kwerfeldein
24. August 2009 Lesezeit: ~5 Minuten

Speed Reading, Terabyte und ein neuer Monitor

Liebe Leute, es wird mal wieder Zeit für ein persönliches Update von mir. Ursprünglich hatte ich ja vor, einmal im Monat sowas zu machen, doch das geht ja gerne mal unter. Heute aber nicht, so here we go.

# Aktuell beschäftige ich mit intensiv mit dem Thema Speed Reading. Das interessiert mich schon lange und ich werde ausser allen möglichen Artikeln und Podcasts auch Literatur dazu lesen. Aktuell liegen 2 Bücher auf meinem Schreibtisch, die ich bald verschlingen werde: Schneller Lesen* und Flächenlesen* (wobei ich Ersteres als besser einschätze). Während meiner bisherigen Recherchen hat sich auch herausgestellt, dass Photoreading überhaupt nichts für mich ist und ich deshalb bei eher konventionellen Techniken für das schnellere Lesen bleiben werde. Wer Buchvorschläge dazu hat – freue mich über jeden Kommentar.

# Mir wird zunehmend bewusst, wie wichtig mir der Kontakt zu einzelnen Lesern ist. Deshalb wird es langsam Zeit, ein kwerfeldein-Treffen für den nächsten Sommer zu planen, nachdem es dieses Jahr leider nicht geklappt hat. Mit Grillen und so. Steht jedenfalls ganz weit oben auf der Liste.

# Ich freue mich gerade sehr darüber, dass die browserFruits nach wie vor so positiv bei Euch ankommen. Ich hätte nicht gedacht, dass die sich so lange halten werden. Danke für Euer Feedback.

# Seit ein paar Wochen steht in meinem Büro ein neuer Monitor, der 26 Zoll von Samsung*. Mein Traumgerät, das 30 Zoll von Apple ist ja schon ein paar Jahre alt und für 1800 Euro kauf ich mir keinen Monitor. Bis auf ein paar Kleinigkeiten bin ich mit dem Samsung auch sehr zufrieden. Den Syncmaster habe ich bei Amazon satte 80€ günstiger bekommen als im Media Markt. Elena hatte mich klugerweise davon abgehalten, den Monitor im Media Markt gleich mitzunehmen. Hat sich gelohnt.

# Letzte Woche habe ich für Elena eine 1TB Festplatte für knappe 80€ im Media Markt gekauft. Dabei ist mir wieder mal bewusst geworden, wie wahnsinnig günstig Speicherplatz geworden ist. In 5 Jahren gibts dann 10TB für 9,99€ im Aldi.

# Wer hier aufmerksam mitgelesen hat, weiß es schon. Für mich ist es jetzt an der Zeit, meine Ausrüstung nach und nach aufzustocken. Gerade auf Hochzeiten stoße ich mit meiner jetzigen Ausrüstung ständig an meine Grenzen. Neben meiner Traumkamera, der 5D MkII habe ich ein paar
Linsen „im Visier“. Das Canon 85mm 1.2 das 100mm 2.0* und das 135mm 2.0 – wovon es ein Objektiv schaffen wird.

# Wie man hier vielleicht herauslesen kann ist das Thema Business & Produktivität gerade ein sehr zentrales Thema für mich. Seit einer Woche habe ich (inspiriert von Tim Ferris) meinen Arbeitsalltag etwas umgestellt, was erstmal zur Folge hatte, das ich in kürzerer Zeit mehr erledigt bekommen habe. Und zusätzlich mehr Zeit für die Familie hatte. Twitter musste dafür mal zurückstehen, was mir auch mal gut getan hat.

# Das Thema Adobe Photoshop Lightroom interessiert mich weiterhin und ich habe mich dazu entschieden, das auch weiterhin auf kwerfeldein.de einfließen zu lassen. Natürlich ist es klar, dass es einige Leser gibt, die das weniger interessiert und werde schauen, auch zu anderen Bearbeitungsprogrammen hier und da mal was zu machen. Mir ist aber auch bewusst, dass ich es nicht jedem recht machen kann. Das geht ja sowieso nicht.

