es dann eine Sony DSC-H1 und sofort allerlei Kram dazu. Von da an probierte ich sofort alles aus was es im Internet dazu zu lesen gab und las sämtliche Bücher dazu. Irgendwann wollte ich selber bestimmen wo der Fokus liegt und welche Blende ich benutze und fing an mit DSLRs zu liebäugeln. Und dann kam die Chance und zugleich der schlechteste Deal meines Lebebs. Ein Freund wollte seine D50 für eine D70 loswerden, seinem Vater war diese aber zu „proffesionell“ und so schlug er meine Sony vor. Also habe ich eine ca. 200€ Kamera + 200€ Zubehör + 100€ Extra gegen eine sehr gebrauchte D50 mit 28-80mm (Analog-)Objektiv getauscht. Liebe macht halt blind. Und so fotografierte ich nun bis Ende 2008 als ich mir mit kleiner Finanzspritze meiner Eltern eine D90 leistete und jetzt seit einem Jahr damit fotografiere und mir langsam dämmert, das dass meine berufliche Zukunft werden könnte. Rückblickend betrachtet find ichs krass wie in 5-6 Jahren das ganze drum herum gewachsen ist. Es gibt 10.000 Foren und genausoviele Bücher und wenigstens 5000 DVDs zu dem Thema. Bemerkenswert finde ich dass du, Martin, erst seit so kurzer Zeit fotografierst und das schon beruflich machst Chapeau für den Mut!

  16. Angefangen hat es letztes Jahr als wir im Berufsschulunterricht alles rund im die DSLR durchgenommen haben, das hat mich schon sehr interessiert, aber letzt endlich war doch der ausschlaggebene Punk mein Urlaub in Budapest mit meinem Freund. Dort gibt es soo viele schöne Aussichtsplätze aber alle Leute machen immer das gleiche Bild. Da dacht ich mir du musst was anderes haben als die. Ich robbte also mit meiner kleinen Kompaktkamera auf den Boden rum um und versuchte durch die unteren löcher des Balkons/der Wand ein Foto zu machen. Die Leute schauten mich schon komisch an und auch mein Freund und sein Großcousin mussten lachen. Das war der Moment wo ich dacht cool ist irgendwie mein Ding :D

    Nun jetzt fahren wir im Sommer nochmal nach Budapest und dann kann ich endlich mit meiner DSLR fotografieren. Ich freue mich jetzt schon riesig darauf :D

  17. Ich habe 2002 das erstemal bewusst eine Kamera in der Hand gehabt. Es war eine Canon AE1. Meine Begeisterung für die Fotografie ist aus der Leidenschaft zur Meteorologie gewachsen. 2002 dachte ich mir also, dass es so viele wahnsinnige Fotos aus der Wetterwelt gab, die mir täglich in Büchern oder im Internet anschaute. Ich dachte mir Wetter gibt es ja überall sowas kannst du auch lernen. Gesagt getan die alte Canon meiner Mutter musste mir nun helfen bei der Jagd nach einem tollen Gewitter, damit ich Blitze festhalten konnte. Die nächsten zwei Jahre waren leider eher etwas bescheiden, da ich die fotografiere wohl noch nicht vollständig für mich entdeckt hatte. Aber seit 2004 bin ich regelmäßig unterwegs, um Extremwetter festzuhalten und zu dokumentieren. Daraus entwickelte sich auch die Lust andere Dinge wie Landschaften zu fotografieren.
    Mittlerweile ist für mich die Fotografie genauso wichtig wie die Meteorologie und solange ich das Studium der Meteorologie noch nicht abgschlossen habe, habe ich hoffentlich noch viel Zeit für schöne Fotos und tolle Momente.

  18. Puh. Also meine aller erste Kamera war irgendein ding von al-di, es war schon etwas neu-modischer; weil sie oben ein Display hatte und man konnte einige modis einstellen. Vorher noch hatte mein Vater aber schon immer fotografiert, analog versteht sich, jedoch war mir die Fotografie dort relativ egal, wahrscheinlich war ich auch noch zu jung (~10). Meine Mutter hat eine Ausbildung zur Fotolaborantin gemacht, arbeitet heute leider was ganz anderes… :(. Also die wurzeln zur Fotografie hab ich ganz klar von meinen Eltern. 2006 dann hat sich mein Bruder eine A550 Powershot gekauft und so langsam fand ich es toll, Moment fest zu halten, irgendwie alles vor allem oft mich selbst. Es verging knapp ein Jahr und meine damalige Freundin kaufte sich die 400D.
    Oh mein Gott … was ein „DING“ Sie stellte die Kamera auf „automatisch“ und ich schnappte mir das Handbuch. Doch wie es oft im Leben kommt, ging sie und damit die Kamera auch wieder. Ich griff wieder zurück zur Powershot und knipste mich so weiter durch mein Leben.
    Bis ich dann Weihnachten 2008 meine eigene DSLR bekam. WOW. Ich betrachtet mein Leben fast nur noch durch den Sucher der Kamera. (Bis jetzt hab ich um die 29.000 auslöse.) Ein Grund mehr warum ich auf den Fotografie-zug aufsprang war meine jetzige Ausbildung zum Mediengestalter. In der Schule hatten wir oft Projekte wo wir halt die Fotos selbst machten. Wenn dann mal einer aus meiner Klasse seine DSLR dabei hatte, war ich immer total gefesselt. Dieses Gefühl habe ich immer noch. Selbst wenn ich nur die Kameratasche ansehe und weiß… da drin ruht „SIE“

    http://www.coopictures.com/pics/damals_1.JPG
    http://www.coopictures.com/pics/damals_2.JPG

    lg
    markus

  19. Mein Vater hatte den Schrank in seinem Arbeitszimmer, in dem er seine beiden Rolleiflexen (3003 und 6006 II) aufbewahrte, immer gut unter Verschluss, da er wusste, wie gern ich mit technischen Geräten rumspielte und spiele. Irgendwann fand ich heraus, wo er den Schlüssel verteckt hält… Immer wenn ich allein zu Haus war zog mich der Schrank und dessen Inhalt magisch an, und obwohl ich es damals schaffte, alles zu zerlegen was mir in die Finger kam, die beiden Kameras haben meine Übergriffe unbeschadet überlebt. Mann, das war aufregend! Ich war so dermaßen fasziniert! Ein paar Jahre drauf, ich war vielleicht so 12, durfte ich dann im Urlaub unter strengster Aufsicht die 3003 benutzen, mein Vater brachte mir damit die fotografischen Grundsätze bei, für mich sehr wertvolles Wissen. Mittlerweile wurden mir beide Kameras vererbt, ich hüte sie wie den heiligen Gral, die Dinger üben immer noch eine unbeschreibliche Faszination auf mich aus. Immer wenn ich sie benutze (was leider sehr selten vorkommt), überkommt mich wieder dieses aufregende Gefühl, das ich hatte, als ich damals im Arbeitszimmer meines Vaters heimlich damit rumspielte.

  20. Ehrlich gesagt weiss ich gar nicht genau „wann“ ich angefangen habe, zu fotografieren. Als Kind habe ich schon recht früh angefangen, mit einer Super 8 Kamera meines Großvaters zu spielen, zu filmen und Stop-Motion-Filme zu machen. Interesse für Technik und Fotografie wurde mir von Vater und Großvater genetisch mitgegeben.

    Ich erinnere mich sehr gut, dass ich meiner Mutter lange in Ohren lag, und unbedingt eine Digitalkamera haben wollte. Das war wohl so mit 15. Endlich bekam ich dann eine Casio QV700 mit schwenkbarem Display. Und dann ging es los.

    Heute ist die Fotografie eines meiner größten Hobbys und ich fototgrafiere mit einer Canon EOS 400D, hauptsächlich im Portrait/Akt Bereich aber natürlich auch Landschaften usw. Meine Bilder zeige ich auf http://www.stockem.info wobei ich alte Schätze verbannt habe – die waren wirklich zu schlecht :) vielleicht lade ich mal ein „geheimes Archiv“ hoch, in dem ich diese fotografischen Verbrechen zur Belustigung aller oder zur Abschreckung präsentiere.

    Warum ich fotografiere? Zum einen aus Interesse an Technik und Bildbearbeitung, Kreativität und nicht zuletzt als Erinnerung.

    Habe

  21. Hi,

    ich bin eigentlich sehr pragmatisch an die Fotografie gekommen. Für das Frühjar 2009 war eine größere Reise in den Süden Afrikas geplant. Da ich keine Kamera hatte, aber definitiv nicht ohne Bilder zurückkommen wollte habe ich mir eine Olympus e420 gekauft, weil ich, im Gegensatz zu einer Kompaktkamera, die Freiheit haben wollte verschiedene Objektive in den entsprechenden Situationen einzusetzen. aber gleichzeitig nicht eine Super-Highendkamera kaufen wollte, die unter Umständen nach der Reise im Schrank vergammelt. Das war der Anfang vom Ende ;-) Seitdem bin ich kaum von meiner Kamera wegzubekommen. Es ist für mich das erste und bislang einzige Hobby, dass mich so lange fesselt. Ich bin selbst ganz überrascht, welche Energien ich freisetze, wenn es darum geht schöne Fotos zu machen (abgefahrene Locations suchen, Leute für gemeinsame Fotowalks zusammentrommeln oder auch ganz alleine stundenlang durch die Gegend zu wandern, auf der Suche nach interessanten Motiven).

    Bilder sehen kann man entweder auf meinem Blog: http://blog.japana.de oder auf Flickr: http://www.flickr.com/photos/japana

  22. Eigentlich hat sich bei mir der „Virus“ erst langsam eingeschlichen. Ich bin bis vor 1 1/2 Jahren noch als selbstständiger Trucker quer durch Deutschland unterwegs gewesen. Ich wußte vor dieser Zeit gar nicht, wie viele schöne Ecken es in Deutschland gibt. Da man ja in diesem Gewerbe die gesetzlichen Pausenzeiten genau einhalten muss (sonst gibt es empfindliche Strafen), habe ich mir damals eine Ricoh DM-2E zugelegt, um die Pausen gut zu nutzen und die schönen Landschaften unterwegs festzuhalten. So hat mir der Job doppelt Spass gemacht und ich habe dann angefangen mir privat eine Webseite zu basteln um der „Welt“ meine fotografischen Eindrücke von Deutschland zu zeigen. Will mich jetzt mal kurz fassen :-) Irgendwann kamen dann auch erste Anfragen von Zeitungen usw., ob sie das eine oder andere Foto nutzen dürften. Wow, hab ich mich gefreut!!! Um mein „noch Hobby“ etws auszuweiten, habe ich mir erst eine D50 und später eine D300 von Nikon zugelegt. So wurden die Foto qualitativ doch wesentlich besser und somit auch die Anfragen mehr. Vor 1 1/2 Jahren wurde dann das Tranportgewerbe immer unrentabler und die tollen Umweltplaketten kamen in Gespräch. Da mein LKW leider nur eine rote Plakette bekam und mir von meinen Auftraggebern nahegelegt wurde doch mal über einen neuen LKW nachzudenken, entschloss ich mich meinen LKW zu verkaufen. In dieser Zeit gab es noch einen vernünftigen Preis dafür, heute würde ihn niemand mehr kaufen. Also das Geld in eine neue Kamera investiert, natürlich wieder Nikon :-), einen Teil des Geldes in eine neue Webseite investiert und etwas Geld zur Überbrückung aufgehoben. Seit einem Jahr biete ich nun auf meiner neuen Webseite meine Fotos zur lizenfreien Nutzung an, da ich aber gemerkt habe, dass man nicht alle Motivwünsche der Kunden erfüllen kann, bin ich jetzt dabei die Webseite so umzubauen, dass auch andere Fotografen ihre Fotos darüber verkaufen können. Bin gespannt, ob es alles klappt, aber ich bin Optimist :-) Ende Februar wird die Seite dann mit neuen Funktionen erreichbar sein und mal abwarten was daraus wird :-)

  23. Hallo Martin,

    Ich habe keine Ahnung wie es bei mir dazu kam. Mein Vater hat ebenfalls fotografiert und hat eine recht gut ausgestattete Nikon F3 (Die für mich aber leider immer Tabu war, und als ich dann durfte hatte ich keine lust die Entwicklung der Filme zu zahlen ;)). ICh hatte dann ein paar Jahre eine digitale Kompaktknipse und jetzt seit gut einem Jahr eine 450D. Allerdings bin ich garnicht so der Große Fotograf. Bei den meisten Aktivitäten in meiem Freundeskreis mische ich lieber mit als mit der Kamera herumzulaufen. Und so bleibt das einzige mal raus in die Natur zu gehen und zu fotografieren. Es ist für mich einfach eines meiner Hobbies. Punkt. :)

  24. 1983, mit 14 Jahren, die erste Kamera (so eine: http://www.taunusreiter.de/Cameras/RolleiflexSL35E.html) geschenkt bekommen. Ab dem Moment alles fotografiert, was sich nicht gewehrt hat, alles an Material zur Technik verschlungen und alles an Foto- und Bildbänden inhaliert, was ich in die Finger bekommen habe. Es ist schön anderen zeigen zu können was ich – und wie ich – etwas sehe. Größtes Missgeschick? Beim Objektivwechsel das Kameragehäuse verkantet und das Objektiv unlösbar im Bajonet verankert. Die Reparatur war ein teurer Spaß …

  25. Huhu, mein papa war früher analog fan… mamia hab ich da immer gehört und so andere lustige dinge.. sehr geheimnisvoll, wie kameras und die fotografie eben ist… über den lebensweg hinweg begeisterten bilder mich immer wieder ungemein…. geld hatte ich nie und die kompakten fand ich nie wirklich gut!

    lange zeit nix mehr … dann vor 3 Jahren immobilienmakler geworden und es macht spass die wohnungen zu fotografieren… ichhatte keinen blassen von einstellungen usw hab einfach geknipst… fand ich toll…. dann kamm vor 2 jahren der thailand urlaub bei dem ich die kompakte der eltern meiner freundin ausgeliehen hab … 3 wochen thailand – 1000 bilder – ich hab alles fotografiert…. danach mich immer mehr belesen mit panorama fotografie und welche cam wäre was für mich …

    anfang letztes jahr dann ne superzoom fz28 gekauft – amsterdam 3 tage – 300 bilder! Trennung von meiner freundin und ein seelentief – ein jahr berlin fotografie bei nacht – alleine und nachdenklich x panoramen aller plätze gschossen und während dessen immer weiter und tiefer belesen. glaube hab so 7000 fotos geschossen…. nicht wirklich tolle – nurn paar ganz wenige :) nachtfotografie ist mein ding, leere, ruhige straßen in einer sonst so hektischen stadt wie berlin

    dann wollte ich mir ne D90 kaufen hab mich belesen und belesen und belesen – danke martin gommel .- dein blog war mein erster hat mir seeeehr geholfen. aber ich hab immernoch keine dslr – warte auf neue nikons und dann will ich hier weg (aus deutschland) 1,2,3 Jahre reisen und alles gelernte/gelesene ausprobieren,

    es bleibt spannend

  26. Jetzt hab ich gerade meine ersten Bilder herausgesucht und musste sehr schmunzeln. ’96, im Alter von 11 Jahren, habe ich meine erste eigene kleine Kamera bekommen, Traveler AF mini, ein ganz einfaches Teil ausm Aldi.
    Warum ich lachen musste? Weil die Hälfte der Bilder nichts geworden ist, weil wir damals so oft mit der Filmabdeckung herumgespielt haben.
    Ich habe alles mögliche fotografiert, Familienfeiern, Klassenfahrten, Katzen, Blumen, was man als junges Mädchen halt so interessant findet.
    Die Kleine hat dann wunderbar bis 2003 funktioniert, da fiel sie dann das erste Mal runter.
    Bis Januar diesen Jahres habe ich dann mit billigen Digicams, meinen Handys und meiner Casio Exilim fotografiert, hauptsächlich Menschen die mir wichtig waren, aber immer Schnappschüsse, gestellte Situationen mag/mochte ich nicht.
    Lange hab ich mich nicht an die Technik der DSLRs rangetraut, aber jetzt bin ich sehr sehr glücklich mit meiner 500D.
    Danke für den Artikel, hat sehr viele Erinnerungen wachgerufen.

