kwerfeldein
24. November 2009 Lesezeit: ~4 Minuten

Blick nach vorn

Blick nach vorn

Ich kann mich noch sehr gut an meine erste Fahrstunde erinnern.  Aufgeregt hatte ich den ganzen Morgen auf das Klingeln des Fahrlehrers gewartet und dachte nur an das Cruisen im fetten Schlitten mit dem Fahrschule-Aufkleber. Als ich dann drinsaß, hatte ich diesen dumpfen Eindruck, völlig fehl am Platz zu sein. Ich brauchte unzählige Anläufe, bis ich auch nur einen Meter fahren konnte, ohne den verdammten Golf nicht absaufen zu lassen.

Doch nach (ich weiß nicht wievielen) Fahrstunden fuhr ich los und „hey ist das geil“ raste über die Bundesstraße, Adrenalin und Gaspedal auf Anschlag. Natürlich mit Tempo 30 und im 2. Gang.

Als ich mit dem Knips-Automat Bekanntschaft machte, war es ähnlich. Ich hatte einerseits die Fotografie als die Lösung aller Probleme mein neues Lieblingshobby entdeckt und dachte nur an meine neue Kamera. Doch andererseits hatte ich überhaupt keine Ahnung davon, wie man ein nur annähernd gutes Foto machen könnte.

Und ich wusste das. Mich frustrierte das. Es gab Tage, da hätte ich am liebsten einen breiten, rostigen Nagel direkt durch Objektive, Spiegel und Sensor gehämmert und anschließend die bescheuerte Kamera 3 mal verbrannt. Und dann nochmal extra.

Ab und zu, da lief es. Foto gemacht, auf dem Display bewundert, bearbeitet, ins Netz geladen, perfekt. „Juhuuuuu! Yea! Geil! Fotografieren ist das beste auf der ganzen ganzen ganzen Welt!“

Und dann lief es wieder gar nicht. Kein einziges gutes Bild schien aus der Kamera zu kommen, egal wie oft ich abdrückte. Da fehlte der Style, der Kick, you name it. Es kam mir so vor, als ob der Erfolg eines Shootings vom Zufall abhängen würde. So Roulette-mäßig. Und das nervte mich gewaltig.

Nun, dieser Post könnte jetzt so weitergehen, wie man es in so manchen aufgeblasenen Artikeln lesen kann. Ich erzähle Euch mein easy-alleslocker-allesgeil Geheimnis und der  Titel „wie ich trotzdem ein supertoller Fotograf geworden bin – in 3 einfachen Schritten“ würde passen. Passt aber nicht. Denn a) bin ich kein supertoller Fotograf und b) gibt es diese 3 einfachen Schritte nicht. Da ist keine Abkürzung.

Aber nur weil es keine Abkürzung gibt, heißt das noch lange nicht, dass es gar keinen Weg gibt.

Und der Weg hieß für mich: Weitermachen. Nicht den Kopf in den Sand stecken. Mit Max Herre sagen: Blick nach vorn*

Das war das einzige, was mir damals (und auch heute noch) weitergeholfen hat. Den Träumen folgen, nicht aufgeben. Was das auf Praxisdeutsch heißt? Ganz klar: Fragen stellen, ehrlich zu mir selbst sein, einen kleinen Plan entwerfen, Gelegenheiten wahrnehmen und dann mit der Kamera am Start sein. Immer wieder.

Nun wird sicher der ein oder andere Fragen, wie ich mich heute fühle. Ich würde zu gerne sagen, dass ich immer alles im Griff habe, mir jedes Foto gelingt und ich weiß wie man fotografiert. Stimmt aber auch nicht. Es gibt noch genügend Situationen, in denen ich mit mir selbst kämpfe und teilweise hart „am Bild“ arbeiten muss.

Doch eins ist mir aufgefallen. Ich drücke wesentlich weniger ab und bin gelassener geworden. Mit der Zeit ist hat Druck, ein gutes Foto zu machen nachgelassen und ich kann besser damit umgehen, wenn es mal nicht sofort klappt. Ich kann das Licht einwenig besser einschätzen und meine Kamera auch. Diese Kleinigkeiten machen einen großen Unterschied.

