Kwerfeldein
17. September 2009 Lesezeit: ~ 2 Minuten

Warum ich fotografiere

fotografierenIch liebe gute Bilder.
Ich habe absichtlich das Wort “Bilder” und nicht “Fotos” benutzt. Sei es ein Kino-Film, eine dramatische Malerei, eine fein definierte Bleistift-Skizze, oder Streetart mit Style – all das zählt für mich zum Medium Bild. Und gute Bilder ziehen mich magnetisch an. Sie lösen in mir etwas aus, für das ich nur schwer Worte finde… Faszination, Lebenslust, Tiefe – ja, in diese Richtung geht es. Das und noch viel mehr finde ich in Bildern, die mich überzeugen und ansprechen.

Ich liebe es, zu fotografieren
Nicht nur das betrachten, nein erst recht das gestalten von Fotos macht mir unglaublich viel Spass. Es ist nahezu elektrisierend, die richtige Perspektive zu finden, mit der Person zu agieren, die fotografiere und somit ein Foto tatsächlich zu komponieren. Manchmal bekomme ich schweißige Hände, weil es so etwas einzigartiges ist, ein Foto zu erstellen. Natürlich gibt es auch andere Zeiten, in denen überhaupt nichts elektrisierend ist und es nur um das Foto geht. Aber selbst da wirst Du mich meistens lächeln sehen. Einfach deshalb, weil es mir Spass macht, zu fotografieren.

Ich liebe es, Fotos zu bearbeiten
Am Rechner zu sitzen, Fotos zu optimieren und das Beste aus ihnen herauszuholen ist die Sahne auf dem Himbeerkuchen. Natürlich bedeutet das auch Arbeit, aber dabei vergesse ich (gerne) einmal die Zeit, und 2-3 Stunden vergehen wie im Flug. Ich liebe es, ein Foto nach dem anderen zu optimieren und mich nicht ewig an einzelnen Bildern aufzuhalten. Diese Abwechslung, der “Workflow” dahinter (am besten mit ner fetten Metalcoreplatte im Ohr) macht mir unglaublich viel Spass.

Ich liebe es, Momente aus meiner Sicht festzuhalten und zu zeigen.
Die Fotografie ermöglicht mir es über die Begrenzung von Worten hinaus etwas zu sagen. “Es geht auch anders” ist z.B. so etwas, was mit meinen Fotos sagen will. Wenn ich mir heute meine Portraits von Menschen, Kindern und Hochzeitspaaren so anschaue, dann sehe ich da genau dieses Thema, welches sich wie ein roter Faden durch meine Arbeit zieht. Ich zeige also der Welt, das was ich sehe (und wovon ich überzeugt bin, dass die Welt sehen sollte). Sei es gedruckt oder im Internet, diese Chance ist ein Previleg für mich.

Das sind Gründe, warum ich fotografiere.

Warum fotografiert ihr?

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44 Kommentare

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  1. Für die Nachwelt! Mein Opa, lange verstorben, hat extrem viel fotografiert. Jetzt kann ich mich durch den Dachboden wühlen, und nach seiner ,,Persönlichkeit” suchen. Die Entwicklung ist wahnsinnnig; allerdings hat er es auch fast 60 Jahre betrieben.
    Ein anderer Grund ist das schlechte Gedächtnis: So kann ich mindestens noch die Bilder konservieren. Da schreibe ich nämlich ab und zu kleine Notizen dazu, und schon fällts mir wieder ein.
    Nachbearbeitung (egal was für ein Programm) mag ich allerdings gar nicht. Ich mach es zwar ab und zu, aber mehr schlecht, als recht.

  2. um die vielen schönen sachen, die manch anderer vielleicht gar nicht mehr bemerkt, mal vor augen zu führen. viele leute gehen mit offenen augen durch die welt, und sehen doch nicht die ganze schönheit die da draußen ist… und fotos bewahren sie. wenn sie gut sind. (daran arbeite ich noch…) ;)

  3. Schöne Gründe!
    Wie so oft, ist es bei mit sehr ähnlich.
    Es ging mir immer schon um Gestalten. Mit Bildern etwas auszudrücken. Mit Bildern mich und andere begeistern.
    Ob einem das gelingt steht auf nem anderen Blatt.

    Ich hab über Umwege zur Fotografie gefunden.

