Kwerfeldein
22. Januar 2010 Lesezeit: ~ 7 Minuten

Das erste Objektiv: Eine Empfehlung

“Sag mal Martin, welches Objektiv soll ich mir als erstes kaufen? Lieber ein Tele oder ein Weitwinkel? Ich weiß noch gar nicht so recht, was ich denn fotografieren möchte. Bald hole ich mir endlich eine DSLR, und die haben ja immer so ein Kitobjektiv dabei. Soll ich das dazunehmen? Oder lieber extra ein Weitwinkel? Oder ein Tele-Zoom? Achja, viel Geld habe ich leider nicht.”

Diese berechtigte Frage nach dem ersten Objektiv bekomme ich schon seit geraumer Zeit in abgewandelter Form gestellt. Und ich kann sie gut verstehen, die Neueinsteiger. Klar, manche wissen für sich schon, dass die Technik erstmal sekundär ist, aber mit irgendwas muss man ja anfangen. Ganz ohne Objektiv gehts halt auch nicht.

Und so stellt man sich vors Regal im Media Markt, lässt sich hier und da beraten, liest den ein oder anderen Blogpost – und ist nicht selten hinterher genauso schlau wie vorher. Tausend Angebote fliegen einem durch den Kopf, und Worte wie “Blende”, “Lichtstärke” oder “nicht ganz so scharf” werfen eigentlich mehr Fragen auf, als dass sie wirklich helfen.

Ganz weit vorne in der Auswahl ist natürlich das Kitobjektiv, das in den meisten Fällen nicht besonders gut, aber auch nicht grottenschlecht daherkommt. Mit einer Brennweite von 18-50mm (ich weiß, es gibt auch andere, aber dieses wird sehr häufig dabeisein) hat der angehende Hobbyfotograf schonmal viele Möglichkeiten.

Zum einen kann man damit weitwinklige Landschaftsaufnahmen, aber auch Portraits erstellen. Wer mag, kann auch mal eine Nahaufnahme von den Blumen im Hinterhof machen. Und man kann…

Moment mal. Brauchen wir das alles denn am Anfang?

Liebe Leute, wenn ich ehrlich bin, überzeugen mich die Standard-Kitobjektive nicht wirklich. Und mittlerweile empfehle ich immer seltener, zum Kitobjektiv zu greifen, und immer häufiger spreche ich mich für ein Objektiv aus, das ich gleich benennen werde.

Eigentlich sollte ich ja die Frage stellen: “Was willst Du denn fotografieren? Also, wenn Du lieber Tiere fotografierst, dann nimm mal das Tele. Oder Architektur? Dann brauchst Du das und das…”

Und ihr merkt schon, irgendwie ist das an der Sache (und vor allem der Person) vorbei. Denn meistens, wie oben geschildert, wissen die meisten ganz am Anfang noch überhaupt nicht, was sie denn fotografieren sollen. Und das ist auch gar nicht schlimm. Ich würde mal sagen: Das ist ganz normal.

Und somit empfehle ich gerne ein Objektiv, das:

a) günstig
b) lichtstark
c) einigermaßen scharf
d) eine Festbrennweite ist.

Das 50mm 1.8 (gibt es für Canon*, Nikon* und auch für Sony*).

Warum diese Festbrennweite?

Nun, eigentlich steht die Antwort schon ein paar Zeilen drüber. Das 50mm ist günstig, lichtstark und scharf (+ -). Und: Es ist eine Fest(e)brennweite. Das bedeutet, dass man sich bewegen muss, wenn man etwas näher ran oder weiter weg von Objekt möchte.

Das hört sich im ersten Moment ganz schön unbequem an – macht aber eine Menge Spaß, sobald man sich daran gewöhnt hat. Und dadurch lernen wir quasi von der ersten Stunde an, was wir mit einem kleinen Schritt nach vorn, zur Seite oder nach hinten bildkompositorisch bewirken können. Das sind Sachen, die mit einem Zoom erstmal auf der Strecke bleiben – aber unter Umständen ganz entscheidende Grundlagen zur Bildgestaltung mit auf den Weg geben.

Dazu kommt die Lichtstärke, bei der kein Kitobjektiv mithalten kann. Mit  1:1.8  haben wir wesentlich mehr Möglichkeiten, in dunklen Lichtsituationen zu fotografieren als mit einem Kit-Objektiv, das bei Blende 3,5 aufhört.

{Kommentar am Rande: Ehrlicherweise frage ich mich ohnehin, warum nicht das 50mm 1.8 als Kitobjektiv angeboten wird. Fotografisch würde das gerade für Einsteiger wesentlich mehr Sinn machen.}

Dazukommt, dass man mit dem 50mm sehr gut Portraits von Menschen machen kann. 50mm gibt uns genügend Abstand zur Person und wir können sogar schön mit der Unschärfe im Hintergrund spielen (1).

Und wer plötzlich merkt, dass er/sie doch Landschaften fotografieren möchte: Auch mit einer Festbrennweite von 50mm können wir gute Landschaftsfotos machen – wir müssen lediglich mehr laufen und können halt nicht superweitwinklige Verzerrungen in Bild bringen.

Aber das ist vielleicht auch noch gar nicht so wichtig. Gerade am Anfang hat man genug damit zu tun, Belichtungszeit, Blende und ISO auseinanderzuhalten und passend einzustellen – da kann es unter Umständen sogar angenehm sein, nicht noch zusätzlich herumzuzoomen, sondern sich voll auf den technischen Kleinkram zu konzentrieren.

Ich finde, dass das 50mm dafür gute Vorraussetzungen bietet. Und klar – wer schon von vorne herein weiss, dass er supergerne mit dem Zoom spielt oder für den ein weiter Winkel unverzichtbar ist, der kann getrost auch zum Kitobjektiv greifen, klar doch.

Und ja, das 50mm 1.8 hat auch Schwächen. Es ist weitgehend aus Kunststoff hergestellt und der Autofokus gehört nicht zu dem Schnellsten (zumindest bei Canon’s Version). Aber für knapp über 100 Euro ist das schon zu verkraften ;)

(1) Wer etwas weiter in die Tasche greifen kann, könnte sich überlegen, gleich das 50mm 1.4 zu kaufen. Das ist einen Ticken lichtstärker, besser verarbeitet und hat ein etwas weicheres Bokeh. Da muss jeder für sich entscheiden, was für ihn/sie das Richtige ist.

So – ich hoffe, dass dieser Artikel gut verständlich geschrieben war und ihr etwas daraus ziehen konntet. Für die Wissensdurstigen: Hier ist noch ein ausführlicher Bericht darüber, warum ich Festbrennweiten empfehle.

+++++

Update: Da dieses Thema von vielen Kommentatoren bereichert wurde, hat es natürlich auch meine Gedanken angeregt (vielen Dank auf für die kritischen Bemerkungen). Ich möchte deshalb ergänzen, dass es für den ein oder anderen Einsteiger evtl. von Vorteil wäre, zu einer 35mm Festbrennweite zu greifen. Der Sinn dahinter ist, dass 50mm für manche Einsteiger evtl. ein zu  enger Brennweitenbereich sein könnte.

Auf Einsteigerkameras, die in der Regel einen Cropfaktor von 1,6 haben, sind die 50mm ausserdem equivalente 80mm. Viele 35mm Linsen sind allerdings u.U. teuerer als das 50mm 1.8.

+++++

Frage an die Einsteiger:
Ist die Idee mit 50mm Euch auch schonmal gekommen oder ist Euch das komplett neu?
Was denkt ihr darüber?

Frage an die Fortgeschrittenen:
Seit ihr mit mir d’accord oder ganz anderer Meinung?

*Dies ist ein Affiliate Link. Wenn Ihr darüber bei Amazon etwas bestellt, bekomme ich eine kleine Provision – ihr aber zahlt keinen Cent mehr.


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157 Kommentare

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  1. Als Einsteiger ist mir die Idee schon gekommen. Bin sogar im Moment auf der “Suche” nach einem. Gibt es ja gebraucht schon für knappe 80 Euro. Werde da aber wohl die nächste Zeit mal zuschlagen und schauen wie das so mit Festbrennweite ist. Wenn es nix sein sollte, wird es eben wieder verkauft oder zurückgeschickt.

    • Für mich eindeutig ein Jein.

      Es gibt (min.) Zwei Sorten Anfänger.

      Jemand der wirklich fotographieren lernen möchte und erst einmal den Fokus aufs lernen setzt, der ist mit dem 50er hervorragend bedient.

      Es gibt aber auch viele, wenn nixht die meisten Anfänger, die erst mal ‘ne ordentlcihe’ Kamera für den Urlaub wollen.
      Und da geht einem grade an crop, was die meisten Anfänger haben werden, nur mit einem 50er zu viel verloren, Erinnerungen die nixht wiederherbringbar sind.

      Daher: der Fotographieazubi oder Grafikstudent: gerne mit 50 bzw. Eher 35 wegen crop.

      Der interessierte Laie erst mit nem Zoom, als erste festbrennweite dann gern das 50 er für portraits

  2. Ich würde mich irgendwo zwischen Einsteiger und Fortgeschrittener einordnen:

    Ja, die Idee mit dem 50er ist mir bereits gekommen. Allerdings habe ich noch nicht näher über eine solche Anschaffung nachgedacht, da meine finanziellen und zeitlichen Mittel momentan recht angespannt sind.

    Aber nichts desto trotz wird ein 50er wohl meine nächste Investition in Sachen Fotografie.

    Schöner Artikel, btw

  3. Schöner Artikel, der mir aus der Seele spricht. Als ich mir vor einem Jahr meine D80 gekauft habe, hatte ich auch ein 18-105mm Kit-Objektiv von Nikkon. Ein gutes Objektiv für den Anfang, um ein wenig mit den Brennweiten zu spielen und flexibel zu sein.

    Ein Vierteljahr später habe ich mir dann das 50mm 1:1,8 von Nikkon gekauft – das waren die best-investierten 110 Euro meiner Fotolaufbahn. Mit dem Zoomobjektiv war ich zwar flexibel, aber v.a. als Anfänger zoomt man doch mehr, als dass man sich Gedanken über Blende, Verschluss und Bildgestaltung macht. Mittlerweile ist das 50mm mein “Immerdrauf”: Die große Blende macht Spaß und lässt viel Raum für Gestaltung. Jetzt mache ich mir auch mehr Gedanken über die richtige Position beim Fotografieren, welche Blende und welche Verschlusszeit ich wähle. Mit diesem Objektiv habe ich auch erst gemerkt, dass es mir die Größte Freude bereitet, Portraitfotos zu schießen. Denn die Möglichkeiten zum Freistellen und die Bildqualität auch bei schlechtem Licht sind einfach toll!

    Deshalb und auch wegen des Preises kann ich jedem nur empfehlen, sich ein 50mm zuzulegen :-)

  4. Es ist zwar nicht mein erstes Objektiv, aber gestern habe ich mir das 50 /1.8 dann doch bestellt, nachdem ich in der letzten Zeit einiges darüber gehört/gelesen habe!

    Bin mal gespannt!

    Finde es eine gute Idee “technische Empfehlungen” zu geben! Vielleicht könnte so etwas in der Richtung ja auch unter Fotozeug gesammelt werden?

  5. Enttäuscht wurde ich von meinem Canon Kitobjektiv bei meinem ersten Konzertshooting: Schärfe und Lichtstärke ließen stark zu wünschen übrig. Obwohl ich inzwischen auch ein SIGMA 18-50mm/2,8 habe, wollte ich das Canon 50mm/1.8 unbedingt haben. Als ich Hallenbasketball fotografierte und alle Profis die Kanonen auf den Kameras hatten, habe ich mein 50/1.8 draufgeschraubt. Das waren die besten Bilder der ganzen Serie!!!!

  6. Man sollte aber auch nicht verschweigen, dass ein 50mm an einer APS-C Kamera (Nikon: DX-Format) – also mit halber Sensorgröße, und dazu gehören fast alle der Einsteiger-Kameras, eine nominale Brennweite von 75mm (entsprechend Kleinbild-Format) hat.
    Das ist schon ein sehr enger Blickwinkel und aus meiner Sicht nicht wirklich als Universal-Objektiv für Einsteiger zu empfehlen.

    Grundsätzlich ist an der Empfehlung “Festbrennweite 50mm” für Einsteiger nichts falsch – aber es sollten 50mm im Kleinbildverhältnis sein. Das heißt für alle APS-C/DX Kameras wäre das ein 35mm Objektiv.

    • @gwegner: Zur Brennweite: Hast recht mit den 75mm, aber ich wollte hier nicht zu viel technisches einbauen, da der Artikel eh für Einsteiger gedacht ist. Das 35mm ist eben wieder n ganzes Stück teurer & dass 50mm an APS-C/DX Kameras zu engen Blickwinkel geben, sehe nicht so. Sicher ist das auch ein ganzes Stück Geschmacksache – für mich sind die 50mm (an der 30D 75mm) nicht zu eng gewesen. Das man an Grenzen kommt, ist ja klar. Ist ja auch ne Festbrennweite ;)

  7. Genau das war auch mein erstes Objektiv nach dem Kit auf meiner 450D.
    Ich hatte vorher schon viel vom 50mm 1,8 gehört und wie viel Spaß man damit haben kann.
    Der Effekt, den man damit erreicht, ist echt toll, aber es ist schon eine Umstellung alleine wegen der Festbrennweite.
    Dass das 50mm 1,8 (Canon) nicht so leicht scharf zu bekommen ist, ist ja bekannt, aber Übung macht den Meister.
    Auf jeden Fall ist es für rund 100 Euro ein super Glas, mit dem man einiges lernen kann.

  8. Also ich finde, eine Festbrennweite und gerade dieses Objektiv mit Lichtstärke 1.8 ist nicht gerade perfekt für Anfänger. Ich denke, dass sie sich zuerst etwas im Bereich der Kit-Objektive aufhalten sollten, mit durchschnittlichen Lichtstärken. So hat man es anfangs einfacher, da man nicht einen ganz so kleinen Schärfebreich hat, mit dem schnell mal etwas schief gehen kann. Sehr schnell sogar.
    Ich mit diesem Gedanken davon aus, dass Anfänger noch nicht die Gedult und die Erfahrungh haben, um mit den 1.8 umzugehen. Dazu kommt die Einschränkung der 50mm, die in vielen Situationen nerven können.

    Man sollte, wenn man sich als Anfänger dann doch dieses (geniale) Objektiv kauft, auf jeden Fall noch eines im Bereich 24-50mm besitzen. Und das sind ja meist diese Kitobjektive. Dann ist die Enttäuschung teilweise nicht ganz so groß, man hat mehr Möglichkeiten und kann dazu auch noch Schnappschüsse machen. Das Thema Schnappschüsse ist am Anfang ja doch auch noch präsent. Also so ist meine Meinung =)

  9. Hallo!

    ich sehmich ma als “Fortgeschrittetenenudnbeantworet die frage: “Seit ihr mit mir d’accord oder ganz anderer Meinung?”

    In dem Fall bin ich anderer Meinung.

