kwerfeldein
21. August 2009 Lesezeit: ~7 Minuten

Wie ich Hochzeiten in der Kirche fotografiere

Hochzeiten in der Kirche fotografieren

Gestern ging bei mir eine Email ein mit der Frage, ob ich nicht einmal darüber berichten könne, wie ich in der Kirche auf Hochzeiten fotografieren würde. Und jeder, der schonmal versucht hat, in einer Kirche Menschen zu fotografieren, weiß, dass das Thema eher ein rotes Tuch (ergo: eine Herausforderung) ist als die große Erleuchtung.

Der Frage möchte ich heute einmal nachgehen und aus meiner Sicht berichten.

Kirchen-Scouting
Den Begriff „Scouting“ kennt man eher aus der Landschaftsfotografie. Dort wird eine Location nach potentiellen Standorten und Kompositionen für ein gutes Bild durchkämmt. Wenn es mir möglich ist, dann tue ich das Gleiche in der Kirche – was meistens 30 Minuten vor Beginn der Trauuung passiert.

Ich nehme eine Kamera mit und schaue wie der interne Belichtungsmesser reagiert. Und der ist meistens ganz links. So lege ich schon einmal ISO, Belichtungszeit und Blenden fest. Selbstredend fotografiere in der Kirche ausschließlich im „M“-Modus (was ist das?). Die ersten Gäste, die langsam hereintrudeln machen sich prima als Lichtmodelle zum Testen (und wissen dann schon mal, dass ich sehr wahrscheinlich der Hochzeitsfotograf bin).

Während des Scoutings lege ich ein mindestens drei Standorte fest, von denen ich das Paar fotografieren werde. Zwischen diesen werde ich mich während der Trauuung hin und herbewegen. Wie häufig das passiert, spreche ich in Punkt drei an.

Nah dran
Im Vorhinein spreche ich mit den Paaren an, wie sie „einziehen“ werden und wo ich dann dann fotografiere. Entscheidet sich das Paar, gemeinsam einzulaufen, werde ich nicht irgendwo in dritter Reihe warten. In geduckter Haltung, langsam mitlaufend bin ich direkt vor (manchmal auch hinter) den Beiden und nehme auf, wie sie die Gäste anstrahlen und diese stehend, applaudierend und voller Emotionen das Paar bewundern. Solche Momente müssten aufgenommen werden, denn sie sind mit die Wichtigsten einer Hochzeit.

Ebenfalls nah dran bin ich bei der Ringübergabe. Dabei bleibe ich trotzdem mindestens 4,6,8 Meter entfernt, denn der Moment gehört ja nicht mir sondern den Beiden. Meine Aufgabe ist es, in kürzester Zeit, die geeignetste Schußposition zu finden. Optimal ist es, wenn ich die schon vorher weiß, aber manchmal gehört ein bisschen Improvisation dazu.

Das richtige Maß finden

Es gibt nichts Schlimmeres als einen Fotografen, der nicht auch mal stillhalten kann. Pfarrer: Liebes „Klick!“-„Klickklick“-zeitspaar. Wir haben „Klickklickklicckkkkk“ -mmelt, um mit (Reisverschluß der Fototasche auf) „Raaaaahaaaaaaaaaaaaaaaaaaatsch“ diesen Tag zu feiern. „Klick“.

Hochzeiten in der Kirche fotografieren

Die Hochzeit ist nicht meine Show auf der ich als Starfotograf umherturne und allen zeige, wie gut ich doch fotografieren kann. Im Gegenteil: Vielmehr habe ich es mir Aufgabe gemacht, mich der allgemeinen Stimmung anzupassen und herauszuspüren, wieviel Bewegung und klicken von mir angebracht ist. Ich werde mich nicht verstecken aber auch vermeiden, unnötig aufzufallen. Das ist manchmal ein Drahtseilakt, aber mit einer Brise Entschlossenheit und Fingerspitzengefühl klappt das ganz gut.

Zusatztipp für Einsteiger: Immer dann wenn Leute klatschen oder etwas anderes lautes (wie z.B. die spielende Band) stattfindet, bietet es sich an, die Position zu wechseln bzw. „durchs Bild zu huschen“. Natürlich nicht nur dann, aber das ist eben ein Moment, bei dem die meisten Leute mit etwas Anderem beschäftigt sind.

Große oder kleine Kameratasche?
Auf einer Hochzeit nehme ich immer (fast) alles mit, was nicht festgenagelt ist. Das packe ich in meinen großen Rucksack* und gut ist. Für die Kirche ist der allerdings zu groß und sperrig. Deshalb gewöhne ich mir derzeit an, die beiden Kameras + 1 Objektiv in die kleinere Umhängetasche* zu stecken und bin damit viel beweglicher.