# Als vor Monaten das kwerfeldein.de Forum mit Fake Accounts zugespamt wurde, haben wir es den lieben Spambots ordentlich schwer gemacht. Seither haben wir fast 0% neue Spamzugänge, was daran liegt, das nun jede neue Anmeldung überprüft wird. Daher kann es manchmal einen Tag dauern, bis ein frischer Account freigeschaltet wird, dafür bleibt das Forum sauber.

http://rockablepress.com/wp-content/uploads/cover_freelancer.jpg# Wenn wir schon beim Lesen sind. Aktuell lese ich How To be a Rockstar Freelancer – quasi das Buch zu FreelanceSwitch. Bis auf den Titel hat es mir das Buch echt angetan, sind darin doch viele praktische Tipps für mein Arbeitsleben enthalten. Zuvor habe ich The 4 hour Workweek* bis knapp zur Hälfte gelesen, weil Tim Ferris zwar in den ersten paar Kapiteln supergeile Produktivitäts-Hacks raushaut, ab Mitte das Buch aber eine komische Wende nimmt, die mir zu definitiv egozentrisch ist.

*Das ist ein Affiliate Link. Wenn ihr darüber bei Amazon etwas bestellt, bekomme ich eine kleine Provision, ihr bezahlt aber keinen Cent mehr.

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54 Kommentare

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  1. Mit 350€ ist der Monitor ja echt nen Schnäppchen für die Größe. Aber ist er auch qualitativ, besonders im Abbilden der Farbräume, etc, was ja besonders für dich als Berufsfotograf wichtig sein sollte, gut genug?

    Bin gespannt. Denn dann käme der für mich wohl auch mal in Frage. :)

    • Hey Martin. Du für mich ist der perfekt. Natürlich ist er nicht so schick wie ein Apple, aber das ist mir in dem Fall wurschd. Denn ich schaue ja hauptsächlich IN das Bild und nicht drumrum ;) Bildtechnisch hab ich überhaupt nichts zu beklagen.

      Leider hat er einen minimalen Pixelfehler, den ich selbst fast übersehen hätte. Nach kurzem Ärgern drüber hätte ich ihn zurückschicken können, aber habe mich dafür entschieden, ihn zu behalten, weil das eine Pixel mir eigentlich gar nicht auffällt und somit fast gar nicht ins Gewicht fällt.

      Helligkeit und Kontraste sind super, ist halt erstmal gewöhnungsbedürftig, so einen Riesen zu Hause stehen zu haben. Zum Editieren von Hochzeits-und Landschaftsfotos perfekt, mehr brauch ich echt nicht. Er wackelt leider leicht, weil er die Schwingung der Tastatur aufnimmt und im Fuß etwas Spiel hat, das sich nicht beheben lässt (hab mich aber superschnell dran gewöhnt).

      Wie gesagt, das ist kein Monitor, der von der „äusseren Seite“ glänzt sondern von der Inneren ;) Für mich ist der gut, kann aber verstehen, wenn die genannten Punkte für jemand anderes zu sehr ins Gewicht fallen. Ups, das war sehr ausführlich.

  2. Hallo Martin, vielleicht kannst Du ja mal näher schreiben inwiefern Du Deinen Arbeitsalltag umgestellt hast und was das mit Tim Ferris auf sich hat – das würde mich nämlich auch interessieren ;-)

    Viele Grüße
    Daniela

  3. Ich hab seit letzter Woche auch einen „neuen“ Monitor. Einen EIZO FlexScan L887, 20″. „Neu“ in Anführungsstrichen, weil er doch schon ein bisschen älter ist.
    Gleichzeitig bin ich auch auf die Apfelseite der Macht gewechselt, denn bei uns in der Agentur wurde ausgemistet und ältere aber immer noch prima funktionierende G5 Macs und Monitore zu Mitarbeiterfreundlichen Preisen rausgehauen.

    *freu*

    Jetzt hab ich einen Rechner, den ich in erster Linie für die Bildbearbeitung nehmen kann. Fehlen nur noch die nötigen Programme. Aber die von Canon mitgelieferten Programme laufen schonmal.