  27. Super idee Martin. Ich find’s mega interessant, soviele unterschiedliche Geschichten zu lesen. Einzig „aebby“s werd ich wohl heut Abend nochmal in Ruhe lesen müßen, weil’s zu lang war ;-)

    Bei mir fing es aktiv eigentlich erst 2006 mit einer Panasonic DMC-FZ5 Bridge Kamera an. An sich eine echt nette Kamera, mit der man viele Möglichkeiten hatte. Aber so richtig glücklich war ich nicht, denn verstanden hab ich da nicht viel, daher hatte ich hier meistens den Automatik Modus an. Hier sind die ersten Bilder, die ich mit der Kamera gemacht hatte. Bearbeitet hab ich diese etwa ein Jahr später, aber da hab ich nur an den Farben rungespielt.
    http://www.flickr.com/photos/blognotizde/archives/date-taken/2006/02/25/

    Aber was mir immer gut gefallen hatte, war dieses „freistellen“, Fotos mit „Bokeh“, also mit einem verwischten Hintergrund und dem scharfgestellten Motiv im Vordergrund. Das ging nur mit einer Spiegelreflex Kamera. Ich hatte zu dem Zeitpunkt zwar schon seit einigen Jahren eine analoge Nikon, die F-801s, aber die hab ich immer im Automatik Modus benutzt, weil es mir zu kompliziert war, alles selber einzustellen. Aber ich wollte einfach tiefer in dieses Thema einsteigen, um solche Bokeh Fotos machen zu können.

    Da ich aber nicht soviel Geld hatte und die digitalen Einstiegs SLR’s 2006 noch echt grenzwertig im Preisbereich von >1000,- EUR waren, hab ich mir eine analoge, manuelle SLR gekauft, eine Nikon F-301 und ein 50mm F/1,8 Objektiv dazu. Da gab es die Verschlußzeit, die Blende und das manuelle scharf stellen am Objektiv. Das krieg ich hin, dacht ich mir.

    Das hier war eins meiner ersten analogen Fotos: http://www.flickr.com/photos/blognotizde/262965083

    Aber die Lernkurve war nicht so steil, wie ich mir das erhoffte und obwohl ich zwar anfänglich weniger als 100,- für die Kamera und das Objektiv ausgegeben habe, waren nachher die Kosten für die Filme, Entwicklung und das Digitalisieren fast ins unermeßliche gestiegen. Da hat es sich dann witzigerweise gelohnt, eine digitale Spiegelreflex Kamera zu kaufen. Das war dann auch etwa 1,5 Jahre später, also Ende 2007. Das war eine Nikon D70s, welche ich bis heute neben meiner Fuji S5 Pro und diveresen Linsen besitze.

    Danke für’s „zuhören“ :-)

    Grüße
    Ivan

  28. Früher war mit das fotografieren immer fremd. Ich hatte mir zu analogen Zeiten mal eine schrott-kamera vom flohmarkt geholt um es auszuprobieren, aber als dann bei der entwicklung nur negative im preis inbegriffen waren, hab ich das ganze fallen lassen: zu teuer, zu aufwändig, zu technisch.

    Viele Jahre später fing ich aufgrund von Webseitenbastelei an drüber nachzudenken, was ein gutes Bild ausmacht, und plötzlich erwischte ich mich immer öfter dabei, wie ich mit meinem Kopf „fotografierte“ wenn ich unterwegs war.

    Dank Handy mit integrierter Kamera bin ich dann auch ganz schnell zur ersten Point-and-Shoot gewechselt, und war überrascht über die einfachheit und die qualität der ergebnisse. Einige Glückstreffer aus der frühen Zeit krame ich auch fünf Jahre später nochmal aus dem Archiv und überarbeite sie für ein neues Endprodukt. Damals habe ich noch viel mehr nach dem Konzept fotografiert, dass die Bilder zu mir kommen müssen, und ich Sie dann nur noch festhalte wenn sie vor mir sind. Aber irgendwann verliert man das und fängt an Bilder zu suchen wo keine sind. Auch wenn einige mit diesem Konzept erfolgreich sind, ist es bei mir die Welt die für mich fotografiert, ich drück nur zum richtigen Zeitpunkt den Auslöser :)

  29. – Seit ca. 1987 / 1988 am Fotografieren – grad 10 Jährig
    – Erste Kamera: Minolta SRT 101
    – Erste Optik: 50mm 1.4

    Die kritischen Jahre begannen ca. 1992. Seither nie ohne Kamera unterwegs.

    Der grösste Verlust: Ich habe eine ganze Sammlung an verpassten Bilder im Kopf. Situationen bei welchen der Finger gelähmt war. Situationen die nie Öffentlich werden – für mich persönlich der grösste Verlust.

  30. Eigentlich fing alles mit meinem Urlaub in Spanien im Jahre 2005 an. Auf Grund des Hauses meiner Großeltern in Puerto de Mazarrón war ich damals bereits das 7. Mal dort und kannte die Umgebung sehr gut. Ich war zur der Zeit 15 Jahre alt, hatte eine Canon Powershot A400 und machte sehr viele Fotos dort. Dabei fing ich das erste Mal an ein wenig auf die Basics wie zum Beispiel eine ungefähre Bildeinteilung, ein gerader Horizont, usw., zu achten. Ich verspürte immer mehr das Verlangen Fotos zu machen, die andere eben nicht haben. Wenn meine Eltern oder Brüder Fotos machten sollten meine Fotos anders sein, etwas Besonderes.

    Als ich damals aus Spanien wiederkam hatte ich so viele Fotos auf einmal gemacht wie nie zuvor. Ganz anders als früher war ich stolz, sehr stolz auf meine Fotos. Ich wusste, dass meine Fotos in der breiten Menge und im Vergleich zu wirklichen Fotografen nichts wirklich Besonderes waren, und trotzdem waren sie für mich etwas Besonderes und vor allem eine einzigartige Erinnerung an meinen (noch heutigen) Lieblingsort.

    Wenige Wochen nach meiner Heimkehr besuchte ich meinen Onkel auf seinem Geburtstag. Durch meinen Onkel hatte ich jemanden kennengelernt, der mir inzwischen sehr nahe steht und eine sehr wichtige Person in meinem Leben ist. Er hatte sich meine damalige Homepage und meine Fotos aus Spanien angeschaut. Daraus wurde eine kleiner Auftrag für eine Homepage und natürlich meine erste Fototour. Im Hochsommer und großer Hitze tourten wir zusammen durch die „Holzbach-Schlucht“ (Westerburg). An diesem Tag lernte ich die ersten wirklichen Tricks kennen, bekam viele, viele neue Tipps und Ideen. Diesen Tag bezeichne ich mir selber gerne als den wirklichen Anfang meiner Leidenschaft. Stück für Stück wuchs die Fotografie zu meinem größten Hobby heran…

    Grüße
    Dennis

  31. @Martin

    Du verweist hier auf einen Artikel von dir (Wie ich begonnen habe zu fotografieren) in dem du erwähnst das du deine 350D mit einem Staubsauger gekillt hast. DIE Story wuerde ich jetzt ECHT mal gerne hoeren :D

  32. ich habe mir im vorletzten sommer die D40 zugelegt und dann hat alles angefangen. erst mal viel rumprobiert und langsam lege ich schwerpunkte in meine arbeit. Vor allem landschaften und die portraitfotografie haben es mir angetan. mittlerweile besitze ich ein paar blitze und nehm auch den ein oder anderen auftrag an. aber es ist und bleibt ein hobby …

  33. Ich habe vor 2 oder 3 Jahren mit der Bridge Kamera meiner Mutter angefangen. An der hat mich aber das gestört, was eine Bridge Kamera ausmachte: Der kleinere Sensor und das daraus resultierende höhere Rauschen, der digitale Sucher und das festmontierte Objektiv. Naja es sind trotzdem ein paar, oder vielleicht auch ein paar mehr recht gute Bilder rausgekommen. Letztes Weihnachten gab’s dann endlich die 1. DSLR! In den restlichen Ferien habe ich die Kamera fast nur beim Schlafen und beim Essen aus der Hand gelegt. Und mit der sind denke ich, auch schon ein paar gute Fotos entstanden.

  34. Es war einmal…^^
    – berlinfahrt 11te klasse sommer 2009
    – freud hat vatis alte analoge spiegelreflex dabei
    –> interesse, für die zu der zeit unbekannte materie, wird geweckt…
    – september09 (sympatiekauf) wird eine om 2n angeschafft(ebay)
    mit 50mm 1.8er
    – ausgepackt, fasziniert, kodak farbwelt rein und ab gehts…
    – die zeit zwischen berlin und der om 2n genutzt um mir die grundlangen (blende und co.) beizubringen…
    – film zu schlecker
    – fotos abgeholt –> hui, bissl was is scho dabei–> macht spaß
    – in der schule zum foto kurs
    – erster b/w film selbst entwickelt und negative vergrößert
    – macht noch mehr spaß^^
    – derzeitiger stand: immer noch analog + 2 weiter objektive:
    – 28mm 3,5
    – 135mm 2,8 für die om
    immer noch fasziniert…
    so far

    lg stephan

  35. Hey Martin,

    also bei mir war das mehr ein Gruppenzwang! Jeder hatte damals (2006) eine (Knips-)kamera und dann musste ich natürlich auch eine haben. Habe mir dann auch kurzerhand eine Panasonic Lumix F12 zugelegt. Zugegeben nichts besonderes aber für den Anfang schonmal super! Ja und dann habe ich angefangen meine Festplatten mit Fotos zu füllen ;). Habe alles und jeden geknipst der mir über den Weg lief. Irgendwann ging es allen auf die Nerven und sie meinten ich solle damit aufhören! Aber das hat mich irgendwie noch mehr angespornt! Habe mir dann vor ca. einem Jahr eine Canon eos 500d zugelegt und seit dem hat sich die (Knipserei) auch fast erledigt. Ich versuche jetzt meinen Weg in der Fotografie zu gehen, auch wenn er bis dato sehr schleppend läuft! Aber, es macht Spass und das Fotografieren steht im Vordergrund.

    Gruß Christopher

    • Supergeil, Eure Stories. Danke fürs Aufschreiben, meine Nachtlektüre für heute ist damit schonmal geklärt (bin gespannt, was hier noch so reinkommt). Ich kann mich in vielen Geschichten teilweise wiederfinden und finde es erstaunlich, wie so manche/r über die Jahre drangeblieben ist. Roggnroll.

  36. Super Aktion! Habe noch nicht alle Geschichten durch aber macht Spaß sie zu lesen :-)

    Ich habe eigentlich schon immer gerne fotografiert. Jedenfalls war es schon als Kind so, dass ich gerne mit der Einwegkamera oder später mit einer ganz einfachen Kleinbildkamera unterwegs war. Ich war in der Grundschule schon der Einzige, der eine Kamera mit auf Klassenausflüge nahm. Eine „künstlerischen“ Anspruch hatte ich aber nie. Das hat sich auch lange nicht geändert bis ich im Nachtprogramm von Arte oder so einen Bericht über Lomographie gesehen habe. Das hat mich auf Anhieb fasziniert. Leute die mit einer alten Kamera auf Hüfthöhe verrückte Bilder machen. Fand diese Art der Fotoguerilla sehr interessant. Damals gab es noch keine Lomocommunity im Netz und so ging ich der Sache auch erstmal nicht mehr nach. Bis ich auf Ebay eine falsch eingestellte Lomo LCA gefunden habe. Da sie absolut falsch eingestellt war habe ich sie fast geschenkt bekommen. Als die Kamera bei mir ankam war es um mich geschehen. Ich finde heute wie damals, dass die LCA eine der schönsten Kameras ist. Klein, Kompakt, stabil, handlich und idiotensicher. Nicht umsonst wurde sie damals von russischen Agenten benutzt. Mit der Kamera kamen auch auch die Internetcommunitys zum Thema Lomo. Man tauschte sich aus und es wurde immer interessanter zu fotografieren – schließlich war jemand da der das gleiche Hobby hatte dem man die Fotos zeigen konnte. Ich fing an mir weitere (russische) analoge Kameras zu kaufen. Lubitels oder Holgas gehörte dazu genauso wie andere alte Kameras wie die Agfa Click. Kein Trödelmarkt war vor mir sicher :-). Ich habe dann auch angefangen immer mehr auszuprobieren. Crossen, Mehrfachbelichtungen und und und.
    Irgendwann brauchte ich dann eine „anständige“ Kamera für Urlaubsbilder und ich kaufte mir meine erste analoge SLR. Eine Nikon F65 die dann irgendwann von der Nikon D50 abgelöst wurde. Seitdem fotografiere ich immer mehr digital – mein Herz ist aber immer noch analog und ich will bald auch mal wieder mehr mit den Lomos machen.