Warum ich das erzähle:
Mit diesem Artikel möchte ich all denjenigen Mut machen, die sich manchmal so fühlen, wie oben beschrieben. Ich weiß nicht, ob mir das gelungen ist (aber ich hoffe es).

Und nun möchte ich abschließen mit einem Satz, den ich irgendwo im Netz mal gelesen habe. Irgendwie mag ich ihn und mit einem bisschen Fantasie macht er sogar Sinn:

„Die besten Fotos dieser Welt müssen erst noch gemacht werden.“


Wer fängt an?


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38 Kommentare

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Netiquette: Bleib freundlich, konstruktiv und beim Thema des Artikels. Mehr dazu.

  1. Blogartikel dazu: Tweets die Blick nach vorn | Digitale Fotografie Lernen - KWERFELDEIN - Martin Gommel erwähnt -- Topsy.com

  2. Hey Martin, erst mal alles gute nachträglich! Nächstes Jahr ist es dann bei dir ja auch so weit wie bei mir vor 2,5 Wochen ;-)

    Schöner Artikel, der jedem Mut machen sollte. Mir geht es im Moment auch noch öfters so, wie du das beschreibst. Ich schiebe das mal auf meine wenige Zeit und der geringen Möglichkeit, zu fotografieren. Aber das wird sich ändern, sobald das Häuschen endlich steht und man mal wieder mehr Zeit für sich selbst und seine Hobbys hat.

  3. Schöner Artikel. Ermutigend und ehrlich. Wobei diese Gelassenheit auch ein Stück weit von der Persönlichkeit des Fotografen abhängt. Aber Gelassenheit bringt meistens mehr. Die Erfahrung habe ich nicht nur beim Fotografieren gemacht.
    (Ich bin zum ersten Mal erster Kommentator hier. Lustig.) ;-)

  4. Es hat geholfen, zumindest mir. Denn es trifft absolut zu, dass man immer wieder an dem Punkt steht, wo man an sich selbst zweifelt. Man schaut sich zu Hause die Fotos noch einmal an, die man bei der letzten Tour gemacht hat, und denkt sich: Das war nichts. Was hast du nur getan? Du hast es nicht drauf.

    Doch du motivierst mich gerade, trotzdem wieder los zu legen, danke!

  5. Hey, super Eintrag – eigentlich erwartete ich nach dem Titel im RSS irgendwas technisches – umsomehr freut es mich das nun so was kam. Du beschreibst ziemlich genau wie sich eigentlich jeder IMMER fuehlt – denn kaum jemand bezeichnet sich gerne als „perfekten“ Fotografen. So fuehlte ich mich vor Jahren mit analoger SLR Fotografie und auch heute noch, wenn es um Blitztechniken oder komplett manuelle Fotografie geht…

    Schön geschrieben!

  6. Uhhh…Danke Martin für diesen tollen Artikel!

    Ich renne nun schon seit Ende ’07 (!) mit meiner Kamera durch die Weltgeschichte – häufig habe ich sie dabei, aber Fotos damit selten gemacht, aus welchem Grund auch immer. Deine Aussage „Gelegenheiten wahrnehmen und dann mit der Kamera am Start sein.“ trifft es so ziemlich auf den Punkt. Ich hatte vor kurz die Gelegenheit die ankommenden Gäste einer Hochzeit zu fototgrafieren. Die Bilder wurden dann auf einem Fotodrucker ausgedruckt und in Buch geklebt wo jeder Gast unterschreiben konnte – nichts wirklich aufregendes also. Mir ging der A**** natürlich aber auf Grundeis an diesem Tage und ich hatte kurz gezögert das Ganze überhaupt zu machen weil ich mich noch nicht bereit für sowetwas fühlte. Ich habe es dann aber doch durchgezogen und die Gäste waren auch ganz zufrieden mit den Fotos und ich im Endeffekt auch weil ich einfach die Chance wahrgenommen habe mich mal auszuprobieren und zu schauen wo (noch) meine Grenzen liegen bzw. zu erkenne was man in solch einer Situation das nächste Mal anders machen sollte und muss.