Kameras & Optik
Damit ich nicht ständig Objektive wechseln muss, habe ich immer meine beiden Kameras (Canon EOS 30D+350D) dabei. Da an jede Kamera nur ein Objektiv passt, habe ich jeweils das 50mm 1.8 an der 30D und das 18-50mm Sigma an der 350D. Zu 99% aller Fälle fotografiere ich mit Offenblende und da ist die Lichtstärke gerne voll ausnutze. Da muss dann beim Scharfstellen aber alles stimmen. Weil das 50mm im AutoFokus manchmal eher wie ein aufgescheuchtes Huhn scharfstellt, fokussiere ich gerne von Hand.

Fotografier-Technisch bin ich zu 80% beim Paar und schaue, dass ich es gut eingefangen bekomme. Dennoch habe ich auch immer ein Auge auf den VIP’s der Beiden (Eltern&Freunde) und sonstigen Snapshots.

Weitwinkel: Zusätzlich fotografiere ich gerne von der Empore herab mit meinem Superweitwinkelobjektiv und kann so alle Gäste einmal auf ein Bild bekommen. Da es da oben meistens knarzt, knirscht und jeder Schritt nach unten dringt, nehme ich (wenn es einigermaßen sauber ist) auch mal die Schuhe ab, um unten niemanden zu stören.

Stativ

Blitz
Den Blitz setze ich in Kirchen nur dann ein, wenn die Kirche lichtmässig gar nichts mehr hergibt. Als Stilmittel finde ich den Blitz eher kritisch, aber wenns sein muss, kann ich auch damit umgehen. Wenn die Decke der Kirche nicht allzuweit weg (oder zu dunkel) ist, werde ich versuchen, den Blitz an die Decke zu richten. Lieber mit voller Leistung an die Decke blitzen und Batterien wechseln als Menschen direkt anzublitzen.

Aussicht: Wo ich investieren werde
In Kirchen zu fotografieren bedeutet auch, Bildrauschen (und dadurch bedingt den Verlust von Schärfe) in Kauf zu nehmen. Das ist eben so – für mich aber gerade ein weiterer Grund mich nach einem neuen Body (evtl. 5D MkII) umzuschauen. Bildrauschen macht sich auf vielen meiner Schwarzweissfotos (1) zwar gut, aber ich mag es nicht, daran gebunden zu sein.

Aktuell bin ich mit meinen beiden Optiken zwar sehr zufrieden, aber wer gestern mitgelesen hat, der weiß, dass ich mich gerade nach ein paar Linsen für Hochzeiten umschaue. Und da ist auch das Canon 85mm 1.2 dabei, welches erlaubt, noch ein Stückchen näher dran zu sein und die Lichtstärke bringt, die ich brauche. Ich hoffe, ich bekomme die Linse irgendwo gebraucht, denn der Preis… 

Natürlich habe ich in diesem Artikel das Thema Fotografieren in der
Kirche noch lange nicht abgedeckt. Wenn der Wunsch besteht, kann ich
auf einzelne Punkte in einem extra Post gesondert eingehen
.

*Das ist ein Affiliate Link.
Wenn ihr darüber bei Amazon etwas bestellt, bekomme ich eine kleine
Provision, ihr bezahlt aber keinen Cent mehr

(1) Wer Lust hat, von mir eine Stellungnahme zum Thema Bildrechte bei Hochzeiten zu hören, der kann das beim aktuellen Happy-Shooting Podcast tun.

Frage: Hat Euch dieser Artikel weitergeholfen? Habt Ihr noch Fragen? Was habt Ihr nicht verstanden?

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52 Kommentare

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Netiquette: Bleib freundlich, konstruktiv und beim Thema des Artikels. Mehr dazu.

  1. Blitzen in der Kirche geht überhaupt nicht. Ist ein absolutes no go. Es stehen immer das Brautpaar und die Gäste im Vordergrund und alles was stören könnte muss entfernt werden. Ich persönlich nehme dann lieber ein wenig mehr Bildrauschen in Kauf, als die Zeremonie zu stören.
    Ansonsten ist es bei mir ähnlich wie bei Dir. Ich nutze fast nur Festbrennweiten (50mm 1.4, 85mm 1.8) und nutze ein Tele (80-200 2.8) um auch aus der Ferne ein paar gute Momente zu erwischen ohne das ich störe.

    Für alle die das mal ausprobieren wollen. Denkt dran, ihr seid auch Gast, also Anzug anziehen.

    LG Micha

  2. Na dann kann ja morgen nicht sehr viel schief gehen!
    Meine klare Empfehlung ist auch ne Festbrennweite. Ich benutze die Canon 50/1.8 II.
    Blitzen ist so ne Sache. ich persönlich blitze auch aber nur zum aufhellen und fast immer indirekt also über decke oder Wände.