  37. Hallo Martin,

    das ist witzig. Hab gestern Abend zufällig ein Bild meiner ersten Kamera bei Flickr gepostet, die ich im Alter von 11 von meinem Opa geschenkt bekommen hab.

    Dieser zeigte mir auch die ersten Kniffe, inklusive des Klassikerspruches „Sonne lacht – Blende lacht!“

    Die Kamera ist immer noch in meinem Besitz, eine feine Praktika LTL von 1972. Und ja, es juckt wieder in den Fingern. Nach dem ganzen Digitalfotografiere hab ich nun auch wieder Lust, meine Analogausrüstung rauszukramen.

    Zwischendurch kam dann 1997 der Umstieg auf eine Minolta Dynax 700si, von der ich auch heute noch begeistert bin. Vergleicht man die Daten dieser mit meiner aktuellen Sony A700, dann würde ich die Minolta immer noch vorziehen!

    Eine schöne Idee für die Beteiligung deiner Leser…dein Blog macht Laune!

    Es grüßt Martin
    Schöne Idee

  38. Angefangen mit Fotografieren habe ich 2007 (gerade 15 geworden), während eines Austauschjahres in Finnland. Vorher habe ich natürlich schon geknipst, hatte zwei Analoge Kameras und eine Kompakte. Die beiden Analogen waren allerdings Kinderkameras mit Festbrennweite und keinen Einstellungsmöglichkeiten, die Kompakte war immerhin digital.
    Leider (.. oder zum Glück?) bin ich in Finnland schnell an die Grenzen der Kamera gestoßen, weil ich einfach Alles für Freunde und Verwandte in Deutschland dokumentieren wollte. Schulalltag, Landschaft, Stadt,… Den wirklichen Anstoß gab es dann während ein paar Konzerten, denn die Fotos aus der Kompaktkamera waren wirklich nicht schön. Verrauscht, verwackelt, unscharf, etc.
    Da in meiner Familie viele Leute fotografieren, kam von Seiten meiner Eltern Unterstützung bei der Entscheidung für eine Spiegelreflexkamera, die den Stein dann wirklich ins Rollen gebracht hat.
    Seit dem habe ich massenweise Konzerte fotografiert (quasi mein Arbeitsschwerpunkt), aber auch genug anderes, um zu wissen, das es mir echt Spaß macht. Derzeit steht dann der Umstieg aufs Vollformat an (sobald das Geld zusammengespart ist) und die Verbreiterung der Fähigkeiten.
    Vielleicht wird ja mal ein Beruf draus? Vielleicht ein lukratives Hobby? Vielleicht schläft das ganze auch einfach irgendwann ein?
    Ich weiß es nicht, aber bisher hat mir die Fotografie viel Spaß bereitet, viele Momente ermöglicht, in denen ich meine Gedanken voll umsetzten konnte, Momente, in denen ich gemerkt habe, wie sehr die Übung dabei hilft, sich an schlechte Bedingungen anzupassen, etc.
    Während des Zivildienstes (ab Mitte des Jahres) will ich entscheiden, ob und inwiefern ich das ganze zum Beruf machen will.

  39. Angefangen habe ich mit 14 Jahren (muss so um 1978 gewesen sein). Seiner Zeit habe ich zur Konfirmation meine erste Spiegelreflex (eine Praktika – ja die guten Teile aus der DDR) geschenkt bekommen (Grundausstattung: 50mm Normalobjektiv, WW und Tele). Ich habe etwas mit S/W-Bildern herumprobiert, aber zum größten Teil DIAs produziert. Nee, war dat schön, als nach stundenlanger Einrahmenprozedur, der Diaprojektor aufgebaut wurde und die Bilder an die Leinwand geworfen wurden. Besondere Freude kam immer auf, wenn Bilder falsch einsortiert wurden (auf dem Kopf) oder beim Wechseln des Magazins alle Dias sich der Schwerkraft hingaben. Aber auf die Dauer wurde das Ganze zu teuer (Digital gab es ja zu der Zeit leider nicht) und das Interesse an der Fotografie ist ein wenig eingeschlafen.
    Interessant wurde die Sache erst wieder mit dem Kauf einer Powershot A80. Das mit dem Klappmonitor ist schon genial. Ich habe aber mehr „geknipst“, als fotografiert. Solche Themen wie Blende, Verschlusszeit, Schärfentiefe usw. standen nicht so im Vordergrund. Erst als meine A80 anfing, einige Mucken zu machen (irgendetwas mit dem Sensor) habe ich mich dazu entschlossen wieder auf eine Spiegelreflex umzusteigen. Da ich mit Canon bis dahin gute Erfahrungen gemacht habe, lag die Entscheidung nahe: Eine EOS 450D (mit Kit-Objektiv) sollte es sein. Gesagt – getan, seit Juni 2009 fange ich wieder an zu „fotografieren“.

  40. Also ich hab meine Fotopassion im Grunde bei einem Kurztrip nach Brighton im März 2008 entdeckt. Da ist z.B. das hier entstanden http://i26.tinypic.com/vpkx1k.jpg, da war ich zu der Zeit wahnsinnig stolz drauf, was ich heute darüber denke erzähl ich lieber nicht. :D Zurück in Deutschland hatte ich dann ne relativ kurze Zeit Spaß an meiner Kompakten, bis ich dann an Grenzen gestoßen bin und mir für mich klar wurde, dass ne DSLR ran muss. Da hab ich den Großteil meines Zivi-Gehalts zusammengerafft und meine EOS 400d gekauft, seitdem bin ich dem Fotovirus komplett verfallen. In der Folgezeit (noch 2008) hab ich zunächsteinmal alles geknipst was mir vor die Linse gekommen ist, hab ständig nach Workshops gesucht und versucht mich möglichst auf allen Gebieten weiterzubilden.
    Seit ich Ende 2008 mein Kunstgeschichtsstudium in Jena angetreten habe spezialisiert sich mein fotographischer Blick allmählich und mich faszinieren vorwiegend Zeitphänomene und deren Bändigung in Bildern. In letzter Zeit nehme ich auch immer öfter meine Analogen in die Kralle und versuche Stadt- und Straßenszenen einzufangen, back to the roots, was wohl auch einen starken Bezug zu meinen Anfängen hat, da mein Vater mir zu dieser Zeit viel aus seiner eigenen Amateurfotoerfahrung erzählt hat und somit wohl maßgeblich mein Interesse am Medium Fotografie geprägt hat.

    (Ich finde, dein Blog bietet vielen eine echte Plattform, fernab von den Communitys, die mir persönlich zu überlaufen sind. Dafür ein großes Dankeschön!)

  41. Ich begann ca 1988, mit 10-11 Jahren zu fotografieren. Anfangs nur in S/W, die Filme waren günstig und Vater entwickelte das selbst. Wie die erste Kamera hieß weiß ich nicht, war sicherlich auch ein Beirette-Abkömmling, der aber dann einer Beirette 35 wich.
    Und wie das bei einem engagierten Vater so ist, war es nicht nur mit Filmeinlegen und losknipsen getan. Ich sollte mir ein Büchlein anlegen und Testaufnahmen mit unterschiedlichen Blenden und Belichtungszeiten notieren, um das Zusammenspiel von Filmtyp und Kamera zu lernen und zu verinnerlichen.

    Da ich regelmäßig ins Ferienlager durfte, gab es da natürlich immer etwas was man fotografisch festhalten konnte. Schon damals beschränkte ich mich mehr auf Natur und Landschaft und selten auf Personen.

    In den frühen 90ern bekam ich eine Exa 1b und später noch eine Praktica MTL. Das war dann schon eine aufregende Sache nach den Sucherkameras nun eine SLR zu haben und auch endlich mit mehreren Objektiven arbeiten zu können.

    2002 schaffte ich mir dann die erste digitale Kodak-Kamera an, viel Geld und wenig Ausstattung und später wurde so durch eine Powershot, immerhin mit Zoom, ausgetauscht. An DSLR war preislich zu der Zeit noch gar nicht zu denken, aber ich behielt die Sache im Auge.

    Natürlich vermisste ich die Möglichkeiten einer SLR bei der Powershot, das manuelle Gefummel konnte man sich nicht wirklich anzun und nach einigen gemeinsamen Jahren stand dann Anfang 2006 auch endlich die erste DSLR auf meinem Tisch, eine EOS 350D, später kam noch eine EOS 30D dazu. Analog bin ich hin und wieder noch mit einer EOS 650 unterwegs, aber Kompaktknipsen habe ich gar keine mehr.

    An den Hauptmotiven Natur und Landschaft hat sich in den Jahren auch nix geändert, Menschen liegen mir nicht so und Tiere sind immer natürlich :D

  42. Hoi,

    zunächst mal hat mich die analoge Photographie nie fesseln können. Ich hatte halt nur so billige Kompaktkameras und habe nie nen Film voll bekommen (vielleicht auch aus Geiz).

    Meinen Einstieg in die Photographie würde ich deswegen mit dem Erwerb einer Canon Ixus 400 im Jahre 2003 beschreiben. Ich habe wirklich alles geknipst und auf dem Minidisplay geprüft. Viele Schnappschüsse vor allem von Freunden und Reisen gemacht. Im Grunde nichts kreatives…

    2005 in meinem US-Auslandsjahr in Boston hatte ein Kollege eine Canon Eos 300 mit zwei Objektiven und seine Fotos haben mich wahnsinnig gemacht. Einfach zu geil und natürlich coole Sujets in New York, Florida, Toronto, Niagarafälle usw.

    Als ich dann 2008 nach Zürich gezogen bin haben zwei Leute in meinem Labor, die heute zu Freunden geworden sind, sehr (semi-)professionell mit guten DSLRs photographiert. Ich konnte noch ein gutes Jahr widerstehen und mit den geliehenen Kameras etwas ausprobieren, aber im Juni 2009 war klar ich brauch so ein Teil.

    Diesen Zeitpuntk würde ich als meinen echten Einstieg in die Photographie bezeichnen. Mit dem günstigsten Canon Einstiegsmodel (1000D) versuche ich jetzt das beste rauszuholen und habe meine Motivwahl enorm erweitert. Auch mit Hilfe von nem neuen Teleobjektiv und Deiner lichtstarken 50mm f1.8 Empfehlung. Menschen und Landschaften sagen mir im Moment am meisten zu und es ist fast schon spirituell wie diese Kamera und Ihr Gebrauch meinen Horizont seitdem erweitert haben. Ich sehe die Welt mit anderen Augen und habe etwas gefunden was mir als Hobby wirklich, wirklich Freude bereitet.

    Viele Grüße,

    Martin

  43. Hallo an alle!
    Ich habe 2006 mit der Fotografie angefangen, also vor ungefähr 4-5 Jahren. Das heißt jedoch nicht, dass ich unglaublich viel Erfahrung und Kenntnisse gesammel habe. Ich würde sagen, dass diese letzten 4 Jahre eher eine Art Vorspann für die Passion und „echte“ Fotografie waren.
    Die erste Kamera, die ich in der Hand hatte war die „Yashica Microtec Zoom 120“ und sie gehörte meinem Vater, der unglaublich viele Fotos mit ihr gemacht hat. Wir haben im Keller kistenweise davon. (Das meine ich nicht bildlich.)
    Die alte Lady ist heute praktisch nichts meht wert (bei EBAY ist der Versand teurer als das Gerät selbst), doch ich habe sie trotzdem in mein Herz geschossen und sie steht immernoch in einer Vitriene in meinem Zimmer.
    Außerdem habe ich mal nebenbei mit der „Minolta“-Spiegelreflexkamera meines Großvaters fotografiert.
    Damals ein super Gerät. „Fullautomatic“ hin oder her, aber sie hat super Fotos gemacht!
    Jetzt haltet euch fest: Meine eigene erste Kamera war ein Handy mit 3,2 MP.^^ Das Sony Ericsson K800i.
    Ich habe dieses Handy GELIEBT! Damals kannte ich mich mit Fotografie praktisch gar nicht aus, aber ich war mit den Fotos sehr zufrieden und habe noch heute Diashows mit den mit ihr gemachten Fotos auf DVD. Letztens habe ich eine davon angesehen. Klar, man kann die Fotos nicht mit DSLR’s oder Kompaktkameras mit 10< MP vergleichen, aber sie sind ganz OK.
    Mit dem Handy habe ich recht lange fotografiert.
    Na klar: Geringe Auflösung, keine Belichtungsmöglichkeit etc., aber ich war zufrieden.
    Nun besitze ich die Nikon D3000.
    Ein tolles Gerät. Im Vergleich mit z.B. der D3s ist sie natürlich um einiges schlechter, aber ich bin wirklich sehr, sehr zufrieden mit ihr.
    Gruß

  44. Ich weiss gar nicht genau, wie ich dazu kam. Meine Oma hat wohl immer sehr gerne fotografiert, mein Dad hat damals Schwarzweissbilder analog selbst entwickelt und ich fand es super mit der roten Lampe im Zimmer :P

    Irgendwann war ich in der EKR in Blankenloch im Fotokurs – paar Jahre später hab ich mir ein bisschen Webdesign beigebracht und dann eine Webseite mit Partyfotos gemacht. Ab da war ne kleine kompakte immer dabei. Das ging auch ein paar Jahre so.

    Dann hab ich mir mal ne Nikon Spiegelreflex gekauft, weil eine Freundin aus Jö damals auch fotografiert hat. Da fand ich das wieder interessant. Hab aber nicht viel gemacht. Hab mich nach und nach mehr mit Photoshop angefreundet und da wurde eine DSLR interessant. Die erste war die Canon EOS 350D – einfach drauflosgeknipst, keine besonderen Einstellungen und Technik hat mich sowieso nie so wirklich interessiert, Hauptsache die Bilder waren interessant.

    Irgendwann hab ich dann flickr entdeckt, Fotocommunity etc. – angemeldet, Blumen fotografiert, erste andere Versuche, interessante Kritiken bekommen… ja, eigentlich wars immer mehr von aussen, dass andere gesagt haben, das sei toll was ich mache. Letztes Jahr dann die 40D gekauft und ja, jetzt hats mich wohl voll erwischt.