    Gruß Phillip

  7. Als Anfänger ist es einfach gut zu lesen, dass selbst Fotografen wie Du – bist ja schließlich schon ein guter ;-) – dieselben Probleme haben bzw. hatten.
    Ermutigend! Wenn es auch genügend Methoden und Möglichkeiten gibt, sich weiterzubilden, um sich wenigstens dabei zu unterstützen, aus diesen „Löchern“ wieder herauszufinden.

  8. Hey Martin, Hallo Freunde der Kamera.

    Super Artikel, der mir förmlich aus der Seele spricht. Dachte, ich wäre der Einzige dem es so geht.
    An diesem Punkt bin ich nähmlich ab und an. Da macht man 3 Stunden und länger einen Ausflug und beim Sichten der Bilder könnte man verzweifeln.
    Kaum Schärfe, Belichtung stimmt nicht, sie sind verwackelt oder die Bildgestalltung wirkt nicht mehr. Das ärgert und nervt. Es ist schwierig, sich dann zu erinnern was habe ich genau gemacht oder welche Umstände herrschten beim auslösen. Und dann kommt der Lernprozess: Was müsste ich anders machen oder wie machen es andere.

    Dieser Prozess ist für mich sehr wichtig, viel wichtiger als viele denken. Einfach ein Bild machen, kann meine liebste beste Oma auch mit ihrem kleinen Knipsapparat. Aber man will ja einen gewissen Ausdruck, eine Intensität ins Foto bringen und da nervt es, wenns zu Hause nicht rüberkommt.

    Ich denke einfach, das man Gelassenheit lernen muss und da hilft nur dranbleiben und üben. Und natürlich Tips holen. Den kwerfeldein.blog zu lesen hilft mir jedenfalls ungemein.

    Vielen Dank für Deine Artikel, Gastartikel und für die Tips und Kniffe. Macht weiter so.

    Schöne Grüße.

  9. So ist es wohl… Keine Abkürzungen. Aber irgendwie ist ja gerade das auch das schöne an der Photographie wie bei vielen anderen Dingen im Leben auch, dass es immer Potential gibt sich weiter zu entwickeln. Und Entwicklung ist ja meist dem Zweifeln geschuldet. Ohne das wäre es aber auch irgendwie langweilig…

  10. Hallo alter Mann!!!!! Muahmuah :-D (jetzt schnell alle meine Altersangaben aus dem Netz entfernen und den Google-Cache löschen lassen) ;-)

    Ich glaube, wer ernsthaft fotografiert wird sein Leben lang hinter seinem persönlichen besten Bild der Welt hinterher rennen. Was im ersten Moment frustrierend klingt ist aber auf der anderen Seite eine Kampfansage an sich selbst. Eine Ansage, nach dem immer besseren Bild zu streben, darauf hin zu arbeiten. Und damit erbeben sich dann Bilder mit einer immer besseren Qualität.

    Denn das „Problem“ sind wir selbst. Kaum schiessen wir ein Foto, von dem wir im ersten Moment begeistert sind, schon nehmen wir es im nächsten Augenblick kritisch auseinander, schauen, was man hätte besser machen können. Ich glaube, diesen Prozess nennt man lernen ;-) Und ich glaube auch, dass das so ein bisschen wie ein Frauenproblem ist: „bin ich denn heute auch hübsch genug?“ :-D

    Ich habe das Phänomen gerade mit einem befreundeten Fotografen. Wir shooten in der letzten Zeit gerne zusammen und er findet meine Fotos besser – ich die seinigen ;-) Was uns unterscheidet ist, ich bin Berufsfotograf und er macht es als Hobby. Was uns aber verbindet, und das trifft auf alle zu die da draussen mehr wollen als nur mal schnell den Auslöser drücken: die Leidenschaft zum Foto. Er hat vor einem knappen halben Jahr erst angefangen, sich ernsthaft mit der Fotografie zu beschäftigen. Und nicht nur gemessen daran, sondern auch „absolut“ gemessen bringt er gute Fotos zustande und ist auch schon auf der „Jagd“ nach dem schönsten Foto der Welt. :-)

    Vermutlich wird diese Jagd für jeden Einzelnen von uns erst dann zu Ende sein, wenn wir uns die Radieschen von unten begucken, unsere Asche in einer Urne zwischengelagert oder auf hoher See verstreut wird.