    @Martin Was mich aber noch interessieren würde wie es eigentlich nach der Hochzeit weiter geht. (mit den vielen Bildern)

  3. Oh, schöner Artikel zur rechten Zeit. Habe auch bald zwei Hochzeiten vor mir (also zum Fotografieren). Zwar nicht Kirche, aber z.Z. sauge ich alles auf, was mit dem Thema zusammenhängt. Auch der Olaf Bathke hat ja seine Hochzeitsseiten aktualisiert – sehr ansprechend und inspirierend.
    Mit dem 85er 1.2 liebäugele ich auch schon eine ganze Zeit lang. Wenn Du es da hast kann ich es mal „testen“? :-)

  4. Auf so einen Artikel hab ich gewartet.
    Ich hatte mit genau diesen „Problemen“ bei einer Taufe zu kämpfen, und in so einem Fall muss man dann leider sagen, daß es doch auch mal auf gutes (teures) Equipment ankommt. Ich hab in dem Fall dann einfach auf die kirliche Zeremonie verzichtet, was selbstverständlich keine Lösung ist.

    Es nützen einem die besten Positionen und Momente nichts, wenn die Verschlusszeit so lang ist, dass man alle Anwesenden bitten müsste mal eben für einen Moment still zu halten, um ein halbwegs vernünftiges Foto zu machen.

    Den Absatz zum Thema Stativ halte ich für sehr gelungen ;)

    Sieht bestimmt ziemlich affig aus, wenn der Fotograf auch noch mit seinem Stativ rumfuchtelt, und dabei am Besten am Brautkleid hängen bleibt, sich dadurch hinlegt, und sich die Kamera in Einzelteilen auf dem Boden vor dem Fotografen wiederfindet.

  5. Schöner Artikel!
    Auf jeden Fall die Sache mit dem „Scouting“ werde ich mir für das nächste mal zu Herzen nehmen – falls es ein nächstes mal gibt.
    Bisher habe ich eine einzige Hochzeit fotografiert, das war ein Freundschaftsdienst und ich hatte das noch nie gemacht, war also ein Sprung ins kalte Wasser.

    Die Kirche hatte glücklicherweise zwei riesige Glasfronten und die Sonne leuchtete während der gesamten Zeremonie den ganzen Raum sehr gut aus. Mit dem Pfarrer hatte ich vorher gesprochen und er hatte nichts dagegen, dass ich neben und hinter dem Altar stehe und so eine schöne Perspektive bekomme.

    Ich konnte mir zu meiner 40D glücklicherweise von einem bekannten nochmal eine 40D ausleihen und hatte in der Kirche das 24-70 2.8L und das 70-200 2.8 L IS dabei.
    Das 50mm 1.8 hat wie ich finde einen sehr lauten Autofokus und neigt zum rumeiern. Ich hätte mir eine 85mm FB gewünscht, dafür hätte ich das Tele weggelassen, das habe ich nicht so wirklich oft gebraucht.

    Auf den Blitz habe ich in der Kirche ganz verzichtet. Der war nur auf dem Standesamt und auf der Feier im Einsatz.
    Wenn Du magst kannst ja mal hier reinschauen und wenn Du gut drauf bist ein oder zwei Tips loswerden ;)

    http://pacman2k.net/galerien/hochzeit/
    Ist auch nur ne Miniauswahl und das 1. Bild ist leider zu dunkel, ich weiß grad selber nicht warum ich das reingenommen habe.

    Achja: Ne kleinere Tasche werde ich auch brauchen. Bisher renne ich nur mit dem Computrekker AW rum und der ist für sowas definitiv zu groß.

    Danke für den Artikel und Deine Hochzeitsbilder finde ich sowieso immer sehr schön!

  6. Ich bin der Meinung, dass man sich durch das ständige Klicken der Kamera nicht in den Vordergrund stellen sollte (wie Du auch schriebst). Dennoch sollte man natürlich das Fotografieren nicht vergessen. Die Lichtbedingungen in Kirchen können entweder wirklich gut sein (so kenne ich es aus unserer Kirche) oder aber wirklich misserrabel.

  7. Man darf aber auch nicht vergessen, den Geistlichen mit einzubeziehen. Denn in der Regel wird er es einem Fotografen erlauben, während der Zeremonie in der Kirche rumzurennen und Bilder zu machen. Auch der Einsatz vom Blitz sollte mit ihm abgesprochen sein. Schön ist es, wenn das Brautpaar im Vorabgspräch mit dem Geistlichen dieses Thema gleich ansprechen würde.
    Wenn ich in der Kirche Bilder mache, dann sage ich zwar, dass ich möglicherweise auch den Blitz einsetzen muss, versuche aber, das so weit wie möglich zu vermeiden.
    Wichtig sind auch die lichtstarken Objektive und hier besonders mein EF 1,8/50 I. An der EOS 50D ist das umgerechnet etwa ein 1,8/80mm, das ist schon eine nette Brennweite. Ein 1,2/85 würde ich mir nur zulegen, wenn ich hauptsächlich in der Kirche Hochzeiten fotografieren und davon leben muss. Das erheblich preiswertere 1,8/85mm reicht da völlig aus. Zudem: wer merkt schon den Unterschied von 0,4 Blenden? Und daneben darf man auch nicht vergessen, dass man auf Grund der sehr kleinen Schärfeebene auch entsprechend exakt die Schärfe einstellen muss. Selbst kleinste Abweichungen versauen einem da dann das Bild. (Obwohl das 1,2/85 schon eine echt geile Optik ist ;-)).