    Schwere Geburt :P

  45. Hallo Martin und Blogleser,

    ich habe meine erste eigene Kamera (Kompakt mit Film) im Jahr 1999 zu Weihnachten bekommen. An diesem Abend hat es auch wunderbar geschneit und ich habe gleich meine ersten Versuche gestartet…und wurde doch schon irgendwie enttäuscht. Von da an hatte fotografieren einen normalen Stellenwert und war einfach nur die Sammlung von Erinnerung ohne irgendwelchen schnick schnack. Im Jahr 2005 hatte unsere Firma 15 jähriges Jubiläum und ich bekam von meinem Chef den Auftrag das Ganze in Bilder festzuhalten. Zu diesem Zweck bekam ich von Ihm eine analoge Spiegelreflex und einen Schnellkurs in der Bedienung.

    Ich habe an diesem Tag ca. 20 Filme verschossen. Als ich dann nach einigen Tagen die Ergebnisse sah war ich einfach begeistert was man alles mit einer Kamera machen kann. Klar waren effektiv nicht soviel Aufnahmen wie sich mein Chef vielleicht gewünscht hatte, aber das ein oder andere Bild hat mir einfach gezeigt das man mit fotografieren eine Menge schöner Momente bezaubernd festhalten kann.

    Von da an wollte ich mehr. Kodak EasyShare, Eos 350D und mittlerweile eine EOS 40D ist mein stetiger Begleiter. Als 2008 dann unser Sohn zur Welt kam hat sich meiner Arbeit mit der Kamera noch einmal verändert. Kinder zu fotografieren ist was besonderes. Sie sind unvorhersehbar, impulsiv und dabei entstehen oft Aufnahmen die ewig überdauern können. Im vergangenen Jahr habe ich dann mein kleine 365 Tage Projekt angefangen um einfach jeden Tag mal die Kamera zu nehmen und zu fotografieren. Mal von der Muse geküsst und manchmal auch nicht. Es ist spannend zu sehen wie sich Aufnahmen dabei unterschiedlich entwickeln.

    Ja, so kam ich zum fotografieren.

    Viele Grüße

    PS: Hoffe wir treffen uns mal persönlich auf der Tion2010

  46. Ich bin im Sommer 2008 nach Finnland für ein Auslandsjahr aufgebrochen. Als ich dort angekommen bin, sind sehr viele Eindrücke auf mich ein und ich hatte vor, sie irgendwie festzuhalten. Also begann ich, neben einigen Tagebuchversuchen, zu fotografieren. Im Gegensatz zu dem Tagebuchschreiben bin ich bei der Fotografie geblieben :)

    Die Kamera, mit der ich angefangen habe, war eine etwas betagte Kompaktknipse (Nikon Coolpix L5) meiner Gastfamilie. Und nachdem mir ziemlich schnell klar geworden war, dass ich in der Fotografie ein neues Hobby gefunden hatte, musste eine eigene Kamera her. Ich begann mich innerhalb eines Preislimits umzusehen und habe mir schließlich im Herbst 2008 die Sony H10 zugelegt. Mit dieser habe ich wiklich viel fotografiert und war lange Zeit mit ihr zufrieden.
    Doch nach und nach stieß ich auch bei der „großen“ Kompaktkamera an ihre Grenzen und sehnte mich nach einer Spiegelreflex. Weihnachten ’09 war es dann soweit: ich habe mir nach langem Überlegen die Nikon D90 gekauft.

    Und so bin ich mit meiner Geschichte heute angelangt und hoffe, dass sie noch lange weitergeht!

  47. Bei mir geht das meiner Erinnerung zufolge so etwa 1976 mit einer Kodak Instamatic (müsste [URL=http://www.lippisches-kameramuseum.de/Kodak%20Instamatic%20155%20X.htm]diese hier[/URL] gewesen sein) mit diesem Kassettenfilm, quadratischen Bildern und Blitzwürfeln (von denen man nie genug hatte). Damals war ich acht und hab demnach vor allem meine Zeltlager und Freizeiten dokumentiert.

    Später habe ich zunehmend den Apparat meiner Eltern benutzt, auch eine Kodak Sucherkamera, Ein Metallklotz in brauner Ledertasche mit eingebautem Belichtungsmesser – leider ist das Teil im Zuge der diversen Haushaltsauflösungen irgendwann verschwunden und ich weiss auch den Typ nicht mehr (sonst hätte ich sie mir aus reiner Nostalgie nachgekauft). Damals war ich dann schon so etwa 12-15 und habe mit Schwarzweissfilm fotografiert um die Bilder in der Schülerzeitung verwenden zu können (deren Druckvorlagen man damals für den Offsetdruck noch aus lauter Text- und Bilderschnipseln mit Fixogum buchstäblich zusammengeklebt hat – andere Geschichte ;-)). Mein älterer Bruder war damals in der schulischen Foto-AG und hat selbst entwickelt – was mich schon allein aus Abgrenzungsgründen davon fern gehalten hat, wenn ich mich recht erinnere :-O .

    Der nächste war mein erster selbstgekaufter Apparat, eine [URL=http://www.gsteinbach.de/Revue%2035%20CC%20Objektiv.JPG]Revue 35CC[/URL]. Ein wunderbares kleines Ding für die Hosentasche, das mich erst in jüngster Zeit im Stich gelassen hat und in das bis dahin immer noch regelmäßig ein frischer Film eingelegt wurde. Verlassen hat mich auf einer Amerikareise (da war ich dann schon im Studium) lediglich der seitlich anmontierbare Blitz, was womöglich der Auslöser für den Kauf meiner ersten SLR, der Nikon F301 war.

    Die F301 mit zwei Zoomobjektiven war dann auch der Apparat, mit dem ich seither meine Streifzüge durch die gebaute Umwelt unternommen habe, mit dem ich den Fotografiekurs im Architekturstudium bestritt und mit dem ich heute noch (nein, nicht ’noch‘: ‚wieder‘!) regelmäßig unterwgs bin (inzwischen sind es zwei davon, plus eine Pentax Super A).

    Dann folgte die Digitalzeit mit einer Minolta F100, die zwar nach einer gewissen Pause zu einem intensiven Wiederaufleben des Knipsens geführt hat aber keineswegs direkt (zurück) zur Fotografie. Die Beschäftigung mit dem Bild (über das Ablichten von Erinnerungsstützen hinaus) kam erst wieder mit der ersten Bridgekamera (einer S6500fd), die bald durch eine SLR (Samsung GX10) ‚beerbt‘ wurde.

    Nun lese ich viel über Fotografie und fotografiere so oft mir Zeit dazu bleibt. Also nicht so oft, wie ich gern würde. Ich denke, ich kenne mich einigermaßen aus und kenne vor allem meine Grenzen. Und ich laufe – wie die meisten – auch immer mal wieder in die große Sinnkrise, die man am besten mit einem schönen Urlaub bekämpft, der einem so viel Input bietet, adss man nur noch aus dem Bauch arbeiten kann. Was vermutlich oft das beste ist…

  48. Hallo, ich habe deinen Blog erst vor ein paar Tagen entdeckt, aber schon ganz viel gelesen. Ich bin begeistert und denke, dass ich hier noch viel lernen kann. :)

    Ich bin blutiger Anfänger was das Fotografieren angeht. Das erste Mal fotografiert habe ich mit … etwa 8 Jahren. Und zwar hatte im an dem Tag wo wir unsere erste Klassenfahrt hatten Geburtstag und mein Bruder hat mir seine alte Kamera überlassen. Ich hatte natürlich keine Ahnung von nichts und habe nur immer wieder auf den Auslöser geklickt und anschließend die Filmrolle gewechselt so wie es mir am Morgen gezeigt worden war. Auf vielen Bildern war mein Finger mit drauf oder ähnliches ;) Na ja … es sind trotzdem hübsche Erinnerungen. Auch die nächsten Fotos waren meistens von Klassenausflügen – also nicht wirklich das was man sich als Antwort vorstellt wenn man fragt „Wann habt ihr angefangen zu fotografieren?“

    Bisschen mehr wurde es dann später mit der Kompaktkamera der Familie – immerhin etwas Digitales, da konnte man schon super mit herum spielen. Abgelichtet wurden Freunde, ich selbst :D und kleinere Sachen wie aufgestellte Bücher, Kuscheltiere, Kerzen etc.

    Weihnachten 2006 war das glaube ich, als ich endlich meine eigene kleine Kamera bekommen habe. Medion und für so ein kleines Ding wahrscheinlich viel zu viele Megapixel aber was soll’s. Damit fotografiere ich weil ich nichts anderes habe. Manchmal spinnt die Kamera und will nicht angehen, Fokus setzen dauert immer unglaublich lange und sonst habe ich viel mehr als ein paar Schnappschüsse noch nicht damit gemacht (Voreingestellte Modi sind meine besten Freunde, noch immer, leider…)

    Zurzeit habe ich allerdings die digitale Spiegelreflex (eine Canon EOS 1000D) meines Freundes da… muss sie aber leider Ostern wenn wir uns wieder sehen (Fernbeziehung) wieder abgeben .. er möchte sicher auch mal wieder knipsen ^^

    Das wird eine Umstellung, denn obwohl ich kein Profi bin merk ich doch, wie schnell der Fokus mit dieser Kamera gesetzt wird, und wie viel besser man mit der Schärfentiefe spielen kann. Mit dieser Kamera habe ich mich auch erstmals von der Vollautomatik bzw. den voreingestellten Modi entfernt… aber irgendwie habe ich noch nicht so wirklich die Ahnung, als dass ich nennenswerte Ergebnisse zeigen könnte ;) Ich versuche mir nur gerade die ganzen technischen Begriffe die mir ja eigentlich nicht viel sagen (Blende, Brennweite, ISO …) anzueignen und auch richtig zu begreifen.

    Ich hätte so gerne auch eine eigene Spiegelreflex, entsprechende Objektive… das Wissen und die Zeit für so richtig gute Fotos.

    Ich bin ein Fan von hübschen Bildern :) und will auf jeden Fall lernen selbst sowas zu fabrizieren (leider bin ich auch nur eine arme Schülerin und eine Fotoausrüstung liegt in weiter, weiter Ferne….)

    Du hast gesagt, Links sind erwünscht … nicht zu einem meiner ersten Fotos aber zu den ersten ernsthaften Versuchen mit der Spiegelreflex meines Freundes:
    Hier und Hier und Hier

    Der Point.

  49. Joa, ich habe Anfang 2009 mit dem Fotografieren angefangen. Vorher schon ein bisschen mit einer Kompakten was gemacht. aber nicht sonderlich aufwändig. Dann kamen irgendwann Bekannte von uns mit einer Dslr zu Besuch und das fand ich so klasse, dass ich mir am Wochenende darauf auch eine zugelegt habe. Das Equipment wurde dann schnell immer umfangreicher, dann habe ich mit einem Freund ein gemeinsames Fotoprojekt ins Leben gerufen und ja, dann sind wir auch schon heute angekommen :) Achso, die peinlichste Situation: Ich habe mich eben mit diesem Freund in der Stadt zum Fotografieren getroffen, hatte damals nur eine Speicherkarte und habe dann in der Stadt gemerkt, dass die Karte noch im PC steckte. Das war’s vor mir. Viel Spaß noch beim Schreiben :)

  50. Angefangen hat alles schon als Kind, mit einer gewissen Begeisterung für die Spiegelreflexkamera meines Vaters. Es war soweit ich mich erinnern kann eine Praktica (Baureihe weiß ich nicht mehr), ich war schlicht und einfach begeistert von der Technik! Die Begeisterung als solches hat angehalten, es folgten kleinere kompakte Filmkameras als Jugendlicher, bis 2004 endlich eine Digitalkamera kam: die BenQ DC C50!

    Die war damals (:D das ist 6 Jahre her und ich schreib damals) günstig und hatte eine tolle Bildqualität. Und sie hat mir den Weg vom Knipsen zum Fotografieren geebnet, denn sie kam mit halbautomatischen (Blenden-/Zeitpriorität) und manuellem Programm. Statt nun ständig draufzuhalten habe ich gerlernt, sparsam abzudrücken, statt mich auf die Automatik zu verlassen lernte ich Blende und Belichtungszeit selbst auszuwählen.

    Außerdem waren die Möglichkeiten der digitalen Fotografie für mich natürlich auch der absolute Wahnsinn. Was mit Film für mich nie möglich war, konnte ich nun erreichen, da habe ich manipuliert, retuschiert und und und. Zwischendurch wurde ich Mediengestalter und lernte professionell Bilder zu bearbeiten und Bilder nur für bestimmte Zwecke zu schießen. Das private Fotografieren ist aber zu der Zeit eingeschlafen. Leider. Aber irgendwann entdeckte ich meine Kamera wieder für mich, ich zog aus und lichtete meine Heimatstadt ab, nur fehlte mir irgend etwas. Wenn man öfters mit DSLRs fotografiert hat, ist das rumlaufen mit einer Kompakten zwar auch ganz lustig, aber die Möglichkeiten sind begrenzt.

    Letztes Jahr folgte dann nach reichlich Überlegung und einigem hin und her letztlich meine erste eigene DSLR (eine Nikon D5000), zuerst mit einem praktischen Zoom-Objektiv und danach aufgerüstet mit einer netten Festbrennweite.

    Ablichten, was andere so vieleicht nie sehen würden, dokumentieren, was andere vieleicht nie wieder sehen können. Ich habe Spaß dabei, noch dazu, weil meine Heimatstadt in unentwegter Veränderung steckt, es wird ständig aufgebaut und abgerissen. Während ich vor Jahren wirklich viel an meinen Bildern „rumgeschraubt“ habe, bearbeite ich derzeit kaum meine Bilder. Schon komisch, aber Veränderung macht halt auch nicht vor den eigenen Gewohnheiten halt. Ich glaube am meisten Spaß macht mir derzeit, mit anderen loszuziehen und gemeinsam Motive zu suchen und sich gegenseitig anzutreiben.

