Kwerfeldein
21. September 2009 Lesezeit: ~ 6 Minuten

Was mich an Lightroom nervt

Wer diesen Titel etwas irritierend findet: Keine Angst, ich habe keine Ambitionen, Lightroom in die Tonne zu werfen. Im Gegenteil. Ich bin immer noch der Meinung, dass Lightroom* das geilste Tool ist, dass es für die Ver-und-Bearbeitung von RAWDateien auf dem Markt gibt. Ich würde jedem, der ernsthaft mit einer digitalen Spiegelreflex fotografiert dazu raten, sich Lightroom anzuschauen.

Aber: Lightroom hat auch seine Tücken und Sachen, die mir im täglichen Umgang damit ordentlich auf die Nerven gehen. Und über die möchte ich heute einmal sprechen.

Die angezogene Handbremse

Von Anfang an war klar, dass Lightroom kein Fliegengewicht wird und sich das “Light” auf “Licht” und nicht auf “leicht” bezieht. Nun, ich erwarte von einem anständigen RAW-Editor nicht, dass es das schnellste Programm auf meinem Rechner ist. Aber das Langsamste sollte es ebenfalls nicht sein. Bei Lightroom trifft das leider zu.

Die vielen Funktionen, Knöpfchen und Flexiblität ist einerseits etwas, was ich an Lightroom schätze und was es so besonders macht. Doch das geht zu Lasten der Schnelligkeit und verdirbt so ein bisschen den Spaß beim Arbeiten.

Und ich spreche hier nicht nur aus eigener Erfahrung: Ständig bekomme das Stöhnen von Fotofreunden zu hören, die sich darüber beklagen, dass die Schnecke Lightroom mal wieder einen Gang zurückgeschaltet hat.


Die Organisation der Bilder

Lightroom will auch ein Dateimanager für Fotos sein. Dafür gibt es eine Bibliothek, Tags und den Katalog. Kann gut sein, dass ich da einwenig grobmotorisch bin, aber ich habe bis heute keinen zufriedenstellenden Weg gefunden, meine Fotos einigermaßen übersichtlich zu organisieren. Und wer häufig fotografiert, der weiß, was ich meine.

Online treffe ich(vor allem in englischen Blogs) konstant auf seitenlange Abhandlungen darüber, wie man die Dateien in Lightroom halbwegs überschaubar organisieren kann. Manche Tipps sind ganz cool, mich hat davon aber noch nichts überzeugt, da es aus meiner Sicht am Programm liegt, welches die Möglichkeiten so sehr einschränkt.

Als ich damals gefragt habe, was ihr in Lightroom gerne lernen würdet, da wurde oft nach der Organisation von Dateien gefragt. Ich habe mich bis heute nicht ohne Grund zurückgehalten, darüber zu sprechen, da ich selbst damit nicht zufrieden bin und meine Ansätze eher für mich behalte.


Der Fenster Overkill

Nachdem ich mich zu Beginn wochenlang durch Lightroom gekämpft habe, wollte ich vor allem eines wissen: Wie kann ich dafür sorgen, dass die vielen Fensterchen und Seitenleisten mich nicht stören und das auch so bleibt. Wenn mir von allen erdenklichen Seiten Fenster in ein Programm flutschen, nur weil ich aus Versehen an mit der Maus wohin gekommen bin, dann nervt mich das.

Mittlerweile habe ich herausgefunden, wie ich mir die Störenfriede “von Leib halten” kann, aber gerade am Anfang war Lightroom vor allem wegen der vielen Fensterchen der reinste Overkill.

Schärfen (OMG)

Am liebsten würde ich sagen: Reden wir nicht drüber. Aber hier passt es mal ganz gut. Vielleicht liegt es mal wieder an mir, aber bis heute ist das Schärfen in Lightroom für mich ein Albtraum. Denn in der Normalansicht meines Bilder ändert sich überhaupt nichts, wenn ich das Foto schärfe. Da kann ich drehen und machen was ich will, Lightroom scheint zu pennen. Erst wenn ich mir in der Seitenleiste die Lupe zur Hilfe hole oder in die 100%-Ansicht wechsle, bekomme ich eine Ahnung davon was da gerade passiert.

Doch gerade beim Schärfen will ich doch wissen, wie sich das auf das Gesamtbild auswirkt und nicht nur selektiv auf ein paar Details.

Dazukommt die Funktion, beim Abspeichern des Bildes über “Ausgabeschärfe” das Foto nachzuschärfen. Kann mir mal jemand sagen, was da WIRKLICH passiert? Natürlich kann ich zwischen “Niedrig, Standart und Hoch” auswählen, aber wie sich das auf mein Bild auswirkt, sehe ich erst, wenn ich es mir nach dem Exportieren anschaue. Als ich letztes Mal für einen Artikel hier ein Bild nachschärfen wollte, habe ich 5 Anläufe gebraucht, um das Ergebnis zu bekommen, das ich brauchte.

Das Modul Diashow

Zu guter letzt noch ein Punkt, der so offensichtlich ist, dass ich mir überlegt habe, ob ihn überhaupt ansprechen soll. Im Modul “Diashow” kann man ja eine (wie das Wort schon sagt) Diashow erstellen. Als weiteres Feature gibt es die tolle Möglichkeit, auch Musik dazu laufen zu lassen.

Und jetzt?

Genau. Das Problem bei der Sache ist, dass man das Ganze nicht als Video abspeichern kann. Was dem Ganzen schon ein bisschen ins Bein schießt, weil so das Modul so nur ganz selten bis gar nicht zum Einsatz kommt (ausser man startet ein Screencapture-Programm und nimmt die Sache auf, was ich schon etwas umständlich finde).

Denn Einsatzmöglichkeiten sehe ich ohne Ende, wenn man seine eigenen Fotos mit unterlegter Musik dann in verschiedenen Formaten für Youtube, Vimeo und in HD als .mov oder .m4v speichern könnte. Und nur ein weiteres Beispiel: Gäbe es diese Funktion, könnte ich meinen Hochzeitspaaren noch ein Video mit dazu anbieten. Leider gibt es diese Funktion nicht und ich muss schon sagen, ja, das nervt.

*Das ist ein Affiliate Link. Wenn ihr darüber bei Amazon etwas bestellt, bekomme ich eine kleine Provision, ihr bezahlt aber keinen Cent mehr.