    Als Teenie hab ich schon gerne gemalt.
    http://pixelboogie.de/old_site/images/past/jimi.jpg

    Damals in den 90ern als Vollblut-Hippie mit langen Haaren war alles digitale für mich undenkbar. Dali war mein großes Vorbild, und ist es in gewisser Weise auch immer noch, weil ich versuche aus meinen Landschaftsbildern eine ähnlich surreale Simmung zu kitzeln.

    Dann irgenwann hab ich erkannt, dass Computer ja doch nicht so uncool sind, und ich fing an mich für Webdesign zu interessieren. Darüber kam ich zu 3D-Design, was ich auch eine Zeit lang gemacht hab.

    http://pixelboogie.de/old_site/images/past/robo_matrix.jpg

    Das hat mich aber irgendwann nicht mehr so richtig gepackt, weil es doch zu künstlich war.
    Durch das Fach “Audivisuelle Gestaltung” in meiner Ausbildung hab ich die Fotografie entdeckt, fand das alles total spannend. Das hat dann so 3-4 Jahre in mir gewirkt. Während dessen hab ich mit Handys oder billigen Digicams geknipst und rumprobiert. Bis ich mir dann vor 3 Jahren meine erste Bridge Kamera von Fuji gekauft hab…WoW! Da kann man ja alles manuell einstellen! Naja und nochmal 2 Jahre später wurde die Fuji verkauft und eine DSLR gekauft

    …to be continued ;)

  4. Ich glaube ich hab in meiner Jugendzeit (darf ich das sagen mit 23? ;) ) schon recht gern fotografiert, damals noch mit einer analogen Vollautomatik-Kamera. Was mich damals dazu gebracht hat, weiß ich nicht mehr genau. Wahrscheinlich waren es einfach die typischen Familien-Erinnerungsfotos.

    Irgendwann hatte ich dann meine erste kompakte Digicam (ca. 2 MP, 10x(!) Zoom, Bildrauschen ohne Ende).

    Nach ein paar Jahren hat mich die schlechte Bildqualität und fehlende Einstellmöglichkeiten so genervt, dass ich mir eine neue “Kompakte” gekauft habe, eine Canon Powershot S3 IS (6 MP, 12x Zoom). Mit der war ich recht lange sehr zufrieden und habe alles geknipst, was mir vor die Linse kam und auch angefangen mehr zu experimentieren.

    Irgendwann bin ich dann wieder an dem Punkt angelangt, dass die Kamera mich eingeschränkt hat: starkes Bildrauschen bei Low-Light, maximal 15s Belichtungszeit, kein Bulb, zu wenig Weitwinkel, …

    Daraufhin habe ich vor ca. 1 1/2 Jahren den Schritt gewagt und mir eine DSLR gekauft und seitdem angefangen mich sehr aktiv mit der Fotografie zu beschäftigen. Habe viel in Foren und später in Blogs gelesen, mir Podcasts angehört (Stichwort: Happy Shooting) und mir Bilder anderer Fotografen angeschaut. Inzwischen bin ich mir sicher, dass die Fotografie mich mein ganzes zukünftiges Leben begleiten wird! :D

    Das war mein fotografischer Lebenslauf, die eigentlichen Gründe, warum ich fotografiere, decken sich ziemlich gut mit denen von Martin. Vor allem das “Ich liebe gute Bilder” ist mir spätestens seit Beginn meiner DSLR-Zeit klar. Immer wenn ich seitdem ein wirklich gutes Bild gesehen habe, hat das in mir ein “das will ich auch können!”-Gefühl ausgelöst. ;)

  5. Eigentlich bin ich nur durch Zufall zur Fotografie gekommen. Ich hatte damals eine kleine Webseite, in der ich mich um das Thema Freizeit kümmerte. Diese beinhaltete unter anderem eine kleine Galerie, in der mehrere Leute ihre Schnappschüsse vorstellten, so wie ich auch. Das Interesse der anderen Leute an meinen Fotos war doch recht hoch.

    Irgendwann stolperte ich über die Seite http://www.neverhappen.com, ein Fotoblogger, dessen Fotos ich auch heute noch immer gerne anschaue und dann war mir ziemlich schnell klar, das ich so etwas auch machen möchte.

