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25. Oktober 2009 Lesezeit: ~8 Minuten

Ein Festivalsommer in 50mm (Teil 2/2)

Dies ist Teil 2/2 eines Festivalberichtes von Christian Bardenhorst. Er betreibt den Blog STEREOKULTUR.COM, in dem es sich hauptsächlich um Thema rund um Popkultur und Konzertfotografie dreht. Christian Bardenhorst ist Student für Grundschullehramt mit den Fächern Englisch und Sachunterricht an der Uni Osnabrück und fotografiert in seiner Freizeit (überwiegend Konzerte).

„Komm’ ruhig bei unserem Auftritt mit auf die Bühne und mach ein paar schöne Fotos!” – StoneRock-Festival

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Genau eine Woche ist vergangen seit meinem Wochenende in Diepholz. Die ersten Tage habe ich mit Sichtung und Bearbeitung des Materials verbracht, ab Donnerstag galt es dann sich mit voller Kraft auf das StoneRock-Festival in Bad Bentheim zu konzentrieren. Equipment nach wie vor die Kombination: Canon EOS 400D + Canon EF 50mm 1:1,8.

Als Mitorganisator wusste ich natürlich was mich erwarten würde und vor Allem hatte ich so die Möglichkeit wirklicht zu fotografieren, von wo ich wollte.

Es ist natürlich für einen Fotografen immer eine schwierige Sache, wenn man es mit vergleichsweise unfotogenen Personen zu tun hat, Menschen aber Hauptbestandteil der Fotos sind. Da kann ein Foto noch so perfekt sein den technischen Hintergrund betreffend, wenn das Motiv als solches unfotogen ist.

Um diesem Problem zu entgegnen habe ich vorher mit den Bands abgesprochen zum Teil auch von der Bühne aus zu fotografieren (was ich sonst sehr ungern tue, da man sich so ja Teil einer Show ist, dessen Darsteller man nicht sein will), was für mein Empfinden ein paar besondere Resultate hervorbringen konnte.

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In den Abendstunden wurden die Bands dann professioneller, die Beleuchtung war jedoch unregelmäßig. So war es die Aufgabe zwischen ISO-Werten von 100 – 1600 (Maximum an der 400D) zu switchen abhängig davon, welches Bandmitglied man fotografieren wollte. Man versucht sich zwar mit der Situation zu arrangieren, fühlt sich aber unwohl. Erst als nach dem Konzert ein befreundeter Fotograf ebenfalls sein Unbehagen mit der Lichtsituation kundtat, fühlte ich mich ein wenig erleichtert.

Bei der Sichtung der Bilder bestätigte sich dann die für einen Fotografen ärgerliche, ungleichmäßige Ausleuchtung der Bühne (an bestimmten Positionen sind die Fotos entweder unterbelichtet oder verwackelt).


Rückblickend finde ich dennoch Festivals dieser Größenordnung sehr angenehm zu fotografieren. Zwar ist es oftmals schwieriger mit der Lichtsituation klar zu kommen, dafür werden einem aber auch mehr Freiheit gelassen (z.B. Betreten der Bühne).

„In wenigen Minuten erreichen wir Hamburg Hauptbahnhof…“ – Dockville

Vor mir stand das Monstrum von Dockville 2009. Für mich als Fotografen zwar besonders interessant wegen der vielen Kunstobjekte, die das Festivalgelände verzierten, aber auf der anderen Seite auch angsteinflößend, da die Ansprüche mit Sicherheit entschieden höher sind, als zuvor.

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Und so stand ich nun da auf dem Festivalgelände in HH-Wilhelmsburg. Es dauerte nicht lange, bis ich feststellen musste, dass es natürlich viel festzuhalten gab, wenn man das alles durch sein fotografisches Auge betrachtete, ich wusste aber auch, dass es vor der Bühne mit meinem 50mm-Objektiv recht schwer werden würde, gute Fotos zu machen.