  4. Hi Martin, danke für den Test des Bildschirms. Wie ich gesehen habe, lässt er sich aber weder in der Höhe, noch im Neigungsgrad verstellen. Ist das ein Problem oder ist er ohnehin „ideal“ eingestellt?
    Lg

  5. Hey Martin.
    Interessant, interessant. Vorallem die Objektivwünsche. Mal an das 85er 1.8 gedacht? Ist auch schonmal im Vergleich zum 50er 1.8 besser in der Abbildungsleistung, aber nicht gar so utopisch teuer wie das 85 1.2. Schreibe gerade meine persönlich Erfahrung zu meinen 70-200 4L IS USM. Ich denke das wäre auch etwas für dich.
    Un das was Daniela da schreibt, würde mich auch interessieren.

  6. Es ist unverständlich, wie Du wegen dem Bildrauschen auf der einen Seite eine 5D kaufen möchtest, auf der anderen Seite aber (zumindest derzeit) „billige“ Objektive verwendest. Soweit ich mich erinnern kann, hast du zB. mal über das Canon 50mm, 1,8 geschwärmt, ein 100 EUR Objektiv aus Plastik, zudem nicht optimal verarbeitet. Hier wäre es zB. sinnvoller, das Canon 50mm, 1,4 zu kaufen (ca. 320 EUR), was nicht irgendwelche Prozentpunkte in der Lichtstärke bedeutet, sondern satte 100%, zudem ein Metallgehäuse besitzt…. Auch Dein Samsung Monitor mag zwar groß sein, hat aber auch nicht gerade die optimalsten Bildabbilungseigenschaften. Ich finde, Du sendets an Deine Leser die falschen Kaufentscheidungen aus. Eine „günstige“ EOS 450D ist, bestückt mit guten Objektiven wesentlich besser als eine EOS 50 mit dem Kitobjektiven.

    • @Torsten: Wiederspruch. Was in Deinen Augen „falsch“ oder „richtig“ ist, sei mal dahingestellt. Tipp: Schau mal ein bisschen genauer hin ;) Fotografierst Du eigentlich regelmässig Hochzeiten?

  7. Hallo Martin,

    was du im Arbeitsalltag umgestellt hast interessiert mich auch.
    Deine Wunschkamera ist die 5d mkII – Nikon war nie eine Überlegung wert? Mir gefällt an Nikon besonders das ich 95% der Einstellungen direkt an der Kamera machen kann und nicht immer ins Menue brauche…

    • @Henning: Ehrlich gesagt hab ich noch nie wirklich ernsthaft drüber nachgedacht, zu Nikon zu wechseln, obwohl die Kameras sicher echt fein sind. Bin halt von Anfang an bei Canon und damit sehr zufrieden.

  8. Martin, Du kaufst einerseits teure Hochklasseobjektive, die ein Quentchen bessere Bildqualität bieten, sparst dann aber einen vergleichsweise geringen Betrag beim Kauf eines Monitors mit TN-Panel, der vermutlich nicht gleichmässig ausgeleuchtet ist, keine blickwinkelunabhängigen Farben anbietet, nicht mal den sRGB-Farbraum abdeckt?
    Was hilft Kalibrierung, wenn die Fläche nicht mal gleichmässig ausgeleuchtet ist, und die Farben sich bei jeder Kopfbewegung verändern?

    Du erstaunst mich! ;)

  9. @Torsten: Du bist nicht zufällig jemand, der als erstes nach den Megapixeln einer Kamera fragt, oder? ;-)
    Ich benutze auch das 1,8er Canon an einer 5DII – und?
    Bin damit überaus zufrieden! Es ist zwar kein L, aber es erfüllt seinen Zweck…

  10. @Martin, find ich schön, das wir uns noch zum Staunen bringen können ;)
    Und, womit erstaune ich Dich?

    Ich hab glaub ich grad die Erkenntnis, das die meisten Leute damit zufrieden sind, Fotos zu machen und im Internet zu zeigen – mein Ziel, Fotos mit höchstmöglicher Qualität an die Wand zu bringen, scheinen nur wenige zu teilen.

  11. ad 8.+11. @Martin: Das hat alles nichts mit subjektivem „falsch“ und „richtig“ zu tun, sondern mit (objektiv-er)reiner Physik… Auch im digitalten Zeitalter der Fotographie sind die Gesetze der Physik nicht aufgehoben (in diesem Fall Anzahl, Schliff und Qualität der Objektivlinsen). Siehe auch Deine (leider verrauschten) Kinderbilder Anfang des Jahres mal genauer an. Man kann sich Rauschen aber auch als Silmittel schönreden. Das schwächste Glied im Workflow der Fotoentstehung ist entscheidende (siehe auch Kommentar von SAM). „Eine Formel 1 Rennauto mit Holzrädern“ willst du dir kaufen ;-)

  12. Hallo Martin, da bis jetzt noch keiner was zum Speedreading erwähnt hatte, wollte ich mal kurz meine diesbezüglichen Erfahrungen rüberbringen.