    Ich bin ja oft nicht mit der Fotoindustrie auf einer Linie, aber im Falle der Kit-Objketive finde ich die Entscheidung pro Kit mittlerweile schon gut.
    Natürlich stört mich auch die geringe Lichtstärke und die damit verbundene recht große Schärfentiefe.
    Aber man gewinnt die Möglichkeit, mit wechselnden Aufnahmestandorten und gleichzeitig veränderten Brennweiten zu spielen.
    Das ist eine der gnaz wichtigen gestalterischen Übungen / Möglichkeiten.
    Und das geht mit einer einzigen Brennweite einfach nicht.

    Wenn das Zoom aber nur zum fußfaulen ranzoomen genutzt wird, würde ich auch zu einer Festbrennweite raten.
    Und dann, oder auch als erstes Zweitobjektiv, empfehle ich (wie Du auch) oft das 1.8 50iger. Es ist quasi die Einstiegsdroge in den Bereich “scharf und lichtstark”.

  10. Blogartikel dazu: Tweets die Das erste Objektiv: Eine Empfehlung | Digitale Fotografie Lernen - KWERFELDEIN - Martin Gommel erwähnt -- Topsy.com

  11. Also ich stimme der Sache soweit zu.
    Eine gute und günstige, sowie auch scharfe Festbrennweite ist schon ein MUSS. Ob 1.8 oder 1.4 das kommt so etwas auf den Geldbeutel und auch auf den Hauptverwendungszweck an. Wer Disco-Bilder machen will, sollte wohl eher das 1.4 kaufen, um auch im dunklen Licht mit viel Bewegung gute Bilder zu bekommen.
    Für Portrait und für einfache Landschaftsaufnahmen tut es auf jeden Fall das 1.8er.
    Wichtig ist wohl: Bewegung! Nicht im Bild sondern auch hinter der Kamera. Bei der Festbrennweite muss man sich auch mal hinter der Kamera bewegen und nicht nur auf einem Fleck stehen. Wenn man das auch noch im Hinterkopf hat, dann kann nichts mehr schief gehen ;)

    my 2 cents.

  12. Ich hatte Glück als ich mein 50 1.8er gekauft habe, hab mir ein gebrauchtes, dass noch das Metallgehäuse hat ergattert und muss sagen ich bin absolut zufrieden. Finde die Fotos die damit entstehen einfach hammer.

    Das Einzige was ich wirklich bemängeln muss und was auch richtig nervt ist der schlechte Autofokus sobald die Lichtverhältnisse schlechter sind, also in dünkleren Räumen und dass Manuell Fokusieren hab ich da einfach nicht wirklich drauf.

    Ich finde gerade das Spiel mit der Tiefenschärfe und den anderen zig Möglichkeiten die einem mit einem schön lichtstarken Objektiv gegeben sind, haben bei mir einen großen Schub in der Qualität meiner Fotos ausgelöst.

    Also ich kanns nur weiterempfehlen, ist schon fast ein Pflichtkauf meiner Meinung nach.

  13. Werd mir das 50mm wohl auch früher oder später kaufen – bei dem Preis kann man ja “fast” nichts falsch machen, auch wenn mir das Mk1 ja lieber wäre…

    Oder das nette 85er Glas mit f/1.8 – kann das jemand empfehlen oder führt da kein Weg um ewiges Sparen herum für eins aus der L Serie?

  14. Hmm, also theoretisch hast du Recht, also mit einer FB zum Start, allerdings empfinde ich 50mm am Crop als zu lang, ein 35mm wäre da mMn schon ehr eine Idee wert.
    Ich wollte am Anfang mit meiner ersten DSLR (20D) immer viel Tele haben, also wurd es für den Anfang ein 28-135mm und die Idee mir möglichst schnell (wenn wieder Geld da ist) ein Sigma 100-300 oder sogar ein Canon 100-400 zu kaufen.
    Zu meiner Überraschung war plötzlich das was mir fehlte Weitwinkel (und ist es immernoch), also wurden die Pläne über den Haufen geworfen und ein Canon 17-40 angeschafft. Erst später folgte ein 70-200/4, 100/2.8 Macro, 85/1.8 und dieses Jahr soll es dann irgendwann noch ein 50/1.4 werden.

    Kurz gesagt: Nein, als Anfänger hat man noch absolut keine Ahnung, wie sich seine Vorlieben entwickeln.

    Ich überlege auch meine Zweitkamera (350D) gegen eine gebrauchte 5D zuwechseln… Vollformat = mehr Weitwinkel… so Ändern sich die Vorlieben…

  15. Kleiner Add, da offentlich alle über den Crop-Faktor herziehen wollen.
    Man sollte nicht vergessen, dass 50mm in etwa der Perspektive entsprechen, die auch wir mit unseren Augen sehen, also gerade für den Anfänger nicht NOCH eine Sache, die er beherzigen muss.

    Und bei der Perspektive schießt der Crop Faktor nuneinmal NICHT mit rein.

    • Das ist natürlich falsch.

      Bei der angeblichen Perspektive unserer Augen geht es um den Bildwinkel. Und der entsteht aus dem Verhältnis von Brennweite und Sensorgröße.

      Ein Bildwinkel von 47° ist bei Vollformat ein 50mm Objektiv, bei APS-C ein 32mm Objektiv.

      Wer also der Meinung ist, dass ein gutes Einstiegsobjektiv ein lichtstarkes Normalobjektiv (“natürliche Perspektive”) ist, muss die Brennweite in Abhängigkeit vom Sensorformat angeben.

      Glücklicherweise gibt es ja inzwischen auch preiswerte lichtstarke 35er für Crop-Kameras – das Nikkor 35 mm 1,8 G kostet in etwa dasselbe wie das Nikkor 50 mm 1,8 G.

  16. Interessante Ansicht und wird sicherlich eine Interessante Diskussion weiter hier geben, wo ich insbesondere auf die Meinungen der anderen Leser gespannt sein werde.

    Ich würde Anfänger nicht die 50mm Festbrennweite als das erste Objektiv Empfehlen sonder als zweites Objektiv. Meine Empfehlung wäre ein 18-105mm Objektiv als erste Schritte. Sicherlich hat es einige Nachteile, die du auch schon aufgelistet hast. Allerdings, wie du ebenfalls sagtest haben Anfänger mit einer ganzen Mengen NEUEN Sachen zu kämpfen.

    Die meisten Anfänger werden sich auch mit einer Blende von 1.8 sicherlich am Anfang etwas überfordert fühlen. Zwar lernen sie gerade die Bedeutung und Wirkung von ISO, Belichtungszeit und Blende, werden aber zum größten Teils am Anfang noch mit Programmautomatik fotografieren und sich mit der Zeit langsam herantatsten.
    Durch das 18-105mm Objektiv haben sie ersteinmal ein Objektiv, dass die gängisten Sachen abdeckt und ihnen die Möglichkeit bietet sich die versch. Richtungen der Fotografie auszuprobieren. Nach einiger Zeit werden sicherlich viele von ihnen von einer 50mm Fesbrennweite hören und werden es ebenfalls ersteinmal mit dem Zoomobjektiv testen, wie es ist nur mit einer Brennweite zu fotografieren.
    Wenn Sie in diesen Stadium der Entwicklung angekommen sind, werden sie “reifgenug” (im übertragenem Sinne) das 50mm wirklich lieben zu können.

  17. Wenn ich mir irgendwann ‘nen richtigen Body kaufe und meine D60 zur Überall-mit-hin-Kamera im Haushalt wird, wird da immer das 35er drauf sein. Bei Crop-Faktor 1.5 finde ist das wesentlich allroundisher als die 50 mm. (Hab sie beide.)

  18. Erwähnen sollte man allerdings auch, dass die Nikkor Variante an der D60 (und dem Quasi-Nachfolger D3000) mangels eingebaute Motor keinen Autofokus bietet, da muss man zu der 1.4er Version greifen. Mich störts nicht, ist auch mein Immerdrauf-Objektiv.

  19. Das Canon EF 50mm f/1.8 ist, wie Martin schon beschrieben hat, sehr günstig und liefert hervoragende Bilder. Da ich dieses Objektiv nur an meiner analogen Canon nutzen kann (ich habe keine DSLR von Canon) weiß ich nicht, wie sich das an einer DSLR mit APS-C Sensor auswirkt. Ich vermute mal, daß mir dann das Sichtfeld etwas zu eingeschränkt wäre. An einer DSLR mit APS-C Sensor würde also ein 35 mm Objektiv ungefähr einem 50mm Objektiv an einer Kleinbildkamera entsprechen. Das Canon EF 35mm f/2.0 ist übrigens auch sehr gut, zumindestens an meiner analogen Canon, aber etwas teurer als das oben erwähnte 50mm Objektiv.

  20. Das Canon 50mm 1.8 war auch mein erstes und bisher einziges Zusatzobjektiv, dass ich mir als Ergänzung zum Kitobjektiv geleistet habe. Und ich bin sehr zufrieden. Grade für Portraits möchte ich es nicht mehr missen. Deutlich schärfer als das Kitobjektiv, mit einem schönen Bokeh und (durch die möglichkeit, eine große Blende einzustellen) mit einem sehr variablen Schärfebereich.

    Auf meiner Eos 400D wirkt es (weil kein Vollformatsensor) ein wenig mehr Tele als mir eigentlich lieb ist, aber es macht wirklich tolle Bilder.

    Da ich auch viel auf Konzerten fotografiere und da ungern blitze, weil das die Stimmung meiner Meinung nach völlig ruiniert, war das Objektiv in der Lichtstärke und vor allem der Preisklasse eine einfache Entscheidung.

    Das Kit-Objektiv würde ich gerne ganz weglassen bzw. durch ein besseres Zoom-Objektiv ersetzen, aber das scheitert momentan noch am Budget.

  21. Ich habe meine DSLR (D40) mittlerweile schon fast seit 2 Jahren, zähle mich aber trotzdem noch zu den Anfängern. Letztes Jahr habe ich mich dann auch dazu entschlossen, ein neues Objektiv zusätzlich zum Kit Objektiv zu kaufen. Kollegen/Freunde haben mir auch zu einem Festbrennweiten Objektiv geraten, was ich dann auch gekauft und es nicht bereut habe. Besonders die große Lichtstärke war mir wichtig und damit muss man erstmal umgehen können. Die Automatik stellt das gerne (vor allem bei schlechten Sichtverhältnissen) ein, das am Ende gar nicht das herauskommt, was man erwartet hat.
    Störend ist es schon, das man nicht einfach Zoomen kann und Objekte “herholen” kann, aber das resultiert nur darin, das man sich mehr Gedanken macht und auch durch die bewusstere Wahl der Blende/Belichtungszeit die Werte besser beurteilen kann. Kann ein solches Objektiv nur empfehlen, nicht nur weil es noch dazu verhältnismäßig günstig ist!

  22. Nachdem ich nun über Jahre mit dem Kitobjektiv geknippst habe, hab ich mir das 50mm/1,8 nun selber zum Geburtstag geschenkt. Ich hoffe es kommt bald, denn ich bin schon sehr gespannt. Trotz allem ist die Objektivfrage damit nicht beendet, denn bei den drei anderen – Weitwinkel, Normal, Tele – stehen die Entscheidungen noch an und die sind viel schwerer. Und dann erst die 7D oder 5D-Frage… man es ist nicht einfach…

  23. 50mm 1.8 rockt, wie du sagen würdest ;-)

    Ich habe das auch endlich bekommen und fotografiere damit super gerne. Die Verarbeitung ist mir recht schnurz, da ich eh nur ne EOS 1000D habe und eher zu den Einsteigern gehöre. Aber die Effekte, die mit Offenblende erzielt werden können und die Lichtstärke sind einfach super im Gegensatz zum Kit-Objektiv.

    Und für den Preis sollte da jeder zugreifen, die Freude und Motivation wird deutlich gesteigert!

  24. Mal wieder ein Artikel pro 50mm 1.8 also… :)

    Ich besitze die Linse auch und bin nach wie vor begeistert, aber als Einstiegsobjektiv halte ich sie nicht unbedingt fuer geeignet.
    Gerade mit einer Kit-Linse kann man doch am Anfang schoen rumspielen und relativ einfach herausfinden, was fuer Motive man gern “in’s Bild” setzen will… umso mehr lernt man dann die Qualitaeten (und Einschraenkungen) der Festbrennweite(n) zu schaetzen…

    Meine Kaufempfehlung waere somit auch eher ein Kitobjetiv als erste Linse, das 50mm dann hingegen fuer den tieferen Einstieg in die Materie als zweite Anschaffung!

  25. Das 35mm f/1.8 ist war etwas teuerer, dafür hat es aber einen eingebauten Autofokusmotor, auf den sämtlicher Nikonianer mit Einsteigermodellen (D40, D60, D3000, D5000) angewiesen sind.
    Das günstigere 50mm f/1.8 hat diesen Motor nicht und muss manuell fokussiert werden. Wie Du in deinem Artikel schon schreibst, ist man als Anfänger eh so beschäftigt mit Blende, Belichtungszeit und ISO, da würd ich mich nicht noch zusätzlich mit manuellem Fokussieren quälen…

  26. Meine erste ASLR kam mit einem 50/1.7, bei meiner ersten DSLR verzichtete ich aufs Kit und kaufte stattdessen ein 50/1.2 dazu. Bei meinem Systemwechsel war neben der Cam mit als erstes ein 50/1.4 dabei. Und wenn ich wieder wechseln würde, würde ich wieder mit einer 50mm Festbrennweite anfangen. Wobei 35mm an Crop ja eigentlich mehr Sinn machen, aber die paar mm sind egal.

  27. Unterschreib ich!

    Allein wegen der Lichtstärke. Und sogar fast nur dewegen. Nicht nur weil man einfach seltener die ISO hochdrehen muss, sondern wegen dem gestalterischen Mittel der Schärfentiefe.

    Ich glaube das viele Leute das Teil uncool finden, weil es so kurz ist.
    Da steht man dann im Laden, sieht sich das 50mm Ding an, und denkt:
    “Boah, all die coolen Fotografenprofis laufen doch mit so möderlangen Teilen in der Gegend rum…und das hier ist so kurz” ;)

    Egal! Und handlich ist es noch dazu.

  28. aufgrund deiner häufigen ausführungen zu dem thema martin, habe ich mir zu weihnachten das 50er 1.8er gönnen lassen :P
    100 euronen sind ein super preis und ich habe inzwischen nur noch in gaaaaaaanz seltenen fällen meine beiden kits (18-55 und 55-200 (?)) drauf. die lichtstärke, das bokeh, die “kompaktheit” und den spaß den es bringt sich zu verrenken um die perfekte position zu erreichen sind einfach tatsachen die mich dazu bringen !
    ich kann jedem, wirklich jedem, nur empfehlen sich mal den spaß zu gönnen mit einer festbrennweite zu spielen. ich kann durchaus verstehen wenn einige sich aufgrund des “stresses” nicht davon überzeugen lassen aber muss sagen das das für mich bis dato die beste investition war und ich werde, sobald ein weitwinkel da ist, weiterhin verschärft auf feste brennweiten setzen.
    an dieser stelle ein danke für deinen blog martin, der mir sehr viel spaß, wissen und ideen für mein fotographieren gebracht hat ! weiter so !!!

    robin

  29. Ich denke im Prinzip genau so. Das Objektiv ist günstig und gut (auch wenn es seine Schwächen hat). Bei einem lichtstarken Objektiv lernt man allerdings noch besser die Auswirkungen von Blende und Verschlusszeit.