    Mit meiner Arbeit an meiner Fotografie erweiterte ich meine Ausrüstung immer weiter und ich habe immer wieder Spass an meinen Motiven, bekomme Lob und Kritik und höre nicht auf, weiter dazu zu lernen. Seiten wie Deine Martin, die ich jetzt schon länger abboniert habe, helfen mir bei meiner Weiterentwicklung. (Vielen Dank dafür! (by the way))

    Fotografie ist eines der besten Hobbies die man haben kann!

  6. Ich fotografiere weil es mir Spaß macht, den Augenblick festzuhalten. Noch schöner ist es dann wenn die gemachten Bilder Geschichten und Gefühle dokumentieren, die man vielleicht erst entdeckt, wenn man zuhause am Rechner sitzt.

  7. Ich habe als Kind nicht viel mit Fotografie am Hut gehabt, fand es aber immer toll, dass meine Mum viel in Familienalben festgehalten hat und wollte dann auch mal fotografieren. Eine analoge 35mm Kamera hielt dafür her, aber viel experimentiert habe ich damit damals noch nicht.

    Nach dem Abi (2003) bin ich dann für 9 Monate nach Neuseelnad gereist und habe mir vorher eine kleine kompakte Nikon Coolpix 3100 zugelegt, damit ich die mir wichtigen Eindrücke während der Reise festhalten kann. Genutzt habe ich jedoch nur selten manuelle Einstellungen, soweit das mit der Nikon überhaupt möglich war. Das Interesse an der Fotografie wurde dennoch geweckt :)

    Da ich irgendwann mehr experimentieren wollte, legte ich mir 2006 eine Bridgakamera, die Canon Powershot S3 IS, zu und probierte viel aus, bis ich an deren Grenzen gestoßen bin (schnelles Rauschen, maximal Blende 8, maximal 15s Belichtung) und mir 2007 die DSLR gekauft habe.

    Seitdem nutze ich die Kamera zwar nicht täglich, mache jedoch gern Aufnahmen damit und habe sie oft dabei und halte damit sowohl Eindrücke auf Familienfeiern und Treffen mit Freunden als auch gezielte Aufnahmen fest.

  8. Weils Riesenspaß macht!

    Hab jetzt grad den Reiz der analogen Fotografie entdeckt.
    Die meisten meiner Flickr-Bilder sind mittlerweile analog.

    Werde nach der Hochzeit am WE meine EOS 30D verkaufen und bis zum nächsten Frühjahr (wenn die Hochzeiten wieder anfangen) nur analog fotografieren.
    Es kribbelt richtig in den Fingern schöne Momente auf dem Film zu bannen und dann Tage zu warten, bis man die Ergebnisse zu Gesicht bekommt. Muss man ausprobiert haben. :-)

  9. Also ich mach Bilder, weil ich damit genau DEN Moment festhalten kann. Jedes mal danach, beim anschauen oder bearbeiten kann ich dann wieder zurück denken, an genau diesen Moment. Ich kann mich an die Situation und die Zeit zurück versetzen und den Moment auch mit anderen teilen.

    Das macht für mich das Ganze besonders, und darum mach ich das auch!

  10. Es ist für mich ein innerer Zwang, etwas Kreatives zu tun. Ich wollte immer Musik machen, aber mir fehlte das Geld dazu. Ich wollte im mal ein Buch schreiben, bin aber nach 30, 40 Seiten hängen geblieben. Jetzt bin ich bei der Fotografie hängen geblieben.
    Mich reizt dieses Hobby, weil ich auch einen technischen Aspekt einfließen lassen kann. Ich bin an der frischen Luft, wenn ich fotografieren, arbeite dann aber am Computer weiter und entwickle meine Bilder. Fotografieren ist somit extrem vielseitig und abwechslungsreich. Darum liebe ich das Fotografieren so.

  11. @Martin
    Metalcoreplatte!!
    Ich habe immer Kopfhörer auf wenn ich am PC sitze damit meine Frau den “Krach” nicht hören muss.
    Am besten eine Mischung aus Metalica, Heaven Shal Burn, Cataract, Löschzug 23 usw.! Was, was richtig kracht. :-)

  12. Weil ich gerne kreativ bin. Sei es als Musiker, als Licht”designer” oder eben als Fotograf. Ich mag es, irgendwie aus mir heraus etwas zu erschaffen, etwas Eigenes, etwas was Meins ist. Und ich hab ein Faible für die Verbindung von Technik und Kunst/Kreativität.