    Ich bin wohl drei oder vier Bücher zum Thema durchgegangen (genauere Titel kann ich grad nicht nennen, da ich im Büro sitze, aber das „Standardwerk“ von Tony Buzan und das Photoreading-Buch waren darunter, das letztere ist wirklich etwas abgehoben). Ich weiß nicht, ob es wirklich bei mir was gebracht hat, aber ich kann zumindest bestätigen, dass ich definitiv schneller lese, wenn mich das Thema interessiert, ob es nun Lesen von Fachliteratur oder JustForFun ist. D.h. man sollte gewisse Kniffe für sich selbst entdecken, auch eher trockene Stoffe für einen selbst interessant zu machen. Das Aufzählen von Hinderungsgründen in diesen Büchern schneller zu lesen, wie das berüchtigte Subvokalisieren, war bei mir eher nachteilig, da ich so eher darauf geachtet und das Subvokalisieren so erst recht zum Vorschein gebracht habe. Was ich daraus gezogen habe, ist, mir beim Lesen nicht so viel Gedanken um Schnelligkeit zu machen und stressfrei für mich interessante Sachen zu lesen. Dann kommt die Geschwindigkeit von selbst. ;)

    • @Sam: Du überraschst mich, dass Du den Monitor anhand des Preises „einordnest“.In zwei Punkten kann ich Dir wiedersprechen. Für mich ist er sehr gleichmässig ausgeleuchtet und gerade der Blickwinkel ist an meinem Exemplar eine Stärke, die ich bei meinem Vorgänger (der Benq) lange nicht so erleben durfte. Kann gut sein, dass Dir das auf keinen Fall reichen würde und Du noch 20 andere Punkte anführen kannst – für meine Bedürfnisse ist er perfekt.

      Was mich aber dennoch interessiert, sind Deine Farbraum-Argumente. Wie meinst Du das? Woher weißt Du, dass der Samsung sRGB nicht unterstützt?

      @Torsten: Wenn Du oben mal genauer hinschaust, dann siehst Du doch auch, welche Objektive ich mir gerade anschaue, oder?

  13. @MichiG85: Nein, Megapixel sind völlig unbedeutend. Als Fotograf empfehle ich unseren Kunden, sich für ein „günstigeres“ Modell zu kaufen und das gesparte Geld lieber in gute Objektive anzulegen. Leider lassen sich immer mehr Amateure dazu verleiten, sich den besten und teuersten Body andrehen zu lassen (idR. in den Supermarktmedienbilligerbilligermärkten), um später dann enttäuscht feststellen, das dass dazugehörige Plastikkitobjektiv nur eine billige Dreigabe war, um den Gesamtpreis niedrig zu halten. Wenn Du damit aus Deiner Sicht schöne Foto schießst, freut mich das für Dich. Fotographie ist ja zum großen Teil ein subjektives Empfinden ;-)

  14. @Olaf, wenn Du Photo Reading abgehoben findest, guck dir mal spasseshalber „Quantum Speed Reading“ an :)

    Ich überleg schon ewig, ob ich mich nun mal hinsetze und Photoreading lerne – allerdings lese ich eh schon sehr schnell, bin mir daher nicht sicher, inwieweit sich das lohnen würde.

  15. @Martin: ich ordne den Samsung nicht aufgrund des Preises ein, sondern aufgrund seiner technischen Daten, vor allem aufgrund des TN-Panels, mit denen hatte ich selbst bei teureren Monitoren bisher sehr schlechte Erfahrungen.
    Und ich gehe davon aus, dass der Monitor nicht 100% des sRGB-Farbraums abdeckt, weil nicht damit geworben wird.
    Bei Monitoren, die 100% sRGB abdecken, wie dem F2080 oder dem F2380 wirbt Samsung auf ihrer Webseite mit „100% sRGB Farbraumabdeckung“, bei dem T260 wird die Farbraumabdeckung mit keinem Wort erwähnt.
    Monitore für Profi-Bildbearbeitung bieten meist weit mehr als sRGB. Das lohnt sich natürlich aber auch nur dann, wenn man ein Ausgabemedium hat, das diesen Farbraum ebenfalls unterstützt.

