07. Januar 2010 Lesezeit: ~ 2 Minuten

Unglaubliches Video: The Third & The Seventh

Ich habe ja schon einmal angesprochen, dass wir Fotografen von Filmen lernen können. Heute zeige ich Euch ein Video, welches mich aus der Morgenmüdigkeit in hellstes Erwachen gerissen hat – weil ich selten so viel geballte Ästhetik gesehen habe. Das Video heißt The Third & The Seventh und wir schauen uns das mal gemeinsam an:

Das Spiel mit der Unschärfe (dem Bokeh), die Ruhe in den Aufnahmen und die überquillende Kreativität, Architektur zu veranschaulichen sind gewaltig. Farben, Licht & Schatten und die Brennweiten (1) sind perfekt aufeinander abstimmt und bilden im Zusammespiel mit der Musik eine Symphonie, die ihresgleichen sucht.

Unglaubliches Video: The Third & The Seventh

Unglaubliches Video: The Third & The Seventh

Unglaubliches Video: The Third & The Seventh

Die Beschreibung des Videos lautet wie folgt:


A FULL-CG animated piece that tries to illustrate architecture art across a photographic point of view where main subjects
are already-built spaces. Sometimes in an abstract way. Sometimes surreal.

(1) FULL-CG bedeutet, dass das Video in seiner Gesamtheit NICHT mit der Kamera gedreht wurde sondern komplett animiert ist. Alex Roman, der Ersteller des Videos hatte sicher Vorlagen, aber es scheint so, als ob die Sequenzen in sich “computer-generiert” wurden. Ein weiterer Punkt, der mich hier quasie vom Hocker gerissen hat. Übrigens: Die Musik hat Alex Roman auch gemacht.

Es gibt in diesem Video hunderte Szenen, die perfekt auch als Foto funktioniert hätten. Ich könnte ständig “stop!” sagen, das Video anhalten und als Foto bewundern. Ich nenne das Inspiration.

Wer nun mehr über den The Third & The Seventh wissen möchte, kann über die zugehörige Webseite weitere Informationen und Ausschnitte sehen. Alex Roman hat ausserdem vor ein paar Monaten hier ein Interview dazu gegeben.

Tipp: The Third & The Seventh in HD und Fullscreen auf der Vimeo Seite anschauen.

Was mich an Lightroom nervt

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68 Kommentare

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  1. Blogartikel dazu: Tweets die Unglaubliches Video: The Third & The Seventh | Digitale Fotografie Lernen - KWERFELDEIN - Martin Gommel erwähnt -- Topsy.com

  2. einfach nur gigantisch! wirkt stellenweise so unwirklich, als sei es computeranimiert. aber in einem positiven sinne.
    leider hat das video genauso lang gedauert, dass ich jetzt zu spät zum unterricht komm. mal sehn ob mein lehrer das video als entschuldigung akzeptiert :D

  3. An einigen Stellen erkennt man die Animation. Aber genial gemacht. Und das soll komplett animiert sein? Werde mir gleich mal die Webside ansehen. Das Licht ist phantastisch.
    Ich muss unbedingt meine alte Linhoff fotografieren. *geht suchen* :)

  4. Wahnsinn! Ich gebe zu – ich habe erst das Video gesehen und dann den Text gelesen – ich hätte nicht gedacht, dass das komplett animiert ist. Die fotografische Qualität der Bilder ist wirklich unglaublich. Ich hätte aber auch nicht gedacht, dass Coraline nicht animiert ist, sondern Stop-motion.

    Dieses Video zeigt aber, wo wir heute stehen: es ist möglich, die Ästhetik analoger Kameras digital zu simulieren und es reißt die Zuschauer vom Hocker. Die Grenzen zwischen Simulation und Wirklichkeit verschwimmen immer mehr. Was bleibt sind die guten Ansätze: genauso wie Fotografen heute in Photoshop versuchen, Cross-Processing oder S/W-Abzüge auf Baryt-Papier zu kopieren – wird hier die Anmut der offenen Blende digital bis zur Perfektion simuliert.
    Was bleibt ist die Kunst – egal, wie sie erzeugt wird.