  30. 50mm an Crop als Einsteiger-Objektiv..? Na ja.. halte ich für grenzwertig.

    Ich schließe mich einigen anderen hier an: Ich finde die Kits für einen Einsteiger nicht soo schlecht… den schmalen Schärfentiefebereich einer 50er FB mit aufgerissener Blende muss man erstmal beherrschen lernen, ein Einsteiger hat doch schon genug mit allem anderen zu tun.

    Die Kit-Zooms bieten unter anderem auch den Vorteil, dass man erstmal das Gefühl für die Wirkung der unterschiedlichen Brennweiten bekommen kann. Das ist nicht zu unterschätzen.

    @Jochen Meyer: Ohne jetzt in die Details gehen zu wollen.. aber für mich hat eine 50er Brennweite an einem Cropsensor eine deutlich andere Bildwirkung als ein 35er, dass der “natürlichen” Sicht doch deutlich näher kommt. Wenn, dann würde ich für lichtstarke 35er als alternative Kit-FBs argumentieren.

    @Martin: Das war übrigens früher üblich.. Da du ja sinniert hast warum die Hersteller nicht gleich ein günstiges Kit-FB mitliefern. Noch Ende der 80er kann ich mich an meine damals neue Pentax SF7 erinnern, die hatte als Standardobjektiv ein 50mm dabei.. natürlich dort noch “Vollformat” War aber schon die Autofokus-Ära. ;)

    Übrigens.. günstig ist natürlich relativ. Bei Pentax kostet das günstigste 50er schon locker über 300 Euro. Deswegen weichen wir Pentaxianer auch gerne auf alte, manuelle Objektive von Ebay und Co. aus.

    Natürlich sind die Dinger Zucker bei Offenblende für Protraits und andere Closeups, keine Frage. Aber als Erstobjektiv… Hmm.. Also für mich nicht, danke.

  31. Ja genau,

    ich habe nun eine 10D ergattert und werde mein Super Takumar 1:1.4 da dran bauen. 140€ zusammen. Das ist mein Einstieg in DSLR. Danke für diesen Beitrag, hat mich bestätigt.

  32. Hoi zsame,

    schöne Diskussion. Ich würde auch gerne als Fortgeschrittener (da nicht blutiger Anfänger) antworten. Ich muss entgegen Deiner Meinung, Martin, allerdings Bine, Tom! und Tamer recht geben.
    Ich denke auch, dass Anfänger mit einer Festbrennweite eher überfordert sind als mit dem Kit-Objektiv. Das Extra an Lichtstärke weiß man als Anfänger noch nicht zu schätzen und auch mit Entfernungen zum Objekt kann man noch nicht so recht umgehen und möchte daher eher zoomen als laufen. Obwohl der “Fußzoomer” am Anfanger schneller und mehr über Fotografie lernt, denke ich dass die meisten Anfänger, die auf eine DSLR umsteigen von einer Kompaktkamera her kommen. Und da sind sie nunmal das Zoomen gewohnt. Mit dem Kit-Objektiv gelingen also erstmal mehr Bilder (da weniger großer Umstellung zur Kompakten). Außerdem hat man auch mit dem Kit-Objekt auf ner DSLR mehr Lichtstärke und bessere Steuerungsmöglichkeiten der Schärfentiefe als mit einer Kompakten. Das reicht erstmal.

    Meine Empfehlung also erst das Kit und dann zu Weihnachten/Geburtstag das 50mm f1.8.

    Cheers,

    Martin

  33. Ich kann mich der Empfehlung nur anschliessen. Ich bin zwar keine Einsteigerin, habe mir aber vor einem halben Jahr genau dieses Objektiv zugelegt. Seither hat es die Kamera kaum mehr verlassen. Zudem finde ich es sieht so knuffig aus! ;-)

  34. Also ich hab erst kürzlich mein Canon 50mm 1.4 gegen das Sigma 30mm 1.4 getauscht, und bin seit dem ein viel glücklicherer Mensch. ;)
    Ich mochte 50mm am crop nie, war irgendwie immer nix halbes und nix ganzes, deswegen würde ichs auch keinem empfehlen, schon gar nicht als alleiniges Objektiv.

    Aber ich denke auch, dass Festbrennweiten vieles einfacher machen (wenn man die Sache mit der Schärfentiefe im Griff hat), aber sie können auch zu Frust führen. Man kann eben nicht immer beliebig zurück gehen.
    ich finde es gibt aber auch keinen Grund, auf das Kit zu verzichten, das Objektiv kostet 50€ oder so. Dann kann man auch das 50mm dazu nehmen, denn dann merkt man auch sehr schnell, wie groß der Unterschied zwischen 1.8 und 5.6 ist, oder eben auch zwischen 18mm und 50mm ;)

    Denn ein problem hat der Einsteiger: Er hat meist keine Ahnung, was er gerne (und auch gut) fotografieren will, und welche Brennweiten ihm am meisten zusagen. Das lässt sich halt mit einem Zoom viel besser rausfinden, indem man nach ner zeit einfach mal seine EXIF daten auswertet.

  35. Ich bin auch der Meinung, dass eine Festbrennweite für Einsteiger nicht die erste Wahl sein sollte. Durch die 1.8er Blende kann mit dem Schärfepunkt einiges in die Hose gehen.
    Ausserdem finde ich Landschaftsaufnahmen mit ner 50mm Brennweite bei weitem nicht so ästethisch wie um die 17-20mm.

    Es ist doch besser, zunächst mal “in Ruhe” die verschiedenen Einstellungsmöglichkeiten der Kamera kennenzulernen, als direkt mit der Bildkomposition anzufangen und daraufhin die technischen Details zu vernachlässigen, sodass das Bild dann vielleicht einen schönen Betrachtungswinkel hat, aber die Schärfe an den entscheidenden Stellen fehlt.

    Als Kompromiss zwischen Lichtstärke und Zoom würde ich (zumindest für Canon) das 17-55mm 2.8 empfehlen. Dies ist auch mein erstes Objektiv und damit lässt sich schon ein tolles Bokeh erzeugen.

    Soviel zu meiner Meinung. :)

    MfG Alex

  36. Als ich mir meine DSLR zugelegt hab, hab ich mich wirklich lange mit der Entscheidung gequält welches Objektiv ich dazu nehmen soll. Die ganzen Zahlen und Buchstaben hinter der Brennweite, welche Brennweite sich wie aufs Bild auswirkt, das ganze “Fachchinesisch” in den Testberichten. Echt schwierig das am Anfang zu überblicken.
    Ich hatte mich dann für das 18-55 Kitobjektiv entschieden. Erstmal aus Budgetgründen, dann um überhaupt mit etwas starten zu können. Anschließend hab ich mich mit meinem “Starterkit” einer Fotogruppe angeschlossen um Erfahrung zu sammeln. Es ist echt Gold wert erfahrene Fotografen zur Seite zu haben, vor allem in der Anfangszeit und mittlerweile macht es mir auch keine Bauchschmerzen mehr mich für ein Objektiv zu entscheiden.

    Auch wenn ich noch nicht wirklich Profi bin (wer ist das schon ;-) man lernt immer wieder dazu) würde ich einem Anfänger die 50mm Festbrennweite empfehlen (1,8 oder 1,4). Dann Fotobuddys suchen und raus auf die Straße…üben, üben, üben! Ich hab mir später das 50mm 1,4 zugelegt und recht viel über die Wirkung der Blende gelernt. Heute liebe ich es und benutze es öfter wie das Kitobjektiv.
    Seine fotografischen Vorlieben erkennt man mit der Zeit, blickt dann evtl. auch besser durch das Fachchinesisch durch und schon fällt einem auch die Entscheidung leichter welches Objektiv das Nächste sein soll. Das 50mm ist auf alle Fälle kein schlechter Start.

  37. Um den 18. Kommentar noch abzurunden: Früher (TM) war das 50er das Kitobjektiv, weil es eben am ehesten dem Bildwinkel des menschlichen Auges entspricht …

  38. Da ich ja noch der Einsteigertyp bin, denke ich mal, dass du damit recht hast. Ich stelle mir auch oft die Frage, welches Objektiv ich mir doch kaufen soll? Dank deines Artikels, werde ich mir, denke ich mal, die Frage nicht mehr so oft stellen, da ich jetzt weiß, worauf ich achten muss.
    Dankeschön.

    Wäre auch mal cool, wenn du einen Artikel über Blitzgeräte verfassen würdest.

    Ero

  39. Der Artikel kam wie gerufen. Ich will mir in Kürze das 5omm f/1,8 zulegen. Hab momentan nur das Kit an meiner 350d.

    Ich hab nur schon viel über die schlechte Verarbeitung des Mk2 im vergleich zum Mk1 gelesen. Wieviel ist da dran?
    Bekomme ich das ältere günstig noch irgendwo her?

    – chris

  40. Ich habe mir zu Weihnachten u.a. auch das Canon 50mm 1.8 (Vollplastik) geschenkt. Zuerst war ich sehr misstrauisch. Da ich nicht dachte, dass man bereits für so ein lächerlich geringen Betrag (Im Vergleich zu dem Rest) man solch ein Objektiv bekommt.

    Und nun? Ich habe das Objektiv seit Weihnachten auf der 50D und möchte es garnicht mehr runtermachen. Einmal habe ich das ISM Zoom aufgezogen, war aber mehr mit zoomen beschäftigt als sonst was.

    Ich werde bei der Festbrennweite bleiben. Allein der Unterschied von 3.5 auf 1.8 ist wahnsinng.

  41. Ein 50mm als erstes Objektiv halte ich für nicht wirklich sinnvoll.

    Ich selbst habe mir im Sommer meine erste DSLR (Nikon D60) gekauft.
    Mit dabei war das 18-55mm Kitobjektiv. Das Teil ist wunderbar. Ausreichend scharf und schnell, Verwacklungs-Dingens und für den Anfang eine gute Brennweite. Klar ist das aus Kunststoff und hat auch max. 3.5 als Blende.
    Allerdings bekommt man das günstig im Kit und neuwertig gebraucht für knapp 50€. Die andere Kitobjektive bei Nikon (18-70mm und 18-105mm) sind nochmal eine Nummer besser.

    Hat man nur die Festbrennweite kann man keine vernünftigen Landschafts und Architekuraufnahmen machen und auf der Familienfeier oder auf der Städtetour mit Freunden ist man mehr damit beschäftigt rückwärts zu laufen und endlich den Bildauschnitt zu finden als Bilder zu machen. Gerade als Anfänger, der wohl von einer (kompakten)Zoomkamera kommt, ist man da denke ich schnell frustriert.

    Bei Nikon hat man bei den Einsteigermodellen auch keinen AF-Motor, sodass das 50mm sowieso wegfällt (würde ja eh am crop zum 85er). Einzige Möglichkeit ist das 35mm 1.8, das schon wieder bei knapp 200€ liegt.
    Das habe ich mir nach einem halben Jahr auch zu meinem Kitobjektiv dazu geholt und bin natürlich begeistert, aber als einziges Objektiv und als Einsteiger? Ehr nicht.

    Meine Empfehlung daher: Kitobjektiv nehmen. Billiger geht’s nicht und zumindest bei Nikon sind die auch top. Nach einiger Zeit merkt man dann, was einem am Kitobjektiv fehlt und man kann entsprechend nachrüsten.

  42. Hallo Martin,
    also, als ehemaliger Einsteiger ;-) würde ich meinen Weg nochmals begehen. Ich hatte mir damals ein 18-250 f3,5-6,3 von Pentax gewählt da ich eben noch nicht sicher war, was ich den am liebsten ablichten werden!
    Z.Zt. bin ich jetzt auf der Suche nach der “richtigen” Optik, und wenn ich meine EXIF Daten analysiere (passende Freeware gibt es dazu), dann sieht das wie folgt aus:
    Einiges im WW: 18-24mm
    Ganz viel zwischen 40 und 130
    Nochmals ein Peak by 200

    Ergo: Ein 50-135 f2,8 kommt in betracht, genauso wie eine Kombi aus 17-50 und 70-200 (beides f2,8)

    Jetzt bin ich hier den analytischen Weg gegangen – aber passt das zu meinen Motiven? Wenn ich das Ergebnis reflektiere: Ja!

    Menschen (eben gerne mit dem Zoom als Sniper) –> 250
    Architektur –> WW
    Landschaft –> WW
    Familie –> 40-130

    Aber eben genau die Frage: Was werde ich den bevorzugt fotografieren? DIe wird ein Anfänger/Einsteiger eben nicht beantworten können (es sei denn er ist Tierfreund und will genau deswegen anfangen…)

    Wegen Blende/Lichtstärke: Auch hier bin ich den Weg über ein lichtschwächeres Objektiv gegangen. Wenn ich nur Landschaft und Natur macht, dann brauche ich keien f2,8. Aber das wusste ich eben nicht. Statt dessen habe ich festgetellt, dass ich gerne mit Available Light arbeite und da komme ich um f2,8 nicht drum herum. Genauso ist hier ein besserer Blitz wichtig, um dann, wenn es eben nicht mehr anders geht, die richtige Kontrolle zu haben.

    Die Puristen unter uns, die das Paradigma vertreten: “nur 50mm ist das Wahre” hier noch meine Meinung. Ich habe auch ein 50mm f1,4. Es ist was anderes, ja. Aber die einzige Wahrheit ist es auch nicht. Damit anzufangen wäre wie, wenn man einem Fahranfänger nur ein Auto mit 25PS und einem Gang geben würde – damit lernt man das Autofahren eben nicht! Gleichwohl ist es auch nicht richtig einem Anfänger einen GTI zu geben (ergo ein 100-400 f2,8 etc.), weil damit ist er auch überfordert.

    Ich hoffe der Input hilft dir und allen anderen irgendwie weiter! ;-)

  43. Ich kann ja die Begeisterung für das 50mm durchaus verstehen, es ist auch bei mir mein Immer-drauf. Ob es allerdings für einen Anfänger das richtige erste Objektiv ist, ja, sogar Kitobjektiv sein sollte, da bin ich mir nicht so sicher. Es setzt schonmal voraus, dass der Anfänger, der sich seine DSLR kauft sehr ambitioniert ist, was das Fotografieren angeht, da man sich direkt schonmal einschränkt. Vom Lerneffekt stimme ich Dir 100% zu (meine erste Kamera war auch eine uralte Minolta mit nem 50mm, die ich auf dem Speicher gefunden habe), aber wenn du mehrere hundert Euro auf den Tisch legst, aber dann deinen neu gewonnen Schatz nur für die ‘ambitionierte’ Fotografie nutzen kannst, spontane Schnappschüsse aber deutlich schwerer sind (weil: es gibt ja noch soviel zu lernen…), ist die Gefahr groß, dass sich Frust breitmacht.
    Was aber nicht sagt, das 50mm ist Schwachsinn für einen Anfänger, allerdings eher als zweites Objektiv, würde ich sagen, wenn man sich mit der Kamera vertraut gemacht hat, die ersten Grundlagen über Bildgestaltung gelernt hat, auch Dinge wie die Unterschiede zwischen Weitwinkel und Tele, usw. Dann den nächsten Schritt zu machen und das Erlernte mit der Festbrennweite und ihren Vorteilen und Einschränkungen weiter zu vertiefen, ist denke ich immer ein guter Schritt.