Was mich an Lightroom nervt

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66 Kommentare

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  1. Dass man beim Schärfen die 100%-Ansicht wählen muss, halte ich selbst für sinnvoll, da man so “vernünftiger” mit dem Tool umgehen kann. Damit man aber eine Vorstellung vom Schärfegrad bekommt, sollte man die Optionstaste (Mac) gedrückt halten und dann die Regler bewegen. Das visualisiert den Vorgang durch schwarzweiße Linien und hilft sehr gut, wenn man denn in Lightroom schärfen möchte :)

  2. Ja Ja auch hier muss man sagen das Lightroom noch nicht ganz aus den Kinderschuhen ist.
    Mich Ärgert das auch jedes mal mit dem Ordnen.
    Aber es kann wirklich an einem Selber liegen! Bin auch für jede Hilfe Dankbar!

  3. Dass man die Schärfung nur in 100% sieht, ist sehr sinnvoll, denn anders kann man sie nicht gut beurteilen.
    Wenn Du ein Bild nicht in zig Megapixel, sondern nur in wenigen hundert Pixeln Kantenlänge brauchst (das ist ja die Vorschaubildgröße bei Lightroom) und dafür Schärfungswirkung beurteilen willst, dann solltest Du erst die ungeschärfte Version runterechnen und dies dann schärfen.

  4. Schön, auch mal die “Downsides” des so hochgelobten Lightrooms zu lesen. Ich hätte da auch noch zwei :) :

    – Das Handling der Schieberegler ist ein grausames Gefrickel manchmal. Warum lässt sich z.B. der Farbtemperaturregler nur in diesen Abstufungen verschieben? Oft bleibt nur die manuelle Eingabe des gewünschten Wertes per Hand…

    – Beim Zuschneiden von Bildern bringe ich sehr viele Bilder häufig auf ein bestimmtes Seitenverhältnis. Dieses lässt sich als Vorgabe abspeichern. Wenn ich jetzt das Freistellen-Werkzeug auswähle, das Bild auf ein bestimmtes Seitenverhältnis bringe und dann zum nächsten Bild springe, dann muss ich das Seitenverhältnis jedesmal erneut auswählen. Supernervig!

    Ich arbeite mittlerweile mit Aperture. Das macht zwar auch manchmal Zicken und ist nicht perfekt, aber für meine Begriffe ein wenig benutzbarer.

  5. Mich nervt am meisten die – nennen wir es mal – Trägheit.
    Das ist schon echt kontraproduktiv.

    Bin mitlerweile dazu übergegangen, die fertig exportierten Bilder alle noch mal in PS zu öffnen, und da nochmal nachzuschärfen. Die Funktion in Lightroom ist wirklich n Witz.

    Dia-Shows kann man übrigens sehr schön mit iPhoto + iMovie machen. Da gibts sogar schöne schlichte Templates, die man durchaus verwenden kann.

  6. Das klingt ja mal interessant. Nicht immer nur alles positive, sondern mal was kritisches zu Top-Produkten.
    Ich selber schwanke noch zwischen verschiedenen Lösungen. Im Moment noch mit Nikon Software Suite zum ordnen, nachbearbeiten und so. Aber ich schwanke für meine Neuanschaffung noch zwischen Lightroom und Aperture.

    Hat mit letztgenanntem jemand schon Erfahrung?

  7. Ja die Geschwindigkeit nervt richtig. Aber eine Alternative gibt es ja nicht wirklich. Habe Aperture auch mal ausprobiert, für mich persönlich kein Konkurrenzprodukt zu Lightroom auch wenn ich sonst ein Apple-Fan bin. ;)

  8. @Fabian: Lade Dir doch beides als Testversion runter und probiere einfach aus, was Dir besser gefällt. Ich habe beides getestet, Lightroom hat bei mir das Rennen gemacht, allein schon wegen der besseren Zusammenarbeit mit Photoshop, auch wenn Apperture auch ganz tolle Funktionen hat.

  9. Also ich habe meinen Frieden mit Aperture gemacht. Auch wenn ich immer etwas neidisch auf LR geschaut habe, mit der Zeit entpuppt sich das Apple Tool als einzige bezahlbare Alternative dazu. Allerdings ist hier Geschwindigkeit auch ein Fremdwort. Was mich an den Mac Versionen der Adobe Programme stört ist, daß sie sich einfach nicht an die UI Richtlinien halten und irgendeine selbstgestrickte Oberfläche verwenden.

  10. Ich finde Lightroom ansich auch cool, damit jedoch Bilder entwickeln … no way! Ich hab jetzt zwar keine Rennsemmel als PC sondern nur ein Notebook (Core2Duo 2,1GHz, 3GB RAM). Mit Photoshop und dem ACR macht das aber um einiges mehr Spaß. In LR nen Verlauf ziehen? Da kann ich seit langem mal wieder ein *ROFL* schreiben…
    Bleibt mir also nichts ürbig, als die Bidler mit Photoshop zu entwickeln und danach den fertigen Kram in LR zu importieren um ihn zu verschlagworten. Dafür reicht auch die Bridge und LR war irgendwie rausgeworfenes Geld :-(

  11. guten morgen und einen netten start in die woche
    dein artikel rettet mir so ein bißchen die woche. ich nutze lightroom seit geraumer zeit, relativ kurz in der 2.0 version. genau die ersten 3 punkte (geschwindigkeit, bilderorganisation und “extrem – fenstering”) machen mir immer noch zu schaffen.
    es mag sicherlich an fehlender praxis liegen, aber zu wissen, dass man nicht allein mit diesen dingen zu kämpfen hat baut doch gewaltig auf. ich ertappe mich nicht wieder schnell “nur” zu picasa zu wechseln, aber damit lerne ich lr dann auch nicht.
    wäre im nächsten schritt interessant, wie man diese dinge bearbeiten, abstellen, optimieren kann. einiges hattest du ja dazu schon geschrieben.
    meine frage : speichert lr automatisch beim schliessen oder gibt es eine “speichern” funktion…

  12. Ist Lightroom unter MacOS langsamer als unter Windows? Oder was macht ihr alle damit, dass ihr das zu langsam findet?

