kwerfeldein
21. Dezember 2009 Lesezeit: ~5 Minuten

Meine zwölf wichtigsten Fotos 2009

“Zwölf gute Fotos in einem Jahr sind eine gute Ausbeute.” – Ansel Adams

Ebenso wie die browserFruits gehört zu kwerfeldein.de, dass ich am Ende eines jeden Jahres darauf zurückblicke und eine kleine Auswahl der Fotos treffe, die mir persönlich am Wichtigsten waren. Mir tut es jedes Mal gut, darüber nachzusinnen, und zu reflektieren, was ich denn da jetzt die eigentlich so fotografiert habe.

Nun ist es so, dass einige Hochzeits-oder-Portraitfotos in der Auswahl nicht enthalten sind. Zum einen liegt das daran, dass ich verhältnismäßig wenig Fotos von Hochzeiten und Portraitshootings veröffentlicht habe – denn bei mir landet nicht alles im Internet.

Ausserdem wirken Hochzeitsfotos und Portraits häufig erst im Gesamtkontext und in der Wechselwirkung mit vielen anderen – und nicht einzeln herausgerupft. Deshalb ist meine Selektion auf die Fotos beschränkt, die ich im Internet veröffentlich habe.

Tipp: Ich möchte jedem Mut machen, sich mal die Zeit zu nehmen, 12 Fotos aus dem vergangenen Jahr herauszusuchen, die für einen selbst von besonderer Bedeutung sind und sich von den anderen abheben. Natürlich können es auch mehr oder weniger Fotos sein.

Es bietet sich an, das Ganze dann als Blogpost, Facebook Eintrag oder sonst was ins Netz zu stellen oder nur für sich selbst zu reflektieren. Mir hat es jedenfalls gut getan. Vielleicht geht jemandem Euch ja auch so ;)

Hands

Mit der Geburt unserer Tochter fing für mich ein neues Kapitel Fotografie an. Selten hatte ich so viel Spaß (und Mühe), einen Menschen zu fotografieren. Ich habe sie einige hundert (wenn nicht  tausend) Male mit der Kamera begleitet – und doch scheint mir dieses Foto eins der Wichtigsten zu sein.

Red Fire Fruit

Aus einem Experiment wurde ein Foto, auf das ich heute immer noch stolz bin. Der Apfel wurde bei natürlichem Licht fotografiert – und ich mochte es, hier mit einer geringen Schärfentiefe zu arbeiten.

Geborgenheit

Technisch definitiv nicht das perfekteste meine Fotos 2009 – und trotzdem eins der Intensivsten (für mich). Ein neuer Beweis dafür, dass Technik manchmal gar nicht so wichtig ist, wie es uns oft erscheint.

Into The Clouds

„Into The Clouds“ ist ein Urlaubsfoto – obwohl es auf den erstn Blick gar nicht danach aussieht. Es enstand in Südtirol und 10 Minuten später fing es an zu schütten. Hier das Video Tutorial dazu.

Soft, but deep

Ich war zwei Minuten raus in den Garten gegangen, um einwenig durchzuschnaufen und hatte meine Kamera mitgenommen. Da fiel mir diese Rose auf und wärend ich fotografierte, fing es zu regnen an. Es hat trotzdem für dieses Bild gereicht. Eins der wenigen Makrofotos, die ich 2009 gemacht habe.

Stop. Right here.

Die Reiterin auf dem Pferd blieb kurze Zeit stehen, als ich mit dem Auto fast daran vorbei gefahren wäre. Also Kamera ausgepackt und fotografiert, was das Zeug hält. Im Nachhinein fand ich es spannend, Ross und Reiter in die Mitte des Bildes zu setzen.

Blue Pattern Door

An dieser Tür bin ich zig Mal vorbeigefahren, bis ich irgendwann mit der Kamera davorstand. In Wahrheit ist sie rötlich. Um Linien und Stukturen hervorzuheben, habe ich mit dem Superweitwinkelobjektiv gearbeitet.

Ideal.

Hinter diesem Baum führt eine Landstraße vorbei, die ich mindestens einmal pro Woche befuhr. Jedes Mal stellte ich mir vor, wie dieser Baum wohl von der unteren Seite aussehen würde. Ich habe es herausgefunden.

This is where we are.

Die Hochzeit von Achara und Dominik hat mein zukünftiges Fotografieren sehr geprägt, da wir viele verrückte Ideen durchspielten und uns in diese alte Unterführung stellten. Fotografiert bei natürlichem Licht.

Open Space

Als ich dieses Bild aus meinen Archiv gekramt habe und einzelne Partien nachbearbeite, fiel mir auf, wie gut es doch ist, manche Fotos einfach mal liegen zu lassen. Monate später hat man oft ein ganz anderes Auge dafür.

Ein spontanes, und doch nicht unwichtiges Portrait. Ich hatte gerade frisch mein 135mm 2.0 gekauft und hatte mit Matthias Pabst ein Restaurant aufgesucht. Auf dem Heimweg wurde das Objektiv dann spontan ausgetestet. Das Bild hat mir neu Lust darauf gemacht, Menschen nachts in einem urbanen Setting zu fotografieren. Ich bin mir sicher, dass noch viele folgen werden.

Update: Dank Julivo (Kommentar #31), der einfach mal nachgezählt hat, gibts jetzt auch das Foto Nummer 12. Dieses Blatt lag im Herbst auf einer Autohaube und mir gefiel der Schatten. Ausserdem wirkt die Haube einwenig wie Wasser – und das stechende Gelb hebt sich super vom Blau im Hintergrund ab. 


Welches Foto hat Euch am Besten gefallen – welches Euch am Meisten angesprochen?

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