  44. lichtstarke 50mm (am kleinen Sensor ein leichtes Tele)
    dazu ein kleines 18-20er (leider kaum zu bekommen)
    – mehr brauche ich eigentlich bis heute nicht wirklich.

    Ehrlich wie viele Reisen hatte ich an Kleinbild nur zwei Objektive: ein 2/85er (ca. 80% der Fotos) an der Cam und ein 2/28 in Jackentasche (für die restlichen 20%)

    Wenn’s auf längere zeit nur für 1 Objektiv reicht stimme ich gwegner zu: dann ist ein 35er (Am kleinen Sensor wie ca. 50 KB) eine erwägenswerte Alternative: ein weltweit nicht unbekannter Fotograf fotografierte zeitlebens nur mit einem “Normal” an seiner Sucherkam.

    Festbrennweiten zwingen zum genauen Sehen, kreativen Erkunden des Objektes und bewußten Gestalten des Fotos
    Ein Zoom hat demgegenüber für Einsteiger etwas indifferentes, verleitet zu Seh- und Gehfaulheit und erschwert so gerade Anfängern den fotografischen Lernprozess gewaltig.

  45. @oli:

    .. zu deinem Einwand zu “nur 50mm ist das Wahre” noch was:

    Es ist erstaunlich, wie die Brennweite 50mm, früher zu KB-Zeiten die “Normalbrennweite”, nun wiedergeboren als ca. 75mm Objektiv (umgerechnet) und damit eine gestaltgewordene Kuriosität unter den Brennweiten plötzlich so eine Wertschätzung erfährt. Das ist schon bemerkenswert.

    Ich kann mich nicht entsinnen, dass vor 20 Jahren jemand propagiert hätte “Holt euch 75 oder 80mm! Möglichst lichstark, DAS ist die DIE Brennweite”. Da hätte man eher gesagt “die Brennweite ist schon speziell..”

    Mit anderen Worten: Die Vereinfachung, die im Artikel vorgenommen worden ist bezüglich den Crop-Faktor unter dem Tisch fallen zu lassen, halte ich für problematisch. Lassen wir jetzt mal die Diskussionen weg ob sich die Perspektive nun an Crop ändert oder nicht… die Bildwirkung ist auf jeden Fall eine andere, defacto wird ja gesagt “holt euch ein mildes Tele als Startbrennweite”. Hmmm..

    Nix gegen den “erzieherischen” Aspekt der FB (laufen statt zoomen.. obwohl man das mit ein bißchen Selbstdisziplin auch am Zoom haben könnte, sprich VORHER die Brennweite aussuchen, je nach gewünschter Bildwirkung, DANN die passende Aufnahmeposition aufsuchen) aber ich hätte dann echt eher die 35er FBs empfohlen. Die nehme ich übrigens auch wenn ich auf “AvailableLight” Tour unterwegs bin, oder auf Weihnachtsmärkten und so. I

  46. Hallo,
    ich besitze sowohl das 50mm 1.8 als auch das 18-55mm Kit-Objektiv von Canon und bin auch ein großer Fan des 50’ers. Meiner Meinung nach wäre genau dieses für mich auch ein besseres Kit-Objektiv gewesen. Das liegt aber daran, dass ich eigentlich fast nur Menschen fotografiere. Da ist die Perspektive sehr gut, aber wenn ich jetzt einen großen Winkelbereich abdecken will, wie zB in der Landschaftsfotografie, würde ich eher zum 18-55mm greifen. Da kommts dann mit nem Stativ auch nicht mehr so auf eine große Blende an.

    Liebe Grüße aus Göttingen

  47. Hallo Martin,

    nun will ich mich hier auch mal zu Wort melden. Ich lese hier schon länger mit, hab mich aber noch nie gezeigt ;-)

    Ich würde mich nicht als Fortgeschrittenen bezeichnen. Einsteiger? Hm, mit meiner 400D probier ich jetzt auch schon fast 4 Jahre rum ;-) Suchts Euch aus.

    Nun zu Deiner Frage: Ich habe mit dem Kit-Objektiv begonnen und mir recht schnell ein 55-200 / 3,5-6,3 dazu gekauft. Als mir die Objektiv-Wechslerei auf die Nerven ging, habe ich beide durch ein 18-200 / 4-6,3 ersetzt. Um das Spiel mit der Schärfentiefe zu probieren, habe ich mir – mehr aus einer spontanen Idee heraus – das 50 /1.8 gekauft. Und wie sollte es anders kommen? Ich habe dieses fast nur noch auf der Kamera. Brennweite ist nebensächlich. Qualität zählt. Es wird sicherlich nicht meine letzte Festbrennweite sein.

    Viele Grüße
    Markus

  48. Was für ein wunderschöner Artikel!
    Ich habe als kompletter Einsteiger mit dem Kitobjektiv und danach einem dem 55-250mm Objektiv gestartet. Erst als drittes Objektiv kam das 50mm dazu. Nun bin ich begeistert – klasse Schärfe, wahnsinnige Blende und kein lästiges Objektivwechseln mehr. Wenn ich noch einmals anfangen könnte würde ich direkt mit dem 50 mm (und evt. einem starken Tele) beginnen.

  49. Was soll man da nur sagen. Martin du triffst es genau auf den Punkt.
    vor einem halben Jahr hab ich mir die 500D gekauft zusammen mit dem kit 18-50mm. Ich hatte vorher gelesen dass das Kit nicht so gut sein sollte und allgemein eher nicht zu empfehlen ist. Was ist, ich hab es mir trotzdem gekauft.

    Im Nachhinein kann ich sagen, ich bin froh, dass ich mit dem Kit angefangen habe, so konnte ich mich intensiv mit der Kamera auseinander setzen, Weit, normal und Tele im gewissen Rahmen testen und war immer recht zufrieden.

    Vor 3 Wochen war es dann soweit ich habe mir das von dir angesprochene 50mm 1,8 gekauft und will es mittlerweile nicht mehr hergeben, der Qualitätsunterschied ist deutlich sichtbar und auch die Tatsache dass man sich bewegen muss war ungewohnt, aber nun muss ich sagen, ich geb‘s nicht mehr her. Letztens war ich auf einem Tanzturnier und ich hab sicherlich bessere Fotos geschossen als die Fotografen die ständig auf ihrem Hocker in der Ecke saßen. Ich hab mich gefeiert und meine Festbrennweite auch.

    Dennoch bin ICH der Meinung dass man ruhig mit dem Kit beginnen kann, um einfach mal das Gefühl für die Kamera zu bekommen. Das 55mm kostet nun nicht die Welt und is locker mal so zwischendurch wegzustecken.
    Zum Schluss noch ein Vorteil, den man zumindest bei der 500D gegenüber anderen DSLRs nennen kann. Für die Videofunktion ist ein Zoom besser als eine Festbrennweite.

    Könnte jetzt noch ein‘ Roman schreiben, lass das aber mal lieber:-D
    Bin begeistert von beiden Objektiven. Jedes hat seine Vorteile, doch wenn man mit der Kamera gelernt hat umzugehen, dann macht es erst Spaß mit einer Festbrennweite.

    Gruß
    Tobiii

  50. Also, ich finde ja, dass das 50 mm, 1,8 keine Einsteigerlinse ist. Aber damit stehe ich wohl alleine da.
    Für mich war es besser zuerst mit den beiden Kitobjektiven (Nikkor 18-55, 55-200), die beide bei der Kamera dabei waren, anzufangen. Damit habe ich meine Kamera kennengelernt und fast alle Bereiche der Fotografie abdecken können. Irgendwann merkte ich, wohin die Reise bei mir geht und wo meine Objektive an ihre Grenzen kommen. Bei mir war es der Makrobereich und das hätte ich mit dem 50 mm nie so lernen können. Ich habe mir dann erst ein 90 mm, 2,8 Tamron Macro gekauft und erst letztes Jahr dann die 50 mm, 1,8! Das Teil ist toll, keine Frage und ich möchte es auf keinen Fall missen. Aber ich tue mir sehr schwer mit der Linse. Mit den Kitobjektiven bin ich schneller klargekommen. Vielleicht liegt das auch an meiner Art zu fotografieren. Keine Ahnung! LG Frau Zausel

  51. Hallo,

    Ich kann mich der hier nur anschliessen. Für das erste Objektiv finde ich die FB nicht wirklich geeignet, als Folgeobjektiv kann ich es aber uneingeschränkt empfehlen.
    Gerade Umsteigern von Kompaktkameras, wird es schwer fallen nicht zoomen zu können und dann noch die vielen Einstellungen die man machen kann/soll/muss… Das könnte Einsteigern sicher den Spaß am Fotografieren nehmen oder dämpfen.

    Grüße

  52. Also ich bin ja jetzt auch shcon ein paar tage beim Photografieren und ich habe ein “altes” 50mm 1:1,8 von meinem Vater bekommen, der mit einer Analogen Nikon F noch photografiert hat. Auch wenn ich es anfangs doof fand mit einer Festbrennweite zu photografieren, so habe ich mich nun darin verliebt. Erst vor einer Woche habe ich schön mit dem 50mm auf einem Jugendgottesdienst tolle Fotos gemacht. Obwohl man technisch eingeschränkt ist, so bietet es neue Möglichkeiten. Ich will es also nicht mehr missen ;D

  53. Wie üblich anderer Meinung :-)

    Ich empfehle eine Optik die inkl. Brennweitenverlängerung durch die Sensorgrösse einer 35 – 50mm Optik entspricht, sollte es eine feste Brennwete sein.

    Ansonsten ein klassisches 24 – 70mm / oder 24 – 105, je nach Anspruch an die Blende und deren Einsatz in der Bildgestaltung.

    Meine “Immerdabeikamera” ist mit einem 50mm ausgestattet.

  54. Irgendwann kam auch bei mir der Wunsch der Wunsch nach mehr Lichtstärke – dumm, wenn man mit einer Pentax-DSLR fotografiert. Im Pentax-Objektivprogramm gibt es nähmlich leider nichts, was dem 1.8er von Canon vergleichbar wäre – jedenfalls nicht preislich. Da heißt es nun erst mal sparen…

  55. toller artikel..aber eine FB für den anfang? hmm.als ergänzung sicherlich super, weil die qualität einer FB ja sicherlich was hat..aber dennoch ist man doch sehr gebunden und grad als anfänfer weiß ich ja noch nicht wirklich wo meine brennweite durchschnittlich liegen wird.
    ich habe etwas investiert in ein sigma 17-70. das ist vllt nicht so lichtstark, aber qualitativ um einiges besser als das kit und hat eine feine brennweite.
    Aber gut, dass muss jeder selbst entscheiden. dennoch klasse, das du hilfestellung für anfänger bietest.
    gruß helge

  56. Blogartikel dazu: uberVU - social comments

  57. Ich stelle mir die Frage, ob ein Anfänger sich eine festbrennweite wünscht. Auch wenn eine Festbrennweite optisch und künstlersich mehr freiräume lässt, so wünscht sich ein Anfänger doch nur ein: Ausprobieren zu einem guten Preis / leistungsverältniss.
    Das Kit objektiv wäre mir persönlich dafür Qualitativ zu schlecht (Sowohl vom Material als auch von der Abbildungsqualität) Für einen Preis von 300€ kann man sich schon ein Tamron 17-50 kaufen, dieses für Nikon, Canon, etc. verfügbare objektiv ist nicht nur bomen scharf, sondern auch echt knackig verarbeitet! Und seid neustem sogar noch mit einem Bildstabilisator ausgestattet. Die alte Version bekommt man mittlerweile für ein paar kröten, nicht viel teurer als das 50mm 1.8 und somit mit für mich, für einen Anfänger, die beste Linse mit einer Blende von 2.8!

    50mm, gut, gerne, günstig. Aber für einen Anfänger fehlen die Freiheiten. Darum 17-50mm 2.8 Tamron!

  58. Ich bin jetzt seit einem Jahr dabei (DSRL) und hab mit ‘nem Zoom Kit angefangen – war auch super. Hab mir aber schon vor ein paar Monaten eine 50 Festbrennweite gekauft um auf abendlichen Feiern etwas flexibler zu sein was die Lichtstärke angeht (und das zu relativ günstigen Preisen). Ist auch nicht so auffällig und schwer :-) Es hat sich auf jeden Fall bezahlt gemacht. Ich denke das ist einfach ein Prozess den jeder durchmachen muss :-)

  59. Der Link auf das Nikon Objektiv ist etwas daneben. Das Objektiv kann zwar Autofocus, aber wer will den zu seiner neuen DSLR ein Objektiv, an dem man die Blende manuell einstellen will???
    Das ist bitte nicht ernstgemeint mit einer Empfehlung!

    Für alle die kein Vollformat haben wäre eher das Nikon AF-S DX Nikkor 35mm 1:1.8G geeignet. Mit Vollformat muss man halt auf das Nikon AF-S Nikkor 50mm 1:1.4G gehen…

  60. Ich finde deinen Ansatz, Einsteiger zu Festbrennweiten prima!
    Ich habe vor langer Zeit auch mit einem 50mm an meiner Minolta X-500 angefangen. Mittlerweile habe ich für meine Pentax DSLR drei kleine feine Festbrennweiten. Fotografieren damit macht mir sehr viel mehr Spaß. Pentax Fotografen kann ich sehr das 40mm ltd. ans Herz legen. Preislich allerdings nicht gerade in der Einsteigerklasse. Allerdings passen alle Pentax K Objektive auch an die neuen Pentax DSLR und gebraucht gibt es reichlich preiswerte 50mm, nur dass man auf den Autofokus verzichten muss.

  61. Ich habe jetzt auch seit knapp nem halben Jahr meine DSLR … und habe mich schon viel darüber informiert , was für eine Linse ich mir denn als nächste zulegen will. Eine 50 mm ist mir auch im Kopf hängen geblieben und nachdem ich jetzt diesen Beitrag hier gelsen habe bin ich mir nun Felsenfest sicher das ich mir als nächsts eine 50 mm 1.4 Festbrennweite holen will !!!

    danke !!!
    gruss
    Christof

  62. Meines Erachtens ist ein 50mm an einer Kamera mit APS-C-Sensor doch recht unflexibel. Vernünftige Landschaften oder auch Innenräume mit mehreren Personen bekommt man kaum hin. Da ist eine 20-35mm Festbrennweite weitaus vielseitiger nutzbar.

    Das beste an den 50mm-Objektiven ist, dass man viel Bildqualität für wenig Geld bekommt.

    Viele Grüße von Zippo!

  63. Hi Martin.
    Habe mir vor ein paar Monaten das besagte Canon 50mm 1.8 für läppische 80€ gekauft, weil ich bisher nur gutes darüber gelesen habe (das meiste kam von dir ;-) ).