    Für mich auf meiner Kiste (3Ghz Windows 7) ist Lightroom vom Tempo her nämlich völlig ok.

  13. @Medizinmann
    Was meinst du mit “speichert LR automatisch”?
    Die Veränderungen, die du an den Bildern vorgenommen hast?
    Diese musst du nicht “speichern”, da LR nicht-destruktiv arbeitet; alle Änderungen werden quasi als Meta-Daten in LR abgelegt. Du musst das Bild dann z.B. aus LR exportieren, um die Änderungen am Bild sichtbar zu “speichern” und anderen zugänglich zu machen.

  14. Fahre im Moment LR 2.4 unter Vista, kann mich aber über die Geschwindigkeit nicht beklagen. Ist allerdings ein Quadcore-Prozessor verbaut und LR scheint die vier Cores nutzen zu können.
    Mich stört seit einiger Zeit ein Bug, der LR nach dem exportieren von einigen Bildern abstürzen lässt. Zwar ist es mit steigender Versionsnummer besser geworden (d.h. ich kann mehr Bilder exportieren bevor das Programm abstürzt) aber nicht vollständig behoben. Mal sehen was 2.5 nun bringt.

  15. LR ist auch bei mir definitiv das Tool der Wahl, dennoch gibt es noch etwas, was ich hinzufügen möchte, was mich ab und zu tierisch nervt:

    Stacks funktionieren nicht in der Bibliotheksansicht, wohl aber in Sammlungen – total absurd, meines Erachtens – vor allem für Bildserien wäre das sinnvoll.
    Und, dass Flags/Rejects (P/X) nicht Bibliotheks-/Sammlungsübergreifend funktionieren, nervt mich auch. Kan aber auch ein Feature sein, wenn Leute da unbedingt unabhängig arbeiten wollen ;)

  16. Wollte das selbe fragen wie SAM …

    Bei mir läuft LR2 unter WIN XP eigentlich wunderbar – könnte mich jetzt auch nicht beklagen?

    Auf WIN7 bin ich jetzt schon mal gespannt – ob es hält was es verspricht und was man hört – ev. ist ja da sogar noch etwas kleines an Speed drin … ?

  17. An sich bin ich großer Fan des Programms. Kann die Geschwindigkeitsprobleme der anderen nicht ganz nachvollziehen. Sicherlich, manchmal hackelts ein bissel, besonders beim Prorammstart. Aber irgendwie ist das Meckern auf hohen Niveau – schaut einfach mal auf das Geschwindigkeitsverhalten der Programme von vor drei oder vier Jahren zurück. Aber bei lokalen Bearbeitungsgeschichten zieht es sich zugegebenermaßen wirklich etwas.

    Was micht richtig nervt ist, dass es keine so komfortable Möglichkeit für die Tonwertkorrektur wie im CS gibt. Will ich beispielsweise den Weißpunkt ziemlich genau setzen, dann kann ich mich mit CS diesen anpackenund nach links ziehen. Im LR dagegen kann ich nur am Belichtungsregler (oder eingeschränkt den Helligkeitsregler) drehen und der zerfetzt in den hohen Bereichen das ganze Bild. Der letzte Feinschliff geht dann meist erst im CS und das nervt, wenn ich erst dahin wechseln muss.

    Zweiter Nervfaktor: ich kann mit Shift-Tab ins Vollbild wechseln. Gut so, wenn ich dann mit selber Kombination zurückspringe, dann blendet er ALLE Seitenfenster wieder ein, also auch die, die vorher eigentlich weggeklappt waren

    Mit der Verschlagwortung komm ich gut zurecht, nutze ein hierarchisches System, was man sich allerdings vorher auch gut überlegen sollte, am besten vorher skizzieren und sich das Gesamtschema vergegenwärtigen. Was mich allerdings stört, dass LR sich oft irgendwelche Suchfiltereinstellungen merkt, wenn ich mit “m” die Filterleiste aus- und einklappe oder ich mit der Filterleiste unten arbeite. Oft merk ich erst in der Gridansicht, dass da irgendwas nicht stimmt. Und zu einem guten Programm gehört für mich volle Vorhersehbarkeit.

    zuguterletzt @Johannes: dass sich der Farbtemperaturregler nur in diesen Abstufungen verschieben lässt, kann daran liegen, dass du ein JPG bearbeitest. Bei einem RAW geht das eigentlich bei mir stufenfrei
    Apropos JPG. Benutze diese zwar nie, nehm aber immer mal Fremdbilder in die LR-Datenbank mit auf und da fiel mir auf, dass bei jpg das Bearbeiten und Springen zwischen den Ansichten deutlich langsamer vonstatten geht als bei Raws. Oder bilde ich mir das ein?

  18. Ich finde die Geschwindigkeit von LR akzeptabel, selbst bei 21 MP Files aus der M5DII geht es recht flott. (64-Bit Mac, Snow Leopard). Das Scrollen in der Übersicht kann man durch Rechlich Preview-Cache beschleunigen (ich habe da 15GB eingestellt)

    Beim Schärfen muss ich meinen Vor-Kommentatoren recht geben, das macht wirklich nur bei 100% Ansicht Sinn. Allerdings sind mir Niedrig, Mittel und Hoch auch etwas zu wenig Einstellmöglichkeiten. Andererseits, wenn ich ein Bild wirklich schärfen will, mache ich das in Photshop, einzeln pro Bild. Nur weil Einstellung X für ein Bild ok ist, muss sie noch lange nicht für einen ganzen Batch-Export passen.

    Den Fenster-Overkill kann man ganz gut mit selektiven Ein/Ausblenden (rechtsklick auf das kleine Dreieck) steuern. Hier arbeite ich liebend gerne mit Tab (blendet die Fenster Links und Rechts ein und aus) und Shift+Tab (blendet alle Fenster ein/aus).

    Was mich aber wirklich stört bis richtig ärgert: Wenn ich ein Masterfile lösche, verschwinden ohne Warnung und ohne “Undo” auch alle virtuellen Kopien. Das ist für mich der Supergau, da ich oft von einem Bild virtuelle Kopien anlege, die dann z.B. einen anderen Ausschnitte, spezielle Bearbeitung, S/W etc haben, gegenüber meinem (ebenfalls nachbearbeitetem) “Original”.