    Sehr gerne nutze ich auch meine alte EOS 300D. Die hat zwar nur 6 Mio Pixel, aber das reicht völlig für 13×18. Und die Kamera ist so schön leise, dass man sie an strategisch günstiger Position auf einem Stativ aufgestellt per Fernauslöser immer mal wieder auslösen kann.
    Was ich gar nicht mag ist, wenn ich mir einen tollen Standpunkt ausgesucht habe und Onkel Hartmut dann im entscheidenen Augenblick aufsteht und mit seiner Miniknipse und voller Blitzleistung ein Bild macht – natürlich direkt in meiner Linse stehend. Natürlich setzt eer sich dann ganz schnell wieder hin, aber die vernichtenden Blicke vom Geistlichen treffen mich…

    • @Teatime: Sehr richtig! Mir ist es schonmal passiert, dass ich vom Pfarrer auf meinen Platz verbannt worden bin. Seither passiert mir das nicht mehr ;)
      @Bernhard: 200mm? Du weißt aber schon, dass Du dann sehr kurz belichten musst und Dich das einiges an ISO und Licht kostet?
      @Marc: Sind doch paar coole dabei – auf den direkten Blitz im Freien würde ich aber verzichten (man sieht, dass sie schwitzen an den Glanzstellen).
      @Harald: Wie meinen? Wie gehst Du dann auf die Hochzeit?

  8. @Marc: Wenn ich kurz was zu Deinen Bildern sagen darf (http://pacman2k.net/galerien/hochzeit/): Du solltest etwas mehr auf den Hintergrund achten. Bei der Unterschrift stört sowohl der grüne Punkt als auch die Hand hinten. Beim Foto vom Brautfahrzeug lümmelt sich irgendeiner im Hintergrund rechts und links das blaue Fahrzeug wirkt auch nicht so gut.

    Ich weiss, manchmal ist es nicht einfach, schnell zu reagieren, aber schon der Standortwechsel oder eine Ausschnittvergrößerung anschliessend wirken da schon wunder.

    Ohnehin finde ich, dass viel zu viele Fotografen sich viel zu wenig Gedanken um einen guten Bildschnitt machen.

  9. Lieber Martin, danke für Deinen Beitrag. Fotografieren in der Kirche finde ich „halb“ so schlimm. Die beiden Hochzeiten die ich kürzlich beknipsen durfte fanden bei strahlendem Sonnenschein statt. Die Schatten im Gesicht (Aufnahmen draußen!) stellten für mich ein viel größeres Problem dar ;)

    • @Frau Ö: Ja, das kann unter Umständen wirklich unschön werden, also draussen (da ist Kreativität gefragt!) . Und umgekehrt: Es gibt nix besseres als strahlender Sonnenschein, wenn die Trauung in der Kirche stattfindet.

  10. Schöner Artikel – aber einen kleinen Hinweis kann ich mir gerade nicht verkneifen: noch schlimmer als das Klicken des Fotoapperates ist es wenn man vergißt die gesammelten Bestätigungs- und Warntöne vorher abzuschalten ;)
    Zum Thema Stativ: das schärfste was ich jetzt gerade erst gesehen habe, war auf dem Kopenhagener Friday Night Skate der Fotograf mit Spiegelreflex (hab mir nicht gemerkt welche) und Einbeinstativ auf Skates – ich hab allerdings nie gesehen, dass er das Stativ auch mal hingestellt hätte…

  11. Ich habe mein 1,8/85 einmal während einer Trauung benutzt und werds nie wieder tun. Ist an meiner 30D schlichtweg zu lang und da ich nur mit einer Kamera war ich ziemlich unflexibel.

    Mit meinem 1,8/50 MkI hab ich bisher immer alles wunderbar meistern können.

    Mich würd mal interessieren, wie man mit nem lichtstarken Weitwinkel wie z.B. 1,4/35 in der Kirche klarkommt.
    Der Vorteil wäre die Kombination aus purer Lichtstärke und relativ langer Verschlusszeit.
    Nachteil wäre, dass man bei halbnahen Ausschnitten schon recht nah ran muss.
    Mit langen Brennweiten geht immer die perspektivische Wirkung verloren. Vor allem in einer Kirche. Finde ich persönlich nicht so schön.