    Da ich vorher an meiner analogen auch eine 50mm Festbrennweite hatte, kannte ich das schon mit dem “nichtzoomen”. Fand es schon damals nicht schlecht..
    Und um seine Kamera besser kennenzulernen ist dieses Objektiv wirklich die 1. Wahl finde ich.

    Seitdem ich es habe, liegt mein 18-50mm Kitobjektiv nur noch im Regal und ich bereue es auch nicht, dass ich es jetzt gar nicht mehr nutze..

    Vielen Dank noch mal an dieser Stelle.
    Viele Grüße aus Bremen.

  64. Ich habe meine DSLR nun seit Mitte letzten Jahres und das 50mm seit gestern. Davor fotografierte ich mit der Kitlinse und das neue 50mm war eine wirkliche Offenbarung! Während der Wartezeit auf das Objektiv war ich ja etwas skeptisch – wie ich es immer bin, wenn beinahe schon religiös von etwas geschwärmt wird. Aber hier ist das durchaus gerechtfertigt. Ich hatte zwar nur für ein paar kleine Tests Zeit, aber die haben mich schon überzeugt.
    Ich finde es allerdings gut, dass ich nicht direkt mit dem 50mm angefangen habe, weil ich so – für wenig Geld – noch eine Steigerung gegenüber dem Kitobjektiv erlebe. Und das ist gerade für Anfänger wohl ein neuer Motivationsschub.

  65. Kann mich hier nur anschließen, das “Nifty Fifty” wurde hier ja schon öfter erwähnt und genau aus diesem Grund habe ich es mir auch sofort zur neuen DSLR gekauft. Kitobjektiv bleibt in der Tasche, Zoom habe ich nie viel benutzt, ich finde es angenehmer mich mit der Festbrennweite an die Technik der Kamera heranzutasten.

    Würde mich übrigens über mehr dieser Objektivvorstellungen hier freuen.

  66. Wirklich interessant!

    Keine Frage Martin hat recht, habe ich am Anfang des Blogs gedacht. Doch wenn ich die Beiträge lese, wird eines klar. Fortgeschrittene vergessen, ein Anfänger kauft sich eine DSLR und will überall von allem und jedem Bilder machen. Ein 50er schränkt da doch ein. Lichtstimmungen einfangen, Bokeh, Freistellungsmöglichkeiten kommen erst nach einiger Zeit. Insofern ist nachvollziehbar das Anfänger zu einem Kit-Objektiv greifen. Jedoch wird ein ambitionierter Fotograf früher oder später auf ein FB zurückgreifen, die Qualität wird überzeugen.
    Falsch macht ein Anfänger mit einem FB als Erstausstattung trotzdem nix, denn das wird er auf alle Fälle immer benutzen, wie lange das Kit-Objektiv die Qualitätsansprüche erfüllt bleibt fraglich.
    Neben den schon genannten Vorteilen ist das geringe Gewicht (bei der Lichtstärke) zu nennen.
    Das 50mm/1,4 ist meine 1.Wahl. Ich kann mich aber nicht als Anfänger bezeichnen. Warum kein 35mm? Der 4-fache Preis, die Ausmaße sowie das Gewicht haben mich umgestimmt.

  67. Ich bin teile Martins Ansicht. Im Jahr 1982 kaufte ich von meinem Lehrlingsgehalt eine Minolta SLR plus dem beschriebenen 1,8/50mm. Und dann ging alles los. Das war damals die Standard-Empfehlung im Fotofachhandel. Den Laden gibt’s übrigens heute noch: Foto Weber in Würzburg. Nach vielen Jahren und bin ich im Herbst wieder mal dort gewesen und habe mir ein gebrauchtes manuelles Nikkor 50mm zugelegt – aber mit Lichtstärke 1,4. Ums mit Martin zu sagen: “Das Teil rockt.”

  68. Ich kann deine Begeisterung für die 50mm FB bestens nachvollziehen. Ich hab mir vor einem Jahr ein ca. 20 Jahre altes Minolta AF 50mm F/1,7 zu einem super Preis gegönnt. Das teil ist sogar noch aus Metall und fühlt sich nicht an wie Playmobil. 95 % aller live Bilder auf meinem Fotoblog sind damit gemacht. Ich liebe es und nicht nur wegen der Lichtstärke die man einem Zoom nicht finden kann.

  69. Ich bin am überlegen mir eine SLR zu kaufen. Ich hätte irgendwie gerne eine mit Magnesium-Body und HD-Funktion. Also eine Canon 50D mit der 500D zusammen. Die 7D wär auch schon nett, aber sie ist a) groß und b) mir zu teuer.
    Die 50mm stehen bei mir schon fest, einfach wegen der Lichtstärke. Und wegen dem Preis.

  70. Ich kann das nur absolut unterschreiben.
    Ich hatte zwei kit-objektive (18-55 und 55-200) dabei und hab mir nach einem halben jahr das 18-200 von sigma gekauft. Da ich viel in Action fotografiere (Demos etc.) war das auch ganz gut und für mich war das sicher auch richtig so.
    Nach einem weiteren Jahr kam das 50mm 1.8 dazu und ich hätte trotzdem am liebsten die zeit zurückgedreht um es mir schon früher zu kaufen.
    Man lernt so viel mit diesem Objektiv, und für den Preis ist die Bildquali unschlagbar!

    Für jeden der nicht die ganze zeit in bewegung ist und super-schnell arbeiten muss/will ist dieses Objektiv absolut zu empfehlen. Ich hab es mittlerweile (wenn ich nicht gerade herumrennen und stressen muss) fast immer auf der Kamera.
    Und, mal ehrlich: Die zusätzlichen über 400g des 18-200 will mensch auch nicht jeden Tag zu jedem anlass mitschleppen.

    lg,
    chris

  71. Ich würde das als Erstobjektiv nicht empfehlen. Wenn man noch nicht genau weiss was man fotografieren möchte ist da ein flexibles Wweitwinkel wesentlich sinnvoller. Mit 50mm (bzw.80mm am Crop)ist man im Indoorbereich aufgeschmissen sowie auch wenn man im Aussenbereich mehr auf das Foto bekommen möchte.
    Und gleichzeitig ist man noch innerhalb der Wahrnehmungsschwelle, sodaß es schwierig ist unbemerkt und somit authentisch zu fotografieren.
    Ich würde es als Zweitobjektiv empfehlen wenn man vorhat Menschen zu fotografieren.

  72. Hallo Martin,
    zuerst einmal möchte ich sagen, dass Objektivempfehlungen eine verdammt schwere Sache ist und man sich dabei eigentlich nur in die Nesseln setzen kann. Und gerade weil es so leicht ist, ein falsches Objektiv zu empfehlen, ist mir der Artikel zu absolut. Dadurch lassen sich natürlich besonders gut Reaktionen provozieren und Du hast mich soweit provoziert, dass jetzt auch einen Kommentar schreibe. :)

    Als eine kleine Art Disclaimer: Ich besitze für meine DSLR kein 50mm und ich persönlich “glaube” nicht an 50mm an einer Crop-Kamera. Wer mir jetzt vorwerfen will, dass ich nicht weiß, wovon ich rede hat zumindest nicht völlig unrecht. :)

    Ich glaube, nicht daran, dass man ein Objektiv danach aussuchen sollte, ob man damit gezwungen ist, sich zu bewegen oder etwas über Bildkombination lernen muss. Ich mag mein 85mm 1.8 auch sehr gerne. Ich mag das Objektiv aber nicht aus den Gründen, die Du oben genannt hast.
    Ich mag die Art der Bilder die ich mit dem Objektiv machen kann und ich liebe einige der Bilder die ich damit gemacht habe. Ich habe die Linse nicht gekauft, weil ich nun der Meinung war, dass ich mich nun unbedingt immer bewegen muss, damit der Bildausschnitt passt. Es tut mir nicht weh mich zu bewegen, aber das war nicht der Grund, warum ich mir die Linse gekauft habe. Ich habe sie gekauft, weil ich für eine Reise nicht mein Standardobjektiv mitnehmen konnte. Die Aufgabe und der Zweck bestimmt meiner Meinung nach immer das Objektiv. Und hier beißt sich die Katze natürlich in den Schwanz: Oft weiß der Frager nicht, wofür und was er mit dem Objektiv fotografieren will und kann deshalbt das Objektiv nicht selber auswählen.

    Die Argumentation der Lichtstärke funktioniert auch nur bedingt. Wenn ich mit Offenblende fotografiere, muss ich mit einer begrenzten Schärfentiefe leben. Ok, manchmal will ich das, aber auch nicht immer. Und ja, in diesem Fall hilft der Crop-Faktor. Das ganze würde jetzt aber in eine Diskussion über available light ausarten…
    Um kurz die Canikon-Brille aufzusetzen: Viele Kit-Objektive haben heute schon eine Bildstabilisierung, die ein 50mm nicht hat. Hilft mir zwar nicht beim Freistellen, aber beim Halten von langsamen Verschlusszeiten, so dass auf der Ebene der Belichtung Teile des Blendennachteils aufhole.

    Insgesamt habe ich keine Angst vor Festbrennweiten und will auch keinem Angst vor ihnen machen.

    Ich glaube daran, dass Fotografie Spaß machen muss, wenn das Hobby bestand haben soll. Ich glaube daran, dass auch wenn ich ständig dazu lerne, ständig lernen will und keine Point-and-Shoot-Mentalität an den Tag legen will, die banalen Bilder nicht minder unwichtig sind.

    Als ich die Empfehlung in ihrer Absolutheit gelesen hatte, hatte ich folgendes Bild vor Augen. Es ist Familiengeburtstag, der frische DSLR Besitzer kommt mit seiner DSLR und 50mm 1.8 an. Neben ihm fotografiert Tante Erna mit einer beliebigen Kompaktkamera und am Ende hat sie die “besseren” Fotos gemacht. Dies würde mich als Anfänger extrem ärgern und auch den Spaß an der Fotografie extrem dämpfen, da ich mich gegen eine Kompaktkamera nicht “behaupten” konnte.
    Ich bin mir ziemlich sicher, dass Du Tante Erna mit dem 50mm fotografisch abziehst. Aber nur, weil Du weißt, welche Beschränkungen und Stärken das 50mm hat. Du machst einfach nur die Fotos, wo das 50mm scheint. Aber ist das in der Absolutheit, die Du in Deinen Beitrag verwendest auch für DSLR-Anfänger der Fall? Eine Festbrennweite büßt zunächst erstmal Universalität ein, die durch Kreativität wieder wettgemacht werden muss. Wenn man sich der ganzen Folgen einer 50mm-Linse an einer Crop-Kamera bewusst ist und es sich als Anfänger zutraut, diese Folgen für sich einschätzen zu können, dann kann er sicherlich beruhigt zu der Linse greifen.

    Ich bin auch kein allzu großer Fan von den typischen 18-xx-Kit-Objektiven. Wer also weiß, was er will, soll (meiner Meinung nach) die Finger von den typischen Kit-Objektiven lassen. Wer sich unsicher ist und nicht zu viel Geld in das “falsche” Objektiv investieren will kann (meiner Meinung nach) beruhigt zum Kit-Objektiv greifen. Es gibt sogar Fotografen, die nie über ein Kit-Objektiv “hinauskommen” und trotzdem glücklich sind und frecherweise tolle Foto zusammenbekommen. Und: Niemand hintert Kit-Objektiv-Besitzer das Kit-Objektiv später durch lichtstärkere Zooms oder Festbrennweiten zu ersetzen.

    Um zum Ende zu kommen: Ich würde an einer Crop-Kamera, wie schon einige vor mir zu einer 35mm Linse raten, wenn es denn eine Festbrennweite sein soll, aber nicht ohne auf die Unterschiede der eventuell vorhandenen Kompaktkamera hinzuweisen. Und ja, die 35mm Linse ist teurer als das 50mm Objektiv. Aber so lernt man schon beim Kauf der DSLR, dass der Body nicht das teuerste ist. ;)

    Grüße,
    Jan

  73. Hallo,
    die 50 mm sind der Hit, mit meinen Systemwechsel mussten natürlich auch neue Linsen her, die erste Anschaffung war ein 50 mm 1,4 mit dem ich einigermaßen zu kämpfen habe – verdammt wenig Schärfentiefe auf einmal ;-) daran muss man sich erstmal gewöhnen. Nun suche ich noch eine Festbrennweite im 30 / 35 mm Bereich für meine Canon mit ähnlichen Qualitäten, da mir die resultierenden 80 mm doch zu “sehr” im Telebereich liegen und sich die “normal” Brennweite vermisse.
    Der Verzicht auf Zoom-Objektive ist mal ein Experiment für 2010 um sich wieder mehr mit den Motiven zu beschäftigen anstatt nur am Zoomring zu drehen.

    cu
    Jürgen

  74. Ich sehe das mit dem Crop ebenfalls als sehr wichtig an. Jedenfalls habe ich ein 35mm an Crop – 50mm ist schon zu viel, um es als erstes Objektiv zu nutzen. Leider wird der Cropfaktor bei solchen Diskussionen oft ausgelassen.

  75. Ich bin zwar nicht mehr Einsteiger, aber ich war das ja auch mal :-) und bei meiner ersten Nikon SLR (ja, ohne D) war das klassische 50mm 1.8 dabei. Das besitze ich noch heute und schraube das immer wieder gerne an meine heutige D700. Es macht einfach Spaß.

  76. 1. Warum 50mm im Kit nicht dabei ist liegt auf der Hand: Gib mal einem nicht-kameraversierten Menschen Deine 5D mit Festbrennweite, und sag er soll ein Foto machen. Er wird dann an irgendwelchen Rädchen drehen, dann am Fokus und Dich dann fragen, wo man da Zoomt. Wenn Du dann sagst “Das geht nicht”, bekommst Du’s sofort attestiert: “Du hast ne scheiß Kamera”. Wenn Du willst kriegst Du das auch schriftlich. Und genau für die Leute sind Kitobjektive gemacht. Du kannst bei jeder Schrottmöhre für 50€ aus dem Medchenmarkt zoomen – wenn die teuere Kamera das nicht kann, ist sie gleich ihr Geld nicht wert. So einfach ist das. Und der Kamerahersteller will verkaufen, nicht überzeugen. Die 50mm Festbrennweite kaufen eh alle früher oder später. Da kann man erstens die “Anfixlinse” die “alles kann” dazugeben, und zweitens 2x Geld verdienen.

    2. Ein guter Freund (technisch sehr versiert) wollte seiner Freundin zu Weihnachten eine Linse schenken und fragte mich, was ich von 18-250mm halte. Ich sag ihm: nicht so viel. Habs ihm erklärt. Gezeigt. Lange Lange Unterhaltungen haben wir geführt, wobei ich gesagt hab, er soll lieber zu den von Dir erwähnten 50mm greifen. Er tendierte weiter zum Superzoom. Kann ja viel mehr. Ich weiß nicht warum (ob er vielleicht auf mich gehört hat?!?), aber er hat seiner Freundin die 50mm 1.8 geschenkt. Und neulich hat mir seine Freundin erzählt, wie cool das Teil ist, und wie gerne sie damit fotografiert.