  19. zum Thema Geschwindigkeit kann ich nur mal einen Vergleich mit DxO Optics Pro anregen… Dann weiss man erst wie träge ein Programm sein kann. Lightroom ist dagegen gefühlt pfeilschnell.

    Das Ordnen der Bilder gelingt mir mit Tags, Bewertungen und besonders den smart collections eigentlich sehr gut. Hab eigentlich selten schwierigkeiten zu finden was ich suche.

    Aber die ganze Sache steht und fällt mit dem taggen der Bilder…

    Das Problem schärfen ist in der Tat ein Problem…

    Das Fensteroverkill problem hab ich mit zwei Monitoren und den Tasten F5, F6, F7, F8, f und t im Griff.

  20. Mal generel an die Leute die sich über die Geschwindigkeit beklagen? Nutzt ihr den auch wirklich das “Katalog” feature? Oder ist die ganze Fotobibliothek mit 100000 Dateien schön in einem Katalog vereint? Das zieht nämlich ordentlich an der Geschwindigkeit. Werden DNGs genutzt oder “normale” RAWs?

    Viele der bemängelten Punkte, wie zum Beispiel das “Fensterproblem” sind relative klare RTFM Problem ;)

    Ich kenne kaum ein Programm das sich so extrem auf den eigenen Geschmack und Vorlieben einstellen lassen kann wie LR, mal abgesehen von den meisten anderen Adobe Programmen. Das ist schon wirklich meckern auf hohem Niveau :)

    Schärfen in der verkleinerten Ansicht, tut mir leid aber das ist ein Schuss in Knie. Selbst in Photoshop kann man schärfen wirklich nur in der 100% Ansicht bewerten und durchführen.
    Die Schärfeoptionen beim Export sind recht simpel gestrickt, wohl war, ähnlich denen beim runterrechnen in PS aber man muss sie ja auch nicht benutzen ;)

    Auch die Möglichkeiten der Katalogisierung / Sortierung sind unglaublich vielfältig. Ob nun über Ordner, vernünftige Metadaten oder eine penible Verschlagwortung. Die Optionen sind fast endlos. Aber ich muss gestehen das optimale System habe ich noch nicht gefunden, das liegt aber nicht an LR ;), das biete ja eigentlich alles was man braucht.

    LR ist ein unglaublich komplexes Programm mit dem man sich wirklich eingehend beschäftigen muss.

  21. Also “Standart” kannst du mit Sicherheit nicht auswählen :)

    Bride ist auch lahm, aber reicht völlig. Und für RAW-Bearbeitung gibt’s dann noch CameraRaw. Wenn schon Raw, dann für jedes Bild individuell, da bringt der Workflow von LR auch nix :)

  22. Ich bin in der glücklichen Lage, dass Lightroom nicht das langsamste Programm auf meinem Rechner (PC) ist, das ist nämlich mit Abstand iTunes. Dagegen flutscht LR wie ne 1, auch wenns ebenfalls sehr träge ist.

    Zu der Diashow, ich hab irgendwo mal nen tipp gelesen, wie man das als PDF slideshow machen kann. PDF kann ja mittlerweile ziemlich viel.
    Ist zwar kein video, aber besser als nix.

    • @Frau Zausel: Nein, das ist ja nur meine Empfehlung und die ist nicht der Weisheit letzter Schluß. Und das meine ich wirklich so – natürlich kannst Du auch in JPEG fotografieren und ohne Lightroom auskommen. Klar doch!

      @Ben: Da müsste ich extra mal was zu schreiben. Prinzipiell speichere ich alle Fotos auf zwei Festplatten und importiere von einer Platte die Bilder in Lightroom unw…

      @Pixelbaron: Jupp – gebe Dir recht, Lightroom lässt sich super anpassen – aber im Punkto Organisation sehe ich da noch viele Ausbaumöglichkeiten…

  23. Was ich mich ja eigentlich frage ist, wie organisierst Du festplattentechnisch deine Fotos? Lässt Du Lightroom alle auf einer externen Platte speichern, oder im Netzwerk, alles auf einem Rechner? Und wie machst Du dann Sicherungen, wenn die Platte(n) vollläuft?

  24. Vielleicht noch zwei Tipps:

    1.) Schärfen: Schaut Euch LR/2Mogrify an (http://www.photographers-toolbox.com/products/lr2mogrify.php)
    Dieses Plugin kümmert sich um die Ausgabeschärfe. Die Einstellungen kann man in den Export-Profilen hinterlegen, die Schärfungsalgorithmen sind von Imagemagick, also hervorragend. Wenn man es einmal eingestellt hat, muss man sich nicht mehr kümmern und bekommt knackscharfe Bilder.

    2.) Die Organisation der Fotos auf der Platte gibt LR ja zum Glück nicht (mehr) vor, sondern man kann sie in Ordnern organisieren, die sich dann 1:1 auf Platte und in LR wiederfinden. Das war in der ersten Version noch nicht so und wurde von vielen Usern bemängelt. Vielleicht als Idee, ich mache es so:

    Fotos
    –2008
    —-2008_00_Diverses
    —-2008_01_Fehmarn im Januar
    —-2008_02_Brasilien Reise
    —-2008_03_ …
    –2009
    —-2009_00_Diverses
    —-2009_01_Costa Rica
    —-2009_02_…

    Also nach Jahren, dann jeweils einen Ordner für Diverses und darunter Ordner für größere “Shoots”. Bestimmt nicht für jeden geeignet, aber für mich funktioniert es seit Jahren sehr gut. Alle weiteren Kriterien (Kataloge, etc.) nutze ich auch, nur mit dem Taggen bin ich faul…

    3.) Speed… Ja, könnte besser sein. Nach umstieg auf einen Core I7 mit 8GB unter W7/x64 hatte ich mir eigentlich einen Performance-Boost erhofft, aber an vielen Stellen fühlt sich LR immer noch träge an, da bleibt nur das Hoffen auf Version 3.

