kwerfeldein
19. August 2009 Lesezeit: ~3 Minuten

Geotagging in der Praxis mit Markus Dollinger

Geotagging in der Praxis – Die Vorgeschichte zum Artikel
Als ich letzte Woche meine Feeds durchgegangen bin, wurde ich auf einen Video-Zweiteiler von Markus Dollinger bei nachbelichtet.com aufmerksam, der das Thema Geotagging superpraktisch und verständlich erklärt.

„Das wär doch was für kwerfeldein.de!“ – hab ich mir gedacht mit dem Markus telefoniert. Er hat sich bereit erklärt, für kwerfeldein.de noch einen Zusatztext zu schreiben und falls Ihr Fragen habt, könnt Ihr die hier (per Kommentar) gerne stellen – Markus wird, so gut er kann darauf eingehen.

So und jetzt übergebe ich Markus das Micro und wünsche Euch viel Spass mit den Videos!

Teil 1: Geotagging unterwegs

Teil 2: Geotagging am Rechner

Geotagging, also das versehen von Fotos mit den Koordinaten an denen sie aufgenommen worden sind, ist nicht nur eine Spielerei für Freaks und Nerds, sondern kann eine sehr praktische Methode sein, um mehr Ordnung in den Bilderdschungel zu bringen – aber nur mit den richtigen Tools!

Es gibt verschiedene Methoden, Geotagging zu realisieren: Da wären spezielle Empfänger, welche die Geokoordinaten sofort beim Auslösen in die Fotos schreiben. Dazu muss aber die Kamera über einen speziellen Anschluss verfügen, mit dem diese GPS-Empfänger verbunden werden können, zudem sind diese Lösungen meist recht teuer und belasten den Kameraakku zusätzlich.

Man kann auch einen sog. GPS-Logger nutzen, der ab dem Einschalten sämtliche Standpunkte in einem einstellbaren Intervall speichert. Anhand der Aufnahmezeit der Fotos, welche im EXIF-Header der selbigen steht und der GPS-Zeitstempel des Geotaggers, können alle Bilder mit einer externen Software mit den Geodaten getaggt werden.

Dazu werden einfach die beiden Zeiten, die am nähsten beieinander sind, als richtige Koordinate für das Bild angenommen. Weil der GPS-Logger aber immer laufen muss wenn man fotografiert und Geotagging betreiben möchte, ist diese Lösung etwas unsicher, falls der Akku einmal zur Neige geht, oder man vergessen hat, frische Batterien einzulegen.


Eine weitere Lösung, die ich Euch auch in den beiden Videos vorstellen möchte, ist der Photo Geotagger von Bilora, der GT-01.

Dieser wird auf den Blitzschuh der Kamera gesteckt, wobei es egal ist, ob das eine Canon, Nikon, Sony oder sonstwas ist. Die Besonderheit an diesem GPS-Empfänger ist, dass er nur aktiv ist, wenn man die Kamera auslöst. Dann werden kurz die rohen Satellitendaten gespeichert und der Tagger schaltet sich wieder ab. Damit hat man eine Bereitschaftszeit von mehreren Wochen und kann bis zu 2000 Bilder aufnehmen, bevor der Speicher des GT-01 voll ist.

Die genauen Satellitenpositionen werden erst später am Rechner ermittelt und dabei auch gleich zusätzliche Daten wie die Adresse des Standorts oder Sehenswürdigkeiten in einem einstellbaren Umkreis um den Aufnahmeort. Diese Metadaten werden in die IPTC-Daten der Fotos geschrieben und dienen so als Keywords für die Katalogisierung, z.B. mit Adobe Lightroom.

Nun aber genug der Erklärungen! Im ersten Teil erkläre ich Dir die grundsätzliche Funktionsweise des Bilora GT-01. Im zweiten Video erfährst Du, wie das eigentliche Geotagging mit der mitgelieferten Software „Taggr“ funktioniert.
Solltest Du Fragen dazu haben, freue ich mich über Deinen Kommentar.

Geotagging in der Praxis mit @nachbelichtet bei @kwerfeldein

Ähnliche Artikel


39 Kommentare

Schreib’ einen Kommentar

Netiquette: Bleib freundlich, konstruktiv und beim Thema des Artikels. Mehr dazu.