  12. durfte bisher 2 Taufen in der Kirche fotografieren. Das ist ohne Blitzen echt sehr schwer. Da hilft nur ISO hoch und möglichst Offenblende. Das 50mm 1.8 II macht sich bisher echt am besten.
    Schön, dass nicht nur die Amateure solche „Probleme“ haben :)

  13. @Harald
    Wenn man damit Geld verdient ist es deine Pflicht angemessen zu einer Hochzeit zu erscheinen. Du bist dort zwar dann im Auftrag von xyz da, aber auch irgendwo Gast. Wenn du als einziger mit einem Motörhead und einer kaputten Jeans rumrennst fällst du auch schon wieder mehr auf als angemessen mit einem Anzug. Das unterscheidet dann auch schon wieder den guten vom schlechten Fotografen.

  14. Danke für den Einblick in deine Arbeitsweise!

    Ich war bisher leider immer sehr an einen Standpunkt gebunden-wechseln war bei mir nicht drin. Ich spreche vor der Trauung immer mit dem Pfarrer/Pastor und bespreche mit ihm, was ich wann wie fotografieren darf und viele sind hier doch sehr konservativ und erlauben nicht, dass ich während der Zeremonie den Standpunkt wechsle. Das ist schade, aber ich muss es respektieren. Hier ist auch jeder Pfarrer anders- bei den einen darfst du nicht fotografieren, wenn gesungen und gebetet wird- der andere möchte es ausschliesslich dann.

    Ansonsten fände ich es gut, wenn du ein bisschen mehr über deine Arbeitsweise schreiben würdest!

  15. Der Artikel kommt auch für mich genau zur richtigen Zeit =), da ich morgen eine Hochzeit, u.a. auch in der Kirche fotografieren werde. Ich hab selbst nur das 18-55-Standart-Canon-Objektiv, aber meine Tante wird mir zum Glück noch ein Zoomobjektiv von Sigma ausleihen, ich glaub das hat 50-200mm. Damit kann ich die Personen besser und vor allem ohne sie zu stören aus etwas Entfernung fotografieren. Hab nur – wie du oben schonm gesagt hast – etwas Bedenken wegen Lichtverlust etc. Hoffe das geht trotzdem, muss nunmal mit den Mitteln auskommen die ich hab… bin ja doch schon etwas aufgeregt =/ aber deine Tipps hier versuche ich auf jeden Fall umzusatzen, danke dafür =)

  16. Dein Artikel deckt sich ziemlich mit den Erfahrungen die ich letzte Woche an einem Hochzeit gemacht habe. Ohne Blitz, Offenblende und mehr als drei Standorte waren sowieso nicht drin bei der kleinen Kirche. :-) Was mich jetzt mehr beschäftigt ist die Frage wie viele Fotos ich abgeben soll? Wie machst Du das – oder allgemein in die Runde – wie macht Ihr das?

  17. Hi Martin

    Puhh! Bin aber froh, dass du das mit der zweiten Kamera erwähnt hast.

    Nicht ständig Objektive wechseln zu müssen ist dabei ein netter Nebeneffekt. Noch wichtiger einen zweiten Body an der Hochzeit dabei zu haben ist es, wenn die Kamera aussteigt…Dann muss man seine Karriere als Hochzeitsfotograf nämlich nicht gleich an den Nagel hängen. Stellt euch vor, die Ringe werden getauscht, die Tränen fliessen und ich habe einen Error auf dem Display. Da nützt der schönste Anzug nichts.

    Also: Niemals eine Hochzeit nur mit einem Body fotografieren! Never ever! Euch und dem Brautpaar zu liebe. Nofalls ein paar Euro investieren und Equipment anmieten.

    :-)

    Gruss
    Thomas

  18. Wenn über Hochzeitsphotographie mit dem Schwerpunkt der Trauung geschrieben wird, liest man als Location immer nur von Kirchen. Mich würde aber auch gerne mal Tipps zum photographieren auf dem Standesamt oder freien Himmel interessieren. Nicht jedes Brautpaar heiratet in einer Kirche. Sicherlich sind dort die Lichtverhältnisse schwierig aber auf dem Standesamt hat man vielleicht dafür andere Probleme, z.B. Platzmangel und die damit verbundene Suche nach einer guten Position für den geeigneen Blickwinkel. Unter freiem Himmel spielen dafür die Lichtverhältnisse bedingt durch das Wetter sicherlich eine große Rolle und andere Faktoren … schattenwerfende oder spiegelde Objekte. Aus diesem Grund fände ich es sehr interessant auch hierfür mal einige (spezifische) Tipps zu lesen.
    Wäre schön, wenn auch mal jemand dazu was schreibt. Gerne auch ein Gastartikel.