    So long,
    Gunther

    _____________________
    gwegner.de – Fotografie, Reiseerzählungen und mehr…

  25. Hallo Martin,
    Für das erstellen einer Slideshow bzw. Diashow könnte ich noch auf IrfanView verweisen. Schau es dir einfach mal hier an. Es kann die Diashow mit Musik als .exe, über .txt oder auch auf CD gebrannt verarbeiten, im Vollbild oder einer beliebigen Fenstergröße oder Bildschirmschoner und und und …
    Diese kleine Tool kann eigenltich noch viel mehr … Batchverarbeitung (Größe, Umbennen …) mit dem Pluginpacket und dem Raw-Plugin von Adobe kann es übertrieben gesagt, jedes Bildformat und auch andere Mediaformate anschauen. Oder die Thumbnails aus mehreren Unterordnern anzeigen lassen. es zeigt die exif und iptc von Bildern an … und und und …das ganze ist freeware !!
    Ich nutze es sehr viel und gerne …
    bis denne danne :o)

  26. Da fällt mir ein: Kann ich in Lightroom eine Web-Gallerie erstellen, bei der man jedes Bild auch in voller Größe downloaden kann?

    Ich hätte gerne eine Seite zum online durchblättern, bei der bei jedem Bild ein Download-Button ist.

    Danke schonmal!

  27. Heutige Kameras haben 10 bis 25 Mio Pixel. Davon sieht man in der Normalansicht 1/20 bis 1/10. Insofern kann man da kaum Auswirkungen des Schärfens sehen.

    Das Lightroom im Vergleich zu Photoshop langsamer ist, liegt vor allem daran, das Lightroom nicht destruktiv arbeitet. Da das Originalbild nie verändert wird, muss Lightroom Dinge intern wieder und wieder berechnen, die in Phgotoshop ein einziges Mal berechnet werden und fertig. Je mehr man an einem Bild in Lightroom schon gewerkelt hat (langes Protokoll), umso langsamer wird Lightroom bei dem Bild.

    Das Beste: Wenn Du Dir eine 7D oder 5DII kaufst, ist Lightroom wegen der verdoppelten Pixelzahl nur noch halb so schnell. Das unterschätzen viele. Im Prinzip kann man zum Anschaffungspreis der 7D oder 5DII gleich noch die kosten eines neuen Rechners addieren.

    • @Guido: Sehr gute Erklärung – jetzt versteh ich auch, warum Lightroom zunehmend langsamer wird, wenn ich an einem Foto länger arbeite. Danke! Und ja, mit der neuen Kamera werde ich nicht um einen neuen Rechner drumdrumkommen.Wegen dem Schärfen: In Photoshop sehe ich wenigstens noch das geringe Ausmaß einer Schärfung des gesamten Bildes – auch in der der 10% Ansicht. Bei Lightroom ändert sich aber gar nichts – und das ist es, was mich stört. Weißt Du, wie ich meine?

  28. Blogartikel dazu: Tweets die X erwähnen Was mich an Lightroom nervt | Digitale Fotografie Lernen - KWERFELDEIN - Martin Gommel -- Topsy.com

  29. Also ich benutze auch sehr gern und oft LR und das auf einem sehr alten Laptop (Centrino I 1,7GHz 768RAM, Win7 Pro) und das ist schon langsam, aber es geht. Was mich aber nervt sind manche Möglichkeiten die fehlen.
    Den Umgang mit RAW/jpg Kombis ist z.B. sehr unausgegoren. Wenn ich zur Sicherheit noch ein RAW dazuschieße, das ich in den meisten Fällen wieder lösche, dann muss ich das RAW als eigene Datei importieren. Aber jede Bewertung, Änderung oder Tag das ich mache muss ich dann doppelt machen. Andererseits kann ich auch nicht einfach aus einer RAW/jpeg Kombi das RAW oder auch das jpg selektiv rauslöschen. Und wiederum andererseits kann ich, wenn ich die Bilder nach Aufnahmezeit staple alle Bilder eines Burst-Shots auf einem Haufen zusammensuchen und dort ist dann auch nicht die Funktion, dass das was ich auf den Stapel anwende auf alle Bilder angewendet wird. Alles nicht so besonders gut…
    Die Live Bearbeitungen sind in LR auch echt superlangsam, da kann man mir aber auch nicht sagen, dass das in PS anders ist. Dort kann ich auch mit Smartfiltern nondestruktiv arbeiten und es ist noch schneller.
    Und zum DNG: So lange das noch weniger bietet als das echte RAW kommt das einfach nicht in Frage!

    Tja und was fehlt nun eigentlich noch zum sortier-Glück? Einen konstruktiven Vorschlag gab es ja hier auch noch keinen, oder?

  30. Ich hab LR zwei mal eine Chance gegeben! Beide male wurde ich enttäuscht. Auf meinem PC (mit 4×2,9 GHz + 8 GB Ram + Platte mit 10.000 RPM + Vista 64) kann ich zwischen den Bearbeitungsschritten aufs Klo gehen!

    Ich bleibe bei Photoshop!
    Kann ich nur jedem wärmstens Empfehlen, das mal als Alternative zu testen! (Bridge + Camera Raw [+ Photoshop]). Ich finde Camera Raw wesentlich aufgeräumter und einfacher zu bedienen. Davon abgesehen ist es wesentlich schneller.
    Organisieren kann man mit Bridge vielleicht sogar besser als mit LR!

    Was mich an LR noch nervt ist, dass es sich immerzu aufdrängt, sobald man mal die Karte aus der Kamera ansteckt! Sofort will LR die Bilder importieren, Kataloge erstellen…
    Ich sortiere meine Bilder per Hand aus, der Rest kommt in einen passenden Ordner auf die Externe Platte!

    So läuft das bei mir.
    Mehr brauch ich nicht!

  31. “Die angezogene Handbremse” kenne ich nur zu gut!
    Ich hatte mir extra nur für Lightroom einen schnelleren Rechner (4GB RAM, 4x Intel i7 Core 2,66 GHz) zugelegt, doch Lightroom kommt bei RAW Dateien mit einer Auflösung von 21 Mil. Pixeln zum Stocken. Und bei mir zu minutenlangen Wartezeiten…

    Muss man leider mit leben. Noch! Wird ja bald Zeit für die 3. Generation. :)

  32. Das mit der Geschwindigkeit verstehe ich überhaupt nicht. Als Nikon User bin ich Capture NX gewöhnt und im Vergleich dazu ist LR ein Rennpferd. Natürlich kann es immer etwas schneller gehen – keine Frage. Für mich auch ein Grund (neben der High – Iso – Fähigheit) wohl lange Zeit bei meiner D700 zu bleiben. (und nicht auf zukünftige Pixelmonster zu setzen)

    Die anderen Kritikpunkte kann ich nur bestätigen. Vor allem dass mir vorgeschrieben wird (wie auch manche Kommentatoren weiter oben es tun) in welcher Ansicht ich schärfen darf ist mir ein Greuel. Ich möchte das bitte selbst entscheiden. Ich brauche grundsätzlich keine 100% Ansicht (außer vielleicht zur Retusche). Ich beurteile Bilder nur indem ich sie in Gänze überblicken kann. Nur so wirkt ein Foto auf mich.