  16. Ach ja, und ich glaube, genau diesen Samsung schon mal bei einem Fotografen vor Ort gesehen zu haben, der ebenfalls ganz begeistert von der Größe war. Der allerdings vorm Monitor immer komische Kopfbewegungen machte, beim Versuch, die Farbe korrekt einzuschätzen (was ihm aber selber gar nicht so auffiel).

  17. Das Objektiv hats ja wirklich in sich, nicht schlecht. Ein Buch namens „Schneller lesen lernen“ hatte ich auch schon einmal in der Hand, hatte es mir dann aber nicht gekauft. Das was ich lese möchte ich in aller Ruhe lesen. Das muss dann auch nicht schnell gehen, da lass ich mir immer Zeit (so macht es einfach mehr Spaß).

  18. Habe auch einen Syncmaster, leider nur nen 22″ Zoller – welcher mir auch ausreicht. Das mit dem Fuß habe ich auch schnell festgestellt und ist soweit ich weiß bei jedem Syncmaster der Fall. Aber jetzt merke ich die Schwingungen auch nicht mehr. ;)
    Deine Buchempfehlungen sind auch ganz klasse und treffen genau mein Interessengebiet. :)

  19. Ich habe mir letzten Monat auch nach langer Zeit wieder einen neuen Monitor gegönnt – nur nach Tests gekauft und gar nicht live verglichen.
    Bin super zufrieden mit dem Teil obwohl man merkt, dass die Farben in den Bildecken etwas flauer wirken. Kann die Freude über die Neuanschaffung aber absolut nachvollziehen Martin ;-)

    Zu Deinem Objektivproblem kann ich wenig sagen, da ich im Pentax-Lager bin, aber ich habe vom 85/1.2 herrliche Bilder gesehen.

  20. Martin, du hast zur Zeit genau meine Wunschliste:

    – Canon EOS 5D Mark II
    – Canon EF 100mm f/2.0 USM

    Gott, was wäre das schön… Die 5D wird bald Wirklichkeit, aber dann ist das Budget zunächst erschöpft :-(
    Ich finde, dass für Portraits eine dreistellige Brennweite durchaus sinnvoll ist – gerade für Hochzeiten!
    Wenn Du Dir das 100er-Objektiv zulegst, könnte ich dann von Dir ein paar Testaufnahmen bekommen?

  21. Die 5D Mark II hätte ich auch gern, aber leider ist die seit Wochen… nein, Monaten… so gut wie nirgends mehr zu bekommen. Zumindest nicht zu vernünftigen Preisen. Und jetzt ist der Liefertermin in sämtlichen Shops vom 31.08. nochmal um einen Monat nach hinten auf Ende September verschoben worden. Was ist denn da los bei Canon??? :(

    Grüße,
    Sebastian

  22. @Martin

    Warum hast Du Dich für ein 26er Monitor entschieden? In der Auflösungsklasse dominieren doch im Moment die 24er? Keine Kritik, ich stehe nur gerade auch vor einem TFT Kauf und hatte eigentlich einen 24er im Auge…

    Matthias

  23. haha, hab‘ einen kurzen Blick in die ersten Seiten des „Rockstar Freelancer“ geworfen: „Getting Clients to Pay“ ist das längste Kapitel…

    Grüße,
    einer, dessen Rechnung seit 6 Wochen nicht bezahlt ist.

  24. Tony Buzan kann angeblich 2 Zeilen gleichzeitig lesen. Das wollte ich auch können und hab Speed Reading als Student in den 90ern getestet. Da muß man sich extrem anstrengen und langfristig dran bleiben. Heute gelingt mir Speedreading nur noch beim Zeitungslesen. Romane taugen nicht. Und das Studium geht auch nicht schneller rum…