    Was all das irgendwie zeigt: Auf dem Papier und nach technischen Gesichtspunkten ist natürlich der Zoom toller. Zum verkaufen somit einfacher. Eine Festbrennweite macht mehr Spaß und ist für denjenigen interessant, der sich darauf einlassen will. Der akzeptiert, dass die Linse nicht “alles kann”, sondern ich das Foto wesentlich mehr gestalten muss. Dafür “kann” sie aber etwas, was auf dem Papier so gerne überlesen wird (f1.8) oder gar nicht erst drauf steht (Bokeh, Bildgestaltung)…

  77. ich finde die 50mm an einer Nikon mit APS-C großartig. Aber ich gehe auch gerne nah ran und habe dann wenig auf dem Bild. Allerdings macht mein Kitobjektiv (18-70mm) bei 70mm und Offenblende qualitativ bessere Bilder. Ob sich da ein weiteres Tele lohnt?

    Für Portraits haben mir die 1.8 meist zuwenig Tiefenschärfe. Da blende ich lieber ein wenig ab, habe dann aber keine Runden Zerstreuungskreise im Hintergrund mehr. Das 18-70mm finde ich da oft besser, auch wenn’s albern klingt.

  78. Habe meinen Traum wahrgemacht und mir ne 5D mit 18-70/2.8 zugelegt und damit echt zufrieden :-) klar wäre das bis 105 auch schön aber die Lichtstärke bringts einfach also habt Ihr eigentlich recht Lichtstärke ist einfach wichtig.

  79. Ich hab mir ein günstiges 55-200 von Simga dazugekauft. Zoomen bis der Arzt kommt, ich nutzte es für unsere Katzen zu fotografieren. Das Kit Objektiv ohne VR an meiner D60 hab ich durch ein Sigma 18-50 OS 2.8-4.5 ersetzt. Für mich als Einsteiger reicht das 18-50. Ich nutze es mittlerweile immer.
    Eine FB würde ich mir auch zulegen, aber erst muss ich das Handwerk erlernen, bevor ich mich in ein neues Abenteuer stürze.

  80. Nach deinem letzten Artikel zu diesem Objektiv (oder hat ein Gastbeitrag bei dir darauf verwiesen?) hab ich mir das über Amazon bestellt (hatte schon länger damit geliebäugelt) und habe es nicht bereut.
    Das Objektiv ist der Hammer. Diese wunderschönen Bokehpunkte im Hintergrund. Diese Lichtstärke. Wenn man wirklich kurz mal still halten kann, kann man Freihandfotos im dunkeln bei Straßenlaternenbeleuchtung machen.
    An meiner Fotowand hängen aktuell drei Bilder, die zwar ein bisschen dunkel sind, dafür aber trotzdem total schöne Farben aufweisen.

    So ein Kitobjektiv ist wirklich nicht schlecht. Es reicht für den Anfang um wirklich vieles mal auszuprobieren. Wenn man ein bisschen Geld über hat, sollte man aber auf jeden Fall darin investieren. Freu mich jedes Mal darüber :)

  81. Guten Morgen,
    ich bin immer noch nicht wirklich mit der Empfehlung einverstanden. Es geht hier doch um Einsteiger. D.h. um Menschen, die das erste Mal eine DSLR in der Hand haben und vielleicht sogar vorher niemals eine analoge Spiegelreflex austesten konnten. Ich glaube nicht, dass für die eine Festbrennweite für den Anfang sinnvoll ist. Meiner Meinung nach sollte sich jeder Anfänger kurz überlegen, was er fotografieren will! Ich z.B. brauche heute noch keine 35mm Festbrennweite! Für die paar Male, die ich diese Brennweite brauche, reicht mir tatsächlich mein Kitzoomobjektiv. Und sooo schlecht sind die Kitobjektive auch nicht. Ich war lange Zeit mit meinen zufrieden. Und ein Zoom hat den Vorteil, dass ich nicht so viel Zeugs mitschleppen muss. ;-) LG Frau Zausel

    • @Frau Zausel: Deswegen hab ich ja auch oben beschrieben, dass “wer schon von vorne herein weiss, dass er supergerne mit dem Zoom spielt oder für den ein weiter Winkel unverzichtbar ist, der kann getrost auch zum Kitobjektiv greifen, klar doch.” :)

  82. Als ich mit dem 50mm 1.8 anfing zu fotografieren machte ich die größten Lernfortschritte, was die Bildkomposition angeht.

    Ich gebe all denen Recht, die sagen, dass sich ein DSLR Einsteiger mit dem Zoom wohler fühlt. Was man mit der Festbrennweite aber einfach lernt ist, auch mal nur einen Ausschnitt aus dem eigentlich angedachten Ausschnitt zu wählen :-)

    Und daher wäre meine persönliche Empfehlung an einen amibitionierten Einsteiger auch die Festbrennweite, was nicht heißt, dass man mit dem Kit einen Fehler macht.

  83. Guten Morgen,

    ich bin auch nur bedingt mit der Empfehlung zufrieden. Ich denke eines der größten Probleme hierbei ist, dass du als Fortgeschrittener einem Anfänger etwas empfiehlst, was Ihm im Anfängerstadium noch gar nicht bewusst ist. Das 50mm eröffnet in den Kreativmodis Möglichkeiten die einen Anfänger nicht nur überfordern würden, sondern auch abschrecken.

    Ich gehe auch mit der Meinung von Hannes einher, da wir in den letzten Jahren am Beispiel des Pixelwahns gesehen haben, was den Markt bestimmt. “Können” muss sie und nicht eingeschränkt sein auf eine feste Brennweite.

    Gerade für den Einstieg, finde ich die Kit-Objektive gut. Sie lassen Freiraum für die Dinge die der Einsteiger aus normalen Kamerazeit kennt. Etwas Zoom, ein wenig Rädchen drehen und erstmal nicht aus den Automatikprogrammen heraus. Sollte ein Einsteiger sich dann schon mit seiner Kamera befasst haben und schon ein paar mehr Dinge verstehen und beherrschen, dann würde auch ich diese Objektiv bedingt empfehlen, wenn er mir sagen kann was er gerne Fotografiert.

    Trotz allem finde ich den Artikel sehr gelungen und würde einfach nur sagen, das diese Objektiv eine gute Erweiterung zu einer Einsteiger DSLR und dem Kitobjektiv ist.

    viele grüße

    PS: Den Artikel deiner Kinderfotografie fand ich 120 % gelungen.

  84. Meiner Meinung nach ist ein Anfänger, der noch nicht mal seine eigenen fotografischen Vorlieben kennt, mit einem 1,8/50 komplett überfordert.
    Im Vordergrund steht zuerst, dass er/sie die Kamera kennenlernen muss. Er muss wissen, wie die verschiedenen Einstellungen (“A”, “P”, “S”, “M”) überhaupt wirken. Die Kameras der neuesten Generation verlangen ja bereits fast ein Hochschulstudium in Informatik, bevor man überhaupt eine Aufnahme gemacht hat. Und dann soll man sich noch um so etwas kompliziertes, wie Festbrennweite, Lichtstärke und den nicht vorhandenen Zoom kümmern?

    Das oft mitgelieferte KIT-Objektiv reicht zum Lernen völlig. Allerdings: das muss man dem angehenden Fotografen auch sagen! Und da besteht meiner Meinung nach deutlicher Nachholbedarf. Man muss ihm sagen, dass das mitgelieferte Objektiv optisch nicht an hochwertigere (=teurere) Linsen rankommt. Wer damit nur Erinnerungsbilder von seinen Liebsten machen möchte, dem reicht so ein Objektiv auch. Und sind wir mal ehrlich: hat man so ein neues Spielzeug, wird erst mal abgelichtet, was einem vor die Linse kommt. Und das ist nun zunächst mal die Familie. Blöd nur, wenn man – durch den Crop-Faktor bedingt – am Anfang ein kleines Teleobjektiv an der Kamera hat. Nicht jeder hat eine Halle zu Hause, da kann man nicht mal ein paar Schritte zurückgehen (Stichwort: “Turnschuhzoom”).

    Also mit einem 1,8/50 anzufangen, halte ich heute für einen großen Fehler.

    Ich muss allerdings auch nachschieben: Zu beginn der Fotografie war es normal, dass man eine Kamera mit Normalbrennweite geliefert bekam. Niemand ist früher auf die Idee gekommen, sich als Hobbyfotograf nur ein Gehäuse zu kaufen. Und ich weiss aus meiner Zeit im Fotohandel, dass es auch gar nicht möglich war, die Kamera ohne Objektiv zu bekommen.

    Zudem: wenn Du sagst, man solle mit einem 1,8/50 beginnen, um die Fotografie von der Pike auf zu lernen, dann muss man auch mit einer rein manuellen Kamera beginnen (bzw. im Modus “M”), um das Zusammenspiel von Blende und Zeit ebenfalls gleich vernünftig kennen zu lernen.

    Also, Anfänger: nehmt das mitgelieferte Kit-Objektiv, macht damit Bilder, lernt eure neue Kamera kennen. Aber schiebt auch nicht jeden Bildfehler nur auf euer (noch-nicht-)Können. Manchmal ist es auch die Linse – und wenn ihr DAS merkt, dann seid ihr reif für die nächste Stufe: die von Martin genannte Festbrennweite 1,8/50 oder ein hochwertigeres Zoom – und da muss es auch nicht gleich ein 2,8er sein. Das 50er rennt euch nicht weg,

  85. Guten Morgen!

    Ich habe mich damals für das Nikon 35/1.8 entschieden und dieses Objektiv ist bis heute das “schönste”, das ich besitze. Die für mich persönlich schönesten Fotos habe ich damit gemacht. Und durch den “Turnschuh-Zoom” lernt man noch nebenbei ne ganze Menge dazu.

    VG

    Jörg

  86. Toller Artikel! (Die Kommentare habe ich jetzt noch nicht gelesen.) Damit sprichst du mir aus dem Herzen, bzw bestärkst mich in dem Vorhaben, ein 50mm-Objektiv zu kaufen. Ich bin sozusagen blutiger Anfänger mit meiner Nikon D40, aber das 50mm hat es mir schon länger angetan. Ich hab zwar ein Kitobjektiv dabei (18-55, natürlich), aber das ist irgendwie nicht so richtig das, mit dem ich gerne arbeiten würde.

    Leider ist das von dir verlinkte Nikonobjektiv nichts für die D40… D.h. für mich noch ein bißchen sparen und mich so lange mit dem Kit zufrieden geben. Und dennoch einfach viel ausprobieren! ;)

  87. Hallo,
    erstens: guter Artikel, gefällt mir, vorallem weil ich das nachvollziehen kann. Allerdings weiß ich nicht, ob das die ganzen Anfänge auch so sehen (können). Ich würde mich auch als Amateur bezeichnen, habe jedoch schon viele gute Erfahrungen gemacht und meine Bilder finden guten Anklang und bekommen gutes feedback. Ich habe mit einem 18-200 3,5-5,6 angefangen. Nichts besonders hochwertiges, aber es hat mir geholfen muss ich sagen. Denn ich habe dadurch alle Möglichkeiten nutzen können und bemerkt, was ich gern mache: Portraits fotografieren. Deshalb habe ich jetzt seit 2 Wochen das 50mm 1,8 für Nikon und bin sehr zu frieden damit.
    Ich glaube am Ende muss jeder selbst entscheiden wie er seinen Weg gehen will.
    Viele Grüße, Carl

  88. Problem: 50mm am Crop zu lang?
    Lösung 1: Immobilie wechseln die lange Brennweiten erlauben z.B. ein Schloss.
    Lösung 2: Vollformat und 50mm, was für ein Anfang, oder?

  89. Für mich ist es eine absolute Typfrage, in etwa zu vergleichen mit der Art, wie jemand gerne reist. Es gibt Menschen, die sind absolut zufrieden mit einem Pauschalurlaub in der Türkei und es gibt andere, die einfach gerne mehr wollen: sich auseinander setzen mit Land und Leuten, eintauchen in eine wirklich andere Welt. Natürlich kostet es mehr Kraft, loszulassen an Komfort und Sicherheit, aber man wird ja auch mit besonderen Erlebnissen belohnt.
    Als ich 2oo2 zum ersten Mal “pauschal” unterwegs war, war das für mich ein absoluter Reinfall, genauso, wie meine Kitlinse (18-135/3,5), aber das ging und geht ja nicht allen so. Diese Erfahrungen muss eben erstmal jeder für sich selbst machen. Keine Ahnung, ob ich zum damaligen Zeitpunkt einem Abenteuerurlaub zugestimmt hätte und ob ich mental dafür die Kraft gehabt hätte.

  90. Blogartikel dazu: Welches Objektiv soll ich als erstes kaufen? | ruedfotos.de

  91. ich finde das 50mm 1.8 auch eines der besten – mir hat es die augen geöffnet, und: ich finde auch, dass man sehr viel dabei lernt. Kleiner trick und so mache ich das auch: nehmt immer nur ein objektiv mit auf euren fototrip (wenn er nicht zu lange ist). Damit seid ihr gezwungen, zu überlegen, laufen, komponieren, umdrehen, wenden, gucken…das macht spass und die bilder werden es euch danken!!!

  92. Ich hätte eine, für mich sehr wichtige Frage:
    Nämlich besitze ich eine Nikon D3000 mit Kit-Objektiv. Nun habe ich gehört das diese Nikon keinen eigenen Autofokusmotor hat, weshalb nicht alle Objektive genutzt werden können. Mir ist das im Artikel angepriesene Objektiv sehr sympathisch und ich würde es mir sehr gerne zulegen.

    Nun meine Frage: Kann ich das Objektiv an meiner Kamera uneingeschränkt benutzen?
    Tut mir leid, ich versteh das ganze noch nicht so ganz.

  93. @Enisa Nein, uneingeschränkt nicht. Bei dem 50mm, f1,8 hast du keinen Autofokus, sonst funktioniert es aber. Autofokus hast du bei der Kamera nur bei den AF-S Objektiven, bei den älteren AF und AF-D brauchst du eine Kamera, die den Motor noch im Body hat.
    Bei den 50mm gibt es da mit Autofokus daher leider bisher nur das AF-S 50mm f1,4, was etwas teurer ist.

  94. Hallo Enisa,

    Meine D40 hat auch keinen Autofokusmotor. Deshalb habe ich mir als Festbrennweite das neue AF-S 50mm 1,4 gekauft. Ist teurer, aber das kannst Du uneingeschränkt verwenden. Bei dem andern (also dem ohne S nach dem AF)müsstest Du manuell fokusieren.

  95. Hallo Enisa,

    also du kannst an deiner Kamera uneingeschränkt die AF-S Objektive von Nikon betreiben. Diese haben alle einen integrierten Autofokusmotor.
    Es gibt ein AF-S 50mm 1.4 für ca. 300€ die AF 50mm 1.8 und 1.4 kannst du nur manuell benutzen.

    Gruß Kolja

  96. Nabend Martin,

    zu erwähnen sei, dass hier Olympus etwas anders aufgestellt ist. Ein günstiges 50 1.8 gibt es dort nicht.
    Nur ein Zuiko 50 f2 Makro, liegt mit Preisen um die 400€ aber in ganz anderen Regionen. Zählt aber auch zu den Pro Objektiven.