    Ein bisher noch nicht angesprochener Punkt ist das Fehlen eines Soft-Proof. So muss ich eben doch sehr oft zu PS wechseln, obwohl ich praktisch nur sehr selten dortige Bearbeitungschritte benötige.

    Zudem bekommt man leider egal bei welcher Einstellung nicht den selben Schärfeeindruck wie bei der Bearbeitung mit Capture NX. Dafür ist die Bearbeitung der Farben in LR wesentlich besser und vor allem einfacher gelöst als bei allen anderen Programmen die ich kenne.

  33. Du sprichst mir aus der Seele. Die Geschwindigkeit nervt mich vor allem, wenn ich am Histogram rumschraube und das Ergebnis erst so zeitverzögert erscheint, dass ich längst weitergeschraubt habe. Das Schärfen (vor allem für die Web-Ausgabe) ist der Grund, warum ich dann doch immer wieder nochmal zu Photoshop exportiere.
    Was die Musik bei Diashows betrifft kann ich nur hoffen, dass Adobe ein Einsehen hat und diese völlig unsinnige Einschränkung bei der nächsten Version wegfallen lässt.
    ABER… Lightroom ist trotzdem das beste was mir in den letzten Jahren fototechnisch passiert ist und irgendwo müssen die Jungs von Adobe ja auch noch Entwicklungsmöglichkeiten haben.

  34. Ich habe zu Beginn meiner Arbeit mit Lightroom ähnliche Probleme gehabt. Insbesondere nervte micht die nicht vorhandene Arbeitsgeschwindigkeit der 1.xx – Versionen. Das hat sich inzwischen geändert, LR läuft hier – auch dank einiger Tipps auf diversen Webseiten – recht schnell.

    Für die Organisation der Bilder habe ich inzwischen ein für mich akzeptables Vorgehen gefunden. Auch eine Möglichkeit, meine Bibliotheken auf zwei Rechnern zu verwenden, habe ich inzwischen gefunden: Einfach eine externe HDD nehmen. Man muss zwar ein klein wenig tricksen, aber hier funktioniert es.

    Womit ich trotz vieler Versuche einfach nicht klar komme ist der Pinsel im Entwickeln-Modul. Ich habe das System bisher noch nicht verstanden. Wieso arbeitet das nicht genauso, wie im Photoshop?

    Das Diaschaumodul? Ich gebe zu, ich habe es noch nie aufgerufen. Ich brauche es auch nicht, denn zur Erstellung von Diaschauen benutze ich ein wesentlich besseres Programm. Das Modul könnte man in einer folgenden Version von Lightroom ruhig weglassen.

    Das Webmodul finde ich toll, wenn man mal schnell ein paar Bilder online stellen will. Das geht flott und die angebotenen Vorlagen sind recht ansprechend. Zudem kann man auch andere Vorlagen einbinden.

    Was mich als Stockfotograf aber besonders ärgert ist, dass die Stichwörter immer alphabetisch sortiert werden. In vielen Stockagenturen werden aber die ersten 5-10 Stichworter als wichtigste behandelt. Das hat zur Folge, dass ich die Stichworte nochmal in einem externen Programm bearbeiten muss, bzw die Stichwortbearbeitung Lightroom nicht überlassen kann.

    Alles in allem möchte ich das Programm aber nicht missen. Ich finde es einfach geil und man jedes gute Programm auch noch bessre machen.

  35. Ich kann Pixelbaron voll und ganz zustimmen. Hier wird auf ziemlich hohem Niveau gemeckert. Und viele der Punkte, die hier kritisiert werden, sind nicht wirklich Fehler oder Unzulänglichkeiten der Software sondern entstehen meiner Meinung nach eher aus Unwissenheit, wie das Programm optimal für verschiedene Zwecke eingesetzt werden kann. In der Dokumentation und in der Hilfe erfährt man zwar alles über die unzähligen Funktionen, aber es fehlen grundlegende Informationen, wie man einen effektiven Foto-Workflow mit Lightroom aufbaut. Ein Werkzeug will halt auch richtig benutzt werden …

    @Michi.G85: automatischen Import kann man deaktivieren.
    @Marian: Was gefällt dir nicht an dem LR-Verlaufstool? Ich find das richtig cool und einfach zu bedienen.

    Zum Thema Geschwindigkeit: auf einem MacBook Pro 2.8GHz mit Mac OS X 10.6 und 4 GB RAM läuft das Programm spitzenmäßig. Kann nicht klagen.
    Kleiner Tip: Kataloge nicht zu groß werden lassen. ;-)

  36. Ich kann das überhaupt nicht nachvollziehen. LR ist imho das beste Programm überhaupt, um Fotos in einer flexiblen, logischen und sinnvollen Art und Weise zu organisieren. Man muss nur Weg von diesem “Ich lege alles in Ordnern ab”-Denken. Ich importiere ALLE Foto auf der FEstplatte in einem einizigen Ordner “RAW Archiv”. Den Rest mach ich mit LR. Das führende System sind hier bei mir Tags, die ich sofort nach dem Import zuweise. Vorab habe ich mir eine umfangreiche Struktur in der Stichwortliste überlegt.

    – Architektur
    – Events
    – Food
    – Fortbewegung
    – Objekte
    – Personen
    – etc.

    Über Smart-Sammlungen kann man dann auch wieder so ne Art Ordnerstruktur herzaubern; Alle mit Stichwörter Urlaub, Dänemark aus dem Jahr 2009. Ende.

  37. Nebst den gesagten Punkten (Performance, Organisation, Schärfen etc.) ärgert mich auch das Entrauschen. Es ist für mich schlicht nicht befriedigend. Ich möchte doch ein stark rauschendes Bild zuerst entrauschen und anschliessend nachschärfen. Aber irgendwie sehe ich nicht was abgeht. Toll wäre hier, wenn ich das Noiseninja-Plugin von Photoshop benutzen könnte.