    PS: Das mit der Metalcoreplatte hättest du aber echt nicht laut sagen müssen. ;) :D

  13. Schoen, dass wir den selben Musikgeschmack haben. :D Fotos bearbeiten ohne eine Prise “Head”, “We as Human” oder “Demon Hunter” (alles unglaublich tolle christliche Metalbands) waere nicht dasselbe. :D

    Zur Frage:
    Ich glaube das hab ich mal vor Jahren im Flickr Pool gesagt, aber man kann sich ja nie genug wiederholen :D

    Ich bin schon als kleines Kind ueber die Polaroid meiner Schwester an die Fotografie gekommen. Zu der Zeit noch als kleines Model. :D

    Spaeter hatte ich selbst eine Digitalkamera und hab andere Fotografiert. Meistens Gegenstaende. Ich mochte es nie Menschen zu fotografieren. Der Hebel wurde beim Kauf meiner EOS 400D umgelegt.

    Ich fotografiere weil es mir Spass macht. Ich liebe es Emotionen, Geschichten, Fantasien festzuhalten. Bisher hab ich noch nicht ansatzweise meine Ideen angekratzt. Ich bin momentan noch in der Lernphase. ^^ Deshalb will ich auch Fotograf berufsmaessig werden. Um meine Ideen zu verwirklichen.

    Aber ich will auch andere zum Nachdenken bringen, sozialkritische Themen aufgreifen. Und neue Blickwinkel sowie neue Techniken ausprobieren und verbreiten.

    Vorallem reizt mich der Aspekt des Lichtes bei der Fotografie. Das Licht richtig zu steuern, das ist etwas was ich immer noch nicht beherrsche und dran nage. Aber ich bin mir sicher, dass ich das auch irgendwann beherrsche.

  14. Kommunikation, Kreativität und Technik. Diese drei Dinge fanden sich schon immer irgendwie in einem meiner Hobbys. Die Fotografie verbindet bzw beinhaltet diese. Und das ist wahrscheinlich mit ein Hauptgrund, warum ich in der Fotografie “hängen geblieben” bin.
    In der Bildbearbeitung geht es mir wie Martin. Schöne Musik im Ohr und ab gehts! Das ist für mich eine Art Entspannung und Ausgleich zum Alltag.
    gruß, Mike

  15. Ich hab mit Photoshop (PS 7 – Learning by Doing) angefangen und versucht, aus allen möglichen Bildern das Beste raus zu holen. Egal ob Leute, Landschaften oder sonst was.

    Bis zu dem (ernüchternden) Erlebnis der Kommunion meines kleinen Cousins… die ich mit einer alten Bridge-Möchte-Gern-Ne-DSLR-Sein Cam geschossen und bearbeitet hab.
    Völlig verrauscht, unscharf, klein, dunkel, verwackelt, unschön, => einfach schlecht!

    Seitdem versuche ich, schon bei der Entstehung der Bilder möglichst viel richtig zu machen (was selten klappt), um später eine bessere Ausgangsmöglichkeit zu haben!

    Spaß macht das Ganze nebenher auch noch.
    Da gehen dann auch mal mehrere Stunden für Photoshop drauf… (Allerdings ohne Metal, eher Comedy oder so)

  16. @pixelboogie:
    Ich lass mir die Negative immer noch hochauflösend einscannen. So hab ich noch die Möglichkeit ein paar Dinge digital nachzubearbeiten (was ich auch immer tue).
    Aber das Fotografieren mit Film ist einfach was besonderes. :-)

  17. … Fotografie als buddhistische Entspannungstechnik.
    Wie das geht?
    Hatte ich neulich, analoge Pentax, Schwarz-weiss Film, auf Fototour. Beim 36 Bild gemerkt dass irgendwas nicht passt, zum Beispiel dass der Film nicht zu Ende ist. Film war also falsch eingelegt, Erfolg: kein einziges Bild….

    Aber wie sagt LaoTse:
    Also auch der Berufene:
    Er wirkt und behält nicht.
    Ist das Werk vollbracht, so verharrt er nicht dabei.
    Er wünscht nicht, seine Bedeutung vor andern zu zeigen.

  18. .:Ich liebe es das Leben festzuhalten, so wie es ist!
    – Mein “fotografischer Mentor” macht sehr gute Portrait und Studioaufnahmen und ich habe immer versucht ihm nachzueifern. Im Laufe der Jahre musste ich allerdings für mich feststellen, dass das Inszenieren von Szenen, von Portraits, nur wenig Erfüllung gibt und kaum Reiz auf mich ausübt. Ich mag das “nackte Leben” – einfach durch die Stadt schlendern, Leute beobachten und sie bei ihren täglichen Tun ‘erwischen’, das ist das was mich reizt.