    Und das ist gut so :-)

    An dieser Stelle kann ich eigentlich nur Martins Tipp wiederholen: Sucht Euch jemanden, mit dem ihr Euch gut versteht, mit dem Ihr gerne zusammen fotografiert. So ein Fotobuddy ist was tolles und sich auszutauschen, unterschiedliche Herangehensweisen an ein Foto zu diskutieren ist einfach nur großartig, macht Spaß und bringt beide weiter auf der Jagd nach dem schönsten Bild der Welt.

  11. Hallo Martin, mit diesem Artikel sprichst du mir aus der Seele. Das motiviert mich sehr. Überhaupt, seit ich dein Blog hier gefunden habe, habe ich meine Freude am Fotografieren wieder gefunden. Danke dafür.

  12. Danke – das macht mir dann doch wieder ein bisschen Mut dran zu bleiben – denn zur Zeit klappt bei mir leider gar nichts. Alle Fotos die ich mache gefallen mir nicht – selbst die Schnappschüsse :(
    Ich schaue mir andere Fotos an, beneide sie und wünschte mir ich würde das auch „können“ *hmpf*

  13. Meine ersten Fahrstunden waren auch mehr als holprig … und auch meine ersten Fotoerfahrungen, die schon einige Jahre früher stattfanden. Viele der Bilder, die ich mit einer Olympus XA machte, waren verwackelt. Aber ich blieb dran und es besserte sich mit der ersten SLR – einer Nikon F501, die ich mir vom Konfirmationsgeld kaufte (die lag einfach besser in der Hand als die Kompakte … ).

    Ein paar Jahre später veröffentlichte ich meine ersten Bilder in einem Reisemagazin und war mächtig stolz. Bis heute, das war 1992, habe ich viele weitere Bilder veröffentlicht. Und trotzdem bin ich nach wie vor oft an einem Punkt, wo ich denke, dass meine Bilder „Schrott“ sind, nicht ausgereift, nicht zu Ende gedacht, nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft sind.

    Natürlich, zuweilen gefallen mir manche der eigenen Bilder sehr gut. Aber mit etwas mehr Abstand kommen dann oft die Zweifel und die Kritik am eigenen Bild. Und das ist auch gut so. Gut, um sich immer weiter zu entwickeln und das Ziel zu haben sich zu verbessern.

    Ich glaube auch, dass ich „mein bestes Foto dieser Welt“ erst noch machen muss – wenn es mir denn je gelingen sollte …

  14. Jap, den Beitrag würde ich auch fett unterstreichen!
    Und er passt bei mir fast wie die Faust aufs auge. In letzter Zeit ging es mir malwieder genau so, allerdings ein bisschen mehr mit sicht auf die EBV. Ich hätte den rostigen Nagel manchmal lieber durch meinen armen Laptop-Bildschirm geballert, als durch meine Cam…

    Wie auch immer :)
    Schöner Artikel, danke dafür!
    LG,
    chris

  15. Wie du es sagst.
    Am Anfang zweifelt man an der ganzen Sache und sucht nach den Geheimnissen hinter all den guten Fotos und welche Regeln man beachten muss um auch solche Fotos hinzubekommen.
    Das alles gibt es nicht, man muss einfach am Ball bleiben, verstehen lernen und durch halten.

    OK, dabei spielt es eine große Rolle das man sich immer wieder neue Ziele setzt und diese Verfolgt um nicht ganz ohne Plan durch die Welt der FOtografie zu irren, aber gelassener und routinierter wird man nur durch die Zeit.

    Und nie vergessen, man lernt NIE aus!