  25. Ich habe mir neben meiner 5D vor ein paar Monaten auch wegen des Bildrauschens noch die 5D Mark II gegönnt. Denn gerade für Hochzeiten ist geringes Bildrauschen bei schwachen Lichtverhältnissen ein großer Vorteil. Die 5D ist an diesem Punkt schon sehr gut, die Mark II aber auf jeden Fall noch besser.Welchen Faktor ich vor dem Kauf nur gering einschätzen konnte, waren die enormen Folgekosten.
    Dies soll heißen:
    * größere Speicherkarten
    * einen enormen Verbrauch von exteren Platten, denn gerade bei Hochzeiten kommen doch einige Bilder zusammen.
    * Ich brauche viel mehr Zeit die Bilder auf meinen Rechner zu laden
    * etc.
    Ansonsten bereue ich meinen Kauf auf keinen Fall. Ich nutze auch das 85 1.8 und das 50 1.4 an meinen Kameras, da es ja auch eine Frage des Preises ist. Aber wenn wir dann alle genug Geld mit unseren Fotos verdient haben ist sicherlich auch noch anderes drin.;-)

  26. Wo hier die Meinungen zu einem Monitor etwas auseinander gehen interessiert mich auf welche Punkte beim Kauf geachtet werden sollte. Auch das Preisleistungsverhältniss sollte nicht ausser den Augen gelassen werden…

    Bisher sind meine Anforderungen min 24″ und min 1920*1080.

  27. Gerade das „SpeedReading“ hat in diesem Beitrag mein Interesse geweckt und ich wollte mal fragen, ob hier jemand vielleicht ein paar gute Quellen mit Übungen etc. im Internet kennt.
    Ein Buch ist sicher nicht zu verachten, aber bevor ich jetzt schon wieder mit dem Geldausgeben anfange, möchte ich doch lieber wissen worauf ich mich da eigentlich einlasse.
    Meine bisherige Suche ergab leider nur als Informationsseite getarnte Werbeseiten mit der direkten Möglichkeit sich bei irgendwelchen Workshops anzumelden oder doch direkt ein Buch bei denen zu bestellen ;)

    Also, wenn jemand einen guten Link für mich hätte, dann wäre ich sehr dankbar.

  28. Schön, dass nicht nur ich erstaunt über die Monitorwahl war. Ich hab zuerst an einen geschickten Schachzug gedacht, aber ihn dann doch hinterfragt. Datenblatt und Bewertungen offenbarten dann, dass es sich einfach nur um ein günstigen großen TN-Panel handelt. Sicherlich ist er besser, als das Gerät, welches du vorher verwendet hast, aber eine optimale Investition ist er sicherlich nicht gewesen. Eine gescheite Kontrastwiedergabe und zumindest sRGB sollten schon abgedeckt sein. Eine Kalibrierung macht auch nur etwas gut, beseitigt aber nicht das Problem, dass die Darstellung weiterhin lügt. Es kommt natürlich darauf an, für welches Medium man arbeitet. Bei mir schließt das die komplette Bandbreite ein. Adobe RGB wäre daher wünschenswert. Gerade, wenn der Kunde sich fragt, warum die ausgesuchte Farbe im Druck ja ganz anders aussieht. Man kann natürlich auch anders arbeiten, wenn man denn um diesen Umstand weiß. Die Gefahr sich zu verzetteln, ist aber immer noch gegeben. Ich habe mich neulich erschreckt, wie eine Farbe dann doch geknallt hat. Es mag sein, dass er für dich die richtige Wahl ist, aber sowie es um Drucksachen geht, lohnt es sich doch mal etwas mehr Geld auszugeben.
    Ein gutes Foto kann auch mit dem günstigen 50mm entstehen. Da kann die Logik ruhig eine andere sein.

  29. Blogartikel dazu: Twitter Trackbacks for Speed Reading, Terabyte und ein neuer Monitor | Digitale Fotografie Lernen - KWERFELDEIN - Martin Gommel [kwerfeldein.de] on Topsy.com

  30. Hallo Martin,

    ich bin leider erst vor zwei Monaten auf Deinen Blog aufmerksam geworden. Seit dem lese ich ihn aber täglich und habe anhand Deiner Artikel im Archiv eine Menge über Fotografie gelernt.
    Besten Dank dafür.

    Um so mehr freut es mich, dass Du ein Thema angeschnitten hast, in dem ich mich recht gut auskenne: Speed Reading.
    Ich selbst mache das jetzt erst seit etwa 3 Jahren und ich muß sagen ich möchte es nicht mehr missen.