  1. Naja, das Konzept des Bilora ist nicht GPS-Logging, sondern reines Geotagging und der Empfang ist, das habe ich mittlerweile festgestellt, deutlich besser als bei SIRF III-basierenden Empfängern.

    Ich war am Wochenende bei uns im Fichtelgebirge in einem sehr dichten Wald und auch hier war das kein Problem. Der große Vorteil ist eben die sehr lange Bereitschaftszeit und dass man nicht erst den Logger einschalten muss etc.

    Da ich im Urlaub auch meine ganzen Touren geloggt haben möchte, werde ich für meinen Teil beide Lösungen, also Logger und Tagger parallel benutzen. Als Geocacher habe ich ja immer meinen Garmin eTrex mit dabei, der dann auch gleichzeitig das Tracking macht (und länger durchhält als die meisten GPS-Logger).

  2. Oh ja, danke für den Hinweis – immer diese Extrawürste ;-)! Es gibt aber Blitzschuhadapter für Sony Kameras, mit denen es dann auch wieder funktioniert. Diese kosten, je nach Ausführung, teilweise noch nicht einmal 3€ (findet man bei Amazon)

  3. Zumindest beim (nahezu) baugleichen Modell von Jobo gibt es einen Adapter für Sony Kameras, der wohl mit 50 EUR zu Buche schlägt: http://www.jobo.com/web/Sony-Blitzschuh-Adap.524.0.html

    Zum Bilora:
    Ich habe ihn auch seit ein paar Tagen und bin recht zufrieden. Die Genauigkeit ist OK, mehr aber auch nicht. Ich habe oft Abweichungen von 20-50m. Die Software ist sehr einfach zu bedienen und funktioniert sehr gut, vor allem die Namensauflösung. Leider werden bereits bestehende XMP-Files ignoriert, so dass das Taggen immer der erste Schritt im Workflow sein muss. Ich habe bereits den Hersteller kontaktiert und einige Verbesserungsvorschläge eingereicht, mal sehen ob was draus wird.

    Alternativen dieser Art gibt es leider kaum. Der Jobo ist deutlich teurer, kann nur 1000 Einträge abspeichern und optisch nicht gerade gelungen. Von Solmeta ist ein Gerät schon lange angekündigt, was sich aber wohl noch unbestimmt verzögern wird. Da ich Olympus-User bin kann ich auch keine andere Lösung von Solmeta/Dawn Tech nutzen. Daher habe ich bislang den RoyalTek RBT-2300 verwendet, mit dem ich auch recht zufrieden bin. Lästig ist es aber schon, das Teil jeden Abend zu laden und immer daran zu denken, es am nächsten Morgen wieder einzuschalten.

    Viele Grüße
    Franklin

  4. HMMPF … *ärger*

    WARUM hört man erst nach seinem Urlaub von so einem genialen Tool …

    Diesen Sommer in Spanien hatte ich „nur“ einen RBT-2300 dabei. Der hat mir zwar die Strecken geloggt aber zeitlich zu ungenau.

    Soll heissen wenn ich die NMEA Daten aus dem Logger dem Lightroom Modul „Jeffrey Friegl’s Geoencoding Support Plugin“ gebe, dann taggt es nur einen Bruchteil der Fotos. Weil die Aufnahme Zeit Stempel und die Geo-Zeit Stempel nicht übereinstimmem. Und das obwohl ich immer daran gedacht hatte den Tagger einzuschalten und obwohl die Batterie immer geladen war. Was ja schon an sich nen Problem ist.

    Und jetzt höre ich von diesem genialen Werkzeug, was ich mir sofort bestellen werde!

  5. Die GPS-Logger haben ja durchaus ihre Berechtigung, wenn man auch den zurückgelegten Weg mitloggen möchte. Zum Geotaggen sind sie halt, aus den von Dir genannten Gründen, eben nicht unbedingt ideal.

    Ich habe da schon oft über leere Akkus oder meine Vergesslichkeit bei der Inbetriebnahme geflucht …

  6. Ich benutze seit geraumer Zeit einen Wintec G-Rays 2 Logger und die hervorrragende kostenlose Software myTracks. Funktioniert ausgezeichnet. Allerdings könnte der Akku schon länger als 12-16 Stunden halten (da es aber ein Standard Nokia-Handy-Akku ist, nehme ich bei längeren Touren einen Ersatz mit).

    Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, wie der Bilora GT 1, wenn er alle 10 Minuten mal superkurz eingeschaltet wird, eine sinnvolle Position ermitteln will. Das ist generell für die meisten GPS-Empfänger nicht ganz einfach, vor allem, wenn in den 10 oder gar 30 Minuten eine deutliche Ortsveränderung stattgefunden hat. Da würde mich interessieren, was Bilora für ein GPS-Gerät eingekauft hat, denn das haben sie sicher nicht selbst entwickelt. Leider ist die Beschreibung auf der Homepage von Bilora nicht sehr aussagekräftig (und darüber hinaus mühsam zu entziffern).

  7. ich bevorzuge immernoch meinen GPS Handheld eTrex Legend HCx, neben Tracklogs kann der mir auch gleich zeigen wo ich bin, wie ich woanders hinkomme und wo ich hergekommen bin und was es interessantes in der Umgebung gibt ;).
    Sicherlich ist er größer, schwerer und man muss auch ans Einschalten denken, aber da er mit normalen AA-Batterien/Akkus betrieben werden kann und über einen microSD-Slot verfügt, sind Laufzeit und Speicherplatz kein Problem.

    Das Zusammenführen praktiziere ich auch mit Geosetter und das funktioniert tadellos, selbst wenn die Uhr der Kamera mal nicht genau geht, kann man im Programm das entsprechende Offset eintragen und so wird auch genau getaggt.

  8. @vilmoskörte Das habe ich im Video eigentlich ausführlich erklärt. Der Bilora macht den sog. GPS-Fix erst nachträglich, in dem er eine Datenbank mit Almanachdaten abfragt und daraus praktisch nachträglich die genaue Postition ermittelt. Aus diesem Grund muss der GT-01 noch nicht einmal in einem Standby-Modus oder so laufen.

    Das ist fast so wie bei der RAW-Fotografie: Du fängst die reinen Sensordaten ein, ohne diese zu interpretieren und entwickelst das eigentliche Bild erst später.

    Der Bilora fängt die „rohen“ Satellitendaten ein und errechnet die genauen Positionen später. Die Chips und Infrastruktur für diese Technik stammt übrigens von u-blox: http://www.u-blox.com/

  9. Upps, habe erst nach meinem Kommentar die Videos angeschaut, die erklären mehr als die Produktbeschreibung von Bilora, seltsam. Wenn es hinreichend genau ist, ist es schon interessant.

    Bedenklich finde ich, dass alle meine Geodaten auf einem externen Server bearbeitet werden, da ließe sich prima die Schäublesche Überwachungsmaschinerie dran anschließen. Wo steht er, welche Datenschutzbestimmungen gelten?

    Gibt es die Software auch für den Mac?

    Seltsam finde ich das Abspeichern der Adresse im Stichwortfeld. Da gibt es doch IPTC Felder für. Lässt sich das in der Software anders einstellen?

  10. Bei der Stichwortfunktion kann festgelegt ob werden welche Daten geschrieben werden und Straße, Stand, Land werden in die korrekten IPTC-Felder eingetragen! Gerade diese Möglichkeit sehe ich aber als einen schönen Nebeneffekt und nicht als Hauptkaufargument.

    Datenschutztechnisch ist das wohl eher unproblematisch, da ja nur GPS-Positionen abgefragt werden und sonst kein Daten wie Fotos etc. übertragen werden. Ich hege da keine Paranoia, denn dann dürfte ich auch keine Freemail-Service benutzen …

  11. Wegen der Stichwortfunktion: Ich finde das auch störend bzw. überflüssig: Die XMP-Felder für Land, Stadt, Ort enthalten die aufgelösten Daten, *zusätzlich* werden diese Daten aber auch noch als Stichwort hinterlegt. Das ist eigentlich überflüssig.

  12. In Lightroom gibt es da die einfache Möglichkeit, die Keywords aus einem Foto zu entfernen und dann alle anderen zugehörigen Bilder per „Metadaten synchronisieren“ auch automatisch und in einem Rutsch davon befreien zu lassen. Im Dialogfeld einfach alles bis auf das IPTC-Feld „Stichwörter“ abwählen.