  5. Bin gerade ein wenig verwirrt. Auf der HP sind einzelne Bilder mit Angaben von den verschiedenen Locations. Also ist es nicht komplett animiert, sondern zusammengestellt…mein Englisch ist vielleicht nicht ausreichend. Verstehe ich da etwas falsch?
    Für mich heißt “animiert” im Rechner entstanden.
    Natürlich schmälert es nicht die Wirkung des Films.

  6. Blogartikel dazu: The Third & The Seventh - StyleSpion

  7. Blogartikel dazu: » Ein perfektes Video DDpix Blog – Alles rund um die Fotografie

  8. Blogartikel dazu: Wow! – The Third & The Seventh » BIGOD

  9. Ich glaube NIEMALS, dass dieses Video FULL-CG ist. NIEMALS! Dafür sind die Bilder und die Szenen und das Licht viel zu realistisch. Der Film “Avatar” ist fast Full-CG, aber dieses Video würde ihn bei weitem (!!!) übertreffen. Das glaube ich erst, wenn ich an einem Rechner gesehen habe, wie er die Sachen animiert hat.

  10. Ich muss jetzt mal ein wenig kritisieren.
    Bitte nicht allzu persönlich nehmen.

    Das Video ist ja schon ganz toll. Keine Frage.
    Aber ich dachte, Kwerfeldein.de wäre ein Blog für Foto-Anfänger? Den Film kann ich mir auch auf YouTube reinziehen…

    Ich glaube irgendwie nicht, dass ein Newbie viel aus so einem Video ziehen kann.

    @Martin: Mir hätte gefallen, statt einem “Wir können viel aus Filmen lernen” eine Analyse des Gleichen zu sehen! (Und ja, ich kenn den verlinkten Artikel.)

    WAS macht denn den Film so besonders? Welche Regeln, Formen und Techniken wurden denn eingesetzt? Wenn die Brennweiten perfekt abgestimmt sind, welche sind es dann? Und woran könnte ich das erkennen?

    Natürlich kann ich mir 12 Minuten den Film anschauen, vielleicht bleibt auch ein wenig davon hängen.
    Trotzdem bleibt die Unsicherheit, wie man soetwas selbst nur annähernd hinbekommen könnte.

    Tut mir leid, wenn ich heute mal so ehrlich sein muss, aber für mich war das heute ein Blog-Füller.
    Schön anzuschauen, aber nix gelernt!

    Vielleicht kommt morgen wieder ein Beitrag, der uns voran bringt.

    P.S.: Wie gesagt, bitte als konstruktiv verstehen. Hab versucht, sachlich zu bleiben – falls es stellenweise zu heftig ist, entschuldigt!

    So, und jetzt steinigt mich… :)

  11. @Michi.G85: Es gibt keinen Grund, Dich zu “steinigen” (auch wenn ich die Dinge anders wahrnehme). Kritik ist hier sehr willkommen und ich freue mich, dass Dir das Thema so sehr am Herzen liegt. Also keine Sorge.

    Zum Lernen: Ich habe das hier absichtlich offengelassen, weil ich den Film erstmal nur wirken lassen wollte – ihn hier nun analytisch auseinanderzunehmen wäre sicher eine Möglichkeit gewesen, hätte aber meiner Meinung nach die Sache etwas verdorben.

    Deshalb habe ich es dem Betrachter überlassen, Dinge herauszunehmen/lesen/finden, die er aus dem Film lernen kann…

    Ich möchte in diesem Beispiel nicht gleich schreiben, was man lernen kann – solch ein Vorwegnehmen macht einen Artikel nicht zwingend interessanter, finde ich. Und ehrlich gesagt war ich erstmal nur begeistert und hatte keine Intention, das jetzt gleich zu begründen und so.. Weißt Du?

    Wenn Du magst, kannst Du ja schreiben, was Dir aufgefallen ist, welche Stellen Dir gut gefallen haben, Michi.