    Die Begeisterung ist zurück, ich laufe teilweise stundenlang herum und fotografiere. Keine Ahnung, aber ich glaube, dass auch du daran eine gewisse Mitschuld trägst. Dein Blog begeisterte mich seit einer ganzen Weile, du inspirierst und motivierst. Dafür möchte ich mich auch bei dir bedanken, auch wenn du mich eher unbewusst antreibst, du tust es (bestimmt nicht nur mich)! Auch wenn es ausgelutscht klingen mag, mach weiter so, dir (und natürlich auch deiner Familie) alles Gute!

    • @Mario: Ach, ein Weingartner! Cool, bin auch schon sehr gespannt auf Tion…

      @Medienfuzzi: Hab Deine Flickr Sachen gesehen, interessanter Ansatz mit dem Hochkantzeug und so. Danke jedenfalls auch für Dein Feedback.

      @Markus: Relax.

      @Archinaut: Kein Problem mit den URLs. Wenn Du magst, kann ich die gerne einsetzen. Und ganz ehrlich: Ich beneide Leute, die schon so früh wie Du mit dem Fotografieren Kontakt hatten. 1976, Schwarzweiss, da lernt man schon was. Und ja, Urlaub bringt bei mir auch oft einen kreativen Schub – als Landschaftsfotograf hat mit Österreich da schon sehr viel geboten…

      @Martin Mertens: Sicher, wenn nicht, darfst mich gerne zupfen!

      @Ulli: Hat sich gelohnt, sach ich ma.

      @Martant: Jepp, „Fuffzich Einsacht“ rockt.

      @Steve: Für die om?

      @Phillipp: Hab ich doch schon mal geschrieben ;)

  51. @2 (björn):

    > Ich finde dein Block hat zurzeit einen sehr seelsorgerlichen Tatsch

    Find‘ ich auch!

    Aber dieses ‚ich bin an eurer Story interessiert‘ ist natürlich aber auch eine sehr clevere Strategie um die Leute zum Kommentieren zu bringen (jeder erzählt gerne über sich!) und so auch an das Blog zu binden, ohne dass man selbst viel machen muss …

    Mir gefällt diese emotionale Getue auch nicht.

  52. Hi Martin.

    Meine erstes selbstgeschossenes Bild, da muss ich mal überlegen, liegt glaub 12 Jahre zurück. Mit 15 Jahren auf der Schulabschlussfahrt nach London. Eine kleine alte Kamera meiner Mutter war das damals. Marke weiß ich nicht mehr.
    Danach wars erstmal ein paar Jahre still um das Thema.

    Vor 3 1/2 Jahren dann kam ich auf die verrückte Idee fotografieren zu wollen. Warum weiß ich garnicht mehr so wirklich. Aber ich kaufte einem Freund seine Kodak DX6490 ab und begann Freunde und Bekannte zu nerven sich vor meine Kamera zu stellen. :-) Baustrahlerbeleuchtung und Molltonhintergründe folgten.

    Als ich ein halbes Jahr später meine zweite Ausbildung zum Mediengestalter begann und dort das Thema nochmal neu beleuchtet wurde war klar, ich will mehr.

    Kurz darauf nannte ich dann eine Canon 40D mein Eigen.
    Mit der fotografiere ich bis Heute und feile an Ideen und Technik. Außerdem wurde meine Fotoecke mit ein paar Blitze und ein, zwei ordentlichen Studiohintergründen ergänzt.
    In der Zwischenzeit ist die Fotografie auch fester Teil meines Berufs geworden.

    Daneben ist natürlich das Thema Bildbearbeitung durch den Beruf ebenso wichtig geworden. In der Kombination aus Fotografie und Bearbeitung habe ich so meine wirkliche Leidenschaft gefunden. Darum werde ich auch bei der Tion 2010 mit am Start sein.

    Ein paar meiner Fotografien und Bearbeitungen finden sich auf meinem Blog: http://www.designnachmas.de

    Besonders begeistert bin ich auch von Blogs wie deinem hier. Finde es genial wenn so Wissen und Informationen aber auch die Begeisterung an der Fotografie weitergegeben werden.

    Also weiter so! :)

    Gruß aus Weingarten
    Mario

  53. Angefangen habe ich mit einer Kodak Instamatic, mit etwa 10 Jahren. Ich bekam diese Kamera als wir eine Klassenfahrt nach Wyk auf Föhr machten.
    Die „knipserei“ hat mir damals viel Spaß gemacht. So kam es dann auch, dass mein Großvater mich oft in seine Dunkelkammer mit genommen hat und mir so das entwickeln der Filme und später das Vergrößern beibrachte. Seine „Dunkelkammer“ war im Grunde Omas Küche, aus der sie verbannt wurde. Was immer die ein oder andere kleine Streitigkeit nachsich zog.

    Später dann, ich war wohl um die 16 – 17 kaufte ich mir meine erste Spiegelreflexkamera, er war eine russische Zenit. Deshalb habe ich mich über das Bild oben gefreut. Ja und mit dieser Kamera habe ich dann wirklich so die technische Seite der Fotografie kennengelernt. Also Belichtung zu messen, Blende und Zeit richtig einstellen, richtig scharfstellen und auslösen. Aber bitte ohne zu verwackeln, was bei dem Auslöser, welcher recht schwergängig war, garnicht sooo leicht war ;-).

    Nach der Zenit, legte ich mir eine Yashica FR zu,… die war klasse, für damalige Verhältnisse. Und ich erstand dann nach und nach jede Menge Equipment, welches ich alles in einem großen Alukoffer verstaute. Und wegem diesen hat man mir irgendwann meinen R4 aufgebrochen und ich war meine Ausrüstung quitt. Da war dann erstmal die Luft mit dem Fotografieren raus. Sicher hatte ich immer irgendwelche Kameras und ich habe auch immer hier und da Fotos gemacht, aber der Virus war nicht mehr so wie früher.

    Er hat mich aber mit dem Kauf meiner Nikon D60 letztes Jahr wieder gepackt,.. und das stärker denn je.

  54. Ich für meinen Teil habe im Alter von ca. 13-14 Jahren fotografieren „gelernt“.. sofern man das je wirklich lernt. Voll manuell mit einer damals schon alten „Braun Super Paxette“ aus den 50ern von meinem Vater.

    http://www.misa-photography.de/braun%20super%20paxette.htm

    Da hing dann auch immer ein separater Selen-Belichtungsmesser um den Hals.. ;)

    Gelesen habe ich alte Bücher von meinem Vater, Feininger zum einen und Fotografie-Bücher, direkt aus den 50ern mit vergilbten Seiten. Machte aber nix, vieles, was da drin steht, stimmt auch heute noch.

    Die ersten Abzüge waren noch SW vom kleinen Fotohändler vor Ort (damals gabs sowas noch).

    Später dann eine Praktika MTL5B (..wenn ich die Bezeichnung noch richtig zusammenkriege), SLR aber auch voll-manuell.

    Nach Jahren irgendwann Pentax.. erst eine SF7, später eine MZ5n.. das war aber schon in der AF-Ära.

    Digital fing mit der (konstruktiv interessanten) Sony DSC-F505V an.

    http://www.digitalkameras.tv/news/Sony-DSC-F505V-537.html

    Es gab immer mal wieder (auch längere) Pausen zwischendurch in der ganzen Entwicklung.. tja, und heute halt per DSLR unterwegs.

  55. Ohjee… mal sehen, ob ich mich kurzfassen kann :)

    Also ehrlich gesagt weiß ich nicht, ob ich nun im Jahr 2000 oder 2007 mit der Fotografie angefangen habe. 2000 bekam ich eine alte Canon Spiegelreflex ein paar Monate von meinem Dad ausgeliehen und ich hatte riesig Spaß dabei, alles auszuprobieren, jedoch primär auf Pflanzen und Blumen bezogen. Mir gefiel damals schon die Möglichkeit, durch ein Objektiv die Dinge im Detail viel mehr wahrnehmen und das dann sogar festhalten zu können. Hatte dazu noch ein altes Makroobjektiv, das ich heute noch gerne benutze. Und mir fällt gerade auf: wenn ich den namen des Objektivs bei Google- Bildersuche eingebe, erscheinen sogar ein paar Fotos von mir ^^ http://images.google.de/images?source=ig&hl=de&rlz=1G1GGLQ_DEDE328&=&q=HANIMEX%20HMC%2035%20-%20105%20mm&lr=&oq=&um=1&ie=UTF-8&sa=N&tab=wi Alte habe ich zur Zeit nicht auf dem Rechner. Sie waren jetzt auch nicht soo toll, um sie hier zu verlinken ;)

    Nunja, dann habe ich lange mit einem normalen Filmfotoapparat geknippst. Irgendwann bekam ich dann eine digitale Kompaktkamera (3,3 MP) ungefähr im Jahr 2005. Das geknippse ging weiter bis ich mir Anfang 2007 eine digitale Kompaktkamera von Nikon (Coolpix L5, 7 MP) gekauft habe. Mit dieser fing ich langsam an, Selbstportraits auf einer etwas kreativeren Ebene zu fotografieren. Dazu kam natürlich noch mein Garten in Detailaufnahmen. Zu der Zeit schwärmte ich ständig nur von einer Canon Spiegelreflex und zu meinem Geburtstag 2008 bekam ich von ein paar Freunden eine geschenkt (mit der ich heute noch Fotografiere – die 350D).

    Und dann gings los: ich packte alle alten analogen Objektive aus, die ich dann vor meine 350D hielt, um Aufnahmen zu machen. Ja, dann war ich mal schnell ein paar Monate beschäftigt ;) Zwischendurch kaufte ich mir zwei Objektive, eines davon war das 50mm 1.8 Ich habe es mir primär wegen der Lichtstärke angeschafft, ich erfuhr erst nach und nach, was ich da eigentlich tolles gekauft hatte – für so wenig Geld.

    In der Ganzen Zeit von 2008 bis heute zieht sich ein kleiner roter Faden durch meine Bilder. Es gibt nur ganz wenige Farbfotografien, da mir einfach das Schwarzweiß mehr Emotion und Tiefe gibt, als die Farbe. Ich möchte meine Bilder nicht „wach“ präsentieren, sondern „leicht schlafend“. Nehme ich die Farbe weg, so erhalte ich meist die Tiefe, die ich brauche und jeder kann das aus den Bildern ziehen, was er möchte. Das ist mir sehr wichtig.

    Schönes Thema übrigends :)

  56. Ich hab mir schon immer eine Kamera gewünscht aber nie eine bekommen,weil „Der Rest(meine Geschwister) ja eh schon Erinnerungsfotos macht“.

    Aber 2007, zu meinem 15. Geburtstag, bekam ich endlich eine kleine Kompakte und knipste erstmal bei Wanderungen ohne viel wissen drauf los.
    Allen Verwandten viel da schon der Unterschied bei meinen Fotos auf,sie bildeten oft keine Personen ab sondern eher Dinge/Details in der Natur welche sie beim vorbei laufen gar nicht erspäht hatten.

    Angespornt vom Lob der Verwandten fing ich an immer mehr und mehr zu fotografieren und entdeckte schließlich langsam die Dslr(eine Minolta Dynax 5D) von meinem Vater (eher ein Knipser) für mich. Anfangs war ich zwar fasziniert von den Möglichkeiten seiner Dslr aber die Ergebnisse waren oft nicht so toll wie bei meiner Kompakten,da ich sie einfach nicht ausreizen konnte.

    Etwa ab 2008 hatte ich dann nur noch die Dslr in der Hand (und mein Vater bekam meine Kompakte). Und so übte ich mich immer mehr im fotografieren aber nicht in der Nachbearbeitung,das kam dann aber mit dem Kauf eines Macbooks zusammen mit Lightroom (2009).
    Inzwischen habe ich mir eine eigene Dslr(Alpha700) und einige Festbrennweiten gekauft und bin mit meinem Equipment glücklich (auch wenn ich einige der Objektive erst vor der Benutzung reparieren musste).

    Achja: Danke, dass du diesen Blog immer fleissig mit Content füllst :)

  57. Ich fotografiere erst seit knapp Jahren, bin aber auch erst 16. Meine erste Kompaktkamera war die DSC-W170 von Sony. Ich kaufte sie mir von meinem Konfirmationsgeld für 299€!! Heute denke ich, dass das viel zu teuer war, ich hatte mich auch kaum informiert. Ích habe einige Zeit mit ihr Schnappschüsse gemacht, mehr wollte icha uch damals nicht. Dann kam ich aber an ihre Grenzen in Sachen Nahfotografie, u.a. Dann hatte mein Vater sich auch eine Kompakt von Canon angeschafft, die schon wesentlich mehr drauf hatte. An einem Tag leihte ich sie mir aus und ging damit in den Garten, um ihr Können zu testen. Ich war so begeistert, besonders von den Makrofotos. So wuchs mit der Zeit die Sehnsucht nach einer besseren Kamera und der Frust über die nicht gelungen Fotos mit meiner Kompakt. Bis ich dann anfing, mir Gedanken darüber zu machen, mir eine Spiegelreflex anzuschaffen. Mein Vater kauft mir ein Fotomagazin, in welchem verschiedene DSLRs aufgelistet waren und auch Kriterien, die man vor den Kauf beachten musste. Ich verliebte mich dann auf den ersten Blick in dei Canon EOS 500d, die ich nun heute auch besitze. Doch wie ich in ihren Besitz kam, ist noch viel nennenswerter. Ich hatte geplant, sie in diesem Jahr im Januar zu kaufen, nachdem ich noch etwas von meinem Konfergeld übrig hatte und mein Vater sagte, nach Weihanchten sind die Sachen billiger. Naja und an Weihnachten hatten meine Eltern mich dann ausgetrickst. Erst gaben sie mir eine Weihanchtskarte mit einem Beitrag für meine Kamera, als alle Geschenke ausgepackt waren, bekam mein Vater noch ein Paket. In diesem Paket war aber ein zweites, welches meinen Namen trug. Als ich es öffnete, konnte ich meinen Augen nicht glauben! Die Canon EOS 500d war darin! Ich war so überglücklich und fing an zu weinen. Es war das schönste Weihnachten meines Lebens. Und seitdem lerne und lerne ich, um irgendwann so gut im Fotografieren zu sein und so einen guten Blick fürs Detail zu haben wie du, Martin. Du bist eins meiner Vorbilder. Und danke, denn auch dein interessanter und lehrreicher Blog hat mich zur Leidenschaft zur Fotografie geführt.