  38. Was mich am meisten nervt: Ich kenne keine Funktion die Vorschaubilder mal zentral neu berechnen zu lassen. Est gertern musste ich das Importieren von 2000 Bildern abbrechen bevor die Berechnungen komplett durch waren. Jetzt klickt man ein Bild an und WART WART WART.. warum gibt es keinen Button : Vorschauen neu generieren ???

  39. Mich nervt an Lightroom diese Bibliothek Funktion. In Camera Raw werden Änderungen an den Raws in einer Datei neben dem Raw erstellt, in Lightroom in der Bib – wenn ich jetzt z.B. ein bearbeitetes Foto verschieben möchte ist auch die Raw-Bearbeitung futsch. Oder kann man irgendwie einstellen, dass Lightroom eine Bearbeitungs-Datei neben dem Raw erstellt?

  40. habe in einem Forum von einem sehr großen Geschwindigkeitsgewinn gelesen, wenn der Katalog und alles was dazu gehört auf eine Solid-State Platte ausgelagert wird.
    Nur die Preise für derartige Speichermedien sind momentan noch heftigst….außerdem steht USB 3.0 in den Startlöchern.

  41. Das mit der Fotoverwaltung stimmt. Was benutzt du denn für ein Programm, wenn nicht Lightroom? Oder nimmst du das dann grummelnd?
    Ich wechsele immer zwischen ACDSee, Lightroom und Picasa hin und her, weil kein Programm alles bietet. Leider.

  42. Da ich ne englische Version habe kann ich nicht sagen wie die Punkte genau in deutsch heissen, aber ihr werdet es schon finden.

    @ucki:
    > warum gibt es keinen Button : Vorschauen neu generieren ?
    Gibt’s in verschiedenen Optionen ;)

    Bilder markieren, ” rechts klick > Metadata > Update DNG previews and metadata ” (klappt nur bei DNGs)
    Ansonsten gibt es unter ” Library > Previews ”

    @Rene:
    >einstellen, dass Lightroom eine Bearbeitungs-Datei neben dem Raw erstellt?
    Unter “Catalog Settings” einfach “Write changes automatically into XMP” einstellen, das sorgt für Kompatibilität zwischen verschiedenen Programmen. Ansonsten einfach DNG benutzen, ist was handlicher.

  43. Hallo,

    hier ein Paar Anmerkungen zu Fragen/Behauptungen in diesem Thread:

    Zum Thema Geschwindigkeit:
    Bei mir läuft LR auf einem MacBock Pro late 2008. Ich habe einen Katalog der knapp 40 Tausend Bilder (DNG) umfasst und ich habe nicht das geringste Geschwindigkeitsproblem. Der Flaschenhals bei mir ist die per USB angeschlossenen externe Festplatte, auf der sich sämtliche Bilder befinden. Aber das stört nur ab und an.
    Pixelbaron sagt:
    „Unter “Catalog Settings” einfach “Write changes automatically into XMP” einstellen, das
    sorgt für Kompatibilität zwischen verschiedenen Programmen.“
    Abgesehen davon, daß das mit Kompatibilität nichts zu tun hat – hier handelt es sich wahrscheinlich um die effektivste Bremse für Lightroom, da diese Einstellung LR veranlaßt, jeden Mausklick in eine Datei zu schreiben (enweder in eine XMP-Datei oder in den entsprechenden Bereich der DNG-Datei).
    Wer also Geschwindigkeitsprobleme hat, sollte prüfen, ob das bei ihm eingestellt ist, und ggf. diese Funktion abschalten. Nebeneffekt: Man muß danach selbst dafür sorgen, daß die Bearbeitungsprotokolle zu den Bilddateien geschrieben werden. Das geht simpel mit Steuerung+S für alle ausgewählten Bilder. Wenn man das nicht tut, hat man die Bearbeitungsprotokolle nur im LR-Katalog, so daß sie für die Bridge oder ACR nicht sichtbar sind. Ich vermute, das ist es, was Pixelbaron mit „Kompatibilität“ meint.

    Zum Thema Schärfen:
    Zunächst mal zum Konzept
    (alles hier gesagte macht nur Sinn in Verbindung mir RAW-Dateien):
    Lightroom kennt 3 Stufen des Schärfens: 1. das sog. capture sharpening, das auf die mit der digitalen Aufnahme immer verbundene Unschärfe zielt, 2. das creative sharpening, das nach ästhetisch-künstlerischen Gesichtspunkten Schärfe oder Unschärfe ins Bild bringt und 3. das output sharpening, das unter Berücksichtiung der Ausgabegröße für das jeweilige Ausgabemedium schärft.

    Das Konzept sieht weiterhin vor, daß die Schärfung genau in dieser Reihenfolge durchgeführt wird. Die Algorithmen für die Ausgabeschärfung werden so gesteuert, daß das Bild zunächst auf die gewünschte Größe herunter oder hinaufgerechnet wird und anschließend die Schärfung stattfindet. Die Algorithmen, die hier zum Einsatz kommen, basieren auf umfangreichen Tests, d. h. sind nicht bloß Theorie.

    Nur zur Beurteilung der Schärfe:
    Wenn das Bild nicht 1:1 (oder größer) angezeigt wird, kann die tatsächliche Schärfe niemals beurteilt werden, denn um das Bild kleiner anzuzeigen, müssen ja – je nach Auflösung des Monitors und gewählter Betrachtungsgröße – mehrere Bildpixel zu einem Bildschirmpixel zusammengerechnet werden. Damit geht unweigerlich Schärfe verloren.
    Hat man es mit einer RAW-Datei zu tun (und mit was anderem sollte man es nicht zu tun haben!), die man als JPG für den Bildschirm ausgeben will, macht das Schärfen in einer verkleinerten Ansicht erst recht keinen Sinn, da ja noch der Kompressionsmechanismus die Schärfe beeinflußt, der immer erst bei Exportieren greift. Die Ausgabeschärfung beim Export berücksichtigt sowohl die Bildgröße als auch die JPG-Eigenschaften.