  13. @fotografura: Ich habe auch Jeff’s LR-Plugin. Aber zum geocodng verwende ich das schon erwähnte myTracks bzw. PhotoLinker (beide auf Mac). Da kann man Zeitzone und Kamerazeitversatz einstellen. Ausserdem interpolieren diese Programme, so dass die Tags doch recht genau werden.

    b

  14. @Franklin2K: Den Solmeta N2 habe ich demnächst mal im Test, das habe ich zufällig vor ein paar Minuten erfahren.

    Das ist natürlich auch eine ganz andere Kategorie, da hier zusätzlich ein elektronischer Kompass eingebaut ist, der auch die Blickrichtung speichert. Für diese GPS-Lösung ist aber eine Nikon Kamera (funktioniert ausschließlich mit Nikon) mit entsprechendem Anschluss erforderlich.

  15. Sehr interessanter Artikel! Ich habe hier zu Hause einen PDA mit eingebautem GPS auf WindowsMobile Basis… Ich nutze den GPS Empfänger bislange nur für mein TomTom, aber da stellt sich mir doch gleich die Frage ob man Geotagging nicht auch mit dem PDA und GPS Empfänger machen kann! Kennt jemand da ein Tool, dass das vereinfacht. Gruss Sven

  16. Was kostet der Bilora GT-01 eigentlich? Hab vor ca. nem 3/4 jahr mal den Jobo photoGPS entdeckt der anscheinend genauso arbeitet (Amazonpreis umdie 130€) kennt den hier auch jemand? gibts anscheinend erst seit kurzem mit Mac software.

  17. Noch eine Frage: Ich habe nicht kapiert, wie hier die Zuordnung der Geodaten zum Bild erfolgt? Wie bei den herkömmlichen Logger (z.B. RGM-3800) auch über eine möglichst genau gestellte Kamerauhr?

  18. Ja, die Zuordnung funktioniert auch in diesem Fall über die Uhrzeit, aber sie muss beim Bilora GT-01 nicht mit der Kamerazeit synchronisiert werden. Möglich wird das durch einen speziellen Alogrithmus. Du musst dich also nicht um Zeitversätze oder so kümmern.

    Zudem erfasst der Bilora ja nur einen Standort, wenn auch die Kamera auslöst und nicht ständig, alle paar Sekunden. Damit ist Zuordnung eines Bildes zu einem GPS-Datensatz sehr viel einfacher zu errechnen.

    Ich persönlich lasse aber meine Kamera(s) immer auf UTM-Zeit laufen, da diese auch beim GPS-System genutzt wird. Damit vermeide ich auch, dass ich versehentlich die Urlaubszeit vom USA-Urlaub noch eingestellt habe, wenn ich schon wieder in Deutschland bin. Auch um die Sommerzeit muss man sich so keine Gedanken mehr machen.

  19. Verstehe ich nicht. Woher weiss die Software, welches Foto welchem Punkt zuzuordnen ist, wenn die Zeit nicht stimmt? Und man zwischendurch am besten nochmal die Zeit stellt, so das das nichtmal konsistent falsch ist? Oder nimmt er einfach an, das das erste Foto zum ersten Datenpunkt usw. gehört?

  20. Die Zuordnung der Ortsinformationen und der Bilder erfolgt immer über den Zeitstempel, sprich das Aufnahmedatum, samt Uhrzeit. Hast Du die falsche Uhrzeit in der Kamera, dann passt das nicht. Aufpassen musst Du bei GPS mit den Zeitzonen und der Berücksichtigung von Sommerzeiten.
    Es gibt aber auch diverse Exif-Programme, die Zeiten verschieben können. Nebenbei lohnt es sich die Zeit über ein Kameraprogramm oder eine simple Aufnahme der Uhrzeit im ersten Bild für einen späteren Ablgeich zu setzen oder festzuhalten.

  21. Mal abgesehen davon, dass da ein wunderbares Bewegungsprofil an einen Hersteller übertragen wird, eine ganz generelle Frage: Wenn Bilora die Server in zwei, drei oder fünf Jahren mal abschaltet, schmeiß ich die Hardware weg? Oder wenn die auf die Idee kommen, eine saftige monatliche Nutzungsgebühr dafür zu verlangen?