  19. Kann dieses Totschlag-Argument „Blitzen macht die Stimmung“ kaputt nicht mehr hören… Ich gehörte nach lange Zeit auch dieser Fraktion an, habe meine Meinung seit einiger Zeit (Stichwort: „Heute schon geblitzt?“) aber geändert. Wenn ich die Wahl zwischen einem Bild ohne Blitz mit schön „unscharf“ oder mit Blitz und scharf habe, nehme ich doch lieber den mit Blitz oder?! Zwar hat die Sache ohne Blitz mit viel ISO und verwackeln auch ihren Charme, aber ich möchte meinen – lange Zeit stiefmütterlich behandelten – Blitz nicht mehr missen!

    Es gibt ja auch noch Abstufungen zwischen dem Blitzen. Ich muss den Leuten ja nicht direkt ins Gesicht blitzen, sondern indirekt oder manuell ist hier das Zauberwort…

    Ansonsten stimme ich Martin in den restlichen Punkten zu. Vorbereitungen und Absprachen sind bei ner Hochzeit das A und O…

  20. Super Artikel und was mir absolut gefällt sind die vielen konstruktiven Kommentare.
    Danke euch allen! Was mir jetzt bewusst wird:
    1. Ich muss auch in eine lichtstarke Festbrennweite investieren.
    2. Ich bin dämlich*
    3. Ich schaue hier des öfteren wieder rein ;-)

    Horst

    * weil ich nach dem Kauf meiner EOS50d die EOS350d verkauft habe. Die wäre eine prima Zweitkamera.

  21. Noch ein weiterer Tipp:
    Neben den obligatorischen Akkus für den Blitz (bzw. die beiden Blitze, die man auch immer dabei haben sollte): auch ruhig normale Mignons mitnehmen. Murphys Law sagt: ist ein voll aufgeladener Satz Akkus plötzlich leer, sind oft die restlichen auch nicht richtig aufgeladen.

  22. Also ich fotografiere jährlich so 25 – 30 Hochzeiten. Vom Ablauf mache ich es eigentlich fast gleich wie du. Was mir persönlich bei den Objektiven fehlen würde, wäre das 70-210 2.8 von Canon. Ich persönlich fotografiere auch immer die Stimmung der Gäste in der Kirche. Und mit einem 50mm Objektiv müsste ich zu nahe ran.
    Ich arbeite mit der MarkIIIds und der 5D MarkII
    Gruss Peter

  23. Super Artikel Martin,
    ich mache viele Dinge ebenfalls genau wie von Dir beschrieben. Allerdings würde ich in der Kirche immer auf den Blitz verzichten, bzw. habe ich die Erfahrung gemacht das es in den meisten Fällen auch nicht gerne gesehen wird wenn geblitzt wird. Wenn immer möglich sind wir allerdings zu zweit in der Kirche unterwegs. Meine Frau normalerweise mit dem 85/1,8 nah am Brautpaar und ich im Hintergrund mit dem 70-200/2,8. Also, mein Tipp: Gönn Dir die MK II und das 85er und hab Spass.

  24. Danke für den tiefen Einblick Martin.

    Darf ich ebenfalls um einen Folgebeitrag zum Thema „Weiterverarbeitung von 1500 Hochzeitsfotos – Auswahl, Stapelverarbeitung, Finishing“ bitten?

    PS: Für Frauen logischerweise nicht zwangläufig Anzug ;-) Definitiv jedoch ebenfalls keine Jeans – oder wie neulich gesehen Lederminirock (wie festlich).

  25. Tolle Kommentare bisher. Da ist für jeden bestimmt etwas dabei.

    Auch ich hatte schon das Vergnügen, einmal Standesamt und einmal Kirche. Bei dem ersten Anlass waren wir zu zweit mit fünf Kameras unterwegs. Diverse Linsen, Blitze, Faltreflektor für die Hochzeitsbilder, es ist eine Menge ausprobiert und auch erfolgreich eingesetzt worden. Wichtige Erfahrung hierbei für uns, lieber ein wenig mehr ISO, dafür aber scharfe Bilder.

    In der Kirche war ich als Gast alleine und durfte nur von „hinten“ fotografieren. Ich habe mich im Vorfeld für eine 85er FB, ein 12-24 und das 70-200 f/4 entschieden. Wir kamen zirka 15 Minuten vor Beginn, ich sauge dann kurz die Emotionen auf und mache ein paar Testschüsse, bevor ich mich der Fotografie hingebe.
    Während der Trauung konnte ich aus der letzten Reihe mit dem 70-200er doch das ein oder andere spannende Detail festheben. Zwischendrin bin ich dann mal eine viertel Stunde mit der FB und dem UWW auf die Empore verschwunden und habe ein paar Detailaufnahmen gemacht. Mit allen Linsen konnte ich Bilder machen – auch hier gilt, ISO hoch und auf den richtigen Moment warten.