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Problem war hier zwar nicht das Blitzverbot oder eventuell schlechte Ausleuchtung, sondern die Tatsache, dass noch 40 weitere (in diesem Fall fast ausschließlich Profi-) Fotografen im Fotograben standen und sich um die besten Plätze prügelten. Mit diesen Problemen habe ich mich abgefunden, und an Tag 1 ganz ansehnliche Resultate erzielt.

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Fotografen – ein Volk für sich – Dockville Tag 1

Das einerseits Positivste, andererseits aber auch Negativste, was ich aus Tag 1 mitnehmen konnte, waren die Gespräche mit den anderen Fotografen, die ich beim Warten auf die Grabenfreigabe kennenlernte. Einige wirklich nette Kollegen habe ich kennengelernt, die mich zwar belächelten ob meines Equipments, auf der anderen Seite mir aber auch leihweise Teile ihres anboten (was ich aus Angst etwas kaputt zu machen ablehnte).

Was aber leider überwog waren die Bekanntschaften, die ich lieber nicht hätte machen wollen. Fotografen, deren Fotos man bestaunt, wenn man sie sieht, die dann aber einem gegenüber so abgehoben und arrogant wirken, dass man diese Gespräche lieber wieder aus seinem Kopf streichen würde, um zumindest noch Spaß an ihren Fotos zu haben.

Da geht einem schnell mal der Gedanke durch den Kopf, ob sie überhaupt aus Leidenschaft fotografieren, oder weil es halt ihr Beruf ist. Hilfsbereit schienen da eher diejenigen zu sein, die selbst vermutlich vor kurzer Zeit noch in meiner Situation waren.

„Drei Songs, kein Blitz. Wer blitzt, der fliegt und war das letzte Mal hier!“ – Dockville Tag 2

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Das Highlight des gesamten Festivalsommers näherte sich: Exklusives Deutschlandkonzert von MGMT, der wohl angesagtesten Electro-Pop-Band des Jahres. Und ich war einer von etwa 50 Fotografen, die dies festhalten durften.

Und genau das merkte ich auch, als ich den Fotograben betrat. Die Fotografen waren nervös und plötzlich wurde jeder egoistisch und kannte auch keine Freundschaft mehr. Die Securities wirkten angespannt und auch das Dockville-Personal, dass uns vor jedem Act aufs Neue anwieß, nur 3 Songs zu fotografieren und nicht zu blitzen, tat dies nun in einer sehr bestimmenden, unfreundlichen Art.

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Die Band betrat die Bühne, der Startschuss war gefallen und ich glaub für die Fans in Reihe 1, muss es ausgesehen haben, wie wenn sich Geier nach Tagen ohne Beute auf einen Kadaver stürzen. Ich positionierte mich vorne rechts vor der Bühne. Zwar Reihe 1, aber ziemlich außen. Anfangs überwog auch hier wieder die Angst in mir. Wie rechtfertige ich mich, wenn vom Headliner kein gutes Foto entsteht?

Ich knippste was die Kamera her gab und nachdem ich die Standardfotos (Porträts der einzelnen bzw. wichtigen Bandmitglieder) abgeschlossen hatte, folgten dann die wirklich kreativen Fotos, die mich bei Konzerten immer so faszinieren (Schuhe, Effektboards, Kabelsalat, etc).  Nach drei Songs wurden wir dann aus dem Fotograben gescheucht und ich beobachtete das Geschehen von hinten weiter.

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Nun hatte ich mal die optimalen Grundvorraussetzungen gehabt: gutes Licht, fotogene Band, Fotograben. Sollte es also irgendetwas geben, das wirklich guten Fotos im Weg steht? Ja, das sollte es geben: die anderen Fotografen! Hier ist sich jeder selbst der Nächste. Kommunikation? Ein Manko. Hier zählt nur noch Dreistigkeit. Mehr dazu im Fazit.