  22. e7:

    > Mal abgesehen davon, dass da ein wunderbares Bewegungsprofil an einen Hersteller übertragen wird

    Paranoia pur.

    > eine ganz generelle Frage: Wenn Bilora die Server in zwei, drei oder fünf Jahren mal abschaltet, schmeiß ich die Hardware weg?

    Gute Frage. Ich hoffe Bilora bleibt lange im Geschäft ;) Aber der Maximalverlust liegt in dem Fall für mich bei rund 100 Euro.

    > Oder wenn die auf die Idee kommen, eine saftige monatliche Nutzungsgebühr dafür zu verlangen?

    Würde mich wundern, da man den Zugang/die Nutzung mit gekauft hat.

    Ausserdem ändern die Daten ja in dem Sinn auch nicht wie GPS-Karten dies tun, wenn neue Strassen gebaut werden, etc.

  23. Und was macht man, wenn man den Blitzschuh mit etwas fotografisch sinnvollerem belegt hat, wie zum Beispiel einem Blitz? Ich würde so eine Lösung nie einem GPS-Logger vorziehen, dazu sind die Nachteile viel zu gross!

  24. Hallo,
    habe mir vor einiger Zeit den Bilora Geo-tagger gekauft! Finde die Idee des Geraetes sehr gut. Was ich jedoch nicht so gut finde ist die mitgelieferte Software, die ja eins zu eins die Beispielanwendung des eigentlichen Herstellers der Hardware naemlich u-blox zu sein scheint.
    Ich faende es besser, wenn die im Tagger unkorrigiert gespeicherten Daten per Software in ein Format und korrigierte Daten umgewandelt wuerden, das mit einer herkoemmlichen Taggingsoftware gelesen werden koennte (es gibt genuegend Formate fuer GPS-Daten die gut dokumentiert und von vieler Software unterstuetzt sind) oder das von einer entsprechenden DAM-Software die in den Arbeitsablauf passt fuer ein Tagging der Fotos verwendet werden koennte. Mit einer solchen einfachen Software waere einem Fotografen viel mehr geholfen als mit der zusammen gestrickten Taggersoftware, die mitgeliefert wird!
    Oder kennt hier jemand eine Software, die die Daten aus dem tagger anders verarbeitet?
    Herzliche Gruesse
    Georg

  25. Wenn ich den Bilora ohne alles an einen computer anschliesse, wird mir das gerät auch als laufwerk angezeigt, allerdings kann ich nicht darauf zugreifen.
    Komme ich an die gespeicherten daten irgendwie dran? Hintergrund: Wenn ich unterwegs bin und nur einen Photostore mit habe, würde ich gerne die dateien komplett auf die festplatte sichern. dafür müssten die daten auf dem bilora abr auf fat32 gespeichert werden. kann ich den bilora so formatieren oder funktioniert er dann nicht mehr??

  26. Hallo!

    Der Bilora-Service ist große Klasse! Auf eine Mail hin noch am selben Tag ausführlich geantwortet! Auch auf weitere Mails prompt geantwortet!

    Ich habe mit dem Bilora GT-01 allerdings ein blödes Problem an der Panasonic Lumix GH1. Wenn das Gerät auf dem Blitzschuh aufgeschoben ist, glaubt die Kamera, einen externen Blitz auf dem Blitzschuh zu haben und schaltet alle Belichtungsautomatiken unabänderlich ab und schaltet auf feste Berlichtungszeiten von nur 1/30 s in Zeitautomatik A und auf 1/160 in Blenden- und Programmautomatik. Damit kann man praktisch keine Belichtungsautomatiken mehr benutzen!

    Nach Abkleben des Mittenkontakts kann man zwar wieder alle Belichtungsautomatiken benutzen, aber das Gerät erhält dann keinen Auslöseimpuls und muss manuell über die Capture-Taste aktiviert werden. Das ist sehr ärgerlich.

    • Hi Wisoft,

      habe auch eine GH1 und suche einen Geotagging Lösung. Habe das gleiche Problem.
      Hat sich das Problem bei Dir noch anders lösen lasse, oder mußtest Du ein anderes System wählen (welches)?
      Danke für eine kurze Info.