    Ich habe durchweg bis auf 30 und 85er FB nur Objektive mit F/4 und komme damit gut zurecht. Viel mehr kann ich es genießen, dass ich einen Fotofreund habe, mit dem ich die nächsten Hochzeiten zusammen machen werde. Das macht nämlich nicht nur richtig Laune, sondern bietet oftmals auch zwei Perspektiven und somit entfällt die ein oder andere störende Rennerei.

    Wenn ich mir so die ein oder anderen Hochzeitsbilder anschaue, dann wirken viele mir zu technisch oder sind überbearbeitet. Häufiges Merkmal sind übersättigte Farben, sehr dunkle Augen.

    Eine Hochzeit in der Sonne macht sicher allen Beteiligten am meisten Spaß, nur bedenkt, dass beim Fotografieren sofort sehr harte Schatten und helle Lichter entstehen. Hier hat sich der Faltreflektor bewährt. Somit kann man bei den Portraits das Licht sehr schön lenken, bzw. auch dämpfen. Dritte Hand unbedingt erforderlich!

    Gruß

    Sebastian

  26. Lehrreich und klasse ge(be)schrieben :o)
    Bisher kam ich noch nicht in die Verlegenheit, eine Hochzeit zu photografieren, aber zumindest theoretisch bin ich jetzt schonmal vorbereitet.
    Praktisch fehlen eine lichtstarke Optik und ein passender Body. Denn die 20D macht bekanntermassen nicht ‚klick‘ sondern ‚KLACK‘ *gg* Da würde immerhin der Blitz auch nicht mehr stören^^

  27. Das kommt ja mal wieder fast wie gerufen :-)
    Habe zwar kein Shooting direkt bei einer Hochzeit, aber ein Paar, was nach der Hochzeit… (lange nach der Hochzeit *gg*) Fotografiert werden will *gg*

    LG
    Timo

  28. Danke für den interessanten Beitrag.
    Fotografiere heute ab 15:00 Uhr in einer kleinen Kirche in Kärnten.
    Das Stativ werde ich gleich wieder aus dem Auto holen ;-)
    Ich werde zwei Canon40D verwenden und mir das Canon 50mm/1,4 sowie das Tamron 28-80mm/2,8 anstecken. Zusätzlich nehme ich mir noch mein Tokina 12-24mm/4,0 und mein Canon 70-200/4,0 mitnehmen. In der Kirche selbst werde ich mich an die Tipps von Martin halten.
    Ein bissl schweißnasse Hände hab ich schon.
    1. ist es meine erste Hochzeit in einer Kirche
    2. hab ich bisher stets mit der Belichtungsautomatik fotografiert. Aber die Argumente für „M“ klingen vernünftig. Schließlich gibt es trotz RAW und Lightroom wirklich unbrauchbar belichtete Fotos…

  29. Bei der Hochzeit, die ich gerade fotografiert habe, durfte ich in der Kirche nur eingeschränkt agieren. Der Moment der Ringübergabe wurde mir z.B. von dem einen Pfarrer (ökumenische Trauung) als absolutes Tabu der Berichterstattung entrissen. Er sah das als einen der intimsten Momente im Leben des Paars an und da ist klick-klick nebendran für ihn nicht dabei.
    Da in der Kirche gutes Licht war, musste ich auch erst gar nicht blitzen, sonst hätte er es mir für das ein oder andere Bild wohl gestattet. Das größte Problem war dann tatsächlich, dass ich nach 3-4 mal Standort wechseln am Ende beim Ausgang aus der Kirche das WW nicht auf einer der Kameras hatte. Auf der D200 war das 30/1,4 und auf der D90 das 50-150/2,8 (Ja, ein Nikonian). Da stand ich also und war auch mit 2 Kameras immer noch nicht auf jede Eventualität vorbereitet, das WW lag oben in der Tasche, die ich nicht die ganze Zeit mit mir tragen wollte. Hier gilt für mich in Zukunft, die Linsen irgendwie an Holster o.ä. am Körper tragen. Das sieht dann zwar wieder unfestlich aus, aber es sollte schon immer alles zur Hand sein, wenn man es braucht.
    Die Hochzeit mit nur einer Linse, also einer 50mm 1,x zu fotografieren würde mir im Leben nicht einfallen, da sehen die Bilder dann ja fast alle gleich aus…
    aber auf ne 85/1,8 spar ich auch noch grad ;)
    und ein 10-x mm muss auch noch ran.
    Dann kanns richtig losgehn!

  30. zum kurz angeschnittenen Thema „wem gehören die Hichzeitbilder“… habe mir den Podcast mit Deinem Gastauftritt angehört.

    Klar, Du hast Recht wenn Du sagst, die Rechte des Bildes liegen bei mir, wenn ich es gemacht habe. Hier ist doch aber auch das Recht am eigenen Bild zu beachten. Also wenn eine oder mehrere Personen erkennbar sind haben diese Rechte doch auch eine Bedeutung. Soll heissen, ich darf diese Bilder nicht ohne die Zustimmung der abgebildeten Personen veröffentlichen.

