15. Januar 2010 Lesezeit: ~2 Minuten

Winter-Inspiration: 10 Fotos, die mir gefallen haben

Tief Daisy hat uns einen Winter beschert, der (zumindest hier in Karlsruhe) immer noch anhält. Dementsprechend ungemütlich und klirrend kalt ist es draussen – und der Anblick ist nicht unbedingt sofort so supersexy. Warum also die Sachen packen, wenn es drinnen kuschlig warm ist?

„Es lohnt sich“ hatte ich als Tipp Nr. 1 zum Thema Winterlandschaften Fotografieren gennant. Doch so manchem reicht das nicht – und auch ich muß mir ab und zu visuell vor Augen führen, WARUM es sich denn lohnt. Dazu stöbere ich gerne auf Flickr nach schicken Fotos und ich habe heute morgen mal 10 schicke Winterfotos ausgegraben, abgestaubt und lege sie Euch nun vor.

Winter-Inspiration: 10 Fotos

„SMACK“ von kharied

Winter-Inspiration: 10 Fotos
„Volvo katulampun alla“ von ansik


„Aurora Borealis“ von Beverly & Pack

Winter-Inspiration: 10 Fotos
„Lengthening Snow“ von jenny downing (r&r)

Winter-Inspiration: 10 Fotos
„Snow Shoes“ von ginnerobot

Winter-Inspiration: 10 Fotos
„Some of us think holding on makes us strong; but sometimes it is letting go.“ von Ana Santos

Winter-Inspiration: 10 Fotos
„-16°“ von paturiku

Winter-Inspiration: 10 Fotos

„Sister of wolfes“ von Desirée Delgado

Winter-Inspiration: 10 Fotos
„…“ von ~Liliana

Winter-Inspiration: 10 Fotos

„Enter the Winter Wonderland“ von andywon

Manche davon werde ich warscheinlich nie (obwohl, wer weiß) machen können, wie beispielsweise die Polarlichter von Beverly&Pack. Aber egal – mir gefallen auch Fotos, die ich nicht sofort umsetzen kann. Übrigens: Ich hatte insgesamt 30 – 40 Fotos in meiner Auswahl und habe diese dann nochmal auf 10 gekürzt, um hier so viel Abwechslung wie möglich bieten zu können.

Haben die Fotos Euch gefallen? Welches darunter ganz besonders?

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46 Kommentare

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  1. Die ersten beiden Bilder finde ich richtig gelungen.
    Das erste zeigt die lustige/spassige Seite am Winter (finde ich) und das zweite wirkt einfach total harmonisch mit dem alten Auto und dem gedimmten Licht… sehr schöne Bilder!

  2. @Frau Ö: Das Foto wurde natürlich etwas komplexer bearbeitet – die Färbung aber bekommst Du sehr leicht in Lightroom hin. Versuchs mal mit einer Teiltonung und leichter Entsättigung eines Bildes. Aber: Es kommt auch drauf an, welche Farben schon im Bild sind – die Vintage-Färbung muss also zu Rest passen. Einfach mal ausprobieren ;)

  3. Also, mein Favorit ist das Bild mit den Chucks. Stoffschuhe und Winter. Das nenn´ ich mal Kontrast. :)

    Das Bild mit dem Schatten fine ich irgendwie langweilig/doof.
    Sieht nacht Photoshop-Quälerei aus. Ich meine damit die überzogene Schärfe. Außerdem ist der Schnee grau.

    Das Erste ist auch irgendwie nett/lustig. Gefällt mir.

  4. Ich find „alle“ gut, außer dieses wolffoto… wobei es das erste foto war was ich in groß betrachten wollte. Und dann die entäuschung :( es gibt 2-3 sachen die das Bild „zu sehr bearbeitet“ ausschauen lassen wodurch die wirkung irgendwie kaputt geht.

    lg

  5. kann mich gar nich entscheiden. lediglich diese aurora borealis bilder hab ich zu oft gesehen.

    aus persönlichen gründen ist glaub ich „Some of us think holding on makes us strong; but sometimes it is letting go“ mein favorit.
    Auch weil ich die Umsetzung des Titels toll finde.
    Man muss halt schonmal mit nackten Füssen durch den kalten Schnee laufen…Der nächste Frühling kommt bestimmt!

  6. “…” von ~Liliana und “-16°” von paturiku finde ich wirklich sehr gelungen. Beide vermitteln eine traumhafte Stimmung und haben ne klasse Belichtung und einen überzeugenden Aufbau. Aber viel wichtiger: Sie sprechen an!