  16. Blogartikel dazu: Addison-Wesley-Blog » Blog Archiv » Gespräch mit Martin Gommel von kwerfeldein.de

  17. Schönes Bild und schön geschrieben.
    Kann (man sich) ich mich gut mit identifizieren.
    Ging mir damals nicht anders, mit der Fahrerei :)
    Auch mit der Fotografie, – auf die Idee mit dem Nagel
    kam ich noch gar nicht ;-)
    Mit diesen Auf’s und Ab’s muss man (einfach) lernen
    umzugehen.

  18. Danke Martin! Der richtige Artikel für mich zur rechten Zeit!! Ich bin zwar momentan selten da, lese aber regelmäßig Deinen Blog. Ich muß mich grad beruflich ernsthaft reinhängen, endlich komm ich da voran! *freu*

  19. Großartiger Artikel Martin!
    Mir geht es derzeit häufig so, mag sein das ich mir vllt so viel vornehme für meine kurze Zeit in der Fotografie, aber derzeit liegt es wohl an mangelnder Übung, ich finde zu viel Ausreden -.- ^^
    Zudem hat mich das letzte Shooting mit einer Freundin sehr demotiviert. Hab an dem Tag ein neues Objektive bekommen und dachte, damit wird alles besser… naja, es sind 2 annehmbare Bilder rausgekommen, von ca 2 Std Shooting und location suche :/ Hatte einfach an dem Tag die Technik nicht drin schätze ich, kam mir vor wie absoluter Anfänger, der das erste mal seine Kamera in der Hand hat. Aber da muss wohl jeder mal durch… Zumindest macht mir dein Artikel Mut, Danke!

  20. Wer sein bestes Bild schon gemacht wird keine Kamera mehr anrühren. Wozu auch? Ist es nicht genau der Kick beim Bilder machen? Aber warum zum Teufel machen die anderen bessere Bilder? Ich bin froh dass dieses Gefühl noch mehr Leute haben.

  21. Blogartikel dazu: gesammelte Links aus der Welt der Fotografie – Teil #4 | Photozio

  22. Hallo Martin,

    vielen Dank für Deinen tollen Blog, es macht immer wieder Spass, darin zu lesen.
    Dass der Artikel ansprechend ist und viele die gleiche Erfahrung gemacht haben, wurde ja von den vorigen Kommentaren bestätigt. Mir ist beim Lesen des Artikels noch eingefallen, dass es, gerade für Berufsfotografen, schon eine Aufgabe ist, die Motivation aufrecht zu erhalten. Als Hobbyfotograf bin ich in der glücklichen Situation, nichts erreichen zu müssen. Wenn ich mal wieder eine Phase habe, in der mir die Bilder nicht gelingen, die ich gerne hätte, dann kann ich mich darüber ärgern und alles in die Ecke legen. Ich kann es aber auch einfach akzeptieren, vielleicht an dem Tag aufhören oder eine kleine Pause machen, ich bin ja nicht darauf angewiesen, dass ich mein tägliches Brot damit verdiene.
    Meine Freude am Fotografieren ist bisher nicht abhanden gekommen, wenn ich zwischendurch mal bewußt nichts gemacht habe, im Gegenteil, ich gehe dafür später viel lieber wieder auf Fototour.
    Ich habe auch festgestellt, dass ein Bild, mit dem ich heute nicht zufrieden bin, morgen vielleicht doch den ein oder anderen Aspekt erkennen lässt, der mir in einer anderen Stimmung wieder gefällt.
    All die Freiheit habe ich als Berufsfotograf nicht, denn da muss ich gute Bilder machen, egal wie gut ich drauf bin bzw. wie es heute klappt.
    Von daher geniesse ich es, das Hobby zu haben und mich daran zu freuen, dass im Verlauf des Weges meine Bilder doch langsam besser werden.

    Gruß,
    Matthias

  23. Haben wir das nicht alle schon durch? ;-)
    Frustration, und ein wenig Neid, wenn man so auf andere Fotografenkunst schielt…
    Aber die Sucht, weiter zu fotografieren ist immer stärker. Egal, wie lange die Frustration anhält.

  24. Blogartikel dazu: Der JAPANA-Blog » Beelitz-Heilstätten