    Ich habe kürzlich auch eine Hochzeit fotografiert. Nach Fertigstellung habe ich höflich angefragt, ob ich denn eine kleine Auswahl auf meinen Blog http://www.pix-make.de stellen darf. Das Paar lehnte ab… Auf einen Kompromissvorschlag und die Erklärung, dass diese Bilder eine Art Referenz für mich als Fotograf darstellen gab es dann keine Reaktion mehr… Schade… denn so habe ich quasi nicht wirklich viel von den Bilder… ausser der gesammelten Erfahrung…

    Ich bin der MEinung, hier ist ein Vertrag doch die bessere Wahl, denn dann ist klar geregelt was nach der Hochzeit mit den Bildern passiert!

    Oder?

  31. @ harald und Kleidungs-Diskutanden: Anzug ist bei einer Hochzeit ein Muss – der zählt nämlich ebenso zum „nicht-auffallen“ wie die Vermeidung übermäßigen Herumlaufens, die Martin ansprach.
    @ Steve: Wieso Vertrag? Wenn das Paar keine FOtos veröffentlichen will, werden sie auch vorher keinen entsprechenden Vertrag unterschreiben – und ich kann es verstehen, wenn das Paar nicht veröffentlicht werden will. Verträge per se machen ja Sinn, aber in diesem Zusammenhang…

    @ Thema: Habe die Erfahrung gemacht, dass die Geistlichen je nach Hochzeit recht unterschiedliche Vorstellungen vom Fotografen haben. Auf meiner vorletzten Trauung konnte ich mich frei bewegen – aber die Kirche war auch ziemlich groß und in den Seitengängen hinter den Säulen habe ich niemanden wirklich stören können. (Hab mich auch bemüht, mich nicht die gesamte Zeit so impertinent wie der Kameramann an das Brautpaar zu „kuscheln“). Auf meiner letzten hatte ich quasi die Auflage, gar nicht rumlaufen zu dürfen, dafür war der Pastor aber auch so freundlich, mich für den Ringtausch nach vorne zu bitten. Da war es mit „unauffällig“ zwar vorbei, aber in diesem Fall war das auch egal ;).

    Und zu der Objektiv-Diskussion: Ich hatte bei einer der Hochzeiten lediglich das Nikkor 18-55 mm/1,5 und das Tamron 70-300/5,6 für meine Nikon D40 dabei (KEINEN Zweitbody, weil ich als armer STudent einfach keinen habe) – wahrlich keine gute Ausrüstung, aber letztlich kann man auch damit sinnige Fotos schießen. Ich war zumindest zufrieden (WEr mag: http://derfototim.wordpress.com/2009/06/30/ich-trau-mich-was), aber auch nur, weil ich mich dort frei bewegen durfte.

  32. @derfototim Klar, wenn die es nicht wollen kann man dies ja aber auch so dann im Vertrag vereinbaren. So weiss ich und das Paar dann bereits im Vorfeld wer wie was möchte oder eben auch nicht möchte.

    In diesem speziellen Fall war es für einfach etwas enttäuschend, da ich mir sehr viel Mühe gegeben habe und das „Honorar“ recht gering war, An- & Abreise (ca 800 km) auf meine Kappe ging (obwohl vorher auch etwas anderes gesagt wurde), ich kurzfristig eingesprungen war… etc etc… fand es eben schade, dass mir die beiden dann nicht einmal die Möglichkeit geben wollten, eine kleine Auswahl als Referenz zu nutzen.

    Ich bin auch eher nicht der Typ, der alles geregelt haben muss, aber ich habe leider – auch in meinem beruflichen Umfeld – Erfahrungen machen müssen, die mich mehr und mehr dazu bringen, doch eher einen Vertrag aufzusetzen. Hiermit wird im Vorfeld geklärt was wie läuft und es gibt dann für beide Seiten im Nachhinein keine Unklarheiten oder Missverständnisse.

  33. @derfototim
    18-55/1,5 ?!? Geil! Das Teil will ich auch haben!!! ;-)
    Bei so ner schweren Linse kann ich verstehen, dass Du wenigstens bei der Kamera Gewicht sparen willst…
    D40 ist übrigens immer noch eine der besten Kameras meiner Meinung. Bei 6MPx – was ja bekanntlich eh genug ist – gibts keine bessere Kamera außer den einstelligen Pro-Modellen. Also kein Grund zu Bescheidenheit.
    LG Sven

  34. Ich werde am 4.5. eine Hochzeit fotografieren, zum ersten Mal! Und bin natürlich super aufgeregt. Der Bericht hier hat mir sehr geholfen, mir das ganze Szenario vorzustellen! Super!

    Gruß Maike