    Gelernt habe ich das mit dem Buch „Speed Reading“ von Tony Buzan (ISBN: 978-3-442-16848-4). Ich muß aber dazu sagen, dass ich mich vor etwa 3 Jahren für das Thema interessiert habe und das war das einzige Buch zu dem Thema was der hiesige Buchladen vorrätig hatte. Ich habe keine anderen Bücher gelesen bzw. getestet.

    Im Buch geht es vorrangig darum mit einem Stift zu lesen (wie Kinder die gerade das Lesen lernen) um die Rücksprünge und somit wiederholtes Lesen der selben Stellen zu vermeiden. Weiterhin wird die „Subvokalisation“, das ist das „laut“ in Gedanken lesen, abtrainiert da dies die meiste Zeit beim Lesen verschlingt. Es wird immer anhand von Beispieltexten das eben gelernte geübt und gleichzeitig das Textverständnis geprüft, welches ebenfalls mit diesen Techniken verbessert werden soll überprüft. Später folgt dann noch das Lesen mehrerer Zeilen bzw. Blöcke usw.

    Für mich persönlich hat sich die Ausgabe von 7,95€ locker geloht, denn bis zum Alter von 23 Jahren habe ich nicht ein einziges Buch vollständig gelesen, weil ich einfach zu langsam war und immer nach der dritten Seite vergessen habe was auf der ersten Stand. Mittlerweile habe ich es auf etwa 200 Seiten (Paperback A5-Seiten?) in einer Stunde und weiß noch alles. Seit dem lese ich richtig gern.

    Falls Du also noch Fragen zum Thema hast, immer raus damit. Ich kann Deine vielen Tips zu Fotos eh nicht mehr ausgleichen.

    Gruß Sebastian

  31. Ich schließe mich André und Sam an.. Auch ich war erstaunt, dass Du einem billigen TN Panel einem Apple Cinema Display den Vorzug gibst (mal abgesehen vom Preis, liegen WELTEN zwischen einem TN und z.B. einem IPS-Panel. Und das Cinema Display ist nicht schon ein paar Jahre alt, sondern wurde 2008 neu aufgelegt und ist ein LED Monitor, welcher gute Ergebnisse liefert, aber, da bin ich ganz bei Dir, einfach zu viel Geld kostet).
    Ich muss ehrlich sagen, dass ich glaube, dass Du Dich mit dem Thema nicht richtig beschäftigt hast und die Unterschiede nicht kennst.
    An einem Billig TN Panel TFT kann man einfach keine farb- und kontrastechten Fotos erstellen/bearbeiten. Schon wenn man direkt davorsitzt, stimmen die Farben und Kontraste an den Bildrändern nicht mehr.
    Ich habe es selber ausprobiert und die Unterschiede feststellen können/müssen. Zumal die „Gamer“-Monitore oft auch zu heftig nachschärfen (abschaltbar?).
    Und wenn er dann nichtmal den sRGB Farbraum komplett darstellen kann, wundert es mich noch umso mehr. Das müsste doch spätestens bei schwierigen Verläufen auffallen.
    Ich habe lange nach einem Monitor gesucht, der auch bezahlbar ist und bin selbst auf den HP LP2475w gestoßen, den ich für gute 500,- EUR bei Cyberport bekommen konnte. Die Unterschiede zu meinem „alten“ 19″ TN Panel sind bombastisch. Die Farben stimmen (nach Kalibration, die UNERLÄSSLIG ist, wenn man professionell arbeiten will/muss, wo wie Du), keine Treppen in Verläufen, Kontrast und Helligkeit, die Dynamik ist eine ganz andere. Und das beste ist: Auf meinem nicht geprooften alten Canon i550 Drucker sehen die Bilder am Ende genau so aus, wie ich mir das vorgestellt habe.

    Sorry, ist etwas länger geworden, aber ich musste meine Meinung abgeben.. konstruktiv hoffentlich.. unter Namensvettern dizzt man sich ja nicht.. :)

    Grüße!

    M.