Ein Festivalsommer in 50mm – Ein Reisebericht

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Es war für mich ein aufregender Sommer. Dabei hatte jedes Festival so seinen eigenen Charme. Mein Highlight war mit Sicherheit das Dockville. Klar, die größten Bands waren da, aber auch das Ambiente dort war echt genial.

Aber auch kleinere Festivals wie das Apple Tree Garden oder StoneRock haben etwas ganz Besonderes. Hier sind es oftmals Kleinigkeiten und das Familiäre, dass das Festival zu etwas Beeindruckendem machen.

Das was ich für mich als die wichtigsten Erkenntnisse mitnehmen konnte waren folgende Dinge:

1. Ob ein Foto gut oder nicht wird, ist nur in Teilen vom Equipment abhängig. Die Idee entsteht (auch bei Konzertfotos) im Kopf. Equipment hilft da nur bei der Umsetzung.

2. Die Fotos, die mir am besten gefallen, zeigen bestimmte Stimmungen und Emotionen. Diese Fotos sind überwiegend auf dem Festivalgelände und nicht auf der Bühne entstanden.

3. Natürlich sind viele der Profis recht unfreundlich gewesen in ihrer Anspannung. Es sollte so zwar nicht sein, ist aber irgendwo auch schnell wieder verziehen. Schließlich verdienen sie ihr Geld mit der Fotografie. Da kann ein Konzert ohne gute Resultate viel mehr anrichten, als in meinem Fall.

4. 2010 werde ich mich wieder bewerben. Zwar ist es auch für mich ein enormer zeitlicher Aufwand anzureisen, zu fotografieren, abzureisen, zu sichten, veröffentlichen, dem Veranstalter und den Bands zugänglich machen, etc.

Klar ist jedoch auch: der Spaß  daran überwiegt und das zählt für mich.

Wie ihr seht ist aus der Not, ausschließlich mit einem 50mm-Objektiv zu fotografieren, ein wirkliches Hobby geworden. Dennoch mache ich mir Gedanken über neues Equipment. Im Vordergrund steht hier aber erstmal ein neuer Fotorucksack. Vielleicht aber auch noch eine etwas höhere Festbrennweite.

Habt ihr ähnliche Erfahrungen? Widersprecht ihr mir? Über Feedback und jede Art von Austausch zum Thema bin ich froh!

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22 Kommentare

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  1. Schön das du so ehrlich und offen über die Kollegen berichtest und vor allem auch über deine Ergebnisse.
    Du zeigst und sagst das es jedem und überall passieren kann das es manchmal einfach nicht hinhaut mit den spitzen Fotos!

    Der zweite Teil hier hat mir persönlich am besten ein Bild von deiner Arbeit und deinen Erfahrungen rüber gebracht!
    Danke dir und viel Erfolg!

  2. Philipp, für das Dockville war das 50mm eigentlich optimal! Tendenziell schwieriger wurde es auf kleineren Bühnen, wobei da natürlich in der Regel auch weniger Fotografen waren und somit mehr Platz im Fotograben war. Sprich: man konnte mal nen Schritt vor oder zurück gehen.
    Ja, Stefan, Die Fotos sind zum Großteil entsättigt. Gefällt mir persönlich besser, als knallige Farben.
    t0m, freut mich, dass der Artikel gefallen hat. Ich hoffe, dass hier ein paar Leute ein bisschen was davon haben, wenn sie es doch bis zum Ende schaffen ;)

  3. @Chris: Ich mag entsättigt nicht… Dann lieber Schwarz-Weiß oder in Echtfarbe. Tipp (gefällt mir zumindest ganz gut): In Lightroom die Lebendigkeit hoch, nicht die Sättigung. Dann sind die Farben homogener. Knallen sollen sie natürlich nicht… bah ;)
    @Emily: Hier ging es doch speziell um den Anfang, dafür ist es doch echt OK. Schonmal auf einem Konzert fotografiert?