    .:Ich liebe es, (m)eine eigene Sicht auf die Welt zu haben!
    – Gerade hier zeigen sich die Vorteile die eine (D)SlR bietet – Wechseloptiken. Natürlich habe ich auch ein Standardweitwinkelzoom (18-50), aber am meisten Reizen tun mich immernoch die Extreme:
    .Telebereich – ich kann die Situation beobachten/ablichten ohne diese durch die eigene Anwesenheit zu beeinflussen – die Momente in denen man sich unbeobachtet fühlt, reizen mich am Meisten – es zeigt das Leben ungeschminkt.
    .UWW – seit einem Monat und ist seit dem fast nur auf der Cam. Man kriegt alles drauf, aber trotzdem muss man einen Blickfang finden, ansonsten wirkts langweilig – die Möglichkeiten und sich eröffnenden Perspektiven sind unglaublich
    (Danke für den Link zu Ken Rockwells Tipps)
    .Lensbaby – Ich mag die Linse. Sie ist zwar ungewöhnlich in der Handhabung, aber hier geht es um das Herausstellen und Fokussieren des eigentlich Relevanten.
    .Makro – Zeigt mir faszinierende Welten des alltäglich kaum wahrgenommenen und den Detailreichtum an Strukturen und den Wundern der Natur.

    .:Ich liebe es, das Beste Bild/ die beste Perspektive zu finden!
    – Dank digital kann ich die Ergebnisse immer wieder gleich überprüfen und nochmal dran feilen, bis es mich überzeugt. Und ich habe schon viele Freunde damit in den Wahnsinn getrieben, da ich nicht aus dem Tee gekommen bin oder immer und immer wieder versucht habe es ‘perfekt’ hinzubekommen.

    .:Ich liebe es zu Fotografieren!
    So komisch es klingt, aber im Endeffekt mache ich die Bilder hauptsächlich aus Spaß am Bildermachen – am Abdrücken und den Moment festzuhalten.
    Ich habe nur wenige auch ausbelichtet oder irgenwo online stehen – das ist mir nicht wichtig. Ich mache sie eigentlich für mich, aus Spaß am Entdecken, Sehen, Ausprobieren und vor allem am Einfangen.
    Natürlich mag ich auch Lob und Anerkennung und auch andere mit meinen Fotos zu erfreuen, aber im Endeffekt mache ich sie eigentlcih nur für mich…

  19. Zum Einen fotografiere ich, um Erinnerungen festzuhalten. Zum Anderen, um Emotionen auszudrücken, was ich mit Worten so gut wie gar nicht kann. Höchstens noch mit Musik. Da ich besser fotografiere als Gitarre spiele bin ich halt bei den Fotos hängengeblieben.

    Nebenbei – toller Artikel!

  20. Ich möchte damit die Zeit einfrieren und (teilweise für mich) wichtige Momente mir so immer wieder ins Gedächtnis zurückholen. Man kann sich damit wieder an gefühltes erinnern, man betrachtet ein Bild und regt damit andere Sinne an, man weiss genau, wie man damals empfunden hat, wie es gerochen hat, welches Lied im Hintergrund lief und und und… etwas, das einem sonst niemand wieder geben kann.

    Da zitiere ich gern wieder Ringo Starrs Zeilen

    “ALL I GOT IS A PHOTOGRAPH
    AND I REALISE THAT THIS MOMENT
    IS NOT COMING BACK ANYMORE”

  21. haha, gute Frage, Martin! ;) Und eine schwierige Frage, wenn mal sich mal länger mit beschäftigt…

    “[…] photography is a trip for me because it’s the nexus of art, memory and the physical world. So really, if anything, I’d say I’m addicted to the harmonious representation of my memories [vielleicht eher ‘Eindrücke’] And more to the point, how I or anyone might be able to translate them into something more universal that other’s can enjoy and perhaps relate to.[…]”

    ↑ das.

    Dazu kommt dann noch eine Faszination für dieses komische Ding ‘Mensch’ oder, anders: ‘The Human Condition’. Und Photographie ist DAS Mittel zur Bestandsaufnahme.