    • @DasMaddin: Nun, ich gebe Dir recht – mit dem Thema habe ich mich nicht gründlich auseinandergesetzt. Aber dass der Monitor kein sRGB unterstützt ist für mich bis jetzt noch kein wirklicher Fakt (was natürlich echt schade wäre und ich müsste mir mal Gedanken machen, aber das hätt ich gern von einer zuverlässigen Quelle). Wie auch Sam muss ich Dir auch zum Thema Helligkeit, Kontrast und Farbwiedergabe wiedersprechen: Der Samsung zeigt mir keine Treppen bei Verläufen, ist hell genug und und von Konstrastumfang supergut. Und ich arbeite bei Hochzeiten mit tausenden Fotos, da müsste mir das auffallen. Und (nach meinem Ermessen) ist der Monitor sehr gleichmässig ausgeleuchtet. Ich habe mir mit Sicherheit ein billiges Gerät und mich nicht intensiv damit auseinandergesetzt, aber in den genannten Punkten muss ich wiedersprechen – sonst hätte ich ihn umgehend zurückgeschickt. Und nein das empfinde ich nicht als Dizz sondern durchaus konstruktiv, Du bleibst ja sachlich. Ausserdem kennen wir uns ja mittlerweile schon ein bissken ;)

  32. Du bist ja lustig die gleichen Bücher beschäftigen mich auch gerade und ich bin zu ähnlichen Schlüssen gekommen. „How to be a rockstar freelancer“ hab ich mir vor über einem Jahr als reales Buch bestellt (also kein ebook) und seit dem liegt es hier rum.

    Die 4-Stunden-Arbeitswoche habe ich erst letzte Woche gelesen und mir ging es genauso wie dir. Als es dann mit Virtuellen Assistenten aus Indien und permanentem Reisen ohne festen Wohnsitz ging hab ich mich auch sehr gewundert ob das nicht alles zu weit geht.

  33. Hallo Martin,

    also die Informationen von damals habe ich noch. Es waren 140WpM bei vollem Textverständnis. Und ich war echt langsam. Meinen aktuellen Wert müßte ich erst noch ermitteln, da ich in den letzten zwei Jahren ja deutlich an Übung dazu gewonnen habe. Als ich aber mit dem Buch fertig war (leider habe ich das nicht so schnell durchgezogen sondern eher vernachlässigt; hat daher etwa ein Jahr gedauert) hatte ich eine Geschwindigkeit von rund 1100WpM (beide Werte gemessen an Beispieltexten im Buch).Ich denke aber, dass ich mittlerweile deutlich besser bin, weil einfach die Übung es macht. Leider bräuchte ich erstmal ein Buch/Textabschnitt bei dem ich weiß wie viele Wörter da drin sind um meine aktuelle Geschwindigkeit messen zu können. Die Artikel im angegebenen Buch sind leider für eine verlässliche Aussage viel zu kurz und somit die Rundungsungenauigkeit zu hoch. Vom Gefühl her würde ich auf etwa noch mal den Faktor 1.5, also rund 1700WpM sagen, aber ist leider nur ein Gefühl.

    Alle natürlich bei vollem Verständis, alles andere bringt nix.
    Ich werde mal versuchen irgendwo einen Text einer bekannten Länge auftreiben und noch mal messen dann werde ich die Werte noch mal mitteilen.

    Bis dahin viel Spaß beim schneller Lesen.

    Gruß… §…

  34. @Martin: Beim Thema srgb gehts nicht darum, dass der Monitor das nicht unterstützt – Sondern darum, dass er möglicherweise nicht den kompletten sRGB-Farbraum abdeckt, also nicht alle Farben die der sRGB-Farbraum enthält, darstellen kann.

    Ob das nun so ist oder nicht weiß ich allerdings auch nicht.

  35. Das mit dem Speedreading sollte ich mir vielleicht auch mal anschauen.. klingt interessant.. Dann lese ich vielleicht mal wieder’n bisschen.. Das Internet, die Kamera und die Arbeit rauben einem zu viel Zeit..

    LG.

    M.

  36. An meiner MkII werkelt ein 50mm 1.4 und ein 85mm 1.8. Beide sind super (schnell, scharf, treffsicher (Fokus)). Diese Kombination kann ich dir nur empfehlen. Viele meiner älteren Bilder der 30D sind qualitativ kaum von der MkII zu unterscheiden, zumindest mit den genannten Linsen. Warum nicht eine „kleine“ 5D? So bist du dann auch die Sorge um den „Traumsparvertrag“ los und es bleibt ein wenig mehr für Linsen über.