  58. Jo, lang lang ists her:
    Ursprünglich habe ich mich für Astronomie interessiert – auf dem Land sieht man nachts ja die Sterne richtig gut – im Gegensatz zu Hamburg :-/

    Nach meiner Konfirmation bin ich mit meiner Mutter zum örtlichen Fotografen, der auch Teleskope in seinem Laden hatte. Doch leider (oder im nachhinein betrachtet zum Glück) waren die zu teuer :-/
    Der freundliche Fotohändler empfahl mir dann die Option mit Fotografie anzufangen. Da habe ich dann auch gemacht.
    Yashica FX-D Quartz Set gekauft und angefangen zu fotografieren.
    Und mich zunhemend für die Technik dahinter interessiert.
    Oftmals irgendwelche abstrusen Dinge ausgerechnet, so zum Beispiel mal wie lang man belichten darf, um bei bewegten Objektien ein scharfes Bild zu bekommen (in Abhängigkeit der Duchlaufzeit im Sucher), oder Auflösungssachen für Satelliten-Erderkundung,..

    Während meines Aufenthaltes am technsichen Gymansium in dem grünen Büchlein „Studium aktuell“ gelesen, und überlegt was ich nach dem Abi machen will. Da war der Eintrag „Photoingenierwesen“ – das war mein Ziel!

    In einem Fotoverein habe ich dann auch meine Bilder der Kritik ausgesetzt – und mußte anfangen zu lernen, dass meine Bilder von der Gestaltung und der Idee noch nicht ganz so toll waren.
    Da gewann ich auch die Erkentniss, das dieses primär technische Studium mir alle Optionen offenläßt: Wen ich gut bin, kann ich dananch als Werbefotograf etc. mein Geld verdienen, ansonsten nutze ich die fundierte technische Ausbildung fürs Geld verdienen, und beware mir mein Hobby Photographie.

    Gesagt getan.
    Praktika bei zwei Fotogeschäften mit Studio, bei einem Fachlabor und dann noch Assistenz bei einem Messefotografen und noch kurz bei einem anderen Fachlabor. Nicht viel eigentlich. Im Studium paar Semester Bildgestaltung in verschiedenen Levels. Gelernt wie man Schrägschnitt-Passepartouts schneidet und Bilder aufzieht und ausfleckt.
    Labortechnik SW, Farbe (Diafilm-Entwicklung, Cibachrome, Farbnegative und Dias vergrößern), Farbmessungen, Radiologie, Hilfskraft im Farblabor, Kleinbild, Mittelformat und diverse Großformatkameras. Viele Photokinas besucht.
    Drauf geachtet, das der Bildgestaltungs-Prof bei meinen Bildern keine abstehenden Kanten findet um Bilder aus dem Passpartout zu reißen.
    Mikroskopie an absolut geilem Gerät, Forschungsmikroskope ersten Ranges, Elektronenmikroskop,.. Holographie, Geometrische und Wellenoptik, bei einem Physikgrundpraktikum immer wieder ins Schwitzen gekommen vor den Fachgesprächen, öde Fächer wie Mathe und Chemie überstanden, ..

    Bei dem ganzen Zeug habe ich eigentlich selten privat fotografiert, die Abgabetermine für die Bildgestaltungs-Aufgaben haben mich genug gestresst.
    Nach dem Studium dann mal eine Stelle mit Highspeed-Video-Technik, Wärmebildmeßtechnik und Endoskopie. Und nun eine Stelle bei einem Kamerahersteller.

    Und seitdem wieder mehr Zeit für das private Fotografieren. Dann auch mal wirklich mit Menschen als Objekt angefangen. Nun muß ich mich noch mehr mit der Bildnachbearbeitung anfreunden.

  59. Blogartikel dazu: Benedikt Haack – Photoblog » Meine erste Kamera – Franka Solida junior

  60. Klasse Martin, das Thema bringt ja fantastische Geschichten zu Tage!
    Meine Erinnerungen habe ich in meinem Photoblog zusammengetragen.

    In Kürze:
    Die erste Kamera war eine großartige Franka Solida jr. mit Balgen (Foto hier: http://bit.ly/cIGTnL). Damit fühle ich mich irgendwie gerade alt, dabei bin ich doch erst 40.
    Von meinen allerersten Bildern habe ich einen Kontaktabzug (http://bit.ly/aIITNg). Da der Film 6*6 cm hatte gibt es genug zu erkennen.
    Mehr im Photoblog unter: http://bit.ly/cIGTnL

  61. Also ich hab schon immer gerne fotografiert, ganz früher mit so ner analogen billigknipse von meinen eltern, da musste man noch blitzwürfel draufstecken ;) Meine erste eigene war dann eine Canon Prima, die konnte auch gar nix ausser Auslösen. Aber Blitz hatte sie. Mehr als Knipserei war das auch nicht.
    Damals hab ich auch immer im Quelle Katalog die EOS Modelle besabbert, irgendwie wollte ich so eine immer haben, aber irgendwie kams nie dazu.
    Dann irgendwann kamen die Digitalen und ich habe mir für viel viel Geld eine Ixus 330 mit 2MP und 3x optischem Zoom gegönnt. Die tuts auch heute noch, nur ist sie so grausam langsam und das display ist ein witz ;) Aber man konnte auch einiges manuell machen, hab ich am Anfang auch, da sind auch meine ersten „künstlerischen“ Versuche entstanden. Aber recht schnell war sie dann nur noch ne Party- und Urlaubsknipse.
    Irgendwann kam dann der große Online-Poker Boom, und da war ich damals recht erfolgreich dabei. Da ich dort einige hundert € an Amazongutscheinen gewonne hatte, hab ich mir davon meinen Kindheitstraum erfüllt, eine EOS. Und zwar eine 400D mit Kit, die war damals gerade rausgekommen. Müsste so 2006 gewesen sein.
    Und dann nahm das Elend seinen lauf. ;) Foren und Tutorials gelesen, Flickr durchstöbert, und bei dem Kit blieb es nicht lange, Objektive und Zubehör mussten her.. Aber das Geldloch DSLR kennen ja sicher die meisten ;)
    Ich muss sagen, dass mir noch nie etwas, was man mal so als Hobby oder Zeitvertreib anfängt, soviel und dauerhaft Spaß gemacht hat. Alle andere Sachen sind irgendwann langweilig geworden, die Fotografie ist geblieben.

  62. Den Anfang meiner Fotografie kenne ich gar nicht, sprich, ich weiß nicht wann und warum ich meine erste Kamera bekommen habe. Ich weiß nur, dass ich bereits bei meinem ersten Urlaub allein (mit 7 in einem Zeltlager) eine kleine Plastikknippse mit 110er Pocketfilm verwendet habe. Allerdings habe ich neulich einen noch älteren Plastikbomber für Mittelformatfilme gefunden, von dem ich ziemlich sicher bin, bereits vorher damit fotografiert zu haben. Ich muss mal meine Mutter fragen… :)

    Die Pocketfilmkamera war dann auch in den nächsten Jahren mein sporadischer Begleiter, bis mein Opa mir seine Sucherkamera vererbte. Allerdings hat die nie wirklich funktioniert. In der Zeit habe ich sogar schon angefangen, Sachen nicht nur zur Erinnerung zu fotografieren. Ich erinnere mich noch an eine Situation wo ich als kleiner Knirps vier Gläser mit vier unterschiedlich farbigen Getränken fotografiert habe. Völlig sinn- und zweckfrei, aber für mich damals schön ;).

    Nach dem Fiasko mit der Kamera meines Opas durfte ich das erste Mal die Praktika meiner Mutter nicht nur anfassen, sondern sogar benutzen! Ein Vertrauensbeweis allererster Kajüte. Ich erinnere mich noch gut an den Tag – Sommer, auf dem Tisch im Garten lag ein Blau-Blau-gestreiftes Tischtuch, darauf stand ein frisch gefüllter Obstkorb und ich fand das toll. Also fragte ich meine Mutter, ob ich ihre Kamera haben dürfte, um ein Bild davon zu machen. Ich durfte! Das teure und wertvolle Heiligtum! Ich! Und selber echt Fotos damit machen! :)

    Ich legte noch eine Rose aus dem Garten, die in einer Vase ebenfalls auf dem Tisch stand, dazu und fotografierte mein erstes eigenes Bild mit einer echten Spiegelreflexkamera. Das war irgendwie mein erstes Mal. Da war ich ungefähr 14 oder 15… :)

    Als dann der Film von der Entwicklung kam, war das Bild für meine damaligen Begriffe ein echter Kracher. Ich war hin und weg, wie berauscht. Und genau dieser Rausch, dieses eine Bild hat mich dann für die nächsten vier bis sechs Jahre angespornt und über die frustrierenden Schrottbilder, die dann folgten bei der Fotografie gehalten. Denn erst nach dieser langen Zeit, in der ich mir auch meine erste eigene SLR – mühsam mit vielen schweißtreibenden Sommerferienjobs zusammengespart – gekauft habe, wurden aus den vielen grauenhaften Fotos (und das habe ich schon damals so empfunden) so ganz langsam und zaghaft die ersten Ansätze von Bildern.

    Harte Tour damals, aber ich möchte es nicht anders gehabt haben. Ich kann nicht erklären, warum ich das damals durchgehalten habe. Ich habe mich immer gefragt, warum die Fotos in den Fotozeitschriften so toll aussahen und bei mir nur Müll rauskam. Und mit der Beantwortung dieser zentralen Frage in Eigenregie habe ich mir selbst das Fotografieren beigebracht. Wie auch immer – es hat sich gelohnt… :)

    Heute ist die Fotografie die größte Leidenschaft meines Lebens, sie verschafft mir jeden Tag unendliche Freude und sie ernährt mich und meine Familie. Danke dafür… :)

  63. …. also ich bin da eigentlich mehr oder weniger so langsam hineingewachsen.

    Angefangen hat es eigentlich mit der Geburt meines 1. Kindes 1998, wo man ja doch den ein oder anderen Moment festhalten möchte.
    Irgendwann war ich dann das ständige Filme entwickeln leid und meine 1. Digital-Kamera – eine Canon PowerShot A410 – mußte her.
    Parallel kamen dann mal die ersten Anfragen von wegen Fotos
    von der Konfi, der Hochzeit unserer Freunde, einer Taufe usw. zu machen und so bin ich dann nach und nach in die Aufgabe als „Gemeindepaparazzi“:-) hineingewachsen.
    Mit der eigenen Webseite unserer Gemeinde stiegen dann natürlich auch die Anforderungen an die Bilder und meine kleine Kamera reichte bei den komischen Lichtverhältnissen in unserer Kirche nicht so wirklich aus.
    Also hab ich 2007 – anläßlich einer Hochzeit – meine 2. Kamera gekauft: eine Kodak EasyShare Z710.

    Die Kamera war schon besser also die erste, aber irgendwann kam natürlich der Wunsch nach einer digitalen Spiegelreflexkamera auf, zumal mein Dad auch eine hatte, die ich dann mal gelegentlich ausleihen durfte.
    Diesen Wunsch konnte ich mir dann im August 2008 erfüllen und seit dem haben ich meine EOS 300D.

    Von meinen ersten Fotos gibt es keinen Link und die aktuellen hab ich nur in einem HP-Baukasten hinterlegt, also nix aufregendes.
    Bin halt „nur“ eine Hobby-Fotografin.

  64. Hi,Servus! Also ich kann mich an meiner ersten Kamera erinnern, ich war keine 10 Jahre alt! Ich habe sie noch, doch funktionstüchtig war sie jedoch nicht lange! Die Kamera war ein Werbegeschenk – so eine aus Plastik mit richtigem Film und so! Ich Schußwinkel ware immer meine Family ! Die Fotos waren eine reine Kathastrofe, hehehe! Ich kann mich errinnern das mein Vater ein Bild von uns machen wollte und als ich sie ihm zureichen wollte ist sie mir von der Hand gefallen – nun dann waren alle Fotos eben schwarz!! Und die Kamera schließlich kaputt!

    Dan bekam ich irgendwann zum Geburtstag meine erste Digitalkamera Minolta! Sehr schöne Kamera – mein Dady war Minoltafan – er Fotografierte mit einer Slr! Ich fotografierte jedem Menschen der mir in die nähe kam! Nun ja, die Kamera wurde mir leider auf meinem Concert geklaut von irgend einem Besucher-traurig aber war! Dann habe vor ca. zwei Jahren zum Geburtstag eine Nikon-S200 bekommen (da es Minolta nicht mehr gab), mit der ich heute noch fotografiere!

    Letztes Jahr vor meiner Hochzeit kaufte ich mir meine erste DSLR Alpha200. Sony: nun ja ich wollte eigentlich eine Nikon aber da mein Dad ja eine Minolta hatte (die leider den geist aufgab)konnte ich seine Objektive benutzten – 50mm und 75-100. Nun ja, mit dieser Kamera hat sich mein Leben etwas geändert. Ich habe ein neues tolles Hobby gefunden!!! Ich fotografiere sehr gerne! Am liebsten Menschen – meine Frau, Freunde – Aber auch die Naturfotografie zieht mich an! – Mir fehlt nur die Zeit!
    Und ja dazu muss ich noch sagen das mir dein Blog „kwerfeldein“ sehr geholfen hat/und tut mit meiner DSLR umzugehen und zu verstehen wie sie überhaupt funktioniert – das ist kein schleim, das stimmt wirklich! Jeder kann sich heute eine DSLR kaufen, doch damit umzugehen ist etwas anderes! THANKS!!

    Machs gut! Weiter so! Schöne Wintertage noch!!

  65. Meine ersten Fotos habe ich noch mit der Kompaktkamera meines Vaters gemacht… Damals bin ich meist an den Wochenenden mit meiner kleinen Schwester spazieren gegangen auf der Suche nach interessanten Motiven… Das ist bestimmt schon so ca. 10 Jahre her… Zwischendurch gab es dann mal immer wieder kleine Fotografie Pausen, da ich mich immer mal wieder am Malen versucht habe, aber leider war ich nie so wirklich zufrieden mit meinem Talent… Es gelang mir nie so wirklich die Atmospäre in meinen Bildern wiederzugeben… Vor ca. zwei drei Jahren ist das Fotofieber dann wieder bei mir ausgebrochen ;) Mein Freund hatte sich eine Spiegelreflex gekauft und wir sind seit dem öfters unterwegs gewesen, um interessante Motive zu finden oder fotografieren auf Konzerten, die wir besuchen… Wir versuchen ständig unsere Techniken durch Fotokurse oder Kwerfeldein ein wenig zu verbessern…

    Also mach weiter so! Deine Seite ist echt super!!!