    Lichtstarke FB gibt es zwar doch mehr als man beim FT System zu nächst vermutet, aber keine günstige Einstiegsmöglichkeit.
    Zwar ist das Canon 50 1.8 als Plastikbomber verschrien, aber zur Orientierung ob FB was ist, hätte ich mir so was damals auch gewünscht.

    Bei Olympus hat man aber das Glück das die beiden Kits 14-42 und 40-150m eine sehr gute Qualität haben und verdammt scharf sind. Ein Vorteil das FT genau für DSLR ausgelegt ist und keine analogen Altlasten mit sich schleppen muss. Aber das ist ein anderes Thema ;)
    Von der Lichtstarke sind die beiden aber natürlich nicht so atemberaubend.

    LG,
    Marcel

    P.S. Ich würde mich freuen, wenn du in Zukunft auch das FT System von Olympus etwas berücksichtigen könntest. Ich weiß das sehr viele CaNikon User sind, gefolgt von Pentax und Sony. Da lassen sich viele Empfehlung umlegen, weil die Hersteller dementsprechend adaptieren.
    Hier ist das (leider?) nicht so.

  97. @Daniel – das stimmt nicht ganz. Wichtig beim Kauf ist, dass es ein AF-S Objektiv ist (Nikon), bei Sigma steht meist ein HSM dabei. Bei anderen Herstellern, weiß ich das leider nicht.

    Wie bereits erwähnt ist das 50/1,8 ein AF-D – hat also keinen AF-Motor integriert und benötigt daher einen Body mit AF integriert (bspw. D80/D90/D300…)! Allerdings kann das Objektiv ohne die Verwendung des AF dennoch an der D3000 genutzt werden.

    Galdo

  98. @Enisa

    Ich würde mir mal das AF-S 35mm 1.8 angucken. Damit hast du auch Autofokus und eine Brennweite die 50mm entspricht, wenn man es aufs KB-Format umrechnet.

    Das bekommt man gebraucht für 160-170€. Ich habe mir das selbst vor einiger Zeit zugelegt und halte das für sinnvoller als mit manuellem Fokus versuchen etwas scharf zu kriegen. Denn das wird dir bei 1.8 kaum anständig gelingen.

  99. Ich bin seit einem Jahr Einsteiger und hatte bis Weihnachten nur das Kitobjektiv für meine D40. Jetzt habe ich mir das Nikkor 35mm 1.4 (durch Cropfaktor ca. 50mm) zugelegt und ich glaube mein Kitobjektiv wird eingemottet! Das Objektiv ist sehr lichtstark und ich hatte bis jetzt noch keine Situation bei der ich den Blitz zuschalten musste. Die Tiefenschärfe ist genial und ich kann seit langem erstmals Nachbars schwarze Katze richtig scharf fotografieren (der Autofokus des Kitobjektivs gab bei dem tiefschwarzen Fell auf). Super Investition und das bißchen Rumlaufen um den Bildausschnitt zu verändern macht richtig Spaß!

  100. Das 50mm 1.8 war auch meine erste Festbrennweite. Ich bin damit zufrieden, aber inzwischen habe ich für mich herausgefunden, dass das 35mm 1.8 in Kombination mit dem 85mm 1.8 die bessere Alternative ist. Die 50mm schränken mich in Kombination mit dem Crop doch ein bisschen zu sehr ein, wenn ich Architekturaufnahmen machen will.

    Ich würde einem Einsteiger dazu raten, die paar Euro mehr für das 35mm auszugeben – so groß sind die Unterschiede dann doch nicht.

  101. ich fotografiere erst seit einem jahr und habe eine pentax k-m sowie das kit-objektiv. ich hab schon oft von den vorteilen einer festbrennweite gelesen und muss dazu sagen, dass die sowieso frühestens zu weihnachten wieder in mein budget passt.
    allerdings hab ich bei einer online suche keine preislich vergleichbare festbrennweite für pentax gefunden. und es käme mir doch komisch vor mit einer pentax kamera und einem canon objektiv.

  102. Ich schließe mich Stefan an und würde auch eher ein 35mm empfehlen.
    Martin ich muss sagen ich finde den Beitrag doch etwas schwach. Mehr als das was man im gesamten Netz findet sagt er jetzt auch nicht aus. Nämlich: “Finde selber heraus welches Objektiv du als gut empfindest”. Es wäre eine größere Hilfe gewesen wenn er etwas mehr Klarheit geschaffen hätte. Weil Objektive gibt es mehr als jeder von uns Zeit hat.

  103. Festbrennweite als Erstlinse – d’accord, muss ich sagen. Kit kann man durchaus auch noch haben, um mal die Familienfeier mit abzudecken, da geht es ja nicht zwingend um das perfekte Foto.

    Aber zum FOTOGRAFIEREN ist eine Festbrennweite ideal, finde ich.
    Ich hatte Linsen auf Kit-Niveau von 18-200 mm und das war eigentlich viel zu viel für mich. Irgendwie zuviele Möglichkeiten, ein Faktor zuviel, um wirklich eng mit der Fotografie zu verwachsen und zu STUDIEREN.

    Nunja, das günstige 50er gibt es für Pentax leider nicht, dennoch habe ich nach 3 Jahren Fotografie ein 70er gekauft (ursprünglich weil es ein Makro-Objektiv ist)
    Das war für mich DIE Investition und hat erstmal alles durcheinandergewirbelt.

    Ich war ehrlich erstaunt über die “anderen” Fotos, die ich auf einmal aus der Kamera zog. Einfach weil ich anders fotografieren und mit immerhin 2.8er Blende ganz andere Möglichkeiten zum Freistellen bestehen.

    Mein Freund hat inzwischen meine alte Kamera mit Kit bekommen, zu Weihnachten habe ich ihm ein manuelles 50er geschenkt und er nutzt es sehr viel und oft auch mit feinen Ergebnissen.

  104. denke die sache mit dem schärfebereich könnte für anfänger ein problem sein. die meisten, die in die DSLR sache einsteigen haben doch noch keinen plan von blende, etc… denen dann die vorteile einer FB zu erklären bringt sie nur noch mehr durcheinander.

    ich hab mit meinem 18-55mm kit erstmal schön das “M” fotografieren gelernt… irgendwann dann verstanden was es mit der offenen blende auf sich hat und nur noch gaaaanz offen fotografiert. und erst dann kam der hunger auf eine FB.

    und wie ja schon angemerkt wurde: den günstigen nikons fehlt der af motor, d.h. entweder ein nikkor 35mm oder manuell scharfstellen (mein grund, warum ich mir die 50mm fb nicht gekauft hab). deshalb warte ich noch ein wenig, spiele mit meinem kit rum, und nach dem referendariat gibts dann eine d90 oder noch eins drüber :)

  105. Hi Martin,

    ich habe die erwähnte Festbrennweite und habe den Kauf nie bereut. Das Teil ist super! Es macht mir total viel Spaß damit zu fotografieren und ich habe das Gefühl, damit auch viel zu lernen. Möchte mir demnächst einen Fotokurs gönnen und bin gespannt welche Möglichkeiten mich erwarten!

  106. Hallo Martin,

    ich finde auch, dass die Hersteller lieber eine lichtstarke Festbrennweite (50 oder 35mm) als Kitobjektiv mit den Kameras liefern sollten. Mit meinem Kitobjektiv der Canon EOS 350D habe ich als Anfänger immer wesentlich schlechtere Bilder als mit der Digi-Knipse gemacht. Auch das Verschlingen von Artikeln zur Fototheorie und gar ein Fotokurs hat nichts gebracht. Das Problem? Selbst die meisten Alltagssituationen lagen meist im Grenzbereich des Kitobjektivs. Erst mit dem Kauf des 50mm 1:1.8 bot sich mir die Möglichkeit die Theorie in die Praxis umzusetzen und somit auch die Grenzen des Kitobjektivs zu erkennen und zu umgehen.
    Heute besitze ich zusätzlich noch das 35mm 1:2 und ein Zoom-Objektiv (55-250 1:4-5,6) und komme damit gut zurecht. Das eigentliche Kitobjektiv nutze ich kaum noch, lediglich, wenn ich den Weitwinkel brauche.

    Mein Fazit und Empfehlung an alle, die mich dazu befragen lautet daher ebenfalls: Auf jedenfall eine lichtstarke Festbrennweite am Anfang zulegen!

    ByE…

  107. Blogartikel dazu: reflexbox von jürg fraefel » Post Topic » Ein kleines Auge, das viel sieht…

  108. Ich gebe Hannes Recht – als ich das erste mal eine digitale Spiegelreflex (400D+Kit, für die Arbeit angeschafft) in der Hand hatte, war ich ganz schön ernüchtert.

    Wo ist der Zoom? Ahja – man zoomt jetzt indem man am Objektiv dreht. Komisch. Mal sehen, warum ist denn der Bildstabilisator nicht an? Hm. Bildstabilisation macht das Objektiv und das hat keinen… was ist denn das für ein Quatsch? Okay, wo ist denn der Videomodus? Wie, Spiegelreflexkameras haben sowas nicht? Mah, hätten wir mal lieber eine Powershot G9 bestellt.

    Ein paar Wochen Übung und zwei zusätzlicher Objektive später wollte ich natürlich keine Powershot mehr haben. :D
    Die Umstellung ist allerdings erstmal nicht ohne.

  109. Danke für deine ‘Meinung’ zu dieser Frage!
    Bei mir stand jetzt vor diesem Artikel das 50mm 1.8 schon auf meiner Geburtstagswunschliste und das hat mich jetzt bestätigt :).

  110. Ohne jetzt die 80 Milliarden Kommentare vor mir zu lesen behaupte ich mal, ich bin nicht der einzige, der dir nicht zustimmt. Ich würde einem Anfänger keine Festbrennweite (egal ob 35 oder 50) als erstes Objektiv empfehlen. Aus dem Grund, den du schon genannt hast: er weiß noch gar nicht, was er fotografieren will. Mit einer Festbrennweite schränkt er sich gleich zu Anfang ziemlich stark ein und verpasst vielleicht einiges. Vielleicht wäre er ja hellauf begeistert, seine ersten Motive mit einem Weitwinkel von 18mm zu sehen. Er wird aber nie in den Genuß kommen, da er ja mit nem 35er/50er rumknipst. Das führt unter Umständen gleich beim Einstieg in die Fotografie zu Enttäuschungen.
    Ich würde jedem, der sich seine erste SLR kauft, das entsprechende Kit-Objektiv empfehlen. Mit dem kann man erstmal verschiedene Brennweiten austesten und nach ein paar Monaten holt man sich dann halt noch ein Objektiv dazu, welches man dann aus eigenen Gründen für sinnvoll erachtet.
    Um von mir selbst zu berichten: ich habe bei meinem Einstieg ein halbes Jahr nur mit einem 18-55mm Kit-Objektiv fotografiert. Dann habe ich mir ein stärkeres Weitwinkel und eine 100mm Festbrennweite gekauft. War eine gute Wahl. :)

  111. Hi, bin Einsteiger und beantworte gern deine Frage: Das 50mm 1.8 ist das nächste (und erste) Objektiv, das ich mir kaufen werde. Viele anderen haben mir dazu geraten, doch auch solche Projekte wie 50 Tage lang mit 50mm lassen vermuten, dass das ein guter Allrounder ist.

  112. Blogartikel dazu: Besser das Kitobjektiv nehmen als das 50mm | Digital Fotografie Blog-Zoomyboy

  113. Hi, habe mir, aufgrund deiner wiederholten Anspielungen, das 50mm 1:1.8 vor 2 Wochen zugelegt und wurde nicht entäuscht. Da ich die Fotografie wie viele andere nur als Hobby betreibe, nutzte ich vorher das Objektiv, welches mir zu meiner 450d dazugeliefert wurde. Nach einem Jahr mit diesem Objektiv bin ich froh, jetzt dessen Schwächen und Grenzen durch das 50mm Festbrennweitenobjektiv kennenzulernen.
    Das Jahr mit dem Kitobjektiv möchte ich dennoch nicht missen, da es mich an das Thema Fotografie rangeführt hat und ich verschiedene Sachen Testen konnte. Vor allem die Schärfentiefe hat mich zu dem 50mm geführt und ich bin froh, dass ich über deine Beiträge “gestolpert” bin. :)

  114. Blogartikel dazu: Kit-Objektiv oder Festbrennweite « Willkommen auf dem Foto-Blog "Thorstens-Ecke.de"

  115. Hmm. Als Pentaxianer hat man es mit Deinem Tipp nicht mehr so leicht. Ein günstiges 50er fehlt dort. Als ich – nach analoger SLR, viel Pause, digitaler Knipse und dann Bridge endlich in die DSLR-Welt eingestiegen war (ist auch schon wieder einige Zeit her) habe ich auch nach dem Kit sofort ein gebrauchtes und manuelles 50er gekauft. Aber so richtig hat es mich nicht gefangen.

    Während ich also an der DSLR (Crop) damit nicht glücklich wurde, entdeckte ich es für mich an der analogen SLR neu und war / bin viel damit unterwegs. Für die DSLR habe ich die Konsequenzen gezogen und ein 35/2,8 gekauft. Das ist nicht ganz so lichtstark (leider) aber es hat als ‘Immerdrauf’ (ein seltsames aber griffiges Wort) die richtige Brennweite für mich. Damit geht von Portrait bis Architektur und von Landschaft bis Makro alles. ‘Straßenfotografie’ sowieso.

    Also ich plädiere deutlich für den nachsatz Deines Artikels und das 35er!

  116. Als ich mir vor 4 Monaten mehr zufällig meine DSLR (Canon 450D) gekauft habe, habe ich das Kitobjektiv mitgenommen, da es sehr günstig war, und ich der Meinung war einen “Universalzoom” (18-55mm) zu brauchen.
    Schon kurz nach den ersten Gehversuchen war das 50mm f1.8 meiner Freundin öfter drauf als das Kit, und so habe ich mir als verfrühtes Weihnachtsgeschenk zeitgleich ein eigenes EF 50mm und ein günstiges gebrauchtes EF 70-300mm Makrotele gegönnt.
    So bin ich gerüstet für alle Situationen: das Kit wenns enger zugeht, das 50mm für Portraits und das Tele für… naja, Makro- und Telespielereien ;) 300mm x 1,6 machen schon was her ;)
    Ich hätte gerne noch eine lichtstarke 35er, 85er und 120er Festbrennweite, aber… Ich denke für den schmalen Geldbeutel und meine Anforderungen habe ich mit meinen 3 Linsen die perfekte Grundausrüstung – immerhin hat jede der 3 Gläser weniger als 100.- EUR gekostet.

    Kurzum: Ich bin pro Kit, aber ein 50er oder 35er sollte zusätzlich direkt mitgekauft werden.