  12. Realistisch sieht das auf jedem Fall aus, Hollywood machts auch nicht anders. :P

    Nur mich stören diese ständigen Schärfewechsel – das ist wie Filmen mit Dslr: es sieht super aus, aber man verfällt in die Spielerei, ohne sich darüber Gedanken gemacht zu haben WOFÜR ich die Schärfeverlagerung einsetze… eigentlich um auf irgendetwas hinzuweisen.

    @michi: ganz so krass würde ich das nicht ausdrücken, es ist zwar ein Fotoblog, aber jeden Tag etwas “neues” lernen ist doch übertrieben… :-)

  13. @Michi.G85: ohne dich steinigen zu wollen, aber muss man immer alles begründen und analysieren? Oder lässt man einfach mal was auf sich wirken?
    Am meisten wirst du doch sowieso lernen wenn du das Video selbst analysierst, selbst herausfindest was an den Einstellungen gut oder schlecht ist und für dich dann entscheidest was du davon umsetzen kannst/willst. Natürlich ist es angenehm, wenn man das Ergebnis schon vorgekaut bekommt, trotzdem bringt dich die Eigentinitiative imho wesentlich weiter …

  14. WOW, das is mal ein beeindruckendes Video!
    Kaum zu glauben das das komplett animiert ist…
    Das wirkt teilweise sowas von “überrealistisch”

    Genial finde ich ja das Spiel mit Blende und Fokus!
    Geniale Idee und einzigartig umgesetzt!

    Alleine der Vorspann zu dem Video war ja schon genial!
    Und das alles in so einer harmonischen Hülle…

    Echt toll!
    Das muss ne Arbeit gewesen sein!
    Top!

  15. Jetzt klink ich mich doch noch ein …

    @hAnnes: Die Schärfeverlagerungen / künstlichen Fokussierungen sind mir auch ziemlich störend aufgefallen. Die „entlarven“ meiner Meinung nach das Video schnell als computergeneriert. Drehen am Fokusring eines Objektives macht nicht nur „scharf/unscharf“ sondern verändert auch die Größenverhältnisse der abgebildeten Gegenstände. (Oder irre ich mich da?) Und das hat mir im Video wirklich gefehlt. Abgesehen davon … unglaublich beeindruckend!

    @Michi.G85: Nimm es doch einfach als Inspiration. Ohne technische Erklärung. Das kann man meines Erachtens immer gebrauchen. Egal ob als kompletter Anfänger oder jahrelang Berufserfahrener.

  16. also ich hab mir das video jetzt nochmal angeschaut und danach das making of. aber irgendwie versteh ichs immer noch nicht. also die gebäude sind verktorgrafiken. die texturen sind fotos. aber dann müsste er ja verdammt viele fotos gemacht haben und zwar aus den verschiedensten blickwinkeln. vll. steht auf der homepage die antwort, aber mein englisch is leider mehr als nur schlecht ^^”. kann mir wer auf die sprünge helfen?

  17. @Martin: Alles klar!
    Es steht dir selbstverständlich frei, wie Du deinen Blog gestaltest ;-)

    Vielleicht machst Du ja die Tage mal eine Analyse des Videos.
    Ich fänds cool :)

  18. An andere Stelle habe ich kommentiert:
    Ästhetik nur um der Ästhetik willen. Und das, bis zur Perfektion.
    Auf die Idee, dass das _total_ computeranimiert sein soll, wäre ich nie gekommen.
    Mir ist es in einer Hinsicht ähnlich ergangen wie Martin: Ich wollte immer wieder die Pause-Taste drücken, um mir einzelne Bilder anzusehen.
    Sehr gut gefallen hat mir auch die Methode, Teilbilder zu verwenden.
    Wirkliche Videokunst.