  66. Blogartikel dazu: Meine Geschichte auf Kwerfeldein.de « BlockRockBlog

  67. Also zuerst einmal vorab… ich bin vor einer Woche zufällig auf kwerfeldein.de gestoßen und schaue seitdem immer mal rein… Hab mir zwar noch nicht ALLES angeschaut, aber gefällt mir sehr gut…
    Als ich aber gerade von der Arbeit kam, habe ich den Eintrag zur eigenen Foto-Story gesehen und fühlte mich gleich erinnert… Man denkt leider viel zu selten über solche Dinge nach…
    Hier mal meine Story:
    Mein erstes Foto habe ich in der 5. Klasse gemacht… also war ich etwa 8 Jahre alt… Ich war damals total verknallt in einen Jungen aus meiner Klasse, ich wollte so gerne ein Foto von ihm haben. Als wir dann eines Tages einen Ausflug machten, musste unbedingt eine Kamera mit… so musste ich ihn nicht nach einem Foto fragen und konnte relativ unauffällig eins von ihm bekommen… Ich bekam also die Kamera meiner Oma. Das war eine Pocket Kamera (Noris Flash 100), welche ich übrigens noch immer besitze… Nach diesem Ausflug war ich infiziert :) ich wollte unbedingt eine eigene Kamera haben, bekam sie allerdings erst ca. 5-6 Jahre später… Das war dann eine Kodak Advantix. Damit habe ich dann richtig angefangen. Ich habe immer viel Personen und Landschaften fotografiert… ich habe in der Nähe vom Neandertal gewohnt und bin regelmäßig durch das Neandertal gegangen um zu fotografieren…
    2005 habe ich mir dann zum Geburtstag eine digitale Kamera gegönnt… und noch viel mehr fotografiert… Ich war mit meiner derzeitigen Ausbildung fast fertig, als ich festgestellt hatte, dass ich mich wohl für den falschen Beruf entschieden habe… Ich habe als Erzieherin in einem Jugendheim gearbeitet und fleißig Foto-Stories mit den Jugendlichen produziert :) Das war zwar immer sehr spaßig, aber irgendwann habe ich dann festgestellt, dass „Erzieherin“ irgendwie nicht das Richtige für mich war…

    Mein Verlobter hat dann irgendwann mal gesagt: „werd doch einfach Fotografin“… „ja, warum eigentlich nicht“ hab ich mir gedacht… und jetzt steh ich kurz vor der Prüfung… (und fotografiere seit 2007 mit der Nikon d40x)

    Wirklich sehr lustig da mal so bewusst drüber nachzudenken… so, jetzt lese ich mir auch mal die anderen Foto-Stories durch :) Find das auch sehr interessant…

  68. Jetzt werde ich meine Geschichte einsetzen und danach alle anderen in Ruhe durchlesen, wie Melody schon über mir :-)

    Ja, „geknipst“ hatte ich damals schon, als mein Sohn vor zwanzig Jahren auf die Welt kam. So eine analoge 50-Mark-„Kamera“, aber es wurden 12 (!!) Fotoalben alleine über das erste Lebensjahr meines Kindes. Später wurden die Fotografien weniger, bis ich schließlich komplett aufhörte.
    Dann, vor etwa einem Jahr packte mich diese seltsame Faszination. In meiner Stamm-Gothic-Disco waren immer wieder „Partyfotografen“ vor Ort, die Stimmung und Leute gekonnt mit ihrer Cam einfingen und diese Fotos dann auf deren Internetseite veröffentlichten. Da ich auch zu den extrem gestylten Gothics gehöre, fand ichs immer ganz klasse, wenn so ein Fotograf vor mir in die Knie ging und MICH in seine Galerie einverleibte… Bis mich eines Tages der Gedanke nicht in Ruhe ließ, es SELBST mal zu versuchen! Aber da ich NULL Ahnung von DSLRs hatte, vom Uploaden und geschweige denn dieses Equipment zur Verfügung hatte, malte ich mir keine großen Chancen aus, als ich eine Mail an die Agentur schickte. Umso hibbeliger war ich, als die mir doch tatsächlich als kompletter Anfängerin eine Chance gaben. Das Problem aber war, die Nikon D40 Leihkamera war defekt. Hatte mir unzwischen ein Handbuch besorgt und hardcoregebüffelt (dadurch bin ich auch HIER gelandet *g*), hab gegoogelt und Wiki aufgerufen, wie lange konnte ich Belichtung und Blende nicht voneinander unterscheiden und Brennweite… hääähh, was iss das schon wieder??? Dann hab ich einen kleinen Sparvertrag ausbezahlt bekommen, immer noch fest davon überzeugt, DAS IST ES! und wollte erst bei Ebay eine Gebrauchte ersteigern, das klappte ebenfalls nicht, bis ich fest entschlssen zum Geiz-ist-geil-Laden marschierte und mir ne Nikon D90 plus 18-200er Objektiv kaufte, ein SB600 Autofokus-Blitzgerät dazu, und ein paar Wochen später den MB D80 Batteriegriff.
    Und was soll ich sagen??
    Ich habe diesen (finanziell) mutigen intuitiven Schritt nicht eine einzige Sekunde bereut!!!
    Jetzt bin ich eine der besten Fotografen in unserem Team, ich mach neben Party- auch leidenschaftlich Pressefotografie, kümmere mich selbst um meine Akkreditierungen und hab mein Equipment bestens im Griff. Die Shootings machen immer wieder viel Freude, man lernt nette Leute kennen, kann super Events und Veranstaltungen besuchen und bekommt massig Resonanz zu den öffentlich eingestellten Bildern.
    Das Einzige, was mich jetzt nur noch stört ist, daß ich das (noch) nicht hauptberuflich machen kann.

  69. Hallo zusammen,

    obwohl ich mir schon für meinen Australien Trip in 1999 eine gute Kamera (analoge Canon Spiegelreflex) kaufte (mine, my precious…), war das doch eher etwas zum knipsen. Es machte Spaß und so ca. 1300 Dias kamen in den 6 Monaten zusammen. Eher klassische Urlaubsfotos, die ich lange nicht mehr angeguckt habe…
    In 2005 und nach 5 Jahren bei meinem Arbeitgeber, wollte ich mal wieder etwas kreatives machen, da die Arbeitsumgebung hauptsächlich aus Stahl und Beton, Staub und Computern bestand. Und was fiel mir da ein? Richtig, fotografieren! Am besten was grünes. Deshalb mag ich auch die Natur und so ziemlich alles, was damit zu tun hat.
    Eine Arbeitskollegin meiner Schwester zeigte mir netterweise ihre Canon EOS 20D, die sehr angenehm in meiner Hand lag. Geld war da, aber immerhin noch die kleine Kamera (350D, wenn ich mich nicht irre) gucken, ehe eine Entscheidung fiel. Ach ne, die war aus Plastik und kein Gehäuse aus Magnesiumlegierung und mir zu klein, lag bei weitem nicht so schön in der Hand, wie die große Schwester. Hier kam auch der Technikfreak durch.
    Zuerst Fotos in JPEG, ehe ich das RAW entdeckte und seitdem nur noch nutze. USA; Norwegen, alles JPG, muss also noch einmal hin. ;-). Dann Alpenaktivitäten in RAW, cool, sehr spaßig!
    Mittlerweile ist wieder neuere Technik im Haus, die nun aber länger genutzt werden soll. Zu lernen gibt es ja noch genug… diesmal eher von der kreativen Seite… Mag mehr machen, wenn mir meine Arbeit und Reisen nicht dazwischenfunkt… Letzteres gibt sicherlich auch interessante Perspektiven, die ich aber noch nicht ausgelotet habe…

  70. Mein Bruder ist 2005 gestorben. Zwei Jahre vor seinem Tod hat er sich eine Ricoh Kamera gekauft und hat ganz viele tolle Fotos gemacht (Landschaft und Makro), überwiegend aber von ganz besonderen Bäumen – den Süntelbuchen (www.suentelbuchen.de). Ich habe nach seinem Tod angefangen zu fotografieren, vielleicht um alles zu verarbeiten, vielleicht auch um ihm irgendwie nah zu sein. Auf jeden Fall habe ich eine ganz andere Aufmerksamkeit für Fotos bekommen.
    Nach zwei digitalen Kompaktkameras habe ich mir vor einem halben Jahr eine DSLR für Einsteiger gekauft (Canon Eos 1000d) und versuche nun, mit der „neuen Technik“ klarzukommen. Deshalb bin ich hier auf diesem Block und sauge jeden Input auf.

  71. Nun will ich auch mal! ;)

    Die Kunst im Allgemeinen war für mich schon seit langem ein Thema. Angefangen hat es denke ich seit dem ich das erste Mal einen Stift
    in der Hand hielt und das war so in der Kindergartenzeit. Damals alles S/W danach langsam Farbe. Schon früher sagte man mir
    ich zeichne gut und es machte mir Freude. Ich habe meinem Vater später dann (im Volksschulalter), immer Bilder für sein Büro gemalt.
    Die hat er dann in der Küche, er war Küchenchef des größten Bettenhotels Österreichs, aufgehängt sodass er und andere sie immer sehen konnten.
    Als ich das erste Mal eine Kamera in der Hand hielt, eine Nikon F4, war ich schlicht begeistert, daraufhin habe ich mit diesen Wegwerfkameras, falls ich eine bekam, fotografiert.
    Was genau weiß ich nicht mehr, aber meine Mutter meint, dass es hat mir sehr viel Freude bereitet hat. Dann war mit dem Beginn vom Gymnasium erstmal etwas Ruhe.
    Erst als ich mit ungefähr 13 Jahren eine kompakt Digitalkamera bekam, eine Canon Powershot S30 ;), kam wieder etwas Leben in die Sache. Es wurde alles mögliche probiert und fotografiert,
    mit den Einstellungen herumgespielt (hatte M, Av, Tv und P, sowie die Kreativprogramme). Ich versuchte auch herauszufinden was die Zahlen (Blende, Zeit) bedeuten usw.
    Aber es war nach wie vor Point & Shoot.
    Mein Onkel, hat damals auch sehr viel fotografiert und führt heute ein Fotolabor (www.cyberlab.at), sein Job hat mich immer sehr gereizt und bald kam der Wunsch auf, auch in diese Richtung zu gehen.
    Ich habe es jedoch nicht weiter ausgebaut zu der Zeit, denn die Schule hat mir sehr viel Freizeit geraubt (~40-55h/Woche) und am Abend musste ich noch Lernen. Aber der Wunsch war nach wie vor da.
    Hin und wieder habe ich mir von meinem Onkel eine Nikon D70 ausgeborgt und habe mit der herumgespielt da ich wusste, dass ich mit meiner S30 schon an die Grenzen gestoßen bin und so war dann auch der
    Wunsch nicht fern eine eigene DSLR zu kaufen. Jedoch mangelte es immer an Geld, aber nach der ersten Ferialpraxis habe ich mir dann 2008 eine eigene Kamera gekauft: Die Canon 450D.
    Und die Lernkurve war dann sehr steil, genauso wie der Kaufrausch nach mehr Equipment. Jetzt nach fast 1+1/2 Jahren hat sich das wieder beruhigt und versuche mich mehr auf Bildaufbau usw. zu konzentrieren.
    Das was eigentlich zählt! Komposition, Situationen erkennen und auch wenn die Kamera aufgemotzt mit „L“-Objektiv, Batteriegriff, 580EXII lässig in der Hand hängt, nicht hochnäsig zu wirken ;).

    Jedoch merkte ich schon seit einiger Zeit, nach dieser ganzen Lernkurve und überwiegend viel Theorie statt Praxis, dass ich nicht weiter komme. Deswegen habe ich mir dann ein 50mm f1.4 gebraucht gekauft.
    Jetzt bin ich 20 Jahre alt, habe schon einiges fotografiert und denke das ich auch ganz gut bin. Aber um „sehen“ zu lernen und wieder entspannt zu fotografieren habe ich radikal was verändert und zwar bin ich zu
    meinem Onkel gegangen und habe ihm gesagt: „ich möchte analog fotografieren“. Ich wusste, um Fotografie zu „lernen“ und zu fühlen muss ich an die Anfänge (generell) zurück gehen.
    Die Verwunderung bei ihm war natürlich groß aber er gab mir eine Nikon FE2 mit 50mm f1.4 und nun fotografiere ich mit Film. Digitalisieren tue ich selber bei ihm und ich bin froh das ich recht hatte.
    Durch den großen Sucher zu schauen und ein Stück Geschichte in der Hand zu halten hat etwas von Nostalgie und Charm. Und ganz ehrlich eine solche Kamera, ist gegenüber die ganzen Plastik- und Magnesiumbombern,
    wunderschön, meiner Meinung nach. Durch den Lichtkasten eine Rollei, den Rangefinder einer Leica M6 oder durch eine Holga zu blicken ist ein ganz anderes Gefühl und ziehe ich jeder Mark IV vor.

    Ich kann jetzt besser verstehen wieso viele zum Analogen zurückkehren und ich bin froh dazuzugehören! Aber natürlich fotografiere ich weiterhin gerne mit meiner DSLR will jedoch die Priorität umdrehen => Analog vor Digital.

    An dieser Stelle vielen Dank Martin, für diesen tollen Blog! Diese Offenheit und Sympathie schätze ich sehr und ist eine große Bereicherung zu der sonst eher tristen/Meinungsvorsichtigen „Außenwelt“.
    Ich hoffe dieser (lange) Kommentar kann für manche eine Inspiration sein und regt vielleicht etwas zum Nachdenken an.

    Gut Licht
    Emmanuel!

  72. Oh Mann, seid Ihr alle jung — da kann man ja froh sein, wenn jemand von Euch schon im letzten Jahrtausend zu fotografieren begonnen hat ;-).