  117. das kitobjektiv zur 400d hat mir erstmal weitergeholfen, dann habe ich ein günstiges sigma-tele gekauft, aber bemerkt, dass die mangelnde lichtstärke hier noch weniger gute fotos zulässt (es sei denn, es ist ein richtig sonniger tag oder man fotografiert mit stativ), erst kürzlich kaufte ich dann das empfohlene 50mm 1,8 objektiv.Folge: jetzt nerven die anderen objektive noch mehr, denn jetzt bemerke ich erst, welche fotogelegenheiten mir mit den anderen objektiven entgangen sind. im ergebnis also volle zustimmung. das 50mmm ist das richtige objektiv für den beginn. aber ists chon klar, dass die hersteller ein zoom-obj. mitpacken, sonst hätten sie gegen die kompakt-digis wohl weniger chancen.

  118. ich denke, man muss die Sache unter dem Aspekt der Geschichte betrachten: Es gab eine zeit, in der Zoom-Objektive optisch und finanziell unbrauchbar waren. So gehörte zu jeder SLR ein 50er mit – von dem Preisniveau des Bodys abhängig – f1,8 oder 1,4.
    Zu dieser Zeit holte man sich wenigstens drei, wenn nicht mehr Objektive, um für alle Situationen gewappnet zu sein. Da gings mit 24 oder 28mm los, stolperte über 80 oder 135mm und wer es sich leisten konnte, gönnte sich ein 200er oder sogar noch mehr.
    Um etwas beweglicher zu sein, schaffte man sich einen telekonverter an, der 1,5fach oder gar 2fach die Brennweite verlängerte. Diesen konnte man auch bei kurzen Brennweiten nutzen.
    Spezielobjektive wurden durch Vosatzlinsten oder Umkehrringe “ermogelt”, was einen in die Welt der Macro-Fotografie katapultierte.
    Dann kamen die ersten Zoom-Objektive auf, die von der leistung her nicht uninteressant waren und zudem auch den Geldbeutel nich so strapazierten. Immerhin konnte ein Zoom zwei oder drei Festbrennweiten ersetzen, weshalb man einen höheren Preis durchaus akzeptierte. Man gewann an Flexibilität und verlor an Gewicht und Lichtstärke.
    Irgendwann waren die Zooms so gut geworden, dass sie ihren Fest-Kollehen kaum noch nachstanden. Da interessierten sich sogar einige Profis für derartige Objektive, was die Entwicklung der Canon L-Zooms wohl belegen dürfte. Man konnte – entsprechendes Kapital vorausgesetzt – mit gerade einmal zwei Objektiven einen erheblichen Bereich des Brennweitenraums abdecken. Wen dann noch zwei Bodys benutzte, war perfekt gerüstet.
    Die Verkaufszahlen der Zoom-Objektive stiegen, die der Festbrennweiten sanken. Die Hersteller reagierten, indem sie ihre Kits der nachfrage anpassten.
    Ich habe mit in den 80er Jahren eine Canon A1 mit einer 50er Festbrennweite gekauft. Heute finde ich keine Kits mehr mit Festbrennweiten. Mitunter finden sich höherwertige Zooms in den Kits, etwa mit Bildstabilisator oder einer überdurchschnittlichen Lichtstärke. Aber eines werde ich immer wieder in die Hand nehmen: Mein Canon FD 1:1,1 50mm an der Canon A1.
    natürlich fotografiere ich heue auch mit digitalen Bodys, und eines der ersten Objektive war ein 1:1,4 50mm, aber: Hand aufs Herz: Wenn ich “knipsen” will, also etwa bei Familienereignissen, dann greife ich zum Zoom. Und genau das – so sehe ich die Sache – wollen die Meisten: Knipsen.

  119. so ganz verstehe ich diese Diskussion nicht. Es geht doch wohl darum, dass jemandem, der einen nach seiner Meinung fragt, ein Objektiv – Zoom oder Festbrennweite – empfohlen werden soll.
    Also nochmal: Jemand fragt: “Was würdest Du nehmen?” Und ich sage: “Ein lichtstarkes 50er” oder auch “ein Zoom”.
    War das jetzt wirklich so gemeint? Geht es in dieser Diskussion wirklich darum?
    Das ist meines Erachtens fern jeder Realität. Und jeder, der glaubt etwas von Fotografie zu verstehen, sollte sich bei diesen Antworten (bei beiden!) an den Kopf fassen.
    Meine Lösung: Nach der Frage “Was würdest Du…” müssen (!) doch zwei Gegenfragen her!
    1. Hast Du irgendwelche Erfahrungen in der Fotografie?
    und
    2. Was möchtest du vorwiegend fotografieren?
    Eines ist doch klar: Jemandem, der eine Fotosafari in Afrika plant, empfehle ich doch kein 50er.
    Und jemandem, der nachts auf Fototour gehen will, sollte man kein Kit-Objektiv andrehen. Die Menschen sind unterschiedlich und das spiegelt sich eben auch in den unterschiedlichen Objektivangeboten wieder. Gott sei dank.
    Aus dieser Überlegung heraus ist das Fazit für mich eindeutig: “Das” Objektiv gibt es eben nicht. Auh Anfänger haben ihre Wünsche vor Augen, andernfalls würden sie sich nicht mit dem Gedanken tragen, eine Kamera zu kaufen.

  120. Blogartikel dazu: Experimente mit dem Nikkor 50mm 1:1.4 MF von Nikon | gwegner.de

  121. Hi.
    Wollte nur mal kurz einwerfen, dass ich auf diesen Artikel hin mir letzte Woche das Canon 50mm 1,8 zugelegt habe und wirklich angetan bin.
    Das eröffnet einem neue Möglichkeiten und man nimmt das Fotografieren viel intensiver wahr.
    also danke ich dir für diesen Tip.

    mfg Hauke

  122. Hi Martin,

    ich hatte am Anfang einen Monat das 50/1.8 und bin dann ganz schnell auf das 50/1.4 gewechselt. Es war in meinem ersten Jahr mein Immerdrauf und ich hab es fast ausschliesslich benutzt. An Crop die Ideale Portraitbrennweite und sehr universal einsetzbar.
    Ich würde es unterschreiben das man mit Festbrennweiten lernt einen anderen Blick zu bekommen, sich mehr Gedanken um das Foto macht und einen anderen Blick bekommt.

    Es war eine der besten Entscheidungen. Jetzt an der 5Dmk2 benutze ich das 50/1.4 immernoch sehr gerne, allerdings steht jetzt bei mir das 100er Macro ganz oben auf der Wunschliste. Für Peoplefotografie ein tolles Objektiv.

  123. Blogartikel dazu: 50mm Objektiv – 1.8, 1.4 oder 1.2 – Welches ist das richtige? | capture-the-light

  124. Blogartikel dazu: Objektivkauf – Odyssee beendet « Blogging by holg!

  125. Der Sinn eines Kitobjektivs ist doch, die Leute nicht zu verprellen, die von einer Kompakten zur DSLR wechseln. Bei kleinen Kameras ist man es ja mitunter gewohnt bspw. 5-10x optischen Zoom zu haben.

    Ich finde 50mm zu eng. Aber wo findet man ein lichtstarkes UND bezahlbares Weitwinkel Objektiv ?

  126. Auch wenn der Artikel schon ein wenig älter ist (hole grad von hinten auf :) ) … kann ich nur als relativer (Neu)Anfänger sagen: die 50mm 1,4 von Canon war mein 2. Objektiv. Und wie soll ich sagen, ich habe es jetzt ca. 1 halbes Jahr und die besten, vorallem interessantesten Fotos gelingen nur damit. Ich mag auch die Interaktion, die man dadurch wieder bekommt, nicht nur das faule Zoomen. Es ist mein Lieblingsobjektiv, mein Immerdrauf und ich werde ihm noch eine angemessene Kamera dazu schenken.

  127. Hi Martin,
    vielen Dank für diese hilfreichen Tipps. Dein lässiger Schreibstil lässt sich gut lesen :)

    Als Foto-Einsteiger kann ich dir gut folgen und tendiere nach meinem 18-55mm Kit-Objektiv auch eher zu Festbrennweiten. Ich stelle mir allerdings die Frage, wie mein Repertoire an Linsen am Ende ausschauen soll, wenn ich die gängigsten Festbrennweiten abdecken will.

    Mein Hauptaugenmerk liegt auf Makro- und Landschafts-/Naturfotografie, andererseits möchte ich aufgrund der unterschiedlichen Gewinde nicht immer zwei Gelis etc. mit mir herumtragen, weswegen ich dann doch wieder bei Standardzooms lande…

    Hast du einen generellen Tipp, auf welche Festbrennweiten ich mich mit meinen Präferenzen zunächst festlegen sollte?

  128. Hallo Zusammen,

    Ich habe nahezu alle Kommentare und natürlich den Beitrag selbst durchgelesen und möchte da jetzt auch meine Meinung dazu abgeben ;-)
    Ich habe auch mit dem 18-55 Kit an meiner Nikon D3100 begonnen, gar nicht so erfolglos, dennoch habe ich mir dann ein Zoom Objektiv (lichtstärker) als Ersatz für das Kit gekauft und merkte was mit einer höheren Empfindlichkeit möglich ist.
    vorerst nur zum “probieren” habe ich mir dann die 50mm 1,8 gekauft und war von dem Farbspektrum und der extremen Schärfe und auch gleichzeitig dem perfekten Bokeh begeistert.
    Grundsätzlich schränkt eine Festbrennweite nur soweit ein wie man sich beschränken lässt ;-)
    Jeder sollte eine Festbrennweite zumindest ausprobieren, es wird viele geben die sagen werden “coole Sache aber mache ich mit lichtstarkem zoom” was ja heute auch stimmt den die lichtstarken zooms sind ebenbürtig aber eben auch sehr teuer und die anderen werden sagen “wow cool einfach und doch effektiv”.
    Die 50mm bzw. 35mm Linsen fallen nicht sehr auf was aber durchaus auch ein Vorteil sein kann.
    Ich für mich kann sagen ich liebe die Festbrennweiten mit Ihren Vor- und Nachteilen (nein ich werde sie nicht heiraten :-) ) und möchte Sie als Ergänzung zu Zoom Objektiven defintiv nicht missen und so kann ich es auch den Anfängern raten sie zumindest zu probieren, ob sie einem liegen oder nicht bzw. die ERgebnisse gefallen muss dann jeder für sich selbst entscheiden ;-)

  129. Bis in die ersten Jahre der 90er war es normal, dass eine SLR-Kamera mit einem 50er als Kit-Objektiv verkauft wurden. Da aber zu der Zeit Yashica als Vorreiter der Bridge-Kameras einige Erfolge mit der Samurai feierte und auch einige brauchbare Kompakte mit Zoom herauskamen, kramten die SLR-Hersteller ihre Standardzooms heraus (35 – 70 mm) heraus und fingen diese anstelle der Normalbrennweiten vor die Kamera zu schnallen. Soweit ich weiß, war es Canon, der so etwas als erste Firma machte. Naja, und jetzt kann man gar keine Kamera mehr mit einem 35/50mm je nach Sensor als Kit kaufen. Aber abschließend mag ich gar nicht beurteilen, was besser ist. Beide Herangehensweisen haben ihren Vorteil, und wer eine DSLR-Kamera anstelle einer Kompakten oder einer Bridge kauft, der möchte schon ein Zoom haben. Wer eher professionel an die Sache herangeht – dem sei ein 35 1,8 empfohlen (bei Crop natürlic) – und da muss man neidlos zugeben, dass derzeit Nikon als einziger Kamerahersteller so ein Schätzchen zu einem humanen Preis anbietet. Bei Vollformat, das langsam für Einsteiger auch bezahlbar ist, bietet sich eines der 50er, die es von jedem Hersteller in einer “normalen” (1:1,8), seht guten (1:1,4) und meist einer Superioi (1:1,2) Ausführung gibt. Wobei die Preise den von mir gewählten Attributen auch entspricht. Zwischen den einzelnen Preisen liegt mindestens der Multiplikator 2-4 zugrunde.

  130. Ich fotografiere schon länger, habe aber nun eine neue SLR Kamera und nun kommt genau die Frage: Welche Objektive.
    Ich habe eine Fuji X-E1 und bis jetzt das Zoom 18-55mm und das Macro 60mm.
    Als Standard Festbrennweite überlege ich nun ein 35mm 1:1,4 oder ein 23mm 1:1,14.
    Das letztere folgt im Sommer sagt Fuji. Ich bin noch sehr Unsicher wegen des doch unterschiedlichen Bildaussschnittes.
    Ich wäre froh über eine Hilfestellung und Tip, am Besten mit einer Erklärung.
    Vielen Dank für eine Rückmeldung.
    Gruß Andreas

  131. Hi
    Tja, die Frage nach den Motiven sollte sich der Anfänger schon selber stellen.
    Falls er sie nicht beantworten kann – was kann man ihm da noch empfehlen?!

    Es soll ja auch Menschen geben – zu denen ich gehöre – die mit dem Normalblickwinkel einer KBäquivalenten 50mm-Brennweite nix anfangen können.
    Diese Vertreter der Fotospezies haben vielleicht eher einen Reportageblick mit 35mm Bildwinkel oder einen Portraitblick mit 85mm Bildwinkel.

    Das herauszufinden hilft oft ein Kitobjektiv.
    Vorteil ferner, man bindet nicht unnötig Geld, sprich es ist preiswert.

    Ich selbst nutze vorweigend Festbrennweiten.
    Habe das Kit 18-55mm an crop während eines Kommunionstages meines Neffen zu schätzen gelernt.
    Mit Aufhellblitz gen Decke und direkt kombiniert sind traumhafte Fotos entstanden.

    Also – auch ein Kit kann glücklich machen.
    Gruss Ralf
    GR

  132. Ich hab vor 2 Jahren begonnen intensiver zu fotografieren und eine 5D MKII mit 24-105 zugelegt. Mit der Zeit habe ich verschiedene Objektive probiert. Wenn ich unterwegs bin hab ich ein Zeiss 21/2.8 und ein 70-200/4 mit. Für kleine Ausflüge oder nur so nehm ich ausschließl. das 50/1.4. Das passt eigentlich immer und man konzentriert sich mehr aufs Motiv und knipst nicht einfach so.
    MfG
    Uwe

  133. Genau diese Fragen habe ich mir auch vor 2 Jahren gestellt. Am Ende hatte ich ein EF-S 17-55mm Standartzoom. (Was ein Fehler war) Nicht falsch verstehen, das Objektiv macht schöne Bilder und ich bin zufrieden damit. Aber ich würde heute stattdessen, aus den oben erwähnten Gründen ganz klar das 50mm 1.4 nehmen. Wahrscheinlich hole ich es mir noch, weil ich gemerkt habe, dass ich fast immer im Bereich 40-55mm Fotografiere.

  134. Hallo, ich habe mit großem Interesse die Kommentare gelesen da ich gerade vor diese Entscheidung stehen 50mm oder 35mm bei einer Crop.

    Habe sie D80 und werde wohl vorerst als Hobby auch nicht auf Vollformat umstellen. Ich habe das 50mm und komme damit super klar – draußen oder im Nahbereich. Aber in engen Räumen sollte ich Portraits meiner schwangeren Freundin machen – da waren die räumlichen Gegebenheiten und der Bildwinkel mit dem 50mm zu eng.

    Ist es denn nachteilig dann auf 35 umzusteigen und entspricht das ungefährt der 50mm an einer Vollformatkamera?

    Viele Grüße Carina