    Alternativ: erst als JPG exportieren und danach das JPG schärfen. Das dürfte ja dann auch in der 1:1 Ansicht komplett auf den Bildschirm passen (wenn es für den Bildschirm gedacht ist).

    Zum Schärfen (capture sharpening) selbst. Das ist in der Tag ein ziemlich aufwendiger Prozeß. Eine Hilfe ist – wie schon von Besim erwähnt – die Alt-Taste gedrückt zu halten, wenn man die Regler betätigt. Die Vorgaben für Porträt und Landschaft sind aber meiner Meinung nach ziemlich gute Ausgangspositionen und können ja schon beim Import der Bilder angewendet werden.

    Zum Beschneiden
    Man kann nicht nur bestimmte Beschnittproportionen zu den vorhandenen hinzüfügen, man kann diese auch als Entwicklungsvorgaben speichern und damit dann auf viele Bilder gleichzeitig anwenden. Allerdings ist Beschnitt ja immer ein Ausschnitt und das hat zur Folge, daß man für jedes einzelne Bild festlegen muß, wo dieser Ausschnitt liegen soll.

    Betätigung der Regler:
    Wem die Genauigkeit der Regler nicht ausreicht, der kann das rechte Panel einfach breiter ziehen. Dadurch werden auch die Regler breiter und es kann genauer gearbeitet werden.

    Stacks
    funktionieren zumindest in LR2 auch in der normalen Bibliotheksansicht.

    Flags
    funktionieren in Sammlungen genauso wie in der Ordneransicht.

    Automatisches Starten des Import-Dialogs, wenn eine Karte eingeführt wird: Läßt sich in den Voreinstellungen abschalten

    Und außerdem:
    Hier wird von vielen nicht nur auf hohem Niveau sondern auch auf hohem Niveau der Ahnungslosigkeit gemeckert. (Es soll auch Bücher und anderes Lehrmaterial zu LR geben!)

  44. @starkfried (59) – volle zustimmung, war aber zu faul alles so genau aufzuschreiben (s. 58)
    zu “Automatisches Starten des Import-Dialogs” – LR 2.4 für _windows_ hatte einen Bug und das ausschalten ging nicht. in 2.5 trifft diesen Bug nicht mehr auf.

    Zum schluss noch mal an alle:
    RTFM, schärft in 100% und sei die Macht mit Euch!
    :)

  45. Kann mich dem meisten nur anschließen. Habe mir vor ein paar Tagen wieder einmal eine neue extrene HD gekauft und mir überlegt ob ich meine Ordnerstruktur überdenken sollte – aber ich fand im Netz keine “perfekte Lösung” für das Problem.

    Das mit dem Schärfen ist mir auch ein Dorn im Auge.

    Und was mich auch sehr stört – ok vielleicht bin ich auch nur zu dumm dazu: Stufenloses zoomen.
    Ich würde gerne – wie in 99% aller anderen Bildbetrachter – mit der +/- Taste zommen können (nehme auch andere Tasten im Notfall :) ). Aber entweder es geht nicht oder ich bin zu dumm. Kann ja nicht sein, dass dies nur über den Navigator auf der linken Seite geht..

  46. Blogartikel dazu: … nachbelichtet » Video-Tutorial: Schärfen in Adobe Lightroom 2

  47. Blogartikel dazu: 6 SpeedUp-Tipps für ein schnelleres Lightroom | Digitale Fotografie Lernen - KWERFELDEIN - Martin Gommel

  48. “Denn in der Normalansicht meines Bilder ändert sich überhaupt nichts, wenn ich das Foto schärfe. Da kann ich drehen und machen was ich will, Lightroom scheint zu pennen. ”

    du sprichst mir aus der seele martin…
    ich sehe für mich keinen vorteil auf 100% zoomen zu müssen um die schärfe zu sehen – ich seh da lieber das große gnaze beim schärfen.

    was mich auch noch stört – wobei es auch sein kann dass ich die funktion einfach noch nicht gefunden habe. jedenfalls ist es mir bisher nicht gelungen einen weissabgleich nach meinen vorstellungen durchzuführen. ich stell mir das so vor wie im capture nx – wenn ich dort mit der pipette auf den hintergrund klicke wird diese farbe als weiss angenommen & das restliche bild angepasst – im lightroom bekommt das bild bei selber vorgehensweise einen unschönen farbstich – jemand einen tipp?

    ich hab bisher auch noch keine für mich zufriedenstellen organisationslösung für meine pics gefunden – lightroom überzeugt mich da nicht so ganz…
    kann gar nicht genau sagen warum

    evtl. hab ich einfach noch zu wenig damit gearbeitet…

  49. @michi
    “was mich auch noch stört – wobei es auch sein kann dass ich die funktion einfach noch nicht gefunden habe. jedenfalls ist es mir bisher nicht gelungen einen weissabgleich nach meinen vorstellungen durchzuführen. ich stell mir das so vor wie im capture nx – wenn ich dort mit der pipette auf den hintergrund klicke wird diese farbe als weiss angenommen & das restliche bild angepasst – im lightroom bekommt das bild bei selber vorgehensweise einen unschönen farbstich – jemand einen tipp?”
    Nicht aufgeben! Weitersuchen lohn sich!

  50. Ja – es gibt so viele Dinge, aber auch andere Programme sind nicht fehlerfrei. Was mich jedoch wirklich sehr stört, Skalierung und das Schärfen bei der Ausgabe. Das keine Möglichkeitbesteht hier weiter Einstellungen vorzunehmen ist schon eine sehr starke Einschränkung. Vor allem wer glatte Verläufe (Architektur, Interieur usw) benötigt kann nichts mit Lighroom bei diesem Ausgabeschritt machen. Es fehlt einfach die Möglichkeit zu wählen zwischen, Bilinear, Bikubisch und der Pixelwiederderholung für glatte Verläufe. Ich fotografiere beispielsweise sehr viel auf Messen. So eine Messestand wird in Lighroom regelrecht runiniert, wenn er dort skaliert oder geschärft wird. Von Nikons NEF import will ich erst garnicht reden. Macht mal den Test und importiert das gleiche Bild als Tiff von ViewNX oder NX2 in Lighroom. Aber vorsicht, danach könnt ihr schlecht schlafen: http://www.fotografen-welt.de/nikon-nef-lightroom-photoshop-raw.html