    1980 habe ich mit meiner ehemaligen Verlobten (und heutigen Gattin) unsere erste Urlaubsreise unternommen. Nach England, um dort Verwandte zu besuchen. Etwa zwei Tage vor der Abreise fiel mir ein, dass zu einem richtigen Urlaub das anschließende Vorzeigen von Fotos gehört, in unserer Familie waren das meist Diaabende, die ich schon als Kind immer sehr angenehm fand. Also habe ich meinem Vater seine ausrangierte Kamera abgeschnackt, eine Hapo 36 von Porst, eine Messsucherkamera. Wenn jetzt jemand Assoziationen zu einer M-Leica hat: ganz falsch. Aber egal: mein Vater hat mir das Ding kurz erklärt, die Belichtung habe ich im folgenden anhand der Aufdrucke auf den Filmschachteln geschätzt. Sonne lacht – f8.
    Zurück aus dem Urlaub wurden die Diafilme entwickelt (bloß kein fehlertolerantes Filmmaterial verwenden…), gut die Hälfte der Bilder waren recht brauchbar, der Rest gnadenlos fehlbelichtet. Aber doch: was für ein Erlebnis: meine ersten Fotos auf Leinwand projeziert zu sehen, hat mich überwältigt.

    Ein paar Monate später gab es mein erstes selbst verdientes Urlaubsgeld, und damit begab ich mich flugs zum 1000-Töpfe-Fotoladen (Lange Reihe in Hamburg). Heraus kam ich mit einer Canon AE1-program, einem 50-mm-Objektiv und einem namenlosen Zoomobjektiv 35-210 mm. Und damit ging ich fortan meiner Umgebung auf den Zeiger. Wandschrankgroße Archive mit Dias und Papierbildern warten heute noch darauf, dass ich sie vielleicht doch mal digitalisiere…

    Nach einer „Schaffenspause“ Anfang bis Mitte der 90er Jahre wurde ich während einer New-York-Reise darauf gestoßen, dass es nun ja durchaus modernere Kameras gab, mit Autofokus und solchem modernen Kram. Also schleppte ich die gesamte bisher angesammelte Ausrüstung in einen Fotoladen und erstand eine Canon EOS 50E samt passender Objektive. In den Folgejahren wurde die ersetzt durch eine EOS 30, dann kam die verhängnisvolle (weil Zeit verschlingende) Anschaffung und Errichtung einer Schwarzweiß-Dunkelkammer. Allerhand gebrauchte Kameras fanden, meist über ebay, den Weg zu mir, darunter eine Rolleiflex 2,8F (was für eine tolle Kamera!) und eine Leica M2 (dito).

    Wenn man aber nach einem normalen Fotoausflug schon Tage braucht, bis man alle mitgebrachten Filme entwickelt hat und Kontaktabzüge angesehen werden können, war mir dieser Akt nach einem Urlaub und einem Berg von vielleicht 50 belichteten Filmen einfach zu lästig, und so begann im neuen Jahrtausen doch bald die Ära der digitalen Fotografie auch in meinem Hause.

    Einer kleinen Kompakten, deren Bildqualität mich erstaunte (trotz der bescheidenen Ausstattung: 2 Megapixel, 1,5-Zoll-Monitörchen…), folgte eine 8-MP-Sony (die F828), die mich aber enttäuschte. Die Bildqualität war sehr gut, aber die Handhabung eine klaine Katastrophe, außerdem fehlte ob des winzigen Sensors jede Gestaltungsmöglichkeit mit Schärfe usw.

    Und so bin ich seit 2004 stolzer Besitzer einer Nikon D70, einem 18-200er Zoom und eines Lensbabies, das für gelegentliche Kreativschübe herhalten muss. Irgendwann, vielleicht noch in diesem Jahr, möchte ich die D70 wohl ersetzen, da mich zunehmend ihr kleiner Sucher und der Mini-Monitor stören.

    Tja, ob das wohl irgendwer interessant findet? Mir hat es jedenfalls Spaß gemacht, mich einmal zurück zu erinnern. Ich hoffe, Ihr habt ebenso viel Freude am Fotografieren, wie und womit auch immer Ihr das tut.

    Viel Spaß und viele Grüße
    Heiko

  73. Ich lese immer noch an den Geschichten (immer als kleine Belohnung nach einem Kapitel Buchschreiben) und find es spannend. Und ich finde den „seelsorgerischen Touch“ (den ich so nicht nennen würde) klasse. Das unterscheidet diesen Blog von dem vielen „Technik-Onanier-Geschreibsel“ woanders… ;)

  74. Bei mir ist das so lange her (40J), dass ich einerseits kaum noch genau weiss. Andererseits war ich da noch ein Kind und da verfolgt man nicht immer ein bewußtes Ziel.
    Ich glaube die ersten Knipsen hatten so Filmkassetten und diese Blitzwürfel (4 Schuß, ein Würfel vernichtet. Für die Jüngeren: mit dem Spannhebel hat man den Film transportiert und den Verschluß gespannt, sowie den Blitzwürfel eine Position weitergedreht. Die Blitzbirnchen wurden gezündet durch eine mechanische Auftrennung eines dünnen Drahtes im Würfel).
    Habe halt meine Umgebung festgehalten. Urlaube, Geburtstage.
    Das ging dann kontinuierlich weiter über Kleinbild-Sucherkameras, wie die Rollei 35S (habe ich noch). Später dann Spiegelreflex (Canon). Eigene Dunkelkammer (in der Hauptsache s/w).
    Dann kam parallel die Digitalfotografie dazu, bis dann das analoge Zeugs nur noch ein Passivdasein fristet.
    Ich habe mich schon immer für sehr für die Theorie interessiert. Und geglaubt, dass ich zumindest technisch gute Bilder mache. Aber rückblickend sehe ich vieles anders. Zum Glück, denn ohne Weiterentwicklung wäre auch was falsch.
    Die meiste Zeit habe ich im wesentlichen in Urlauben und an Festtagen bzw. bei Ereignissen fotografiert. Es ist noch nicht so lange her, dass ich angefangen habe, zusätzlich auch einfach so nach interessanten Bildern zu streben. Hängt sicher auch mit den Web 2.0-Möglichkeiten zusammen, diesen Output auch zu zeigen und anderer Leutes Output zu begutachten.

    Bei Canon bin ich geblieben. Eigentlich nur wegen eines einzigen Objektivs, welches ich heute als entsorgungswürdig beurteile. Zum heutigen Zeitpunkt würde ich vermutlich ein Nikonshooter werden. Aber da wir ja nicht technikverliebt sind, gehen wir davon aus, dass die Bilder dann auch nicht besser wären.

    Mich stört heutzutage eigentlich, dass man vermutlich 50% Zeit in die Nachbearbeitung investieren muss, um tolle Resultate zu bekommen. Dem verweigere ich mich aber standhaft. Kaum ein Bild schafft es mal in Photoshop hinein. LR ist ok, was da nicht geht, wird halt nicht gemacht. Vor diesem Hintergrund machen mir NIK&Co. gewisse Sorgen, wo jeder DAU mit ein paar Klicks mindestens mal eine interessante Bearbeitung generieren kann. Also gewissermaßen der Meisterkoch aus der Tüte. Dem verweigere ich mich noch mehr – wenn schon Post, dann von Grund auf ;)

    Ich habe mir vorgenommen, viel mehr großformatig ausbelichten zu lassen und zu rahmen.

    Insgesamt ist Fotografie für mich ein tolles Hobby durch die Kombination Gestaltung/Inhalt und Technik. Ich kann mich schön damit befassen, ab und zu mal etwas Wirtschaft ankurbeln und doch über einen selbst gefühlten Fortschritt freuen,

    VG Thomas

  75. …das Thema hat das Potential für ein Buch ;)
    Noch nie habe ich irgendwo solch eine Resonanz zu einem Thema gesehen (vor allem die länge und die Intensität der einzelnen Beiträge – völlig Internet-untypisch — teils deutlich mehr als 140 Zeichen!!!)
    Klasse!

    VG Thomas

  76. Als Kind fotografierte ich gern mit der Schnappschußknipse, mein Vater hat schon immer SLR fotograiert (Praktika usw.).
    Vor 7 Jahren wurde ich angefixt und wollte eine Dynax 7000 kaufen, ließ es dann aber und entschied mich später für die Sony DSC-H1 (Super Zoom Kompakte Knipse).
    Für das Geld eine sehr gute Einsteigerkamera.
    Richtig bewußt und viel fotografieren begann ich vor ca. 3 Jahren. Da ich eine Vorliebe für extreme Weitwinkel habe, musste ich einen Weitwinkelvorsatz von Raynox für die Sony kaufen, der allerdings wahnsinnige Verzeichnungen und chromatische Abberrationen verursachte. So kam vor 1,5 Jahren dann die D200 dazu und damit die Liebe zu Nikon. Der Weg über die typische HDR Phase bis hin zu s/w Bildern ist eine Entwicklung, die vermutlich sehr viele mitmachen, die „ernsthaft“ fotografieren.. Es wird simpler, weniger Schnickschnack, die Fotos werden besser, je länger man fotografiert.
    Inzwischen arbeite ich nebenberuflich als Produktfotograf für eine Firma und kann damit ein wenig Geld verdienen.

    Fotografie und die Beschäftigung damit nimmt inzwischen einige Stunden meines Tages ein..

    M.

  77. Ich fotografiere auch schon seit 20 jahren…hatte erst 2 analoge Spiegelreflexkameras und bin dann später, recht zögerlich, auf die digitale umgestiegen…
    Ich fotografiere sehr viel und sauge auch deine ertragreichen Beiträge förmlich auf…
    Natürlich verleiten alle tollen Bearbeitungsprogramme dazu, noch mehr aus den fotos herauszuholen, aber bei mir ist es eher so, daß ich herumschraube und probiere, so daß mein Bild eigentlich schon fertig ist, wenn es aus der Kamera kommt…dafür hat man doch ne gute Cam, oder?!
    …und minimale Retusche mache ich mit Lightroom…

  78. Naja ich werde dafür nicht jünger aber ich habe mit 11 (also in 77) angefangen zu fotografieren. Mein erste Kamera war auf Empfehlung meines Vaters eine volle manuelles Teil. Diese Kamera (eine Agfa Silette LK ) hatte aber keine Messsucher und oft habe ich (bitte nicht lachen!!) mit Schritten die Entfernung zu den Objekten „gemessen“.
    In 85 habe ich meine erste SLR ein Praktica MTL50). Einziges nicht sehr witziges war meine Erfahrung im British Museum. Dort sollte das Blitzen verboten sein. Für diesen Fall hatte ich einen damals sündhaft teuren Kodak Ektar 1000 gekauft. Und siehe da die Horden von Japanern blitzten vor den Wächtern wie die Verrückten! In 2002 hat die Springblende des Objektiven nicht mehr funktioniert. Damals aber waren scheinbar diese Pentacon Linsen Kult und nicht unter 100 € zu ersteigern. Für das Gleiche Geld habe ich mich aber (nicht lächeln!) ein Zenit 212K gekauft.
    In 2006 (für meine 40.) habe ich mich meinen ersten und noch einzigen DSLR (ein Pentax *istDL) „geschenkt“. Interessant war es, wenn ich in Auftrag der Tanzlehrerin meiner Töchter den „offiziellen“ und einzigen Fotograf einer Veranstaltung. Diese Shooting fand während die letzte Probe statt. Ich musste alle Teilnehmerinnen möglichst vorteilhaft ablichten. Diese Aufgabe habe ich mit viel Schweiß „gemeistert“.
    Zugegeben hätte ich wahrscheinlich den „Auftrag“ abgelehnt, wenn ich in Foren wie einige es tun mich um Rat gesehen hätte. Ich hätte festgestellt, dass meine Kamera eine zu langsame Autofocus hat, dass meine Kit Linse viel zu Lichtschwach ist und meinen Blitz (ein no-name Exkacta !) das Schlechte überhaupt ist…..

  79. Mit einer kompakten analogen bin ich eigentlich schon seit Grundschulalter rumgezogen. Digital fing es mit der HP PhotoSmart 315 dann Weihnachten 2001 an und so wirklich mit dem Thema beschäftige ich mich eigentlich seit etwa vier Jahren auf dem (angefangen mit der EOS 350D) DSLR-Gebiet…

  80. Bei mir hat alles mit einer kompekten analogen im Teenager Alter angefangen. Übermäßig viel wurde sie allerdings noch nicht genutzt, da die Entwicklung der Bidler doch noch recht teuer war.
    Dann kam die erste kompakte Digitale und ab da wurde geknipst was das Zeug hält allerdings noch ohne Plan und ohne Sinn und Verstand.
    Dann bekam ich meinen ersten Cocker Spaniel und von da an war die Maus mein leibstes Fotoobjekt und die Bilder wurden mehr.
    als ich dann eine Fotografin kennenlernte und auf einem Hundespaziergang mir viel abschaute – Haltung, Winkel usw usw waren meine kompakten Bilder plötzlich toll…wer hätts gedacht. Die Bilder von dem Tag hab ich immer noch auf meiner Hompepage http://www.katjatuellmann.de (da fällt mir ein die wollt ich doch schon ewig mal aktualisieren…nun ja)
    Als die kompakte dann eine Macke hatte und ein zweiter Cocker Spaniel als Welpe einzog war die Entscheidung für mich klar. Ich will ne Kamera und zwar jetzt ung sofort. Also ab ins Internet sich schlau gelesen und bei der Canon 400d zugeschlagen. Und ich liebe sie bis heute. Seit dem versuch ich mich weiterzuentwickeln. Weit bin ich noch nicht…aber wie heißt es noch? Der Weg ist das Ziel =)

  81. Tja bei mir war das so: Ich hab früher immer mit der digitalen Minolta von meinem Stiefvater fotografiert. Dann hat er sich ne dicke Sony gekauft und ich wollte dann auch fotografieren. Also hab ich mir zuerst ne kleine Lumix zusammengespart (Im Jahr 2006) und dann gings ab. Ich hab im Urlaub total viele Fotos gemacht und im Jahr 2009 habe ich meine erste DSLR bekommen. Ne Sony! War ja klar!
    Jetzt hab ich ne Nikon D3000 mit 2 Objektiven und bin happy!
    Meine größte Foto Ärgerniss war 2009 in Venedig. Das war bescheuert! Ich bin an gerade dem Tag 16 geworden und hatte mich aufs Fotografieren auf dem Markusplatz gefreut!!!!
    Und was war?? Ich Dölmer hab vergessen die Cam am Abend aufzuladen!!!! Nach 2 läppischen Canale Grande Fotos war Schicht im Schacht! Ich hab geflucht!!!
    Grüße
    David