  22. Ich mag Bilder im Allgemeinen und fotografiere in erster Linie weil es mir einfach Spass macht ein Bild entstehen zu lassen. Und das in relativ kurzer Zeit. Ich habe nicht die Geduld zu zeichnen oder zu malen.
    Die Action mit der Kamera, das Konzentrieren auf mein Sehen und Tun hilft mir außerdem gut dabei, den Kopf klar zu kriegen.

  23. Ich mag es einfach gute Fotos anzuschauen. Außerdem bin ich bis zu einem gewissen Grad auch beeindruckt von der Technik, die dahinter steht und mir gefällt es diese bedienen und nutzen zu können. Ich hoffe, dass ich irgendwann mal ein Foto/Bild mache, auf das ich richtig stolz sein kann und das auch andere toll finden. Das kommt dan an die Wand oder so ähnlich.

  24. Ich liebe es Momente festhalten zu können und vielleicht ein halbes oder ein Jahr später mal wieder durch den Ordner zu blättern und sich zu erinner.
    Macht einfach nur Spaß.

    Bilder sind klasse (bei der Definition schließ ich mir an).

  25. Ich fotografiere, weil ich dadurch lerne zu sehen. Die Fotografie hilft mir, mich auf Dinge zu konzentrieren und in dem Moment, wo ich sie fotografiere, sind sie für mich das Wichtigste auf dieser Welt. Nur die Person, die Situation oder die Landschaft existiert in diesem Augenblick für mich und ich bin ganz bei ihr. Das hat fast schon etwas Meditatives. Deshalb mag ich es auch, mit meiner alten 6 x 6 Kamera und einem Stativ los zuziehen und mir viel Zeit zu nehmen.

  26. Fotografieren ist für mich etwas ganz besonderes, weil man viel damit ausdrücken kann. Ein Bild zu gestalten ist doch immer wieder etwas besonderes, und hält immer ein Stück Zeit fest – und dies für alle Beteiligten!

    Ich finde leider (bzw. nehme mir leider) nicht immer die Zeit um im Altag auch meinem Hobby nachzugehen – und deshalb beschränkt sich meine Fotografie meist auf die Urlaubszeit. Schon aus diesem Grund ist für mich jeder Druck auf den Auslöser etwas besonderes.

    Das Fotografieren an sich ist ein wunderbares Gebiet, daß sich mir vielen Techniken wunderbar verbinden läßt und die Präsentationsmöglichkeiten erstrecken sich sehr weit. Mit dem Medium Bild – kann man sich in vielen Formen und Techniken ausdrücken und kann seinem Gestaltungsdrang freien lauf lassen.

    Ein Bild ist wie die Kommunikation mit seiner Umwelt und kann aus wunderbares Stilmittel verwednet werden. Ein Bild kann verbinden oder zu Diskussionen anregen. Ein Bild kann Berühren oder eine Meinung transportieren. Ein Bild läßt aber immer noch den Freiraum für den Betrachter ohne ihn zuerst mit Worten zu beeinflussen. Bilder sind ein starkes (eventuell sogar gefährliches) Medium die sich überall in unsere Umwelt befinden.

    Meine Bilder halten viele kleine Abschnitte von meiner kleinen Umwelt fest und zeigen wohl meine Sichtweise der Welt – Viele kleine Details gehen doch immer wieder in den Windungen meines Gehinrns verloren und dank meiner kleinen “Merk”-Bilder kann ich immer wieder ein Stück schöne Vergangenheit zurück in die Gegenwart holen. Für mich ist Fotografie sehr viel – und ich hoffe dies noch lange tun zu können. Mein Opa war leidenschaftlich in die Fotografie verliebt – jetzt durch seinen grauen Star auf beiden Augen, wobei er jetzt auf einem Auge bling und auf einem Auge nur mehr 40% Sehkraft hat – trauert er offt seinem früheren Hobby nach!

    Es ist also nicht selbstverständlich alles und jedes Bild sehen zu können – was gibt es dann schöneres als eine wunderbares Geschenk selber gestalten zu können?

    PS.: Aprobo – noch was OffTopic – gratuliere dir zu deinem Blog nochmal – habe gerade gesehen, daß du ja jetzt deine 10.000 Leser bereits voll gemacht hast!!!!
    Gratuliere – stolze Leistung!!!

    Gruß
    Rol@nd

  27. Blogartikel dazu: Warum ich fotografiere | fotoburschen.de