  27. hallo, das klingt alles sehr interesant, hab aber noch fragen:
    kann man die daten zur sicherung auch über einen fremcomputer im urlaub in einen ordner auf zb. usb stick sichern, ohne dass die software installiert ist, so als wäre der biloba ein externe platte?

    sind bilder die ich in einen ordner gespielt habe, dann mit den gps daten versehen habe auch in iPhoto einspielbar?

    meine nikon d200 ist schnell schussbereit, kommt der boloba da mit? hat er so schnell dann die gps daten von den satelliten?

    wie sehe ich wieviel speicherkapazität ich noch habe?

    danke für infos
    suzanne

  28. Ja, das ist auch eine meiner Fragen.
    Wenn ich im Urlaub bin, nehme ich meinen Laptop mit, um dort die Bilder zwischenzuspeichern. Die finale Bildbearbeitung und Verarbeitung der Bilder findet dann aber an einem Desktop-PC Zuhause statt. Ich würde die Software also auf dem Desktop-PC installieren. Kann man die GPS-Daten dennoch auf den Laptop ziehen? Kann man die Software doppelt installieren oder gibt’s da einen Installschutz?

  29. @SUZANNE:
    @LENA

    Versuche gerade das für mich neue Gerät und die Logik der Verarbeitung zu verstehen. Die mitgelieferte Beschreibung ist spartanisch und absolut unzureichend um alle Fragen zu klären.

    @SUZANNE: Das mit dem Fremdcomputer geht nicht – man braucht zum Zugriff auf den Tagger und zum Auslesen der Daten die installierte Software (oder irgendeine falls existierende Freeware). Als externes Laufwerk taucht der Tagger weder mit noch ohne installierte sortware auf. Also braucht man einen eigenen Note-/Netbook.

    Die Tagger-Daten können unterwegs auf dem Pc/Notebook auch ohne Internetzugang lokal in einen/mehrere Ordner gespeichert werden – sind dann lauter binäre (nicht lesbare) Einzeldateien die von 0 an durchnummeriert sind (Data000000.sdf, Data000001.sdf …) Wenn die Daten vom Gerät gelöscht werden, werden die gleichen Nummern und Dateinamen neu vergeben – daher nach dem Löschen der Geräteinfo immer ein Neues Verzeichnis auf dem PC anfangen, sonst weden die alten Infos überschrieben!

    Ausgewertet werden Sie erst durch die Software und nur in Kontakt zum Internet + Server. Erst danach können die Infos in die Bilddateien übernommen werden (aktiver Schritt, den man anstossen muss)

    @LENA installieren kann man die Software mehrfach – wobei die Lizenz etwas schwammig formuliert ist. Man erhält die SW zur privaten Nutzung, darf sie nicht vervielfältigen und verleihen. Ich interpretiere das so, dass ich sie auch auf dem Note-/Netbook nutzen kann, wenn ich unterwegs bin.

  30. Muss man an der Kamera eigentlich etwas einstellen, damit der Tagger funktioniert?
    Ich dachte immer, am Blitzschuh gibt es nur einen Impuls, wenn die Kamera auch eine Blitzaufnahme macht. Aber ich kann ja beim Tagger-Einsatz nicht alle Aufnahmen im Blitz-Modus machen, oder?

  31. Hallo. Also das ist eine sehr interessante Sache. Ich bin noch Relativ neu in sache DSLR Fotografie.
    Wobei ich behaupten kann gute Fotos machen zu können ;-))
    Diese Seite hab ich mir gleich als Favorit gespeichert ;-))
    Zu meinem Hintergrund. Eine sehr gute Freundin und ich möchten in 5 Jahren den Mount Everest beklettern. Da darf natürlich mein Equipment nicht fehlen.
    Die frage die sich stellt ist. Wenn ich mal ein Foto machen möchte, wo die Lichtverhältnisse nicht ok sind benutze ich logischer weise ein Blitz. Aber wenn ich Geotagging mache ist der Blitzschuh besetzt. Meine frage ist, gibt es da ne Möglichkeit beides zu verwenden oder ein GPS wo der Blitzschuh durchgeschleift wird?
    Sprich Kamera-GPS-Blitzgerät.

    Würde mich über eine Info freuen.

    Gruß Carsten