    “SMACK” von kharied zeigt eine schöne Idee, aber da sieht man die Montage zu deutlich. Wenn „sie“ einfach so hinter ihm stehen würde, während er den Ball abbekommt, würde das viel stärker wirken. Ihr Gesichtsausdruck ist prima.

  7. Tolle Auswahl,

    Winter wonderland, -16°, Lenghtening snow und der Volvo haben mir am besten gefallen. Es ist einfach die Stimmung die bei mir bei diesen Bilder am meisten wirkt.
    Vom Emotionalen zum Sachlichen: Ich denke um solche Bilder zu machen muss man neben dem gewissen Gefühl, auch bewusst oder unbewusst, die Technik/Komposition dahinter verstehen. In nem Buch von Scott Kelby hab ich da mal ne simple, aber effektive Analysemethode gesehen:
    1.) Charakteristika des Photos: e.g. für Winter wonderland: die starken Weißanteile und seine Struktur, die spütbar kalte Luft (=Winterhimmel), die Spur die durchs Bild führt.
    2.) Rezept für ein solches Foto: offensichtlich viel frischer Schnee ;-), ein klarer Tag mit dramatischen Himmel, richtiger Weißabgleich, geschlossene Blende für maximale Tiefenschärfe.
    Was meint Ihr? Welche Charakteristika stechen Dir bei Deinen Lieblingsbildern ins Auge, Martin?

    Gruß Martin

  8. Smack gefällt mir sehr gut.

    @Martin: Schnapp dir doch die Familie und fahrt in den hohen Norden. Urlaub und Polarlichter passen sicherlich gut zusammen. Tromsø soll sehr schön sein zum Urlaub machen.

  9. Gute Auswahl von Kältefotos.
    Was mich brennend interessiert. Welche Fotos kommen quasi direkt aus der Kamera und welche haben ihre besondere Note erst in der Postproduktion erhalten. Ich habe langsam den Eindruck, dass die richtig „fetten“ Fotos eher auf einem guten Auge des Fotografen und einer exzellenten Bildverarbeitung beruhen (d.h. die Technik/Objektiv.. rund um den Fotoapparat spielt nur noch eine sehr untergeordnete Rolle.)

  10. Wow, nach meinem Wüstenfoto nun mit dem „Winter Wonderland“ schon mein zweites Foto, das es in dein Blog geschafft hat. Danke! :) (dabei ist dieses Foto nur so geworden, wie es ist, weil ich damals noch kein Ultra-Weitwinkel-Objektiv hatte)

    Übrigens zur Info für die Leser: Das Foto habe ich auf dem Schauinsland aufgenommen, einem Ort im Südschwarzwald, den ich nur wärmstens für Winter-Fotografie empfehlen kann (zumal man dort fast den ganzen Winter über Schnee hat). Martin hat dort ja auch schon öfter die „Windbuchen“ fotografiert…

  11. @Einauge: Ich denke dein Eindruck ist richtig. Denke aber das ist völlig normal und war schon immer so. Wer sich mich mal etwas näher mit Analogfotografie beschäftigt hat, weiß wieviel Arbeit in der Entwicklung und Vergrößerung eines Bildes liegen kann und was das für ein großer Unterschied zwischen dem fertigen Bild und dem ursprünglichen Negativ liegt. Ich hab von bekannten Naturfotografen gelesen, die Monate lang an einem Abzug gearbeitet haben.

    In der Digitaltechnik ist das Ganze natürlich alles ein bisschen einfacher, aber das Prinzip ist das Gleiche. Man bekommt aus der Kamera ein relativ „neutrales“ RAW, dass dann eben digital entwickelt wird.

  12. Blogartikel dazu: Tweets die Winter-Inspiration: 10 Fotos, die mir gefallen haben | Digitale Fotografie Lernen - KWERFELDEIN - Martin Gommel erwähnt -- Topsy.com

  13. @Peter: Ich bin mittlerweile voll Deiner Meinung. Ich habe den Eindruck, dass dieser Umstand („Denke aber das ist völlig normal und war schon immer so.“> nur sehr ungerne angesprochen wird. In vielen Büchern, Artikeln, Blogs, Foren … geht es immer nur um die Technik bis zum Auslösevorgang.

  14. Hi, also ich finde 2 Bilder sehr gut zum einen das Landschaftsfoto“16″, schön wie der Dampf über das Wasser schwebt. Zum anderen „Enter the Winter Wonderland“ einfach gut getroffen. Gruß

  15. Mein Favorit: Eindeutig Dresden am Morgen!! Fahr‘ ich doch jeden Morgen über die Brücke, von welcher die Aufnahme gemacht wurde. 4 und 8 finde ich nicht so besonders. Aber alle anderen: Super Ideen, super Umsetzung.