  4. Klar, bessere Fotos hat sicherlich jeder schon mal gesehen; ich finde sie trotzdem stark! Die Stimmung kommt gut rüber und es ist ein einheitlicher Stil, das gefällt mir. Kompliment!
    Zwar habe ich noch nicht auf einem Konzert fotografiert aber ich kenne die typischen Probleme von Unipartys & Co… dazu kommt die Nervösität und beschränktes Equipment. Hätte ich die Biler gemacht, wär ich stolz auf mich! So, Statement :-D

  5. Blogartikel dazu: Es kommt nicht auf die Größe an! « blog im Blickfeld

  6. Danke für die beiden Artikel. Ich finde es auch sehr interessant, zu dem Thema mal von jemandem zu lesen, der sowas nicht schon seit Jahren beruflich macht.

    Bei meinem „ersten Mal“ (ich hatte das Glück 2007 auf dem Magic Circle Festival zu fotografieren) bestand mein Equipment aus einer 300D mit einem lichtschwachen 55-200er Sigma und einem 85/1.8er eines Kumpels. Da dieses Festival schon recht groß war, war ich über die 85mm sehr glücklich, denn kürzer hätte die Linse nicht sein dürfen – zumindest nicht, wenn man auch mal Portraits machen wollte.

    Zumindest waren meine Bekanntschaften mit den anderen (Profi-)Fotografen fast durchgehend positiv, so dass es selbst beim Hauptact (Manowar), bei dem der Graben *wirklich* voll war (ich konnte mich eigentlich nicht nach rechts oder links bewegen), sehr gesittet und rücksichtsvoll zuging.

    Ich bin übrigens heute noch nervös, bevor ich sowas großes fotografiere. Zum Glück wird diese Nervosität durch Konzentration ersetzt, sobald das Licht angeht… ;-)

  7. Also ich finde die Fotos von der Bearbeitung her ganz gut, nur fällt mir auf, dass Du Dein Subjekt immer in der Mitte hast, also wahrscheinlich da, wo Dein Fokussensor war… Das fällt auf die Dauer auf und ist auch nicht so abwechslungsreich. Bring da mal etwas mehr Variation rein! (Focus & Recompose ;-))
    Die Stimmung kommt schon echt gut rüber und die Story trägt Ihres dazu bei. Ich überleg mir auch, wo ich mich mehr engagiere, um Geld zu verdienen mit meinen Fotos. Bisher waren das meist Hochzeiten, die lukrativ und angenehm zu fotografieren sind, nur leider eher selten. Wenn ich die Gelegenheit hab, auch mal Konzerte zu knipsen, dann werd ich nach dem Artikel sicher lieber zugreifen als zuvor.

  8. Super Artikelserie! Danke!
    Für mich sind solche Artikel immer toll, weil mir sowas Selbstbewusstsein gibt. Man braucht keine Kamera um 1000 Euro aufwärts und und und!

    Die Bilder gefallen mir auch sehr gut!
    Toll das du das alles so offen Berichtet hast!

    Grüße
    Flo

  9. finde die Photos klasse. Und sie werden noch besser, da du sie mit den begrenzten Mitteln der 400D gemacht hast. (vor allem der kleine Sucher, begrenzte ISO-Reichweite).

    Nur weiter so und kauf die eine gebrauchte 5D, dann erweitert deine Möglichkeiten beträchtlich.

  10. Super geschrieben, etwa im „Martin-Stil“, mußt auch echt lachen… Bin ja selber nicht der Profi und deshalb stehts mir nicht zu, an den Bildern was zu kritisieren. Stimmt zwar schon mit dem Mittenbetont, aber na und?? Find sie schon schön! Alles andere bekommt man so nach und nach raus.
    Nur den Fotograbenkrieg, den hab ich SO krass noch nicht erlebt (Kunststück, war ja bisher nur einmal ;-))Und bei kleineren Konzerten bin ich auch schon frech auf die Bühne gekraxelt. „Drei Songs, kein Blitz!“ – wie ich es hasse!!! Die geilste Lightshow fängt beim vierten Song an und ohne Blitz verwackeln drei von vier Fotos… Tja, muß man eben permanent immer wieder versuchen. Trotzdem eine unbeschreibliche Atmosphäre, vor allem, wenn man selber auf die Bands und deren Musik steht.