  19. hey ich bin´s nochmal :-)
    hab jetzt noch ein paar infos zum Video. Wir haben uns das heute in der Fh angeschaut (ich studiere Virtual Design). Also das Video iss super gemacht das steht fest, zumal alles von einer Person realisiert wurde. Alles im Video ist in 3D modelliert und auch texturiert worden. Es wurde dann noch eineiges nachbearbeitet in After-Effects (vllt auch einem ähnlichen Programm). In erster Linie wurde aber auch die Unschärfe dort künstlich erzeugt, der Einsatz dieser ist also nie zufällig oder willkürlich. Alles in allem ein super Teil, welches zwar fast nichts mehr mit klassischer Fotografie zu tun hat, aber trotzdem sämtliche “Regeln und Möglichkeiten” der selben nutzt und darüber hinausgeht … :-)

    aber unterm Strich zählt doch die Wirkung der Bilder ;-)

  20. Blogartikel dazu: stejan’s Baustelle » Blog Archiv » Ästhetik pur

  21. Blogartikel dazu: The Third & The Seventh

  22. Weniger könnte mehr sein. Es ist mir einfach zu bombastisch, vor allem mit dieser melodramatischen Musik. Und dann die weißen Tauben in Zeitlupe, Megakitsch! Die ersten zwei Minuten sind spannend, danach lässt es heftig nach.

  23. Blogartikel dazu: The third & the seventh : Netzfischer

  24. Ich habe mir das gesamt Video angeschaut. Ich konnte nicht eine Sekunde weggucken. Das ist wirklich Schönheit in Reinkultur!
    Was mich allerdings absolut fasziniert hat war: Die Idee, die Umsetzung und die MUSIK – alles entstammt dem Hirn eines einzelnen Menschen. Der ist wirklich zu beneiden und ich würde gerne mal wissen, was für Filmtechnik er verwendet hat.

    1000 Dank, dass Du uns diesen Film gezeigt hast! Wenn ich darf, würde ich den in Kürze auch in meinem Blog vorstellen. ;)

  25. Blogartikel dazu: Fundstücke der Woche (27) | Der Stilpirat

  26. @lodger:
    Wenn ich das richtig gelesen habe, wurde 3D Studio Max benutzt. Damit kann man dreidimensionale Gegenstände am Computer erstellen. Ich weiß nicht, ob du sowas schon mal ausprobiert hast, aber im Prinzip verschiebst du Punkte, die dann das Model begrenzen. Das ganze passiert eigentlich erst mal ohne Oberflächenfarbe/Textur. Wenn dann das Model steht wird es textuiert indem man praktisch Fotos/ Grafiken auf die Oberfläche “klebt”. Das ist jetzt wirklich stark vereinfacht, aber vielleicht hilft es dir ja weiter :)
    Das Punkte verschieben wird einem mittlerweile auch durch diverse Tools im Programm erleichtert, so kann man bestimmte Deformationen viel einfacher realisieren.

    @Michi.G85:
    Ich finde nicht, dass das Video als Lückenfüller fungiert. Und falls doch, wäre es mir auch nicht wichtig, da das Video mehr Inspiration bereithält, als man normalerweise so finden kann.
    Und das Video beeindruckt nicht nur in fotografischer Hinsicht, sondern auch für Film – wer hätte das gedacht -, Post Processing, Sound Design etc. Wirklich ein unglaubliches Werk, das noch unglaublicher wird durch den Fakt, dass Alex Roman wirklich alles selber gemacht habe.

    Ich war selten so beeindruckt!

  27. Hi,

    finde dieses Video auch sehr Stark, ich weiß zwar das der Altmodische Fotoapperat designed wurde, aber es gibt doch bestimmt auch ein Original das dem sehr ähnlich sieht, aber wie heißt so ein Apperat und wie alt wird er sein?

    mfg
    Normi

  28. Blogartikel dazu: Photography by Stefan Junger | Blog

  29. Blogartikel dazu: The Third & The Seventh

  30. Blogartikel dazu: browserfruits: Das Foto News Special | Digitale Fotografie Lernen - KWERFELDEIN - Martin Gommel

  31. Blogartikel dazu: Unfassbare Bilder « Saschagrafie

  32. Blogartikel dazu: The Third & The Seventh – CG Animation | Webregard - Watch the Web

  33. Blogartikel dazu: Daniel Freytag » Blog Archive » Geniales komplett animiertes Video

  34. Blogartikel dazu: urbanophil.net – Netzwerk für urbane Kultur » Das Video zum Wochenstart | The Third & The Seventh