  11. Vielen Dank für Deinen Beitrag. Er war für mich sehr interessant.

    Ich arbeite momentan mit genau der gleichen Ausrüstung und bin auch noch dabei, Erfahrung zu sammeln. Momentan noch auf kleineren Konzerten von befreundeten Bands. Hier habe ich den Vorteil, dass ich mich um den Platz vor der Bühne weder mit Fotografen noch mit Fans prügeln muss, weil die Gigs (leider) noch nicht ausverkauft sind. Zum fotografieren üben ist das aber prima, nur die Beleuchtung ist meistens unter aller Sau.

    Ich mag die Fotos, die Du hier gepostet hast. Grade bei sehr bunter Beleuchtung entsättige ich auch oft, als Abwechslung zu reinem s/w.

    Mal sehen, mit ein bisschen mehr Übung werde ich mich vielleicht auch mal bei dem ein oder anderen Festival bewerben. Vielleicht sieht man sich mal im Fotograben. Würde mich freuen.

  12. Also auch von mir mal ganz klar thumbs up für diesen Bericht :-)

    Mir gefallen die entsättigten Bilder von der Bearbeitung her sehr gut, hat irgend wie nen Woodstock-Effekt ;-)

    Allerdings hat der Berliner schon recht: auf Dauer fehlt es den Fotos etwas an Dynamik. Mein Tipp wäre hier, die Kamera auch mal in einm ca. 45° Winkel, also durchaus schräg ;-) Das erzeugt dann die gewünschte Dynamik.

    Aber ansonsten hab ich nix auszusetzen und wünsch Dir im kommenden Jahr allzeit gut Licht und noch mehr tolle Bilder :-)

  13. Hallo,

    super Bilder und super Bericht.
    Könntest Du noch ein bisschen was über die Bearbeitung sagen. Ich selbst bekomme die Bilder nie so hin.

    Wäre ganz klasse.

    Gruß… §…

  14. Vielen Dank für den 2ten Teil deines Erfahrungsberichts, besonders deine Erkenntnisse der Tage fand ich interessant!

    Wie zufrieden bist du denn mit dem Rauschverhalten bei ISO 1600? Habe auch die 400d und nutzte 1600 nie, da es mir schon zu sehr rauscht (wobei das manchmal ja auch ein schöner Effekt für eine Aufnahme ist).

  15. Sebastian, also über die Bearbeitung kann und will ich nur folgendes sagen: jedes Foto bearbeite ich für sich allein. Also eine feste Strategie habe ich nicht. Natürlich gibt es Arbeitsabläufe, die immer wiederkehren, aber ansonsten entsättige ich und erhöhe Kontraste einzelner Farbkanäle. Und dazu braucht es nicht immer zwingend Photoshop!

    Julivo: also mit dem Rauschverhalten bin ich nicht zufrieden, ISO 1600 nutze ich nur im Notfall. ISO 800 geht in der Regel noch. Aber wie du schon selber sagst: es kann ein ganz schöner Effekt sein. Ich nutze diesen Rauscheffekt dennoch nur dann, wenn es eigentlich nicht anders geht ;) Sprich: Konzerte in geschlossenen Räumen mit schwacher Ausleuchtung.

  16. Das 50mm 1.8er war wohl eine der Besten Anschaffungen, die ich getätigt habe. Nicht nur, dass es mir durch den Preis äußerst sympatisch war (Ja, der Schülergeldbeutel gibt nunmal nicht so viel her ;) )Sondern auch die Qualität der Bilder haben mich positiv überrascht. Ich habe diesen Kauf nicht bereut und vorallem entstehen durch die Festbrennweite meißt sehr interessante Bildausschnitte, die um einiges fesselnder sind, als der ‚Goldene Schnitt‘.

    Sehr tolle Arbeit :)